Guru-Gemeinschaften, Mysterienkulte und Psychogruppen erfreuen sich in der westlichen Welt steigender Mitgliederzahlen. Zusätzlich werden wir seit den 80er-Jahren von einer Esoterik-Welle überschwemmt. Fast zeitgleich geschieht das jahrhundertelang Unvorstellbare – der weltweite Dialog zwischen den Weltreligionen! Die Konsequenz davon ist, dass Christen immer öfter mit Menschen konfrontiert werden, die christliches Gedankengut mit Elementen aus anderen Religionen vermischt haben, und mehr denn je aufgerufen sind, sich mit den Strömungen unserer Zeit auseinanderzusetzen. Dieses Buch ist dabei eine gute Orientierungshilfe.
Der Evangelist Wilhelm Busch sagte über dieses Buch: »Als kluger Mann hat Hallesby begriffen, dass das Evangelium nicht dazu da ist, den Intellekt zu langweilen. Im Gegenteil! Er zeigt uns, wie das Evangelium immer neue überwältigende und überraschende Aspekte zeigt. Als geistlicher Mann aber weiß Hallesby, dass das Evangelium nicht ein System von Gedanken ist. Es stellt vielmehr den Menschen vor die Wirklichkeit des lebendigen Gottes.« Bestens zur Weitergabe an solche geeignet, die den Unterschied zwischen Religiosität und lebendigem Christentum noch nicht begriffen haben.
In einer Zeit, in der man sich vom »Dialog zwischen den Religionen« und von »Toleranz und Verständigung« viel für die Zukunft unseres Planeten verspricht, bietet dieses Buch eine wertvolle Orientierung. Es geht um die Frage: »Es gibt so viele Religionen. Sind alle falsch, gibt es eine richtige, oder führen letztlich doch alle zum Ziel?« Der Autor zeigt anhand des Themas »Erfindungen«, dass letztlich auch alle Religionen menschliche Erfindungen sind und nicht zu Gott und ewigem Leben führen können. Der Unterschied zwischen Religiosität und lebendigem Glauben, zwischen Religion und Evangelium wird hier sehr deutlich herausgestellt.