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    Fragerunde 1 (Donnerstagabend)

    Erste Frage-und-Antwort-Runde auf der E21-Konferenz 2015. Mit Ron Kubsch und Greg Gilbert, moderiert von Matthias Lohmann.

    Im Angesicht meiner Feinde

    Ein Jahr Geiselhaft auf den Philippinen
    Eigentlich hätte es ein romantisches Wochenende anlässlich ihres 18. Hochzeitstages werden sollen. Doch stattdessen geraten sie in einen Albtraum: In der ersten Nacht stürmen schwer bewaffnete Guerilla-Kämpfer in die Hütte. Mit vorgehaltener Waffe werden Martin und Gracia Burnham aus ihrem Zimmer in der palmenumsäumten Ferienanlage gezwungen – und finden sich von einer Minute auf die andere in der Hand von islamischen Abu-Sayyaf-Terroristen wieder. Eine qualvolle, grauenhafte Odyssee durch den Dschungel beginnt, bei der die Terroristen mehrere Geiseln ermorden und alle Befreiungsversuche fehlschlagen. Es gibt kaum etwas zu essen, keine Privatsphäre, keine Hygiene, ein Leben in ständiger Angst und Bedrohung – scheinbar ohne jede Sicherheit und menschlich gesehen ohne Hoffnung auf Rettung. Dies ist die bewegende Geschichte des amerikanischen Missionars-Ehepaars Burnham, die Ende Mai 2001 ihren Anfang nahm. Dieser authentische Bericht ist ein bewegendes und beeindruckendes Zeugnis dafür, wie der Glaube auch in den schwersten Momenten des Lebens durchtragen kann.

    Der vergessene Auftrag

    Ein Weckruf zur Erfüllung des Missionsbefehls
    »Es ist das größte Glück der Welt, ein Seelengewinner zu sein. Und mit jeder Seele, die du zu Jesus Christus führst, erscheint es dir, als käme ein neuer Himmel hier auf die Erde.« (C. H. Spurgeon) Eine große Zahl von Christen scheint den großen Auftrag vergessen zu haben und befindet sich diesbezüglich in Lethargie und Beliebigkeit. Sie ist in einen tiefen »Dornröschenschlaf« versunken. Bereits George Whitefield erkannte die Schläfrigkeit der bekennenden Christen und sagte im blühenden Alter von 24 Jahren: »Die Christenheit liegt in tiefem Schlaf. Nichts als eine laute Stimme kann sie aufwecken!« Dieses Buch soll ein Weckruf sein und uns herausfordern und ermutigen, wieder ganz neu die Wichtigkeit der persönlichen und gemeindlichen Evangelisation zu erkennen und zu praktizieren.

    Das Evangelium in der »grünen Hölle« Boliviens

    Autobiografie
    »Wir warteten einige Minuten im tiefen Schatten des Dschungels. Ein tödliches Schweigen lag über allem. Schließlich konnte ich die Spannung nicht mehr ertragen. Ich stieß einen Schrei aus. Auf der anderen Seite der Lichtung erschien ein Indianer. Er war ziemlich groß, hatte langes schwarzes Haar, grimmige schwarze Augen und war vollkommen nackt. In einer Hand hielt er einen langen Bogen und etwa ein Dutzend Pfeile. Was war das für ein Moment!« Bruce Porterfield war ein einfacher Fabrikarbeiter in Lansing, Michigan, USA. Eines Tages las er in der Zeitung einen Bericht über den Märtyrertod von fünf Missionaren in der »Grünen Hölle« Boliviens. Ihm wurde auf einmal klar, worin seine eigentliche Lebensaufgabe bestand: diesen Menschen im bolivianischen Dschungel von Gottes Liebe zu erzählen.

    Jenseits der endlosen Meere

    Abenteuer Weltmission
    Mit dem Mut des Glaubens bezwangen sie eine Welt, die ihnen wie ein gefährlicher Feind begegnete. Eisige Kälte, heftige Seestürme und sich endlos dehnende heiße Wüsten, Malaria und Ruhr konnten sie nicht aufhalten. Sie wagten sich über schwindelnde Hängebrücken, wateten durch Hochwasser führende Flüsse, oft mit letzter Kraft. Und das nur, um den im Dschungel versteckten Völkern das Evangelium von Jesus zu sagen. Viele Jahre lang wuchs keine Gemeinde, nur die Reihe der Gräber auf dem Friedhof. Und doch hielten sie aus, weil sie dem Missionsbefehl von Jesus gehorsam sein mussten. Ihr Dienst war nicht fruchtlos und vergeblich. So entstanden auf der ganzen Welt große und lebendige Kirchen. Es waren unbegabte und schwache Frauen und Männer, arm und auch unscheinbar. Sie rechneten aber mit Gott wie mit Zahlen und vertrauten absolut auf seine Verheißungen in der Bibel. Davon ließen sie sich leiten. Das machte sie unbeirrt, mutig und opferbereit. Dabei redeten sie immer nur davon, wie Jesus ihr Leben reich machte und sie in allem von seinem Opfer lebten. Es sind Berichte von dem, was Gott aus dem Leben von ganz einfachen alltäglichen Menschen machen kann. Und wie sie seine Kraft erlebten.

    Wie auf einem anderen Stern

    Mission unter den Yanoamö-Indianern in Venezuela
    Die Yanoamös hielten sich für die einzigen Bewohner der Erde – doch dann bekamen sie Besuch vom Missionarsehepaar Jank. Diesen waren die Indianer als unerschrockene, selbstbewusste Menschen beschrieben worden, die allem Neuen gegenüber aufgeschlossen und freudig reagierten. Sie kannten nur einen Feind, dem sie sich in äußerster Verzweiflung beugten: den Tod. In diesem fanden die Missionare ihren Anknüpfungspunkt und bezeugten den Indianern die frohe Botschaft von Jesus Christus. Die Yanoamös nahmen sie mit einer solchen Begeisterung auf, dass es die Missionare erzittern ließ. Wie ein Feuer breitete sich das Evangelium im Dschungel aus ...

    Sag nicht NEIN, wenn Gott dich ruft

    Einführung ins Thema Weltmission
    Das Herzstück der Mission in unserer Zeit ist der Befehl Jesu Christi an seine Jünger, in die »ganze Welt« zu gehen und das Evangelium der »ganzen Schöpfung« zu predigen. In vielen, wenn nicht in den meisten Gemeinden, wird die Mission als unwichtig betrachtet. Dies ist eine verzerrte Vorstellung von dem, was Gott für unsere Zeit vorausgeplant hat. Aktive Mission ist das Wichtigste in Gottes Plan. Der Herr selbst gab durch den Missionsbefehl den Anstoß zur Weltmission. Dieses Buch will das Thema »Mission« so einfach und deutlich wie möglich erklären und die biblischen Grundlagen betonen. Ebenso zeigt es die Verantwortung eines jeden Gläubigen für die Weltmission.

    Briefe, die nie geschrieben werden …

    »Was war deine größte geistliche Herausforderung?«, wurde Elisabeth Elliot einmal gefragt. Ihre Antwort war unerwartet: »Das Zusammenleben mit den anderen Missionaren!« Damit bestätigte sie eine oft verdrängte Realität: Auch Missionare sind »ganz normale Menschen«! Neben den speziellen Herausforderungen ihres Wirkungsortes kämpfen sie mit Problemen, Nöten und Anfechtungen, die wir alle haben. Auch bei ihnen sind Beziehungen, Ehen und Familien angefochten. Oftmals haben sie niemanden, mit dem sie über diese Schwierigkeiten reden können, und sind frustriert, weil besonders hohe Anforderungen an sie gestellt werden. Manchmal heißt die große Herausforderung »Rückkehr in die Heimat« oder »enttäuschende Reaktionen der Christen dort«. Und auch Missionare sind nicht automatisch vor einem »Burn-out« gefeit … Frederick L. Kosin und seine Frau Jenny stehen seit 1966 im gemeinsamen Dienst für den Herrn. In den letzten Jahren sind die beiden in über 60 Ländern gewesen, um Missionare vor Ort zu ermutigen und praktisch zu unterstützen. Außerdem haben sie viele Missionskonferenzen und -freizeiten besucht. In diesem Buch berichten sie über ihre Erlebnisse und Erfahrungen. Sie geben praktische Hinweise, wie wir helfen können, stellen konkrete Gebetsanliegen vor und versuchen, mit diesen »nie geschriebenen Briefen« die Augen zu öffnen für Nöte, die wir auf den ersten Blick vielleicht nicht sehen. Rezension in »factum«, Ausgabe 9/13 : Missionare sind ganz normale Menschen. Sie haben mit emotionalen Verletzungen, Stolz und Einsamkeit zu kämpfen, mit Zweifeln im Anblick großer Probleme, mit geplatzten Träumen, Sünde und Versagen. Diese Seite bleibt den daheimgebliebenen Freunden oder der Heimatgemeinde meist verborgen. Das liegt auch daran, dass der Missionar von vielen Christen eher als Übermensch wahrgenommen wird, der all diesen Problemen entrückt ist. Frederick Kosin schildert in zahlreichen Briefen, die aus den verschiedensten Perspektiven geschrieben wurden, die Folgen, die aus dieser Erwartungshaltung entstanden sind, und zeigt so eine ganz andere, eine menschliche Seite des Missionars und des Missionsalltags. Er bringt dem Leser die unterschiedlichsten Lebenssituationen auf dem Missionsfeld mit ihren ganz eigenen Bedürfnissen nahe: das Ehepaar, das Probleme hat, überhaupt auf das Missionsfeld zu kommen, und nun an der ganzen Sache zweifelt; die junge Mutter, die sich so sehr um ihre Familie kümmern muss, dass sie keine Zeit mehr für die Missionsarbeit hat; oder den altgedienten Missionar, der mit den neuen Methoden der jungen Generation nicht zurechtkommt. Auch die Missionarskinder melden sich in einem Brief zu Wort. Es sind sehr tief gehende Berichte, die emotionale Probleme beschreiben, die jeder Mensch kennt und nachvollziehen kann. Im klassischen Bild vom Missionar haben solche Gefühlsregungen aber wenig oder gar keinen Platz und deshalb werden sie auch nicht im Gebet für den Missionar vor Gott gebracht. Mit dem vorliegenden Werk möchte der Autor diesen Zustand ändern. Wer in Kontakt mit einem Missionar treten kann, den ermutigt der Autor, sich ernsthaft für den Missionar, seine Bedürfnisse und Probleme zu interessieren und durch ehrliche Fragen eine Tür zu öffnen, damit solche Dinge besprochen werden können. Auch das schnell oberflächlich werdende Gebet der Heimatgemeinde für den Missionar bereitet Kosin Sorge. Mit seiner präzisen Problembeschreibung und zahlreichen, konkreten Gebetsanliegen, die von einem tiefen Verständnis von den Belastungen auf dem Missionsfeld zeugen, liefert er einen bemerkenswerten Beitrag, um diese Situation zu verbessern. Wer Missionare praktisch und im Gebet unterstützen möchte, sollte dieses Buch unbedingt lesen. (Markus Haller)

    Die Mörder - meine Freunde

     Am 8. Januar 1956 wurden fünf amerikanische Missionare im Dschungel Ecuadors durch die Speere der Aucas getötet. Drei Jahre nach der Ermordung ihres Mannes Jim ziehen Elisabeth Elliot, ihre kleine Tochter Valerie und Rachel Saint, die Schwester des ermordeten »Dschungelfliegers« Nate Saint, zu den Aucas. Sie fügen sich in die Dschungel-Kultur ein, erlernen die schwierige Sprache und bringen den Mördern ihrer Liebsten das Evangelium. Elisabeth Elliot schildert - unterstützt durch Fotos aus dieser Zeit - ihre Erfahrungen, Entbehrungen, Ängste und Fragen, aber auch den tiefen Frieden und die Freude, die einen Menschen erfüllen, der den Weisungen des himmlischen Meisters bedingungslos folgt.

    Er säte fünf Körner

    Ein gedämpfter Schrei in der Nacht, ein rätselhaftes Verschwinden, ein Vordringen der Zivilisation in den tiefsten Urwald – und eine Geschichte von fünf Märtyrern, die kaum Beachtung fand ... Etwa 10 Jahre früher und ungefähr 2500 km von der Stelle entfernt, an der später Jim Elliot und seine Freunde von den Aucas ermordet wurden, ereilte sie ein ähnliches Schicksal. Drei von ihnen waren verheiratet. Ihre Frauen waren mit dabei, um das Evangelium zu den Ayorés zu bringen, einem Stamm im bolivianischen Dschungel. Die dramatische Suche nach den Vermissten beginnt – dann findet man im Dschungel Teile ihrer Kleidung. Schließlich wird der Tod der fünf jungen Männer traurige Gewissheit. Doch statt in Hoffnungslosigkeit und Selbstmitleid zu versinken, machen sich die drei Frauen auf den Weg zu den Ayorés – und erreichen sie tatsächlich mit der guten Nachricht von Jesus.