Dürfen Christen eigentlich Geld leihen und verleihen? Wie steht es um Zinsen? Macht es einen Unterschied aus welchem Grund derjenige der leiht das Geld benötigt? Und wem gehört eigentlich wirklich unser irdisches "Eigentum"? Sollten Christen alles brav "verzehnten" oder welche Haltung zeigt uns das neue Testament zu den unterschiedlichen Zehnten und Abgaben des alten Testamentes?
Wie viel ist dir wirklich wichtig? In einer Welt, die von Habsucht und materiellem Streben geprägt ist, wird immer deutlicher, dass das Streben nach irdischem Reichtum unseren Blick auf das Wesentliche verstellen kann. Was passiert, wenn man Schätze im Himmel anlegt? Die Predigt beleuchtet die Gefahren der Habsucht: Sie bindet dein Herz an diese Welt, verfinstert deinen Geist und verwickelt dich in die Knechtschaft materielle Wünsche. Stattdessen werden Wege aufgezeigt, wie man durch die Investition in Gottes Reich wahre Schätze sammeln kann. Ist es möglich, gleichzeitig Gott und dem Mammon zu dienen?
Für Christen stellt sich immer wieder die herausfordernde Frage, wie sie mit ihrem Geld umgehen sollen. Tatsächlich ist es unserer Kultur eher ungewöhnlich, darüber zu sprechen. Dabei steckt die Bibel voller spannender Geldgeschichten. Bei diesem Vortrag werfen wir einen kurzen Blick auf die Funktion des Geldes in der Geschichte. Ganz bewusst werden wir kritisch hinterfragen, was die Bibel konkret zum Umgang mit Geld sagt. Ebenso werden wir darüber nachdenken, wie wir eigenverantwortlich und klug mit unseren Finanzen umgehen, wenn die Bibel keine direkten Aussagen dazu macht.
Geld verdienen ist leicht im Vergleich mit der Kunst, es gut auszugeben. Man wird nicht reich durch Geldeinnehmen, sondern durch Geldsparen. Viele Leute, die Geld haben, haben so wenig Verstand, wie ein Schwein Wolle hat. Auch wenn sie schon über vierzig sind, sind sie noch nicht vernünftig geworden und lassen die Hunderter über das Wasser tanzen, als wären es flache Steine zum Spielen für die Kinder. Was ihre Väter mit der Harke zusammengebracht haben, das werfen sie mit der Schaufel weg. Auf den Geizigen folgt der Verschwender. Von ihm sagt man oft, sein alter Vater sei gegen niemand freundlich gewesen als gegen sich selber, und nun ist der Sohn gegen niemand feindlich als gegen sich selber. Der Unterschied ist eigentlich nur der: der alte Herr ging zur Hölle auf dem mageren Weg, und sein Sohn will nun auf dem fetten Weg dahingelangen. Sowie der Verschwender sein Vermögen bekommt, schmilzt es dahin wie Butter an der Sonne. Bei ihm ist immer der I. April; er kauft auch einen Elefanten, wenn er ihm angeboten wird, und deckt sein Haus mit Pfannkuchen. Nichts ist ihm zu närrisch, dass er nicht Gefallen daran fände. Sein Geld brennt ihm Löcher in die Taschen, er muss und muss es vergeuden und rühmt sich dabei, dass sein Wahlspruch sei: „Wer's Geld spendet, dem's Gott sendet.“ Er schert schon seine Schafe, ehe er sie hat, nimmt sein Einkommen vorweg, greift sein Kapital an und tötet also die Gans, die ihm die goldenen Eier legt, und dann schreit er: „Wer hätte so etwas gedacht?“ Er sorgt für hohe Zinsen bei der Firma Raube, Trüge & Schwindelmann, und wenn er dann vollständig ausgebaggert ist, so schreibt er alle Schuld den Advokaten zu oder aber den schlechten Zeiten.... Das Buch gibt es hier