Es scheint, sein Leben sei zerronnen, womit auch Gottes Werk zerbricht. In Wirklichkeit hat Gott gewonnen. Doch das verstehen sie noch nicht. Sie ahnen nicht, was vor sich geht: Gott will die ganze Welt erlösen. Der Hauptmann, der danebensteht, staunt: »Dies ist Gottes Sohn gewesen!« Der meisterhafte Blick eines Dichters auf den Größten der Weltgeschichte.
Evangelium »light«: Salonfähig gestutztes Christentum? Gnade zum Schleuderpreis? Biblische Nachfolge im Ausverkauf? Was bleibt in der heutigen Evangeliumsverkündigung vom Ärgernis des Kreuzes? Warum sind die Christen kaum noch von der Welt zu unterscheiden? Kann es sein, dass wir Menschen in der Familie Gottes willkommen heißen, die gar nicht wiedergeboren sind, sondern nur »eine Form der Gottseligkeit haben, deren Kraft aber verleugnen«? Was bleibt übrig von einer biblischen Verkündigung, wenn typische und heute gängige Formulierungen gebraucht werden wie »Nimm Jesus an«, »Lade Jesus ein«, »Bitte Jesus, in dein Leben zu kommen« und »Triff eine Entscheidung für Christus«? In diesem Buch macht MacArthur die gegenwärtige, notvolle Situation deutlich. Er stellt der heute üblichen Evangeliumsverkündigung die biblische Lehre des Herrn und seiner Apostel gegenüber. Ein aufrüttelndes Buch.
Verlieren Sie manchmal den Blick für das Wesentliche Ihres Dienstes? Wachsen Ihnen mitunter die Nöte einfach über den Kopf? Sehnen Sie sich gelegentlich nach einer wirklichen Ermutigung? Jeder Arbeiter in Gottes Reich kennt zeitweilig dieses Gefühl der Unzulänglichkeit oder die quälende Einsamkeit des Dienstes. Gott und anderen zu dienen, ist keine einfache Aufgabe. Warren Wiersbe, der »Pastor der Pastoren«, kennt sowohl die Kämpfe als auch die Triumphe, die ein Leben des Dienstes mit sich bringt. Dieses wertvolle Buch lädt die Leser ein zu dreißig »besinnlichen Gesprächen«. Offen, aber auch sensibel teilt uns der Autor mit, was er selbst gerne über den Dienst und seine Chancen und Gefahren gewusst hätte, als er seine Arbeit im Werk des Herrn aufnahm. Seine jahrelange Erfahrung und sein weiser Rat können kraftlose Diener trösten und »unnütze« Knechte ermutigen.
Getrieben von einer tiefen Sehnsucht nach Lebenserfüllung, Liebe und echtem Frieden stiegen fünf junge Menschen aus, um der grauen Alltagswirklichkeit zu entfliehen: Benedikt reiste nach Indien und schien, mit reichlich Geld und Drogen versorgt, am Ziel seiner Träume zu sein; Hans versuchte in Spanien mit erbeutetem Geld das Leben zu genießen; Antonio probierte es bei Neo-Nazis, Terroristen und Punks; Susanne suchte Erfüllung in Selbsterfahrungsgruppen, und Franz landete als »Junkie« in Knast und Psychiatrie. Sie alle – betrogen von den Lebensphilosophien dieser Zeit – erlebten, wie ihre Träume und Sehnsüchte auf ganz unerwartete Weise mehr als erfüllt wurden.
In einer dunklen Novembernacht wird Kate durch Stimmengemurmel geweckt. Die Stimmen scheinen aus einem der unteren Räume des Farmhauses zu kommen. Kate schleicht die Treppe hinunter und lauscht einem Gespräch. Dabei erfährt sie, dass Papa Nordstrom eine Arbeit als Waldarbeiter in einem Holzfällercamp annehmen muss. Gerade hatten sie sich als Familie gefunden, und jetzt muss Papa fort. Zwei oder drei Monate während der schlimmsten Winterzeit wird er nicht auf der Farm sein. Wie werden sie ohne Papa durch den Winter kommen? Was ist, wenn etwas schiefläuft? Und tatsächlich: Auf unerklärliche Weise verschwinden Gegenstände auf der Farm. Kommen Kate und Anders auch diesmal dem Geheimnis auf die Spur? Für Jungen und Mädchen ab 9 Jahren
Im 20. Jahrhundert wurde Rock die Musikart schlechthin. Nie zuvor hat ein Musikstil die Lebensweise der Menschen so revolutioniert wie Rock. Doch wie entstand er? Warum hat diese Musik so eine Aussagekraft? Warum wirkte sie wie Sprengstoff für die etablierten Strukturen unserer Gesellschaft? Dieses Buch zeigt die Entwicklung des Rock. Alles begann auf den Baumwollfeldern der amerikanischen Südstaaten, dann geht es weiter über Blues und Jazz zur Rock-Revolution der 60er-Jahre und schließlich zur totalen Kommerzialisierung des Rock in unserer Zeit.
Bonisa ist eine kleine Afrikanerin. Aus ihren dunklen Augen spricht große Angst: Angst vor der Dunkelheit – Angst vor den Geistern der Finsternis … Mit acht Jahren kommt sie auf eine Missionsstation und hört von Jesus Christus, der alle Angst besiegen kann. Diese gute Botschaft schlägt tiefe Wurzeln in ihrem Herzen, und sie nimmt den Herrn Jesus als ihren Retter an. Doch dann wird ihr Glaube einer harten Bewährungsprobe ausgesetzt. Sie muss sogar eine »Geisteraustreibung« über sich ergehen lassen, bei der sie fast ihr Leben verliert … Ein spannendes Buch nach einer wahren Begebenheit. Für Kinder von 9 Jahren an.
»Jesus lässt zu, dass Missionarinnen umgebracht werden. Er lässt zu, dass Babys ohne ihre Eltern aufwachsen müssen. Und er lässt zu, dass Kinder ihre besten Freunde verlieren …« Immer wieder stehen wir vor solchen »Straßensperren« unseres Lebens. Aber auch Enttäuschungen, Verdruss und Ähnliches – also selbst Leiden in seiner mildesten Form – wollen wir nicht hinnehmen und lehnen es ab. Das Tragische ist, dass wir damit ein Grundprinzip Gottes aus unserem Leben verbannen – und den Segen, der im Loslassen unserer Vorstellungen und im Annehmen der guten Wege Gottes liegt. Elisabeth Elliot scheut sich nicht, in diesem Zusammenhang unbequeme Fragen zu stellen und die Schmerzen unter die Lupe zu nehmen, die uns so zu schaffen machen. Und sie ermutigt zu einem neuen und bedingungslosen Vertrauen auf den Gott, der Leid zulässt, gerade weil er uns liebt!
»Was war deine größte geistliche Herausforderung?«, wurde Elisabeth Elliot einmal gefragt. Ihre Antwort war unerwartet: »Das Zusammenleben mit den anderen Missionaren!« Damit bestätigte sie eine oft verdrängte Realität: Auch Missionare sind »ganz normale Menschen«! Neben den speziellen Herausforderungen ihres Wirkungsortes kämpfen sie mit Problemen, Nöten und Anfechtungen, die wir alle haben. Auch bei ihnen sind Beziehungen, Ehen und Familien angefochten. Oftmals haben sie niemanden, mit dem sie über diese Schwierigkeiten reden können, und sind frustriert, weil besonders hohe Anforderungen an sie gestellt werden. Manchmal heißt die große Herausforderung »Rückkehr in die Heimat« oder »enttäuschende Reaktionen der Christen dort«. Und auch Missionare sind nicht automatisch vor einem »Burn-out« gefeit … Frederick L. Kosin und seine Frau Jenny stehen seit 1966 im gemeinsamen Dienst für den Herrn. In den letzten Jahren sind die beiden in über 60 Ländern gewesen, um Missionare vor Ort zu ermutigen und praktisch zu unterstützen. Außerdem haben sie viele Missionskonferenzen und -freizeiten besucht. In diesem Buch berichten sie über ihre Erlebnisse und Erfahrungen. Sie geben praktische Hinweise, wie wir helfen können, stellen konkrete Gebetsanliegen vor und versuchen, mit diesen »nie geschriebenen Briefen« die Augen zu öffnen für Nöte, die wir auf den ersten Blick vielleicht nicht sehen. Rezension in »factum«, Ausgabe 9/13 : Missionare sind ganz normale Menschen. Sie haben mit emotionalen Verletzungen, Stolz und Einsamkeit zu kämpfen, mit Zweifeln im Anblick großer Probleme, mit geplatzten Träumen, Sünde und Versagen. Diese Seite bleibt den daheimgebliebenen Freunden oder der Heimatgemeinde meist verborgen. Das liegt auch daran, dass der Missionar von vielen Christen eher als Übermensch wahrgenommen wird, der all diesen Problemen entrückt ist. Frederick Kosin schildert in zahlreichen Briefen, die aus den verschiedensten Perspektiven geschrieben wurden, die Folgen, die aus dieser Erwartungshaltung entstanden sind, und zeigt so eine ganz andere, eine menschliche Seite des Missionars und des Missionsalltags. Er bringt dem Leser die unterschiedlichsten Lebenssituationen auf dem Missionsfeld mit ihren ganz eigenen Bedürfnissen nahe: das Ehepaar, das Probleme hat, überhaupt auf das Missionsfeld zu kommen, und nun an der ganzen Sache zweifelt; die junge Mutter, die sich so sehr um ihre Familie kümmern muss, dass sie keine Zeit mehr für die Missionsarbeit hat; oder den altgedienten Missionar, der mit den neuen Methoden der jungen Generation nicht zurechtkommt. Auch die Missionarskinder melden sich in einem Brief zu Wort. Es sind sehr tief gehende Berichte, die emotionale Probleme beschreiben, die jeder Mensch kennt und nachvollziehen kann. Im klassischen Bild vom Missionar haben solche Gefühlsregungen aber wenig oder gar keinen Platz und deshalb werden sie auch nicht im Gebet für den Missionar vor Gott gebracht. Mit dem vorliegenden Werk möchte der Autor diesen Zustand ändern. Wer in Kontakt mit einem Missionar treten kann, den ermutigt der Autor, sich ernsthaft für den Missionar, seine Bedürfnisse und Probleme zu interessieren und durch ehrliche Fragen eine Tür zu öffnen, damit solche Dinge besprochen werden können. Auch das schnell oberflächlich werdende Gebet der Heimatgemeinde für den Missionar bereitet Kosin Sorge. Mit seiner präzisen Problembeschreibung und zahlreichen, konkreten Gebetsanliegen, die von einem tiefen Verständnis von den Belastungen auf dem Missionsfeld zeugen, liefert er einen bemerkenswerten Beitrag, um diese Situation zu verbessern. Wer Missionare praktisch und im Gebet unterstützen möchte, sollte dieses Buch unbedingt lesen. (Markus Haller)