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Israel und die Besetzten Gebiete! - Was sagt die Bibel zum Westjordanland?, Teil 2/2

Israel und die Besetzten Gebiete! - Was sagt die Bibel zum Westjordanland?, Teil 2/2
06.01.2007
SERIE - Teil 2 / 2Israel und die Besetzten Gebiete! - Was sagt die Bibel zum Westjordanland?

Nun kommen wir, meine Damen und Herren, zum zweiten Teil unseres Vortrags. Was sagt die Bibel zu all diesen Dingen, die wir gerade aus einer sehr umfassenden Perspektive betrachtet haben?

Wir wollen uns nun genauer anschauen, was zwei Kapitel im Prophetenbuch Hesekiel über das Westjordanland aussagen: Hesekiel 35 und 36.

Entstehung und Aufbau des Buches Hesekiel

Bevor wir uns den Versen zuwenden, möchte ich kurz erklären, wann das Buch Hesekiel entstand, wie es aufgebaut ist und welche Botschaft es vermittelt.

Es ist sehr wichtig, wenn man sich mit biblischer Prophetie beschäftigt, nicht einfach einzelne Verse herauszupicken, die irgendwie zum aktuellen Geschehen passen, und dann zu sagen: „Sehen Sie, das ist die Erfüllung der Bibel.“ So funktioniert das nicht. Stattdessen müssen wir die Bibel gründlich studieren.

Die Bibel ist eine Sammlung von Dutzenden verschiedener Bücher, die von Propheten und Aposteln verfasst wurden. Bei jedem Buch sollten wir fragen: Wie ist es entstanden? Was ist seine Aussage?

Das Buch Hesekiel entstand während der babylonischen Gefangenschaft der Juden im sechsten Jahrhundert vor Christus. Zu dieser Zeit schlug die babylonische Armee den Judenstaat nieder, zerstörte Jerusalem und deportierte die Juden in das Gebiet des heutigen Irak.

Das Buch Hesekiel besteht aus drei Teilen. Der erste Teil umfasst die Kapitel 1 bis 24. Hier wird der Untergang Israels zur Zeit Hesekiels behandelt.

Der zweite Teil, die Kapitel 25 bis 32, ist eine Art Zwischenteil. In ihm spricht Gott prophetische Gerichtsworte über sieben nichtjüdische Völker und Städte aus. Man sieht also, dass sich der erste Teil mit Israel beschäftigt, während der zweite Teil die nichtisraelitischen Völker behandelt.

Der dritte und letzte Teil umfasst die Kapitel 33 bis 48. Er handelt von der Wiederherstellung Israels in der Endzeit, wenn der Messias als König des Friedens auf dieser Erde regiert.

Man erkennt, dass sich Teil 1 und Teil 3 spiegeln: Teil 1 beschreibt den Untergang Israels, Teil 3 die Wiederherstellung Israels. Dazwischen liegt die Sicht auf die anderen Völker.

Kontext der Kapitel 35 und 36 im Buch Hesekiel

Nun wollen wir Hesekiel 35 und 36 genauer betrachten. Sie haben bereits festgestellt, dass diese beiden Kapitel zum Schlussteil gehören, der von der Wiederherstellung Israels in der Endzeit spricht. Diese Zeit ist diejenige, in der der Messias als König der Welt kommen soll.

In Hesekiel 36,24 sagt Gott zum jüdischen Volk: „Und ich werde euch aus den Nationen holen und euch sammeln aus allen Ländern und euch in euer Land bringen.“

Das ist genau das, was in unserer Zeit geschehen ist. Von 1882 bis 2006 sind drei Millionen Juden in das Land ihrer Vorväter zurückgekehrt – und zwar aus allen fünf Kontinenten, aus über hundert verschiedenen Ländern.

Ich werde Ihnen nun dreißig erfüllte Prophezeiungen aus Hesekiel 35 und 36 vorstellen. Ich nummeriere die Prophezeiungen durch P1, P2 bis P30, wobei P die Abkürzung für Prophetie, also eine einzelne prophetische Aussage, ist.

Die erste prophetische Aussage ist die Rückkehr der Juden aus aller Welt. Das hat sich ganz klar in unserer Zeit erfüllt. Nach der Bibel ist das die Endzeit – nicht der Weltuntergang, sondern die Zeit, in der die Juden zurückkehren.

Das wird übrigens auch deutlich aus Hesekiel 36,4 und 38,8.

Rückkehr ins Land Israel und prophetisches Verständnis der Endzeit

P2 Rückkehr ins Land Israel

Ja, Sie denken vielleicht, das ist doch selbstverständlich. Nein, in der Vergangenheit gab es verschiedene Projekte, um die Judenfrage zu lösen. Man überlegte, ein Gebiet in Südamerika, Nordamerika oder Afrika freizumachen, um dort einen Judenstaat zu errichten.

Es gab das Uganda-Projekt, ein ernsthaftes Vorhaben, einen Judenstaat in Afrika zu gründen. Ebenso wurden Vorschläge im Fernen Osten gemacht. Insgesamt gab es etwa dreißig verschiedene Vorschläge.

Doch in unserer Bibelstelle Hesekiel 36,24 steht nicht nur: „Ich werde euch aus den Nationen holen und euch sammeln“, sondern es heißt auch: „und euch in euer Land bringen.“ Die Juden hätten ja auch in Uganda oder Südamerika gesammelt werden können, aber sie wurden ins Land Israel zurückgebracht. Das ist die Aussage der Prophetie.

P2 hat sich somit eindrücklich und keineswegs selbstverständlich erfüllt. Ohne den Ersten und Zweiten Weltkrieg wäre dies gar nicht möglich gewesen. Sonst wäre das Uganda-Projekt zum Beispiel naheliegender gewesen.

Folgendes prophetische Schema sollten Sie immer vor Augen haben: Die Bibel spricht vom Kommen des Messias, des Erlösers. Er sollte zweimal kommen, zuerst und ein zweites Mal.

Das erste Mal sollte er als leidender Messias kommen, der von seinem Volk abgelehnt und verworfen wird. Er sollte sterben, und zwar als Opfer für unsere Sünden. Der Messias sollte von Gott mit unserer Schuld beladen werden, damit er das Gericht Gottes stellvertretend für uns trägt. Dadurch sollte er uns zu Gott zurückführen und uns Vergebung bringen.

Denn wir sind alle schuldig geworden vor Gott und haben seine Gebote gebrochen. Niemand kann die zehn Gebote lesen und dabei wirklich ernsthaft ruhig bleiben. Wir sehen, dass wir alle Gesetzesbrecher vor Gott sind.

Wir können zwar gute Bürger sein, aber vor Gott sagt die Bibel: Wir sind alle schuldig und haben das Gericht Gottes verdient. Der Messias sollte daher ein erstes Mal kommen, um als Stellvertreter das Gericht Gottes auf sich zu nehmen.

Die Bibel sagt ganz klar: Wer seine persönliche Schuld Gott im Gebet bekennt, bereut und dieses Opfer für sich in Anspruch nimmt, der erhält von Gott Vergebung – ewige Vergebung.

Nach dem ersten Kommen des leidenden Messias sollte das jüdische Volk zerstreut werden unter alle Völker. Doch in der Endzeit sollte das jüdische Volk wieder zurückkehren in das Land seiner Vorväter.

Die Propheten erklärten, dass in dieser Zeit, wenn das jüdische Volk beginnt, zuerst zurückzukehren, der Messias ein zweites Mal kommen wird. Diesmal nicht mehr als Leidender, nicht mehr als Retter, sondern als Richter der Welt. Er wird endlich Gerechtigkeit und Frieden in diese chaotische Welt bringen.

Unsere Zeit ist daher sehr interessant, denn wir erleben gerade diese Dinge: die Rückkehr der Juden seit 1882.

Wir werden uns nun dreißig Prophezeiungen ansehen, die mit dieser Endzeit zu tun haben. Dreißig Prophezeiungen, die sich im Lauf von mehr als 120 Jahren, seit Beginn der Rückkehr, erfüllt haben.

Ich habe eine Systematisierung vorgenommen und bin auf über 100 erfüllte Prophezeiungen gekommen, die sich auf die Endzeit beziehen und sich in unserer Zeit, zwischen 1882 und heute, bereits erfüllt haben.

Überblick über die Kapitel 35 und 36: Gegenüberstellung von Feinden und Israel

Nun wollen wir uns zuerst noch etwas übersichtlicher mit Hesekiel 35 und 36 beschäftigen. Kapitel 35 ist eigentlich eine Prophetie gegen die Südberge von Jordanien, und Kapitel 36 ist eine Prophetie zugunsten der Berge Israels. Sie sehen, diese beiden Kapitel stehen wie eine Opposition da: Die Südberge von Jordanien, die Berge von Israel – eine Prophetie gegen die Südberge, eine Prophetie zugunsten der Berge Israels.

Die Südberge von Jordanien werden in der Bibel das Gebirge Seir oder das Land Edom genannt. Im Land Edom siedelten in alter Zeit die Nachkommen von Esau, dem Zwillingsbruder von Jakob, der auch Israel hieß und Stammvater des Volkes Israel wurde. Also ist das Land Edom eigentlich, kann man sagen, das Land eines Brudervolkes des Landes Israels und des Volkes Israels.

Esau hieß im Alten Testament auch Edom. Edom bedeutet „Rot“. Als er auf die Welt kam, war er nämlich sehr rötlich. Damit sind nicht rote Haare gemeint, denn Orientalen haben keine roten Haare – das sind Gene, die vor allem in Europa vorkommen. Aber seine Haut war rötlich. Wenn Babys auf die Welt kommen, sind sie eher bläulich, weil sie beim Hindurchgehen durch den Geburtskanal ziemlich strapaziert wurden und ihnen Sauerstoff etwas abgeschnitten wurde. Deshalb sind sie ein bisschen bläulich. Esau hingegen war sehr gut beatmet, als er auf die Welt kam, darum war er rötlich.

Später sollte Esau sich sehr für rote Linsen interessieren – das war sein Lieblingsgericht. Dafür hatte er sein Erstgeburtsrecht verkauft: Jakob erhielt im Tausch dafür rote Linsen. So bekam Esau den Namen Edom. Später zog er nach Südjordanien und siedelte dort in den unwirtlichen Bergen, die typisch rötlich sind – das Land Edom.

Prophetie gegen das Gebirge Seir (Edom)

Ja, jetzt lesen wir mal in Hesekiel 35,1-3a:

Und das Wort des Ewigen geschah zu mir also: Menschensohn, richte dein Angesicht gegen das Gebirge Seir! Noch ein weiterer Name für dieses Land ist Edom. Seir heißt nämlich „rau“, es sind raue Felsen. Richte dein Angesicht gegen das Gebirge Seir und weissage gegen dasselbe. Sprich zu ihm: So spricht der Herr, der Ewige.

Ich lese weiter:
Siehe, ich will an dich, Gebirge Seir, und ich werde meine Hand gegen dich ausstrecken. Ich werde dich zur entsetzlichen Wüste und erschreckenden Verwüstung machen. Ich werde deine Städte zur Einöde machen, und du selbst wirst eine entsetzliche Wüste werden. Du wirst erkennen, dass ich der Ewige bin.

Nun, Sie sagen ja, dieses Gebiet ist ja schon eine Wüste. Auf Hebräisch gibt es verschiedene Wörter für Wüste. Wüste ist nicht gleich Wüste. Zum Beispiel die Negev-Wüste oder die jüdische Wüste – noch ein besseres Beispiel wird genannt Midbar.

Das Wort „Midbar“ meint speziell eine Wüste, wo man Kleinvieh, Schafe und Ziegen aufziehen kann, weil sie dort genügend Nahrung finden, besonders ab der Regenzeit im Winter und dann bis etwa Juli. Ja, also das ist eine lebendige Wüste.

Aber hier wird gesagt zu dem Land Edom: Du wirst nicht eine Midbar werden, das war es schon längst, sondern eine Shemama. Und Shemama heißt eine Wüste, die Entsetzen auslöst, wenn man sie anschaut.

Nun ist aber wichtig: In diesem Text stehen die Südberge Jordaniens stellvertretend für alle Feinde rund um Israel, die mit Edom zusammengehen. Das sieht man aus Hesekiel 36,4-5 und 7. Denn in Hesekiel 36,7 wird ausdrücklich gesagt über die Nationen, die rings um euch, um Israel, her sind: Die sind zusammen mit Edom Feinde Israels.

Also diese Berge stehen gewissermaßen symbolisch für die ganzen Feinde rund um Israel.

Symbolik der Nachbarvölker um Israel

Ja, hier sehen Sie ein Nasabild der Länder rund um Israel: Libanon, Syrien, Jordanien, Irak, Saudi-Arabien, Ägypten und den Gazastreifen. Diese Nationen liegen rings um Israel herum.

Der Gazastreifen war von alters her das Gebiet der Philister, die ebenfalls alte Feinde Israels waren.

Nun wenden wir uns Kapitel 36 zu, um den Gegensatz zu erkennen. Kapitel 36 enthält eine Prophetie zugunsten der Berge Israels.

 Ezechiel 36,1 sagt: „Und du, Menschensohn, weissage gegen die Berge Israels und sprich: Berge Israels, hört das Wort des Ewigen.“

Hier folgt eine ermutigende Botschaft für diese Berge.

Geographische Lage der Berge Israels

Sie sollten sich folgendes einmal ansehen: Auf dieser Israel-Karte erkennen Sie sehr gut, wo die Berge Israels verlaufen.

Allerdings müssen Sie dabei beachten, dass der südliche Teil Israels, die Wüste Negev, hauptsächlich ein unbewohntes Gebiet ist. Die wesentlich bewohnten Gebiete der Berge Israels decken sich größtenteils mit dem heutigen Westjordanland.

Ausgerechnet das zentrale Gebiet Israels, das bewohnt war, sind insbesondere diese Berge im Westjordanland. Genau diese Region wird hier besonders angesprochen.

Sie sehen verschiedene Beispiele, wie diese Landschaft aussieht. Wir Schweizer würden diese Erhebungen eher Hügel nennen. Auf Hebräisch verwendet man für diese Hügel jedoch das Wort "har", das auch für Berge gebraucht wird.

Das Gebiet ist sehr hügelig – es handelt sich um Samaria und Judäa, also das Westjordanland.

P3: Hass gegen Israel als Ursache für Gericht

Nun kommen wir zu Prophetie drei, P3: Hass gegen Israel. Ich lese fortlaufend weiter in Hesekiel 35, wo wir bereits gelesen haben, dass Gott zu den Bergen von Südjordanien spricht. Diese Berge stehen für die Feinde rund um Israel.

Gott sagt: „Weil du eine beständige Feindschaft hegtest und die Kinder Israel der Gewalt des Schwertes preisgabst zur Zeit ihrer Not, zur Zeit der Ungerechtigkeit des Endes.“ Warum soll ein zukünftiges Gericht noch über dieses Gebiet der Berge Jordaniens kommen? Wegen des Hasses und der Feindschaft gegen Israel.

Im ersten Teil haben wir gesehen, dass Jordanien dreimal an totalen Kriegen beteiligt war, die die Vernichtung Israels zum Ziel hatten – Feindschaft gegen Israel. P3 hat sich somit ganz eindrücklich erfüllt.

Die Aussage ist jedoch präziser, und deshalb unterscheide ich sie von P4, dem „andauernden Hass gegen Israel“. Man kann Israel für eine kurze Zeit hassen, doch hier wird ein andauernder Hass genannt. Hesekiel 35,5 sagt: „Weil du eine beständige Feindschaft hegtest und den Kindern Israel der Gewalt des Schwertes preisgabst.“

Bereits ab der ersten jüdischen Einwanderungswelle 1882 nach Palästina, diesem Großgebiet von Israel und Jordanien, gab es arabischen Widerstand. Ab 1882 formierte sich dieser Widerstand.

1921, als die Engländer den Ostteil, also 77 Prozent von Palästina, abtrennten, entschieden sich die palästinensischen Araber, dass dieses Gebiet judenrein sein soll. Hier darf kein einziger Jude wohnen – schon ab den Zwanzigerjahren! Es ging nicht nur darum, dass kein Jude einen Staat gründen darf, sondern dass kein Jude überhaupt dort wohnen darf.

1948, im Unabhängigkeitskrieg, versuchte Jordanien mit seinen Verbündeten zum ersten Mal, Israel auszulöschen. Dann folgten 1967 der zweite und 1973 der dritte Versuch. Über all diese Jahrzehnte hinweg herrschte eine beständige Feindschaft.

P5: Gewalt des Schwertes gegen Israel

Und P5 ist überschrieben mit „der Gewalt des Schwertes preisgegeben“. Ja, in unserem Vers 5 haben wir gelesen: „weil du eine beständige Feindschaft hegtest und die Kinder Israel der Gewalt des Schwertes preisgabst, zur Zeit ihrer Not, zur Zeit der Ungerechtigkeit des Endes.“

Wann hat das Jordanien jemals gemacht? Nun, ab 1921 wurde Transjordanien für Juden geschlossen. Hier sollte es also keine Möglichkeit für Juden geben, die dort Zuflucht suchen wollten.

Ab den 1930er Jahren machten die Araber enormen Druck auf die Engländer, die damals noch die Besatzungsmacht in Palästina waren. Sie forderten, dass die Engländer strikte Einwanderungsbeschränkungen für Juden auferlegen, damit Juden nicht einfach so in das Land, das später Israel wurde, einwandern konnten.

Die Engländer gaben schließlich diesem Druck nach, weil die Palästinenser in diesem Teil Palästinas so heftige Aufstände gegen die Engländer veranstalteten, dass diese nachgaben. So wurden viele Juden, die auf Schiffen nach Palästina kommen wollten, um den Nazis zu entfliehen – denn 1933 begann ja die Nazizeit in Europa – massenweise zurückgeschickt. Viele Schiffe wurden von den Ufern des einstigen Landes Israel weggeschickt, und viele Juden wurden zurück nach Europa gebracht, wo sie später in den Konzentrationslagern verschwanden.

Ich habe Komposition und Tonsatz bei dem israelischen Komponisten Yehoshua Lackner studiert. Er ist vor wenigen Jahren verstorben und war einer der großen israelischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Er erzählte mir, wie er vor den Nazis geflohen ist. Er war ein tschechischer Jude und schaffte es schließlich, noch ganz jung nach Palästina zu gehen. Dort studierte er Musik und nahm diesen Weg.

Er war einer der wenigen, die hineinkonnten, aber Tausende wurden zurückgewiesen und später vernichtet.

Sie sehen hier Amin Hatsch al-Husseini, den Großmufti von Jerusalem. Ein Mufti ist ein religiöser islamischer Führer. Er hatte einen gewaltigen Einfluss im Nahen Osten und vertrat panarabische Ideen. Al-Husseini war ein Verbündeter Hitlers und ein persönlicher Freund. Er reiste nach Nazideutschland, und dort besprachen sie, wie man die Judenvernichtung auch im Nahen Osten anwenden könnte.

Und noch etwas: Halten Sie sich fest! Das ist ein Onkel, ein Verwandter von Yassir Arafat. Ja, hier gab es eine ganz klare Achse des Bösen von Nazi-Europa in die islamische Welt. Eine Schlüsselfigur war dieser Großmufti von Jerusalem. So trug das palästinensische Gebiet dazu bei, dass die Kinder Israel der Gewalt des Schwertes preisgegeben wurden – in der Zeit der Judenvernichtung.

P6: Das ist ein weiteres Detail. „Zur Zeit ihrer Not“, nicht irgendwann, „weil du eine beständige Feindschaft hegtest und den Kindern Israel der Gewalt des Schwertes preisgabst zur Zeit ihrer Not!“ Dieses Verschließen Palästinas für Juden fiel genau in die Zeit der schrecklichsten Not der Nazizeit.

So wurden von 1933 bis 1945 sechseinhalb Millionen Juden ausgelöscht.

P6: Gericht über Edom noch ausstehend

Wenn wir im Bibeltext weiterlesen, wird ein künftiges Gericht über Edom angekündigt. Dieses Gericht ist jedoch noch zukünftig und wurde noch nicht erfüllt.

Darum spricht der Herr, der Ewige: „So wahr ich lebe, werde ich dich zu Blut machen, und Blut wird dich verfolgen, weil du Blut nicht gehasst hast. So soll Blut dich verfolgen, und ich werde das Gebirge Seir zur erschreckenden Wüste und zur entsetzlichen Verwüstung machen und die Hin- und Herziehenden aus ihm ausrotten.“

Das Gebiet wird völlig verwüstet sein, sodass man nicht einmal mehr hin- und herziehen kann. Hier gibt es ein interessantes Wortspiel: Blut heißt auf Hebräisch „Dam“ und ist sprachlich verwandt mit „Edom“, was „Rot“ bedeutet. „Dam“ bedeutet eigentlich „das Rote“ auf Hebräisch. Deshalb wird hier gesagt: „Ich werde dich zu Blut machen, Blut wird dich verfolgen, weil du Blut nicht gehasst hast.“ Das ist also eine Anspielung auf den Namen Edom für dieses Gebiet.

Ich lese weiter, Vers 8: „Und seine Berge werde ich mit seinen Erschlagenen füllen, und auf deinen Hügeln, in deinen Tälern und in allen deinen Gründen sollen vom Schwert Erschlagene fallen. Zu ewigen, erschreckenden Wüsten werde ich dich machen, und deine Städte sollen nicht mehr bewohnt werden. Und ihr werdet wissen, dass ich der Ewige bin.“

Das ist die Zukunft Südjordaniens.

P7: Annektierung von Samaria und Judäa durch Edom (Jordanien)

Nun eine siebte Prophetie, P sieben, überschrieben mit „Samaria und Judäa annektiert“. Hesekiel 35,10 wirft nämlich Edom Folgendes vor: „Weil du sprachst, die beiden Nationen und die beiden Länder sollen mein sein, und wir werden es in Besitz nehmen, obwohl doch der Ewige daselbst war.“

Nun müssen Sie wissen, Samaria und Judäa sind eigentlich ein Doppelland. Samaria war das Gebiet des Nordreiches der zehn Stämme Israels. Judäa hingegen war das Gebiet des Südreiches von Juda. Nach dem Tod von Salomo hat sich Israel in zwei Nationen aufgeteilt: die Nation der zehn Stämme im Norden und die Nation der zwei Stämme im Süden.

Hier wird nun gesagt, dass Edom, also Südjordanien, behauptet: „Die beiden Nationen, die beiden Länder sollen mein sein, und wir werden es in Besitz nehmen.“ Was hat Jordanien 1948 getan? Es hat das Westjordanland nicht nur einfach erobert, sondern auch annektiert. Jordanien hat erklärt: Dieses Gebiet gehört mir.

P8: Kriegswunder durch Gottes Gegenwart

P8 Kriegswunder durch Gottes Gegenwart

Ja, wir haben in diesem Vers 10 gelesen: "Weil du sprachst, die beiden Nationen und die beiden Länder sollen mein sein, und wir werden es in Besitz nehmen, obwohl doch der Ewige daselbst war." Das ist eigenartig. Gott sei da 1948/49, als Jordanien dieses Gebiet erobert hatte, besonders präsent gewesen.

Nun überlegen Sie sich mal: Ich habe schon erklärt, dass Israel 1948/48 praktisch keine schweren Waffen hatte. Es kamen sechs Armeen und Kontingente aus Jemen, Jordanien, Syrien, Libanon, Ägypten, Irak und Saudi-Arabien mit damals modernen schweren Ausrüstungen. Trotzdem konnten sie Israel nicht vernichten. Wie erklären Sie sich das?

Hier sehen Sie die Davidka, die Gedenkstätte in Jerusalem. Sehen Sie diese kleine Kanone? Sie heißt Davidka. Das war so eine schwere Waffe, die Israel damals hatte. Aber das Einzige Interessante an dieser Waffe war eigentlich, dass sie sehr laut knallte. Sie hatte aber keine große Wirkung.

Eine Phase in diesem Krieg war folgende: Die islamisch-arabischen Verbündeten wollten die orthodoxen Juden in Safed im Norden Israels töten. Dann hat die israelische Verteidigungsarmee mit dieser Davidka geschossen. Das hat geknallt – unglaublich, wie das eben so der Fall war. Und dann begann es zu regnen.

Das hat jetzt nichts mit der Davidka zu tun, ja? Es begann einfach zu regnen. Dann sind die islamischen Armeen geflohen und haben gesagt: "Die Israelis haben die Atombombe."

Sie verstehen, damals wussten die Leute offensichtlich noch in der ganzen Welt, wie das war nach dem Atombombenabwurf 1945 durch die Amerikaner. Nach dem Abwurf kam ein ganz schrecklicher, eigenartiger Regen als Folge eines Atombombenabwurfs. So wurden die Juden in Safed gerettet.

Solche Dinge hat man noch und noch erlebt, wie unverständlich dieses Volk bewahrt geblieben ist, obwohl doch der Ewige daselbst war.

Und wie ist es menschlich zu erklären, dass schließlich diese sieben Armeen – wenn man Jemen mit den Kontingenten auch rechnet – besiegt wurden? Das ist ein Kriegswunder durch Gottes Gegenwart gewesen.

P9: Eifersucht als Motiv der Feindschaft

P9 Eifersucht Jesaja Ezekiel 35,11: „Darum, so wahr ich lebe, spricht der Herr, der Ewige, werde ich handeln nach deinem Zorn und nach deiner Eifersucht, wie du infolge deines Hasses gegen sie gehandelt hast, und ich werde mich unter ihnen kundtun, sobald ich dich gerichtet habe.“

Eifersucht hat hier eine entscheidende Rolle gespielt. Eifersucht bedeutet, etwas für sich selbst zu wollen und anderen nicht zu gönnen, dass sie es haben.

Nun müssen Sie sehen: Der Islam ist eigentlich eine Religion, die einen Erbstreit ins Spiel gebracht hat. Israel stammt ja ab von Abrahams Sohn Isaak, der in der Bibel als der Erbe des Landes Israel eingesetzt wird. Aber Isaak hat einen Bruder, Ismael.

Von Ismael wird in 1. Mose 17 gesagt, dass er nicht erben soll zusammen mit Isaak. Ismael soll nicht das verheißene Land bekommen. Muhammad bezeichnet sich selbst als einen Nachkommen von Ismael. Ismael ist der Stammvater verschiedener arabischer Stämme auf der arabischen Halbinsel.

Und was sagt der Islam? Dieses Land gehört nicht Israel, sondern dem Islam. Weil es ab dem siebten Jahrhundert nach Christus unter islamisches Recht gekommen ist. Das ist Eifersucht.

Und warum haben sie Israel damals, 1948/49, vernichten wollen? Aus Eifersucht, weil sie dieses Land ihnen nicht zugestehen. Sie sagen: Es gehört uns.

P10: Lästerungen gegen die Berge Israels

P 10 Lästerungen

Ich lese jetzt Ezechiel 35,12: „Und du wirst erkennen, dass ich, der Ewige, alle deine Lästerungen gehört habe, welche du gegen die Berge Israels ausgesprochen hast, indem du sagtest, sie sind verwüstet, uns sind sie zur Speise gegeben. Und ihr habt mit eurem Mund gegen mich großgetan und eure Worte gegen mich gehäuft; ich habe es gehört.“

Sie haben gesehen: 1967 hat die israelische Armee das Westjordanland erobert und mit dem Siedlungsbau aus strategischen Gründen begonnen. Seither hat eine weltweite Propaganda gegen die Berge Israels eingesetzt.

Diese Propaganda stammt aus der islamischen Welt. Heute spricht man weltweit von den besetzten Gebieten als einem Kriegsverbrechen. Sie können dies in Ihren Medien nachlesen. Es wird von aggressiver Siedlungspolitik gesprochen. Diese Siedlungen seien ein Hindernis für den Frieden.

Doch früher hat es auch keinen Frieden gegeben. Man spricht auch vom Übel der Siedlungen. Der Prophet nennt hier Lästerungen gegen die Berge Israels, und Gott sagt: „Ich habe es gehört.“

P11: Entsetzliche Verwüstungen durch Edom (Jordanien)

In Hesekiel 35,14 heißt es: „So spricht der Herr, der Ewige: Wenn sich die ganze Erde freut, werde ich dir, Edom, eine entsetzliche Verwüstung bereiten, so wie du Freude hattest an dem Erbteil des Hauses Israel, weil es entsetzlich verwüstet war.“

Dieses spezielle hebräische Wort beschreibt eine schwere Verwüstung. Ebenso werde ich dir tun: Du sollst eine entsetzliche Wüste werden, Gebirge Seir und ganz Edom insgesamt. Sie werden erkennen, dass ich der Ewige bin.

Was hat Jordan nach der Eroberung des Westjordanlandes in den Jahren 1948 und 1949 getan? Alle jüdischen Siedlungen wurden nicht nur geplündert, sondern es wurden schreckliche Verwüstungen angerichtet.

Das jüdische Viertel in Ostjerusalem wurde geschändet. Die Synagogen dort wurden in Kotsstätten und Pissoirs umgewandelt. Alte Grabsteine am Ölberg im Osten Jerusalems wurden herausgerissen und ebenfalls geschändet, unter anderem als Toiletten missbraucht.

Eine fürchterliche Verwüstung wurde angerichtet – genau wie es in Hesekiel steht: entsetzlich verwüstet.

P12: Hohn und Spott bei Siegen

Das, was sehr typisch ist in der islamischen Welt: Wenn ein Sieg errungen wird, dann ist dies oft verbunden mit Hohn über die Feinde.

Man stellt fest, dass zum Beispiel, wenn irgendeine westliche Nation einen militärischen Erfolg hat, man dort nicht über die Besiegten spottet. Das macht man im Westen nicht.

Wenn man sich jedoch die nahöstliche Presse anschaut, ist diese oft voll von Hohn gegen die Besiegten.

In Hesekiel 36,1-3 heißt es:
„Und du, Menschensohn, weissage über die Berge Israels und sprich: Berge Israels, hört das Wort des Ewigen! So spricht der Herr, der Ewige: Weil der Feind über euch spricht: ‚Haha!‘ und die ewigen Höhen sind uns zum Besitztum geworden.“

Weiter heißt es in Vers 48-49:
„Darum wisst, sage und sprich: So spricht der Herr, der Ewige: Darum, ja darum, dass man euch von allen Seiten her, von allen Fronten her gekommen ist, nicht wahr? Darum, ja darum, dass man euch von allen Seiten her entsetzlich verwüstet und angeschnaubt hat.“

P13: Weltweite Aufmerksamkeit und Kritik am Westjordanland

P 13

Die ganze Welt schwatzt über das Westjordanland. Hesekiel 36,3: Darum weissage, und so spricht der Herr, der Ewige: Darum, ja darum, dass man euch immer noch um die Berge Israels von allen Seiten her entsetzlich verwüstet und angeschnaubt hat, so dass ihr dem Überrest der Nationen ein Besitztum geworden seid und ins Gerede der Zunge und ins Geschwätz der Leute gekommen seid.

Die ganze Welt schwatzt heute über diese paar Quadratkilometer – das ist schon eindrücklich. Die ganze Welt spricht darüber und nennt Kriegsverbrechen, aggressive Siedlungspolitik und Ähnliches.

Oder man sagt auch, man solle keine Siedlerprodukte aus dem Westjordanland kaufen. Darauf komme ich später noch zu sprechen.

P14: Eroberung des Westjordanlands

P14 Das Westjordanland erobert. Hesekiel 36,4-5

Darum, ihr Berge Israels, hört das Wort des Herrn, des Ewigen! So spricht der Herr, der Ewige, zu den Bergen, zu den Hügeln, zu den Gründen, zu den Tälern, zu den wüsten Trümmern und zu den verlassenen Städten, die dem Überrest der Nationen ringsum zur Beute und zum Spott geworden sind.

In einer früheren prophetischen Aussage haben wir gesehen, dass Jordan sagt: „Wir nehmen sie in Besitz, das ist die Annexion, das gehört uns.“ Hier wird jedoch der Punkt der einfachen Eroberung ausgedrückt.

Das Westjordanland wurde im Krieg 1948/49 von Jordanien und seinen Verbündeten erobert und der Nationen ringsum zur Beute. Anschließend wurde es annektiert.

P15: Beteiligung der Nachbarvölker an der Eroberung

P 15: Hier sind nicht nur Edom und Jordanien beteiligt, sondern grundsätzlich die Nationen ringsum. Hesekiel 36,4-5 sagt dazu:

„Darum, ihr Berge Israels, hört das Wort des Ewigen, des Herrn des Ewigen! So spricht der Herr, der Ewige, zu den Bergen und zu den Hügeln, zu den Gründen und zu den Tälern, zu den Wüstentrümmern und zu den verlassenen Städten, die dem Überrest der Nationen ringsum zur Beute und zum Spott geworden sind.“

In diesem Krieg, Kapitel 48, waren alle diese Gebiete und Völker rundherum beteiligt: Jordanien, Syrien, Libanon, der Gazastreifen, Ägypten sowie Irak, Saudi-Arabien und Jemen.

P16: Massaker an Juden im Westjordanland

P 16 Massaker. Ja, Hesekiel 36,5 sagt: „Darum so spricht der Herr, der Ewige: Wahrlich, im Feuer meines Eifers habe ich geredet gegen den Überrest der Nationen und gegen ganz Edom, die sich mein Land zum Besitztum gemacht haben.“

Interessant ist, dass Gott sagt, es sei sein Land. Als Antwort auf die Frage, wem das Land gehört, sagt Gott: Es ist mein Land, und ich gebe es, wenn ich es geben will. Diejenigen, die sich mein Land zum Besitztum gemacht haben, taten dies mit ganzer Herzensfreude, mit Verachtung des Lebens – Nefesh bedeutet Leben oder Seele – um es zur Plünderung auszulehren.

Nun siedelten Juden bereits an verschiedenen Orten im Westjordanland, schon vor der Staatsgründung 1948. Aber nach der Staatsgründung, als Jordanien mit seinen Verbündeten das Westjordanland erobert hatte, wurden die Juden, die nicht mehr aus dem Westjordanland fliehen konnten, massenweise abgeschlachtet – inklusive Frauen und Kinder – mit Verachtung des Lebens.

Das waren klare Kriegsverbrechen. Hier sehen Sie die Gedenkstätte für den Krieg 1948/49 in Negba, Israel, zum Gedenken an all diese Toten. Sechstausend Juden kamen in den Jahren 1948 und 1949 ums Leben.

P17: Plünderung jüdischer Siedlungen

P 17 Plünderung

 Hesekiel 36,5 sagt: Edom hat das gemacht, mein Land zum Besitztum gemacht, mit ganzer Herzensfreude, mit Verachtung des Lebens, um es zur Plünderung auszulehren. Diesen Vers haben wir schon längst gelesen.

Nun wurden die jüdischen Siedlungen geplündert. Ostjerusalem habe ich bereits erwähnt, ebenso das jüdische Viertel in der Altstadt.

Danach folgten Gush Etzion, das heute Kfar Etzion heißt, Kalia, Beita, Arawa, Atarot, Neve Yaakov, Enzurim, Masuot Jezchak und Rewadim. All dies hat sich erfüllt: Plünderung.

P18: Schmach über das Westjordanland

P18 Schmach über das Westjordanland. Ja, Hesekiel 36,6 liest sich so:

Darum weissage von dem Land Israel und sprich zu den Bergen und zu den Hügeln und zu den Gründen und zu den Tälern: So spricht der Herr, der Ewige: „Siehe, in meinem Eifer, um meines Grimms willen habe ich geredet, weil ihr, Berge Israels, die Schmach der Nationen getragen habt.“

Darum so spricht der Herr, der Ewige: „Ich, ich habe meine Hand erhoben, das heißt zum Schwur, dass nicht die Nationen, welche rings um euch her sind, ihre eigene Schmach tragen sollen.“

Nun, diese Berge Israels tragen die Schmach der Völker. Ja, denn heute wird in der westlichen Welt zum Boykott gegen jüdische Exportprodukte aus dem Westjordanland aufgerufen.

„Kauft nicht bei den Juden, die da auf diesen Bergen, in diesen Tälern, Hügeln und Gründen des Westjordanlandes Agrarprodukte anbauen.“ So gibt es heute eine weltweite Ächtung der Siedlerbewegung.

Es ist eine Schande, ein Siedler im Westjordanland zu sein. Und so tragen diese Berge die Schmach der Nationen.

P19: Fruchtbarkeit und Erneuerung der Berge Israels

P19 Fruchtbarkeit für Israel

Gott sagt in Hesekiel 36,8: „Ihr aber, Berge Israels, ihr sollt meinem Volk Israel eure Zweige treiben und eure Frucht tragen, denn sie sind nahe daran, zu kommen.“

Gott meint also, dass diese Berge im Westjordanland Früchte für Israel tragen sollen. Das geschieht heute tatsächlich. Allerdings sagt die ganze Welt, dass das nicht so sein sollte. Gott aber sagt, es soll so sein.

Jetzt merken wir, dass wir an einen sehr sensiblen Punkt kommen. Wir erkennen, dass das, was wir heute in der Bibel lesen, im totalen Gegensatz zur Meinung der Weltgemeinschaft und der UNO steht. Die UNO sagt Nein, und die Bibel sagt Ja.

Wer ist nun die Autorität für uns? Für viele Menschen hat die UNO mit ihrer Charta eine Bedeutung, die man mit den Zehn Geboten vergleichen kann – gewissermaßen ein Kodex über Recht und Unrecht.

Es geht um sehr entscheidende Fragen: Wer hat das letzte Wort? Wer hat die letzte Autorität?

P20: Rückkehr ins Westjordanland ab 1967

P20 Ab 1967 Rückkehr ins Westjordanland. In Hesekiel 36,8 wird zunächst beschrieben, wie die Berge Israels den Feinden zur Beute wurden und in Besitz genommen wurden. Doch dann heißt es plötzlich: „Ihr aber, Berge Israels, ihr sollt meinem Volk Israel eure Zweige treiben und eure Frucht tragen, denn sie sind nahe daran zu kommen.“

Wer hätte das gedacht? 1948 kehrten die Israeliten zurück, und ab 1967 begann die vom Staat geförderte Siedlerbewegung. Diese umfasst heute etwa 150 Siedlungen mit Hunderttausenden von Bewohnern.

Gott sagt hier also: „Ihr Berge Israels, das Volk Israel kommt zurück.“

P21 Eine baldige Rückkehr wurde nach der Inbesitznahme durch die Feinde angekündigt. Hesekiel 36,8 sagt nicht nur, dass die Israeliten zurückkommen, sondern auch: „Denn sie sind nahe daran zu kommen.“ Nach 18 Jahren kehrten sie tatsächlich zurück. Von 1948 bis 1967 sind es 18, 19 Jahre.

Wenn Sie sich die Hügel ansehen, sehen Sie hier die Siedlung von Marley-le-Vonard und viele andere.

P22: Siedlungsaufbau und Wiederaufbau der Städte

P22

Jetzt wird es noch sensibler, meine Damen und Herren, aber Sie halten viel aus.

Siedlungsaufbau – Gott sagt in Hesekiel 36,9: „Denn siehe, ich will zu euch kommen, mich den Bergen Israels zuwenden. Und ich will mich zu euch wenden, und ihr sollt bebaut und besät werden. Ich werde die Menschen auf euch vermehren, das ganze Haus Israel insgesamt, und die Städte sollen bewohnt und die Trümmer aufgebaut werden.“

Nach dem Sechstagekrieg wurden zerstörte Siedlungen wieder aufgebaut. Die Trümmer des jüdischen Quartiers in Ostjerusalem wurden umgewandelt in ein wunderbares, architektonisch sehr schön konzipiertes Quartier. Quattion wurde aufgebaut, ebenso Beta Arawa, Atarod und Neve Yaakov. Die Trümmer wurden mit aufgebaut.

P23: Neubau von Siedlungen und Städten

P23 betrifft nicht nur den Siedlungsbau, sondern den Siedlungsneubau.

Wir haben nämlich gelesen, dass nicht nur in Vers 10 die Trümmer wieder aufgebaut werden sollen. Gott sagt einfach zu den Bergen: Ihr sollt bebaut werden!

So wurden tatsächlich zahlreiche neue Dörfer und Städte durch Israel errichtet. Im Westjordanland gibt es 250 Fabriken und 70 Hightech-Industrien. Außerdem wurden 16 höhere Ausbildungsstätten gegründet, zu denen beispielsweise auch Araber, wie in Ariel, Zugang haben.

P24: Landwirtschaftliche Nutzung der Berge

P24 Bewirtschaftung

Ja, wir haben nicht nur von Trümmern gelesen, die wieder aufgebaut werden, sondern auch von Bergen, die bebaut werden sollen. Die Berge sollen nicht nur bebaut, sondern auch besät werden.

So wurden ab 1967 zahlreiche Kibuzim und Moschawim errichtet. Kibuzim sind landwirtschaftliche Kollektivsiedlungen, während Moschawim genossenschaftlich organisierte ländliche Siedlungen sind.

Es ist alles genau so gekommen. Und der Text sagt noch mehr dazu.

P25: Vermehrung der Bevölkerung

p 25 Vermehrung

Und ich werde die Menschen auf euch vermehren, das ganze Haus Israel insgesamt. Die Menschen sollen sich auf den Bergen Israels vermehren.

Nun müssen Sie Folgendes beachten: Die frühen Siedler ab 1882, die aus Russland nach Palästina kamen, waren größtenteils keine religiösen Menschen. Viele von ihnen hatten sozialistische Ideen aus Russland mitgebracht. Für sie ging es vor allem darum, eine Lösung für die Judenfrage zu finden – aus idealistischen Gründen.

Die Anfangsjahrzehnte waren stark geprägt von säkularen Juden. Doch ab 1967 hat sich dies gewandelt. Früher waren die Religiösen eher ein Hindernis für das Vorantreiben der Siedlungen in den ersten Jahrzehnten ab 1882. Aber seit 1967 hat sich ein Wandel ergeben, und heute sind die treibenden Kräfte für den Siedlungsbau religiöse Gruppen.

So findet man heute ausgesprochene religiöse Siedlungen im Westjordanland. Wissen Sie, was das ganz konkret zur Folge hat? Diese Menschen wollen Kinder.

Die säkularen Juden sind ähnlich wie die Menschen im Westen. Sie haben eine ähnliche Ideologie und fragen sich, ob sie überhaupt Kinder haben sollen. Zwei Kinder erscheinen ihnen oft schon zu viel. Sie wissen, wie das hier bei uns ist: Wir haben immer zu wenig künftige Altersversorgungszahler, und das ist auch unter den säkularen Juden in Israel ein Problem.

Die religiösen Juden hingegen wollen Kinder. Sie sagen Ja zur Familie und zum Familienzusammenhalt. Deshalb haben sie auch viel weniger Drogenprobleme unter ihren Jugendlichen. Dort, wo Familien gefördert werden, treten solche Probleme in den Hintergrund.

Hier steht: Ich werde die Menschen auf euch vermehren. Gerade das Westjordanland ist ein Ort, an dem man viele Kinder will.

P26: Leben in Städten und urbaner Ausbau

P26 Leben in Städten – nicht nur in kleinen Siedlungen und Außenposten, sondern in Städten! So entstanden Großstädte, wie Sie hier auf dem Bild sehen können.

Diese wurden im Westjordanland aufgebaut, wie es hier beschrieben ist. Die Städte sollen bewohnt werden, und die Trümmer sollen wieder aufgebaut werden.

P27: Fruchtbarkeit des Viehs und Wohlstand

P27, Fruchtbarkeit des Viehs. Hesekiel 36,11: "Und ich werde Menschen und Vieh auf euch vermehren auf den Bergen Israels, und sie werden sich mehren und fruchtbar sein, und ich werde euch bewohnt machen wie in euren Vorzeiten, das heißt im Alten Testament, und werde euch wohltun mehr als in euren Anfängen, und ihr werdet erkennen, dass ich der Ewige bin."

Nun, Israel ist sehr führend in der Geflügelzucht und Milchwirtschaft. Unglaublich, was israelische Kühe geben! Es gibt tatsächlich Kühe, die 80 Liter Milch pro Tag geben. Für einen Schweizer Bauern wird das geradezu schwindelig. Er könnte blau werden vor Eifersucht. Dort sind sie froh, wenn sie die Hälfte davon erreichen. Unglaublich!

"Vieh auf euch vermehren und sie werden sich mehren und fruchtbar sein." Gott erkennen durch die Prophetie über das Westjordanland. Ja, wir haben hier gelesen: Wenn sich das alles erfüllt – "Ich werde Menschen und Vieh auf euch vermehren, und sie werden sich mehren und fruchtbar sein, und ich werde euch bewohnt machen wie in euren Vorzeiten, und werde euch wohltun mehr als in euren Anfängen, und ihr werdet erkennen, dass ich der Ewige bin."

Wenn die Prophetie in Erfüllung geht, können wir sehen, dass der Gott der Bibel wirklich die Welt und die Weltgeschichte steuert und in der Hand hat. Es gibt viele Menschen, die fragen: Wie kann ich wissen, ob es Gott gibt? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, aber eine davon ist, zu sehen, wie sich die Prophetie der Bibel erfüllt. Das ist ohne Parallele in den anderen Religionen.

Das zeigt also, dass der Gott, der diese Prophetie gegeben hat, über Raum und Zeit steht und darum der wahre Gott ist. Das findet man nicht im Islam, nicht im Buddhismus, Hinduismus usw., sondern nur in der Bibel. So kann man erkennen, dass der Gott, der durch die Bibel zu uns spricht, der wirklich ewige Gott ist: "Ihr werdet erkennen, dass ich der Ewige bin."

Natürlich hat das eine bittere Pille dabei. Vielleicht ärgern sich manche über die ganze Sache mit dem siedlungsfähigen Westjordanland. Und jetzt soll gerade das für sie noch dazu dienen, dass sie Gott erkennen – diesen Gott, der einen anderen Plan hat als die Weltgemeinschaft. Er ist auch unglaublich herausfordernd.

Man merkt, man gerät da in die Zange, in einen Konflikt. Aber so ist Gott. Jesus war ein Jude. Gott wollte uns Menschen Rettung geben. Er sandte den Erlöser, aber der Erlöser sollte nicht ein Holländer oder ein Schweizer sein, sondern ein Jude – ausgerechnet einer aus diesem meist gehassten und verachteten Volk der Welt. Warum genau so? Weil Gott es so wollte.

Und wie ging die Rettung? Indem dieser Jude Jesus, der Sohn Gottes, an einem Kreuz starb. Das ist für viele Menschen schwer zu akzeptieren. Sie fragen: Was soll das? Ich will doch keine Erlösung durch jemanden, der am Kreuz stirbt. Ich brauche doch kein Opfer.

Gott sagt: Das ist der Weg für die Rettung. Einen anderen Weg gibt es nicht. Man merkt, die Botschaft Gottes ist ein Ärgernis für uns. So sagt es auch das Neue Testament. Paulus schreibt in 1. Korinther 1,18: "Das Wort vom Kreuz ist Torheit, Dummheit für die, die verloren gehen. Uns aber, die wir gerettet werden, ist es Gottes Weisheit, Gotteskraft."

Ja, so ist Gott. Er fordert, dass wir uns seinem Willen beugen.

Fluch wegen Götzendienst auf den Bergen Israels

Aber warum geht es diesen Bergen eigentlich in den vergangenen Jahrzehnten so schlecht? Hesekiel erklärt es: Auf diesen Bergen liegt ein Fluch wegen Götzendienstes.

In Hesekiel 36,12 heißt es: „Und ich werde Menschen, mein Volk Israel, auf euch wandeln lassen, und sie werden dich besitzen, und du wirst ihnen zum Erbteil sein.“ Das bedeutet, dass diese Berge annektierte Gebiete im Westjordanland sind, die Israel nicht mehr zurückgeben will. „Du wirst ihnen zum Erbteil sein, und du wirst sie hinfort nicht mehr der Kinder berauben.“

Wie können Berge Kinder rauben? Hier lohnt sich ein Blick in Hesekiel 6 und 7. Dort geht es um den Untergang Israels. Gott sagt, dieser Untergang musste kommen, weil man auf den Bergen Israels Kinder geopfert hat – gemäß der Religion der Kanaaniter. Diese Religion war sehr pervers, denn Kinderopfer spielten eine zentrale Rolle.

Die Israeliten sind massenweise von dem Gott der Bibel abgefallen. Sie haben diese fremde Religion mit sexueller Freizügigkeit übernommen und unzählige Kinder auf den Bergen in Samaria und Judäa abgeschlachtet und den kanaanitischen Göttern geopfert.

So finden wir in Hesekiel 6 und 7 eine Prophetie gegen die Berge Israels wegen dieses Götzendienstes. Doch im letzten Teil, der von der Wiederherstellung Israels handelt, sagt Gott, dass er diesen Fluch von den Bergen Israels wegnehmen werde. Schließlich werde er die Berge segnen.

P28: Rückkehr der Juden im unreinen Zustand

P28 Rückkehr im unreinen Zustand

Es gibt Leute, die sagen, sie können nicht verstehen, dass die Rückkehr der Juden nach Israel etwas mit Gottes Plan zu tun haben soll. Diese Juden seien ja so säkular und gottlos wie wir hier im Westen. Ganz gelinde gesagt würden viele sagen, sie seien jedenfalls nicht besser als wir. Manche würden sogar behaupten, sie seien schlechter.

Doch genau das sagt Hesekiel 36: Gott werde dieses Volk unrein ins Land zurückführen. Übrigens sind heute nur etwa 20 Prozent der Israelis im Land religiös. 80 Prozent sind nichtreligiöse Menschen, die genauso denken wie die meisten Menschen im Westen: aufgeklärt, säkular, agnostisch, atheistisch, New Age und so weiter.

Nun, Gott sagt, er werde dieses Volk unrein in der Endzeit zurückführen – und zwar wegen seines Namens. Denn die Menschen werden fragen: Was ist das für ein Gott, der einmal ein Volk aus der Welt hat und am Ende so geplagt wird, dass er es nicht einmal wieder herstellen und ins Land zurückführen kann?

Gott tut es zur Ehre seines Namens, um zu zeigen, dass seine Verheißungen an Abraham, Isaak und Jakob immer noch gelten. Hesekiel 36,22 sagt: „Darum spricht zum Haus Israel: So spricht der Herr, der Ewige: Nicht um eurer willen tue ich es, Haus Israel, sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr entweiht habt unter den Nationen, wohin ihr gekommen seid.“

Es ist so: Viele Juden haben unter den Völkern gelebt in einer Art, die die Reaktion auch zu Recht provoziert hat. Die Juden, so wird gesagt, wollen das Land, sie nehmen es mir weg. Viele haben dies auch durch einen völlig widergöttlichen Lebenswandel provoziert. Das wird hier angesprochen: „den ihr entweiht habt unter den Nationen, wohin ihr gekommen seid“ (Vers 22).

Vers 23 fährt fort: „Und ich werde meinen großen Namen heiligen, der entweiht ist unter den Nationen, welchen ihr entweiht habt in ihrer Mitte. Und die Nationen werden erkennen, dass ich der Ewige bin, spricht der Herr, der Ewige, wenn ich mich vor ihren Augen an euch heilige. Und ich werde euch aus den Nationen holen und euch sammeln aus allen Ländern und euch in euer Land bringen.“

Wir können sagen: Jawohl, so ist es geschehen. Die meisten Menschen sind genauso Sünder wie wir in Europa und in der ganzen Welt.

P29: Aufblühen der Wüste und Wiederherstellung des Landes

P 29 Die Wüste blüht auf. Hesekiel 36,34 sagt: „Und das verwüstete Land soll bebaut werden, statt dass es eine Wüste war vor den Augen jedes Vorüberziehenden.“

Man wird sagen: „Dieses Land da, das Verwüstete, ist wieder Garten Eden geworden, und die verödeten, verwüsteten und zerstörten Städte sind befestigt und bewohnt.“

Der Höhepunkt der Verwüstung Israels wurde nach Jahrhunderten im 19. Jahrhundert erreicht. 1867 besuchte Mark Twain Palästina. In seinem Buch „Innocence Abroad“ schreibt er: „Das Land ist spärlich bewohnt, es hat nichts Liebliches für das Auge, es ist ein Land ohne Perspektive, gebrochen ohne Hoffnung.“

Palästina 1867 – und dann, 1882, kamen die ersten Siedler, die dieses kaputte Land aufgebaut haben. Bis heute sind 200 Millionen Bäume gepflanzt worden. Dadurch hat sich das Klima geändert, und der Regen kommt wieder, so wie im Alten Testament. Diese Veränderung wirkt sich auch auf die Nachbarvölker aus.

Heute ist Israel ein Land, das Schnittblumen exportiert und Früchte in alle Welt liefert – wie der Garten Eden geworden. Das können wir als Israelbesucher heute alle bezeugen.

P30: Befestigung der Städte und Schutzmauer

Und nun kommen wir zur letzten Prophetie, P30, der schützenden Mauer. Ja, wir haben gelesen, was man in der Endzeit sagen wird, wenn dieses Land wieder aufblüht und dieses unreine Volk zurückkehrt. Man wird sagen: Dieses Land, das verwüstet war, ist wieder zum Garten Eden geworden, und die verödeten, verwüsteten und zerstörten Städte sind befestigt und bewohnt.

Viele Städte in Israel sind heute moderne, pulsierende Städte. Ich erinnere mich, wie ich vor Jahren diese Stelle studierte und mich fragte: Wie kann das sein? Früher baute man Mauern um Städte, aber passt das in der Endzeit noch? Damals ließ ich es einfach stehen. Einige Jahre später kam die Antwort. Plötzlich begann Israel mit einem gewaltigen Projekt, einer Mauer, um den Terrorismus aus dem Westjordanland zu stoppen.

Diese Mauer ist noch lange nicht fertig, aber der Zaun ist bereits so weit gediehen, dass der Terrorismus drastisch zurückgegangen ist. Das hat unglaublich viele Menschenleben gerettet. Hier steht: Die Städte sind befestigt. Im Hebräischen heißt es „Batsur“, was „befestigt“ bedeutet.

Nehmen Sie zum Beispiel das Standardwörterbuch von Eduard König. Ich habe hier das Hebräisch-Aramäische Wörterbuch zum Alten Testament, das unter eingeweihten Hebraisten als Geheimtipp gilt. Dort wird erklärt, dass „Batsur“ bedeutet: unzugänglich gemacht, befestigt, durch eine steile Mauer abgeschnitten. Genau das sehen wir heute.

Die ganze Welt ist aufgeregt. Man brachte die Mauer vor den Internationalen Gerichtshof in Den Haag, und die Mauer wurde verurteilt. Doch in der Bibel steht: Man wird sagen, das Land ist wie der Garten Eden, die Städte sind befestigt und bewohnt.

Wenn ich Reisegruppen nach Israel bringe, zeige ich ihnen gerne die Mauer und lese dabei Hesekiel 36 vor: „Die Städte sind befestigt, durch eine steile Mauer abgeschnitten.“ Das ganze Westjordanland ist ein Zeugnis für den wahren Gott, denn Hesekiel 36,36 sagt: „Und die Nationen, welche rings um euch her übrig bleiben werden, sollen erkennen, dass ich, der Ewige, das Zerstörte aufbaue, das Verwüstete bepflanze. Ich, der Ewige, habe geredet und werde es tun.“

Dies ist ein besonderes Zeugnis für die Völker im Nahen Osten, die heutigen islamischen Länder. Ist Ihnen schon aufgefallen, dass diese Länder durch Wüsten und sich ausweitende Wüsten charakterisiert sind? Diese Länder sollen sehen, wie dieses Land, das ebenfalls eine Wüste war, plötzlich zu einem Garten geworden ist.

Ich, der Ewige, habe geredet und werde es tun. Es war nicht Allah – Gott wird in der Bibel nie Allah genannt, sondern der Ewige. Das ist der hebräische Name Yahweh. Er wird nie im Koran für Allah verwendet. Es ist nicht der gleiche Gott, es ist kein Wüstengott, der Herr.

Ich, der Ewige, habe geredet und werde es tun. Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Vielen Dank an Roger Liebi, dass wir seine Ressourcen hier zur Verfügung stellen dürfen!

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