
Guten Abend, wir kommen zum nächsten Erweckungskönig in Juda, nach Asser: sein Sohn Josaphat. Dies steht im Zweiten Buch der Chronik, Kapitel siebzehn.
Jerry, bitte lies uns ab Vers eins zunächst bis Vers elf vor:
"Und Josaphat, sein Sohn, wurde König an seiner Stadt, und er zeigte sich stark gegen Israel. Er legte eine Heeresmacht in alle festen Städte Judas und setzte Besatzungen in das Land Juda und in die Städte Ephraims, die sein Vater Asa eingenommen hatte.
Der Herr war mit Josaphat, denn er wandelte auf den früheren Wegen seines Vaters David. Er suchte nicht die Baalsbilder, sondern den Gott seines Vaters und wandelte in seinen Geboten. Er handelte nicht nach dem Tun Israels.
Der Herr befestigte das Königtum in seiner Hand, und ganz Juda gab Josaphat Geschenke. Er hatte Reichtum und Ehre in Fülle. Sein Herz gewann Mut auf den Wegen des Herrn, und er entfernte noch die Höhen und die Ascher aus Juda.
Im dritten Jahr seiner Regierung sandte er seine Obersten Benhail, Obadja, Zecharja, Netannail und Micaiah aus, damit sie in den Städten Judas lehren sollten. Mit ihnen waren die Leviten Shemaja, Netanja, Sebadja, Asael, Semeriamot, Jonathan, Adonia, Tobija und Tobadonia.
Außerdem begleiteten sie die Priester Elishama und Joram. Sie lehrten in Juda, während sie das Buch des Gesetzes des Herrn bei sich hatten. Sie zogen durch alle Städte Judas und unterrichteten das Volk.
Die Furcht des Herrn kam auf alle Königreiche der Länder, die rings um Juda waren, sodass sie nicht gegen Josaphat kämpften. Die Philister entrichteten Josaphat Tribut und Silber als Abgabe. Auch die Araber brachten ihm Kleinvieh: siebentausendsiebenhundert Widder und siebentausendsiebenhundert Böcke."
Grundlegende Prinzipien und erste Erfolge Josaphats
Wir haben am Anfang der Geschichte von Josaphat nicht gelesen, dass er tat, was recht war in den Augen des Herrn, oder?
Diesen Refrain, der bei jedem der acht Erweckungskönige vorkommt, findet man gleich am Anfang der Geschichte von Asa, in Kapitel 14, Vers 2.
Liest du das bitte noch einmal vor, Jerry?
„Und Asa tat, was recht und gut war in den Augen des Herrn, seines Gottes.“
Das ist ein Pauschalurteil über sein ganzes Leben. Bei Josaphat kommt dieser Satz an einer anderen Stelle vor, aber er ist auch Teil seiner Geschichte, und zwar in Kapitel 20, Vers 32:
„Und er wandelte auf dem Weg seines Vaters Asa und wich nicht davon ab, indem er tat, was recht war in den Augen des Herrn. Nur die Höhen wichen nicht.“
Bis hierhin ging es mir einfach um diesen Refrain, der bei jedem König vorkommt: „Er tat, was recht war in den Augen des Herrn.“ Können wir das zusammentragen?
Jetzt in Kapitel 17, Vers 1 – ja, das wird gesagt, in welchem Vers genau? In Vers 3.
Was bedeutet das, dass der Herr mit ihm war? Was können wir daraus ableiten?
Genau, weil er in Kapitel 17 in seinem Wort wandelte. Denn wir wissen ja noch aus Kapitel 15, Vers 1, da hatte Asarja, der Sohn Odeds, seinem Vater Asa dieses Grundprinzip beigebracht:
15,2: „Der Herr ist mit euch, wenn ihr mit ihm seid.“
Danke, so einfach ist das. Wenn wir mit Gott, mit dem Herrn sind, dann bekennt er sich auch zu uns.
Wie es weitergeht, lesen wir im Vers: Er wandelte auf dem frühzeitigen Weg seines Vaters David, also des ersten von Gott erwähnten Königs, und David war auf dem Weg des Herrn.
Wir haben damit gesehen, dass Josaphat das Gute im Leben seines Vaters Asa kopiert hat, wie wir in 2. Chronik 20,32 gelesen haben. Außerdem war König David ein Vorbild für ihn, an dessen Leben er sich orientierte.
Militärische und geistliche Stärkung Judas
Genau, aber vorher sehen wir noch einige Kennzeichen in seinem Leben. Er zeigt sich stark gegen das Nordreich. Diese Stärke, die bereits im Leben seines Vaters Asa sichtbar war, setzt sich fort. Asa hatte darauf geachtet, dass die Städte befestigt wurden und die Armee gut aufgebaut war. Josaphat übernahm diese Prinzipien.
Man könnte sagen, er orientierte sich an dem Prinzip aus Epheser 6, Vers 10. Lest uns das vor, Jerry!
„Im Übrigen, Brüder, seid stark im Herrn und in der Macht seiner Stärke! Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr bestehen könnt gegen die Listen des Teufels! Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Fürstentümer, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Örtern.“
Also, stark sein im Herrn! Wir brauchen die geistliche Waffenrüstung Gottes, denn unsere Feinde sind geistliche Feinde, nicht Menschen. Es sind nicht Fleisch und Blut, sondern die Fürstentümer und Gewalten, die Weltbeherrscher dieser Finsternis, die geistlichen Mächte der Bosheit. Es ist Satan und sein Heer, das uns bedroht und angreift.
Bei dem irdischen Volk Israel waren die Feinde tatsächlich Fleisch und Blut. Aber die Parallele können wir immer ziehen: Vom irdischen Volk zum himmlischen Volk. Dort ist es wörtlich und irdisch, hier geistlich und übertragen.
So befestigte Josaphat also die Städte und stationierte Truppen dort, um sich zu schützen. Es wird gesagt, er zeigte sich stark gegen Israel. Israel meint hier das Nordreich, die zehn Stämme, die von gottlosen Königen geführt wurden.
Es ist wichtig, das festzuhalten: Er sah Israel, die zehn Stämme, als eine Bedrohung für das Königreich Juda, das unter Asa und Josaphat den Weg mit dem Herrn gehen wollte. Doch plötzlich wird dieses Prinzip im nächsten Kapitel aufgeweicht.
Ein weiteres Kennzeichen: Er setzte Truppen in die Städte. Das hängt mit seinem starken Auftreten zusammen. Stark sein im Herrn bedeutet auch, sich zu ihm zu bekennen, auf seine Seite zu stellen. Dann stellt er sich auch auf unsere Seite.
Ein drittes Prinzip steht in Vers 4, das kommt noch. Aber vorher wollen wir der Reihe nach vorgehen. Verzeihung!
Gott suchen und das auch im täglichen Leben umsetzen. In Jeremia 29 sagt Gott als Prinzip: „Wenn ihr mich sucht, so werde ich mich von euch finden lassen.“ Josaphat hat Gott wirklich bewusst gesucht.
Dann wirkte Gott von seiner Seite her. Vers 5 sagt: „Der Herr befestigte das Königtum in seiner Hand.“ Das führte dazu, dass Josaphat Erfolg hatte. Er erhielt Geschenke, Reichtum und Ehre in Fülle.
Diese Erfolge machten ihm Mut. Vers 6: „Und sein Herz gewann Mut auf den Wegen des Herrn, und er tat noch die Höhen und die Ascher aus Juda weg.“
Das ist auch etwas, das wir aus unserem Leben mit dem Herrn lernen können: Wenn wir erleben, wie er eingreift und handelt, gibt uns das Mut.
Ein weiterer Punkt in seinem Leben steht in Vers 6b. Wie könnte man das umschreiben? „Tati Götzenbeck“ – also er räumte, wie schon sein Vater Asa, radikal mit Okkultismus und Götzendienst auf.
Förderung der biblischen Lehre als Erweckungsprinzip
Und nun kommt ab Vers 7 etwas ganz Neues hinzu. Im dritten Jahr seiner Regierung hat er noch ein weiteres Anliegen. Wie könnte man das umschreiben? Vers 7 bis 9.
Ihm wurde wichtig, dass alle in seinem ganzen Königreich über die Bibel Bescheid wissen sollten. Dafür hatte er gute Leute, wie Benchael, Ovadja, Zechariah – wir haben all die Namen gelesen – und all die Leviten wie Shemaja, Netanja, Svadja, Asaelische Miramot und weitere. Diese hat er ausgesandt (Vers 9).
Sie lehrten in Juda und hatten dabei das Buch des Gesetzes des Herrn bei sich. Sie trugen also die Schriftrollen der Bibel mit sich, zogen umher und unterwiesen systematisch in allen Städten Judas das Volk.
Das ist ein wichtiges Prinzip für Erweckung: die Rückkehr zur Bibel. So war es auch in der Reformation. Die Reformation war ein großer Einschnitt in der Geschichte Europas. Wie wurde sie ausgelöst? Durch die Rückkehr zur Bibel.
Man erkannte, dass nicht die Tradition der Menschen oder die Philosophie, die in der katholischen Kirche eine große Rolle gespielt hatte – zum Beispiel die Philosophie von Platon und Aristoteles – maßgeblich ist. Auch nicht die Beschlüsse von Menschen, Konzilien oder Päpsten, sondern allein das Wort Gottes gilt.
Diese Erkenntnis bewirkte eine unglaubliche Erweckung, durch die viele Menschen in jener Zeit zum lebendigen Glauben kamen.
So sehen wir bei Josaphat, dem zweiten Erweckungskönig, das Grundprinzip: Nicht nur suchte er selbst Gott, sondern es war ihm ein Anliegen, dass alle systematisch in der Bibel unterwiesen und gefestigt wurden. Und genau das bringt Erweckung.
Gottes Schutz und Einfluss auf die Nachbarvölker
Und dann, wie hat Gott reagiert? Verse zehn und elf: Ja, der Schrecken des Herrn fiel auf die anderen Länder ringsum. Mit anderen Worten: Was ist geschehen? Sie hatten Furcht vor Israel.
Ohne dass Gott etwas Spezielles getan hatte, bewirkte er, dass bei den Nachbarvölkern so viel Respekt vor Josaphat aufkam, dass sie gar nicht auf die Idee kamen, Juda zu erobern. Gott kann die Herzen der Menschen lenken, wie er will.
Das bedeutet nicht, dass der Mensch keine Willens- und Entscheidungsfreiheit hat. Aber Gott kann, wenn es sein muss, die Herzen lenken. Wir können dazu Sprüche 21,1 lesen: "Wie Wasserbäche gleicht das Herz eines Königs in der Hand des Herrn; wohin immer er will, neigt er es."
Das ist auch wichtig, wenn man die Weltpolitik betrachtet und sich fragt: Was ist das für ein Mann? Was für eine Person ist das? Wir dürfen wissen, dass Gott die Herzen lenkt.
Viele fragen sich zum Beispiel bei Präsident Trump: Was ist das für ein Mensch, wenn man sein vergangenes Leben anschaut? Doch als die Amerikaner in jüngster Vergangenheit wählen mussten, konnten sie sagen: Bin ich für das Leben? Dann müsste ich Trump wählen und sicher nicht Kamala Harris. Bin ich für die Sicherheit Israels? Dann steht er auch dafür. Bin ich für die bibeltreuen Christen in Amerika? Dann wäre er auch die richtige Wahl.
Woher kommt das? Weil Gott sein Herz einfach so lenkt. Hier sehen wir die Souveränität Gottes, der die Weltgeschichte leitet.
So kam also der Schrecken des Herrn über all diese Königreiche ringsum um Juda. Die Philister, die Bewohner des heutigen Gazastreifens und der umliegenden Gebiete, unterwarfen sich Josaphat und zahlten ihm Steuern. Auch die arabischen Stämme auf der Arabischen Halbinsel gaben ihm Abgaben.
Was sie besonders hatten: Damals gab es noch kein Erdöl, aber Ziegen und Böcke.
Nun lesen wir bitte 2. Chronik 17,12-19, das haben wir noch nicht gelesen.
Ausbau der militärischen Stärke und persönliche Hingabe
Und Josaphat wurde immer größer, bis er überaus groß war. Er baute in Juda Burgen und Vorratsstädte. Außerdem hatte er große Vorräte in den Städten Judas sowie Kriegsmänner, tapfere Helden in Jerusalem.
Die Einteilung erfolgte nach ihren Vaterhäusern. Von Juda waren Oberste über tausend: Adna der Oberste, mit ihm dreihunderttausend tapfere Helden. Neben ihm war Jochanan der Oberste mit zweihundertachtzigtausend. Daneben stand Amasia, der Sohn Sikris, der sich dem Herrn freiwillig gestellt hatte. Mit ihm waren zweihunderttausend tapfere Helden.
Von Benjamin war der tapfere Held Eliada mit zweihunderttausend bewaffneten Männern mit Bogen und Schild. Neben ihm war Josabat mit hundertachtzigtausend zum Heer gerüsteten Männern. Diese dienten dem König, abgesehen von denen, die der König in den festen Städten von ganz Juda zurückgelassen hatte.
In 2. Timotheus 2,1 sagt der Apostel Paulus als Befehl an Timotheus: „Du nun, mein Kind, sei stark in der Gnade, die in Christus Jesus ist.“ Das Wort „sei stark“ steht in der Fußnote wörtlich als „erstärke“. Es ist ein Befehl an Timotheus, der durch Paulus zum Glauben kam. Deshalb nennt Paulus ihn „mein Kind“. Ein Kind ist ein Mensch, der besonders dadurch gekennzeichnet ist, dass er Fortschritte macht und unter anderem in der Stärke zunimmt. Das heißt „erstärke“: werde immer stärker.
Genau das ist bei Josaphat geschehen. Er hat eine riesige Armee aufgebaut. Hat jemand zusammengezählt, wie viele Leute das sind? Ja, über eine Million einhundertsechzigtausend plus. In Vers 19 heißt es noch: „außer denen, die der König in die festen Städte von ganz Juda gelegt hatte.“ Denn in Vers 2 wird erwähnt, dass er eine Heeresmacht in alle festen Städte Judas legte. Dieses stehende Heer in den Städten wird nicht einmal mitgezählt, neben den übrigen Soldaten.
Das ist also eine unglaubliche Armee. Wie viele Soldaten hatte die Schweiz im Ersten Weltkrieg? Ich bin der Meinung, etwa zweihundertfünfzigtausend. Hast du die Zahl sechshunderttausend gefunden? Ja, das war eher eine Schätzung. Offizielle Zahlen liegen bei etwa zweihundertfünfzigtausend. Das ist grandios. Es ist größer als die deutsche Armee heute. Schon eindrücklich. Aber noch viel eindrücklicher ist Josaphats Armee von über einer Million guten Leuten.
Wenn man in Vers 16 von Amasia liest, der sich dem Herrn freiwillig gestellt hatte, sieht man, dass unter Josaphat der Glaube eine größere Rolle spielte als zuvor. Nein, das war jemand, der eine Eigenentscheidung traf: „Mein Leben gehört ganz dem Herrn.“
Ein Wort, bei dem es mir schwül wird, findet sich in Vers 12: das Wort „Biss“. Kann man nachvollziehen, warum? Ja, weil er dann Hochmut bekam. Es war zwar gerade weniger der Hochmut, aber es kam wirklich ein Problem in sein Leben hinein. Er wurde immer stärker, bis er überaus groß war.
Im nächsten Kapitel sehen wir, dass er wirklich falsch gehandelt hat. Das ist das Wichtige aus 1. Korinther 10,12. Man muss sich immer wieder vor Augen halten, dass wenn es einem sehr gut geht, man keine großen Probleme hat und alles rund läuft, dann besteht die Gefahr, sich vom Herrn zu entfernen.
Es ist einfach so: Wenn man Probleme hat, können diese einen zum Herrn treiben. Nicht unbedingt, man kann auch große Probleme haben und dadurch vom Herrn wegkommen. Probleme sind eigentlich immer eine Krise, in der sich entscheidet, ob wir uns näher zum Herrn ziehen lassen oder eher wegkommen.
Nun 1. Korinther 10,12: „Daher, wer zu stehen meint, sehe zu, dass er nicht falle.“ Gerade in guten Zeiten muss man sich überlegen, dass es eigentlich gefährlich ist, auch wenn man stark im Herrn ist. Aber es ist trotzdem gefährlich.
Dieses „Biss“ habe ich in meiner Bibel speziell angemerkt: „bis er überaus groß war.“
Josaphats gefährliche Allianz mit Ahab
Aber lesen wir doch weiter in Kapitel 18, bitte Verse 1 bis 3.
So hatte Josaphat Reichtum und Ehre in Fülle, und er verschwägerte sich mit Ahab. Nach einigen Jahren zog er zu Ahab nach Samaria hinab. Ahab schlachtete für ihn und für das Volk, das bei ihm war, Klein- und Rindvieh in großer Menge. Dabei verleitete er ihn, gegen Ramoth-Gilead hinaufzuziehen.
Ahab, der König von Israel, sprach zu Josaphat, dem König von Juda: „Willst du mit mir nach Ramoth-Gilead ziehen?“ Josaphat antwortete ihm: „Ich will sein wie du und mein Volk wie dein Volk, und ich will mit dir in den Kampf ziehen.“
Ja, danke. Also, wir haben gesehen, Josaphat war sich klar, dass die zehn Stämme Israels eine geistliche Gefahr für Juda darstellten – eine geistliche und militärische Gefahr zugleich. Der Götzendienst war eine Bedrohung, und auch ihre Feindschaft war eine Gefahr. Bereits bei Asa hatten wir gesehen, dass die zehn Stämme eine militärische Bedrohung für Juda waren.
Und jetzt plötzlich macht Josaphat gemeinsame Sache mit dem damaligen König der zehn Stämme, mit Ahab.
Man muss betonen: Alle bei den zehn Stämmen waren gottlos, aber Ahab war einer der schrecklichsten Könige überhaupt. Er war ein gottloser, böser Mensch. Zudem hatte er eine ganz gottlose Frau geheiratet, Jezabel, die Tochter des Hohenpriesters im Libanon, in Sidon. Dort wurde der Baalskult ausgeübt, der mit schrecklicher Perversion verbunden war. Durch die Verbindung mit dieser Frau wurde Ahabs Bosheit noch größer.
Doch wie kommt es, dass Josaphat plötzlich Kompromisse eingeht und gemeinsame Sache mit Ahab macht? Was ist der Grund?
Ja, was hat er getan? Er gibt sich unter das fremde Joch. Er hat zwar niemanden von dort geheiratet, aber bleiben wir doch beim ungleichen Joch. Du hast schon das Richtige gesagt. Aber wie hat er sich unter das ungleiche Joch gestellt?
Genau: In Kapitel 18 habe ich ja geschrieben, dass sein Sohn Atalja heiratet, eine Tochter Ahabs und Jezabels. Diese Atalja war eine ganz üble Frau und wird später in der biblischen Geschichte eine wichtige Rolle spielen.
So ist das fremde Joch eingegangen, und Josaphat hat sich offensichtlich nicht innerlich vollständig davon distanziert. Es ist schwierig, wenn die eigenen Kinder einen falschen Weg gehen. Oft reden sich Eltern das dann irgendwie schön, verdrängen es ein wenig und zeigen Verständnis. Gerade bei Verwandtschaft ist das schwierig.
Wir sehen hier, dass Josaphat das nicht abgelehnt hat. Das Wort sagt, er verschwärgerte sich mit Ahab. Darum geht er dann auf Besuch zu Ahab nach Samaria, der Hauptstadt der zehn Stämme.
Samaria liegt ganz im Norden des heutigen sogenannten Westjordanlandes, nicht weit von Sichem, dem heutigen Nablus. Das war die Königsstadt der zehn Stämme.
Wenn die UNO meint, das Westjordanland sei von Israel widerrechtlich besetzt, muss man erklären: Es gehörte zum Kernland Israels in der biblischen Geschichte. Samaria im Norden und Juda im Süden – das macht das sogenannte besetzte Westjordanland aus.
Hier sehen wir Samaria, die Hauptstadt der zehn Stämme, und im Süden Jerusalem, genauer Ostjerusalem. Das, was die UNO Israel abspricht, war die Königsstadt des Südreichs.
Josaphat geht also wegen der Verwandtschaft zu Ahab auf Besuch. Dann gibt es ein großes Fest: Ahab schlachtet für ihn und für das Volk. Es gibt ein großes Festessen.
Dann heißt es im Wort, Ahab verleitete ihn. Er ließ sich verführen.
Ahab macht den Vorschlag, einen militärischen Feldzug nach Ramoth-Gilead zu unternehmen, zusammen mit Josaphat.
Wie reagiert Josaphat darauf? Er identifiziert sich mit ihm. Er sagt: „Ich will sein wie du und mein Volk wie dein Volk. Ich will mit dir in den Kampf ziehen.“
Das ist Ökumene.
Natürlich hätte er sagen können: Die zehn Stämme gehören ja auch zum auserwählten Volk, und darum kann ich mich mit ihnen identifizieren.
Nein, das konnte er nicht, denn sie waren von Gott und seinem Wort abgefallen. Darum konnte er keine gemeinsame Sache mit ihnen machen.
Aber Ökumene sucht die Einheit um jeden Preis, auch auf Kosten der Wahrheit. Das ist das Kennzeichen der Ökumene. Einheit um jeden Preis, auf Kosten der Wahrheit – und genau das macht Josaphat.
Josaphats Suche nach göttlicher Führung und die falschen Propheten
Verse 4 bis 7:
Und Josaphat sprach zum König von Israel: „Befrage doch heute das Wort des Herrn!“ Da versammelte der König von Israel die Propheten, vierhundert Mann, und er sprach zu ihnen: „Sollen wir gegen Ramot-Gilead in den Kampf ziehen, oder sollen wir davon abstehen?“
Und sie sprachen: „Zieh hinauf, und Gott wird es in die Hand des Königs geben.“
Aber Josaphat sprach: „Ist hier kein Prophet des Herrn mehr, dass wir durch ihn fragen?“
Und der König von Israel sprach zu Josaphat: „Es ist noch ein Mann da, um durch ihn den Herrn zu befragen, aber ich hasse ihn, denn er sagt nichts Gutes über mich, sondern immer nur Böses. Es ist Micha, der Sohn Imlas.“
Und Josaphat sprach: „Der König spreche nicht so.“
Ja, also im Herzen ist Josaphat natürlich nach wie vor ganz anders. Für ihn ist es dann doch wichtig, er möchte Klarheit vom Herrn haben, ob dieses Projekt richtig ist. Aber einen Fehler sehen wir schon darin: Er sagt, ich will mit dir in den Kampf ziehen und erst danach befrage ich Gott.
Also ist es wichtig, dass wir uns bei großen Entscheidungen ganz im Klaren sind, was der Wille des Herrn ist. Ihn zuerst zu fragen und dann zu handeln. Aber immerhin ist es noch besser so, dass er auch danach noch den Wunsch hat, Klarheit zu bekommen. Das ist positiv.
Befragt doch heute das Wort des Herrn – „Herrn“ mit Großbuchstaben, das ist also der Name Yahweh, der Eigenname Gottes in der Bibel, der Ewigseiende, der Unwandelbare, der Gott Israels.
Dann kommen 400 Propheten, die Ahab bestätigen und ihm Mut machen: „Zieh hinauf, Gott wird es in die Hand des Königs geben.“
Aber Josaphat hat ein Unterscheidungsvermögen und merkt, dass etwas faul ist. Man muss sich vorstellen, dass durch Ahab und seine Frau der Baalskult, also der kanaanitische Götzenkult, in Israel voll eingeführt wurde.
Das war eine gewisse Religionsvermischung, denn man sprach immer noch vom Herrn. Das sieht man zum Beispiel sehr gut, wenn man die Geschichte der zehn Stämme in den Büchern der Könige liest. Dann muss man auf die Namen achten, auf die Eigennamen der Leute durch die Jahrhunderte hindurch.
Ständig gibt es Namen mit der Endung „-ja“. „-ja“ ist die Kurzform von Yahweh. Also war das Bewusstsein für den Gott der Bibel nach wie vor da. Aber es wurde vermischt mit all den anderen Göttern, die eingeführt wurden. Das nennt man Synkretismus.
Genauso wie man in all den Jahrhunderten der katholischen Kirche über Jesus Christus, Gott den Vater und den Heiligen Geist sprach – also den einen Gott –, aber dann von Maria wie einer Göttin sprach.
Wenn man behauptet, ein Mensch im Himmel könne gleichzeitig alle Menschen auf der Erde hören, die beten, dann sind das göttliche Attribute. Das kann kein Mensch. Also wurde sie behandelt wie eine Göttin.
Und wenn man an all die unzähligen Heiligen denkt, die auch angerufen werden – die Bibel sagt, wir dürfen nur zu Gott beten –, aber dort wird zu Menschen gebetet, um Hilfe gerufen.
Man sagt: „Dieser Heilige ist zuständig, wenn ich etwas verloren habe, und jener Heilige ist zuständig, wenn das und das ein Problem ist.“ Sie werden wie Götter behandelt.
Der wahre Gott spielt nach wie vor eine Rolle, aber es gibt eine totale Vermischung. Das ist Synkretismus.
Man sieht das übrigens auch sehr gut in der lateinamerikanischen Welt. Dort kann man deutlich zeigen, wie die Indianer, die im Lauf der Kirchengeschichte katholisch gemacht wurden, ihre indianischen Götter in großer Zahl beibehalten haben. Sie haben sie einfach umgetauft, also mit Namen von Heiligen versehen.
So ist der ganze Polytheismus erhalten geblieben, einfach unter den Fittichen der katholischen Kirche. Es ist wirklich Polytheismus, ein Bruch mit den ersten zwei Geboten: „Ich bin der Herr, dein Gott, du sollst keine anderen Götter neben mir haben“ und „Keine Bilder verehren und sich davor niederbeugen.“
So war das auch hier: Josaphat merkt, diese vierhundert Propheten sprechen von Gott, ja, aber was meinen sie genau mit Gott? „Zieh hinauf, Gott wird es in die Hand des Königs geben.“
Und dann sagt Josaphat: „Ist hier kein Prophet des Herrn mehr, dass wir durch ihn fragen?“ Also ein Prophet von Yahweh.
Der König sagt: „Ja, wenn du es so genau nimmst, dann gibt es noch einen. Aber das ist so ein unangenehmer Mensch, der sagt immer etwas anderes, als was ich will.“
Natürlich, wenn er den falschen Weg geht, dann muss er immer sagen, das ist falsch. Und darum sagt er: „Ich hasse ihn, denn er sagt nichts Gutes über mich, sondern nur Böses.“
Und Josaphat sagt: „Nein, nein, nein, das ist gut, den wollen wir konsultieren.“
Micha als wahrer Prophet und die göttliche Vision
Jetzt liest du die Verse 8 bis 11, bitte.
Da rief der König von Israel einen Hofbeamten und sprach: „Bring Micha, den Sohn Imlas, schnell her!“ Der König von Israel und Josaphat, der König von Juda, saßen jeder auf seinem Thron, bekleidet mit königlichen Kleidern. Sie saßen auf einem freien Platz am Eingang des Tores von Samaria.
Alle Propheten weissagten vor ihnen. Zedekiah, der Sohn Kenaas, machte sich eiserne Hörner und sprach: „So spricht der Herr: Hiermit wirst du die Syrer stoßen, bis du sie vernichtet hast.“ Alle Propheten beistimmten ebenso und sprachen: „Zieh hinauf nach Ramoth-Gilead, und es wird dir gelingen, denn der Herr wird es dir in die Hand des Königs geben.“
Jetzt ist es erstaunlich: Dieser falsche Prophet Zedekiah sagt, so spricht der Herr – mit Großbuchstaben. Er sagt Yahweh und macht Ahab Mut. Es wird gelingen, es wird ein großer Sieg sein.
Der Bote, der gegangen war, Micha zu rufen, redete zu ihm und sprach: „Siehe, die Worte der Propheten verkündigen einstimmig dem König Gutes, so lass doch dein Wort sein wie das Wort eines von ihnen und rede Gutes.“
Aber Micha sprach: „So wahr der Herr lebt, was mein Gott mir sagen wird, das werde ich reden.“
Dieser eine wirkliche Prophet des Herrn auf dem Plan, ihm wird aber doch nahegelegt durch den Boten, der ihn holt: Schau mal, die sind alle einstimmig. Vierhundert sind sich völlig einig. Jetzt musst du natürlich aufpassen, dass du nicht eine Minderheit bist, die etwas anderes glaubt. Das geht gar nicht. Aber Micha ist von Anfang an entschieden: „Das ist mir völlig egal, es geht mir nicht um die Menge. Die Mehrheitsmeinung ist meistens falsch.“
Sogar in der Politik hat man oftmals den Eindruck – nicht immer, aber oft –, dass das, was die meisten wollen, wahrscheinlich falsch ist. Man muss schon gute Argumente haben, dass die Mehrheitsmeinung richtig ist. Das ist oft so, aber für mich ist es klar: Ich werde nur das weitergeben, was der Herr sagt. Er nennt ihn „mein Gott“ und drückt damit die ganz persönliche Beziehung aus, die er hatte. Er war nicht von der Mehrheitsmeinung abhängig. Das können wir von ihm lernen.
Und jetzt Vers 14 und folgende, bitte.
Als er zum König kam, sprach der König zu ihm: „Micha, sollen wir nach Ramoth-Gilead in den Kampf ziehen, oder sollen wir davon abstehen?“
Und er sprach: „Zieht hinauf, und es wird euch gelingen, denn sie werden in eure Hand gegeben werden.“
Der König sprach zu ihm: „Wie oft muss ich dich beschwören, dass du nichts zu mir redest als nur die Wahrheit im Namen des Herrn?“
Da sprach er: „Ich sah ganz Israel auf den Bergen zerstreut wie Schafe, die keine Hirten haben.“
Und der Herr sprach: „Diese haben keinen Herrn, sie sollen jeder in sein Haus zurückkehren in Frieden.“
Der König von Israel sprach zu Josaphat: „Habe ich dir nicht gesagt, er weissagt nichts Gutes über mich, sondern nur Böses?“
Und Josaphat antwortete: „Ja, das reicht mal.“
Wie sollen wir das einordnen? Micha sagt ganz klar, er werde nur sagen, was der Herr ihm sagt. Und dann kommt er zum König und sagt: „Jawohl, ich sage es auch so wie die anderen: Geh hinauf!“ Wie kann man das erklären? Was ist da bei ihm geschehen?
Ja, Israel wird den Sieg davontragen. Ja, er sagt, es wird euch gelingen, ihr sollt hinaufziehen. Er sagt nicht „So spricht der Herr“ genau, aber er sagt: „Zieht hinauf, es wird klappen.“ Er sagt also genau das Gleiche wie die anderen. Nur das Problem ist, man muss sich dessen bewusst sein: Die Bibel wurde im Alten Testament auf Hebräisch geschrieben, und mit Buchstaben können wir Wörter und Sätze genau notieren. Aber die Intonation, wie das gesprochen wird, ist nicht in den Buchstaben enthalten. Das muss man merken. Man muss es so lesen.
Er sagt: „Zieht hinauf, und es wird euch gelingen.“ Da muss man noch die Gesichter anschauen. Bei der Kommunikation spielt nicht nur das gesprochene Wort eine Rolle, sondern auch, wie man sich bewegt. Es gibt solche, die sprechen mehr mit den Händen, andere weniger. Die Mimik, der Gesichtsausdruck, die Augen und der Tonfall – alles spielt eine Rolle.
Und das war natürlich Ironie: „Zieht hinauf, und es wird euch gelingen, denn sie werden in eure Hand gegeben werden.“ Ahab merkte das ja sofort. Er hat es sofort realisiert, und darum sagt er: „Wie oft muss ich dich beschwören, dass du mir nichts sagst als nur die Wahrheit?“ Er wusste ganz genau, dass Micha jetzt ironisch spricht und es nicht ernst meint. Er will jetzt wirklich hören: „Aber was meinst du ganz genau?“ Und dann geht er darauf ein.
Es gibt übrigens eine Krankheit, die beschrieben ist: Menschen, die solche zwischenmenschlichen Töne und das, was gleichzeitig durch den Körper und durch Bewegung ausgedrückt wird, nicht wahrnehmen. Ich habe im Bekanntenkreis in Amerika eine solche Person. Sie ist blitzgescheit, aber hat genau dieses Problem. Sie muss alles lernen, wie man solche zwischenmenschlichen Dinge einordnen muss. Das ist wirklich schwierig.
Aber es ist so, dass prozentual ein sehr großer Teil unserer Kommunikation nonverbal geschieht, nicht über das Gesprochene. Bei der Bibel muss man aus dem Zusammenhang erkennen, was hier nonverbal rüberkommt.
Sofort ändert der Prophet von Ironie auf Ernst und erzählt seine Vision: „Ich sah ganz Israel auf den Bergen zerstreut wie Schafe, die keine Hirten haben.“
Wer war der Hirte der zehn Stämme? Ahab. Also Ahab wird sterben im Krieg. Das war die Prophetie. Die anderen Propheten haben gesagt, du wirst wohl als Sieger zurückkommen.
Dann sagt Micha: „Der Herr sprach“ – und jetzt sehen wir, was du gesagt hast. Da wird klar: Der Herr hat das gesagt. Das vorher war ironisch, das war nicht die Botschaft des Herrn.
Der Herr sprach: „Diese haben keinen Herrn. Sie sollen jeder in sein Haus zurückkehren in Frieden.“
Also Israel wird nicht umkommen, aber der König wird sterben. Israel wird nicht vernichtet werden, aber der König wird sein Leben verlieren. Das ist die Aussage.
Der König von Israel bestätigt gegenüber Josaphat: „Schau, es ist immer dasselbe. Dieser Mann sagt immer nur Negatives.“ Aber die Frage ist, ob das die Wahrheit ist oder nicht. Das werden wir gleich sehen.
Übrigens, dieser Ausdruck „Ich sah Israel auf den Bergen zerstreut wie Schafe, die keine Hirten haben“ erinnert an eine neutestamentliche Stelle: Johannes 10?
Ja, aber dort geht es um den guten Hirten.
Oder was meinst du dort?
Ja, eben, der gute Hirte ist dort. Er ist gut, also positiv. Aber dort heißt es, Israel ist wie Schafe, die keinen Hirten haben.
Erinnert an Matthäus 9, das meine ich. Und zwar Matthäus 9, Vers 36: „Als er aber die Volksmenge sah, wurde er innerlich bewegt über sie, weil sie erschöpft und hingestreckt waren wie Schafe, die keinen Hirten haben.“
Genau diese Ausdrucksweise. Da besteht natürlich ein innerer Zusammenhang mit dieser Geschichte.
Und dort war es dann in 2. Chronik, weil Ahab, der Hirte, sterben sollte. Hier hatten sie zwar Hirten – der Sanhedrin war ein Gremium von 71 Männern, dem Hohenpriester, einer ganzen Anzahl von führenden Priestern, Schriftgelehrten und Ältesten –, aber sie waren keine guten Hirten. So hatte Israel damals keine Führung.
Aber der Messias war da, der gute Hirte. Die Masse hat ihn jedoch nicht als Führer angenommen. Darum sah der Herr diese Volksmenge orientierungslos, wie Schafe ohne Hirten. Und der Herr war so innerlich bewegt, das zu sehen. Er schaut sie an, sah, wurde innerlich bewegt. Ein Ausdruck, den wir in den Evangelien elfmal finden: innerlich bewegt.
Gut, wir gehen zurück zu 2. Chronik. Nun fügt Micha noch etwas hinzu. Vers 18 bis 22, bitte.
Und er sprach: „Darum hört das Wort des Herrn: Ich sah den Herrn auf seinem Thron sitzen, und alles Heer des Himmels zu seiner Rechten und zu seiner Linken stehen. Und der Herr sprach: Wer will Ahab, den König von Israel, bereden, dass er hinaufziehe und in Ramoth-Gilead falle? Und der eine sprach so, und der andere sprach so.
Da trat ein Geist hervor und stellte sich vor den Herrn und sprach: Ich will ihn bereden. Und der Herr sprach zu ihm: Wodurch? Und er sprach: Ich will ausgehen und will einen Lügengeist sein im Mund aller seiner Propheten. Und er sprach: Du wirst ihn bereden und wirst es auch ausrichten. Geh aus und tu so.
Und nun siehe, der Herr hat einen Lügengeist in den Mund dieser deiner Propheten gelegt, und der Herr hat Böses über dich geredet.“
Danke! Micha hatte eine Vision und sah Gott auf seinem Thron im Himmel. Das erinnert uns an Hiob 1 und 2, wo die „Söhne Gottes“ – ein Ausdruck für Engel – sich im Himmel versammeln um den Thron Gottes, also im himmlischen Tempel, im himmlischen Allerheiligsten. Gott thront im Himmel zwischen den Cherubim.
Es gibt ja eine himmlische Bundeslade, sagt Offenbarung 11, Vers 19, im himmlischen Tempel. Dort thront Gott, und die Engel versammeln sich immer wieder, wie Hiob 1 und 2 deutlich machen.
In Hiob sehen wir, dass neben den Engeln Gottes auch wer erscheint? Der Satan, ja der Teufel. So haben böse Engel Zugang in die himmlische Herrlichkeit. Das sehen wir auch in Offenbarung 12.
Dort wird beschrieben, wie Satan in der Zukunft definitiv aus dem Himmel geworfen wird. Wir lesen in Offenbarung 12, Vers 6 – das ist der Moment, übrigens gerade zu Beginn der letzten dreieinhalb Jahre, bevor Jesus Christus in Macht und Herrlichkeit wiederkommt –, da wird der Teufel aus dem Himmel endgültig hinausgeworfen. Dann kann er nicht mehr zum Thron kommen.
Er ist so wütend, weil er weiß, er hat nicht mehr viel Zeit. Es wird der schrecklichste Weltkrieg der Menschheitsgeschichte kommen, in dem ein Großteil der menschlichen Bevölkerung ums Leben kommen wird.
Also dieser dramatische Moment steht bevor. Offenbarung 12, Vers 7, bitte:
„Und es entstand ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen, und der Drache kämpfte und seine Engel, und er gewann nicht die Oberhand. Auch wurden ihre Städte nicht mehr im Himmel gefunden.“
Hier sehen wir Michael und seine Engel. Michael ist einer der ersten Fürsten in der Engelwelt, der Engel Gottes, die treu geblieben sind. Er hat ein riesiges militärisches Kontingent unter sich, das sind seine Engel.
Dann sehen wir den Drachen, einen Namen für den Teufel. Er kämpft mit ihm und seinen Engeln, den Dämonen. Insgesamt ist ja ein Drittel der Engelwelt abgefallen. Wir müssen uns klarmachen: Nach Offenbarung 5 besteht die Engelwelt aus Hunderten von Millionen. Ein Drittel ist abgefallen.
Wir sehen also, dass nicht nur Satan Zugang zum Himmel hat, sondern auch seine Engel, die Dämonen, bis heute noch. Aber dann werden sie hinausgeworfen – und zwar nicht von Gott selbst, sondern von einem Engel. Das zeigt auch sehr gut, dass Satan nicht eine Art Gott-Gegner ist, sondern ein mächtiger Engel, der gefallen ist und gegen Gott rebelliert hat, wie Jesaja 14, Vers 12 und Hesekiel 28, Vers 12 zeigen.
Er ist ein Geschöpf, ein mächtiges Geschöpf, und ein anderes Geschöpf, Michael, ist stärker als er.
Weiter, Vers 9:
„Und es wurde geworfen der große Drache und die alte Schlange, welcher Teufel und Satan genannt wird, der den ganzen Erdkreis verführt. Geworfen wurde er auf die Erde, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen.
Und ich hörte eine laute Stimme im Himmel sagen: Nun ist das Heil und die Macht und das Reich unseres Gottes und die Gewalt seines Christus gekommen; denn hinabgeworfen ist der Verkläger unserer Brüder, der sie Tag und Nacht vor unserem Gott verklagte.
Und sie haben ihn überwunden um des Blutes des Lammes und um des Wortes ihres Zeugnisses willen, und sie haben ihr Leben nicht geliebt bis zum Tod.
Darum seid fröhlich, ihr Himmel und ihr, die in ihr wohnt!
Wehe der Erde und dem Meer, denn der Teufel ist zu euch hinabgekommen und hat große Wut, da er weiß, dass er wenig Zeit hat.“
Hier wird klargemacht, dass Satan ständig in den Himmel kommt und die Gläubigen Tag und Nacht vor Gott verklagt. Er ist also ständig unterwegs.
In Hiob 1 und 2, auf die Frage Gottes, woher er kommt, sagt er: „Vom Umherstreifen auf der Erde.“ Er ist nicht allgegenwärtig, sondern örtlich gebunden. Engel können sich sehr schnell bewegen.
Wir lesen in Jesaja 14, wo es um den Fall Satans geht, dass er sagt: „Ich will hoch über die Sterne aufsteigen.“ Engel können sich also im All bewegen, was Menschen bisher nur als kleiner Sprung bis zum Mond gelungen ist.
Satan kann auch ständig zwischen Diesseits und Jenseits wechseln. Er ist da, klagt an.
In 1. Johannes 2, Verse 1 und 2 heißt es: „Wenn jemand gesündigt hat, wir haben einen Sachwalter bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten; und er ist die Sühnung für unsere Sünden.“
Sachwalter ist wirklich das Wort für Advokat. Ein Advokat ist ein Spezialist für das Recht. Wenn er ein guter Anwalt ist, muss er sich mit der Person, die er vertritt, total identifizieren. Er muss so denken, als wäre er die Person selbst. Weil er das Gesetz gut kennt, sieht er, wo es eine Möglichkeit gibt, ein Recht, das der Mandant nicht kennt. So muss er handeln, und das macht der Herr Jesus.
Er kann sagen: „Ja, diese Anklage ist berechtigt, er hat gesündigt, dieses Kind Gottes, aber ich bin die Sühnung für die Sünden, ich habe alles gut gemacht.“ Darum heißt es hier: „Sie haben ihn überwunden um des Blutes des Lammes.“
Angegriffen werden können wir immer, aber Jesus spricht unserer Sache gut.
Zurück zu 2. Chronik 18.
Ganz dramatisch: Micha sieht diese Versammlung von Engeln im Himmel. Nun geht es um die Frage, wer Ahab verführt.
Vers 20: „Da trat ein Geist hervor und stellte sich vor den Herrn und sprach: Ich will ihn bereden.“
Die Elberfelder Übersetzung hat hier eine Fußnote, denn „ein Geist“ ist eigentlich „der Geist“, Ruach. Wer ist das? Der Teufel, Satan. Er kommt vor Gott und sagt, er sei bereit, diese Verführung zu machen.
Gott hat mit dem Bösen nichts zu tun. Das ist ganz wichtig. 1. Johannes 1, Vers 5 sagt: „Die Botschaft, die wir euch verkündigt haben: Gott ist Licht, und gar keine Finsternis ist in ihm.“
Gott kann das Böse aber in dem Rahmen gewähren lassen, wo er will. Im Fall von Hiob war es so: Satan sagte, Hiob sei nur treu, weil er steinreich ist und es ihm gut geht. Wenn er alles verlieren würde, würde er sich von Gott lossagen. Gott erlaubt, dass das geschieht, aber nicht Gott macht das, sondern Satan. Die Katastrophen, die kommen, sind von ihm inszeniert: Naturkatastrophen und militärische Invasionen. Hiob verliert alles, aber nicht seinen Glauben. Er bleibt treu.
Das zeigt, dass Satan Hiob nicht wirklich kennt. Engel und gefallene Engel kennen uns als Personen nicht im Tiefsten. Sie hören, was wir sagen, auch nonverbal, aber nur Gott kennt das Innerste des Menschen vollständig, sagt Psalm 139.
So irrt sich Satan, aber Gott lässt das Böse in einem Rahmen zu. Seine Gesundheit darf nicht angetastet werden.
Später, bei einer weiteren Zusammenkunft im Himmel, sagt Satan: „Solange es körperlich gut geht, gibt man Besitz her, aber Hiob würde Gott aufgeben.“ Gott lässt das zu, aber nicht, dass Hiob sterben darf.
Hiob wird schwer krank und geht durch große Nöte. Sein Glaube wankt, aber er hört nicht auf und erweist sich als echt.
Ja, also dieser böse Geist will bereden, und Gott erlaubt es.
In Vers 21 übersetzt die Elberfelder nicht „Du sollst ihn bereden“, sondern „Du wirst ihn bereden“ im Text.
Gott erlaubt es: „Geh aus und tu so!“
Nun Vers 23 bis 27, bitte.
Da trat Zedekiah, der Sohn Kenaas, herzu und schlug Micha auf die Wange und sprach: „Auf welchem Weg wäre der Geist des Herrn von mir gewichen, um mit dir zu reden?“
Micha sprach: „Siehe, du wirst es an jenem Tag sehen, wenn du vom Gemach zu Gemach gehen wirst, um dich zu verstecken.“
Der König von Israel sprach: „Nehmt Micha und führt ihn zurück zu Ammon, dem Obersten der Stadt, und zu Joas, dem Sohn des Königs, und sagt: So spricht der König, setzt diesen ins Gefängnis und speist ihn mit Brot und Trübsal und mit Wasser der Trübsal, bis ich in Frieden wiederkomme.“
Micha sprach: „Wenn du je in Frieden zurückkehrst, so hat der Herr nicht durch mich geredet.“
Und er sprach: „Hört es, ihr Völker alle!“
Danke!
Also diese Konfrontation: 400 sind sich total einig, und einer sagt das Gegenteil. Das erinnert an den Reichstag, als Luther vor der erlauchten Elite Europas stand. Man gab ihm die Gelegenheit, zu widerrufen, was er geschrieben hatte. Er sagte schließlich, dass er vor Gott steht und nicht anders kann. Sein Gewissen ist an das Wort Gottes gebunden. Ab diesem Moment war Luther Freiwild und musste fliehen, seinen Bart schneiden und wurde Junker Jörg – musste seine Identität verbergen, weil er es gewagt hatte, der Elite Europas entgegenzutreten.
„Wenn ihr mir mit der Bibel beweisen könnt, dass ich falsch liege, dann nehme ich es zurück, sonst nicht.“ Einer gegen alle. So jemand macht Mut für andere, auch zum Herrn zu stehen, auch wenn es schwierig ist.
Nun wird Zedekiah wütend, wendet Gewalt an, schlägt Micha ins Gesicht und behauptet: „Auf welchem Weg wäre der Geist des Herrn von mir gewichen, um mit dir zu reden?“ Er war ein Balzpriester und behauptet immer noch, mit dem Geist des Herrn in Verbindung zu sein.
Micha sagt ihm einfach: „Schau, du wirst ein Schicksal erleben als Flüchtling.“ Er sagt auch in Vers 27: „Wenn Ahab wieder zurückkommt vom Krieg, dann ist Micha kein Prophet des Herrn.“ Das ist der Prophetentest nach 5. Mose 18. Ein Prophet des Herrn, der sich einmal irrt in einer Prophetie, ist kein Prophet des Herrn. Das ist der Standard der Bibel.
Dann sagt er: „Hört es, ihr Völker alle!“ Nicht nur die von Israel und Juda, alle sollen das hören.
Diese Botschaft wurde in der Bibel aufgeschrieben und verbreitet unter allen Nationen der Welt.
Übrigens, später beginnt der Prophet Micha in seinem Buch mit den Worten: „Hört ihr Völker alle!“ (Micha 1, Vers 2). Er nimmt das auf wie ein Motiv in der Musik, das später wiederkehrt.
Es ist also nicht der gleiche Micha wie der Micha aus dem Buch Micha, aber das Buch Micha zitiert diesen gewaltigen Ausspruch von damals: „Hört es, ihr Völker alle!“
Der Kampf und Tod Ahabs – Gottes souveräne Führung
Und jetzt bitte weiter.
Der König von Israel und Josaphat, der König von Juda, zogen hinauf nach Ramoth Gilead. Der König von Israel sprach zu Josaphat: „Ich will mich verkleiden und in den Kampf ziehen, du aber lege deine Kleider an.“ Der König von Israel verkleidete sich, und sie zogen in den Kampf.
Der König von Syrien hatte aber seinen Obersten der Wagen geboten und gesagt: „Ihr sollt weder gegen einen Geringen kämpfen noch gegen einen Großen, sondern nur gegen den König von Israel.“ Als die Obersten der Wagen Josaphat sahen, sprachen sie: „Das ist der König von Israel.“ Da umringten sie ihn, um zu kämpfen.
Josaphat schrie, und der Herr half ihm, und Gott lenkte sie von ihm ab. Als die Obersten der Wagen sahen, dass er nicht der König von Israel war, wandten sie sich von ihm ab. Ein Mann spannte den Bogen aufs Geratewohl und traf den König von Israel zwischen den Befestigungen und dem Panzer. Da sprach er zu seinem Wagenlenker: „Wende um und führe mich aus dem Heerlager hinaus, denn ich bin verwundet.“
Der Kampf nahm Überhand an jenem Tag, und der König von Israel blieb aufrecht stehen im Wagen den Syrern gegenüber bis zum Abend. Er starb zur Zeit des Sonnenuntergangs.
Sieben, wie hinterhältig dieser Ahab war. Er verkleidete sich, denn damit hoffte er, die Prophetie von Micha umgehen zu können. Also wendete er einen Trick an, damit sich die Prophetie seiner Meinung nach nicht erfüllen konnte. Dafür sollte aber Josaphat als König erkennbar sein.
Was sie natürlich nicht wussten, war, dass die Syrer eine ganz spezielle Strategie, eine Kriegsdoktrin, aufgestellt hatten: Sie sollten nicht gegen die Armee Israels und Judas kämpfen, das interessierte sie nicht, sondern nur gegen Ahab, den König von Israel. Als sie Josaphat in königlichen Kleidern im Krieg sahen, hielten sie ihn für den König und wollten ihn töten.
Das Schöne ist, dass man in Vers 31 sieht, dass Josaphat, auch wenn er einen falschen Weg gegangen war und eine falsche Verbindung eingegangen war, die Beziehung zum Herrn da war. Josaphat schrie, und der Herr, Großbuchstaben Yahweh, half ihm, und Gott, Hebräisch Elohim, lenkte sie von ihm ab.
Man sieht, wie der Heilige Geist in der Bibel die Namen Gottes ganz gezielt benutzt. Yahweh, der Ewig-Seiende, ist der Name, den Gott benutzt hat, als er sich Israel offenbarte. In 2. Mose 6 wird gesagt, dass Gott sich Israel, dem Bundesvolk, speziell mit dem Namen Yahweh geoffenbart hat. Yahweh ist also der Name Gottes in Beziehung, in Gemeinschaft mit dem Menschen.
Elohim bezeichnet Gott als den Schöpfer und Erhalter des Weltalls. Das ist auch der Grund, warum wir in 1. Mose 1, wo wir die Schöpfung in der Übersicht vor uns haben, die sechs Tage, immer lesen: „Am Anfang schuf Gott, Elohim, nicht Yahweh.“ Und dann: „Und Gott sprach, Elohim sprach, es werde Licht.“ Und immer wieder „Gott sprach“, immer Elohim – Gott, der Schöpfer und Erhalter des Weltalls.
In Kapitel 2, wo der Schöpfungsbericht zurückkommt auf die Details vom sechsten Tag und beschreibt, wie Gott genau den Menschen gemacht hat, zuerst Adam, und wie er ihm dann Gebote gegeben hat und sich um Adam gekümmert hat, weil er sah, dass es nicht gut ist, dass Adam allein ist, schafft er ihm eine Hilfe, ihm entsprechend. Dort sehen wir Gott in Beziehung zum Menschen. Darum heißt es dort immer: „Der Herr, der Herr, der Herr mit Großbuchstaben Yahweh, Yahweh.“ Aber es heißt „Der Herr Gott, der Herr Gott“, warum? Weil es ja um den Schöpfer geht, auch in Kapitel 2. Darum: Yahweh Elohim, Yahweh Elohim.
Im Buch der Sprüche, wo Gott seinem Volk, mit dem er in Verbindung steht, Weisheit für den Alltag gibt, wird Gott meistens Yahweh genannt – Gott in Beziehung, der seine Weisheit gibt. Aber im Buch Prediger, wo Salomo seine Zeit und Jahre beschreibt, in denen er ganz von Gott in die Ferne ging und alles Mögliche ausprobierte, um sein Leben auszufüllen ohne den Herrn, da steht kein einziges Mal Yahweh, sondern immer Elohim, Elohim, Elohim, 40 Mal.
Darauf muss man achten: Die Namen Gottes, wie sie gewählt sind, haben eine Bedeutung. Darum schrie Josaphat hier, und Yahweh, der Gott, der mit Josaphat in Beziehung war, half ihm. Und dieser Gott, der die ganze Welt in der Hand hat, der sie erschaffen und erhält, Elohim, lenkte sie von ihm ab.
Der Mensch kann machen, was er will, die Prophetie ist nicht zu umgehen. Man kann nicht denken, wir machen doch irgendwie mal einen Weltfrieden, und dann wird sich die Offenbarung nicht erfüllen. Das geht nicht. Das schafft der Mensch nicht. Sie versuchten es mit Verkleidungen, aber das geht nicht.
Dann sehen wir, dass zufällig ein Syrer den Bogen spannte, schoss, und ausgerechnet Ahab traf, genau an einer Stelle, wo der Körper nicht gedeckt war. Er starb.
Es ist wirklich so, dass die Schafe wieder zurückgehen sollen, ohne Hirten. So ist es gekommen.
Das Eindrückliche hier ist das Thema Zufall. Gibt es Zufall? Zugefallen. Ja, das Wort Zufall kommt in der Bibel vor, in Ruth 2,3. Ruth kommt von Moab nach Israel und trifft zufällig auf das Feld von Boas. Dort bekommt sie gute Arbeit, wird unterstützt und weitergeführt. Später wird sie die Frau von Boas und damit Stammmutter des Messias. Das war alles Zufall.
Der Erlöser der Welt stammt von dieser Frau ab – alles durch Zufall, ja.
Es gibt den subjektiven Zufall. Wenn wir spazieren gehen, so wie es in 5. Mose 22,6 steht, und dabei zufällig ein Vogelnest mit einer Vogelmutter sehen, dann sagt die Bibel: Wenn du zufällig ein Vogelnest antriffst, darfst du die Eier nehmen, aber die Mutter musst du unbedingt fliegen lassen.
Es gibt also einen Tierschutz für die Mutter, weil sie von Gott mütterliche Gefühle hat. Darum bleibt sie bei den Jungen und bringt sich nicht in Sicherheit. Diese mütterlichen Gefühle werden durch die Tora geschützt: Die Mutter muss gehen, die Eier dürfen genommen werden.
Solche Tierschutzgesetze gibt es noch mehr in der Bibel, und das Jahrtausende, bevor man auf solche Ideen in der westlichen Welt kam. Das steht bereits in der Bibel.
Aber eben trifft man das zufällig an. Wenn man spazieren geht und plötzlich einen ganz besonderen Vogel oder ein besonderes Tier sieht, kann man das nicht planen, man freut sich dann, aber es war Zufall.
Der Herr hat das schon geführt, aber wir sehen nicht immer einen speziellen Grund, warum es genau so geschehen ist auf dem Spaziergang.
Es gibt also Zufall, aber nicht objektiven Zufall, sondern subjektiven Zufall. Dahinter steht Gott, der alles in der Hand hat, und so hat er das auch genau geführt.
Sein Wort muss in Erfüllung gehen, und der Mensch, auch mit seinen Tricks, Überlegungen und Strategien, kann die Wege Gottes nicht stürzen.
Wir müssen schließen für heute.
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