Sechs Jahre ist Günther alt, als seine Angehörigen ihn nach Bethel bringen. Bei voll ausgebildeter Intelligenz kann er noch kein einziges Wort sprechen. Weil ihm Sonne und Kalzium gefehlt haben, ist er vom Kopf bis zu den Füßen eine Missgestalt. »Ein Nichts bist du, nichts weiter als ein Nichts«, hat die Großmutter zu ihm gesagt. Die Leute von Bethel sind da anderer Meinung: Für sie ist er Günther, ein ernst zu nehmender Mensch, der auf andere angewiesen ist, ein hilfsbedürftiger Junge, dessen Geist Flügel bekommen hat, ein Nimmersatt im Unterricht, ein Freund, ein Christ. Als das Wort Euthanasie in Bethel geflüstert wird und die Ärztekommission schon in der Tür steht, hat Günther das Schlimmste überstanden: Er weiß inzwischen, dass nicht gesunde Knochen oder gesunder Verstand über den Wert eines Lebens entscheiden, sondern allein der, der es geschaffen hat. So kämpft er an der Seite Bodelschwinghs für das bedrängte Tal der Liebe. Es soll kein Tal des Todes werden.
Katrin ist verheiratet und Mutter dreier Kinder. Ihr Leben ist geprägt von dem »ganz normalen Wahnsinn« einer ganz normalen Familie: streitende Kinder, nervige Termine, schwierige Familienangehörige, neugierige Nachbarn, das ständige Gefühl der eigenen Unzulänglichkeit und ein nicht immer verständnisvoller Ehemann. Dazu der täglich wiederkehrende Trott einer Hausfrau. Doch dann kommen Tage, die Katrins Leben auf den Kopf stellen. Sie fühlt einen Knoten in der Brust, und nach qualvollen Tagen der Ungewissheit, des Hoffens und Bangens kommt die niederschmetternde Diagnose: Brustkrebs – in einer aggressiven Form. Eine umgehende Operation wird angesetzt, und nichts ist mehr so, wie es einmal war … Doch inmitten der großen und kleinen Herausforderungen ihres Lebens spürt Katrin eine Hand, die sie hält – die Hand Gottes, der gerade auch durch Leid und Schwierigkeiten segnen will.
Immer wenn ein Schicksalsschlag einen Menschen aus der Bahn zu werfen droht, tritt die bange Frage an ihn heran, wie Gott – wenn es ihn tatsächlich gibt – all das Schwere und Ungerechte zulassen kann. Dieses Buch ist der Versuch, hinter dem Abgrund von Leiden, Unrecht, Krankheit, Verfolgung, Blut und Tränen, in dem die ganze Menschheit gefangen ist, den Sinn zu finden und deutlich zu machen. A. E. Wilder-Smith studierte Naturwissenschaften an der Universität Oxford und erhielt mehrere Doktortitel und Professuren in Organischer Chemie und Pharmakologie.
»Und er wird das Herz der Väter zu den Kindern und das Herz der Kinder zu ihren Vätern wenden …« Zeigt dieser letzte Vers des Alten Testaments nicht genau das Problem unserer Tage? Väter – eine vom Aussterben bedrohte Spezies? Geprägt vom Fehlen der Vorbilder? Macht unsere Gesellschaft nach der Ehe auch noch die Familie kaputt? Sind unsere Kinder vaterseelenallein? Ist die Stilblüte »Der Vatermorgana heißt so, weil er nur selten zu sehen ist« nur Zufall oder ein Spiegelbild unserer kranken Vater-Kind-Beziehungen? Der Autor hat große, wenn nicht unbändige Freude am Vatersein. Gemeinsam mit seiner Frau Ute wurden ihnen sechs Kinder geschenkt. Er empfand es als Vorrecht, sie väterlich zu begleiten. Dieses Hörbuch ist sein Plädoyer für das Vatersein, das sich gleichermaßen an Väter und Söhne richtet. Er folgt dabei einer biblischen Begebenheit im Buch der Sprüche. Dort hat er Salomo »belauscht«, der mit seinem Sohn spazieren geht und ihm auf der einen oder anderen »Bank« weise Lektionen lehren darf. Und diese Botschaften sind immer noch hochaktuell. Hör einfach mit zu.
Heiraten bedeutet für viele der große Traum vom Glück. Doch spätestens nach den Flitterwochen tauchen die ersten Probleme auf – und manches ist so ganz anders, als man sich erhofft und erträumt hat. Machen wir uns nichts vor: Auch viele »christliche« Familien genügen der biblischen Norm keineswegs – und leiden daran. Aber diese Probleme sind nicht einmalig und unlösbar, auch wenn es so scheint. Sie müssen jedoch auf biblische Weise angegangen werden. Es geht darum, von Anfang an biblische Verhaltensweisen einzuüben, die viele Schwierigkeiten erst gar nicht aufkommen lassen. Es geht Jay E. Adams nicht um einen theoretischen Entwurf, wie Familienleben anhand der Bibel aussehen müsste. Er betont die praktischen Schritte, die man unternehmen kann, um auch das Familienleben nach dem Willen Gottes zu gestalten. Als Leiter eines Seelsorgezentrums kommt Adams ständig in Kontakt mit Verheirateten, die nicht mehr weiterwissen: • »Wir lieben uns nicht mehr.« • »Sie kann nie pünktlich sein.« • »Er verschweigt mir etwas.« • »Mein Ehepartner ist ungläubig.« • »Wir kommen mit den Kindern nicht zurecht …« Fragebögen und Tests am Ende der Kapitel fordern auf, das Erkannte in die Praxis umzusetzen und sofort damit zu beginnen. Auch Seelsorgern und Christen, die anderen auf diesem Gebiet helfen wollen, wird das Buch eine praktische Hilfe sein.
Wir alle dürfen leben. Doch seit wann eigentlich? Seit der Geburt? Seit dem dritten Schwangerschaftsmonat der Mutter? Oder noch davor? Wer entscheidet das? Und was wissen wir darüber eigentlich? Bis wann ist Abtreibung in Ordnung? Ist Abtreibung überhaupt in Ordnung? Es lohnt sich, über diese dringenden Fragen nachzudenken. Sie sind, im wahrsten Sinne des Wortes, lebenswichtig.
Jeder kennt eine Gang. Manche Gangs sind gefährlich, aggressiv, sie klauen, zerstören und schlagen sich. Andere langweilen sich in Discos. Andere bleiben vor der Glotze oder ihrem PC hängen. Unsere Gang ist total abgefahren. Franz, ein krimineller Ex-Junkie, war einer unserer Großen. Er war ganz unten. Kaum eine finstere Seite des Lebens war ihm fremd. Er lebte 20 Jahre als Schmarotzer, Straßendieb, Drogenhändler und Versuchskaninchen im Drogenlabor. 5 Jahre davon verbrachte er im Knast und in Nervenanstalten. Doch Franz hat's uns gezeigt. Er hat unserer Gang gezeigt, dass es bei Gott keine unmöglichen Fälle gibt. Gib dir dieses Buch und du wirst verstehen: »Wunder sind etwas Normales.«
Dieses Buch ist ein Beitrag für die Seelsorge an trauernden Menschen. Es vermittelt ein fachlich und biblisch begründetes Verständnis der Trauer und führt in die seelsorgerliche Aufgabe des Tröstens ein. Der Autor zeigt auf, welche Fehler beim Trösten zu vermeiden sind, und möchte den Seelsorger zu rechtem, biblischem Trösten ermutigen und zurüsten. Ausführlich wird der Sinn von Leiderfahrungen diskutiert, und es werden hilfreiche Einsichten für deren Bewältigung vermittelt. Bei alldem hat der Autor immer auch den Betroffenen im Blick, der beim Lesen des Buchs auch für sich selbst Hilfe und Trost erfahren soll.
»Wir warteten einige Minuten im tiefen Schatten des Dschungels. Ein tödliches Schweigen lag über allem. Schließlich konnte ich die Spannung nicht mehr ertragen. Ich stieß einen Schrei aus. Auf der anderen Seite der Lichtung erschien ein Indianer. Er war ziemlich groß, hatte langes schwarzes Haar, grimmige schwarze Augen und war vollkommen nackt. In einer Hand hielt er einen langen Bogen und etwa ein Dutzend Pfeile. Was war das für ein Moment!« Bruce Porterfield war ein einfacher Fabrikarbeiter in Lansing, Michigan, USA. Eines Tages las er in der Zeitung einen Bericht über den Märtyrertod von fünf Missionaren in der »Grünen Hölle« Boliviens. Ihm wurde auf einmal klar, worin seine eigentliche Lebensaufgabe bestand: diesen Menschen im bolivianischen Dschungel von Gottes Liebe zu erzählen.
· Bedeutet glauben, dass man den Verstand »an der Garderobe abgeben« muss? · Hat die moderne Wissenschaft den Glauben an Gott nicht sowieso schon unmöglich gemacht? · Ist ein persönlicher Glaube an Christus intellektuell überhaupt vertretbar? · Oder hat Karl Marx recht, wenn er behauptet, dass »Religion das Opium des Volkes« sei? Viele nachdenkende Menschen haben Schwierigkeiten, die christliche Botschaft zu akzeptieren. Professor David Gooding (Belfast) und Professor John Lennox (Oxford) stellen sich einigen dieser Schwierigkeiten und zeigen, dass sie überwunden werden können, ohne intellektuell unredlich zu werden.