Serie•Teil 3 / 7Frühjahrstagung "Das prophetische Wort" Zavelstein 2026
Generierte Mitschrift
Die nachfolgende Mitschrift wurde automatisch mit KI-Technologie erstellt und kann Fehler enthalten. Im Zweifel gilt das gesprochene Wort.
Einordnung des Themas und biblischer Ausgangspunkt
Ich wiederhole jetzt nicht einfach den Vortrag, den ich auch schon zum Thema KI gehalten habe. Den kann man auf meinem Kanal Roger Liby live nachhören. Hier geht es jetzt um KI und Entwicklungen in der Wissenschaft als Phänomene mit endzeitlicher Bedeutung.
Dazu lesen wir als Erstes aus 1. Mose 11. Die Menschheit nach der Sintflut hat sich in Babel gesammelt. Ich lese 1. Mose 11, ab Vers 1:
Und die ganze Erde hatte eine Sprache und dieselben Worte. Und es geschah, als sie nach Osten zogen, da fanden sie eine Ebene im Land Schinar und wohnten dort.
Schinar, oder Shin’ar im Hebräischen, bezeichnet den heutigen Südirak. Und sie sprachen einer zum anderen: Wohlan, lasst uns Ziegel streichen und hart brennen. Und der Ziegel diente ihnen als Stein, und das Erdharz diente ihnen als Mörtel. Und sie sprachen: Wohlan, bauen wir uns eine Stadt und einen Turm, dessen Spitze an den Himmel reicht, und machen wir uns einen Namen, damit wir nicht zerstreut werden über die ganze Erde.
Sehr interessant ist diese Globalisierung, die hier angestrebt wurde nach der Sintflut. Es war bewusst eine Globalisierung, bei der die Menschheit zusammenbleibt und volle Kommunikation untereinander hat. Das war damals begünstigt dadurch, dass es nur eine Ursprache gab. Die Entstehung der Sprachen folgt erst danach. Und es wird ausdrücklich gesagt, man wollte diese Stadt bauen, um da zusammen zu sein, mit dem Ziel, dass wir nicht zerstreut werden über die ganze Erde.
Nun muss man sehen: Gott hat mit Noah und seinen Söhnen einen Bund geschlossen nach der Sintflut. In 1. Mose 9,1 heißt es: Und Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllt die Erde.
Also war Gottes Plan von Anfang an, dass die Menschheit alle Kontinente, alles Festland, bewohnen und bevölkern sollte. Von Anfang an war also in dem Bund mit Noah festgehalten: Die Menschheit soll sich aufteilen. Und das wollte man ganz bewusst nicht. Nach dem Motto: Zusammen sind wir stark.
Wir sehen dann, wie weiter gesagt wird in Vers 5, 1. Mose 11,5: Und der Herr fuhr herab, um die Stadt und den Turm zu sehen, die die Menschenkinder bauten. Und der Herr sprach: Siehe, sie sind ein Volk und haben alle eine Sprache, und dies haben sie angefangen zu tun. Und nun wird ihnen nichts verwehrt werden, was sie zu tun ersinnen. Wohlan, lasst uns herabfahren und ihre Sprache dort verwirren, dass sie einer des anderen Sprache nicht verstehen.
Und der Herr zerstreute sie von dort über die ganze Erde, und sie hörten auf, die Stadt zu bauen. Darum gab man ihr den Namen Babel, und das heißt Verwirrung auf Hebräisch, denn dort verwirrte der Herr die Sprache der ganzen Erde, und von dort zerstreute sie der Herr über die ganze Erde.
Also greift Gott ein, um dieses Zusammensein, um diese Globalisierung am Ort mit voller Kommunikation aufzulösen. Und zwar durch zwei Dinge: Erstens durch viele Sprachen, die Barrieren in der Kommunikation bilden, und zweitens dadurch, dass wegen der fehlenden Kommunikation eine Völkerwanderung losging. Und so wurden effektiv alle fünf Kontinente in der folgenden Zeit bevölkert, nach Gottes Plan.
Aber wir sehen: Dieses Eingreifen Gottes hatte das Ziel, zu verhindern, dass das geschieht, was Vers 6 sagt: Siehe, sie sind ein Volk und haben alle eine Sprache, und dies haben sie angefangen zu tun. Und nun wird ihnen nichts verwehrt werden, was sie zu tun ersinnen.
Es hätte eine beispiellose Entwicklung gegeben, eine Entwicklung in der Zunahme des Wissens und in der Zunahme von Wissenschaft und Technologie, und zwar bis eben dahin, wo alle Grenzen überschritten worden wären. Es ist ganz wichtig: Gott hat dem Menschen von Anfang an einen Kulturauftrag gegeben. Schon im Schöpfungsbericht, und zwar in dem Bund, den Gott mit Adam geschlossen hatte, sehen wir Gottes Plan. Da gibt es einen Kulturauftrag. In 1. Mose 1,28 heißt es: Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch.
Das sieht man: Das wird im Noah-Bund aus dem Adamsbund übernommen. Seid fruchtbar und mehret euch und füllt die Erde. Auch das wird im Noah-Bund übernommen. Gott wollte, dass das gesamte Festland der Erde bewohnt wird, also dass die Menschheit sich nicht an einem Ort konzentriert. Füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf der Erde regen.
Das heißt, Gott hat also einen Auftrag gegeben, dass der Mensch Herrschaft ausübt über die ganze Natur. Und wichtig ist: Das hebräische Wort hier für herrschen ist nicht ein diktatorisches, bösartiges Herrschen, sondern es bezeichnet ein liebevolles, eben mit Weisheit erfülltes Verwalten der Natur und der Naturkräfte. Das war von Gott gewollt.
Aber was wir in 1. Mose 11 sehen, ist die Gefahr, dass der Mensch durch die Entwicklung von Wissenschaft und Technologie Bereiche erreichen würde, wo er sich völlig unabhängig von Gott versündigt. Und das sollte verhindert werden.
Nun die Frage: Hat man sich schon mal gefragt, warum hatte Julius Caesar keine Luftwaffe? Ich kann mich erinnern, als wir als junge Teenager den Gallischen Krieg von Julius Caesar übersetzen mussten. Natürlich war die römische Armee die Armee Nummer eins auf dieser Erde vor zweitausend Jahren. Aber sie hatte keine Luftwaffe. Warum hatte er nicht damals schon eine Luftwaffe?
Man könnte sagen: Ja gut, die Menschheit war noch lange nicht so weit entwickelt wie wir jetzt im zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhundert. Das ist keine gute Argumentation. Wenn man sich überlegt, die Wissenschaft bei den alten Griechen hat ja begonnen, sagen wir so rund 500 vor Christus. Und da gab es eine Entwicklung in all den Jahrhunderten bis Julius Caesar, der war knapp vor Christus. Das waren ja 500 Jahre.
Und wenn man denkt: Mittelalter, 1500, gut, das war die Zeit, in der die Buchdruckkunst erfunden war und manche andere Errungenschaften. Aber man muss sagen, technologisch-wissenschaftlich war die Menschheit eigentlich nicht viel weiter um 1500 als die alten Griechen, von denen die Römer alles übernommen haben, um 500 v. Chr.
Und trotzdem: Es reichte von 1500 bis 2026 für diese ganze rasante Entwicklung hin zu Flugzeugen, Raketen, die bis zum Mond geführt haben, und es reichte zum Aufbau von KI und der ganzen digitalen Welt. Es reichte zu einer unglaublichen Entwicklung in der Biologie bis zu Genmanipulation, und zwar nicht nur bei Pflanzen und Tieren, sondern sogar bei Menschen.
Und merken wir, wo wir da angekommen sind: in einem ganz gefährlichen Bereich, wo der Mensch plötzlich tut, als hätte er das Sagen Gottes, und wo er plötzlich in der Lage ist, Dinge zu tun, die ihm eigentlich gar nicht zustehen. Darum sagte Gott eben da: Dies haben sie angefangen zu tun, und nun wird ihnen nichts verwehrt werden, was sie zu tun ersinnen.
Und das zeigt, wie der Mensch also durch eine rasante Entwicklung in Bereiche kommt, wo es wirklich ganz gefährlich wird. Und darum wäre es im Prinzip ja möglich gewesen, damals von Beginn der griechischen Philosophie bis zu Julius Caesar, dass man auch damals hätte eine Luftwaffe aufbauen können und Raketen bis zum Mond schießen können. Aber das haben sie nicht geschafft.
Jetzt aber, in der ganzen Entwicklung von 1500 bis heute, hat man das geschafft. Und was hat da eine ganz wichtige Rolle gespielt? Die zunehmende Fähigkeit zu kommunizieren, über die einzelnen Länder hinaus, die zunehmende Möglichkeit, eine Globalisierung aufzubauen.
Heute ist das so: Während es früher zur Verdoppelung des Wissens Jahrhunderte brauchte, hat man im 20. Jahrhundert einen bestimmten Punkt erreicht, wo sich das Wissen alle 25 Jahre verdoppelt hat. Und heute haben wir einen Punkt erreicht, wo sich das Wissen weltweit in etwa zwölf Monaten verdoppelt. Das ist unglaublich. Aber das ist eben so, weil man alles miteinander vernetzt hat, global.
Wir leben nicht in einer Stadt, Babylon. Wir leben zwar auf allen fünf Kontinenten, aber die Globalisierung hat es ermöglicht, dass man genau zu dieser Problematik gekommen ist, von Vers 6. Ich lese ihn nochmals: Siehe, sie sind ein Volk und haben alle eine Sprache, und dies haben sie angefangen zu tun. Und nun wird ihnen nichts verwehrt werden, was sie zu tun ersinnen.
Auch die Sprachbarrieren wurden in dem Sinne überwunden. Es ist heute kein Problem mehr, wenn ein wissenschaftlicher Artikel auf Russisch geschrieben ist: KI übersetzt ihn in Windeseile auf Deutsch oder auf Englisch. Die Kommunikationsprobleme sind nicht mehr so unüberwindbare Hürden. Und das führt dazu, dass eine unglaubliche Entwicklung möglich geworden ist, und diese Entwicklung läuft von Jahr zu Jahr weiter.
Man kann sich vorstellen: Was früher Jahrhunderte brauchte, um das Wissen zu verdoppeln, braucht heute ein Jahr. Und so ist es möglich geworden, in allein 500 Jahren bis zur Atombombe zu gelangen. Das ist ein weiteres Beispiel dafür, wo der Mensch in Bereiche gekommen ist, wo er seine Kompetenzen völlig überschreitet.
Ja, und so möchte ich noch fertig lesen, 1. Mose 11,7: Wohlan, lasst uns herniederfahren und ihre Sprache dort verwirren, dass sie einer des anderen Sprache nicht verstehen. Und der Herr zerstreute sie von dort über die ganze Erde, und sie hörten auf, die Stadt zu bauen. Darum gab man ihr den Namen Babel, wie gesagt Verwirrung, denn dort verwirrte der Herr die Sprache der ganzen Erde, und von dort zerstreute sie der Herr über die ganze Erde.
Und das hat mit dieser Völkerwanderung, die dann begonnen hat, eben dazu geführt, dass die ganze Entwicklung so zurückgebremst wurde.
Jetzt ist es aber so: Die Bibel spricht über die Endzeit, und wir haben jetzt in diesen Tagen gesehen, wir leben heute in der Endzeit. Die Endzeit ist in der Bibel die Zeit, in der das jüdische Volk aus der weltweiten Zerstreuung wieder heimgekehrt ist ins Land Israel und den Staat Israel wieder aufgebaut hat. Da erfüllen sich eben so viele Prophezeiungen über die Endzeit in der Bibel, sodass wir klar wissen, wo wir sind. Und das bedeutet, dass Jesus Christus bald wiederkommt.
Seine Wiederkunft ist ganz klar festgelegt auf die Epoche, in der das Schicksal des jüdischen Volkes, das eben fast 2000 Jahre weltweit zerstreut war, ständig verfolgt, gehasst und abgelehnt, heimatlos und ohne eigenen Staat, wieder einen eigenen Staat hat, wie der Rückkehr ins Land.
Um das in einem Vers oder in einer Stelle zusammenzufassen, schlagen wir noch auf Joel 4,1 auf. Da hört man die Stimme des Messias, Jesus Christus. Denn siehe, Joel 4,1: Denn siehe, in jenen Tagen und zu jener Zeit, wenn ich das Schicksal Judas und Jerusalems wenden werde, dann werde ich alle Nationen versammeln und sie in die Talebene Josaphat hinabführen, und ich werde dort mit ihnen rechten über mein Volk und mein Erbteil Israel, das sie unter den Nationen zerstreut haben, und mein Land haben sie geteilt.
Bis dahin sehen wir: Es wird hier von einer Zeit gesprochen, in der das Schicksal von Juda und Jerusalem gewendet wird. Und das hat eben begonnen, 1882, als Juden begannen, in großen Massen zurückzukehren ins Land der Väter. Dann kam die zweite Einwanderungswelle, die dritte und so weiter bis heute. Und das Schicksal Jerusalems wurde gewendet. Jerusalem wurde wieder ganz in jüdischer Hand zurückgeholt, seit dem Sechstagekrieg 1967, und auch der Tempelberg. Das ist diese Zeit.
Und der Herr sagt hier: In jenen Tagen und zu jener Zeit, wenn ich das Schicksal Judas und Jerusalems wenden werde, dann werde ich alle Nationen versammeln und sie in die Talebene Josaphat hinabführen. Das ist das heutige Kidrontal zwischen Ölberg und Tempelberg in Jerusalem, und ich werde dort mit ihnen rechten über mein Volk.
Also sagt der Messias: Dann ist er dort auf der Erde. Das heißt also, die Wiederkunft Christi auf dieser Erde wird stattfinden in der Epoche, in der wir leben. Und wir sind Augenzeugen, wie sich das jüdische Schicksal so gewendet hat gegenüber den vergangenen zweitausend Jahren.
Und nun müssen wir schauen, was die Bibel sagt. Das ist unser Thema: Entwicklungen in der Wissenschaft als Phänomene mit endzeitlicher Bedeutung. Und da wollen wir mal lesen aus Jesaja 24. Dieses Kapitel nennt man die kleine Apokalypse, die kleine Offenbarung, weil hier in einem Kapitel ganz kompakt die wesentlichen Ereignisse zusammengefasst werden, die die Offenbarung ausführlich beschreibt. Also geht es um Endzeit.
Und was steht in Vers 14? Jene werden ihre Stimme erheben, werden jubeln, über die Majestät des Herrn jauchzen sie vom Meer her. Darum gebt dem Herrn Ehre im Osten und auf den Inseln des Meeres den Namen des Herrn, des Gottes Israels. Vom Ende der Erde her hören wir Gesänge: Herrlichkeit dem Gerechten.
Man muss sich vorstellen: In früheren Zeiten, sagen wir vor 2000 Jahren oder zur Zeit von Jesaja vor 2700 Jahren, wie sollte man sich das vorstellen? Wie kann man vom Ende der Erde her Gesänge hören? Und klar: Herrlichkeit dem Gerechten. Unmöglich.
Ich meine, was bedeutet Ende der Erde oder in der Bibel auch oft Enden der Erde? Das ist eine Bezeichnung immer für die Teile des Festlandes, die am weitesten von Israel entfernt sind. In Hesekiel 5,5 sagt Gott: Dies ist Jerusalem, ich habe es mitten unter die Nationen gesetzt und Völker um es her.
Also ist für Gott Israel das Zentrum des Planeten. Und wirklich, das haben wir auch erst viel später erkennen können. Die ganze Weltkarte des Planeten hat drei Kontinente: Europa, Asien, Afrika. Die sind durch eine Landbrücke miteinander verbunden, und genau dort ist das Land Israel.
Und also können wir sagen: All diese vielen Stellen, die man sich mit einer Konkordanz heraussuchen kann, Ende der Erde, Enden der Erde oder auch am Ende des Himmels, das meint eben die weitest entfernten Länder. Darum habe ich bei Vorträgen in Kolumbien den Kolumbianern erklärt: Ihr seid am Ende der Welt. Ja gut, man kann schon weitergehen, aber dann geht man wieder nach Hause.
Und das habe ich auch den Thais gesagt: Ihr seid am Ende der Welt. Und dann wussten sie: Ach so, von uns steht auch etwas in der Bibel. Natürlich. Und so viele Stellen, ich sage: Das ist Hausaufgabe, alle Stellen zusammenstellen. Das habe ich mir auch gemacht. Das hat Gott so in die Bibel hineingeschrieben, dann hat man sie auch schnell zur Hand. Und das ist unglaublich, wie viel darüber gesprochen wird.
Aber jetzt steht hier: Da wird man in dieser Endzeit Gesänge hören vom Ende der Erde her. Und das war nur möglich durch die Erfindung von Radio, Telefonie und Fernsehen, Internet. Gut, aber da steht jetzt nichts von Sehen, da steht nur von Hören, aber quasi akustische Übertragung weltweit. Das war undenkbar früher. Und trotzdem spricht die Bibel das so klar: Vom Ende der Erde her hören wir Gesänge, Herrlichkeit dem Gerechten.
Das kann man übertragen von Thailand, von thailändischen Gemeinden, wie die Anbetungsstunde durchgeführt wird und wie sie dem Herrn solche Loblieder singen. Aber wir können auch die Verbindung herstellen mit kolumbianischen Gemeinden oder mit Gemeinden in Alaska oder in Südafrika, wo auch immer, eben vom Ende der Erde her oder von Australien oder Neuseeland. Auch die sind am Ende der Erde. Und das ist möglich, das ist grandios.
Und das ist nicht so, es ist kein Zufallstreffer der Bibel, sondern wir gehen weiter zu Offenbarung 11. Dort haben wir nicht nur die akustische Übertragung, die Audioübertragung, sondern auch die visuelle Übertragung weltweit. Und zwar geht es um die letzten sieben Jahre, bevor Jesus Christus wiederkommen wird, geteilt in dreieinhalb und dreieinhalb Jahre.
Und in den ersten dreieinhalb Jahren werden in Jerusalem zwei Zeugen, zwei Propheten, auftreten, und die werden Beeindruckendes tun. Und dann heißt es aber, dass nach dreieinhalb Jahren die getötet werden. Ich lese Offenbarung 11. Den ganzen Zusammenhang kann man für sich selber lesen. Vers 7: Und wenn sie ihr Zeugnis vollendet haben, wird das Tier, das aus dem Abgrund heraufsteigt, das ist der kommende Diktator des Westens, Krieg mit ihnen führen und wird sie überwinden und sie töten.
Und ihr Leichnam wird auf der Straße der großen Stadt liegen, die geistlicherweise Sodom und Ägypten heißt, also nicht wörtlich, sondern im übertragenen Sinn, wo auch ihr Herr gekreuzigt wurde; das ist Jerusalem. Golgatha liegt in Jerusalem.
Und jetzt heißt es: Und viele aus den Völkern und Stämmen und Sprachen und Nationen sehen ihren Leichnam drei Tage und einen halben und erlauben nicht, dass ihre Leichname ins Grab gelegt werden. Und die, die auf der Erde wohnen, freuen sich über sie und verlocken und werden einander Geschenke senden, weil diese zwei Propheten die quälten, die auf der Erde wohnen, und so weiter.
Also, wie ist das möglich? Die sind tot auf der Straße in Jerusalem, aber die Menschen aus den Völkern und Stämmen und Sprachen und Nationen der Welt sehen ihre Leichname während dreieinhalb Tagen. Das wurde früher schon zum Anlass genommen, um zu zeigen, wie die Bibel völlig Unmögliches beschreibt. Ja.
Aber das ist wirklich Übertragung, die möglich geworden ist durch die ganze technologische Entwicklung mit Fernsehen und Internet, dass man die Bilder weltweit verfolgen kann. Und mit einer Webkamera kann man das während dreieinhalb Tagen einsehen und sieht die Leichen der Propheten in einer der Straßen von Jerusalem. Auch sehr erstaunlich.
Aber dann möchte ich erwähnen: Jesaja 60,8. Es gibt so viele Stellen in der Bibel, die von der Rückkehr des jüdischen Volkes aus der weltweiten Zerstreuung in der Endzeit sprechen. Und da wird auch gesagt, ganz präzise, aus welchen Ländern sie kommen. Das habe ich gestern Abend als Beispiel gezeigt: Sie kommen aus Elam, aus Persien, sie kommen aus dem Irak, aus Schinar und Assur, sie kommen aus Ober- und Unterägypten, aus Mizrajim und Patros, sie kommen aus Europa, aus den Ijym usw.
Aber wenn man alle Stellen über dieses Thema zusammenführt, dann bekommt man viel, viel mehr Information. Da werden so viele Details vorausgesagt. Und eines ist eben Jesaja 60,8: Wer sind diese, die wie eine Wolke geflogen kommen und wie Tauben zu ihren Schlägen?
Es geht im Zusammenhang eben um die Heimkehr des jüdischen Volkes, und da wird gesagt, die kommen wie Wolken geflogen, die kommen wie Tauben, die zu ihren Taubenschlägen zurückkehren. Natürlich hat man darüber auch in früheren Zeiten nachgedacht, und es war klar: In der Endzeit, wenn der Messias kommen wird, in dieser Epoche, da werden Juden heim nach Hause fliegen.
Und wirklich, nur so ein Beispiel aus der Geschichte: Es sind ja in den vergangenen zweitausend Jahren, nachdem Jesus Christus von der Masse seines eigenen Volkes abgelehnt wurde, viele falsche Propheten gekommen. Und der Herr hat das vorausgesagt, dass viele unter seinem Namen kommen werden. Und er hat gesagt: Passt auf, dass ihr nicht verführt werdet. Matthäus 24.
Und da kamen also bis heute durch die Jahrhunderte hindurch über 50 falsche Messiasse, die im Judentum aufgetreten sind und zum Teil wirklich große Teile des Judentums verführen konnten, auch des Weltjudentums von England bis nach Persien, zum Beispiel Schabetai Zwi um 1666.
Aber eben im Mittelalter trat in Kurdistan, Nordirak, ein falscher Prophet namens David Alroy auf. Er sagte den kurdischen Juden: Ich kann fliegen. Und die Zeit der Erlösung wird jetzt kommen, und dann werdet ihr alle nach Israel fliegen. Und er hat in hell beleuchteten Mondnächten solche akrobatischen Kunststücke durchgeführt, von einem Baum ist er zum anderen gesprungen. Und die Leute wurden überzeugt: David kann fliegen. Und wir werden bald eben nach Israel fliegen, aufgrund Jesaja 60,8. Das war ja klar, das wird einmal geschehen: Wer sind diese, die wie eine Wolke geflogen kommen und wie Tauben zu ihren Schlägen?
Aber die ganze Sache ist dann als ein Riesenbetrug aufgeflogen. David ist verschwunden, und das war so eine Depression, eine kollektive Depression, die dann eingetreten ist, wie das immer wieder geschehen ist nach dem Auftreten von falschen Messiasen. Und man hat erkannt: Es ist wieder nichts gewesen, wie auch schon früher bei falschen Messiasen.
Aber das war klar: Also mit dieser Stelle muss man sich auseinandersetzen. Und nun ist es so: Ab 1882, aber wie gesagt, da kam die erste Einwanderungswelle, dann die zweite, die dritte und so weiter. Und wirklich in diesem ganzen Drama der Heimführung von Juden aus aller Welt, da haben Flugzeuge eine ganz bedeutende Rolle gespielt. Auch Schiffe, aber davon spricht die Bibel auch anderswo. Also jetzt geht es mir nicht um Schiffe, mir geht es jetzt um Flugzeuge. Das ist doch nochmals ein Riesensprung. Schiffe hatte man auch in der Antike, aber keine Flugzeuge.
Und so haben Flugzeuge eben Juden aus aller Welt in großer Zahl nach Hause gebracht. Ganz besonders möchte ich erwähnen diese gewaltige Rückführung der Juden aus Kusch. Gestern habe ich hier vorgelesen aus Jesaja 11 in der Endzeit: Der Herr wird seine Hand ausstrecken und sein Volk aus Kusch holen. Kusch ist Sudan, Äthiopien in der Bibel. Und im zwanzigsten Jahrhundert waren diese Aktionen, diese geheimen Aktionen, wo Tausende von Juden mit Luftbrücke aus dem Bereich von Äthiopien und Sudan nach Hause geführt wurden, ganz dramatische Ereignisse. Und so hat sich dieses Wort erfüllt.
Und da sind wir eben bei der zivilen Nutzung von Flugzeugen, aber schon nahe bei dem Thema Luftwaffe, das ich auch schon erwähnt habe. Und das muss also in der Endzeit so sein, dass man Flugzeuge hat.
Dann ein weiteres Beispiel ist das Thema atomare Waffen. Ich habe diese Tage auch schon erwähnt, was eben noch ausbleibt in der Prophetie von Jesaja 13 und 14 über die Zukunft des Südiraks, der noch völlig zerstört werden wird, und zwar so, dass man dieses Gebiet nicht mehr bewohnen kann, nicht einmal hindurchziehen kann. Genau das, was geschieht nach einem total verseuchenden Atomschlag.
Es kommt übrigens darauf an, wie eine Atombombe abgeworfen wird, ob die Verseuchung eben lange bleibt oder ob es so ist wie in Japan mit Hiroshima und Nagasaki. Das kommt auch darauf an, wo und in welcher Höhe die Atombombe gezündet wird. Aber es ist genau so: Bei atomarer Verseuchung kann dann diese Situation eintreten, dass ein Gebiet so verseucht ist, dass man gar nicht mehr hindurchgehen darf.
Und nun Jesaja 13: Da geht es ab Vers 1 um Babylonien, Bavel, das Land Babylonien, und es geht um die Endzeit. Denn in diesem Kontext wird in Vers 9 der Tag des Herrn erwähnt, der noch kommen wird. Und in Vers 19 heißt es: Und Babylonien, die Zierde der Königreiche, der Stolz des Hochmuts der Chaldäer, wird sein wie die Umkehrung Sodoms und Gomorras durch Gott.
Das war auch Feuer vom Himmel. Es wird niemals bewohnt werden und keine Niederlassung mehr sein von Geschlecht zu Geschlecht. Und der Araber wird dort nicht zelten, und Hirten werden dort nicht lagern, aber Wüstentiere werden dort lagern usw. Also eine völlige Verwüstung. Und das Gebiet kann nicht mehr bewohnt werden. Und der Araber kann dort nicht einmal sein Zelt aufstellen, und die arabischen Hirten werden dort auch nicht mit ihren Schafen und Ziegen durchziehen und dort lagern.
Das Gleiche wird auch gesagt in Jeremia 50 und 51. Das ist die Parallelstelle, die auch über den totalen Untergang des Südiraks, über Babylonien, spricht, was noch aussteht. Jeremia 50,51. Da steht in Vers 39: Darum werden Wüstentiere mit wilden Hunden darin wohnen, und Strausse werden darin wohnen, und es soll niemals mehr bewohnt werden und keine Niederlassung sein von Geschlecht zu Geschlecht, wie bei der Umkehrung von Sodom und Gomorra, auch wie gesagt durch Feuer vom Himmel und ihren Nachbarn durch Gott.
Sprich: Der Herr wird niemand dort wohnen und kein Menschenkind sich darin aufhalten. Tiere schon, weil die nicht rauskommen, wenn ein Schild steht, dass man da nicht durchgehen soll. Das ist so wie in Tschernobyl. Ja, dort kann man heute Hunde studieren, welche Mutationen die durchmachen durch die Verstrahlung. Aber eben für Menschen muss man ganz klar warnen, dass das Gebiet nach wie vor ganz schlimm atomar verseucht ist.
Und das steht in der Bibel geschrieben vor 2700 Jahren bei Jesaja, vor 2600 Jahren bei Jeremia. Also, dass der Mensch diese Entwicklung ermöglichen wird und dass er eben dann Dinge tut, die völlig seine Kompetenz überschreiten, eben: Es wird ihnen nichts mehr verwehrt werden, was sie zu tun ersinnen. Das macht die Bibel ganz klar, aber eben für die Endzeit, denn in Jesaja 13,14 und Jeremia 50,51 geht es um die Endzeit.
Dann möchte ich auch Offenbarung 9 erwähnen. Dort wird der letzte Weltkrieg beschrieben, die letzten dreieinhalb Jahre vor der Wiederkunft Christi. Und gerade Offenbarung 9,13 und folgende beschreibt das Gericht der sechsten Posaune. Da wird gesagt in Vers 15: Und die vier Engel wurden gelöst, die sich bereitgemacht hatten auf Stunde und Tag und Monat und Jahr, damit sie den dritten Teil der Menschen töteten.
Ach, das konnte man sich früher gar nicht vorstellen. Wie soll es möglich sein, dass der dritte Teil der Menschheit in einem kriegerischen Ereignis getötet wird? Aber Offenbarung spricht darüber. Schon früher im Kapitel 6 eine Phase, in der ein Viertel der Menschheit weggerafft wird, und jetzt hier ein Drittel, und noch mehr an anderen Stellen. Aber hier wird gesagt: Der dritte Teil der Menschen wird getötet.
Dann heißt es: Und die Zahl der Reitertruppen war im Mehrheitstext Zehntausende mal Zehntausende, das heißt Hunderte von Millionen, Heere von Hunderten von Millionen. Ich war vor 2000 Jahren: Wie viele Menschen gab es auf der ganzen Welt? Wir haben so Schätzungen, Abschätzungen für verschiedene Epochen der Geschichte. Das war in größter Ordnung 300 Millionen weltweit, also mit dem Römischen Reich, mit den Indianern, mit den Bewohnern von Schwarzafrika, mit den im Fernosten. 300 Millionen.
Hier steht von Armeen, die Hunderte von Millionen umfassen, also nicht zweimal zehntausend mal zehntausend, sondern der Mehrheitstext hat eben Zehntausende mal Zehntausende, Hunderte von Millionen. Das zeigt auch, wie zutreffend die Bibel über die Endzeit spricht. Das ist die Zeit, in der so viele Menschen leben und solche Armeen dann schließlich weltweit mobilisiert werden können.
Das heißt hier: Ich hörte ihre Zahl. Und dann heißt es weiter: Und so sah ich die Pferde in dem Gesicht und die, die auf ihnen saßen. Und sehen wir, das Wort Gottes spricht hier über Pferde und Reiter als von Soldaten. Aber das ist eben so: Ich habe das gestern auch erklärt, dass die Bibel alte Ausdrücke benutzt, auch um die Beschreibung von modernen Dingen in der Endzeit.
Man könnte das vielleicht noch systematischer zusammenstellen mit vielen, vielen Beispielen, aber es ist ein sehr wichtiger Punkt. Und ich habe gestern auch erklärt: So hat auch die Wiederherstellung des Hebräischen durch Eliezer Ben Yehuda ab 1881 funktioniert, dass Hebräisch eine moderne Sprache wurde, die alles beschreiben kann. Aber er hat die Wörter aus dem Alten Testament genommen und aus den bestehenden Wurzeln moderne Wörter neu kreiert, aus dem Hebräischen heraus, wenn irgendwie möglich.
Zum Beispiel ein Autofahrer oder Autofahren: Das sagt man noheg, ani noheg. Aber das war früher das Wort, wenn man ein Tier führte. Und jetzt sagt man eben, ein Auto führen. Und wenn ich Auto fahre, dann bin ich eben ein noheg, ein Führer vom Auto und nicht mehr von einem Esel.
Ja, und so werden die eben hier beschrieben. Oder zum Beispiel das Wort für Zug auf Hebräisch heißt rakewet. Ja gut, aber das kommt von der Wurzel rachaw, das heißt Reiten auf einem Pferd. Und daraus hat man dann eben gemacht: Reiten auf einem Zug.
Also hier heißt es: Und so sah ich die Pferde in dem Gesicht und die, die auf ihnen saßen. Und die sehen ein bisschen anders aus als früher. Und sie hatten feurige und hyazinthene und schwefelige Panzer, und die Köpfe der Pferde waren wie Löwenköpfe, und aus ihren Mäulern geht Feuer und Rauch und Schwefel hervor. Von diesen drei Plagen wurde der dritte Teil der Menschen getötet, von dem Feuer und dem Rauch und dem Schwefel, die aus ihren Mäulern hervorgehen.
Denn die Gewalt der Pferde ist in ihrem Maul und in ihren Schwänzen, denn ihre Schwänze sind gleich Schlangen und haben Köpfe, und damit beschädigen sie.
Jetzt habe ich diesmal keine PowerPoint-Präsentation gemacht. Das mache ich bewusst an und ab mehr als früher, weil es auch etwas anderes ist, wenn man einfach nur den Bibeltext vor sich hat und so hören muss. Zwischendurch ist es nützlich. Jetzt könnte ich da ganz viele moderne Flugzeuge, Kampfflugzeuge zeigen und Panzer und so weiter und so fort, und man würde genau diese Beschreibung erkennen. So werden prophetisch mit den alten Wörtern moderne Dinge gezeigt.
Aber die Bibel macht klar, dass die Menschheit ein solches Waffenarsenal aufbauen würde. Nachdem eben mit einer großen Verspätung seit der nachsintflutlichen Zeit der Mensch begonnen hat, Dinge zu ersehnen, wo er sich keine Grenze mehr setzen lässt, bis Gott dann eben doch Stopp macht. Denn das ist die Zeit, wenn Jesus Christus wiederkommen wird, um das letzte Wort über die Welt zu sprechen.
Und dann möchte ich noch ein Beispiel erwähnen, gerade aus der Offenbarung, Kapitel 13. Da geht es um den kommenden Diktator des Westens, das Tier aus dem Meer, 13,1, und seinen Propagandaminister, dem falschen Messias in Israel, 13,11, das Tier aus der Erde. Und von dem Tier aus der Erde heißt es in Vers 15, und es wurde ihm gegeben, ich lese schon ab Vers 13:
Und es tut große Zeichen, sodass es sogar Feuer vom Himmel auf die Erde herabkommen lässt vor den Menschen, und es verführt die, die auf der Erde wohnen, wegen der Zeichen, die vor dem Tier zu tun ihm gegeben wurde, indem es die, die auf der Erde wohnen, auffordert, ein Bild dem Tier zu machen, das die Wunde des Schwertes hat und wieder lebendig wurde.
Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres Odem zu geben, wörtlich Geist, damit das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten. Und es bringt alle dahin, die Kleinen und die Großen und die Reichen und die Armen und die Freien und die Knechte, dass sie ein Mahlzeichen annehmen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn und dass niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, der das Mahlzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.
Hier ist die Weisheit: Wer Verständnis hat, berechne die Zahl des Tieres, denn es ist eines Menschen Zahl, und seine Zahl ist 666.
Also wird hier ein Zahlungssystem vorgestellt, bei dem es kein Bargeld braucht, ganz so, wie die Banken das heute wollen. Das Bargeld soll abgeschafft werden, alles soll digital funktionieren, und es funktioniert mit Code. Dieses System wird also ein Codesystem sein, das hier beschrieben wird. Da muss die Zahl 666 mit drauf sein oder die Buchstaben des Namens des kommenden Diktators, Zahlenwert oder einfach die Buchstaben. Und nur damit kann man kaufen oder verkaufen.
Das konnte man sich vor 2000 Jahren unmöglich vorstellen. Wie soll das gehen? Und für uns, nachdem wir jahrzehntelang diese digitale Entwicklung erlebt haben bis hin zu KI, ich habe fast alles miterlebt. Ich war klar bei den allerersten Anfängen, so in den 30er-, 40er-Jahren. Aber dann, so in den 60er-Jahren, ging das richtig los, und wir hatten da eine riesige Maschine im Schulzimmer, und wir waren wirklich hingerissen, wie schnell diese Maschine rechnen konnte.
Wir mussten Computerprogramme schreiben mit Magnetkarten, Bleistift, und wirklich jeden Schritt. Nicht wie die Schüler heute, die können diese Zusammensetzstücke nehmen und ihre Programme aufbauen. Wir mussten jeden Schritt. Und welcher Frust, wenn nur etwas falsch war, lief das Ganze nicht. Und ich habe sie jetzt noch in den Knochen. Ja, wirklich. Ich habe noch jahrzehntelang vom Abitur geträumt und so. Wirklich ein kleiner Schaden, ja.
Aber ich sage nur: So hat das begonnen, und ich habe die ganze Entwicklung erlebt. Und dann in den Achtzigerjahren kam die Hoffnung auf, man könnte eine künstliche Intelligenz aufbauen. Wirklich, die Hoffnung war da. Man hat probiert und probiert und probiert, und das Ganze hat einfach überhaupt nicht funktioniert. Das ging wirklich bis zu großer Enttäuschung bei IT-Fachleuten, die sich damit beschäftigten: Es funktioniert nicht.
Aber dann kam 2000, 2001 usw., und die Speichersysteme nahmen so drastisch zu. Ich weiß noch, wie wir über Sticks gestaunt haben, was man da drauf hat. Früher, als man noch mit Atari gearbeitet hat, wie ich, ja, ich merke, viele wissen noch, von welcher Welt ich spreche, da staunte man, was man da alles speichern kann. Und es ist nichts. Und dann mit diesen Sticks, und heute ist es wieder nichts. Die Speichermedien sind so drastisch gestiegen, und damit konnte man die Computer trainieren. Trainieren mit so unglaublichen Datenmengen.
Und plötzlich hat man gesehen: Es funktioniert doch mit KI. Wirklich, Sie können eingeben und irgendwelche Fragen stellen, und dann kommen die Antworten. Und dann bin ich manchmal nicht zufrieden mit der Antwort und sage: Ja, aber da ist ein Filter drin, das stimmt ja gar nicht. Verzeihung, Sie haben wirklich recht. Und dann kommt plötzlich Information, die ich vorher nicht bekommen hätte. Man denkt: Das ist ja wie ein Mensch, der dahinter ist. Nein, es ist kein Mensch dahinter.
Man kann KI fragen: Bist du ein Mensch, hast du Bewusstsein? Nein, ich bin kein Mensch, ich habe kein Bewusstsein. Aber es ist so, dass das Ganze Mathematik, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Statistik, es sind linguistische Modelle, sprachwissenschaftliche Modelle, wie Sprachen funktionieren. Das ist alles mit eingebaut. Und natürlich ein ganz wichtiger Aspekt: Algorithmen. Das sind ganz genaue Vorgaben, wie die Maschine eins um das andere abwickeln muss, und es funktioniert unglaublich.
Aber diese Entwicklung von Jahrzehnten war nötig, damit dieses Zahlungssystem weltweit so dann einmal angewendet werden kann in der Zukunft. Aber wir können das jetzt verstehen, und die Bibel spricht wirklich über das, wie die Menschheit eben nach dieser Verzögerung durch die Sprachenverwirrung und die Völkerwanderung das eben mit Jahrtausenden Verspätung doch hingekriegt hat. Aber dadurch wurde die Menschheit erst recht gerichtsreif.
Ich habe anderswo einmal eine ausführliche Behandlung gemacht über das Thema Genmanipulation. Und das ist eine ganz gefährliche Sache, auch schon bei den Pflanzen und bei den Tieren. Und zwar ist es eben so, dass die digitale Seite des Erbgutes, der DNA, viel komplizierter ist als alles, was die Menschen auf diesem Gebiet gemacht haben.
Schon bei KI ist es ja so, man muss von einer Blackbox sprechen. Das heißt, die KI hat eine Eigendynamik, sodass der einzelne IT-Mensch gar nicht mehr versteht, was in der Maschine abgeht. Das ist die Blackbox. Und man kann es nicht mehr nachvollziehen, weil es so komplex ist. Aber es sind nicht Dämonen, die da arbeiten. Es ist wirklich Statistik, Mathematik, aber so kompliziert, dass man sprechen muss von einer Blackbox. Man weiß gar nicht mehr genau, was abgeht, und das macht das Ganze sehr gefährlich.
Und das ist bei der DNA erst recht. Denn jetzt hat man ja herausgefunden, wie die DNA aufgebaut ist. Das ist ein Code mit vier Zeichen, und da ist alles kodiert, wie man Milch bauen muss, in meinen Zellen steht das so, und bei den Krokodilen, wie man Krokodile baut, und bei den Erbsen, wie man Erbsen baut, und bei den Rüben, wie man Rüben baut. Alles drin.
Aber jetzt haben wir herausgefunden, dass nicht nur der Code einfach so abgelesen wird, sondern manchmal wird in den Zellen abgelesen, nicht von Anfang an, sondern später. Und dann bedeutet das etwas anderes. Man muss sich vorstellen: Ich lese da, habe ich als Teenager gerne gemacht, die Geschichte von Robinson Crusoe, der auf einer Insel zerschlagen wurde. Aber jetzt würde mir jemand den Tipp gegeben haben damals: Schau, jetzt hast du das Buch gelesen, jetzt ist es langweilig, ein zweites Mal zu lesen. Stimmt.
Aber liest doch ab Buchstabe 18537. Und wenn du ab da liest, dann gibt es Heidi von Johanna Spyri. Wirklich, so komplex ist die digitale Welt in unseren Zellen, die Gott gemacht hat. Und wenn der Mensch da mit der Genschere schneidet, dann ist gar nicht bewusst, welche Blackbox hier angetastet wird und welche Konsequenzen das später noch haben kann.
Und wenn der Mensch am genetischen Code des Menschen beim Embryo und in der fließenden Phase bei der Zygote, bei der befruchteten Zelle, ansetzt, dann vergreift er sich an etwas, wo er kein Recht hat. Man muss mit schlimmsten Experimenten rechnen, die man sagt: Das ist verboten. Und so menschliches mit tierischem Vermischen, wo der Mensch sich nicht an solche Verbote hält. Da macht der Mensch sich so schuldig.
Und wir leben genau in dieser Zeit, wo Gott eben auch eingreifen wird. Die Offenbarung wird sich erfüllen in unserer Zeitepoche, weil wir in der Endzeit leben. Und Jesus Christus kann zur Entrückung jederzeit kommen, und dann gehen die Gerichte der Offenbarung los. Eine Antwort eben darauf, dass der Mensch das nicht beachtet hat. Gott hat damals gestoppt, dass sie nicht einfach tun, was sie zu tun ersinnen. Und jetzt hat er das zugelassen, diese ganze Globalisierung, und damit hat der Mensch sich wirklich gerichtsreif gemacht.
Und in dieser Epoche leben wir. Aber wir rufen die Letzten zu dem Herrn Jesus zur Umkehr. Danke.
Vielen Dank an Roger Liebi, dass wir seine Ressourcen hier zur Verfügung stellen dürfen!
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