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So macht Gott Mut

11.03.1984Jesaja 41,10

Begrüßung und Eröffnung des Gottesdienstes

Wenn wir uns hier zum Gottesdienst versammeln, möchte ich Ihnen Freude wünschen – die Freude, die Gott schenkt und schafft. Ich grüße Sie mit dem Wort: „Alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt, und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.“

Wir wollen miteinander das Lied „In dir ist Freude, in allem Leide“ (288) singen. Danach wollen wir beten.

Ach Herr, wir schämen uns, weil uns das Jubeln und Triumphieren oft nicht gelingt. Die vielen Belastungen der vergangenen Tage haben uns niedergedrückt und traurig gemacht. Wir sind nicht über die Sorgen und Schwierigkeiten hinweggekommen und konnten auch dir nicht immer glauben.

Hilf uns heute zum Glauben und zum Vertrauen auf dich. Lass uns dein Wort hören und uns dann wieder mutig den Schwierigkeiten stellen, die uns umgeben. Du weißt auch, wer unter uns heute Morgen besonders niedergeschlagen ist und keinen Mut mehr hat.

Wir wünschen uns, dass du heute Morgen dieses Wunder schenkst: dass unser Glaube der Sieg ist, der diese Welt überwindet. Hilf uns allen dabei. Wir möchten bei dir auch all das niederlegen, wo wir Zweifel an dir und deiner Macht haben und deinem Wort nicht vertrauen.

Herr, nimm uns diese Schuld weg, damit wir im Glauben stark werden und etwas für dich bewirken können. Rede du jetzt in dieser Stunde zu uns allen, damit wir uns nicht vergebens versammeln, sondern dass du mit uns reden kannst.

So wollen wir auch in der Stille all das sagen, was uns bekümmert. Wir danken dir, Herr, dass du unsere Gebete wahrnimmst und hörst, was wir rufen. Amen!

Psalm 46 als Grundlage der Zuversicht

Die Schriftlesung steht in Psalm 46. Sie finden sie in ihren Bibeln im Alten Testament auf Seite 537.

Dieser Psalm spricht davon, wie man sich in Gott bergen kann, wie in einer Burg. Stellen Sie sich hohe, mächtige Burgen vor, wie den Hohen Dwidel mit seinen dicken Mauern. Dort sitzt man sicher, wenn die Zugbrücke hochgeklappt ist, und dann kann nichts an uns heran.

Gott ist unsere Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben. Darum fürchten wir uns nicht, auch wenn die Welt unterginge und die Berge mitten ins Meer fielen. Selbst wenn das Meer wütete und wallte und durch seinen Unmut die Berge einstürzten, soll die Stadt Gottes dennoch fröhlich bleiben, mit ihren Quellen. Dort sind die heiligen Wohnungen des Höchsten.

Gott ist in ihr drinnen, darum wird sie festbleiben. Gott hilft ihr früh am Morgen. Die Heiden, das heißt die, die kein Vertrauen in Gott haben, müssen verzagen, und Königreiche fallen. Das Erdreich muss vergehen, wenn der Herr sich hören lässt.

Der Herr Zebaoth ist mit uns, der Gott Jakobs ist unser Schutz. Kommt her und schaut die Werke des Herrn, der auf Erden solche Zerstörungen anrichtet. Er lenkt die Kriege in aller Welt, zerbricht den Bogen, zerschlägt Speere und verbrennt Wagen mit Feuer.

Seid still und erkennt, dass ich Gott bin. Ich will der Höchste sein unter den Heiden, der Höchste auf Erden. Der Herr Zebaoth ist mit uns, der Gott Jakobs ist unser Schutz.

Lied und Einführung in die Predigtreihe

Dann singen wir vom Lied „Ich stehe in meines Herrn Hand“, Nummer 306, zuerst die ersten drei Verse.

Wir haben ja jetzt eine Predigtreihe begonnen, die uns bis zum Karfreitag führen soll. Sie handelt von Worten aus den Kapiteln Jesaja 40 bis 55. Das sind Worte, die uns unmittelbar ansprechen, auch wenn wir in Bedrängnis und Ängsten sind.

Wir haben heute Jesaja 41, Vers 10, in unseren Bibeln, die ausliegen, auf Seite 682. Dort steht: „Fürchte dich nicht, ich bin mit dir, weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch. Ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.“

Lieber Herr, mach das jetzt auch bei uns. Amen.

Das Wort Gottes als Entscheidung und Ruhepunkt

Es gibt ja manchmal in unseren Tagen aufgeregte Gerichtsprozesse. Besonders bei politischen Prozessen gehört es immer wieder dazu, dass im Zuschauerraum tüchtig Radau gemacht wird. Manche Anwälte legen es sogar darauf an, die Stimmung noch weiter anzuheizen.

Hin und her geht das: die eine Partei und die andere Partei, und jeder trägt seine Meinung vor. Wer hat jetzt eigentlich Recht? Und dann ist es nach wie vor ein feierlicher Augenblick, wenn nach einer Beratung das Hohe Gericht wieder eintritt, alle sich erheben und die Stimme des Vorsitzenden im Namen des Volkes das Urteil spricht.

Dann ist klar: Die Entscheidung ist gefallen. Jetzt braucht es kein Hin und Her mehr, die Entscheidung steht.

So ähnlich wollte ich, dass das heute Morgen bei uns auch geschieht. Manchmal sind wir ganz aufgewühlt. Ich weiß, dass manche unter uns hergekommen sind, bedrängt und belastet. In ihrem Innern toben lauter Stimmen hin und her, es zieht sie herum und hinüber.

Vielleicht hat einer noch mit sich gerungen, ob er überhaupt hierher kommen soll. Er sagt: Mir fehlt dieses Ausgeglichensein, mir fehlt die Basis, die Ruhe und das Sichersein.

Und dann soll das passieren, dass wir jetzt eigentlich gar nicht mehr viel reden müssen, sondern dass Gott in seiner ganzen Größe zu uns nur dieses Wort sagt: Fürchte dich nicht!

Dieses Wort bringt alles andere zum Schweigen. Gott stellt einfach einmal fest, was gilt, was unverbrüchlich ist und was niemand mehr umstoßen kann: Ich bin mit dir, weiche nicht, ich bin dein Gott, ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.

Es könnte jetzt passieren, wie es leicht in einer Predigt geschieht, dass wir dieses Wort Gottes, das gar keine Umdeutungen zulässt, herumdrehen oder abschwächen.

Gott möchte es Ihnen heute Morgen so sagen, dass alle anderen Stimmen schweigen müssen. Sie sollen wieder eine Basis haben, auf der sie glauben können, und sichere Grundlagen, klare Aussagen Gottes, an denen nicht zu rütteln ist.

Wir haben unsere Predigtreihe überschrieben: So macht Gott Mut. So macht Gott Mut.

Der Mittelpunkt des Lebens: Gottes Ich-Bekenntnis

Das Erste

Ich mache das so, damit Sie einige Leitgedanken haben, an denen Sie sich später wieder orientieren können. In der nächsten Woche möchte ich Sie daran erinnern, dass ein neuer Mittelpunkt gesetzt wird. Das soll der erste Leitgedanke sein.

Wenn Sie diesen kurzen Vers ansehen, können Sie ihn auswendig lernen. Das sollten Sie wissen, wenn Sie von hier weggehen. Der Vers ist so kurz, und das Wort „ich“ kommt darin fünfmal vor. Wahrscheinlich haben Sie noch nie einen Satz so gesprochen – ganz unnatürlich: „ich, ich, ich, ich“. Warum spricht Gott so? So spricht man wirklich nur im Streit, in einer Auseinandersetzung, wenn es darum geht, wer jetzt was zu sagen hat.

Es ist gut, dass Gott so redet. Er streitet mit uns, er rächt mit uns. Denn wir drehen die Dinge die ganze Zeit herum und haben all das Bedrängende vor Augen, das uns so schwer wird. Da steht die Krankheitsnot wie ein Berg vor uns oder das verletzende Wort, das uns andere gesagt haben. Die Sorge für den morgigen Tag. Oder wir blicken in die Abgründe des eigenen Versagens. Dann sehen wir gar nichts anderes mehr als diese ganzen dunklen Dinge, die uns bedrängen. Das ist die grausige Realität, die vor uns steht.

Darum sagt Gott so streitend zu uns: Ich, ich, ich, ich, ich. Jetzt schau mal her, es gibt auch einen Mittelpunkt deines Lebens. Und dieser Mittelpunkt soll der lebendige Gott sein. Nicht die Sorgen sollen dich bestimmen, nicht die Menschen, die dir noch so viel zufügen. Ich bin da, ich!

Das war damals auch für die Israeliten eine ganz dunkle Stunde, als sie in die babylonische Gefangenschaft geführt wurden. Das war die Stunde des Offenbarwerdens eines Lebensschicksals. Man kann sich das ganze Leben über immer wieder täuschen und meinen, es sei alles nicht so schlimm. Aber wenn man bewusst seine Todesstunde erlebt, ist das auch eine Offenbarung. Das ist mein Leben: Staub und Asche.

Es gibt andere grausige Erfahrungen, wenn man merkt, dass man scheitert. Ich meine ja immer noch: Ich bin ein guter Idealist. Wenn man scheitert – vor Gott scheitert, die Ehe scheitert, die Erziehung scheitert, wenn man mit seinen Absichten scheitert und vor Gott dasteht – so war Israel gescheitert, dort in der babylonischen Gefangenschaft. Sie wussten nicht mehr, was werden soll. Dort war doch die ganze Geschichte über sie hinweggegangen.

Dann kam der Perserkönig Kyros, und die große Weltpolitik machte ihre Kreise. Es sah so aus, als sei das Leben computergesteuert, als seien das nur technische Abläufe. Man könne gar nichts mehr tun. Und was soll denn das Beten noch verändern können? Wo ist Gott in meinem Leben? Ich sehe doch die Mächte, die mich bestimmen.

Das ist keine neue Entdeckung im zwanzigsten Jahrhundert. Menschen haben das immer so empfunden, wenn sie ganz klar vor Augen hatten, dass andere Mächte ihr Leben treiben und sie selbst nichts ausrichten können.

Und dann meldet sich Gott bei uns zu Wort: Ich, ich, ich, ich, ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.

Zweifel und Gottes Trost in der Schuld

Wo bleiben deine Augen hängen? Wenn Gott redet, dann müssen sie das jetzt noch einmal hören: Gott, ich traue dir nicht. Ich zweifle an dir, ich will dein Wort nicht ernst nehmen, ich kann das nicht hören und ich will es nicht vernehmen.

Ich frage mich immer wieder, ob die Zweifel, die in solchen Augenblicken aufbrechen, nicht ihren tiefsten Grund darin haben, dass wir uns nicht an Gott trösten können, weil wir die Schuld sehen. Die Israeliten konnten ja gar nicht auf Gott blicken, denn sie wussten: Das war die Heimzahlung unseres Ungehorsams, das ist das Gericht Gottes mit uns.

In solchen Stunden der Traurigkeit und des Verzagens empfinden wir das so stark. Ich möchte heute Morgen zu denen sprechen, die sagen: Dieses Trostwort kann mir gar nicht gelten. Wenn der da droben wüsste, wie es in meinem Herzen aussieht, sagt einer jetzt: Was in meinem Herzen drin war an Gottlosigkeit, an Schuld, an Auflehnung, an Empörung.

Wissen Sie, dass Gott das denen sagt, die zerbrochenen Herzens sind? Leuten, die weit von ihm weg sind: Fürchte dich nicht, ich bin mit dir. Er will Wohnung machen in sündigen Menschen. Das ist doch nicht etwas, das wir immer bloß rezitieren, sondern etwas, das wir einmal begreifen müssen – dass Gott die sucht. Ich bin mit dir.

Ich bin so froh, dass das das Letzte ist, was Jesus klargestellt hat. Die Letzten, die er mitgenommen hat auf seiner Erdenreise, waren schlimme Verbrecher. Der neben ihm am Kreuz hing, dem er noch einmal das sagte – einem Menschen, an dessen Händen Blut klebte: Du mit mir im Paradies, wir gehören zusammen.

Das ist der Mittelpunkt eines Lebens, den Gott setzt. Den setzen wir nicht, sondern der, der sich zu uns herunterbeugt.

Gottes Gegenwart in den Trümmern des Lebens

Ein neuer Mittelpunkt wird gesetzt. Wir meinen oft, wir müssten uns aus diesem Leben heraus aufschwingen und etwas tun. Doch Gott sagt: Lass mal. Ich kehre ein in die Trümmer deines Lebens, genau dort, wo du heute stehst.

Die größten Gotteszusagen erhielten wir, als Israel in der babylonischen Gefangenschaft war, als der Tempel zerbrochen war und die Gottesdienste nicht mehr stattfinden konnten. Israel lag so jämmerlich arm am Boden. Wissen Sie, dass die größten Glaubensdurchbrüche möglich sind, wenn man ganz zerschlagen ist, enttäuscht, ohne Mut und ohne Hoffnung?

Dann versteht man erst, was wir immer wieder in solchen Liedern gesungen haben: Da ich denn nichts bringen kann, nichts, schmiege ich mich an dein Kreuz, nackt und bloß. So gleite ich doch hilflos, ach, erbarm dich doch. Ich möchte doch bloß dich haben, Herr. Und das soll mein Glaube sein bis in meine Todesstunde hinein: Du bist der Mittelpunkt!

Jesus hat mit seinem ganzen Erdenleben noch einmal klargestellt, dass er uns nicht in eine machtvolle Gemeinde führt. Vielmehr geht die Sache Gottes oft durch ganz geringe Niedrigkeiten hindurch. Es war doch kein stattlicher Haufe, der sich um Jesus versammelte. Aber es waren Menschen, die ihn mit ganzer Entschlossenheit haben wollten.

So wie diese Frau, die ihn am Mantel gepackt hat, gezogen hat und sagte: Ich lasse dich nicht los, du bist der, an den ich mich hinhänge. Mit solchen Leuten macht Gott seine Geschichte. Und das ist das Geheimnis des Reiches Gottes – ein anderes gibt es nicht.

Nicht der Glanz, nicht das, was Menschen immer wieder groß rühmen, sondern nur dich brauche ich. Ein neuer Mittelpunkt wird gesetzt. Ich, sagt Gott, ich in deinem Leben. Ich bin drin, in der kommenden Woche, in den Stunden des Wachens und in der Nacht. Ich bin bei dir.

Wenn es dir bang wird, bin ich bei dir. Wenn die Ärzte um dein Bett stehen und nicht mehr weiter wissen, bin ich bei dir. Wenn es durchs Todesthal geht, bin ich bei dir. Wenn die Schuld über dir zusammenbricht und du die Fehler deines Lebens siehst, bin ich bei dir, spricht Gott.

Das ist das Wort, das klarstellt, eindeutig und unverrückbar.

Erinnerung als Stärkung des Glaubens

Jetzt möchte ich einen zweiten Gedanken anfügen und ihn ein wenig ordnen, damit wir in unseren Gottesdiensten nicht nur Erbauung, sondern auch Lehre haben. Lehre und Erinnerungen werden lebendig.

Ich möchte heute Morgen mit denen sprechen, die sagen: „Ich kann es nicht fassen.“ Nein, das kann man nicht fassen. Das übersteigt das Begreifen von Menschen. Wer will schon verstehen können, dass Gott jetzt bei denen einkehrt, die nicht einmal wert sind, unter die Augen Gottes zu treten? Wie soll man das begreifen? Da entstehen viele Fragen und Zweifel.

Wenn ich die Worte einzeln auseinandernehme: „Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir. Weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich.“ Wer stärkt mich denn wirklich? Hilft er mir wirklich? Was sehe ich davon?

Mir hat es geholfen, dass Walter Tlach, der diese Verse in der Lutherbibel erklärt, dazu schreibt: Eigentlich heißt es wörtlich „Ich habe dich gestärkt. Ich habe dir geholfen.“ Im Hebräischen gibt es eine interessante Grammatik, bei der die Zeiten manchmal nicht so unterschieden werden. Für den Bibelleser ist das nicht leicht zu erkennen, aber es hat eine ganz tiefe Bedeutung für uns.

Wenn Gott sagt: „Jetzt erinnere dich doch mal!“ – es ist doch nicht neu, was er uns jetzt sagt. Es ist nichts, was wir erst lernen müssen. Wir sollen zurückblicken. Sie haben in ihrem Leben doch schon erfahren, wie Gott sie gestärkt hat. Erinnern Sie sich daran!

Wir halten uns nicht an alte Erlebnisse, denn das ist nicht der Grund unseres Glaubens. Doch dürfen wir zurückschauen als Bestätigung dessen, was Gott uns geschenkt hat. Wir dürfen uns auch daran erinnern, wie Gott es bei anderen gemacht hat.

Das steht immer wieder da. Vor 14 Tagen haben wir schon davon gesprochen: Du, Jakob! Übrigens auch im Psalm 46 immer der Jakob. Wissen Sie, was bei dem Jakob, dem Stammvater, in Erinnerung geblieben ist? Dass Gottes Güte so groß ist, dass er dem Lügner Jakob begegnet, dem Mann mit Schuld.

Wenn Sie nur vier Verse weiterschauen, in Vers 14, da heißt es: „Du Würmlein Jakob.“ So weit geht Gott herunter. Und wissen Sie, wie das bei uns ist? „Du Würmlein“ – da fühlt man sich manchmal so schwach und elend, man kann gar nicht mehr glauben. Dann heißt es: „Du Würmlein und du Haufe Israel.“

„Du Würmlein und du Haufe“ – ja, ungeordnet und nichts mehr darstellend. Mit solchen Worten redet Gott und sagt: „Erinnere dich doch, wie das war beim Jakob! Erinnere dich doch, wie Abraham in der Wüste stand!“ Was hatte er? Was hatte Mose, als er barfuß im Sinai vor der Gegenwart Gottes stand? Es waren doch alle solche Menschen wie du. Aber der Glaube hat sie gekennzeichnet.

Persönliche Beispiele als Glaubensstärkung

Ich möchte Sie an persönlichen Dingen teilhaben lassen, weil unser Gemeindeleben nur dadurch wächst. Ich danke der Familie Radmann, dass sie immer wieder darum bittet, daran teilzunehmen.

Sie sind gestern Abend noch zum Treffen gekommen und haben uns erzählt, dass bei ihrem Kind in Tübingen ein sehr schlechter Befund festgestellt wurde. Was kann man jetzt tun, wenn die Ärzte keine weiteren Lösungen wissen? Das Kind wird morgen wieder nach Stuttgart zurückgebracht.

Wir haben darüber gesprochen, und ich habe gesagt: Wissen Sie, dass ich gerne Kinder taufe? Sie wissen, dass die Taufe für mich keine Heilsbedeutung hat, die den Glauben ersetzt. Aber wir können ein Kind in die Hand Gottes befehlen und sagen, dass es gilt, dass Gott dieses Kind trägt. Die Taufe ruht nicht auf meiner Glaubensentscheidung, sondern geht viel tiefer.

Ich stärke dich, ich helfe dir – auch wenn ich es nicht fühlen oder fassen kann. Sie verstehen sicher, wie ich das meine. Ich sage das nicht in dem Sinne, wie manche es ausdrücken: „Wir sind getauft, und dann ist unser Christenstand in Ordnung.“ Sondern dass ich mich in der Stunde des Verzagtseins daran halten darf: So groß ist Gott, er hat meinen Glauben schon stärken wollen, bevor ich anfangen konnte zu denken.

An dieser Stelle freue ich mich und taufe gerne Kinder, auch wenn es manchen nicht recht ist. Dazu sage ich ja, denn so groß ist die Gnade Gottes, die mein Leben trägt und mich erhält. Und das kann ich festhalten – trotz all dessen, was ich nicht mehr erklären oder verstehen kann.

Vielleicht wird Ihnen an solchen konkreten Beispielen erst deutlich, was Erinnerungen sind. Ich erinnere mich daran, dass ein anderer mir die Hand aufgelegt und mich im Namen Gottes gesegnet hat. Ich erinnere mich daran, dass es in der Bibel steht. Ich schreibe mir dieses Wort heraus und lasse es auf meinem Schreibtisch liegen als ein Wort, an das ich mich halten kann: Du liebst mich, Herr!

Jakobs Traum als Zeichen der Gegenwart Gottes

Ich möchte es noch einmal am Beispiel von Jakob erzählen. Für ihn war es schwer, als er von zuhause wegfliehen musste und in der Nacht draußen lag. Die Nächte sind dort sehr kalt, und er hatte weder ein Bett noch ein Quartier. Ausgerechnet in dieser ersten Nacht – sicher eine Nacht voller Schrecken – wachte er immer wieder auf. Er fragte sich: Klettert nicht ein Skorpion über mein Gesicht? Kriecht nicht eine Schlange über mich hinweg? Oder geschieht sonst etwas? Kommt ein wildes Tier in dieser Nacht?

In dieser Situation hatte er einen Traum. Sie wissen, wie ich zu Träumen stehe: Gott kann auch Träume benutzen, aber Träume sind nicht die Offenbarung Gottes, die höher ist als sein Wort. Dennoch hat Gott den Traum bei Jakob benutzt, um ihm zu sagen: Der Himmel ist offen über dir.

Am nächsten Morgen richtete Jakob einen Stein auf und sagte: Hier ist das Herrenhaus Bethel. So nannte er es. Hier ist Gott gegenwärtig, und ich darf ihn anbeten. Es ist nicht so, dass ich gleichsam in die kalte Welt hinausgeschleudert bin. Hier ist mein Bethel.

Viele Menschen haben ihre Bethelstätten draußen, wo sie meinen, das sind bloß noch schwierige Menschen – sei es an ihrem Arbeitsplatz, in einem Krankenzimmer oder vor einem Grab, vor dem sie stehen. Das ist mein Bethel, wo ich Gott preisen und loben kann.

Gott sagt: Ich bin mit dir. Ich stärke dich, ich helfe dir auch und erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.

Die Bedeutung der rechten Hand Gottes

Was bedeutet das? Mit der rechten Hand der Gerechtigkeit – solche Worte sollten wir sehr genau betrachten und daraus lernen. Was hält Gott mit seiner Gerechtigkeit? Ist die Gerechtigkeit Gottes nicht etwas, das uns zertrümmert, wenn Gott uns mit seiner Gerechtigkeit prüft?

Denken Sie an den Maßstab, was für Gott ein Gerechter ist. Gibt es jemanden unter Ihnen, der diesem Maßstab standhalten kann? Die Gerechtigkeit Gottes müsste uns doch niederwerfen, uns zermalmen. Warum steht dann da: „Ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit“?

Nein, die Gerechtigkeit Gottes zeigt sich hier in ihrer höchsten Form. Sie offenbart sich eindeutig in dem, was Gott vom Gerechten erwartet. Aber dort, wo Jesus sündige Menschen vergibt und sie gerecht macht, sie reinwäscht, da zeigt sich die Spitze der Gerechtigkeit Gottes. Denn er spricht sündige Menschen von ihrer Schuld frei, zieht sie ins Angesicht Gottes und macht sie gerecht und heilig.

Diese Hand der Gerechtigkeit Gottes, die meine Schuld abwäscht, erhält mich. Deshalb rühmen sich Christen so gerne darüber und sagen: „Ich habe Mut, ich freue mich, weil die Vergebung Gottes mein Leben deckt.“ Sonst müssten wir immer schamvoll zu Boden blicken. Aber nein, seine Hand, die rechte Hand der Gerechtigkeit, erhält mich.

Die Überwindung der Angst durch Gottes Gegenwart

Noch ein letzter Gedanke: Der Furcht ist der Boden entzogen. Mit der Angst ist das so eine Sache – man kann sie nicht steuern. Wenn die Angst über unser Leben kommt, fühlt man sich bedrückt. Man muss durchatmen, denn die Luft scheint schon zusammengedrückt zu sein, das Herz schlägt schnell. Die Angst hat einen fest im Griff, und man kann sie nicht einfach wegschieben. Deshalb sind auch gut gemeinte Ratschläge oft nutzlos.

Aber Gott sagt nicht einfach „Ach, fürchte dich nicht“ in einem begütigenden Ton, wie man das immer wieder hören kann. Gott sagt dies nur, weil ihm schon lange die Grundlage der Angst weggenommen ist. Es gibt ja gar keinen Grund mehr dafür. Denn eigentlich gibt es in dieser Welt viel Grund zur Angst – nicht nur vor Atomraketen und nicht nur vor Geldentwertung.

Jesus sagt: „Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten können.“ Da habe ich schon ein bisschen Angst, wenn sie nachts um halb drei durch die Stuttgarter Unterführung gehen müssen und ein paar wilde Gesellen auf sie zukommen. Aber Jesus sagt, man brauche keine Angst zu haben. Es sei nicht schlimm, wenn jemand den Leib umbringt. Fürchtet euch aber vor dem, der Leib und Seele verderben kann in die Hölle.

Wir sollten nicht einfach die Parole ausgeben: „Wir sollten keine Angst haben.“ Jesus hat so deutlich davon gesprochen, dass Menschen, die sein Heil ausschlagen, verloren sind – in Zeit und Ewigkeit. Es ist so schwer. Sie können die Bibel vorwärts und rückwärts lesen, aber sie finden keine andere Lehre. Sie müssten die Bibel schon auf den Kopf stellen, wenn sie etwas anderes daraus machen wollen.

Angst zu haben, das gibt es. Aber für diejenigen, die den Mittelpunkt haben: „Ich bin der Herr, dein Gott. Dein Gott, ich stärke dich“, die sich in diese Hand Gottes hineinstellen, für die gibt es keine Angst mehr und keinen Grund, ängstlich zu sein.

Die Adressaten des Wortes Gottes

Jetzt muss ich Sie zum Schluss noch fragen: An wen ist dieses Wort überhaupt gerichtet? Dürfen wir es so selbstverständlich auf uns beziehen?

Zuerst ist ja vom Knecht Gottes die Rede. Das jüdische Volk legt großen Wert darauf zu sagen, der Knecht Gottes, der leidende Gottesknecht, das sind wir. Und es gibt viele Punkte in dieser Auslegung, die erstaunlich zutreffen. Zweifellos war dieses Wort zuerst auf das Volk Israel gemünzt.

Sie erinnern sich sicher, dass damals durch die Wüste ein Kämmerer aus dem Morgenland fuhr. Er hatte eine Pergamentrolle, die er in Jerusalem gekauft hatte. Philippus lief neben dem Wagen her und fragte ihn: Verstehst du auch, was du liest?

Der Kämmerer las Abschnitte aus dem Jesaja-Buch, Kapitel 40 bis 55. Dann sagte der Kämmerer ganz richtig – er war ein intelligenter Mensch –: Von wem redet eigentlich der Prophet? Redet er von sich, redet er vom Volk oder wen meint er?

Daraufhin setzte sich Philippus auf den Wagen und erklärte ihm, dass der Knecht Gottes Jesus ist. Das ist ganz wichtig. Gott hat es wahrgemacht: „Ich stärke dich, ich erhalte dich“, obwohl er Jesus durch das Grauen der Passionsnacht hindurchgeführt hat, obwohl Menschen gegen ihn standen. In Jesus wurde es bestätigt und erfüllt.

Nicht indem Gott ihm äußeren Glanz gegeben hat und ein Leben ohne Schmerzen und ohne Qual, sondern gerade im Leiden und in der Ohnmacht hat Gott es bestätigt.

Aber dann ist es ein Wort, das uns allen gilt, weil Jesus es noch einmal wahrgemacht hat. Wir dürfen uns an ihn hinhängen, das ist ausdrücklich bestätigt.

Keine Angst mehr brauchst du zu haben, gar keine Angst mehr! Wenn du dich an mich hältst, wenn du dich hineinnehmen lässt in meinen Schutz, dann helfe ich dir, stärke dich und erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.

Ja, mir gilt es!

Zeugnisse aus der weltweiten Gemeinde

Wir hatten diese Woche wieder einige Besucher aus dem Ausland. Am Freitag und Samstag waren zwei führende Leiter großer Bibelschulen aus Ostasien bei uns.

Eine dieser Bibelschulen hat 16 bibeltreue Theologiestudenten. Sie berichteten viel über das Reich Gottes. Es war bewegend, wie sie erzählten, dass die einzige derzeit operierende Bibelschule gegenüber von Hongkong in Macau arbeitet, der ehemaligen portugiesischen Kolonie. Dort studieren 40 Studenten.

Ein junger Theologiestudent war von der kommunistischen Seite herübergeschwommen, nach Hongkong gegangen und besuchte dieses Seminar. Er arbeitete bis tief in die Nacht über der Bibel. Nach einem halben Jahr meldete er sich bei seinem Studienleiter ab und sagte: „Ich gehe zurück.“ Auf die Frage, wie es seiner Familie gehe, antwortete er, dass seine Hausgemeinden biblische Lehre brauchen, und er wolle zurückgehen.

Der Leiter der Bibelschule sagte ihm, dass ihn dort das Gefängnis erwarte. Der junge Mann schaute ihn nur an und antwortete: „Was tut das schon? Ich muss zurück.“ Wenn man das so hört, aus dem Gottesdienst heraus, und dann sagt: „Ich gehe wieder hinein in eine Welt, vor der mir manchmal das Herz schwer wird, obwohl nicht einmal Gefängnis auf mich wartet – dort ist mein Platz, dort will ich hin.“

Dann erzählten sie noch eine andere Geschichte. In Korea, während der großen Erweckung und dem Aufbruch der evangelikalen Gemeinden, begann man, eine Losung auszugeben: Leider reicht es jetzt bei uns nicht mehr, drei Monate vor Karfreitag betet jedes Gemeindeglied für fünf Menschen in seiner Nähe. Man betet täglich für diese Menschen, drei Monate lang, vor Karfreitag. Am Karfreitag geht man dann hin, macht einen Besuch und versucht, ihnen das Evangelium von Jesus zu sagen.

Dieser Doktor Kilburn sagte: „Wissen Sie, was dabei herauskam? Im ersten Jahr hatten wir 20 Entscheidungen für Jesus an einem Tag. Im letzten Jahr waren es 50 Entscheidungen.“ Dann hob er den Finger und sagte: „Aber ich muss Ihnen eines sagen: Nur wenn Sie drei Monate beten, nicht anders. Es kommt nicht auf Ihre Worte an, sondern auf das Gebet.“

Wenn Sie das Geheimnis erkennen würden, wo Sie stark sind, wenn Sie hinausgehen und es Ihnen graut, wenn Gott Ihnen sagt: Fürchte dich nicht, ich bin mit dir. Sie müssen sich in Gott bergen können. Diese Basis brauchen Sie. Die will Ihnen Gott heute schenken.

Der Mittelpunkt ist: Er will Sie stark und fest machen. „Fürchte dich nicht, ich bin mit dir“ – das ist das Wort zur Sache, das klarstellt: Weiche nicht, denn ich bin dein Gott, ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit. Amen.

Schlussgebet und Ausblick

Wie? Und beten.

Lieber Herr, du machst uns einen wichtigen Punkt ganz deutlich: Es liegt nicht an unserem Wollen oder Laufen, sondern an deinem Erbarmen. Wir können uns alle jetzt an deinem Kreuz festhalten. Das stellt ein für allemal klar, dass niemand zu schlecht, niemand zu verloren und niemand zu tief gefallen ist, als dass du nicht in einem Nu an ihm dieses Wort wahrmachen willst: Ich bin bei dir.

Herr, jetzt räume doch du die Hindernisse weg. Wir wollen sie auch bei dir niederlegen – alles, was deinem Wirken entgegensteht. Du möchtest uns hineinsenden in eine Welt, die dich nicht kennt. In eine Welt, in der wir nichts sehen und nichts fühlen von deiner Macht, aber in der du durch den Glauben bei uns viel wirken willst – Frucht, die bleibt.

Darum wollen wir uns von dir neu senden lassen, hinein in die Aufgaben, in die du uns stellst. Lieber Herr, wir wollen dich bitten, auch für die Menschen, zu denen wir kommen. Es sind so viele Verzweifelte und Traurige, Mühselige und Beladene. Wir wollen ihnen kein anderes Trostwort geben als von deiner Güte und von deiner Gnade weitersagen, von deiner mächtigen Hand, die auch sie umgreift, und von deiner Vergebung, die ihnen allen gilt.

So gib es doch auch, dass wir Entscheidungen wirken dürfen für dich, dass Menschen heraustreten aus der Finsternis, dass Aufbrüche geschehen und dass es Erweckungen gibt. Wir wollen dich auch für unsere Stadt bitten, auch für die vor uns liegende Jugendevangelisation im Mai, dass dies ein Punkt wird, an dem Menschen dich finden und zum Glauben an dich kommen.

Und wir rufen dich auch an über der ganzen Welt, über den großen Nöten und dem Unfrieden. Gib doch, dass deine Gemeinde dieses Zeugnis geben kann vom Frieden in dir, von der Überwindung der Angst und von dem Sieg des Glaubens, den du schenkst.

Lasst uns gemeinsam beten:

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name,
dein Reich komme,
dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute,
und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern,
und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Abschlusslied und organisatorische Hinweise

Singen wir noch gemeinsam den letzten Vers vom Lied „Was Gott tut, das ist wohlgetan“ Nr. 299, den sechsten Vers.

Sie haben sicher alle den Notizzettel erhalten. Dieser wurde vorher noch einmal ausgeteilt, damit Sie über unsere Gottesdienste informiert sind – sowohl über deren Ablauf als auch über die Zeiten.

Wenn es manchmal in unseren Gottesdiensten voll ist, ist das schön. Es ist auch ideal, wenn wir um halb die Türen schließen können. Ich weiß, das Parken ist kompliziert, und niemand macht Ihnen deswegen Vorwürfe. Wichtig ist nur, dass Sie das verstehen.

Es gibt auch die Möglichkeit, den Gottesdienst drüben zu verfolgen. So können Sie sich gut orientieren. Wenn Sie zu Beginn des Gottesdienstes kommen, bekommen Sie sicher einen Sitzplatz. Im zweiten Gottesdienst haben wir sogar noch mehr Platz.

Sie können sich das überlegen und so vielleicht ein bisschen später aufstehen – besonders, wenn wieder die Sommerzeit eingeführt wird. Leider können wir nicht mehr tun, als diese zwei Gottesdienste anzubieten.

Im Notizzettel können Sie sich auch informieren, dass ich am Dienstag im Seniorenkreis ein paar Bilder von meiner jüngsten Ostafrika-Reise zeige, unter anderem von den Flüchtlingslagern in Uganda. Ich habe diese Bilder bereits im Bibeltraining gezeigt, aber dort waren ja keine Senioren dabei.

Wer sich sonst noch interessiert, ist herzlich eingeladen. Der Termin ist um 14:30 Uhr.

Außerdem möchte ich auf die Jugendevangelisation hinweisen. Das soll uns bewegen, dass wir in all unseren Gebeten regelmäßig und ganz konkret für Menschen aus unserer nächsten Nähe bitten. Wir hoffen, dass sie bei dieser Evangelisation von Jesus gerufen werden.

Wir wollen Großes erwarten: „Euch geschehe nach eurem Glauben.“ Die Mitarbeiterzurüstungen beginnen jetzt. Wer daran teilnehmen möchte, sollte sich anmelden. Die Anmeldezettel liegen hinten aus – gelbe Zettel. Diese sind vor allem für Leute, die mit der Jugend zu tun haben.

Alle anderen brauchen wir als Gebetsrückhalt.

Dann möchte ich noch darauf hinweisen, dass am 21. Juni in Essen der Gemeindetag unter dem Wort stattfindet. Wir werden mit einem Bus dorthin fahren.

Der Bus der Stiftskirche fährt am Mittwochmittag und kommt am Donnerstagabend zurück. Der Bus von der Hofhager Gemeinde fährt in der Nacht los und kommt in der Nacht wieder zurück, damit keine Übernachtung nötig ist.

Ich selbst fahre mit dem Nachtbus mit.

Bitte berücksichtigen Sie das in Ihren weitläufigen Planungen.

Dort hinten liegen noch ein paar Arbeitshefte, die beim Gemeindetag sonst vergriffen sind. In diesen Heften wird in die verschiedenen Arbeitsgruppen eingeführt. Nur damit Sie das registrieren.

Daneben liegen auch Vorschauen. Am nächsten Sonntag werden wir dann Programmzettel verteilen, in denen genau aufgeführt ist, was in den einzelnen Arbeitsgruppen läuft. So können Sie es schon jetzt in Ihre Planungen aufnehmen.

Das Opfer heute bietet die Kirchenleitung für die Studienhilfe an. Diese dient vor allem der Ausbildung unserer Theologiestudenten, insbesondere in Tübingen.

Bestattet wurde in der vergangenen Woche Elisabeth Bürglen, geborene Wagner, 84 Jahre, wohnhaft in der Dannigerstraße 15.

Jesus Christus hat dem Tod die Macht genommen und Leben und unvergängliches Wesen ans Licht gebracht.

Segen und Entlassung

Nun gehen wir von hier unter dem Segen Gottes an die Plätze, wo er uns hinstellt. Er segne uns und behüte uns.

Herr, lass dein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig. Herr, erhebe dein Angesicht auf uns und gib uns deinen Frieden.