Einführung in das Thema Glauben und Identität im Christentum
Angeklagter Voss, das bin ich. Was haben Sie zu Ihrer Verteidigung zu sagen? Soll ich dann sagen: „Ja, also Herr Richter, ich wollte nur mal für das Protokoll festhalten, dass ich daran glaube, dass Sie existieren“?
Wir Christen sind notorisch schlecht darin, zu begründen, wer wir sind und worum es uns geht. Keine Sau weiß, wer wir sind und wofür wir stehen.
Um Nachfolge zu verteidigen, mach dich Hashtag Bibelfit. Schau das Video bis zum Ende, denn dort habe ich ein kleines Geschenk für dich.
Sollst du an Gott glauben? Wie wichtig ist es im Christentum eigentlich, zu glauben, dass Gott existiert? Ist das alles, worum es geht, oder steckt da mehr dahinter?
Deshalb schau dieses Video bis zum Ende. An dieser Stelle lade ich dich ganz herzlich ein, den Kanal zu abonnieren und, noch wichtiger, die Glocke zu drücken.
Fragen aus der Praxis und weiterführende Angebote
Wie kommen wir eigentlich zu dieser Frage? Jede Woche stellen Dutzende Menschen ihre Fragen auf Instagram. Hier habe ich einen heißen Tipp: Schreibe deine Frage lieber als Kommentar. Dann haben auch andere etwas von den Antworten.
Immer wieder geht es dabei um Zweifel. Es geht darum, wie man andere Menschen dazu bewegt, an Gott zu glauben, und um die Rolle von Zweifeln und Gefühlen im Christentum und in der Nachfolge.
Vor ein paar Wochen habe ich dazu ein anderes Video gemacht. Schau es dir gern an, indem du hier oben auf das „i“ drückst.
Zur anderen Frage, wie du Menschen dazu bewegen kannst, an Gott zu glauben: Dafür kannst du dir hier mein neues Kurzbuch holen. Darin zeige ich dir, wie du die härtesten atheistischen Gegenargumente glaubhaft und liebevoll widerlegen kannst. Außerdem zeige ich dir ehrlich, integer und vor allem mit großer Glaubwürdigkeit, was die zwölf stärksten Verdachtsmomente dafür sind, dass es Gott wirklich gibt. Es ist nicht nur eine Meinungsfrage, sondern es gibt gute Gründe für die Existenz Gottes.
Das Buch gibt es zu einem tollen Preis – nämlich gratis. Ich verschenke es, weil ich möchte, dass möglichst viele Menschen lernen, wie sie mutig, stark und liebevoll Gespräche mit Nichtchristen führen können.
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Kern des biblischen Christentums: mehr als nur Glauben an Gottes Existenz
Geht es im Christentum also im Kern, im biblischen Christentum – nicht in dem, was spätere Institutionen im Lauf der Kirchengeschichte daraus gemacht haben, sondern wirklich im Kern, im biblischen Christentum, also in dem Christentum, das du in der Bibel beschrieben findest – darum, dass du an Gott glauben sollst?
Weißt du, ich denke, eine der wichtigsten Fallen in Gesprächen mit Nichtchristen ist, dass wir Christen selbst gedanklich nicht immer vollständig klar sind und uns schnell durch Nebenschauplätze verwirren lassen.
Schau mal: Das Zeichen des Christentums ist ja das Kreuz. Im Zentrum steht, dass Jesus sich an deiner Stelle hat nackt bei fast Minusgraden zu Tode foltern lassen. Deine und meine Strafe liegt auf ihm. Danach ist er von den Toten auferstanden – und das nicht irgendwie übertragen, sondern tatsächlich, körperlich, in Farbe und 3D.
Das hat er gemacht, damit du am Tag des Jüngsten Gerichts für deine Verbrechen gegen Gottes Gesetze freigesprochen werden kannst. Deshalb sollst du umkehren und für deine Erlösung nur auf Jesus vertrauen – nur auf Jesus und seinen Freispruch. Dann gilt dieser Freispruch für dich, und darauf kannst du dich felsenfest verlassen.
Darum geht es. Diesen Freispruch sollen wir weitergeben, denn jeder Mensch, der ein Verbrecher gegen Gottes Gesetze ist und nicht freigesprochen wurde, wird ohne Gott in die Hölle verurteilt – und zwar von Gott selbst.
Und nein, bevor jetzt wieder eine Verwirrung entsteht: Die Hölle ist nicht einfach eine sprachliche Metapher für ein Leben ohne Gott oder Ähnliches. Nein, nein, nein, das ist ein sehr realer Ort, von dem Jesus auch genau so spricht.
Deshalb sollen wir in alle Welt gehen und Menschen zu diesem Freispruch vor Gottes Gericht führen, damit sie Vergebung durch Jesus annehmen können. Wir sollen Jünger für Jesus gewinnen. Deshalb heißt es ja auch das Christentum und nicht das Gott-tum.
Was wirklich zählt: Der Freispruch durch Jesus und keine Nebenschauplätze
Und darum geht es, da spielt die Musik. Alles andere sind nice to have's, aber da spielt die Musik. Alles andere ist jetzt mal schwarz-weiß gemalt und auf den Punkt gebracht Nebenschauplatz.
Weißt du, es geht nicht darum, wie du dich sozial engagierst. Es geht nicht darum, in welcher Partei du bist oder wie deine Work-Life-Balance aussieht. Es geht überhaupt nicht darum. Es geht nicht darum, Teil einer bestimmten Institution zu sein. Es geht ganz bestimmt nicht darum, gute Taten zu tun, denn diese können dich schon vor einem irdischen Gericht nicht freisprechen.
Du kannst einfach nicht sagen: "Na ja, du bist jetzt angeklagt wegen Steuerhinterziehung, aber du hast was für Brot für die Welt gespendet." Du kannst nicht sagen: "Du bist jetzt angeklagt dafür, dass du eingebrochen bist in das Haus von Tante Erna, aber du hast mal Sozialstunden im Kindergarten geleistet." Das haut irgendwie nicht hin.
Du kannst nicht sagen, du engagierst dich in deiner Gemeinde und dafür hast du jetzt einen Freibrief, dass du irgendwie Autos zerkratzen kannst oder so. Das funktioniert nicht – schon vor einem irdischen Gericht nicht und vor Gottes Gericht erst recht nicht.
Weißt du, es geht auch nicht darum, dass wir bestimmte Dinge fühlen. Und es geht auch nicht darum, für wahr zu halten, dass Gott existiert. Also nein, ich denke nicht, dass es im biblischen Christentum darum geht, für wahr zu halten, dass Gott existiert.
Im Buch kannst du es genauer nachlesen, worum es im Christentum alles nicht geht. Und das ist wichtig. Weißt du, dass du da ja – ich sage immer: Mach dich Hashtag Bibelfitz, so als Slogan – aber da steckt ja was dahinter, dass du klar im Kopf bist.
Warum? Weil erstens, ich denke, die Gesellschaft hört uns ohnehin schon schlecht zu. Und zweitens, ich fürchte, dass wir Christen notorisch schlecht darin sind, zu begründen, wer wir sind und worum es uns geht. Keine Sau weiß, wer wir sind und wofür wir stehen. Und das ist wirklich, wirklich, wirklich schwierig.
Warum der Glaube an Gottes Existenz nicht ausreicht
Und lass mich dir ein paar Beispiele geben, warum ich denke, dass es nicht nur darum geht, an Gott zu glauben. Wenn es wirklich nur darum ginge, Gott als Wahrheit anzuerkennen, dann stellt sich die Frage: Warum sollst du laut Bibel ausgerechnet Christ werden und nicht Jude? Warum sollte man das Neue Testament dazunehmen und nicht einfach beim Alten Testament bleiben?
Warum hat Petrus dann seine Pfingstpredigt gehalten, die erste ganz große Predigt der Christenheit, wie sie in Apostelgeschichte 2 beschrieben ist? Dort hat er den Leuten gesagt: "Kehrt um, lasst euch taufen, werdet Christen." Warum hat er diese Predigt vor Juden gehalten, die ja bereits an Gott glaubten? Das ergibt doch keinen Sinn.
Warum haben Paulus, Jakobus und Jesus selbst versucht, Juden davon zu überzeugen, umzukehren und die Vergebung durch Jesus anzunehmen? Juden, die ja schon glaubten, dass es Gott gibt. Denk auch an Lukas 18: Dort gehen zwei Männer in den Tempel. Der eine sagt: "Gott, ich danke dir, dass ich nicht so bin wie dieser Abschaum da drüben." Er geht jedoch nicht vergeben nach Hause. Der andere schaut nicht einmal zum Tempel auf, schlägt sich an die Brust und sagt: "Gott, sei mir Sünder gnädig." Und ihm ist vergeben. Beide glaubten offensichtlich an Gott, sonst hätten sie ja nicht zu ihm gebetet. Aber das ist nicht der entscheidende Punkt.
Denk zum Beispiel an Judas. Hat Judas geglaubt, dass es Gott gibt? Hat er geglaubt, dass Jesus wirklich existiert? Ja, das hat er. Oder schau dir Kajaphas an, den Hohepriester, der laut Berichten Jesus zum Tode und zur Folter verurteilt hat. Hat er geglaubt, dass es Gott gibt? Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ja. War er Christ? Nein. Wird Gott ihm seine Sünden am Tag des Jüngsten Gerichts vergeben? Das ist unklar, und wir haben keinen Grund, das anzunehmen.
Ein letztes, krasses Beispiel: Schau dir Satan an, den Teufel. Du denkst vielleicht: "Uh, Markus redet vom Teufel." Vielleicht machen wir dazu noch ein eigenes Video. Aber mal ganz ehrlich: Glaubt der Teufel, dass es Gott gibt? Ja, natürlich. Daraus siehst du schon, dass, wenn es nur darum ginge, an Gott zu glauben, wir in dieser Sache nicht anders oder besser wären als der Teufel.
Das sollte uns zu denken geben: Es geht nicht nur darum, zu glauben, dass es Gott gibt.
Die Ausgangssituation vor Gottes Gericht und die Bedeutung von Gerechtigkeit
Denn der Punkt ist: All das hilft gar nichts. Die Ausgangssituation ist doch, dass wir Angeklagte vor Gottes Gericht sind. Er ist unschuldig, wir sind schuldig. Wir haben einen Streit mit Gott vom Zaun gebrochen, bei dem wir schuld sind. Und wir stehen im Unrecht vor dem Heiligen Richter, der die Verkörperung der Gerechtigkeit ist.
Das vergessen wir manchmal: Gott ist nicht nur Liebe und Happy Deppy, sondern er ist einfach der Inbegriff von Gerechtigkeit.
Was soll dann unsere Verteidigung sein? Wenn es heißt: „Angeklagter Voss, das sind Sie. Was haben Sie zu Ihrer Verteidigung zu sagen?“ Soll ich dann sagen: „Ja, also Herr Richter, ich wollte nur mal für das Protokoll festhalten, dass ich an Sie glaube.“?
Dann würde er vielleicht sagen: „Sag mal, hast du Drogen genommen oder was?“ Ganz ehrlich, wobei soll das denn helfen? Das ist doch wirklich sinnlos.
Jakobus bringt es etwas anders und etwas schärfer auf den Punkt. Ich paraphrasiere mal: „Du glaubst also, dass Gott existiert? Na super, kauf dir was davon.“
Weißt du, was ich damit meine? Für wahrzuhalten, dass Gott existiert, ist nur eine Voraussetzung fürs Christentum. Das ist so, wie für wahrzuhalten, dass es objektive Moral gibt – nicht nur Mehrheitsabstimmungen, subjektive Meinungen oder Empfindungen. Sondern objektives Böse und objektives Gute.
Oder wie zum Beispiel anzunehmen und wahrzuhalten, dass wir nicht alle in der Matrix leben. Sonst ergibt das Christentum auch keinen Sinn. Das sind Grundvoraussetzungen.
Einladung zum vertieften Verständnis und weiterführenden Materialien
Warum ich glaube, dass die Beweislast für die Existenz Gottes überwältigend ist – und warum es für mich als ehemaligen Atheisten völlig klar ist, dass es nicht Allah, Vishnu oder irgendeine andere Gottheit sein kann, sondern eindeutig der biblisch-christliche Gott – das kannst du kurz, prägnant und leicht verständlich in diesem Buch nachlesen.
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Das Besondere daran: Sobald du das Buch über diesen Link herunterlädst, erhältst du zusätzlich eine interaktive Checkliste sowie ein kostenloses Videotraining, das dir bei Gesprächen mit Nichtchristen hilft.
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