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Was will das Christentum? Dass ich an Gott glaube?

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01.08.2020

Einleitung: Zweifel und Glauben im Christentum

Angeklagter Voss, das bin ich. Was haben Sie zu Ihrer Verteidigung zu sagen? Soll ich dann sagen: „Ja, also Herr Richter, ich wollte nur mal für das Protokoll festhalten, dass ich daran glaube, dass Sie existieren“?

Wir Christen sind notorisch schlecht darin, zu begründen, wer wir sind und worum es uns geht. Keine Sau weiß, wer wir sind und wofür wir stehen.

Um Nachfolge zu verteidigen, mach dich Hashtag Bibelfit. Schau das Video bis zum Ende, denn ich habe ein kleines Geschenk für dich.

Sollst du an Gott glauben? Wie wichtig ist es im Christentum eigentlich, zu glauben, dass Gott existiert? Ist das alles, worum es geht, oder steckt mehr dahinter?

Deshalb schau dieses Video bis zum Ende. An dieser Stelle lade ich dich ganz herzlich ein, den Kanal zu abonnieren und – noch wichtiger – die Glocke zu drücken.

Fragen aus der Praxis: Zweifel und Glaubensvermittlung

Wie kommen wir eigentlich zu dieser Frage? Jede Woche stellen Dutzende Menschen ihre Fragen auf Instagram. An dieser Stelle habe ich einen wichtigen Tipp: Schreib deine Frage lieber als Kommentar, denn dann haben auch andere etwas von den Antworten.

Immer wieder geht es dabei um Zweifel, weißt du, und darum, wie man andere Menschen dazu bewegt, an Gott zu glauben. Es geht auch um die Rolle von Zweifeln und Gefühlen im Christentum und in der Nachfolge.

Zu diesem Thema habe ich vor ein paar Wochen ein anderes Video gemacht. Schau es dir gern an, indem du hier oben auf das „i“ drückst.

Und zur anderen Frage, wie du Menschen dazu bringst, an Gott zu glauben: Dafür kannst du dir hier mein neues Kurzbuch holen. Darin zeige ich dir, wie du die härtesten atheistischen Gegenargumente glaubhaft und liebevoll widerlegen kannst. Außerdem erkläre ich ehrlich, integer und vor allem mit großer Glaubwürdigkeit, was die zwölf wichtigsten Verdachtsmomente dafür sind, dass es Gott wirklich gibt. Es ist also nicht nur eine Meinungsfrage, sondern es gibt gute Gründe, an seine Existenz zu glauben.

Das Buch gibt es zu einem tollen Preis – nämlich gratis. Ich verschenke es, weil ich möchte, dass möglichst viele Menschen lernen, wie sie mutig, stark und liebevoll in Gespräche mit Nichtchristen gehen können.

Klicke einfach auf den Link in der Videobeschreibung und nimm es dir kostenlos mit.

Der Kern des biblischen Christentums: Mehr als nur Glauben an Gott

Geht es also im Christentum – im Kern, im biblischen Christentum, nicht in dem, was spätere Institutionen im Lauf der Kirchengeschichte daraus gemacht haben oder Ähnliches –, sondern wirklich im Kern, im biblischen Christentum, in dem Christentum, das du in der Bibel findest, darum, dass du an Gott glauben sollst?

Weißt du, ich denke, eine der größten Fallen in Gesprächen mit Nichtchristen ist, dass wir Christen selbst gedanklich nicht immer vollständig klar sind. Oft lassen wir uns schnell von Nebenschauplätzen verwirren.

Schau mal: Das Zeichen des Christentums ist ja das Kreuz. Im Zentrum steht, dass Jesus sich an deiner Stelle hat nackt bei fast Minusgraden zu Tode foltern lassen. Deine und meine Strafe liegt auf ihm.

Danach ist er von den Toten auferstanden – und zwar nicht irgendwie übertragen, sondern tatsächlich, körperlich, in Farbe und 3D. Das hat er getan, damit du am Tag des Jüngsten Gerichts von deinen Verbrechen gegen Gottes Gesetze freigesprochen werden kannst.

Deshalb sollst du umkehren und für deine Erlösung nur auf Jesus vertrauen – nur auf Jesus und auf seinen Freispruch. Dann gilt dieser Freispruch für dich, und darauf kannst du dich felsenfest verlassen.

Die zentrale Botschaft: Freispruch und Nachfolge

Darum geht es, und diesen Freispruch sollen wir weitergeben. Denn jeder Mensch, der ein Verbrecher gegen Gottes Gesetze ist und nicht freigesprochen wurde, wird ohne Gott in die Hölle verurteilt. Und dieser Mensch wird von Gott in die Hölle verurteilt.

Nein, bevor jetzt Verwirrung entsteht: Die Hölle ist nicht einfach eine sprachliche Metapher für ein Leben ohne Gott oder Ähnliches. Nein, nein, nein, das ist ein sehr realer Ort, von dem Jesus auch genau so spricht.

Deshalb sollen wir in alle Welt gehen und Menschen zu diesem Freispruch vor Gottes Gericht führen. Sie sollen Vergebung durch Jesus annehmen können. Wir sollen Jünger für Jesus gewinnen. Deshalb heißt es ja auch Christentum und nicht Gotttum.

Darum geht es, da spielt die Musik. Alles andere sind „nice to have's“, aber hier spielt die Musik. Alles andere ist jetzt mal schwarz-weiß gemalt und auf den Punkt gebracht Nebenschauplatz. Es geht nicht darum, wie du dich sozial engagierst. Es geht nicht darum, in welcher Partei du bist oder wie deine Work-Life-Balance aussieht. Es geht überhaupt nicht darum.

Es geht nicht darum, Teil einer bestimmten Institution zu sein. Es geht ganz bestimmt nicht darum, gute Taten zu tun. Denn diese können dich schon vor einem irdischen Gericht nicht freisprechen.

Du kannst einfach nicht sagen: „Na ja, du bist jetzt angeklagt wegen Steuerhinterziehung, aber du hast für Brot für die Welt gespendet.“ Du kannst nicht sagen: „Du bist jetzt angeklagt, weil du in das Haus von Tante Erna eingebrochen bist, aber du hast mal Sozialstunden im Kindergarten geleistet.“ Das funktioniert nicht.

Du kannst nicht sagen: „Du engagierst dich in deiner Gemeinde, und dafür hast du jetzt einen Freibrief, dass du Autos zerkratzen kannst oder so.“ Das funktioniert nicht. Schon vor einem irdischen Gericht nicht – und vor Gottes Gericht erst recht nicht.

Was Glauben nicht bedeutet: Gefühl, Institution und bloße Existenzannahme

Weißt du, es geht auch nicht darum, bestimmte Dinge zu fühlen. Es geht auch nicht darum, für wahr zu halten, dass Gott existiert.

Also nein, ich denke nicht, dass es im biblischen Christentum darum geht, einfach nur zu glauben, dass Gott existiert. Im Buch kannst du genauer nachlesen, worum es im Christentum alles nicht geht. Und das ist wichtig.

Weißt du, ich sage immer: Mach dich Hashtag Bibelfitz – so als Slogan. Aber dahinter steckt etwas Wichtiges: Du sollst klar im Kopf sein. Warum? Erstens, weil die Gesellschaft uns ohnehin schon schlecht zuhört. Und zweitens, weil wir Christen meiner Meinung nach notorisch schlecht darin sind, zu begründen, wer wir sind und worum es uns geht.

Keine Sau weiß, wer wir sind und wofür wir stehen. Und das ist wirklich, wirklich, wirklich schwierig.

Warum bloßer Glaube an Gottes Existenz nicht ausreicht

Lass mich dir ein paar Beispiele geben, warum ich denke, dass es nicht nur darum geht, an Gott zu glauben, weißt du?

Denn wenn es wirklich nur darum ginge, an Gott zu glauben – im Sinne von Gott als Wahrheit anzuerkennen –, warum sollte man laut Bibel dann ausgerechnet Christ werden und nicht Jude? Warum sollte man das Neue Testament hinzunehmen und nicht einfach beim Alten Testament bleiben?

Warum hat Petrus dann seine Pfingstpredigt gehalten, die erste ganz große Predigt der Christenheit, in Apostelgeschichte 2? Dort hat er den Leuten gesagt: „Kehrt um, lasst euch taufen, werdet Christen.“ Warum hielt er diese Predigt vor Juden, die ja schon glaubten, dass es Gott gibt? Das ergibt doch keinen Sinn.

Warum haben Paulus, Jakobus und Jesus selbst versucht, Juden davon zu überzeugen, umzukehren und die Vergebung durch Jesus anzunehmen? Juden, die ja bereits glaubten, dass es Gott gibt.

Oder denk an Lukas 18, an die zwei Typen, die in den Tempel hineingehen. Der eine geht hinein und sagt: „Gott, ich danke dir, dass ich nicht so bin wie dieser Abschaum da drüben.“ Er geht aber nicht vergeben nach Hause. Der andere geht hinein, schaut nicht einmal zum Tempel auf, schlägt sich an die Brust und sagt: „Gott, sei mir Sünder gnädig.“ Und ihm ist vergeben. Beide glaubten offensichtlich, dass es Gott gibt, sonst hätten sie ja nicht zu ihm gebetet.

Und das ist nicht der Punkt, weißt du? Offensichtlich geht es nicht nur darum, an Gott zu glauben.

Denk zum Beispiel an Judas. Hat Judas geglaubt, dass es Gott gibt? Hat Judas geglaubt, dass Jesus wirklich existiert hat? Ja, das hat er.

Guck dir mal Kajafas an, den hohen Priester, der Jesus zum Tode verurteilt hat. Hat er geglaubt, dass es Gott gibt? Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ja. War er Christ? Nein. Wird Gott ihm seine Sünden am Tag des Jüngsten Gerichts vergeben? Unklar. Wir haben keinen Grund, das anzunehmen.

Ein letztes krasses Beispiel: Guck dir Satan an, den Teufel. Jetzt denkst du vielleicht, Markus redet vom Teufel – ja, da könnten wir vielleicht nochmal ein eigenes Video zu machen –, aber mal ganz im Ernst: Glaubt der Teufel, dass es Gott gibt? Ja, natürlich.

Daran siehst du schon: Wenn es also nur darum ginge, zu glauben, dass es Gott gibt, dann sind wir in dieser Sache nicht anders und nicht besser als der Teufel. Das sollte uns zu denken geben. Es geht nicht nur darum, zu glauben, dass es Gott gibt.

Die Ausgangssituation vor Gott: Angeklagte vor dem gerechten Richter

Denn der Punkt ist: All das hilft gar nichts. Die Ausgangssituation ist doch, dass wir Angeklagte vor Gottes Gericht sind. Er ist unschuldig, wir sind schuldig. Wir haben einen Streit mit Gott vom Zaun gebrochen, bei dem wir schuld sind. Und wir stehen im Unrecht vor dem Heiligen Richter, der die Verkörperung der Gerechtigkeit ist.

Das vergessen wir manchmal: Gott ist nicht nur Liebe und Happy Deppy, sondern der Inbegriff von Gerechtigkeit.

Und was genau soll dann unsere Verteidigung sein? Wenn es heißt: „Angeklagter Voss, das bin ich, was haben Sie zu Ihrer Verteidigung zu sagen?“ – soll ich dann sagen: „Ja, also Herr Richter, ich wollte nur mal für das Protokoll festhalten, dass ich daran glaube, dass Sie existieren“?

Dann würde er vielleicht sagen: „Sag mal, hast du Drogen genommen oder was?“ Ganz ehrlich, wobei soll das denn helfen? Das ist doch wirklich, wirklich sinnlos.

Jakobus’ nüchterne Einschätzung: Glauben allein reicht nicht

Ein wenig anders und etwas schärfer bringt Jakobus es auf den Punkt, wenn er sagt – ich paraphrasiere mal: „Du glaubst also, dass Gott existiert? Na super, kauf dir was davon.“ Verstehst du, was ich meine? Zu glauben, dass Gott existiert, ist nur eine Grundvoraussetzung für das Christentum. Es ist vergleichbar damit, anzunehmen, dass es objektive Moral gibt – nicht nur Mehrheitsentscheidungen, subjektive Meinungen oder Empfindungen, sondern objektives Gut und objektives Böse. Oder zum Beispiel die Annahme, dass wir nicht alle in der Matrix leben. Ohne diese Grundannahmen ergibt das Christentum keinen Sinn. Das sind grundlegende Voraussetzungen.

Warum ich denke, dass die Beweislast für Gottes Existenz überwältigend ist – ja, überwältigend und sogar noch mehr –, und warum es für mich als ehemaligen Atheisten völlig klar ist, dass es nicht Allah sein kann, nicht Vishnu oder irgendeine andere Gottheit, sondern eindeutig der biblisch-christliche Gott, das kannst du kurz, knapp und leicht verständlich in diesem Buch nachlesen.

Klicke einfach auf den Link in der Videobeschreibung. Dort kannst du es dir kostenlos herunterladen – mein Geschenk an dich. Das Tolle ist: Sobald du es über diesen Link bekommst, erhältst du außerdem eine interaktive Checkliste und ein kostenloses Videotraining für deine Gespräche mit Nichtchristen. Trau dich und klicke einfach auf den Link – es ist mein Geschenk an dich.