
(KI-gestützte Gliederung mit Kernsätzen:)
Einleitung
- Begrüßung mit Bericht von überstandener Krankheit wegen eines von der Brasilienreise mitgebrachten Virus
- Lied: "Der am Kreuz ist meine Liebe"
- Bibeltext (1. Kor. 2,1-10)
- Menschen in Brasilien leben unter dem Sternenbild des Kreuz des Südens.
- Auch wir leben unter vielen Kreuzen: Bergkreuze, Wegkreuze, Wandkreuze.
- Johann Wolfgang von Goethes Ablehnung des Kreuzes als Symbol für Leiden, Sterben und Vergänglichkeit
- Theologische Kritik an der Kreuzestheologie: "Jesus sah in dem Kreuz überhaupt gar keinen Sinn".
- Paulus hingegen: "Ich hielt es für richtig unter euch nichts zu wissen, als allein Jesus Christus, den Gekreuzigten".
Korinth als Spiegelbild der Welt
- Korinths Panorama ist von vier Punkten geprägt:
- Hochschulen: Debattierkunst und Weisheit der Welt
- Lehrhallen/Logen: geheimnisvolle Lehren und religiöse Mysterien
- Aphroditetempel: sündige Anziehungspunkte
- Elendsviertel/Slams: Armut und Ungerechtigkeit
- Paulus' entscheidet sich dagegen, diese prägenden Stellen zu besuchen und dort etwas zu bewirken.
- Stattdessen entscheidet er sich, "unter euch nichts zu wissen als Jesus Christus, den Gekreuzigten".
Bedeutung des Gekreuzigten
- Auch wenn es Ärger mit dem Gekreuzigten gibt und die Welt andere Prioritäten setzt, bleibt Paulus bei seiner Überzeugung.
- Wenn in 20 Jahren Pfarrertätigkeit in Stuttgart vieles unwichtig war (und das war es), dann war eines für die Stadt wichtig, ein einziger Name: Jesus, der Gekreuzigte.
- Wenn eines wichig ist für Ihr Leben und Sterben, dann ist das Jesus der Gekreuzigte. Alles andere können Sie vergessen.
- Wenn Sie diesen Namen im Herzen tragen, steht es nicht schlecht um Sie.
- Wenn Sie bei den bleiben, bleiben Sie auf einer Spur, die zum Leben geht.
Drei (von vielen) Gründen, beim Jesus, dem Gekreuzigten zu bleiben
(1) Sein ist das Reich
- Paulus war arm wie Jesus.
- Paulus stand in Korinth wie ein Reisender, dessen Koffer am Flughafen nicht ankommt und der nirgends einen Platz hat.
- Er kam auch in der Synagoge nicht gut an.
- Vergleich mit heutigen Citykirchen, die sich an Marketing und Kaufhäusern orientieren, um sie zu beleben.
- Paulus verfolgte eine anderes Konzept und bot nur Jesus, den Gekreuzigten.
- Auch Jesus war bettelarm und den Gebildeten eine Torheit.
- Die Juden lehnten Jesus ab, weil sie einen Supermann wollten.
- Der Reichtum Gottes ist in der Armut verpackt. Alles andere sehen wir in der Ewigkeit. Daran müssen wir uns genügen lassen.
(2) Sein ist die Kraft
- Paulus war schwach. Er hatte mit Krankheiten zu kämpfen.
- Paulus sieht in der Schwachheit nicht nur etwas Bedauerliches oder Negatives, sondern gewinnt dazu eine positive Einstellung
- Umgang mit Schwachheit: Annahme statt Ablehnung.
- "Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig".
- Je begnadigter einer ist, desto geschlagener ist er.
- Schwachheit ist die Berufskrankheit der Christen.
- Gottes Lieblingsplatz ist bei den Schwachen. Er will dort wohnen.
- Jesus war schwach, aber in dieser Schwachheit die Stärke in Person.
(3) Sein ist die Herrlichkeit
- Paulus war am Ende seines Lebens, aber bei der Ankunft in Korinth ging die Leidensgeschichte erst los.
- Jesu Leidensgeschichte begann mit seiner Geburt.
- Evangelien sind Passionsgeschichten, nur mit kurzer Einleitung.
- Wen der Heilige Geist ergreift, der wird nach Jesus greifen.
- In Jesu Sterblichkeit ist die Herrlichkeit in Person.
- Nicht Vergänglichkeit, nicht Sterblichkeit. sondern Herrlichkeit wird für Jesus Leute das Letzte sein.
- Nicht Vergänglichkeit, sondern Herrlichkeit für die, die zu Jesus gehören.
- "Jesus Christus, König und Herr. Sein ist das Reich, die Macht, die Ehr, gilt kein anderer Name, heute und ewig, Amen."