
Wache auf, du bist im Krieg! - Teil 4 (Helm des Heils)
Ein Soldat im geistlichen Kampf: Kraft und Hoffnung im Ziel
Wir befinden uns heute im mittlerweile vierten Teil der Predigtserie „Wache auf, du bist im Krieg – die Waffenrüstung Gottes“.
Das Bild ist euch allen bekannt: In dieser Waffenrüstung wird uns ein Soldat vorgestellt, der im Kampf steht. Wenn wir das Leben eines Soldaten auf unsere heutige Zeit übertragen, stellt sich die Frage, was einem Soldaten Kraft und Hoffnung zum Kämpfen gibt.
Wenn wir an einen Soldaten in unserer Zeit denken, der vielleicht für eine gute Mission in ein Krisengebiet geschickt wird – nicht, um Länder zu erobern, sondern um Ordnung zu bringen oder jemanden zu befreien –, dann stellt sich die Frage: Was gibt diesem Soldaten Kraft und Hoffnung, dort auszuhalten? Was gibt ihm Hoffnung, wenn er Leid sieht, wenn Bomben neben ihm hochgehen, wenn Kameraden fallen und wenn er das Leid in diesem fremden Land erlebt? Was gibt ihm einfach Hoffnung, um dort lebendig wieder herauszukommen?
Ich glaube, dass einem Soldaten ein oder mehrere Ziele Kraft geben. Das erste ist, dass der Soldat Sinn in seiner Mission sieht, wenn er weiß, wofür er kämpft. Es ist natürlich etwas anderes, wenn er überzeugt ist, für etwas Gutes zu kämpfen und daran glaubt, den Kampf auch zu gewinnen.
Es gibt nichts Schlimmeres – vielleicht kennt ihr das aus eurem eigenen Leben – als das Gefühl des Aufgebens. Wenn man merkt, dass man etwas nicht schafft und dieses erdrückende Gefühl hat, aufgeben zu müssen. Das nimmt einem den Lebensmut.
Das zweite, was einem Soldaten Hoffnung und Überlebenswillen gibt, ist die Hoffnung, zurück in die Heimat zu kommen. Das ist oftmals die größte Hoffnung: „Ich muss zurück zu meiner Familie, ich möchte meine kleinen Kinder aufwachsen sehen. Ich muss, auch wenn es gefährlich wird, lebendig wieder herauskommen.“
Ich glaube, dass genau diese Hoffnung vielen Soldaten Kraft gibt. Sie hilft ihnen, noch einmal die Zähne zusammenzubeißen und nicht zu resignieren.
Diese Hoffnung auf die ruhige Heimat, die Sehnsucht, bei denen zu sein, die man liebt, und das Überzeugtsein vom Sieg – selbst wenn man unter schwerem Beschuss steht – führen dazu, nicht aufzugeben. „Ich muss zurück, ich muss in meine Heimat, ich muss zu meinen Kindern.“
Wie viele Väter, die im Krieg sind, wollen unbedingt überleben – für ihre Kinder und Frauen. Wie viele das sind? Ich glaube, wirklich viele. Sie lesen Briefe von zu Hause und schöpfen daraus neue Kraft.
Die geistliche Bedeutung des Helms des Heils
Ich glaube, dass genau diese Hoffnung auf die Heimat, dieses Überzeugtsein, dass auch wir einmal in eine ewige Heimat eingehen werden, Paulus als Mutmacher vermitteln möchte. Er benutzt das Bild des Helms des Heils, um uns Mut zu machen. Dieses Heil, in das wir einmal eingehen werden, ist das gleiche Bild, das Paulus bei den Soldaten verwendet. Auf uns übertragen sind wir geistliche Soldaten, die unter geistlichem Beschuss stehen und im geistlichen Kampf kämpfen.
Diese Hoffnung, dass wir einmal in die Ewigkeit eingehen, soll uns Mut machen – gerade dann, wenn es schwer wird, dranzubleiben. Wir wollen den Bibeltext aus Epheser 6 lesen, die Verse 10 bis 17. Heute geht es vor allem um Vers 17, aber wir lesen den gesamten Abschnitt noch einmal, um zu sehen, womit Paulus uns Mut machen will, worauf er unseren Blick richtet und welche Gefahr gleichzeitig besteht. Denn der Feind will uns diese Hoffnung rauben.
Epheser 6,10-17:
„Im Übrigen, meine Brüder, seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr standhalten könnt gegenüber den listigen Kunstgriffen des Teufels. Denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Regionen.
Und genau deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tag widerstehen und, nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, euch behaupten könnt. So steht nun fest, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit und angetan mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit und die Füße gestiefelt mit der Bereitschaft zum Zeugnis für das Evangelium des Friedens.
Vor allem aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt. Nehmt auch den Helm des Heils!“
Wir haben uns in den letzten Einheiten bereits angeschaut – und ich sage euch nichts Neues –, dass jeder Christ im geistlichen Kampf oder Krieg steht, je nachdem, welches Wort man wählt. Wir haben genau betrachtet, dass der Teufel und seine Dämonen Gott hassen. Weil sie Gott hassen, greifen sie uns an und damit den Plan Gottes. Sie versuchen, diesen Plan durchzustreichen. Gottes Plan kann zwar nicht durchgestrichen werden, aber sie versuchen es dennoch. Sie hassen Gott und greifen uns an, weil sie damit in Wirklichkeit Gott angreifen.
Das haben wir in den letzten Einheiten betrachtet, als wir Kapitel 3 und Kapitel 6 miteinander verglichen haben. Im letzten Mal ging es speziell darum, dass der Teufel uns mit feurigen Pfeilen beschießt. Manchmal füttert er uns mit falschem Denken – falschem Denken über unsere Geschwister, über Gott und über uns selbst. Der Teufel schafft es mit seinen feurigen Pfeilen, uns kleinmütig zu machen oder, je nachdem wie wir veranlagt sind, auch hochmütig.
Die Lösung, die wir uns beim letzten Mal angeschaut haben, war, dass wir durch den Glauben unser Denken mit biblischem Denken austauschen. Das heißt: Was glaube ich über mich? Was denke ich über mich? Und was sagt die Schrift über mich? Wir nehmen dieses falsche Denken gefangen unter biblischer Wahrheit und stützen uns mit unserer ganzen Kraft und unserem ganzen Glauben auf diese Wahrheit.
Das war das, was wir beim letzten Mal erarbeitet haben. Das ist ein Kampfschauplatz, an dem wir angefochten werden. So wie es in Kapitel 6, Vers 11 heißt: „Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr standhalten könnt.“ Das Ziel der Waffenrüstung ist: Bleibt stehen!
In Vers 11 heißt es weiter: „Denn der Teufel kommt mit listigen Kunstgriffen.“ Er geht methodisch, geplant und durchdacht vor, um deinen Glaubenslauf zu behindern. Er nimmt viel Intelligenz in Anspruch und lässt sich manchmal auch viel Zeit, um dich dahin zu bringen, dass du kein Zeugnis mehr bist.
Er versucht es immer wieder. Aber Paulus sagt: Ihr könnt bestehen! Ihr könnt bestehen, wenn ihr die Kraft Gottes in Anspruch nehmt, die er euch hier in der Waffenrüstung zur Verfügung stellt.
Der Helm des Heils als Quelle der Hoffnung
Und heute wollen wir uns einen neuen Kriegsschauplatz anschauen, und zwar den Helm des Heils. Paulus schreibt uns heute in Vers 17: Nehmt den Helm des Heils! Nehmt den Helm des Heils!
Heute gibt Paulus uns Hoffnung, so wie diese Soldaten, die unter schweren Bedingungen kämpfen, Hoffnung hatten, um nach Hause zu kommen. Gott gibt uns durch Paulus die Gewissheit des Heils. Gott gibt uns durch Paulus die Gewissheit des Sieges in unseren Kämpfen.
Diese Gewissheit gilt gerade in unserer Schwachheit und in unserem Versagen, dass das Endziel erreicht wird. Das ist die Hoffnung, die wir festhalten müssen: Dass in unserem Versagen und in unserer Schwachheit das Endziel erreicht wird.
Doch diese Hoffnung kann uns geraubt werden. Es kann passieren, dass wir nicht mehr diesen Blick auf die ewige Errettung, auf das ewige Leben haben, das wir einmal eingehen werden. Manchmal ist es, als ob ein Nebel um uns liegt, und wir haben nicht mehr diesen klaren Blick.
Es ist so, dass ein Mensch Ziele braucht. Unser Ziel ist es, einmal in die Ewigkeit einzugehen. Das ist kein verschwommenes Ziel. Ich weiß, bei uns ist es oft ein verschwommenes Ziel – das sage ich aus eigener Erfahrung – aber eigentlich ist es eine Hoffnung, die mir jeden Tag Mut gibt. Jeden Tag sage ich mir: Ich gehe einmal in die Ewigkeit Gottes ein.
Der Sieg ist gewonnen, der Kampf ist gewonnen. Ich stehe auf dem Sieg und gehe ein ins ewige Leben. Und dann fängt doch erst das wahre Leben an. Auch das ist für uns oft zu verschwommen, so wissen wir es ja. Aber wenn wir es wirklich wüssten, dass dann das wahre Leben beginnt!
Paulus schreibt in Vers 17: Nehmt diesen Helm des Heils! Ihr müsst ihn aktiv anziehen. Warum? Weil der Teufel euch mit listigen Kunstgriffen diese Hoffnung rauben will. Er will euch auch das Hoffnungsvolle, das zu diesem Ziel hinführt, rauben.
Was er tun will, ist, unser Denken und unseren Blick von dieser Hoffnung wegzulocken, weg von dieser Hoffnung. Paulus schreibt dasselbe auch an die Thessalonicher. In 1. Thessalonicher 5, da schreibt er ebenfalls von diesem Helm des Heils.
Die Hoffnung auf das Heil als geistliche Erwartung
1. Thessalonicher Kapitel 5, Verse 1 bis 11, behandelt im Wesentlichen die Erwartung, dass Christus bald wiederkommt. Das ist der Grundgedanke dieses Abschnitts.
In Vers 2 schreibt Paulus, dass der Tag des Herrn kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. Dabei richtet sich Paulus nicht mit der Keule des Gesetzes an die Thessalonicher, sondern er ermutigt sie auf eine positive Art und Weise. Er möchte, dass sie bereit sind, wenn der Herr kommt.
Auf uns übertragen schreibt Paulus: Liebe Gemeinde in Hersbruck, unser Herr kann plötzlich kommen – und nicht nur das, er wird plötzlich kommen. Deshalb habt diese Hoffnung und seid auf diesen Tag vorbereitet. Das ist der Kern dessen, was Paulus ausdrückt.
Warum muss Paulus das schreiben? Weil es im Alltag leicht passieren kann, dass wir unseren Fokus auf die ewige Ewigkeit verlieren. Ich betone bewusst „ewige Ewigkeit“, denn wenn wir wirklich verstehen würden, worauf wir hinarbeiten, nämlich auf dieses ewige Leben, das wir einmal leben werden, wenn wir vor Christus stehen, dann wäre unser Blick auf das Ziel klarer.
Es kann laut 1. Thessalonicher 5 passieren, dass unser Blick verloren geht und wir anfangen, „mit den Schlafenden zu schlafen“ (Vers 7). Das bedeutet, wir schlummern ein, erwarten den Herrn nicht mehr und verlieren den Blick auf unser Heil.
Paulus gibt ein Gegenmittel in Bezug auf diese Ewigkeit. In 1. Thessalonicher 5, Vers 8 heißt es: „Wir aber, die wir dem Tag angehören und nicht mit den Schlafenden schlafen, wollen nüchtern sein, angetan mit dem Brustpanzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung.“
Diese Hoffnung bezieht sich auf das Heil. Sie muss in uns lebendig werden. Es reicht nicht zu sagen: „Schön, ich gehe ins ewige Leben, danke Herr Jesus.“ Es muss eine lebendige Hoffnung sein. Du kannst in dein Herz schauen und prüfen, wie lebendig diese Hoffnung ist. Das ist zentral für dich in dieser Zeit.
Dasselbe, was Paulus im Epheserbrief schreibt, findet sich hier wieder: der Helm des Heils steht für die Hoffnung auf das Heil.
Ich möchte dich zu Beginn mit einer Frage konfrontieren, mit der ich mich bei der Vorbereitung bewusst auseinandergesetzt habe, um herauszufinden, ob wir diesen Helm tragen: Lebst du mit der Ewigkeit vor Augen? Ist diese Hoffnung für dich lebendig?
Ist sie keine Last oder ein Druck, sondern eine lebendige Freude, die dich dazu bringt, alles auf dieses eine Ziel auszurichten – so wie eine Pfeilspitze auf ihr Ziel? Es ist Hoffnung, keine Last.
Diese Hoffnung will uns geraubt werden. Sie gibt dem Soldaten den Mut, wieder nach Hause in seine Heimat zu kommen, manchmal die schweren Lasten auszuhalten, aber mit dem Ziel vor Augen: „Ich will zurückkommen, ich komme an.“
Die Gefahr, den Blick auf das Ziel zu verlieren
Warum diese naheliegende Frage, ob du das Endziel der Ewigkeit wirklich vor Augen hast? Wir laufen Gefahr, diese Hoffnung zu verlieren. Der Teufel möchte dir diese Hoffnung rauben. Er will dir dieses große Endziel so klein machen, indem er dir kleine, vergängliche Dinge unendlich groß erscheinen lässt. Schönes Wortspiel, oder?
Der Teufel möchte dir diese Hoffnung rauben, indem er das große Endziel, ja, diese ewige Ewigkeit, kleinmacht. In dieser Ewigkeit stehen wir anbetend vor dem Herrn. Dort gibt es keinen Kummer und kein Leid. Dort werden wir vom Herrn belohnt. Diese ewige Ewigkeit will er dir kleinmachen – zugunsten kleiner Dinge, die er dir unendlich groß erscheinen lässt.
Ja, das kann passieren. Was meine ich damit? Nun, es gab einmal einen Vortrag auf dem fränkischen Jugendtag in Rot. Der Redner verglich diese Perspektive mit der Ewigkeit und den ewigen Zielen mit einem Hasenrennen. Er sagte, dass bei einem Hasenrennen oft zehn Hasen in ihrer Startbox stehen. Sie haben fünf Meter zu rennen, und das Endziel ist ein richtig saftiger Haufen Salat, Karotten und so weiter. Das ist das, was die Hasen motiviert, das Endziel zu erreichen.
Dann sieht man, wie die Hasen losrennen. Am Anfang sprinten sie mit voller Kraft. Doch nach zwei Metern drehen sie ab und suchen sich irgendwelche kleinen Gräser, die da irgendwo wachsen, und fressen ein paar Halme.
Und genau das ist das Beispiel. Wir denken uns: „Ihr Hasen, wie dumm seid ihr?“ – natürlich mit Humor gemeint. „Lauft doch zwei, drei Meter, und ihr werdet ein Fest feiern.“ Aber was machen sie? Sie drehen sich weg und essen ein paar gemähte Grashalme.
Das ist genau das. Und ist es in unserem Leben nicht genauso? Ganz ehrlich: Wie oft lassen wir uns von unwichtigen Dingen ablenken und verlieren die Hoffnung? Wir verlieren das Streben nach der Ewigkeit, nach diesem Endziel, der Erlösung unseres Lebens und dem Lohn, den Gott uns gibt.
Wir verlieren so oft unsere mutige Hoffnung. Eine mutige Hoffnung, die uns manchmal – wenn nicht immer – Sinn und Zuversicht in Schwierigkeiten gibt. Die Frage ist: Sind nicht wir manchmal wie Hasen, bei denen die Belohnung, diese ewige Belohnung, dieses ewige Leben, manchmal wie ein Nebel verschwindet?
Ist es nicht so, wie wir alle wissen: Wir werden vom Herrn belohnt, wenn wir treu sind. Wir alle wissen, dass Gott uns eine Wohnung baut. Wir alle wissen, dass es sich lohnt, für die Ewigkeit zu leben. Aber ist es nicht oft nur theoretisches Wissen? Diese eigentliche biblische Wahrheit ist wie in einem Nebel.
Bei mir ist es so: Ich möchte sie erfassen, aber ich kann mein eigenes Herz nicht von dieser Wahrheit überzeugen. So ist es bei mir. Ich weiß, eigentlich müsste ich so handeln. Doch es ist wie in einem Nebel. Ich kann es nicht fassen. Ich kann mein eigenes Herz dadurch nicht ändern.
Der geistliche Wettkampf und die Motivation zum Durchhalten
Paulus beschreibt in seinem Leben im ersten Korintherbrief Kapitel neun genau diese Rennbahn, von der er spricht. Er benutzt das Bild von Sprintern, doch im Grunde ist es dasselbe Beispiel: das Ziel vor Augen zu haben und darauf hinzuarbeiten – die Hoffnung auf die Herrlichkeit.
In 1. Korinther 9,24-25 spricht er von dieser Hasenrennbahn, übertragen auf uns: „Wisst ihr nicht, liebe Geschwister in Hersbruck, dass die, welche in der Rennbahn laufen, zwar alle laufen, aber nur einer den Preis erlangt?“ Damit meint er die Wettkämpfe, bei denen alle in eine Richtung rennen, zum Beispiel ein 100-Meter-Sprint, und nur einer gewinnt.
Bei uns wird es nicht so sein, dass es nur einen Sieger gibt, aber Paulus nimmt dieses Beispiel. Er sagt: „Lauft so in dieser Rennbahn auf dieses eine Ziel hin, damit ihr den Preis erlangt.“ Jeder, der an diesem Wettkampf teilnimmt, ist enthaltsam in allem, um einen vergänglichen Siegeskranz zu empfangen. Wir aber einen unvergänglichen.
Paulus will uns hier Mut machen für unseren Erdenlauf. Er beschreibt das Leben als Wettkampf und ermutigt uns in Vers 25, auf einen unvergänglichen Siegeskranz hinzuarbeiten.
Paul Washer hat das einmal sehr eindrücklich dargestellt. Vielleicht schicke ich dieses etwa dreiminütige Video später noch in die Gemeindegruppe. Er beschreibt es mit einem Athleten, der einen 100-Meter-Sprint läuft. Diese Athleten trainieren ihr ganzes Leben. Sie passen alles diesem einen Ziel an: ihre Essgewohnheiten, ihre Freundschaften, ihren Spaß. Ihr ganzes Leben ist von Kindheit an perfekt auf dieses Ziel getaktet – um einmal diesen Zehn-Sekunden-Lauf auf 100 Meter zu schaffen.
Das ganze Leben ist wie eine Fallspitze auf dieses eine Ziel gerichtet: einmal zehn Sekunden laufen und dann einen Siegeskranz bekommen, vielleicht die Olympiade gewinnen oder Ähnliches. Das ist das Bild, das Paulus hier benutzt. Sie rennen, sind enthaltsam in allem und das alles, um einen vergänglichen Siegeskranz zu erhalten.
Wie viele Fußballspieler trainieren seit ihrer Kindheit in Akademien, in die viel Geld investiert wird. Sie trainieren und trainieren, um vielleicht irgendwann einmal die Weltmeisterschaft zu gewinnen – einen vergänglichen Siegeskranz.
Die Frage ist: Können wir nicht dasselbe für unseren Herrn tun? Können wir nicht genauso für einen unvergänglichen Siegeskranz kämpfen? Einen, der ewig bleibt?
Mit diesem Beispiel möchte ich zeigen, wozu manche Menschen bereit sind für einen vergänglichen Siegeskranz. Können wir es nicht für etwas Unvergängliches tun, für etwas, das niemals vergeht?
Paul Washer beschreibt weiter, wie er uns Mut macht, indem er sagt, wie es einmal sein wird, wenn du in die ewigen Hallen Gottes gerufen wirst. Dort versammeln sich alle Menschen, die jemals gelebt haben, vor dem Thron Gottes. Gott beginnt zu scheiden: Die einen sind ungläubig und werden in die ewige Verdammnis gerufen, die anderen sind seine Kinder.
Dann ruft er dich bei deinem persönlichen Namen nach vorne. In der Offenbarung heißt es sogar, dass wir neue Namen bekommen. Plötzlich heißt man zum Beispiel „Daniel der Treue“. Du wirst mit deinem neuen Namen vor allen geehrt, und Gott setzt dir diesen Siegeskranz auf – den unvergänglichen Siegeskranz.
Ist das nicht Motivation genug, für diesen unvergänglichen Siegeskranz zu leben? Für den Helm des Heils, für dieses Leben, das das eigentliche Leben ist – die ewige Ewigkeit?
Die Ablenkung durch das Vergängliche und die Herausforderung des Glaubenslaufs
Was macht der Teufel? Er schafft es, unseren Blick weg von der saftigen Belohnung hin zu ein paar trockenen Grashalmen zu lenken – so wie bei diesen Hasen. Ach, wie oft gelingt ihm das auch bei mir, ja, wirklich wahr.
Was sagt Paulus? „Lauft so, dass ihr ihn erlangt.“ Das ist keine Peitsche, sondern Ermutigung. Lauft, lauft! Ein Aufruf für dein Leben: Lauf so, dass du ihn erlangst!
Nun, ich kann dich wirklich gut verstehen, und das meine ich ernst. Ich kann es wirklich gut verstehen, weil ich dasselbe Problem habe. Es kann sein, dass du das, was wir heute gehört haben – dieses Ausrichten auf die Ewigkeit, diese Hoffnung auf die Ewigkeit – ernst nimmst. Vielleicht merkst du: „Oh ja, ich möchte das eigentlich.“ Und gleichzeitig erkennst du verzweifelt an, dass dir der Blick für die Ewigkeit fehlt.
Das kann einen schon in Verzweiflung bringen. Ich weiß, eigentlich ist es richtig, für die Ewigkeit zu leben. Aber ich habe diesen Blick nicht für die Ewigkeit. Diese Ewigkeit ist mir ehrlich gesagt nicht wichtig.
Natürlich kann man sehr aktiv für den Herrn sein und trotzdem nicht für die Ewigkeit leben. Ich kann dich verstehen, wenn dich das in eine Not bringt, die dir dein unwilliges Herz für geistliche Dinge zeigt. Vielleicht hast du auch ein blindes Herz für geistliche Dinge.
Ich habe genau dasselbe, wenn die Ewigkeit wie in einem Nebel ist. Wenn die Ewigkeit in unserem Denken wie ein Nebel ist, fällt es auch schwer, sich danach auszurichten.
Natürlich ist es einfacher, das zu ergreifen, was ich sehe, als das, was ich nicht sehe und im Glauben ergreifen muss. Natürlich ist es einfacher, mir jetzt auf die Schnelle etwas zu kaufen, das mich glücklich macht, anstatt etwas für die Ewigkeit zu tun.
Denn das eine ist schauen, das andere ist im Glauben leben. Natürlich ist es einfacher.
Gebet um den klaren Blick auf die Ewigkeit
Ich möchte dir Mut machen, wenn du dieses Problem in dir feststellst: Du denkst dir vielleicht, „Ach, eigentlich weiß ich, es ist richtig, für die Ewigkeit zu leben, aber dieses Leben ist mir einfach wichtiger.“ Wenn du so ehrlich sein kannst und das vor dem Herrn bekennen kannst – und vielleicht auch erst einmal vor dir selbst –, dann bist du schon einen wichtigen Schritt gegangen.
Wenn du dieses Problem bei dir feststellst, möchte ich dich zurückführen zum Epheserbrief, Kapitel 1. Denn die Epheser hatten genau dasselbe Problem. Es ist ein Problem, das wir alle haben, und ein Kampf, den wir alle kämpfen. Sonst würde Paulus nicht vom Helm des Heils schreiben. Versteht ihr? Das ist doch unser aller tägliches Brot.
Wenn du dieses Problem hast, dann klammere dich jetzt daran. Du kannst ganz praktisch das tun, was Paulus uns an zwei Stellen im Epheserbrief zeigt. Das Erste, was Paulus in Epheser 1 für die Epheser tut, finden wir in den Versen 15 bis 18. Diese Stelle haben wir schon einmal gehört, aber gerade in unserer Not wollen wir uns an diese praktische Ausführung erinnern.
Paulus hat zunächst unglaublich viel Theologie in den ersten Versen gelehrt. Danach betet er, dass Gott den Ephesern die Augen ihres Herzens öffnet. Was sind die Augen des Herzens? Genau das, was ich vorhin gesagt habe: In der Theorie wissen wir, wir müssen für die Ewigkeit leben, aber in der Praxis sind diese geistlichen Wahrheiten wie durch einen Schleier verborgen.
Paulus betet: „Oh Gott, öffne ihnen die Augen ihres Herzens, damit sie diese geistlichen Wahrheiten wirklich ergreifen und sich danach ausrichten können.“ Warum? Weil das unser Kampf ist. Es ist einfach schwierig. Unser Herz ist träge, oft blind und unwillig. So ist es nun einmal.
Gott betet, dass der Geist Gottes ein Wunder in ihren Herzen wirkt und ihnen die Augen öffnet. In Vers 18 bittet Paulus darum, dass sie erleuchtete Augen des Verständnisses bekommen, damit sie wissen, was die Hoffnung ihrer Berufung ist und all diese Themen.
Das Erste ist also: Wenn du diese Not hast, fang an zu beten: „Oh Gott, mach mir die Ewigkeit groß!“ Dann wird sich dein Leben von der Ewigkeit her ausrichten. Das wird kein Krampf sein.
Warum? Weil, wenn ich einen klaren Blick dafür habe, ist es für mich Motivation, Freude und Hoffnung. Versteht ihr? Es ist immer ein Perspektivwechsel. Es ist nicht so, dass ich mich nach der Ewigkeit ausrichten muss, aber eigentlich nicht will. Sondern wenn wir wirklich begreifen würden, was Gott für uns bereithält – so wie Hasen, die genau sehen, was für ein saftiger Haufen Salat dort liegt –, dann würden wir doch gerne loslaufen und die Grasbüschel am Wegesrand stehen lassen.
Uns fehlt einfach nur das Ziel, der Blick auf das Ziel. Paulus betet, und er betet nicht nur dieses eine Mal. Dazu kommen wir gleich noch.
Ich möchte euch noch kurz zeigen, wie man so ein Gebet praktisch beten kann. Du kannst einfach bitten: „Oh Gott, öffne mir die Augen, dass ich erkenne, worum es wirklich geht.“ Hast du das schon mal gebetet? „Oh Gott, öffne mir die Augen, dass ich erkenne, worum es wirklich geht.“
Und dann kannst du weiter bitten: „Ich bitte dich, mach mein Herz willig, für das Einzige zu leben, für das es sich lohnt. O Gott, öffne mir die Augen, dass ich erkenne, worum es wirklich geht. Und dann bitte ich dich, dass du mein Herz auch willig machst, für das Einzige zu leben, für das es sich lohnt.“
Das Gebet als Kampf um den Helm des Heils
Und dasselbe, was Paulus jetzt in unserem Kontext tut, finden wir in Epheser Kapitel 6, und zwar in Vers 18, einem Vers nach der Aufforderung, den Helm des Heils zu nehmen. Nachdem er uns in Kapitel 1 schon gezeigt hat, wie er dafür betet, dass wir geöffnete Augen für unsere Berufung und für diese ewigen Dinge bekommen, tut Paulus nun etwas, das wir uns genauer anschauen müssen. Versuchen wir, gedanklich dabei zu sein und das ein wenig zu durchdenken.
Paulus hat die Elemente der Waffenrüstung bis Vers 17 beschrieben. Vers 17 ist der letzte Vers, der die eigentliche Waffenrüstung aufzählt. Er sagt: So zieht das an, er greift den Schild des Glaubens, er setzt den Helm des Heils auf. Und was sagt er jetzt, wie das funktioniert? In Vers 18 schreibt er, nachdem er diese ganzen Elemente der Waffenrüstung aufgezeigt hat, was wir nun tun sollen.
Er schreibt in Vers 18, dass wir in Bezug auf die Waffenrüstung beten sollen. Und er meint nicht, dass wir nur einmal kurz beten, weil uns heute vielleicht ein Thema emotional berührt hat. Er sagt nicht einfach: „Bete einmal darum, dass du geöffnete Augen für das Heil bekommst, für diese ewige Perspektive.“ Sondern was sagt er in Vers 18? Wie sollen wir in Bezug auf das Beten handeln? Wie soll unser Gebet sein, wenn es um das Anziehen der Waffenrüstung geht?
Er sagt: Bete und flehe! Flehe um diesen Helm des Heils, um den Schild des Glaubens und um alle diese Elemente. Aber heute besonders um diesen Helm des Heils – flehe darum! Ich frage mich, ob du schon einmal eine richtige Not erlebt hast, das Schlimmste, was in deinem Leben passiert ist. Und wie hast du da gebetet? Das ist Flehen. Das ist wirkliches Flehen.
Paulus sagt: Flehe um diesen Helm des Heils! Geh auf deine Knie und flehe den Herrn an: „Herr, hilf mir! Öffne mir die Augen! Die Ewigkeit ist mir nicht groß genug, als dass ich bereit wäre, mein Leben danach auszurichten. Hilf mir!“ Das ist Flehen. Paulus fordert uns auf, nicht nur einfach den Helm aufzusetzen und dann zu denken: „Jetzt denke ich immer an die Ewigkeit.“ Sondern: Flehe darum!
Und dann steht weiter in Vers 18: Flehe zu Gott, aber nicht nur einmal in der Hoffnung, dass jetzt alles besser wird, sondern wie lange sollen wir flehen? Vers 18 sagt: Flehe ausdauernd! Wisst ihr, was Ausdauer bedeutet? Es bedeutet, dass es nicht reicht, nur einmal zu flehen. Bleibe dran! Erkämpfe es dir im Gebet!
Wenn du nur einmal betest: „Herr, mach mir die Ewigkeit groß!“, wird sich in deinem Leben nicht viel ändern. Du musst dranbleiben, ausdauernd sein und es immer wieder zu deinem Gebet machen. Dieses Thema muss ein Dauerthema in deiner Gebetsliste werden. Die gesamte Waffenrüstung Gottes muss ein Dauerthema in deinem Gebet sein.
„O Herr, hilf mir, den Schild des Glaubens zu ergreifen! O Herr, mach du mir die Ewigkeit groß! Hilf mir, diesen Helm des Heils, diese Hoffnung auf das Heil, festzuhalten!“ Es muss ein dauerhaftes Flehen sein. Paulus schreibt: Flehe mit Ausdauer, immer und immer wieder. Hör nicht auf!
Was schreibt er weiter in Vers 18? Sollst du nur für dich selbst flehen? Für wen sollen wir ausdauernd flehen, damit wir die Waffenrüstung Gottes begreifen können? Er schreibt: „Für alle Heiligen!“ Für dich würde es schon reichen, wenn du anfängst, für jeden aus der Gemeinde dauerhaft zu beten. Wenn du eine Gebetsliste hast, dann bete um diese Dinge.
Warum? Weil wir alle dasselbe Problem haben. Wir kämpfen alle denselben Kampf. Wir alle befinden uns in diesem Nebel. Wir sind alle wie Hasen, die nach kleinen Grashelmen jagen, anstatt das große Ziel zu verfolgen. Wir haben alle denselben Kampf. Deshalb sagt Paulus: Betet füreinander!
Ihr wisst, Gott erhört Gebet. Es ist eine allgemeine Aussage: Betet füreinander! Aber lasst uns damit wirklich anfangen – füreinander, miteinander, in Einheit, für den Glauben zu kämpfen. Lasst uns füreinander flehen, dass wir diese Ziele groß bekommen.
Wir brauchen es, weil Paulus es sagt. Und Paulus bittet sogar in den weiteren Versen: Tut es auch für mich! Paulus weiß, dass auch er es braucht. „Betet auch für mich, dass Gott mir den Mund auftut, damit ich das tun kann, wozu er mich berufen hat.“ Im Grunde sagt er: Betet auch für mich!
Wir brauchen es alle. Die Gemeinde braucht dich, die Gemeinde braucht dein ausdauerndes, treues Gebet für diese Punkte der Waffenrüstung. Wirklich, du bist nicht zu klein, und dein Gebet ist nicht zu schwach. Paulus will dich persönlich zu einem Beter machen, damit du diesen Glaubenslauf im Glauben laufen kannst.
Kerngedanken und Ermutigung zum Abschluss
Ja, und so möchte ich zum Schluss kommen. Ich möchte uns jetzt noch einmal kurz an die Grundkerngedanken erinnern.
Der erste Kerngedanke ist das Beispiel von einem Soldaten, der während seines Einsatzes in einem Krisengebiet eine Hoffnung hat, die ihn antreibt: die Hoffnung, zurück in seine Heimat zu kommen, zurück zu denen, die er liebt. So brauchen auch wir in unserem Glaubenslauf und in unseren Glaubenskämpfen diese klare Hoffnung. Sie hilft uns, uns nicht ablenken zu lassen – wie die Hasen, die sich von allem Möglichen ablenken lassen. Wir benötigen diesen klaren Blick, diese klare Hoffnung auf das Heil. Das ist heute unser Thema.
Wir brauchen einen klaren Blick auf die Ewigkeit und auf das, was Gott uns in Christus bereits geschenkt hat. Ebenso wichtig ist der Blick auf das, was er uns noch überreichen wird. Es wird einfach wunderbar sein in der Ewigkeit.
Ein weiterer Kerngedanke ist, dass uns diese Ewigkeitsperspektive Mut zur Nachfolge schenkt. Deshalb will uns der Teufel diesen Helm des Heils rauben. Er will uns die Hoffnung nehmen. Er will diese Hoffnung wie in einem Nebel klein und unscheinbar machen.
Es kann sein, dass er auch deinen persönlichen Blick in deinem Leben trübt. Du kannst ja dein Leben einmal vor dem Herrn überprüfen, um zu sehen, ob es dem Teufel gelungen ist, deinen Blick wie bei diesen Hasen auf vergängliche Grashalme zu lenken.
Ich möchte uns auch daran erinnern, dass wir Gott für uns selbst, aber auch für die Gemeinde ausdauernd anflehen. Lasst uns das wirklich ernst nehmen. Lasst uns in unserer stillen Zeit für uns und für unsere Gemeinde ausdauernd beten. Hört nicht auf, für diese Waffenrüstung zu beten.
Ich möchte euch wirklich ermutigen, für jeden Einzelnen und für euch selbst zu flehen. Denn wenn Gott so ernst ist, dann ist es auch für uns ernst.
So möchte ich mit einem letzten Bibelvers der Ermutigung schließen.
Die Perspektive des Sieges am Lebensende
2. Timotheus Kapitel 4 – das ist die Perspektive, die Paulus hatte. Der zweite Timotheusbrief ist der letzte Brief, den Paulus an seinen Timotheus geschrieben hat. Timotheus war für Paulus wie ein geistliches Kind, das er im Glauben großgezogen hat.
Paulus blickt am Ende seines Lebens zurück. Er vermutet, dass er bald sterben wird. Das sieht man in Kapitel 4, Vers 6, wo er schreibt: „Denn ich werde schon geopfert, und die Zeit meines Aufbruchs ist nahe.“ Paulus ist wie ein Läufer auf einer Rennbahn, den wir vorhin schon betrachtet haben. Er hat seinen Lauf vollendet und weiß, dass er nun kurz vor dem Ziel steht.
Schaut, wie Paulus jetzt in die Ewigkeit blickt. Kennt ihr das, wenn Menschen etwas anschauen und dabei so ein Strahlen in den Augen haben? Wie ein Kind, das durch eine Fensterscheibe schaut und drüben viele Spielsachen oder Playmobil sieht? Mit solchen Augen schaut Paulus in die Ewigkeit, wie es in Vers 8 heißt.
Und was sagt er? „Von nun an liegt mir die Krone bereit, die der Herr mir an diesem einen Tag zuerkennen wird.“ Paulus sieht sein ganzes Leben als vollendet an. Es ist vorbei, und er hat diese strahlenden Augen, weil er auf die Krone schaut, die der Herr ihm geben wird.
Wisst ihr, was die Ermutigung dabei ist? Wenn ihr euch diesen Vers genauer anschaut, lest ihr, dass auch für jeden von euch so eine Krone bereitliegt. Dort steht nämlich: „Für jeden, der Christus liebgewonnen hat, liegt diese Krone bereit.“ Sie liegt bereit – das heißt, es gibt eine Art Vitrine, in der deine Krone liegt, die Gott für dich bereithält.
Gott wünscht sich, dass auch ihr, wie Paulus, dieses Funkeln in den Augen habt. So: „Ich habe den Lauf gekämpft, und nun werde ich aufbrechen zu meinem Herrn, zu meinem Endziel.“ Gott wird euch diese Krone geben. Außerdem wird er euch einen neuen Namen geben. Ihr seid dann nicht mehr Tobias, der Sünder, sondern Tobias, der was auch immer – so, wie Gott euch nennen möchte.
Versteht ihr? So wird es sein. Das möchte ich euch als Ermutigung mitgeben. Amen.