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Haben wir vergessen, wer unser Gott ist?

Überblick über Jesaja, Teil 14/18
09.05.2023Jesaja 40,1-48,22
SERIE - Teil 14 / 18Überblick über Jesaja

Ängste in unserer Zeit und die Frage nach Gottes Stärke

Wir leben in einer Zeit, die von Ängsten geprägt ist. Auch unser persönliches Leben ist von Ängsten bestimmt.

Es ist noch nicht lange her, da hatten viele Menschen in diesem Land Angst vor einem Virus und den Folgen, die dieses Virus für sie oder für Menschen, die ihnen wichtig sind, haben könnte. Andere Menschen fürchteten staatliche Eingriffe und Beschränkungen des persönlichen Lebens. Manche hatten Angst vor einer Impfung. Seit letztem Jahr wächst die Angst vor Krieg, weil dieser einfach nähergekommen ist. Viele Menschen fürchten die Folgen von Klimaveränderungen oder die Inflation. In unserer Gesellschaft gibt es viele Gründe, Ängste zu haben. Die wenigsten Menschen haben alle diese Ängste, aber es gibt zahlreiche Gründe, Angst zu empfinden.

Ich möchte heute wieder gemeinsam mit euch in das Buch Jesaja schauen. Es ist ein Schriftstück aus einer ganz anderen Zeit, verfasst für eine Situation, die völlig anders war. Die Ängste damals waren ganz andere, die Fragen, die im Raum standen, unterschieden sich stark von unseren heutigen. Trotzdem scheint es mir so, dass manche Antworten, die Gott in Jesaja gibt, auch für unsere Zeit, für unsere Gesellschaft und vor allem für uns und unsere Ängste relevant sind.

Eine der großen Fragen in der damaligen Zeit in Israel war – und wir haben im Laufe dieser Predigtreihe schon öfter darüber gesprochen –: Ist Gott stark genug?

Ist Gott stark genug, um uns zu helfen gegen diese assyrische Supermacht, die alles überrollt? Diese Supermacht hatte den ganzen Nahen Osten unterworfen und bisher konnte niemand und nichts ihr widerstehen. Ist dieser Gott Israels, dieser Gott des kleinen Volkes, von dem nur noch das Königreich Juda mit seiner Hauptstadt Jerusalem übrig geblieben ist, stark genug, um uns vor dieser menschlichen Übermacht zu retten und zu bewahren?

Wenn wir heute noch einmal in die Kapitel Jesaja 40 bis 48 hineinschauen, ist es vielleicht gut, obwohl wir das schon ein paarmal gemacht haben, noch einmal ein Stück zurückzugehen und uns anzusehen, wie diese Frage damals formuliert wurde.

Die Bedrohung durch Assyrien und die Herausforderung an den Glauben

Zu der Zeit, zur Lebenszeit Jesajas, standen die Assyrer vor Jerusalem. Das ganze Land war erobert. Der Nordteil Israels war schon lange kein eigenständiger Staat mehr, und die Bevölkerung war bereits deportiert worden. Auch viele Menschen aus Juda, dem Südteil Israels, wurden inzwischen deportiert. Alle Städte waren entweder erobert oder kurz davor, erobert zu werden.

Der assyrische König wird in seinen Annalen schreiben, dass er 46 befestigte Städte Judas erobert hat. Jerusalem, sagt Jesaja, ist übrig geblieben wie eine Hütte im Gurkenfeld. Eine assyrische Armee steht vor den Toren Jerusalams.

Der hohe Beamte, der wahrscheinlich zu dieser Zeit einfach die Rolle des Heerführers dieses Heeresteils übernommen hatte, steht vor den Toren Jerusalams und fordert den König sowie die Bevölkerung auf, sich dieser Übermacht zu ergeben. Seine Argumentation ist interessant.

Ich lese noch einmal Jesaja Kapitel 36, Vers 13: Der Rapsake, das ist der Titel dieses hohen Beamten, trat vor, rief mit lauter Stimme auf Jüdisch, damit alle es verstehen, und sprach: „Hört die Worte des großen Königs, des Königs von Assyrien! So spricht der König: Lasst euch von Hiskia nicht täuschen.“ Hiskia war zu dieser Zeit der König in Jerusalem, der König über Juda.

„Hiskia wird euch nicht erretten können. Vertraut nicht auf den Herrn, euren Gott, wenn er sagt: ‚Der Herr wird uns gewiss retten, diese Stadt wird nicht in die Hand des Königs von Assyrien gegeben werden.‘ Hört nicht auf Hiskia!“, sagt der assyrische Heerführer.

Und dann, noch einmal in Vers 16: „Lasst euch nicht verführen von Hiskia, wenn er sagt: ‚Der Herr wird uns retten.‘ Haben die Götter der Nationen jedes ihr Land aus der Hand des Königs von Assyrien errettet? Denkt nach: Wo sind die Götter von Hamath und Arpad, wo die Götter von Sepharvaim? Haben sie etwa Samaria aus meiner Hand errettet?“ Das war ein Stich, oder? Samaria hatte offiziell denselben Gott wie Jerusalem, offiziell.

„Wurde Samaria errettet?“, fragte der assyrische Beamte. „Welche Götter unter allen Göttern dieser Länder haben ihr Land aus meiner Hand errettet? Warum sollte gerade euer Gott Jerusalem aus meiner Hand retten? Gerade euer Gott?“ Das ist die Frage, die im Raum steht.

Die Antwort Jesajas und die Rettung Jerusalems

Hiskia schickt eine Gesandtschaft zu Jesaja. Jesaja gibt an dieser Stelle eine relativ kurze Antwort. Die kurze Antwort lautet: Der König von Assyrien wird ein Gerücht hören – von einer herannahenden feindlichen Armee. Daraufhin wird er abziehen, und genau das geschieht auch.

Es kam eine Armee aus Süden, die am Mittelmeer entlangzog. Ein kuschitischer Heerführer, späterer König, führt eine ägyptische Armee. Tatsächlich ziehen die Assyrer daraufhin von Jerusalem ab. Dies ist eine Erfüllung der Verheißung durch Jesaja. Es dauert jedoch nicht lange, bis die Assyrer wieder zurückkehren.

Die Ägypter waren nicht stark genug, um die Assyrer endgültig zu besiegen. Historisch ist es etwas umstritten, ob überhaupt jemand einen klaren Sieg errungen hat. Auf jeden Fall zogen sich die Ägypter zurück, und die Bedrohung durch Assyrien wurde erneut aktuell.

Zunächst schreibt der assyrische König nun einen Brief an Hiskia. Der Inhalt dieses Briefes ähnelt weitgehend dem, was sein Minister bereits vor den Toren Jerusalems gesagt hatte. Hiskia liest diesen Brief persönlich.

In Jesaja 37,10 heißt es: „Als der König von Assyrien das hörte, sandte er Boten zu Hiskia und sprach: So sollt ihr zu Hiskia, dem König von Juda, sprechen und sagen: ‚Dein Gott täusche dich nicht, auf den du vertraust! Wenn er spricht: Jerusalem wird nicht in die Hand des Königs von Assyrien fallen! Siehe, du hast gehört, was die Könige von Assyrien allen Ländern angetan haben, indem sie sie vernichteten. Und du solltest gerettet werden? Warum gerade du? Haben die Götter der Nationen, die durch meine Väter vernichtet wurden, sie gerettet? Gusan und Haran und Rezep und die Kinder Edens, die in Tel Azar waren? Wo ist der König von Hamath und der König von Arpad und der König der Stadt Sepharvaim, von Hena und Iwa?‘“

Diese Fragen stehen im Raum: Warum sollte gerade dieser Gott retten, wo alle anderen Götter es nicht konnten? Warum gerade der Gott dieses kleinen Landes? Ist Gott stark genug, um seine Stadt vor dieser militärischen Supermacht zu beschützen und zu retten? Ist Gott stark genug?

Hiskias Gebet und Gottes Eingreifen

Und Ischia nimmt den Brief, liest ihn und bringt ihn in das Haus Gottes. Dort liest er ihn vor Gott und spricht mit Ihm über diesen Brief.

 Jesaja 37,14: Und Ischia nahm den Brief aus der Hand der Boten, las ihn und ging in das Haus des Herrn hinauf. Er breitete den Brief vor dem Herrn aus und betete zu Ihm: „Herr, der Herr, der Gott der Heerscharen Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist der Gott aller Königreiche der Erde.“

Ischia betont: Du bist nicht nur der Gott Israels, sondern der alleinige Gott über alle Königreiche der Erde. Er sagt: „Du hast den Himmel und die Erde gemacht, du bist der Schöpfer.“

Dann bittet er: „Herr, neige dein Ohr und höre! Herr, öffne deine Augen und sieh! Höre alle Worte Sanheribs!“ Sanherib war der König von Assyrien, der gesandt wurde, um den lebendigen Gott zu verhöhnen.

Ischia fährt fort: „Wahrlich, Herr, die Könige von Assyrien haben alle Nationen und ihr Land verwüstet. Sie haben ihre Götter ins Feuer geworfen, denn diese waren keine Götter, sondern Werke von Menschenhänden – aus Holz und Stein. Und sie haben sie zerstört.“

„Und nun, Herr, unser Gott, rette uns aus seiner Hand, damit alle Königreiche der Erde erkennen, dass du allein der Herr bist!“

Das ist die Botschaft: Gott ist der einzige Gott, der Schöpfer und Herr über alle Königreiche der Erde. Er ist stark genug, sogar diesen assyrischen König mit seinem unbesiegbaren Heer zu besiegen.

Manche von euch kennen das Ende der Geschichte:

 Jesaja 37,36: „Und der Engel des Herrn ging aus und schlug im Lager der Assyrer hundertfünfundachtzigtausend Mann. Als man früh morgens aufstand, siehe, da waren sie allesamt Leichname.“

Sanherib, der König von Assyrien, brach daraufhin auf, zog fort und kehrte zurück nach Ninive.

Das war die Antwort auf die Frage: Ist Gott stark genug?

Die Herausforderung durch Babylon und die Frage nach Gottes Macht in der Verbannung

Wer ist eigentlich Gott zur Lebenszeit von Jesaja? Zur Lebenszeit von Jesaja war diese Antwort völlig eindeutig. Jesaja selbst hat im ersten Teil seines Buches immer wieder von diesem Ereignis erzählt und sich darauf bezogen.

Kommen wir zum zweiten Teil des Buches. Jesaja blickt etwa vier bis fünf Generationen in die Zukunft. Dabei schaut er nicht in eine ferne Zukunft, sondern auf einen Zeitraum von etwa vier bis fünf Generationen.

Was war inzwischen passiert? Die Babylonier, zur Zeit Jesajas noch ein Teil des assyrischen Reiches, hatten sich selbstständig gemacht. Sie verbündeten sich mit den Medern, zerstörten die alten assyrischen Herrschaftsstrukturen und vernichteten das assyrische Heer.

Das neu-babylonische Reich entstand auf ungefähr demselben Gebiet wie zuvor das assyrische Reich. Dieses neu-babylonische Reich wurde zur neuen Weltmacht. Nebukadnezar war der neue, unbeschränkte Herrscher über den Vorderen Orient.

Was die Assyrer nicht geschafft hatten, gelang Nebukadnezar: Er eroberte Juda, zerstörte Jerusalem und deportierte die Bevölkerung. Wir haben beim letzten Mal gesehen, dass das Land zu einer Wüste geworden war.

Dabei stellt sich eine wichtige Frage: Gott war stark genug, um die Assyrer zu besiegen – war er zu schwach, um die Babylonier zu besiegen? Waren die Götter Babylons vielleicht stärker als der Gott Israels? Denn wenn schon die Götter und die Militärmaschinerie Assyriens nicht stärker waren als der Gott Israels, wie konnte dann Babylon siegen?

Diese Frage war verständlicherweise in den Köpfen der Menschen präsent. Eine zweite Frage, die sie bewegte, lautete: Wir leben jetzt seit ein, zwei, drei, vier Generationen in Babylon, irgendwo in Mesopotamien. Ist der Gott Israels stark genug, um uns hier zu helfen? Oder ist er nur stark in seinem Land, in seiner Stadt?

So weit weg von seinem Tempel, der ohnehin in Ruinen liegt – sieht Gott uns hier eigentlich noch? Und ist er stark genug, um uns hier zu helfen?

Das waren Fragen, die die Menschen hatten. Fragen, die man nicht einfach so abtun kann. Der Lauf der Geschichte schien viele Argumente dafür zu liefern, diese Fragen zu stellen.

Gottes Antwort in Jesaja 40: Wer ist Gott wirklich?

Ein Satz oder zwei Sätze aus Jesaja Kapitel 40 Vers 27, in denen Gott durch Jesaja zu den Menschen spricht, zu den Israeliten in der Verbannung, in der Deportation. Er sagt: „Warum sprichst du, Jakob, und redest du, Israel?“ Das ist das, was sie offensichtlich zueinander gesagt haben oder manchmal in ihrem Kopf gedacht haben. „Mein Weg ist verborgen vor dem Herrn, und mein Recht entgeht meinem Gott.“

Sie haben das Gefühl, Gott sieht sie hier nicht, Gott nimmt sie nicht wahr, Gott kümmert sich nicht darum. Jesaja fragt: „Warum? Warum denkt ihr das?“ Die Antwort, die Jesaja in diesen Kapiteln gibt, ist letztlich dieselbe, die Hiskia zu Lebzeiten Jesajas gefunden hat. Jesaja schreibt diese Antwort für diese Generation auf, für die vierte oder fünfte Generation nach seiner Lebenszeit, damit sie sie in seinem Buch lesen können.

So können sie etwas über die Frage erfahren: Wer ist Gott, und ist Gott stark genug? Er sagt: „Wisst ihr eigentlich, wer Gott ist? Wenn ihr solche Fragen stellt, sieht uns Gott hier? Ist Gott stark genug? Wisst ihr eigentlich, wer Gott ist?“

Darüber schreibt Jesaja in den Kapiteln 40 bis 48. Ich werde euch jetzt einige Stellen aus diesen Kapiteln vorlesen.

Drei zentrale Themen: Schöpfermacht, Unsinn des Götzendienstes und Gottes Zukunftswissen

Es geht in diesem Abschnitt um drei Themen. Abgesehen von den Themen, die wir vor zwei Wochen behandelt haben, möchte ich heute auf diese drei eingehen. Ich glaube, sie bilden den roten Faden. Vor zwei Wochen war es vielleicht eher der gelbe oder grüne Faden, ich weiß es nicht genau.

Das erste Thema lautet: Gott ist der Schöpfer, und niemand kann sich ihm entgegenstellen. Diese Antwort hat bereits Hiskia gefunden.

Das zweite Thema ist: Jeder Götzendienst ist offensichtlich unsinnig. Das war ein zentrales Thema in Israel. Es erklärt, warum sie letztlich von den Babyloniern besiegt wurden. Sie hatten sich immer wieder verschiedenen Götzen und anderen Göttern zugewandt. Aber die Götter Babylons sind nicht stärker als euer Gott.

Das Problem war, dass ihr euch von eurem Gott distanziert habt. Ein wesentliches Argument Jesajas und Gottes, das Jesaja ziemlich wörtlich weitergibt, lautet: Ihr habt vielleicht nicht erlebt, wie Gott diese Stadt vor den Assyrern bewahrt hat. Aber eines werdet ihr in eurer Generation erleben. Es sind Voraussagen, die Gott vor 150 Jahren gemacht hat und die sich in eurer Zeit erfüllen werden.

Und, Leute, seid ehrlich: Das kann nur Gott. Diese Argumentationslinie werden wir in den kommenden Bibelstellen verfolgen.

Die Sinnlosigkeit des Götzendienstes am Beispiel von Jesaja 44

In den Kapiteln 40 bis 48 gibt es mehrere Stellen, die den Unsinn des Götzendienstes thematisieren. Ich möchte jetzt nicht alle lesen, da wir mit der damaligen Form von Götzendienst in unserer Kultur nur wenig zu tun haben. Dennoch möchte ich eine herausragende Stelle vorstellen, die besonders plastisch und ein Stück weit ironisch ist. Sie stammt aus Jesaja Kapitel 44.

Zunächst lese ich den Anfang, Vers 9: "Die Bildner geschnitzte Bilder sind allezeit nichtig, und ihre Lieblinge nützen nichts." Das ist das zentrale Statement, das über diesem ganzen Abschnitt steht. Jesaja sagt: Das, was sie da bauen an Götzen, nützt nichts.

Ab Vers 13 beschreibt er dann, wie Götzendienst funktioniert. Er schildert, wie ein Götzenbild entsteht. Vers 13: "Der Holzschnitzer spannt eine Schnur, zeichnet es an mit dem Stift, führt es aus mit dem Hobel, zeichnet es an mit dem Zirkel, und er macht es wie das Bildnis eines Mannes, wie die Schönheit eines Menschen, damit es in einem Haus wohne."

Jesaja beschreibt, wie ein Holzschnitzer aus einem Holzklotz ein Götzenbild schafft, das ein bisschen wie ein Mensch aussieht. Was passiert vorher? Man schlägt Zedern ab oder nimmt eine Steineiche oder eine Eiche. Man sichert sich einen Baum aus dem Wald, pflanzt eine Fichte, die vom Regen wächst. Verschiedene Bäume werden offensichtlich für so ein Götzenbild genutzt.

Dieses Holz dient dem Menschen auch als Brennstoff. Er nimmt davon, um sich zu wärmen, heizt damit und backt Brot. Von einem Teil des Holzes macht er einen Gott und wirft sich davor nieder, betet es an und macht ein geschnitztes Bild daraus.

Jesaja sagt: Die Hälfte davon hat er im Feuer verbrannt. Über dieser Hälfte brät er Fleisch, macht einen Braten, sättigt sich, erwärmt sich und spricht: "Ham, mir wird warm, ich spüre Feuer." Und den übrigen Teil macht er zu seinem Gott, seinem geschnitzten Bild. Er betet es an, wirft sich nieder und sagt: "Er rette mich, denn du bist mein Gott."

Jesaja kommentiert: Unsinniger kann man sich nicht verhalten, oder? Die Hälfte vom Baum verbrennst du, und von der anderen Hälfte fällst du nieder und sagst: "Rette mich!" Gott fragt: Wie verrückt kann man sein?

Wie gesagt, wir bauen heute wahrscheinlich keine solchen Götzen mehr. Das ist in unserer Kultur nicht mehr üblich. Heute macht man sich seine Götzen im Kopf. Man nimmt hier etwas und dort etwas, baut sich einen Gott zusammen, wie man ihn gerne hätte, und sagt: "Du bist mein Gott, rette mich!"

Ein Gott, der möglichst keine Ansprüche stellt, den man wegstellen kann, wenn er stört, und hervorholen kann, wenn man ihn braucht. Das sind die Götzen unserer Zeit, oft die Götzen in unserem Kopf. Und auch solche selbstgemachten Götter nützen nichts.

 Jesaja 44,9-20

Gottes Einzigartigkeit und seine Macht, die Zukunft zu bestimmen

Das Hauptthema in diesen Kapiteln ist die Frage: Woran erkennt man den wirklichen Gott? Ein zentrales Argument, das immer wieder auftaucht, habe ich bereits angedeutet: Nur Gott kann die Zukunft voraussagen.

Niemand konnte voraussagen – so sagt es Jesaja an eine Generation, die 150 Jahre nach ihm lebte – niemand hätte vorhersagen können, wie er es hier im Namen Gottes aufschreibt. Er spricht von jemandem wie Kyros, einem persischen König, von dem zur Zeit Jesajas noch niemand etwas wusste. Doch in diesen Kapiteln schreibt Jesaja genau über ihn.

Niemand konnte voraussagen, dass Kyros als König Persiens die babylonische Weltmacht besiegen würde und dass er die Deportation Israels beenden würde. Wer hätte sich ausgedacht, dass Jerusalem wieder aufgebaut werden würde?

Gott fragt in diesen Kapiteln wiederholt – und wir werden das noch lesen: Hat irgendein Götzenpriester oder irgendein politischer Berater das vorausgesagt? Ihr könnt in den Chroniken nachlesen. Gibt es irgendeinen Beleg dafür, dass jemand das vorausgesagt hat? Den Sieg der Perser über die Babylonier und dass direkt ein König an die Macht kommt, der den Israeliten sagt: „Geht in euer Land zurück und baut euren Tempel wieder auf“ – hat das irgendjemand vorausgesagt?

Das konnte keiner voraussagen. Gott sagt: Ich habe es euch vorausgesagt durch meinen Propheten Jesaja. Ich bin der Einzige, der es vorausgesagt hat. Warum? Weil ich Gott bin.

Gottes Größe und Schöpfermacht in Jesaja 40

Okay, wir lesen einfach ein paar Stellen, damit ihr einen Eindruck bekommt.

Zurück noch mal zu Jesaja 40: Wer ist Gott? Ganz am Anfang stellt Jesaja uns Gott vor, ganz am Anfang dieses Abschnitts. Wer ist Gott? Jesaja sagt: Ich glaube, ihr habt keine richtige Vorstellung von Gott.

Ich lese Vers 12: Wer hat die Wasser gemessen mit seiner hohlen Hand? Es ist das erste Bild, das er gebraucht. Stell dir den Pazifik vor und jemanden, der das Wasser des Pazifiks mit seiner hohlen Hand messen kann – wie viel da drin ist.

Wer hat die Himmel ausgemessen mit der Spanne? Das ist eine Spanne, okay, ungefähr. Ich kann hier ungefähr ausmessen, das Pult, eins, zwei, drei, vier, fünf, ja fünfeinhalb.

Jesaja sagt: Stellt euch das vor, nur das, was ihr vom Universum sehen könnt, das hat Gott ausgemessen mit der Spanne seiner Hand. Von so einem Gott reden wir, sagt Jesaja.

Wer hat den Staub der Erde in ein Maß gefasst und die Berge mit der Waage gewogen und die Hügel mit Waagschalen? Das ist unser Gott (Vers 16).

Siehe, Nationen werden erachtet wie ein Tropfen am Eimer. Er sagt: Diese ganzen Heere, dieses assyrische Heer, dieses babylonische Heer, diese militärischen Supermächte, die ganze Politik, die dahinter steckt – wisst ihr, wie viel Macht das im Vergleich zu Gott hat?

Ihr nehmt einen Eimer Wasser, Leute, das schlage ich euch vor, und ihr schüttet den Eimer Wasser aus. Dann habt ihr ihn auf dem Kopf, und am Rand hängt noch ein Tropfen Wasser, der runterfallen würde, wenn ihr ein bisschen schüttelt.

Und ungefähr diese Macht, diesen Tropfen, haben die Weltmächte im Vergleich zu Gott. Das ist das Bild, das Jesaja gebraucht: Seine Nationen werden erachtet wie ein Tropfen am Eimer und wie ein Sandkorn auf der Waagschale.

Siehe, er hebt Inseln wie ein Stäubchen. Das ist unser Gott, sagt Jesaja. Vielleicht habt ihr vergessen in all euren Ängsten, wer Gott ist (Vers 18).

Alle Nationen sind wie nichts vor ihm und werden von ihm erachtet wie Nichtigkeiten.

 Jesaja 40, Vers 21: Wisst ihr es nicht? Hört ihr es nicht? Ist es euch nicht von Anfang an verkündet worden? Habt ihr nicht die Grundlegung der Erde erkannt?

Er ist es, der da thront über dem Kreis der Erde, und ihre Bewohner sind wie Heuschrecken. Er hat die Himmel ausgespannt wie einen dünnen Schleier und sie ausgebreitet wie ein Zelt zum Wohnen.

Er macht die Fürsten zu nichts und verwandelt die Richter der Erde in Nichtigkeit. Kaum sind sie gepflanzt, kaum sind sie gesät, kaum hat ihr Stock Wurzeln in der Erde getrieben, da bläst er sie schon an und sie verdorren.

Ein Sturmwind rafft sie wie Stoppeln hinweg.

Beeindrucken euch Leute wie Sanherib? Beeindrucken euch Leute wie Nebukadnezar? Für Gott sind solche Herrscher ein sehr vorübergehendes Phänomen.

Kaum sind sie an die Macht gekommen, schon verdorren sie. Ihnen beeindrucken sie gar nicht, sagt Jesaja. Es sind so vorübergehende Phänomene der Weltgeschichte in seinen Augen.

Diese Menschen, die euch groß und mächtig vorkommen – die Putins, Bidens, Scholzens, Makrons dieser Welt – sind vorübergehende Phänomene, schnell vorübergehende Phänomene der Weltgeschichte.

Und selbst Männer mit wirklicher Macht wie Dschingis Khan waren nur ein vorübergehendes Phänomen der Weltgeschichte in Gottes Augen.

Gottes Einzigartigkeit und Allmacht als Herausforderung an die Götter der Welt

Mit wem wollt ihr mich vergleichen, dem ich gleich wäre? spricht der Heilige. Hebt eure Augen empor und schaut hinauf. Schaut in der klaren Nacht zum Himmel, sagt Gott. Wer hat diese Sterne geschaffen, die ihr dort seht?

Er ist es, der ihr Heer herausführt, der sie alle bei ihrer Zahl ruft, jeden Stern, jeden Planeten. Wegen der Größe seiner Macht und der Stärke seiner Kraft bleibt keiner aus. Sie müssen den Weg gehen, den er ihnen befiehlt. Das ist unser Gott. Schaut zum Himmel in einer klaren Nacht!

Weißt du es nicht, Herr Sachtenzwanzig? Oder hast du es nicht gehört? Ein ewiger Gott ist der Herr, der Schöpfer der Enden der Erde. Er ermüdet nicht und ermattet nicht; unbegrenzt ist sein Verstand. Jesaja 41,21

Gott diskutiert mit den Menschen: Bringt eure Argumente vor, spricht der Herr, bringt eure Beweisgründe herbei, spricht der König Jakobs. Sie mögen es belegen und uns verkünden, was sich ereignen wird. Lasst uns das Zukünftige hören, verkündet das Späterkommende, damit wir erkennen, dass ihr Götter seid.

Wenn ihr Götter seid, wenn ihr Priester von irgendeinem Gott seid, dann sagt, was in der Zukunft kommt. Sagt es voraus, und dann werden wir merken, dass das wirklich Götter sind, von denen ihr da redet. Gott fordert sie heraus.

Vers 25: Ich habe ihn, Kyros, von Norden her erweckt, und er kam herbei von Sonnenaufgang her, den, der meinen Namen anruft. Und er tritt auf Fürsten wie auf Lehm, wie ein Töpfer, der Ton zerstampft.

Wer hat es angekündigt von Anfang an, damit wir es wussten? Wer hat es vorhergesagt, damit wir sagen können, er hat Recht? Ja, da war keiner, der es verkündete, keiner, der es hören ließ, keiner, der eure Worte gehört hätte. Als Erster habe ich zu Zion gesagt, spricht Gott: Siehe, siehe, da ist es. Ich bin der Einzige, der das angekündigt hat, schon vor Generationen. Jesaja 43,10 (zweite Hälfte)

Gott sagt: Vor mir wurde kein Gott gebildet, und nach mir wird keiner sein. Ich, ich bin der Herr, und außer mir ist kein Erretter. Ich habe verkündigt, gerettet und vernehmen lassen. Und ihr seid meine Zeugen, spricht der Herr, ich bin Gott.

Ja, von jeher bin ich derselbe; da ist niemand, der aus meiner Hand errettet. Ich wirke, und wer kann es abwenden? Gott sagt: Ich bin der einzige Gott. Ich konnte nicht nur durch Jesaja Generationen vorher ankündigen, was passiert, weil ich in die Zukunft sehen kann. Das kann Gott auch.

Aber wisst ihr: Wenn ich den Plan gefasst habe, dass die Perser die Weltmacht werden, dass der erste große König Kyros heißt, wenn ich das geplant habe – wer könnte verhindern, dass mein Plan zustande kommt? Ist irgendjemand, der meinen Plan verhindern kann?

Ich kann die Zukunft nicht nur voraussagen, weil ich sie sehe, sondern ich kann die Zukunft voraussagen, weil ich einen Plan machen kann, den niemand verhindern kann. Ich kann Menschen dazu bringen, diesen König Kyros zu nennen, weil ich Gott bin. Jesaja 44,6

So spricht der Herr, der König Israels und seines Israels Erlöser, der Herr der Heerscharen: Ich bin der Erste und ich bin der Letzte, und außer mir ist kein Gott. Vers 8 (zweite Hälfte)

Und ihr seid meine Zeugen. Gibt es einen Gott außer mir? Es gibt keinen Felsen, ich kenne keinen. Jesaja 44,24

So spricht der Herr, dein Erlöser, der dich von Mutterleib an gebildet hat: Ich, der Herr, bin es, der alles gemacht hat, der die Himmel ausspannte, ich allein, der die Erde ausgebreitet hat durch mich selbst. Ich bin der Schöpfer.

Vers 26: Der das Wort seines Knechtes bestätigt und die Ankündigungen seiner Boten vollführt, der von Jerusalem spricht. Schon jetzt sagt Jesaja, was in vier Generationen passieren wird: Er spricht von Jerusalem, das bewohnt werden soll, und von den Städten Judas, die aufgebaut werden sollen. Ich will ihre Trümmer wieder aufrichten.

Er spricht von der Flut, die versiegt. Assyrien und Babylon wurden immer wieder mit einer Flut verglichen, so sagt Jesaja. Gott sagt: Ich kann zu dieser Flut sagen: Versiege! Ich kann diese unwiderstehliche Flut machtlos machen.

Wer von Kyros spricht, Vers 28: Mein Hirte, der all mein Wohlgefallen ausführt, indem er von Jerusalem sagen wird, es werde aufgebaut, und vom Tempel, der gegründet werde. Ich spreche davon jetzt – in hundertsechzig Jahren wird es passieren. Ja, ich bin Gott!

 Jesaja 45,5: Ich bin der Herr, und sonst ist keiner. Außer mir ist kein Gott.

Dann spricht er zu Kyros selbst: Ich gürte dich, obwohl du mich nicht kennst, damit man vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang weiß, dass außer mir keiner ist. Ich bin der Herr, und sonst ist keiner.

Wenn ich das Licht bilde und die Finsternis schaffe, Frieden mache und das Unglück schaffe, ich, der Herr, bin es, der dies alles wirkt. Jesaja 45,12

Ich habe die Erde gemacht und den Menschen auf ihr geschaffen. Meine Hände haben die Himmel ausgespannt, und all ihr Heer habe ich bestellt.

Und dann, Vers 14, spricht er noch einmal zu Kyros (zweite Hälfte des Verses): Sie werden sich vor dir, Kyros, niederwerfen, werden zu dir flehen und sagen: Gewiss, Gott ist mit dir, und sonst ist kein, gar kein Gott.

Sie werden merken, dass Gott hinter dir stehen muss, weil du aufstehst und alles eroberst. Es kann keinen anderen Gott geben als diesen Gott, der dich an die Macht gebracht hat. Jesaja 45,18

Denn so spricht der Herr, der die Himmel geschaffen hat, er ist Gott, der die Erde gebildet und sie gemacht hat. Er hat sie bereitet, nicht als eine Öde, sondern um bewohnt zu werden. Ich bin der Herr, und sonst ist keiner.

 Jesaja 45,21 (ich fange in der Mitte des Verses an): Wer hat dies alles hören lassen, lange zuvor es verkündet? Nicht ich, der Herr? Und es ist sonst kein Gott außer mir. Ein gerechter und rettender Gott ist keiner außer mir. Wendet euch zu mir und werdet gerettet, alle ihr Enden der Erde, denn ich bin Gott und keiner sonst.

Gott schlägt den Nagel wirklich ein durch Jesaja, oder? Jesaja 46,9: Erinnert euch an das Frühere, von der Urzeit her, dass ich Gott bin und sonst keiner, dass ich Gott bin und keiner wie ich. Ich bin es, der von Anfang an das Ende verkündet und von alters her, was noch nicht geschehen ist.

Ich spreche, mein Ratschluss soll zustande kommen, und all mein Wohlgefallen werde ich tun. Ich rufe einen Raubvogel von Osten her, von fernem Land, den Mann meines Ratschlusses. Ich habe geredet und werde es auch kommen lassen, ich habe entworfen und werde es auch ausführen.

 Jesaja 48,12: Höre auf mich, Jakob und Israel, mein Berufener, ich bin der, der da ist. Ich bin der Erste und ich bin auch der Letzte. Meine Hand hat die Erde gegründet, und meine Rechte die Himmel ausgespannt. Ich rufe ihnen zu, und sie stehen alle da.

So stellt Gott sich in diesen acht Kapiteln vor. Das Hauptthema dieses Abschnitts lautet: Es gibt nur einen Gott, und es gibt nur einen Gott, der retten kann.

Die Relevanz der Botschaft für unsere Zeit und unser Leben

Ja, vermutlich haben wir nicht genau die gleichen Fragen. Wer von uns setzt sich heute noch hin und schnitzt oder gießt sich seinen Gott?

Wenn ich jedoch in mein Herz und in mein Denken schaue, merke ich oft, dass ich auch denke, Gott habe keine Macht. Wir fürchten uns vor den Politikern dieser Erde und ihren Maßnahmen, oder wir fürchten uns vor einem Virus.

Was bedeutet das? Es bedeutet, dass wir nicht verstanden haben, wie mächtig Gott ist.

Deshalb ist die Antwort Jesajas für uns relevant: Es gibt einen Gott, es gibt nur einen Gott. Niemand kann seine Pläne vereiteln, und niemand kann seiner Macht widerstehen.

Wie denkst du über diesen Gott? Wie stehst du zu diesem Gott? Es gibt nur einen Gott.

Die Last der Götzenbilder und Gottes fürsorgliche Gegenwart

Ich möchte an dieser Stelle noch abschließend auf Jesaja 46 eingehen, das ich zuvor übersprungen habe, weil es so gut zum Ende passt. Jesaja 46 beschreibt die Flucht vieler Menschen aus Babylon. Als die persischen Eroberer an den Grenzen stehen und vielen klar wird, dass die eigene Armee dem nichts mehr entgegensetzen kann, fliehen viele aus der Hauptstadt.

Jesaja schaut in die Zukunft, sieht diese Flucht und beschreibt sie für uns. In Jesaja 46,1 heißt es: „Bel kniet nieder, Nebo beugt sich.“ Das waren die zwei Hauptgottheiten Babylons. Nebo ist einer der Hauptgötter, von dessen Namen sich auch der babylonische König Nebukadnezar ableitet. Bel, den manche auch als König Belsazar kennen, hat diese Eroberung letztlich miterlebt.

Bel kniet nieder, Nebo beugt sich – ihre Bilder, die Götzenbilder, sind dem Tier und dem Vieh zuteil geworden. Eure Tragbilder sind aufgeladen, eine Last für das ermüdete Vieh. Das bedeutet: Was haben euch eure Götter genützt? Und jetzt nehmt ihr sie sogar noch mit auf die Flucht. Eure armen Ochsen, die eure Karren ziehen müssen, müssen sich zusätzlich mit diesen sinnlosen Götzenbildern abquälen.

Das ist manchmal das, was Religion sein kann. Manchmal nützt sie den Menschen, weil sie einen gesicherten Rahmen an Regeln gibt. Aber manchmal sind diese Regeln nur noch eine Last. Dann wird die Religion zur schweren Bürde, die bei weitem mehr wiegt, als das, was sie nützt.

In Jesaja 46,5 heißt es weiter: „Wem wollt ihr mich vergleichen und gleichstellen und mich ähnlich machen, dass wir gleich seien?“ Die Menschen, die Gold aus dem Beutel schütten und Silber mit der Waage abwiegen, stellen einen Schmelzofen an, damit er einen Gott daraus mache. Sie beten ihn an, werfen sich nieder, heben ihn auf, tragen ihn auf die Schulter und stellen ihn an seine Stelle. Dort bleibt er stehen, von seinem Ort weicht er nicht.

Man schreit zu ihm, aber er antwortet nicht. Niemand rettet ihn aus seiner Not. Gott sagt: Du musst ihn tragen, du musst ihn auf der Flucht mit deinem Vieh tragen. Du kannst ihn irgendwo hinstellen, aber er bleibt dort stehen, wo du ihn hingestellt hast. Ist das angenehmer bei selbstgemachten Göttern? Sie bleiben da stehen, wo du sie hingestellt hast. Aber wenn du wirklich ein Problem hast, ist das das Blöde an selbstgemachten Göttern: Sie bleiben dort stehen, wo du sie hingestellt hast.

Man schreit zu ihnen, aber sie antworten nicht. Niemand rettet aus der Not.

Zwischen diesen Versen, die ich gerade gelesen habe – Jesaja 46,1 und 5 bis 7 – stehen unter anderem die Verse 3 und 4, in denen Gott noch einmal zu seinem Volk spricht, durch Jesaja: „Hört auf mich, Haus Jakob, und alle Überreste des Hauses Israel, die ihr von Mutterleib an aufgeladen und von Mutterschoß an getragen worden seid.“

Diese Menschen müssen ihre Götter tragen. Erinnert euch: Von Kindesbeinen an seid ihr von eurem Gott getragen worden. Das ist der Unterschied, sagt Gott, zwischen Götzen, die man sich selbst macht, und dem wahren Gott.

Er ist nicht nur mächtig, nicht nur der Schöpfer. Er ist nicht nur der, der alles voraussagen und beweisen kann, dass er Gott ist. Er ist der Gott, der euch euer Leben lang getragen hat. Und bis in euer Greisenalter werde ich derselbe sein. Bis zu eurem grauen Haar werde ich euch tragen.

„Ich habe es getan, und ich werde heben, und ich werde tragen und erretten.“ Jesaja sagt: Das ist unser Gott.

Schlussgedanken: Die Erinnerung an Gottes Macht inmitten von Ängsten

Es gibt vieles, wovor man Angst haben kann, viele berechtigte Ängste.

Doch wir sollten nicht vergessen – und das sage ich gerade am allerersten – wer unser Gott ist. Manchmal vergessen wir, wer unser Gott ist.

Vielen Dank an Gerald Dippell, dass wir seine Ressourcen hier zur Verfügung stellen dürfen! Ein empfehlenswertes Buch des Autors über das Leben von Paulus ist bei CLV erschienen: Paulus persönlich