Einführung in das Trinitätsverständnis als biblische Lösung
Das klassische Trinitätsverständnis ist eine Lösung für ein biblisches Problem: Wie ist Gott? Die Trinität dient nicht dazu, neue Probleme zu schaffen, sondern sie ist eine Antwort darauf, wie der biblische Befund zu verstehen ist. Die Trinität ist eine Lösung, kein Problem.
Um die Nachfolge zu verteidigen, mach dich Hashtag Bibelfit. Schau das Video bis zum Ende, denn dort habe ich ein kleines Geschenk für dich.
Die Trinität bedeutet, dass Gott drei in einem ist: der Schöpfer Vater, Jesus der Sohn und der Heilige Geist. Das haben die meisten Leute schon einmal gehört. Die Frage ist jedoch, ob die Trinität überhaupt in der Bibel steht oder ob sie erst Jahrhunderte später von irgendwelchen Organisationen erfunden wurde.
Deshalb schau dieses Video bis zum Ende. An dieser Stelle möchte ich schon einmal allen danken, die jede Woche hier die Glocke klicken, damit christliche Inhalte nicht von YouTube ausgesperrt werden. Ebenso danke ich denen, die diesen Input auf Instagram mit dem Papierfliegersymbol in ihrer Story teilen, um so christliche Inhalte am Leben zu erhalten.
Vielen Dank dafür!
Die Relevanz biblischer Fragen im Alltag und im Dialog
Wie kommen wir eigentlich zu dieser Frage?
Jede Woche schreiben auf Instagram Dutzende Menschen biblische Fragen und berichten von Situationen in Gesprächen mit Nichtchristen, in denen sie nicht sofort weiterwissen. Das ist völlig in Ordnung.
Ein wichtiger Tipp an dieser Stelle: Schreibe deine Fragen in Zukunft lieber als Kommentare. Warum? Weil dann auch andere Leute von den Antworten profitieren können.
Immer wieder geht es darum, was eigentlich in der Bibel steht und was nicht. Außerdem stellt sich die Frage, wie du Menschen dabei helfen kannst, den biblischen Gott so zu erkennen, wie er in der Bibel dargestellt wird.
Das ist besonders relevant im Gespräch mit Muslimen. Vor ein paar Wochen habe ich dazu einen eigenen Beitrag erstellt, der viel kommentiert wurde. Darin geht es darum, wie du mit Muslimen über Jesus sprechen kannst.
Drücke gern oben auf das „I“, dann wirst du zu dem Beitrag weitergeleitet.
Werkzeuge für den Glaubensdialog mit Nichtchristen
Wie bewegst du andere Menschen dazu, an Gott zu glauben?
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Die biblische Grundlage der Trinität: Gott ist einer
Steht die Trinität jetzt also in der Bibel? Die Antwort lautet: Ja, das tut sie. Dazu gibt es drei wichtige Kernpunkte, die man verstehen sollte.
Der erste Punkt ist, dass Gott einer ist. Das muss man manchmal den Leuten einprägen, denn es ist ganz klar aus der Bibel ersichtlich. Das Christentum ist nicht polytheistisch, das heißt, wir glauben nicht an verschiedene Gottheiten. Das ist nicht der Fall. Es gibt nur einen Gott.
Der zweite Punkt ist, dass die Trinitätslehre nicht bedeutet, dass eins plus eins plus eins drei ergibt, also dass wir an drei Götter glauben. Das ist eine falsche Vorstellung, die manchmal geäußert wird. Die Bibel lehnt so etwas sehr deutlich ab. Zum Beispiel steht im Buch Deuteronomium ganz klar: „Höre, Israel, der Herr, unser Gott, der Herr ist einzig.“ Es gibt nur einen Gott.
Auch im Buch Jesaja 43 steht deutlich: „Vor mir wurde kein Gott gemacht, und nach mir wird es keinen geben.“ Gott macht hier klar, dass es nur einen Gott gibt.
Im ersten Korintherbrief heißt es zum Beispiel: Selbst wenn es Größen im Himmel und auf der Erde gibt, die Götter genannt werden, und solche Herren, so gibt es doch nur einen Gott, den Vater, von dem alles kommt und zu dem wir gehen. Im griechischen Text steht hier „Eis theos ho pater ex hou hapanta kai hemeis eis auton“. Das bedeutet ganz klar: Es gibt nur einen Gott.
Auch im ersten Timotheusbrief wird noch einmal deutlich ausgesagt, dass es nur einen Gott gibt. Dort heißt es auf Griechisch „Heis gar theos“. Das bedeutet: Es gibt nur einen Gott.
Das ist ganz klar: Gott ist einer, und das steht deutlich in der Bibel. Damit ist der Rahmen schon einmal gesteckt. Die Bibel spricht eindeutig davon, dass es nur einen Gott gibt. Das ist der Rahmen, in dem die Trinitätslehre verstanden werden muss.
Die göttliche Dreifaltigkeit: Vater, Sohn und Heiliger Geist als Gott
Die Frage lautet nun: Was ist innerhalb des Rahmens? Hier kommen wir zu Punkt Nummer zwei, nämlich: Vater, Sohn und Heiliger Geist sind alle Gott.
Nachdem der Rahmen klar ist – es gibt nicht mehrere Götter, sondern nur den einen –, stellt sich die Frage: Wie ist sein Wesen? Wie ist Gott beschaffen? In der Bibel wird manchmal vom Schöpfervater gesprochen, manchmal von Jesus, dem Sohn, und manchmal vom Heiligen Geist.
Bis hierhin ist das klar. Nun stellt sich die entscheidende Frage: Sind diese drei wirklich göttlich? Sind Vater, Sohn und Heiliger Geist tatsächlich Gott? Wenn die Antwort nein ist, dann gibt es keine Trinität in der Bibel. Wenn die Antwort ja ist, dann ist die Trinität die einzige mögliche Lösung, denn wir wissen ja bereits, dass es nur einen Gott gibt.
Es ist also logisch: Es gibt nicht drei Götter, sondern nur einen. Dieser eine Gott muss in drei Personen existieren.
Gehen wir das Ganze nun ganz langsam Schritt für Schritt durch.
Die Allwissenheit von Vater, Sohn und Heiligem Geist
Punkt A
Alle drei Personen der Dreifaltigkeit werden als allwissend bezeichnet.
Im ersten Johannesbrief heißt es zum Beispiel: Wenn unser Herz uns verurteilt, ist Gott größer als unser Herz und kennt alles. Das bedeutet, Gott der Vater kennt alles und weiß alles. Gott ist allwissend.
Auch im Johannesevangelium finden wir einen Hinweis darauf. Dort sagen die Jünger zu Jesus, dem Sohn Gottes, dass sie jetzt wissen, dass er alles weiß. Sie sagen, dass er nicht nötig hat, dass ihn jemand fragt, um etwas herzuleiten. Daraus schließen sie, dass Jesus von Gott ausgegangen ist, weil sie wissen, dass er allwissend ist.
Beim Heiligen Geist lesen wir im ersten Korintherbrief zum Beispiel, dass der Heilige Geist alles erforscht.
Daraus halten wir fest, dass die Allwissenheit von allen drei Personen der Dreifaltigkeit festgehalten wird: vom Vater, vom Sohn und vom Heiligen Geist. Alle drei werden als allwissend bezeichnet.
Die Allgegenwart von Vater, Sohn und Heiligem Geist
Zweitens: Alle drei sind überall, sie sind sozusagen allgegenwärtig.
Das ist ein sperriger Begriff dafür, dass Gott nicht an unseren Raum gebunden ist, weil er den Raum geschaffen hat. Deshalb ist er nicht selbst Teil des Raumes, sondern steht außerhalb davon. Er kann sozusagen über den Raum herrschen.
Zum Beispiel liest man das beim Schöpfervater, wo bei der Tempelweihe Salomo sagt: „Der Himmel und die Himmel der Himmel können dich, Gott, nicht fassen, wie viel weniger das Haus, den Tempel, den ich dir gebaut habe.“ Das zeigt, dass Gott über dem Raum steht.
Beim Sohn, Jesus, heißt das: Er sagt von sich am Ende: „Ich bin immer bei euch, jeden Tag bis zum Ende der Welt.“ Also immer bei euch, immer präsent. Das geht nur, wenn er nicht an den Raum gebunden ist.
Im Heiligen Geist zum Beispiel heißt es – Achtung, jetzt muss man etwas genauer in den Text schauen – in Psalm 139: „Wohin sollte ich als Beter gehen, um deinem Geist zu entkommen?“ Dann werden einige Orte genannt: „Wohin soll ich fliehen, dass du mich nicht siehst? Steige ich zum Himmel auf, dann bist du da. Lege ich mich bei den Toten nieder, bist du auch dort. Nehme ich die Flügel des Morgenrots und lasse mich nieder am Ende des Meeres, so würdest auch du dort mich führen, deine Hand hält mich.“
Der Geist Gottes ist also allgegenwärtig, man kann ihm nicht entkommen – im positiven Sinne. Das bedeutet: Der Geist Gottes ist einfach überall.
Alle drei werden also als allgegenwärtig beschrieben.
Die göttliche Identität von Vater, Sohn und Heiligem Geist
Punkt C
Alle drei werden in der Bibel Gott genannt: Gott der Vater, der Schöpfervater, zum Beispiel in Römer 15, wo es heißt: Gott ist der Vater unseres Herrn Jesus Christus. Das ist etwas Wichtiges, denn hier sehen wir, dass das miteinander identifiziert wird.
Das ist auch eine wichtige Stelle für Muslime, die sagen, vielleicht haben Allah und Christen den gleichen Gott. Es könnte ja sein, dass Allah und Jesus irgendwie zusammenhängen. Eigentlich nicht. Allah hat keinen Sohn. Wir sagen aber ganz deutlich: Gott ist der Vater unseres Herrn Jesus Christus. Das heißt, was wir als Gott bezeichnen, meint etwas ganz anderes als das, was unsere muslimischen Freunde als Gott bezeichnen. Das ist etwas komplett Unterschiedliches.
Jesus wird als Gott bezeichnet. Das kann man im Johannesprolog ganz in Ruhe nachlesen. Dafür habe ich auch ein eigenes Video gemacht, in dem ich erkläre, ob Jesus in der Bibel tatsächlich als Gott bezeichnet wird. Dort kannst du dir das noch einmal ansehen.
Der Heilige Geist wird zum Beispiel in Apostelgeschichte 5 erwähnt. Dort gibt es eine ganz spannende Stelle, in der jemand unter Lüge und Vorspiegelung falscher Tatsachen spendet, nur um sein eigenes Ego und Ansehen aufzupuschen. Ich möchte hier nur auf eine Sache aus dieser ganzen Stelle eingehen.
Im Text heißt es: Petrus sagte zu Hananias: "Warum belügst du den Heiligen Geist? Du behältst einen Teil vom Erlös deines Feldes für dich. Du hättest ja auch das Land behalten können, nachdem du es verkauft hast, das Geld usw. Warum hast du dich auf so falsches Spiel eingelassen?" Am Schluss sagt Petrus: "Du hast nicht Menschen, sondern du hast Gott belogen."
Petrus sagt also, den Heiligen Geist zu belügen heißt, Gott zu belügen. Damit siehst du: Alle drei werden direkt als Gott bezeichnet. Du hast die Allgegenwärtigkeit, du hast die Allwissenheit, und du hast, dass alle drei als Gott bezeichnet werden.
Steht also in der Bibel, dass es mehrere Götter gibt? Nein. Hast du drei verschiedene Entitäten, die allesamt als Gott bezeichnet werden? Ja, das ist der Punkt.
Die Grenzen menschlichen Wissens über die Trinität
Und das bringt uns zu Punkt Nummer eins: Wie genau funktioniert eigentlich die Trinitätslehre?
Antwort: Woher soll ich das wissen? Ganz ehrlich, ich habe auch keine Lust, jede Woche auf Social Media von Atheisten, Muslimen oder Hinduisten angepumpt zu werden, nur weil ich etwas nicht weiß. Also entschuldige mal, was ist das denn für ein bescheuerter Vorwurf? Du weißt nicht alles, also muss das, was du weißt, falsch sein? Hä?
Ich weiß nun wirklich nicht alles, und woher soll ich das auch wissen? Es ist ja nicht so, als ob Gott mir jeden Tag WhatsApp-Nachrichten schickt, um mir sein Wesen zu erklären. Ich weiß ja nicht, was manche Leute denken, also bleib mal ein bisschen auf dem Teppich.
Was ich hier mache, ist Folgendes: Die Dinge, die ich als richtig erkannt habe und die ich aus deiner Bibel – du hast ja den gleichen Text wie ich – verstanden habe, erkläre ich hier. Und was die Trinität angeht: Ich weiß nicht, wie das funktioniert. Und es interessiert mich auch nicht. Ich meine das genau so, wie ich es sage: Es interessiert mich nicht.
Eine Sache ist die: Die Bibel erklärt es nicht. Die Bibel beschreibt Gott auf eine ganze Reihe von Weisen, und das klassische Trinitätsverständnis – Vater, Sohn, Heiliger Geist – erklärt diesen biblischen Befund einfach am besten.
Deshalb – und das ist jetzt ganz wichtig – ist das Trinitätsverständnis eine Lösung für ein biblisches Problem, nämlich: Wie ist Gott? Die Trinität ist nicht dafür da, um eigene Probleme zu schaffen. Sie ist eine Lösung, nicht ein Problem. Das ist der Punkt.
Das Hauptanliegen der Bibel: Versöhnung statt Spekulation
Und der zweite von zwei Punkten, den wir uns klar machen müssen: Die Trinität oder das Wesen Gottes, also wie Gott ist, ist nicht das Hauptthema der Bibel.
Jeder, der die 1189 Kapitel der Bibel gelesen hat, jeder, der die 31.102 Verse der Bibel wirklich gelesen hat, weiß, dass Gottes Wesen zwar eine Rolle spielt, aber keinesfalls das entscheidende Thema der Bibel ist. Das eigentliche Hauptthema der Bibel ist Versöhnung.
Auf den ersten Seiten verlieren die Menschen das Paradies und werden von Gott getrennt. Auf der letzten Seite der Bibel geht es darum, dass ein Teil der Menschheit mit Gott versöhnt werden kann. Es gibt einen Freispruch durch Jesus, und nicht alle landen in der Hölle. Darum geht es doch – das ist das Hauptthema.
Deshalb lasst uns, liebe Mitchristen, liebe Heilige, bitte aufhören, uns in Nebenschauplätzen zu verlieren. Das ist nicht der Punkt und hilft uns nicht weiter. Die Hauptsache ist, dass es hauptsächlich um die Hauptsache geht.
Und die Hauptsache ist, die gute Nachricht einer sterbenden Welt zu bringen. Ja, geht in alle Welt und erzählt das Evangelium allen Völkern. Macht alle Völker zu meinen Jüngern – das ist es doch, das ist unser Auftrag. Alles andere ist nur Beiklang.
Abschluss und Geschenk für den Glaubensweg
Und ich habe dir versprochen, dass ich noch etwas sehr Cooles für dich habe – und das stimmt auch.
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