Einleitende Gedanken
Brenda Foltz aus Princeton erzählte eine erstaunliche Geschichte: Sie
beteiligte sich zum ersten Mal an einer Klettertour: Mit flottem Tempo
gings aufwärts. Plötzlich war das Seil zu straff und schlug ihr quer
ins Auge. Oh nein!", dachte sie entsetzt, jetzt ist meine
Kontaktlinse weg!" Herr Jesus, hilf mir, sie wieder zu finden!",
betete und bettelte sie. Dabei wusste sie, wie hoffnungslos ihre Suche
bei so begrenzten Bewegungsmöglichkeiten war. Es war hoffnungslos.
Schliesslich kletterte sie weiter. Einen winzigen Hoffnungsschimmer
hatte sie! Vielleicht steckte die Linse noch in ihrem Aug, in eine Ecke
geschoben oder unter dem Augenlid. Auf dem Gipfel angelangt, schaute
eine Freundin nach, aber die Linse war definitiv weg. Jetzt war jede
Hoffnung erloschen. Sie war enttäuscht und ärgerlich, weil sie sich
eine neue Linse besorgen musste - so weit weg von zu Hause. Beim
Betrachten der herrlichen Bergwelt, schoss ihr ein Bibelvers durch den
Kopf: Die Augen des Herrn gehen durch alle Lande ..." Gott weiss also
jetzt im Augenblick genau, wo meine Kontaktlinse ist", dachte sie.
Aber was nützt mir das, ich werde sie nicht mehr finden." Sie machte
sich - immer noch niedergeschlagen - auf den Rückweg. Unten angekommen
begegneten sie einer Gruppe, die sich zum Aufstieg bereit machte.
Plötzlich hörte sie ein Mädchen schreien, sie hatte keine Ahnung von
ihrer verlorenen Kontaklinse: Hey, ihr da, hat jemand seine
Kontaktlinse verloren?" Brenda lief zu ihr hin, während sie weiter laut
rief: Da ist eine Ameise, die eine Kontaktlinse den Berg hinunter
schleppt!" Es stimmte tatsächlich. Das war eine Sonderbeförderung!
Brenda bückte sich, nahm der schwer arbeitenden Ameise die Kontaktlinse
ab, tauchte sie in Wasser und brachte sie voller Freude wieder ins
Auge. Ihr Kommentar zu diesem besonderen Ereignis: Ehrfurcht erfüllte
mich, als ob Gott, wenn auch unverdient, mich gerade fest umarmt und
gesagt hätte: >Meine geliebte Tochter, ich kümmere mich um jede
Einzelheit deines Lebens.<"[1]
Das ist doch wunderbar, wenn man solche ausserordentliche, beeindruckende,
ja fast unglaublichen Erfahrungen macht. Wie gut passt doch da die
Aussage von Jesus:
Wenn ihr betet und im Glauben um etwas bittet, werdet ihr es erhalten,
was immer es auch sei." Matthäus 21, 22.
Sogar Ameisen transportieren dann Kontaktlinsen. Es ist schon so, würden
wir mehr von Gott erbitten, würden wir mehr bekommen. Im Neuen Testament
steht sogar:
Ihr bekommt nicht, was ihr wollt, weil ihr Gott nicht darum bittet."
(Jakobus 4, 2)Wir können nicht erwarten, dass Gott unsere Gebete erhört, wenn wir uns
keine Zeit für das Gespräch mit ihm nehmen. Das war das Thema vom letzten
Sonntag.
Doch selbst Menschen, die sich Zeit für das Gebet nehmen und Gott ihre
Anliegen vorbringen, erleben immer wieder, dass ihre Wünsche und Anliegen
nicht erfüllt werden, jedenfalls nicht so, wie sie sich das vorstellen.
Es passiert scheinbar nichts.
Damit beschäftigen wir uns in dieser Predigtreihe mit dem Titel: Herr,
warum antwortest Du nicht?" Jeden Sonntag betrachten wir eine Rückfrage,
die Gott an uns stellen könnte, wenn wir ihn das Frage. Die Rückfrage
Gottes von heute ist: Sind deine Wünsche gut für dich?"
Warum die Erfüllung unserer Bitten nicht so eintrifft, wie wir das
wünschen, kann verschiedene Gründe haben. Vier der Gründe möchte ich
nennen.
Bibelstellen zum Nachschlagen: Matthäus 21, 22; Johannes 15, 16;
Johannes 16, 23-24; Jakobus 4, 2
I. Die Erfüllung verhindert mein Wachstum
Ein Grund, warum Gott meinen Wunsch nicht erfüllt, könnte sein, dass die
Erfüllung meines Wunsches mein Wachstum verhindert.
Beim Einkaufen begegnen mir immer wieder Mütter, die mit ihren kleinen
Kindern unterwegs sind. So ein Einkauf wird für die Mutter und das Kind
eine grosse Herausforderung. Das Kind entdeckt so viele schöne Sachen,
die es haben möchte. Die Mutter hingegen lehnt jeden Wunsch ab, obwohl
sie das Kind unermesslich liebt. Das Kind heult und schreit und meint die
Welt würde gleich untergehen, wenn es das begehrenswerte Stück nicht
bekommt. Vielleicht lässt sich die Mutter an der Kasse zum Kaufe eines
Kaugummis erweichen.
Wir alle sind vermutlich der Überzeugung, dass die Mutter richtig handelt,
wenn sie ihrem Kind nicht jeden Wunsch erfüllt. Wo würde das hinführen,
wenn sie mehrer Kinder hat und ein normales Einkommen, würde das den
finanziellen Ruin bedeuten.
Aber das wäre eigentlich gar nicht der Hauptgrund. Das Kind muss lernen,
dass man nicht alles haben kann, was einem gefällt. Wenn es das nicht
lernt, wird es dieses Kind als Erwachsener schwer haben.
Natürlich kann und soll man einem Kind auch einmal einen Wunsch erfüllen,
vielleicht sogar einmal einen Wunsch, der nicht unbedingt sinnvoll ist.
Doch Eltern sind nicht auf die Wünsche der Kinder fixiert, sondern sie
möchten, dass ihre Kinder lebensfähig werden. Sie möchten sie fördern,
damit sie selbständig, verantwortungsbewusst und glücklichen leben
können.
Kinder werden lebensfähig, wenn sie lernen mit unverfüllten Wünschen zu
leben. Kinder werden lebensfähig, wenn sie lernen wie man schwierige
Situationen bewältigt. Sie werden lebensfähig, indem sie lernen
Prioritäten zu setzen.
Wenn ein Kind von der Schule kommt und die Hausaufgaben einfach nicht
macht, weil es lieber Nintendo spielt und ihm die Lust fehlt, Hausaufgaben
zu machen, werden Eltern sich alle Mühe geben, dass das Kind trotzdem die
Hausaufgaben macht, denn sie wissen, wie wichtig das für die Zukunft des
Kindes ist. Sie verursachen bei ihrem Kind eine Frustration, weil sie es
lieben
So handelt Gott auch gegenüber uns. Er ist ein liebender Vater, der uns zu
reifen Persönlichkeiten heranwachsen lassen will. Im Hebräerbrief heisst
es dazu:
Wenn ihr Nöte durchmachen müsst, dann seht darin Gottes Absicht, euch
zu erziehen. Er macht es mit euch wie ein Vater mit seinen Kindern.
Hebräer 12, 7.
Und dann kommt er zur Schlussfolgerung:
Wenn Gott euch nicht erziehen würde, würde das heissen, dass ihr gar
nicht seine rechtmässigen Kinder seid. Hebräer 12, 8.
Mit anderen Worten. Wenn Gott nicht so handeln würde, dann wären wir ihm
gleichgültig, dann wäre das der Beweis dafür, dass er an uns kein
Interesse hat.
Ein unbekannter Soldat schrieb im amerikanischen Bürgerkrieg über die Art,
wie er Gott im Gebet erlebte.
"Ich bat Gott um Stärke - er aber machte mich schwach, damit ich
Bescheidenheit und Demut lernte. Ich erbat seine Hilfe, um grosse Taten
zu vollbringen - er machte mich kleinmütig, damit ich gute Taten
vollbrächte. Ich bat um Reichtum, um glücklich zu werden - er machte
mich arm, damit ich weise würde. Ich bat um alle Dinge, damit ich das
Leben geniessen könnte - er gab mir das Leben, damit ich alle Dinge
geniessen könnte. Ich erhielt nichts von dem, was ich erbat, aber
alles, was ich mir erhofft hatte. Gegen mich selbst wurden meine Gebete
erhört. Ich bin unter allen Menschen ein gesegneter Mann."
Natürlich muss es nicht in jedem Leben so dramatisch gehen wie bei diesem
Soldaten. Doch es ist schon richtig, es könnte sein, dass Gott deine
Bitte nicht erfüllte, weil er dir eigentlich viel mehr, Wertvolleres
geben möchte. Weil er Dich zu eine reifen, barmherzigen, hilfsbereiten,
verantwortungsvollen und glücklichen Persönlichkeit heranwachsen lassen
möchte.
Bibelstellen zum Nachschlagen: Hebräer 12, 7-8
II. Die Erfüllung verbaut meine Zukunft (oder schadet mir)
Die Erfüllung meiner Wünsche, könnte mir die Zukunft verbauen.
Da erzählte ein Pfarrer, wie eine Frau aus der Gemeinde an angesprochen
hatte. Sie erzählte ihm, sie hätte beharrlich dafür gebetet, dass er ihr
Schwiegersohn würde. Nun hatte er sich offensichtlich für eine andere
Frau entschieden. Der Pfarrer meinte dazu, als er das erzählte "Es ist
gut, dass Gott nicht alle Gebete erhört!"
Vermutlich haben wir auch schon Gott um Dinge gebeten, wo wir dachten, wenn
er das nicht erfüllt, werde ich das nicht überleben. Später waren wir
dann aber froh, dass Gott uns unsere Bitte nicht erfüllte.
Als ich den Eindruck hatte, dass Gott mich in einen geistlichen Dienst
führen wollte, bewarb ich mich an einer guten und angesehenen
Ausbildungsstätte. Sie schien mir das Beste zu sein, was ich in diesem
Moment tun konnte. Doch bei der Aufnahmeprüfung fiel ich durch.
Mein Leben nahm einen ganz anderen Verlauf. Nach über 5 Jahren nahm ich
nochmals einen Anlauf und bewarb mich bei einer anderen
Ausbildungsstätte. Ich wurde angenommen und um es kurz zu machen. Ich bin
Gott heute dankbar, dass er mich diesen Weg geführt hat und meine erste
Bitte nicht so erfüllte wie ich es mir sehnlichst wünschte.
Uns fehlt doch die Übersicht über unser Leben. Da könnten wir vom dem alten
Bauern, der mit seinem Sohn in einem kleinen Dorf lebte viel lernen.
Eines Tages lief ihm ein Hengst zu, so schön wie noch keiner gesehen
wurde. Da riefen alle Dorfbewohner. »Du Glücklicher, jetzt bist du
reich!« Doch der Mann sagte nur »Ich weiss nicht, ob es gut oder
schlecht ist, ich weiss nur, dass dieser Hengst in meinem Stall steht.«
Da hörte der König von diesem Hengst und wollte ihn für einen Sack Gold
kaufen. Doch der Mann sprach »Ich kann ihn nicht verkaufen«, und der
König zog ab. Am nächsten Tag zog auch der Hengst seines Weges. »Du
Unglücklicher«, riefen da die Dorfbewohner »Du hättest bis ans Ende
deiner Tage von dem Golde des Königs leben können.« Doch der Mann blieb
dabei: »Ich weiss nicht, ob es gut oder schlecht ist, ich weiss nur,
der Hengst ist weg.« Am folgenden Vollmond kam der Hengst zurück und
mit ihm eine kleine Herde wunderschöner Pferde. Und wieder riefen die
Dorfbewohner »Du Glücklicher, jetzt hast du noch mehr Pferde!« Der Mann
wiederholte seinen Satz »Ich weiss nicht, ob es gut oder schlecht ist.
Ich weiss nur, dass der Stall jetzt voller Pferde ist.« Tags darauf
ritt der Sohn des Mannes und fiel vom Pferd, wobei er sich das Bein
brach. »Du Unglücklicher«, riefen die Dorfbewohner, »jetzt ist
Erntezeit, und wir haben keine Zeit, dir zu helfen. Du wirst Hunger
leiden.« »Ich weiss nicht, ob es gut oder schlecht ist« sagte der Mann
in aller Ruhe, »ich weiss nur, dass mein Sohn ein gebrochenes Bein
hat.« In der folgenden Woche kamen Boten des Königs und sammelten alle
jungen Männer ein, denn es gab Krieg. Nur den Sohn des Bauern konnten
sie wegen seines Beines nicht mitnehmen. »Du Glücklicher«, riefen da
die Dorfbewohner, »wir werden unsere Söhne verlieren, aber du wirst
deinen behalten.« Da sagte der Mann »Ihr lernt es wohl nie.«[2]
Unsere Wünsche können uns die Zukunft verbauen, denn wir wissen nie, wie
sich unser Leben entwickeln wird, aber Gott hat die Übersicht. Durch den
Propheten Jesaja sagt er:
Meine Gedanken - sagt der HERR - sind nicht zu messen an euren
Gedanken, und meine Möglichkeiten nicht an euren Möglichkeiten."
(Jesaja 55,8) So hoch der Himmel über der Erde ist, so weit reichen meine Gedanken
hinaus über alles, was ihr euch ausdenkt, und so weit übertreffen meine
Möglichkeiten alles, was ihr für möglich haltet." (Jesaja 55, 9)Es könnte sein, dass Gott deinen Wunsch nicht erfüllt, weil er dir eine
andere Zukunft wünscht.
Bibelstellen zum Nachschlagen: Jesaja 55, 8-9
III. Die Erfüllung ist unmöglich
Amy Carmichael (1867-1951) hörte als Kind von Gott. Mit der Muttermilch
hatte sie aufgesogen, dass Gott Gebete erhört. Das veranlasste sie, um
ein besonderes Wunder zu bitten: Amy hatte dunkelbraune Augen, aber sie
wollte blaue, wie ihre Mutter sie hatte. Und sie betete dafür. Am
nächsten Morgen lief sie zum Spiegel, und war bitter enttäuscht: Gott
hatte ihr Gebet nicht erhört!
Es gibt Konstanten in unserem Leben, die Gott nicht verschieben wird. Hätte
das bei Amy mit den Augen geklappt, hätte sie vielleicht einige Jahre
später auf die Idee kommen können, sie hätte eigentlich gerne etwas
längere Beine oder eine andere Haarfarbe, damit sie sich die Kosten bei
Friseur sparen könnte. Es gibt auch noch andere Bitten die Gott nicht
erfüllen wird. Wenn dein Nachbar z.B. bis in die tiefe Nacht hinein die
Musik hört, die du gar nicht magst und du bittest Gott, dass er ihm an
deiner Stelle den Hals umdreht, wird das Gott bestimmt nicht machen.
Als Jesus einmal durch Samarien zog, um nach Jerusalem zu gehen, weigerten
sich die Leute in einem Dorf Jesus eine Unterkunft zu geben, eben weil er
nach Jerusalem reiste. Die Jünger waren darüber so erbost, dass sie
drastische Massnahmen ergreifen wollen. Sie baten Jesus um die Erlaubnis,
diesen Ort zu zerstören.
Herr, sollen wir befehlen, dass Feuer vom Himmel fällt und sie
vernichtet?" Lukas 9, 54.
Natürlich erfüllte Jesus ihnen diesen Wunsch nicht, um ihrer Wut freien
Lauf zu lassen.
Jesus wies sie streng zurecht. Lukas 9, 55.
Alle Bitten, die gegen den Willen oder den Plan Gottes mit dieser Welt
verstossen, wird Gott keinesfalls erfüllen.
Bibelstellen zum Nachschlagen: Matthäus 17, 1-8; Matthäus 20, 20-23;
Lukas 9, 51-56
IV. Die Erfüllung liegt bei mir (just do it)
Dann gibt es noch die Wünsche an Gott, die er nicht erfüllt, weil wir sie
selber erfüllen können.
Da fuhr ich vor einigen Wochen am Sonntagmorgen nach Sargans, um dort zu
predigen. Mein Tank war fast leer, das wusste ich, denn ich wollte in
Sargans tanken, weil dort das Benzin sehr günstiger ist. Nur, ich wusste
nicht wie leer der Tank war! Ungefähr einen Kilometer vor der Ausfahrt
Sargans stotterte der Motor und ich musste auf den Pannenstreifen fahren.
Glücklicherweise hatte ich einen Ersatzkanister im Auto, so konnte ich,
nach einer etwas unangenehmen Prozedur, die Fahrt fortsetzen. Natürlich
kam mir nicht die Idee im Auto sitzen zu bleiben und dafür zu beten, dass
Gott schenken möge, dass der Motor ohne Benzin weiterläuft. Das hätte ich
vielleicht gemacht, wenn ich keinen Ersatzkanister dabei gehabt hätte.
Oder ich bete dafür, dass Gott schenken möge, dass ich nicht mehr so müde
bin. Da würdest Du – wenn Du nicht krankheitsbedingt müde bist – besser
früher ins Bett gehen, als bis in alle Nacht vor dem Fernseher oder
Computer zu sitzen.
Das sind eigentlich Gebete mit denen ich die Verantwortung, die ich trage
an Gott abschiebe. Wenn sich nichts ändert, ist Gott daran schuld. So
kann ich ohne schlechtes Gewissen tun und lassen, was ich will.
Was Du selber anpacken kannst, solltest Du auch anpacken – just do it!
Schlussgedanke
Buchempfehlung: Aufbruch zur Stille
Es ist schon so, dass Gott nicht alle unsere Wünsche erfüllt. Gut, dass es
so ist, denn nicht jeder Wunsch, den wir haben ist gut für uns.
Gott als liebender Vater hat die Weitsicht und weiss was hilfreich ist und
was schädlich sein könnte. Er will das Beste für uns, er will uns ans
Ziel bringen. Deshalb ist es wichtig, ob Gott unseren Wunsch erfüllt oder
nicht, dass wir uns von seiner Liebe getragen wissen. Wie Johannes in
seinem Brief schreibt:
Wir haben erkannt, dass Gott uns liebt, und haben dieser Liebe unser
ganzes Vertrauen geschenkt. Gott ist Liebe, und wer sich von der Liebe
bestimmten lässt, lebt in Gott, und Gott lebt in ihm. 1. Johannes 4,
16.
Bibelstellen zum Nachschlagen: 1. Johannes 4, 16; Judas 1, 21
[1] Quelle: Elisabeth Elliot, 100 Ermutigungen, Hänssler, S.134-135.
[2] Michael Mary: LebensTräume – LebensSinn, nordholt-verlag, S. 89.

