Zum Inhalt

War Jesus Vegetarier?

Hat Jesus Fleisch gegessen oder nicht?

Hinweis zur Datenverarbeitung durch YouTube

Durch das Abspielen dieses Videos wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt. Dabei kann YouTube Cookies setzen und Ihr Nutzungsverhalten zu Analyse- und Marketingzwecken verfolgen. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Um YouTube-Videos anzusehen, müssen Sie der Verarbeitung durch YouTube zustimmen.

04.12.2020

Einleitung und Ausgangsfrage zur Nachfolge

Weißt du, mal ganz ehrlich: Wer von Jesu Wort nur das annimmt, was ihm in den Kram passt, und nur das akzeptiert, was er ohnehin schon glaubt, der folgt doch letztlich nur sich selbst. Solch ein Mensch braucht Jesus von vornherein nicht, wenn er sich nicht korrigieren lässt.

Um die Nachfolge zu verteidigen, mach dich Hashtag Bibelfit. Ist Jesus Vegetarier? Das Spannende daran ist gar nicht so sehr die Antwort, sondern wie du zu dieser Antwort gelangst. Denn das hat es faustdick hinter den Ohren.

Deshalb schau dieses Video bis zum Ende, denn dort habe ich etwas ganz Besonderes für dich. An dieser Stelle möchte ich allen danken, die jede Woche hier die Glocke klicken. Das ist so ein technisches Ding, damit christliche Inhalte auf dieser Plattform nicht ausgesperrt werden.

Danke dir!

Wie erkennt man, ob jemand Vegetarier ist?

Also, wie findest du heraus, ob jemand Vegetarier ist? Ganz grundsätzlich, zum Beispiel bei mir?

Was du nicht einfach machen kannst, ist, irgendetwas zu behaupten, ohne die Bemühung, das zu begründen. Wenn zum Beispiel nach den US-Wahlen ein Präsidentschaftskandidat behaupten würde, er hätte die Wahl gewonnen, ohne das belegen zu können, dann fragen wir zu Recht: Was ist dein Problem? Und derjenige wird nicht zu Unrecht ausgelacht, weil er sich völlig diskreditiert hat.

Also einfach irgendetwas zu behaupten, ohne eine Begründung zu liefern, das geht nicht. Zumal, wenn du einfach etwas behauptest und dabei die Autorität von Jesus ignorierst. Dann brauchst du ja seine Autorität von vornherein nicht, oder? Darauf kommen wir gleich noch zurück.

Auch sich einfach nur zu wünschen, dass ich Vegetarier bin, ist auf dem gleichen Niveau. Entweder ich bin Vegetarier oder ich bin es nicht. Du kannst doch nicht einfach willkürlich eine Münze werfen: Kopf, Markus ist Vegetarier; Zahl, er ist es nicht. Denn entweder ich bin Vegetarier oder eben nicht. Da kann deine Münze sich auf den Kopf oder auf die Seite stellen – das ändert überhaupt nichts.

Du kannst doch nicht einfach nur sagen: „Ich habe das Gefühl, dass Markus Vegetarier ist.“ Das ist ja schön für dein Gefühl, aber vielleicht habe ich vor zwei Stunden ein Steak gegessen. Da kann dir dein Gefühl jetzt sonst was sagen. Also das bringt alles nicht weiter, weißt du, was ich meine?

Also, wie findest du jetzt heraus, ob jemand Vegetarier ist? Ganz einfach: Jemand, der gewohnheitsmäßig Fleisch isst, ist kein Vegetarier. Und umgekehrt: Jemand, der eindeutig sagt, dass er sich nur vegetarisch ernährt, und es gibt keinen Grund anzunehmen, dass er überhaupt Fleisch isst, der ist wahrscheinlich Vegetarier.

Jesus und seine Ernährung im historischen Kontext

Wie ist das nun bei Jesus? Wenn es dir wie den meisten vernünftigen Menschen geht, wirst du sagen: Jesus hat das Passalamm gegessen, und wir wissen, dass er auch Fische gegessen hat. Also war er kein Vegetarier. Und das stimmt, da hast du Recht: Jesus war kein Vegetarier.

Aber wie sieht es aus, wenn jemand plötzlich behauptet, Jesus sei doch Vegetarier gewesen? Die Frage ist doch, wie will diese Person das begründen? Lass uns das noch einmal durchgehen. Einfach nur zu behaupten, das geht nicht. Sich das einfach zu wünschen, geht auch nicht. Willkürlich etwas festzulegen, geht ebenfalls nicht. Nach Gefühl zu entscheiden – na ja, das mag sein, dass jemand das tut, aber es ist keine überzeugende Grundlage.

Kann es sein, dass jemand, der so etwas behauptet, das auf Grundlage der Bibel tut? Nein. Warum nicht? In der Bibel steht doch, dass wir das Passalamm und Fische haben. Das heißt: Sobald jemand behauptet, Jesus habe ganz bestimmt kein Fleisch gegessen, dann muss er einiges darüber wissen, was Jesus überhaupt gegessen hat, um das behaupten zu können. Er müsste eine relativ genaue Vorstellung von Jesu Ernährung haben.

Die Frage ist jetzt: Woher soll dieses Wissen kommen? Und nicht nur das – er müsste es auch besser wissen als die Bibel, die ganz klar sagt, dass Jesus Fleisch gegessen hat.

Mögliche Begründungen und ihre Problematik

Was könnte jemand anführen, um seine Sichtweise zu untermauern?

Zum Beispiel könnte er die historische Jesus-Forschung nennen oder auf außerbiblische, nicht-christliche historische Berichte aus der Zeit Jesu verweisen, die über Jesus selbst berichten.

Das Problem dabei ist Folgendes: Erstens bedeutet „nicht christlich“ nicht automatisch „wahr“. Nicht alles, was christlich ist, ist falsch, und nicht alles, was nicht christlich ist, ist wahr. So funktioniert das nicht.

Zweitens, als jemand, der an säkularen staatlichen Universitäten studiert hat, muss ich festhalten: Nach Jahrhunderten der Forschung zeichnet sich sehr deutlich der Schluss ab, dass die überwältigende Mehrheit des historischen Befunds genau das bestätigt, was im Neuen Testament steht.

Diese Erkenntnisse unterstützen, was wir als Christen schon immer gesagt haben, nämlich dass das, was im Neuen Testament berichtet wird, tatsächlich so passiert ist.

Die tiefere Bedeutung der Diskussion um Jesus Worte

Warum reden wir eigentlich jetzt über das Thema, was Jesus gegessen hat? Dahinter steckt nämlich etwas viel Größeres. Du und viele andere habt in den Kommentaren gefragt, Markus, was man antworten kann, wenn jemand behauptet, Jesus habe gar nicht das gesagt, was in der Bibel steht. Das ist genau die gleiche Fragestellung.

Damit dein Gesprächspartner behaupten kann, dass Jesus etwas ganz anderes gesagt hätte als das, was in der Bibel steht, muss er entweder eine Möglichkeit haben, zu wissen, was Jesus stattdessen gesagt hat. Oder er müsste eine noch bessere Quelle haben als die hochgradig zuverlässigen Augenzeugenberichte, die später im Neuen Testament zusammengefasst wurden und in unsere Bibel eingeflossen sind.

Und das wird nicht passieren, dass jemand eine bessere Möglichkeit hat. Die zweite Möglichkeit ist, dass er einfach Jesus’ eigene Worte für nicht gültig erklärt.

Denk mal darüber nach: Jesus sagt, „Folge mir nach“. Wir Christen sind Nachfolger von Jesus. Was Jesus sagt, ist für uns gültig und bindend.

Konsequenzen für die Nachfolge und den Glauben

Wenn nun jemand behauptet, dass er manches von dem, was Jesus sagt, annimmt, aber anderes nicht, wozu braucht er es dann überhaupt, dass Jesus etwas sagt? Er könnte es ja genauso gut einfach so annehmen, ohne dass Jesus es gesagt hat.

Weißt du, mal ganz ehrlich: Wer von Jesu Wort nur das annimmt, was ihm in den Kram passt, und nur das akzeptiert, was er ohnehin schon glaubt, der folgt doch letztlich nur sich selbst. Er braucht Jesus von vornherein nicht, wenn er sich nicht korrigieren lässt.

Also noch mal zum Mitschreiben: Ja, Jesus sagt, folge mir nach. Wir Christen sind Nachfolger von Jesus. Was Jesus sagt, ist für uns gültig und bindend.

Wer behauptet, dass Jesu Worte für ihn nicht gültig und nicht bindend sind, der kann das natürlich tun. Er stellt sich damit nur außerhalb des Christentums – das ist dann schlicht eine andere Religion.

Weißt du, was ich meine? Das ist ein echtes, wirkliches Herzensthema von mir, und das kann niemand auf die leichte Schulter nehmen.

Einladung zum vertieften Glaubensverständnis

Und warum dürfen du und ich fest davon überzeugt sein, dass die Augenzeugenberichte, die später ins Neue Testament aufgenommen wurden, tatsächlich historisch zutreffend beschreiben, was wirklich passiert ist?

Dazu kannst du dir gern mein neues Kurzbuch mitnehmen. Darin gehen wir genau darauf ein, warum es für dich als reflektierten und gebildeten Menschen im einundzwanzigsten Jahrhundert etwas sehr Ernstzunehmendes ist. Außerdem erfährst du, warum das biblische Christentum so manche Überraschung bereithält.

Die ersten Leser haben gelobt, dass das Buch kurz, prägnant, verständlich und humorvoll ist. Es lässt sich leicht an ein bis zwei Abenden durchlesen.

Das Buch gibt es zu einem tollen Preis – nämlich gratis. Ich verschenke das vollständige Hörbuch und das E-Book, weil ich möchte, dass möglichst viele Menschen mutig, stark und liebevoll in Gespräche über Glaubensthemen einsteigen. Sie sollen lernen, darüber ergebnisoffen und zugleich kritisch zu denken.

Klicke dazu gern auf den Link in der Videobeschreibung und nimm dir das kostenlose Angebot mit. Das ist mein Geschenk an dich.

Wir sehen uns im nächsten Video – ich freue mich auf dich!