Einleitung: Schwierige Fragen zum Alten Testament und zur Nachfolge
Um die Nachfolge zu verteidigen, mache dich Hashtag Bibelfit. Befiehlt Gott Völkermord? Befiehlt Gott Genozid? Und wie ist das mit den Kanaanäern und der Landnahme durch Josua überhaupt?
Warum erscheint der Gott des Alten Testaments manchmal so grausam? Und ist das nicht der entscheidende Beweis dafür, dass du und ich nicht Christen sein sollten?
Hm, diese Frage ist einfacher, als sie aussieht, und die beantworten wir jetzt gemeinsam. Danach zeige ich dir, wie du solche und noch schwerere Fragen beantworten kannst. Zum Schluss endet dieses Video mit dem schlechten Witz der Woche.
Bevor wir starten, kannst du ganz kurz der Community hier helfen, damit solche christlichen Videos auf Social Media nicht verborgen bleiben. Bist du gerade auf Instagram, dann doppeltippe doch mal schnell auf dein Handy. Und auf YouTube danke ich allen, die jede Woche hier die Glocke drücken. Das ist so eine technische Sache, und nur weil Hunderte Menschen vor dir diese Glocke gedrückt haben, wird dir dieses Video überhaupt angezeigt. Also vielen Dank dafür.
Die zentrale Bedeutung der Auferstehung Jesu
Vier kurze Gedanken zum Thema.
Gedanke Nummer eins: Diese ganze Sache mit Gott und möglicherweise Völkermord und diesem vermeintlichen Genozid – das schauen wir uns gleich noch einmal in Ruhe an – ist genau genommen kein gutes Argument gegen das Christentum.
Was meine ich damit? Das Christentum basiert hauptsächlich darauf, das biblische Christentum, dass Jesus von Nazareth, der getötet wurde, am siebten April dreißig von der römischen Militärdiktatur nackt bei fast Minusgraden zu Tode gefoltert wurde, öffentlich, und am neunten April dreißig von den Toten auferstanden ist.
Das ist nicht irgendwie abstrakt oder metaphorisch gemeint. Nein, im biblischen Christentum ist das ein ganz konkretes Ereignis zu einem ganz bestimmten Datum, an einer ganz bestimmten Uhrzeit, in der Jerusalemer Oststadt – mit GPS-Koordinaten –, an dem Ort, wo, wenn du daneben gestanden wärst, du es hättest filmen können.
Diese Auferstehung von Jesus ist der Dreh- und Angelpunkt des biblischen Christentums. Und wenn Jesus wirklich, wie er hundert Jahre vorher prophezeit wurde, von den Toten auferstanden ist, dann ist das Christentum wahr, dann ist Jesus der menschgewordene Gott, und dann gibt es den biblischen Gott wirklich.
Wenn Jesus aber nicht von den Toten auferstanden wäre, dann ist er immer noch tot und seine Leiche längst verrottet. Dann ist das biblische Christentum falsch.
Das heißt: Wenn du das biblische Christentum widerlegen willst, dann – das ist ernst gemeint – widerleg einfach Jesus’ Auferstehung. Das ist alles, was du tun musst. Das ist wirklich genau so gemeint.
Jetzt musst du wissen: Es gab immer wieder, und gibt es wieder, Leute – Historiker, Forscher, auch säkulare und atheistische Personen –, die sich daran machen, dieses Ereignis der historischen Auferstehung von Jesus zu widerlegen.
Und es ist ernst gemeint, was sehr, sehr häufig passiert ist: Sie merken, du kriegst es nicht klein. Es ist historisch so krass. Es gibt so starke Indizien dafür, dass sehr viele von ihnen auf dem Weg dahin Christen geworden sind. Aber das ist eine andere Story für ein anderes Video. Wenn du das sehen willst, dann drück an die Glocke, dann gehen wir da noch mal in Ruhe drauf ein.
Umgang mit der Landnahme durch Joshua und moralische Bewertungen
Aber mal angenommen, dass mit diesen Kanaaneerkriegen und der Landnahme durch Joshua alles genau so passiert ist, wie es in der Bibel steht. Und du findest, dass das ein ungerechter Genozid und ein Massenmord wäre – selbst wenn es so wäre.
Ja, selbst wenn es so wäre, ändert das nichts.
Weißt du, ich will dir erklären, was ich meine. Es ist mein gutes Recht, dass uns das vielleicht nicht gefällt und dass wir dann eine andere, vielleicht sogar eine dramatisch andere Einstellung dazu haben. Wir könnten uns das auch völlig anders wünschen, klar. Aber das ändert doch nichts.
Entweder das ist passiert oder es ist nicht passiert. Entweder den biblischen Gott gibt es oder nicht. Daran ändert auch deine und meine Einstellung zu diesen Geschehnissen gar nichts.
Weißt du, viele Jahre meines Lebens habe ich mich mit den Religionskritikern Richard Dawkins und Christopher Hitchens auseinandergesetzt. Das sind gebildete Menschen, keine Frage. Aber es ist so deutlich spürbar, von welchem Hass auf jegliches Religiöse und Übernatürliche sie getrieben sind, dass Christopher Hitchens selbst, als er Krebs im Endstadium hatte, öffentlich gesagt hat: Ich will nicht, dass meine Fans, dass meine Follower für mich beten.
Überleg erst mal, was für eine Abscheu du gegen jegliches Übernatürliche und Religiöse verspüren musst, um so etwas in deinen letzten Lebenstagen und Lebenswochen zu artikulieren.
Also auch wenn du ihre Bücher liest – ich meine, die Bücher von Hitchens sind wenigstens noch gut geschrieben, weil er gut formulieren konnte – ihr gesamter Dreh- und Angelpunkt ist hier zum Beispiel im Buch von Richard Dawkins: Es gibt keinen Gott, und ich hasse ihn.
Sie haben noch ganz andere Kraftausdrücke benutzt, wenn ich mir meine Unterstreichungen angucke, aber die erspare ich dir einfach mal.
Achte mal auf ihre Argumentation: Beide sagen, weil laut Bibel Gott den Feldzug gegen die Kanaaneer befohlen hat, gibt es Gott nicht. Weil mir nicht gefällt, was er tut, gibt es ihn nicht. Das ist die Argumentation.
Merkst du was? Wie beim Beispiel aus der Arbeit: Stell dir mal einfach vor, du arbeitest in einem großen Unternehmen, im öffentlichen Dienst oder im sozialen Bereich. Und dann trifft dein Vorgesetzter eine Entscheidung, die du für falsch hältst und die dir nicht gefällt.
Na und? Hört dadurch die Unternehmensleitung und das Unternehmen selbst auf zu existieren?
Stell dir vor, dein Chef tut etwas, das dir nicht gefällt. Heißt das, dass es ihn jetzt nicht mehr gibt?
Also, ich muss einfach mal sagen: Ich unterrichte an der Uni seit vielen Jahren Kurse für Logik und Argumentation. Und so etwas nennt man ein Nonsequitur, ein Nonsequitur oder auch ein Allergismus. Das heißt: völlige Scheinargumente.
Das ist, als ob jemand sagt: „Ich komme aus Sachsen und deswegen spiele ich Querflöte.“ Hä? Das hat nichts miteinander zu tun.
Oder jemand sagt sowas wie: „Nachts ist es kälter als draußen.“ Hä?
Oder: „Ein Tisch hat vier Beine, besonders das linke.“ Hä?
Oder: „Treffen sich zwei und einer kommt nicht.“ Das alles ergibt überhaupt keinen Sinn. Das sind einfach nur Wörter, die hintereinander gereiht sind.
Das heißt, falls jemand behauptet: Der biblische Gott gefällt mir nicht, also gibt es ihn nicht, dann ist das einfach eine falsche Aussage. Dafür gäbe es in der Logikklausur richtig krassen Punktabzug.
Weißt du, die Wahrheit ist: Entweder es gibt den biblisch-christlichen Gott echt und wirklich, oder es gibt ihn nicht. In beiden Fällen ist es herzlich egal, was du und ich über ihn denken.
Entweder er ist wirklich echt, oder er ist nicht echt. Punkt.
Ansonsten könnten du und ich ja die Existenz des mächtigsten Wesens des Universums einfach an- und ausschalten, indem wir unsere Meinung ändern. So funktioniert das nicht.
Die Problematik von Kritik und die innere Logik der Bibel
Punkt zwei: die Struktur des Arguments.
Ich finde es sehr bemerkenswert, dass viele unserer atheistischen und muslimischen Freunde, die die Bibel kritisieren wollen, in den Momenten, in denen sie die Bibel kritisieren, sie tatsächlich für bare Münze nehmen müssen.
So haben mir beispielsweise schon häufiger Muslime geschrieben, dass sie gesagt haben, im Neuen Testament stehe, dass Isa – das ist ein arabischer Name für Jesus – gebetet habe wie ein Muslim. Damit beziehen sie sich auf die Stelle vor der Kreuzigung Jesu, wo er in diesem Garten ist und tatsächlich die Rede davon ist, dass er niederfällt und betet.
Dann frage ich dazu: Okay, mal angenommen, das wäre so, dass Jesus wirklich gebetet hätte wie ein Muslim und auch wirklich nur so gebetet hätte wie ein Muslim. Dann würde ich zurückfragen: Woher haben sie das denn aus dem Neuen Testament? Aus Matthäus 26? Ja, das heißt aus demselben Neuen Testament, in dem Jesus solche Sachen sagt wie: "Der Vater und ich sind eins", aus demselben Neuen Testament, in dem Jesus sagt: "Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt", im selben Neuen Testament, in dem steht: "Übrigens, niemand kommt zum Vater außer durch mich", im selben Neuen Testament, in dem steht: "Tut Buße, kehrt um und haltet euch an mir fest."
Verstehst du, was ich meine? Damit dieses Argument – "In eurem Neuen Testament steht das und das, und deswegen belegt das unsere Einstellung" – irgendeinen Wert hat, müssen sie ja das Neue Testament für bare Münze nehmen. Genau das wollen sie aber nicht. Sprichwörtlich gesagt setzen sie sich in Jesu Schoß, um ihn zu zerreißen.
Um auf diese Weise das Neue Testament zu widerlegen, müssen sie doch erst das annehmen und wahrnehmen, was im Neuen Testament steht. Das ist, als ob ich sage: Vampire existieren nicht, das hat mir der echte Vampir selbst gesagt, mit dem ich gestern Abend gesprochen habe.
Also tut mir leid, damit dieses Argument funktioniert, muss es ja gerade nicht funktionieren. Mal ganz ehrlich: Wenn ich dich davon überzeugen will, dass das Neue Testament unglaubwürdig ist, dann nehme ich doch nicht ein Argument, das darauf basiert und nur dann funktioniert, wenn das, was im Neuen Testament steht, echt ist.
Das macht doch gar keinen Sinn. Das ist doch ein Zirkelschluss, der das ganze Argument ungültig macht. Sorry!
Davon abgesehen: Wer sollte eigentlich das Recht haben, ein Leben zu nehmen, wenn nicht Gott, der uns geschaffen hat, der uns das Leben geborgt hat und dem wir jeden einzelnen Atemzug verdanken?
Und wenn das biblische Christentum wirklich wahr ist, dann lebt jeder Mensch, der je gezeugt wurde, für immer. Dann sterben Menschen nicht, sondern wechseln nur – in Anführungszeichen – ihren Ort. Das wäre wirklich die logische Konsequenz. Denk mal drüber nach.
Ganz grundsätzlich: Wer schlecht über die Bibel reden will, wird immer genug Gründe und Anlässe dafür finden. Es wäre naiv, wenn du und ich uns wünschen würden, dass diese Passagen nicht in der Bibel stehen, damit alle Nichtchristen mit Gottes Wort total happy wären. Das wird nicht passieren.
Also versuch gar nicht erst, es allen Kritikern recht zu machen. Frag sie stattdessen mal: Warum? Warum hat Gott das eigentlich geboten? Warum steht das in der Bibel?
Denn sehr, sehr häufig wirst du sehen, dass viele Leute, die diese Stellen und ähnliche Stellen kritisieren, häufig nur ein sehr oberflächliches Wissen dazu haben und die Zusammenhänge nicht kennen.
Historischer Hintergrund der Landnahme Israels
Und das bringt uns zu Punkt drei: dem historischen Hintergrund.
Weißt du, als die Israeliten über vierhundert Jahre lang in Ägypten waren und dort versklavt wurden, waren sie logischerweise nicht in Israel. Das heißt, zu diesem Zeitpunkt entstand ein Machtvakuum. Es gab niemanden, der das Land besetzt hielt. Deshalb kamen Menschen von überall her dorthin – das ist ja klar.
In diesem Machtvakuum ist es naheliegenderweise so gewesen, dass andere fremde Völker in das Land Israel eingedrungen sind und es besetzt haben. Diese Völker waren häufig grausam, unbarmherzig und unmenschlich. Sie hatten Rituale, bei denen sie Mädchen entführten, vergewaltigten und zwangsverheirateten. Außerdem entführten sie Säuglinge von jungen Müttern aus ihren eigenen Dörfern und brachten diese bei vollem Bewusstsein lebendig zu Tode – oft durch Verbrennen – als Folteropfer. Und vieles mehr. Das ist ein Trauma für die Menschheit.
Manches davon hat John Milton in seinem ziemlich spannenden Buch „Paradise Lost“ später künstlerisch aufgearbeitet. In einer deutschen Übersetzung schreibt er: „Moloch, der schreckenerfüllte Fürst, befleckt durch Menschenblut und Elterntränen. Obwohl durch das Gelärm der Pauk und Trommeln das laute Schreien der Kinder ward betäubt, die durch das Feuer zum Götzen gingen.“
Damit ist die Rede von antiken Überlieferungen, die berichten, dass in dem Moment, in dem die Kinder bei lebendigem Leib gebraten wurden, Trommeln und andere Instrumente noch lauter geschlagen wurden. So sollte das Geschrei möglichst nicht so weit gehört werden. Damit hast du mal eine Vorstellung davon.
Zur Strafe für diese himmelschreienden Ungerechtigkeiten und die völlige moralische Verderbtheit ließ Gott die Israeliten eingreifen, um das zu beenden.
Weißt du, in der heutigen Zeit empfinden wir es häufig als unmoralisch, wenn Staaten sich politisch neutral verhalten, während Diktatoren ihr eigenes Land angreifen, einen Bürgerkrieg starten oder sogar ihre eigene Bevölkerung mit Giftgas töten.
Wir fragen dann immer wieder Gott: Warum lässt du das ganze Leid in der Welt zu? Warum lässt du zu, dass ein Mensch dem anderen so etwas antut? Warum verhinderst du das nicht? Warum greifst du nicht ein?
Und dann haben wir aber eine Situation in der Geschichte, in der Gott tatsächlich eingreift, in der er es verhindert und die Schuldigen bestraft. Und trotzdem sind wir immer noch unzufrieden.
Ich zeige dir gleich noch einen letzten, sehr entscheidenden Fakt zur Völkermordgeschichte, und dann kommen wir zum schlechten Witz der Woche. Aber vorher ganz kurz: Solche kritischen Fragen – wenn du sie einmal bekommen hast, dann wirst du sie wiederbekommen. Und noch weitaus härter als diese hier zum Thema Völkermord.
Solange du die Antworten selbst nicht kennst, wie glaubst du, wird es sich für dich anfühlen, sprachlos dazustehen und in die Mangel genommen zu werden?
Deshalb brauchst du beides: Du brauchst einfach mal die Fakten – aus Videos wie diesem oder aus guten Büchern, klar. Aber andererseits brauchst du auch Schlagfertigkeit, geistige Flexibilität und schlicht das rhetorische Training, um auf solche und noch viel härtere Fragen ehrlich und integer antworten zu können.
Das habe ich selbst über Jahre Hunderten Menschen beigebracht. Ich unterrichte solche Dinge seit vielen Jahren an Universitäten und Graduiertenakademien. Und nachdem so viele von euch hier in der Community darum gebeten haben, habe ich eine Best-of-Zusammenstellung gemacht. Dort findest du die besten Kniffe für gedankliche Klarheit unter Stress und Schlagfertigkeit, wenn es darauf ankommt, um nie wieder sprachlos zu sein und schlicht ein sprachfähiger Christ oder eine sprachfähige Christin zu werden.
Dank der Hilfe der Spender-Community – vielen Dank euch! – kann ich all das Hunderten Menschen gratis zur Verfügung stellen. Nimm es dir einfach kostenlos mit, klicke dafür einfach auf den Link in der Videobeschreibung.
Zweifel an der historischen Genauigkeit der Völkermordberichte
Okay, dann kommen wir jetzt zum letzten entscheidenden Punkt, und danach beenden wir das Video mit dem schlechten Witz der Woche.
Punkt vier: Was genau ist eigentlich passiert? Weißt du, unter zahlreichen Historikern herrscht keine große Sicherheit darüber, ob die Landnahme durch Josua tatsächlich so als Völkermord und Genozid stattgefunden hat, wie wir das manchmal denken könnten.
Manche liberale Theologen behaupten ja häufig, dass manche Teile der Bibel erfunden sind. Aber so weit wollen wir gar nicht gehen. Spannender ist Folgendes: An vielen Stellen, wo in den Kämpfen von völliger Vernichtung die Rede ist – dass keiner übriggelassen wird und ähnliches –, gibt es eine echte historische Wahrscheinlichkeit, dass es sich um altorientalische Redewendungen handelt. Das sind Redewendungen, bei denen damals klar war, dass sie nicht wörtlich gemeint waren. Außerdem haben wir genügend außerbiblische Beispiele dafür, dass solche Formulierungen tatsächlich als Redewendungen verstanden werden konnten.
Man kann das vergleichen mit heutigen Redewendungen. Zum Beispiel sagen wir im WM-Halbfinale 2014, dass Deutschland Brasilien „vernichtet“ hat, oder wir behaupten, Baby Yoda habe „das Internet zerstört“. In vielen Fällen, in denen solche Redewendungen verwendet werden, sind damit keine Genozide oder Völkermorde gemeint, sondern eine vollständige Unterwerfung.
Das kannst du beim aufmerksamen Lesen manchmal schon daran erkennen, dass die Leute, die angeblich vollständig vernichtet wurden, wenige Kapitel später ganz normal am Leben sind. Ein Beispiel dafür sind Hebron und Librier im Buch Josua. Das sieht man auch beim vollständigen Lesen der Texte in Deuteronomium 7, wo erst Völker zerstört werden sollen, und wenige Verse später heißt es, dass du sie nicht heiraten sollst. Du kannst ja niemanden heiraten, der tot ist.
Solche Stellen findest du mehrfach in der Bibel: Es wird beschrieben, dass etwas völlig zerstört ist, und gleichzeitig wird mit den Leuten, die angeblich „völlig zerstört“ wurden, Handel betrieben, es gibt regen Austausch, Familien werden gegründet und so weiter. Weißt du, was ich meine? Wenn das wirklich immer ausschließlich Genozid bedeuten würde und nichts anderes, warum steht das dann so da?
Das zur Einordnung. Das sollte in einer guten Bibelübersetzung auch in den Anmerkungen am Rand vermerkt sein.
Abschluss und Ausblick
Und das war's. Ich erzähle jetzt noch den schlechten Witz der Woche. Schreib mir gerne einen Kommentar, was du aus diesem Video mitgenommen hast.
Bei mir persönlich war es bei der Recherche vor allem das Bewusstsein, dass selbst wenn manche kritischen Passagen nicht in der Bibel stünden, trotzdem viele Leute keine Christen werden würden.
In jedem Fall schön, dass du hier bist. Ich bin Markus Voss, und das war ein Input zum Thema Nachfolge verteidigen, um Nachfolge besser zu verstehen. Mach dich Hashtag Bibelfit.
Dafür lade ich dich ein, jetzt gemeinsam mit den anderen die Glocke aufzureiben, zu zerstören und völlig zu vernichten.
Während du das tust, beenden wir das Video mit dem schlechten Witz der Woche:
Es ist nach der Landnahme. Das ganze Volk Israel ist befriedet, jeder wohnt in seinem Bereich, in seiner Hütte. Was sagt Josuas Mama zu seinem Papa?
Nun, okay, wir sehen uns im nächsten Video. Ich freue mich darauf!
