Ich bin tatsächlich aus gutem Grund überzeugt, dass es Übernatürliches gibt. Auch übernatürliche Erfahrungen, die Menschen machen, sind nicht nur Einbildungen. Sie können etwas sehr Reales sein.
Einführung in das Thema Wiedergeburt und Übernatürliches
Um die Nachfolge zu verteidigen, mach dich Hashtag Bibelfit. Gibt es Wiedergeburt? Sind wir alle schon einmal hier auf der Erde gewesen und werden nach unserem Tod als andere Menschen oder vielleicht sogar als Tiere wiedergeboren?
Darauf haben du und andere hier in den Kommentaren gefragt. Deshalb schauen wir uns das jetzt im Rahmen unserer Videoreihe über das Jenseits an.
Schau dieses Video bis zum Ende, denn dort habe ich noch etwas ganz Besonderes für dich. An dieser Stelle möchte ich allen danken, die jede Woche hier die Glocke klicken. Das ist so ein technisches Ding, damit christliche Inhalte auf dieser Plattform nicht ausgesperrt werden. Danke dir!
Also, gibt es Wiedergeburt? Nein, gibt es nicht. Warum können du und ich das so klar festhalten? Ganz einfach.
Kriterien zur Erkennung falscher Behauptungen
Warum können wir so eindeutig sagen, dass die Behauptung mit der Wiedergeburt einfach falsch ist?
Falsche Behauptungen kannst du durch zwei Dinge entlarven: Entweder erstens, sie widersprechen Dingen, die unzweifelhaft wahr sind, oder zweitens, sie widersprechen sich selbst.
Ich wiederhole noch einmal: Woran erkennt man eine falsche Behauptung? Das hat jetzt nichts mit Theologie, Glauben oder der Bibel zu tun. Es ist ein grundsätzliches logisches Prinzip.
Eine falsche Behauptung erkennst du daran, dass sie erstens Dingen widerspricht, von denen wir bereits wissen, dass sie wahr sind – das ist ziemlich logisch. Und zweitens daran, dass sie sich selbst widerspricht.
Logische Überlegungen zur Wiedergeburt: Anzahl der Menschen
Dazu nur drei kurze Gedanken zum Thema Wiedergeburt.
Erstens: die Anzahl der Menschen.
Es gibt manche Leute, die eine Diskussion darüber führen wollen, ob die Erde nun sechstausend Jahre alt ist oder 3,8 Milliarden Jahre. Das schieben wir jetzt zur Seite, denn das interessiert uns momentan gar nicht. Ebenso wenig interessiert uns aktuell, ob es ein wortwörtliches Adam und Eva gab oder ob die Menschheit Schritt für Schritt entstanden ist. Das ist für den Moment völlig uninteressant.
Worauf ich hinaus will, ist Folgendes:
Im Augenblick leben über sieben Milliarden Menschen auf der Erde. Das war nicht immer so. Die Weltbevölkerung ist vor allem in den letzten 200 Jahren Schritt für Schritt explodiert. Das bedeutet, es gab früher deutlich weniger Menschen als heute.
Warum ist das wichtig?
Wenn alle Menschen wiedergeboren würden, hieße das, dass alle Menschen, die jetzt leben, schon einmal zuvor gelebt haben. Dann müsste die Bevölkerungszahl in der Geschichte der Menschheit immer konstant geblieben sein. Das ist aber nicht möglich.
Wir wissen, dass es früher viel, viel weniger Menschen gab als heute. Das kann nicht stimmen, wenn alle Menschen, die jetzt existieren, nur Wiedergeborene von Menschen sind, die zuvor gelebt haben – denn es gab früher gar nicht so viele Menschen.
Hier liegt das Problem.
Vielleicht könnte man sagen: Was ist, wenn Menschen vor ihrer Wiedergeburt Tiere oder Ähnliches waren? Das ist schwierig. Die Frage ist: Wo zieht man dann die Grenze, was Lebewesen bedeutet? Sind Pflanzen noch Lebewesen? Wird zum Beispiel eine Pampelmuse wiedergeboren? Sind vielleicht sogar Pilze Lebewesen? Was ist mit dem Schimmel in deinem Bad?
Ich meine das nicht zynisch, sondern das ist eine ganz ernsthafte, logische Frage.
Auch hier ist der Befund schwierig.
Egal, wie alt die Erde ist – um diese Diskussion geht es jetzt gerade nicht – Fakt ist: Es gab früher einmal deutlich weniger Lebewesen insgesamt auf diesem Planeten als heute.
Das heißt, wenn alle Lebewesen auf diesem Planeten nur Reinkarnationen von Lebewesen wären, die es vorher schon gegeben hat, müsste die Anzahl der Lebewesen konstant bleiben. Das ist absolut nicht der Fall.
Diese Behauptung widerspricht also automatisch Dingen, von denen wir wissen, dass sie unzweifelhaft wahr sind, nämlich dass es früher deutlich weniger Lebewesen auf diesem Planeten gab als heute.
Das ist schwierig.
Innere Widersprüche in Wiedergeburtskonzepten
Zweites Beispiel
Ja, viele Wiedergeburtskonzepte sind unlogisch. Besonders viele buddhistische Vorstellungen zur Wiedergeburt widersprechen sich selbst. Was meine ich damit?
Viele klassische buddhistische Konzepte sagen zum Beispiel Folgendes: Wenn du dich in deinem Leben gut oder schlecht benimmst, dann gibt es danach eine Instanz, die beurteilen kann, wie gut oder schlecht du dich wann benommen hast. Diese Instanz soll mächtig genug sein, zu entscheiden, in welcher Form du wiederkommst.
Was ist die Voraussetzung für diese Behauptung? Es fängt schon damit an: Es muss etwas geben, das so mächtig ist, dass es entscheiden kann, dass du wiederkommst. Dabei denken wir vielleicht an Gott. Doch viele buddhistische Konzepte, die Wiedergeburt als wahre Behauptung ansehen, sind im Kern atheistisch und sagen, es gibt keinen Gott.
Zweitens muss es eine Instanz geben, die klug und allwissend genug ist, um beurteilen zu können, wie du dich wann benommen hast. Das ist schwierig, wenn es keinen Gott gibt.
Drittens muss diese Instanz wirklich gerecht sein und das Gute im Sinn haben. Denn sie belohnt Gutes und bestraft Ungerechtes. Sie muss also selbst eine moralische Instanz sein.
Zusammengefasst brauchen wir eine allmächtige, allwissende und moralische Instanz. Aber es darf nicht Gott sein. Das ist sehr, sehr schwierig.
Bedeutung von „Wiedergeburt“ im Neuen Testament
Jetzt fragst du dich vielleicht, ob es im Neuen Testament überhaupt so etwas wie Wiedergeburt gibt. Spricht Paulus nicht von Wiedergeburt? Spricht nicht auch Jesus selbst von Palingenesia, davon, dass wir alle von Neuem geboren werden müssen?
Nun ja, das stimmt – aber auch wieder nicht ganz. Solche Begriffe wie „von Neuem geboren werden“ oder im Griechischen „Palingenesia“ („von oben geboren werden“) müssen nicht unbedingt „Wiedergeburt“ im klassischen Sinne bedeuten. Diese Begriffe kommen zwar im Neuen Testament vor, und sowohl Paulus als auch Jesus verwenden sie. Aber sie meinen etwas ganz anderes, als das, was wir gerade als klassische Wiedergeburtskonzepte beschrieben haben.
Warum ist das so? Das hat mit dem logischen Begriff der Univozität zu tun. Dazu habe ich schon einmal ein anderes Video gemacht, denn das ist bei Glaubensfragen wirklich wichtig zu verstehen.
Ich erkläre es dir ganz einfach: Stell dir vor, du und ich reden beide über das Wort „Pass“ (P-A-S-S). Es kann sein, dass du zum Beispiel in der Stadtverwaltung arbeitest und bei dem Wort „Pass“ an ein Ausweisdokument denkst. Das kannst du ja machen.
Ich hingegen denke bei dem Wort „Pass“ – weil ich zum Beispiel Fußballspieler bin – an ein Ballmanöver. Das heißt, du und ich benutzen beide das Wort „Pass“ und sagen zum Beispiel: „Der Pass war gut“ oder „Der Pass ging in die Ecke“. Aber wir meinen etwas ganz anderes, obwohl wir das gleiche Wort benutzen.
Oder ein anderes Beispiel: Deine Freundin könnte passionierte Bergsteigerin sein und denkt bei dem Wort „Pass“ an einen Gebirgspass, also an einen Gebirgsübergang.
Das heißt, einfach nur das gleiche Wort zu benutzen, reicht nicht aus. Wir müssen sicherstellen, dass das Wort auch das Gleiche meint, indem wir es mit den gleichen Eigenschaften verwenden. Sonst reden wir einfach nicht vom Gleichen.
Das ist also schwierig. Wenn im Neuen Testament von Wiedergeburt die Rede ist, dann steht zwar das Wort „Wiedergeburt“ da. Aber es meint nicht das, was zum Beispiel manche buddhistische Konzepte darunter verstehen – überhaupt nicht.
Schwierig, oder?
Ausblick auf weitere Videos und Bonusfrage
Übrigens, warum kehren Menschen nach dem Neuen Testament, die gestorben sind, definitiv nicht als andere Menschen auf die Erde zurück? Das schauen wir uns in den folgenden Videos dieser Reihe über das Jenseits an.
Falls du das nicht sterbenslangweilig findest und das Video bis zu dieser Stelle geschaut hast, drücke doch einmal die Glocke. So zeigt dir diese Plattform das Video auch tatsächlich an und versteckt es nicht.
Zum Schluss noch eine Bonusfrage: Was ist mit Leuten, die über so etwas wie Wiedergeburt berichten? Was ist denn jetzt damit?
Nun, Wiedergeburten können es aus den Gründen, die wir gerade genannt haben, nicht sein. Das heißt, es können keine echten Wiedergeburten sein. Dennoch bin ich mit gutem Grund davon überzeugt, dass es Übernatürliches gibt. Übernatürliche Erfahrungen, die Menschen machen, sind nicht nur Einbildungen, sondern können etwas sehr Reales sein.
Weiterführende Hinweise und Einladung zur Vertiefung
Vor kurzem habe ich ein eigenes Video zu eurer Frage gemacht, ob Nahtoderfahrungen vielleicht die Existenz Gottes beweisen könnten. Falls dich das interessiert, kannst du hier klicken und es dir in Ruhe anschauen.
Warum du und ich fest davon überzeugt sein können, dass es Nahtoderfahrungen, außerkörperliche Erfahrungen und Übernatürliches wirklich gibt, und warum das sogar ein starker Hinweis darauf ist, dass das biblische Christentum tatsächlich wahr ist, erfährst du in einem neuen Kurzbuch. Dort gehen wir genau darauf ein, warum es für dich als reflektierten und gebildeten Menschen im einundzwanzigsten Jahrhundert sehr ernstzunehmend ist und warum das biblische Christentum so manche Überraschung bereithält.
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