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Gehen lernen

Grundschule des Glaubens, Teil 4/8
14.09.1993
Gehen lernen mit Abraham, der berufen wird und nach Kanaan zieht. Bibelarbeits-Reihe "Grundschule des Glaubens"

(KI-Zusammenfassung)

  • Einleitung

    • Vergleich mit einem Bergführer, der unerfahren ist
  • Die Frage: Was können wir von Abraham lernen?

    • Unterschiedliche Perspektiven auf Abraham:
      • Historiker: Mythengestalt
      • Kritiker: alter Kameltreiber
      • Zyniker: undurchsichtiger Beduinenscheich
    • Biblische und theologische Perspektiven:
      • Paulus: Vater aller Glaubenden
      • Jakobus: Vorbild des Glaubens
      • Hebräerbrief: Ehrentafel der Glaubenden
      • Blaise Pascal: Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs
    • Zentrale Aussage: Von Abraham können wir glauben lernen.
  • Die "Grundschule des Glaubens"

    • Glaube ist nicht nur eine intellektuelle Leistung, sondern eine Grundhaltung.
    • Kritik am "vitalen Pantheismus" und der "Glaubensunsicherheit" der Gegenwart.
    • Notwendigkeit: In Zeiten des Glaubenswirrwarrs müssen wir die "Grundschritte des Glaubens" einüben.
  • "Gehen lernen" in vier Schritten

      1. Schritt: Ohren auf!
        • Gott spricht zu Abraham und ruft ihn aus seiner Heimat heraus.
        • Bedeutung: Gott offenbart sich durch sein Wort und nicht durch Bilder oder Visionen.
        • Herausforderung: Gottes Ruf erfordert Loslassen von Sicherheiten und Vertrauen in seine Führung.
      1. Schritt: Hände auf!
        • Gott segnet Abraham mit einem siebenfachen Segenswunsch.
        • Bedeutung: Gottes Segen gibt Schutz, Ermutigung und die Gewissheit, ein Segen für andere zu sein.
        • Ermutigung: Gott schenkt seinen Segen jedem, der sich auf den Weg des Glaubens macht.
      1. Schritt: Füße auf!
        • Abraham gehorcht Gottes Ruf und zieht los, obwohl er alt ist.
        • Bedeutung: Glaube zeigt sich im Gehorsam gegenüber Gottes Wort.
        • Vertrauen: Wer sich auf den Weg macht, braucht sich um den Weg nicht zu sorgen, denn Gott führt.
      1. Schritt: Mund auf!
        • Abraham baut an verschiedenen Orten Altäre für Gott.
        • Bedeutung: Der Altar ist ein Ort des Gebets, der Anbetung und des Zeugnisses für Gott.
        • Aufgaben:
          • Den "Opferstein" bauen: Sich im Gebet vor Gott demütigen und ihm die Lasten anvertrauen.
          • Den "Denkstein" bauen: Durch Wort und Tat von Gott Zeugnis geben und andere zum Glauben einladen.