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Meine Eltern trennen sich

Geschichten für Kinder, Teil 96/121
SERIE - Teil 96 / 121Geschichten für Kinder

Ein fröhlicher Beginn und eine unerwartete Stille

Hallo, hier ist das Geschichtentelefon. Das Spiel war super, und wir haben beim Quiz gewonnen – angeben inklusive. Fröhlich verabschiedete sich die Meute nach der Jungschar, nur Steffi nicht.

„Steffi, was ist los mit dir? Seit einiger Zeit bist du ganz anders. Geht es dir nicht gut?“

Steffis Schmerz über die Trennung der Eltern

Alles ist doof. Mein Papa ist nicht mehr da. Er ist weggegangen, allein, ohne mich und meine Schwester.

Mama sagt, er hat eine Freundin, die er lieber hat als uns.

Das ist wirklich schlimm für dich. Ich weiß, wie es ist, wenn sich Eltern trennen.

Es ist so öde, seit er nicht mehr da ist. Und du fühlst dich total verlassen, stimmt's?

Der Verlust und die Sehnsucht nach Heilung

Ich hasse sie, sie hat mir meinen Papa weggenommen. Glaubst du, dass er wieder zu uns kommt? Kann Jesus nicht dafür sorgen, dass alles wieder gut wird?

Ich bin ganz sicher, dass er das kann, Steffi, denn er will, dass jede Familie glücklich ist. Er will die Trennung nicht, aber da gibt es ein Problem.

Das Problem der Menschen und die Folgen der Trennung

Welches Problem? Die Menschen sind sein Problem, denn sie wollen nicht, was er will. Sie gehen lieber ihren eigenen Weg und lassen sich deshalb scheiden.

Kindern tut das sehr weh; es ist wie eine tiefe Wunde. Ich wünsche mir, dass mein Papa wiederkommt und alles wieder heil wird.

Dafür will ich beten, denn Jesus will das auch.

Trost und Hoffnung trotz offener Wunden

Aber wenn es anders kommt, Steffi, dann möchte er diese Wunde heilen. Das kann lange dauern, und manchmal geht sie auch wieder auf.

Immer wenn ich an Papa denke, muss ich weinen. Das verstehe ich.

Jesus als tröstende Nähe in schweren Zeiten

Schau, mit dem Bibelvers auf dieser Karte will Jesus dich trösten. Lies doch mal: „Mein Vater und meine Mutter verlassen mich, aber der Herr nimmt mich auf.“

Menschen enttäuschen uns und verlassen uns manchmal, aber Jesus tut das niemals. Bei ihm kannst du weinen und dein Herz ausschütten. Er ist dir ganz nahe.

Die Karte soll dich daran erinnern. Ich schenke sie dir.

Ein Angebot zur weiteren Begleitung und Abschied

Danke, kann ich mich wieder einmal mit dir unterhalten?

Natürlich, ich habe immer Zeit für dich, Steffi.

Ich muss jetzt gehen, tschüss!

Tschüss sagt dir deine Elfriede.

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