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Das Leben des Propheten Elisa: Belagerung und Errettung Samarias (Teil 1/2)

11.09.19622. Könige 6,24-7,1

Einführung und persönliche Mitteilung

Jetzt sind wir also bei Zweite Könige 6,24.

Vielleicht sollte ich Ihnen noch etwas sagen, da ich oft danach gefragt werde: Wann ich aus dem Amt scheide und so weiter. Am 23. September wird mein Nachfolger Herbert Demmer hier feierlich eingeführt.

Das geschieht folgendermaßen: Um halb neun beginnt ein Festgottesdienst. Dabei führt der Subvent ihn ein, und ich halte die Predigt.

Anschließend, um zehn Uhr, findet hier eine Feierstunde statt. Dort haben alle, die bei solchen Gelegenheiten etwas sagen, die Möglichkeit dazu. Dazu gehören der Kirchenleiter von Weinrand, Vertreter aus Westfalen, der Oberbürgermeister, Vertreter der Industrie und des Beirats.

Auch die Jugendarbeit wird ein Wort sagen. Der Bachverein singt, und die Jungs im Chorgesang tragen ein Gottesgebet vor.

Wer also Mut hat, ist zu dieser Feier um zehn Uhr herzlich eingeladen.

Historischer Hintergrund und Ausgangslage der Belagerung

Nun aber zur Sache: Zweite Könige 6,24-33.

Nach diesem Ereignis versammelte Ben-Hadad, der König von Syrien, sein ganzes Heer. Er zog herauf und belagerte Samaria. Für diejenigen, die es nicht wissen: Das Volk Gottes war Israel. Zu dieser Zeit war das Land jedoch geteilt. Ähnlich wie wir heute Ost und West haben, gab es damals eine Teilung in Nord- und Südreich.

Das Südreich war Juda, das Jerusalem und den Tempel besaß. Das Nordreich hatte Samaria als Hauptstadt, und dort lebte der Prophet Elisa. Nun wurde diese Hauptstadt vom König von Syrien belagert. Es herrschte eine große Teuerung in Samaria.

Die Belagerer umschlossen die Stadt so lange, dass ein Eselskopf 80 Silberlinge kostete, und ein Viertelkap Tauben war 5 Silberlinge wert. Ich habe das neunmal nachgerechnet: 5 Silberlinge entsprechen ungefähr 10 Mark. Unter den Tieren, die nicht gegessen werden sollten, wie im vierten Buch Mose aufgeführt, zählt auch der Esel dazu. Das bedeutet, der Esel galt als unreines Tier.

Es ist schrecklich, dass die Hungersnot die Menschen dazu zwang, selbst unreine Tiere zu essen. Und dann, was eigentlich nichts wert sein sollte, kostete ein Eselskopf so viel – nämlich 40 Mark.

Der König von Israel ging auf der Mauer umher. Als Kind konnte ich mir das nie richtig vorstellen, wie das wohl aussah, wenn er dort entlangging. Ich balancierte selbst oft auf kleinen Mauern, und als mir meine Mutter die Geschichte vorlas, stellte ich mir vor, wie der König dort balanciert.

Vielleicht haben Sie schon einmal Rotenburg besucht, eine alte Stadt mit Stadtmauern. Solche Mauern müssen verteidigt werden, denn niemand darf von außen einfach darüber hinwegschießen. Deshalb gibt es auf der Innenseite dieser Mauern Wehrgänge mit Treppen, die nach oben führen. Von diesen Wehrgängen aus kann man über die Mauer hinweg schießen.

Wenn der König in der Stadt auf der Mauer ging, bedeutete das, dass er auf diesem inneren Wehrgang entlangging, um die Verteidigungsanlagen und die Posten zu inspizieren.

Die verzweifelte Situation der Frauen in der Belagerung

Eine Frau schrie ihn an und sprach: „Hilf mir, mein Herr König!“ (Vers 27). Er antwortete, der Mann natürlich: Die Frau wollte etwas zu essen haben. „Hilft der Herr nicht? Woher soll ich helfen – von der Tenne oder von der Kälte?“

Doch dann stellte sich heraus, dass die Frau nicht wirklich etwas zu essen wollte. Sie wollte ihr Recht durchsetzen. Der König fragte sie: „Was ist mit dir?“ Sie antwortete: „Dieses Weib“, und zeigte auf eine andere Frau. „Sie sprach zu mir: Gib deinen Sohn her, damit wir heute essen können. Morgen wollen wir meinen Sohn essen. So haben wir meinen Sohn gekocht und gegessen. Ich aber sprach zu ihr am anderen Tag: Gib deinen Sohn her, damit wir essen können. Doch sie hat ihren Sohn nun versteckt.“

Als der König die Worte der Frau hörte, zerriss er seine Kleider. Das war ein Zeichen entsetzlicher Trauer. Als Jesus sagte, er sei der Sohn Gottes, erinnern Sie sich, in der Passionsgeschichte zerriss der Hohepriester ebenfalls seine Kleider. Dabei ging er an der Mauer entlang, und alle sahen, dass er darunter einen Sack am Leib trug. Das heißt, ein grober Stoff aus Sackleinwand galt als Trauerkleidung. So etwas zog man an, wenn man Busse tat.

Kommen Sie am besten ganz nach vorn, hier ist gerade noch Platz für Sie. Es wäre schön, wenn dieser Platz besetzt wäre. Der König trug ein ehrwürdiges Gewand. Wissen Sie, so ein... Kommen Sie, lassen Sie, lassen Sie. Das ist Bläsing, das ist seine Frau, und der Dritte, den ich nicht kenne. Der König hatte solch ein Bußgewand unter seinem königlichen Gewand angezogen.

Und er sprach: „Jetzt geht es merkwürdig weiter: ‚Gott, tu mir dies und das!‘ Wo das Haupt Elisas, des Sohnes Safats, heute auf ihm stehen wird.“

Die Reaktion des Königs und die Rolle des Propheten Elisa

Elisa war der Mann Gottes, der Prophet. Die Bibel erzählt diese Geschichten sehr knapp, fast in Stenografie oder sogar in Stenolalie, nicht in Kurzsprache. Man muss sich also schon ein wenig anstrengen, um den Zusammenhang zu verstehen. Es ist nicht so einfach wie bei einer Zeitung für Analphabeten, die jeder verstehen kann.

Offenbar war die Situation so, dass Elisa dem König geraten hatte, die Stadt nicht den Feinden oder Heiden zu übergeben. Der König war ein Mann, der dem Götzendienst zugeneigt war. Elisa hat ihm wahrscheinlich gesagt: Wenn ihr Buße tut, Gott lebt wirklich. Wenn ihr euch vor allem ihm demütigt und eure Sünde ins Licht bringt, dann kann er euch gnädig sein. So hat Elisa den König bestimmt, der großen Einfluss hatte, die Stadt nicht preiszugeben.

Nun, als der König sieht, wie entsetzlich die Lage geworden ist, zerreißt er sein Gewand und sagt: „Ich reiße jetzt Elisa den Kopf ab, der ist schuld, dass wir in diese Situation gekommen sind. Ich hätte vor einem halben Jahr die Stadt übergeben sollen.“ Das ist immer so: Wenn Könige in Schwierigkeiten geraten, suchen sie den Schuldigen. Hitler fand die Juden schuld, Kaiser Nero fand die Christen schuld. Sie finden immer jemanden, dem sie ihr Versagen anlasten können.

Elisa aber saß in seinem Haus, und die Ältesten saßen bei ihm. Der König sandte einen Mann vor sich her, offenbar wütend, einen Scharfrichter, der Elisa gleich umbringen sollte. Doch Elisa wurde dies von Gott gezeigt. Bevor der Bote zu ihm kam, sprach Elisa zu den Ältesten: „Habt ihr gesehen, wie dieser Mordbote hergesandt wurde?“ Er hatte es im Geist gesehen, Gott zeigte es ihm.

„Dieser Mordbote hat hergesandt, dass er mein Haupt abreisse. Seht zu, wenn der Bote kommt, da schließt die Tür zu. Siehe, das Rauschen der Füße seines Herrn folgt ihm nach.“ Während Elisa noch mit ihnen redete, kam der Bote tatsächlich zu ihm hinab.

Dann wird wieder vieles ausgelassen. Sie schlagen die Tür zu und halten sie zu, aber im nächsten Augenblick ist auch schon der König da. Den lassen sie natürlich herein. Die Ausleger verstehen es so, dass dem König, als er den Boten losgeschickt hatte, um Elisa zu richten, schon wenige Minuten später leidtat, was er getan hatte. Wer ein bisschen von Männerzorn versteht, weiß, dass einem drei Minuten später leidt, was man gesagt hat.

So kommt der König also direkt hinterhergesaust. Elisa öffnet ihm, und der König sagt nur noch dieses merkwürdige Wort: „Siehe, solches Herr übelkomm vom Herrn, was soll ich mehr vom Herrn erwarten?“ Wir lesen gleich weiter.

Elisa aber sprach das Wort des Herrn: „So spricht der Herr: Morgen um diese Zeit wird ein Scheffel Semmelmehl einen Silberling gelten und zwei Scheffel Gerste einen Silberling, und der Tod wird in Samaria sein.“ Und so geschah es dann auch.

Die Bedeutung der einzelnen Personen in der Geschichte

Schauen Sie ein wenig zurück in die Geschichte. Ich habe darüber nachgedacht, wie man eine Geschichte, die vor dreitausend Jahren spielt, so auslegen kann, dass auch Menschen im Jahr 1962 etwas daraus lernen können.

Ich glaube, am sinnvollsten ist es, wenn wir uns einfach die verschiedenen Personen ansehen. Es ist wie eine Bühne, auf der sich ein dramatisches Geschehen abspielt. Wir betrachten die einzelnen Personen, die auf dieser Bühne stehen.

Der König von Syrien und das Streben nach Macht

Das ist zunächst der König von Syrien. Nach diesen Geschichten belagerte der König von Syrien Samaria. Es wird nicht gesagt, warum.

Hat die Weltgeschichte jemals erfahren, warum Kriege geführt werden? Den Völkern werden immer Gründe genannt, aber die wirklichen sind es nicht, oder? Im Grunde gibt es immer nur einen Grund: Wir wollen Macht haben. Dafür sind zu allen Zeiten Hekatomben von Menschen geopfert worden.

Die Macht der Mächtigen ist etwas Merkwürdiges. Durch das ganze Alte Testament zieht sich der Konflikt zwischen Israel und Syrien um einige Grenzstädte, nämlich um die Stadt Ramoth in Gilead. Dort wurden endlose Kriege geführt. Den Müttern, die ihre Kinder verloren haben, war es ganz bestimmt völlig egal, ob Ramoth in Gilead zu Syrien oder zu Israel gehörte – sie wollten in Frieden und Freude ihre Kinder aufziehen, nicht wahr?

Aber nun geraten sie in diese schreckliche Not, weil die Könige sich über Ramoth in Gilead nicht einigen können. Es ist merkwürdig, dass immer so eine Stadt wie Ramoth in Gilead im Mittelpunkt steht, oder? Über eine solche Stadt muss man nicht weiter reden.

Die Weltgeschichte ändert sich nicht: Es geht immer um Macht. Das ist seltsam – woher nehmen die Mächtigen dieser Welt eigentlich den Mut, immer wieder Macht aufzubauen und Heere zu schaffen? Die Weltgeschichte zeigt doch, dass Macht immer zerbrochen wurde.

Ich meine unsere eigene Geschichte: Ich habe zwei Kriege miterlebt, die wir verloren haben. Ich habe genug gesehen, Sie auch, nicht wahr? Woher nehmen sie diesen Mut?

Die Bibel sagt sogar ganz deutlich: Der Herr hat kein Gefallen an der Stärke des Rosses und an der Kraft des Mannes und an den Heeren. Lesen Sie einmal bei den Propheten Jeremia und Jesaja nach, wie Gott dieses Streben nach Macht verurteilt. Er verspricht, dass es zerbrechen wird. Durch Jahrtausende Weltgeschichte hindurch hat Gott die Macht immer wieder zerbrochen.

Ich wundere mich über den Mut der Völker, es immer wieder mit Macht, Heeren und Gewalt zu versuchen. Wissen Sie, die Welt wird sich dadurch nicht ändern. Aber schlimm wird es, wenn die Gemeinde Jesu oder die Kirche Jesu Christi davon angesteckt wird und auch Macht haben will.

Wenn Sie die Kirchengeschichte ansehen, ist es ein Jammerspiel, wie dort immer wieder Macht angestrebt wurde: Einfluss, Beziehungen. Ich glaube, in dem Augenblick, in dem die Kirche Jesu Christi auch nur den ersten Fuß auf die Stufe der Macht setzt, ist sie von Gott verworfen.

Denn wir haben einen Herrn, der ans Kreuz ging. Wer ihm nachfolgt, muss das Kreuzzeichen tragen – verstehen Sie? Nicht nur äußerlich, wie ein goldenes Kettchen, sondern wirklich so, wie Paulus sagt: „Was nichts ist vor der Welt, das hat Gott erwählt.“

Ich höre oft den Ruf: „Die katholische Kirche ist so mächtig!“ Aber wir müssen gar nichts. Wir müssen gar nichts, nicht wahr? Wir müssen nicht mit zehn anderen ins Verderben rennen. Wir müssen dem Heiland nachfolgen.

Wer mir nachfolgt, der nimmt sein Kreuz auf sich und folgt mir nach.

So ließ man den König von Syrien mit seinem Heer zurück. Er wurde auch zu Schanden. Sie können das zu Hause noch einmal nachlesen: Gott hat ihn nach Hause gejagt – und zwar einfach durch einen Bluff. Gott ließ ihn einen Lärm hören, der gar nicht da war, und dann sind sie alle nach Hause gelaufen.

Wenn Gott es immer rechtzeitig so machen wollte, ein bisschen Radau zu veranstalten, damit die Heere auseinanderlaufen, würde viel Not erspart bleiben, nicht wahr?

Die beiden Mütter als Symbol der Verzweiflung und des moralischen Zerfalls

Betrachten wir zunächst die beiden Mütter, die beiden Repräsentantinnen der Bevölkerung von Samaria. Die Situation ist nicht schön: Sie haben solchen Hunger, dass sie sich darauf geeinigt haben, ihre Kinder zu töten und zu essen. Die eine schlachtet ihr Kind, die andere versteckt ihres. Das ist todsicher.

Unter normalen Umständen sind das ganz brave, gehorsame Frauen, die am Handtuch den Spruch tragen konnten: „Nicht du rechten Scheu niemand.“ Doch plötzlich werden sie zu Mörderinnen, zu Kannibalinnen, betrügen sich gegenseitig – eine grauenvolle Geschichte.

Vielleicht glauben Sie das nicht. Vergessen Sie nicht, wie in einer Hungersnot einmal eine vornehme Dame zu mir kam und mir unter Tränen gestand, dass sie nicht genug zu essen hatte. Sie erzählte, wie sie nachts vor Hunger in die Speisekammer ging und heimlich von der Portion ihrer Kinder aß.

Hunger, sagt ein alter Ausleger, Magnus Friedrich Roos, ist das schrecklichste Gericht Gottes, denn er trifft am tiefsten. Es ist merkwürdig, wie in solchen Zeiten plötzlich das herauskommt, was im Herzen verborgen ist. Da zeigt sich, dass diese braven, treuen Hausfrauen schreckliche Mörderinnen werden können.

So steht es auch in der Bibel: „Das Menschenherz ist böse von Jugend auf.“ Hier nehmen wir niemanden aus. Wenn mir jemand erzählt, er glaube ans Gute im Menschen, dann sage ich, er solle auch an den Klapperstorch glauben, wenn er schon in der Märchenwelt leben will. Die Bibel sagt klar, dass das Menschenherz von Jugend an böse ist.

Aber es hat keinen Sinn, Ihnen das lange zu predigen. Das muss einem der Geist Gottes selbst im eigenen Herzen aufdecken. Verstehen Sie, das ist keine theoretische Erkenntnis, die man beim Kaffeetrinken gewinnt. Es ist etwas anderes, wenn Gottes Geist uns das im eigenen Herzen offenbart.

Dann erkennen wir: Ich habe alle Gebote Gottes übertreten und möchte sie eigentlich immer wieder übertreten. Mein Herz ist böse und voll böser Lust und Sünde. Denken Sie an den alten, gesegneten Pastor Spieger, den Sohn des Oberstudiendirektors, der schon pensioniert ist. Er sagte einmal, wenn Gott ihn nicht hält, könnte er jeden Tag ein Mörder, Ehebrecher, Lügner und vieles mehr werden. Er hatte sein eigenes Herz erkannt.

Darum brauchen wir Erlösung und einen Erlöser. In ruhigen Zeiten wird uns nicht so deutlich, wie böse unser Herz ist. Deshalb brauchen wir Erlösung. Ich weiß nicht, wie Menschen den Mut aufbringen, einfach so mit Gott umzugehen, als wäre das einfach. Das geht nicht ohne den, der dazwischentritt und mein böses Herz mit seinem Blut reinigen kann: Jesus.

Jesus ist die Versöhnung für unsere Sünden. Wenn ich Gott gegenüberstehe, trifft mich sonst nur Gottes Zorn. Aber es gibt eine Stelle, an der ich geborgen bin: beim Kreuz Jesu. Dort ist der Zorn Gottes schon niedergegangen. Dort hat Gottes Zorn gebrannt, und deshalb sind wir hier frei.

Darf ich noch einmal ein altes Gleichnis verwenden, das mir sehr eindrücklich war? Sie wissen, dass in der Kristallnacht im Nazireich eines Tages die Synagoge am Steller Tor angezündet wurde. Ich kam damals vorbei. Es gehört zu den schrecklichsten Erinnerungen, wie johlende Hitlerjugend alte Juden schlugen und die Synagoge anzündeten. Polizei und Feuerwehr standen dabei und passten auf, dass niemand störte. Das muss man sich immer wieder vor Augen halten.

Der ganze schöne Bau am Steller Tor brannte aus. Es war ein kleines Feuer. Im Jahr 1942 gab es dann die ersten großen, schrecklichen Terrorangriffe in Essen. Da brannte ganz Essen. Die Leute in den engen Vierteln der Guster Straße und Alfredistraße kamen fast um, weil sie keinen Sauerstoff mehr hatten. Die Flammen verzehrten den ganzen Sauerstoff, und von der Hitze war es kaum auszuhalten. Es gab keinen größeren Platz in der Nähe als die ausgebrannte Synagoge am Steller Tor.

Dort suchten Tausende Menschen Zuflucht. Einer erzählte mir, dass er auf dem Boden der Synagoge saß, an der Wand, umgeben von schreienden, verzweifelten Menschen. Plötzlich dachte er: Warum sind wir hier sicher? Weil hier das Feuer schon durchgegangen ist. Hier hat es gebrannt, und es gibt nichts mehr, was brennen kann. Darum sind wir hier sicher.

Dieses Bild wurde ihm zu einem Gleichnis für das Kreuz Jesu Christi. Es gibt eine Stelle, an der Gottes Zorn über die Bosheit der Menschen gebrannt hat – als Jesus auf Golgatha die Sünde der Welt getragen hat und schrie: „Mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Dort brannte Gottes Zorn.

Deshalb ist es die einzige Stelle, an der ich im Glauben unter Jesu Kreuz gehen kann, ohne vom Zorn Gottes getroffen zu werden. Niemand und nichts im Himmel oder auf der Erde kann sich vor Gottes Zorn retten – außer Jesus, der gekreuzigt wurde. Denn böse sind wir alle.

Hier hat Gottes Zorn gebrannt, hier brennt es nicht mehr. Wenn ich im Glauben unter Jesu Kreuz gehe, macht sein Blut mich rein von aller Sünde. Er ist meine Versöhnung, mein Erlöser. Hier bin ich gerettet vom Zorn Gottes.

Der König von Israel und sein unvollständiger Wandel

Jetzt wollen wir uns eine dritte Person ansehen, den dritten auf der Bühne. In Samaria ist das der König der Könige. Von diesem König wird uns gesagt, dass er einen Anfang gemacht hat und die ganz üblen Götzenbilder umgehauen hat. Aber dann hat er plötzlich kalte Füße bekommen, wie man so sagt, und aufgehört. Er blieb beim Götzendienst, bei der Anbetung der Stierbilder.

Die Bibel nennt diese Stierbilder im Spott immer „Kälber“. Die goldenen Kälber in Beersba und Dan waren Stierbilder, Zeichen der Fruchtbarkeit. Das steht für Vitalität und Fruchtbarkeit, nicht für die Urreligion des Menschen. Dieses Götzendienst ließ er im Volk Gottes stehen. Er blieb hängen, wie die Bibel sagt, an den Sünden Jerobams, der Israel zum Sündigen brachte.

Nun kommt er in diese schreckliche Not. Da sucht er den Propheten auf. Wir dürfen annehmen, dass der Prophet ihm rät, nicht zu kapitulieren, sondern vor Gott Buße zu tun. Es sei vor Gott ein Geringes, diesen König Benhadad zu verjagen, was Gott dann auch getan hat.

Es ist Gott ein Geringes, liebe Freunde. Es ist unser Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat, und alle unsere Nöte der ganzen Welt sind ihm so gering. Er könnte die Probleme der Welt im Handumdrehen lösen. Aber er kann sie nicht lösen für die Völker, die sich ständig weigern, Buße zu tun, die sich christlich anmalen, deren Herzen aber unbekehrt sind. Dann bleibt er in euren Problemen, in euren Ängsten und Nöten.

Es wäre Gott ein Geringes, die Dinge zu lösen. So hat der Prophet Elisa gesagt: „Mensch, kehr um, König, tu Buße, beuge dich vor Gott, dann kann er dir helfen, aber nicht, wenn du dich in die Hände von Benhadad begibst.“ Der König hat das auch ein bisschen angenommen. Er zog sich ein Büßerhemd an, ein Sackleinwand unter seinem Königsgewand. Als das Gewand zerriss – vielleicht war das ja auch ein bisschen beabsichtigt vom König – reißt der Prophet das Gewand, und jeder kann sehen, dass er ein Büßerkleid anhat.

Das ist eine schöne Sache, nicht wahr? Aber Gottes Wort sagt: „Zerreißt eure Herzen und nicht eure Kleider!“ Dieser König hat sein Herz nicht geändert. Die erste Reaktion war: „Ich reiße Elisa den Kopf ab, ich lasse ihn umbringen.“ Ein geändertes Herz hätte so nicht gedacht. Kein Hass auf die Christen, keine Mordgedanken.

Man kann mit äußerlicher Religion viele Dinge machen, aber das Herz bleibt dasselbe. Man bittet Gott um Vergebung, und drei Tage später lebt man fröhlich in derselben Sünde weiter. Wer das kennt, weiß: Es geht darum, die Kleider zu zerreißen, aber nicht die Herzen.

Und es hat sich ja auch gar nicht das Leben des Königs geändert. Er hat ja die goldenen Stierbilder, die Götzenbilder, in Ruhe gelassen. Meinen Sie, ein Christentum, bei dem unser Leben nicht anders wird, hätte vor Gott Wert? Meinen Sie, ich könnte die Sünde leben und dann hingehen, mir irgendwie Vergebung schenken lassen und danach weitermachen? Mein lieber König von Samaria, wenn dein Herz nicht gewandelt ist und dein Leben nicht geändert wurde, wenn deine Götzen nicht weggeschmissen werden, dann nützt dir dein Büßerhemd nichts.

Oh, wie sehr gleicht dieser König uns! Als ich diesen König ansah, hat es mich richtig gequält, obwohl unser Christenstand so ist, wie Jesus es ausgedrückt hat: „Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde.“ Will der Mensch nicht hören, schiebt er es rasch beiseite und sagt, er wisse von einer Taufe, neu geboren oder so, oder stirb und werde. Da hatte schon Goethe etwas gesagt, oder so ähnlich.

Verstehen Sie, es geht wirklich darum, dass wir von neuem geboren werden. Wir singen gern ein Lied von Weiglaus, da heißt ein Vers:
„Herr, habe Acht auf mich, schaff, dass im Grunde sich mein Herz bekehre.
Triff von verborgenem Bann dein Auge noch etwas an, Herr, das Zerstöre!“

König, dein Büßerhemd macht es nicht, solange die Götzen noch in Samaria stehen. König, dein Büßerhemd macht es nicht, solange du nicht dein mörderisches Herz abgelegt hast, dein blutgieriges Herz.

Ich verstehe es, es ist schwer, diesen König anzusehen, weil wir uns so in ihm selbst erkennen. Da erlebt er also diese schreckliche Sache mit den Frauen, da steigt Zorn in ihm auf: „Ich werde Elisa, der mir geraten hat, umbringen.“ In Zorn schickt er einen Boten aus. Im nächsten Augenblick tut es ihm leid, und er geht zum Haus von Elisa.

Dort kommt dieses schreckliche Wort. Es ist nicht ganz klar im Text, aber die Ausleger sind sich einig, dass der König diesen Satz gesagt hat: „Solches Übel kommt vom Herrn, was soll ich mehr vom Herrn erwarten?“ (2. Könige 6,33).

Sehen Sie, in diesem Augenblick bricht es aus ihm heraus: „Ich bin ja gar nicht gläubig geworden, mein Herz ist ja gar nicht umgewandelt, ich bleibe bei den Götzen. Wie kann Gott mir helfen?“ Was für eine Verzweiflung steckt in diesem Wort! Der Mann weiß, zwischen ihm und dem lebendigen Gott ist es nicht in Ordnung. Da ist nur Zeremonie und Fassade, aber nichts Ernstes, keine Herzensumwandlung, keine Buße, keine Vergebung der Sünden – nur ein Büßerhemd, sonst nichts.

Und dann auf einmal: „Was kann ich vom Herrn erwarten?“ Meine Freunde, es gibt auch heute Leute, die sagen: „Ich kann von Gott eigentlich nichts erwarten, denn mein ganzes Leben ist nicht in Ordnung. Ich wundere mich nicht, wenn es schiefgeht.“ Es ist schrecklich, wenn man so steht.

Sehen Sie daneben den Paulus, der sagt: „Der Geist gibt Zeugnis unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind.“ Dieser Geist ist nicht ein Knechtsgeist, sondern ein kindlicher Geist, der uns rufen lässt: „Abba, lieber Vater!“ (Römer 8,16).

Ach, sehen Sie mal: Ich bin König, was kann ich von Gott erwarten? Ich werde doch mit mir selbst nichts. Aber sein heiliger Geist lehrt ihn, lieber Vater zu sagen.

Wo stehen Sie? Wo stehen Sie?

Die Ältesten und die Gemeinschaft in der Not

Und jetzt wollen wir die Ältesten ansehen. Nur die Hauptsache kommt am Schluss. Ich fürchte, dass Sie dann müde sind und nicht mehr zuhören. Reservieren Sie sich also noch ein bisschen geistige Frische für die letzten fünf Minuten. Jetzt habe ich ja noch Zähne.

Sehen Sie, die Ältesten – da ist nicht viel zu sagen. Das ist eigentlich schön: In dieser belagerten Stadt herrscht Kriegslärm, Frauen, die ihre Kinder töten, ein König, der verzweifelt ist. Elisa sitzt mit den Ältesten zusammen. Was haben sie wohl gemacht? Es gab Gespräche. Wenn deutsche Männer zusammensitzen, tun sie das und trinken ein Bierchen. Was anderes fällt ihnen ja auch nicht ein. Wir sollten es ihnen gleichtun. Wenn sie jünger sind, dann tanzen sie. Ernsthaft fällt ihnen sonst nichts ein.

Gott sei Dank braucht es in der Gemeinde Jesu nicht so blödsinnig zugehen. Ich bin überzeugt, dass diese Ältesten Israels, die unter dem Einfluss des frommen Gottesmannes Elisa standen, in dieser Notstunde miteinander gesprochen haben. Sie haben darüber geredet, was wohl die Absichten Gottes mit seinem Volk sind, dass er sein Volk läutert.

Wissen Sie, Sie sollten in der Bibel einmal nachlesen, dass Gott wie ein Silberschmelzer ist, der das Silber in einem Tiegel auf Feuer setzt und darüber wacht, bis das Falsche ausgeschieden ist. Darüber werden sie gesprochen haben. Vielleicht haben sie auch darüber gesprochen, ob man jetzt beten dürfe, um die Errettung der Stadt. Vielleicht haben sie zum Herrn geschrien.

Jedenfalls war das eine liebevolle Zusammenkunft. Nicht mehr da war einer, als man zählen konnte, nämlich der Herr Jesus war unter ihnen. Da ging es Herz an Herz, Herzverein zusammen. Sie suchten Gottes Herz und Ruh mitten im Trubel dieses Krieges. Nicht nur suchten sie Gottes Herz und Ruh – ach, liebe Freunde, das ist ganz wichtig.

Luther hatte einmal gesagt: Israel ist die Kirche Jesu Christi im Alten Bund. Nun, der König und diese mörderischen Frauen – das war alles die Kirche. Aber hier saß die Gemeinde Jesu Christi zusammen. Und das ist so furchtbar wichtig, meine Freunde, dass innerhalb der großen Volkskirche, zu der ich als Pastor gehöre, die Gemeinde der Gläubigen sich sammelt.

Bitte halten Sie Ihr Leben lang fest, dass Sie immer, wo Sie hinkommen, Gläubige suchen, die um Gottes Wort zusammensitzen. So ein Club, wie hier saß, findet man überall. Wenn meine Jungen im Weltkrieg an die Front kamen, habe ich sie verabschiedet und ihnen drei Ratschläge mitgegeben. Einer davon war: Wo immer du hinkommst, suche Gemeinschaft mit gläubigen Christen.

Dann schrieb einer so nett, er sei gefallen. Er sei da oben in so einer norddeutschen Stadt angekommen und tot gewesen. Er sei in die Kirche gegangen, aber das sei alles so lahm gewesen. Da hat ein Küster gefragt: „Gibt’s hier sowas?“ Dann hat er gesagt: „Ja, da gibt’s sowas. Der Pastor ist nicht sehr beliebt, aber gehen Sie mal zu dem Herrn sowieso.“ Und dann ist er zum Kaufmann geschickt worden. Dort war ein kleines Lädchen, und da ist er Sonntagmittag hingegangen und hat geklingelt.

Wie er das beschrieben hat, das war ein Juwel: Da saßen drei steinalte Männer zusammen, sagt er, um die Bibel. Und da, wo er dazusass, da hatte jeder eine Bibel vor sich. Da ist ihm das Herz aufgegangen, nicht wahr? Da hätten sie gesagt, was er wolle. Ja, er wollte mit in die Bibel lesen. Und da wären die hier vom Stuhl gefallen, als ein junger Mann auf einmal kam, nicht wahr? Sie hätten sich gar nicht mehr gedacht, dass es so etwas gibt. Und dann haben sie ihn aufgenommen wie einen Engel Gottes.

Er sagt, von da sei er also verpflegt worden. Sie haben ihn aufgenommen, sie haben mit ihm gegessen und ihn mitgenommen auf die Dörfer, damit er Zeugnis ablegen konnte. Es war herrlich für ihn, nicht wahr? Verstehen Sie, man findet heute überall so ein paar Gläubige.

Darum glaube ich, dass wir noch große Erweckungen erleben werden. Vor hundert Jahren, in der Zeit der Aufklärung, war es nicht so, dass in allen Städten und Dörfern ein paar Gläubige waren. Das ist heute ganz anders. Gott hat gewissermaßen überall ein kleines Feuer gelegt. Es braucht nur noch einen Geisteswehen, dann bricht das aus.

Ich rechne damit, dass Gott noch einmal große Erweckung unserem Volke schenkt. Aber inzwischen müssen wir überwintern, liebe Freunde. Unsere Ältesten werden mit den Elisas zusammensitzen, um Gottes Wort.

Elisa als Mann Gottes und Hoffnungsträger

Ja, und nun müssen wir uns Elisa ansehen. Jetzt möchte ich eine Geschichte betrachten, und nun komme ich zur Hauptsache.

Ich könnte jetzt darüber sprechen, wie wundervoll der Mann in Verbindung mit Gott war. Der Herr warnt ihn: Achtung, es kommt jetzt ein Bote, der will den Kopf abschneiden. Da muss die Tür zugehalten werden. Der König kommt hinterher, und sie halten die Tür zu, bis der König sie öffnen kann. Was für eine Verbindung muss dieser Mann mit dem lebendigen Herrn gehabt haben?

Auch, liebe Freunde, wenn Sie einmal die Bibel lesen, wird Ihnen immer wieder klar, dass in der ganzen Bibel nichts vom Christentum vorkommt. In der ganzen Bibel findet sich nichts vom Christentum, auch nicht von Religion, sondern vom lebendigen Gott und seinem Heiland, den er uns geschenkt hat, vom Herrn Jesus, von einem Herrn!

Was nützt es mir, wenn ich nur das Christentum im Kopf habe? Dann kann ich tausend Dinge und Zeremonien haben und trotzdem noch in die Hölle fahren, wenn ich ihn nicht habe! Wenn ich ihn nicht habe, wenn er nicht mein Herr ist. Verstehen Sie, in welcher lebendigen Verbindung zu dem Herrn dieser Elisa stand? Zu einem wirklichen lebendigen Herrn, so dass dieser ihn in einer solchen Stunde warnen kann? Hat er eine Antenne für die Warnung Gottes gehabt?

Aber das scheint mir im Moment nicht so wichtig wie das, was der König sagt, wenn er hereinkommt: „Mir kann Gott nicht mehr helfen.“ Das ist doch ungefähr so: Was kann ich von ihm erwarten? Mir kann er nicht mehr helfen, ich bin verworfen.

Da sage ich: Ja, ich finde es bedauerlich, dass hier ein Kapitelabschnitt ist. Der darf kein Kapitelabschnitt sein, verstehen Sie? Da fängt Elisa an und sagt: Morgen habt ihr so viel zu essen, dass ihr für einen Pfennig Brotgetreide kaufen könnt. Gott wird es tun!

Wir wollen beim nächsten Mal darüber sprechen, wie das kam, und Sie können das für sich selbst durchlesen. Gott wird eingreifen und der belagerten Stadt Nahrung geben.

In dem Augenblick, als der König sagt: „Ich bin verworfen, was kann ich von Gott erwarten?“, verkündet Elisa Rettung.

So, liebe Freunde, und damit sind wir beim Thema der Bibel.

Die Botschaft der Bibel: Rettung für die Verlorenen

Damit sind wir beim Thema der Bibel. Sie verkündet Menschen, die verloren sind, Rettung. Diese Rettung ist nicht etwas, das wir selbst schaffen sollen, sondern etwas, das Gott bewirken wird.

Oh, wenn ich Ihnen das nur so deutlich wie möglich sagen könnte: Wir sind in der Lage der belagerten Stadt Samaria. Niemand und nichts konnte Samaria helfen. Uns kann auch niemand helfen. Hier sitzt eine Sünderversammlung beieinander – mit einem Sünderpastor.

Wenn Gott Gerechtigkeit übt, dann kommen wir alle in die Hölle. Wir können nicht eine einzige Sünde wiedergutmachen. Wie wollen Sie eine Lüge, die Sie gesprochen haben, zurückholen? Wie wollen Sie Unreinheit in Ihrem Leben wieder ausradieren? Wie wollen Sie einen Streit, den Sie gehabt haben, rückgängig machen? Sie können sich versöhnen, aber die harten Worte bleiben bestehen.

Wir können nicht eine einzige Sünde wiedergutmachen. So wie Samaria von Benhadad belagert war und keine Hoffnung hatte, so sind wir von dem Gesetz Gottes belagert, das uns verurteilt. Die Alten hätten gesagt: Mose belagert uns, weil das Gesetz Gottes uns verurteilt.

Und da verkündete Elisa: Morgen greift Gott ein, und wir werden Brot in Fülle haben. Gott rettet die Verlorenen – was tut er? Er sendet das Brot des Lebens, seinen eingeborenen Sohn, den Herrn Jesus.

Liebe Freunde, gehen Sie mit mir ans Ende der Bibel, nach Golgatha, und sehen Sie in das Antlitz des gekreuzigten Heilandes. Keiner außer ihm kann Sünder retten. Er ist das Brot für die Verhungernden. Bei ihm gibt es Vergebung der Sünden. Er sprengt den Ring aller Belagerungen. Er ist der Retter.

Je älter ich werde, desto mehr denke ich daran und sage es den Leuten ganz deutlich: Wir können keinen Finger rühren zu unserer Errettung. Und wenn sie fromm wären, wenn sie beten würden, Tag für Tag, und wenn sie, was weiß ich, ihre Habe verschenken würden – sie können nicht eine Sünde gutmachen.

Aber das Blut Jesu Christi, des Sohnes Gottes, macht uns rein von aller Sünde, so steht es im Wort Gottes.

Hier, verstehen Sie, schafft Gott eine Errettung. Gott schafft eine Errettung. Gott schafft eine Errettung.

Hier wird die Melodie des Neuen Testaments geblasen, nicht wahr? Jetzt schafft Gott eine Errettung.

Der König sagt: Was habe ich von Gott zu erwarten, bis sein Übel kommt? Für dich gibt es eine Errettung.

Vielleicht sitzt hier jemand und sagt: Was habe ich von Gott zu erwarten? Ich habe nur gesündigt. Für dich ist der Heiland gestorben, für dich ist er das Brot des Lebens. Du sollst ein Kind Gottes sein. Wenn du an den Herrn Jesus Christus glaubst, wirst du und dein Haus selig.

So, wollen wir noch ein Lied singen?