
(KI-gestützte Gliederung mit Kernsätzen:)
Einleitung
- Auch wer die Geschichte von Jona schon oft gehört hat, soll dem Reformator Calvin folgen und nicht aufhören zu staunen ("Der wandelt recht im Worte Gottes, der nicht aufhört zu staunen")
- Am Versöhnungstag (Jom Kippur) hat das Buch Jona in der jüdischen Gemeinde einen wichtigen Platz.
- Jesus kannte und schätzte Jona (Matthäus 12).
- Jona war eine Symbolfigur der ersten Christen in den römischen Katakomben.
Ein großer Wunsch wäre, dass einige wieder anfangen, das Buch Jona nicht mit Pflichtgefühlen oder Missbehagen aufzuschlagen, sondern neu mit Staunen.
- Vergleich der aktuellen Zeit mit der vorreformatorischen Zeit Martin Luthers, in der um die Bedeutung des Wortes Gottes gestritten wurde. Es gibt zwei Richtungen:
- Links von der Bibel: Bibel ja, aber auch die menschliche Vernunft (Beispiel: Pfarrer, der die Hölle in Frage stellt).
- Rechts von der Bibel: Bibel ja, aber auch neue Offenbarungen (Beispiel: Toronto-Segen).
- Warnung vor Abwegen:
- Links und rechts der Bibel ist nur der Abgrund!
- Fragen Sie: Wo steht's? Auf welchem Grund bleibe ich?
- Bleiben Sie beim Wort Gottes!
- Sehen und staunen Sie heute über Jonas Lust, über seine Last und über seine List!
(1) Jonas Lust zu leben
- Ulrich Hutten, ein Humanist und streitbarer Mann, der sich gegen den württembergischen Herzog Ulrich und gegen den Papst wandte, sagte: "Es ist eine Lust zu leben".
Jona hätte aus mehreren Gründen dasselbe sagen können:
- Er hatte eine Familie, er gehörte zum Volk der Hebräer, die Gott aus dem Elend befreit hat.
- Vergleich zur "familia dei", der Familie Gottes, zu der wir eingeladen sind.
- Jona hatte Arbeit als Prophet in Gat-Hefer.
- Jona lebte in einer Friedenszeit unter Jerobeam I.
- Ermutigung, dankbar zu sein für Familie, Arbeit und Frieden. Stattdessen sind wir oft Weltmeister im Klagen:
- dankbar sein wie die Frau aus der Bibelstunde, die im Krankenhaus in Esslingen liegt: Sie ist dankbar dafür, zur Gottesfamilie in der Stadt zu gehören.
- dankbar sein dafür, Arbeit zu haben.
- dankbar sein für die längste Friedensperiode in der deutschen Geschichte (50 Jahre)
- Gott freut sich über die, die sich freuen am Leben, das er schenkt.
(2) Jonas Last zu folgen
Drei Kurzbefehle Gottes an Jona: "Mache dich auf, geh in die große Stadt, predige wider sie".
- "Mache dich auf":
- Dder Ruf Gottes zwingt immer zum Abbruch, Aufbruch und Neuanfang.
- Das liegt dem alten Menschen nie: Wir hängen am Alten, nicht nur an unserer Wohnung, auch beim Glauben.
- Wir sollen uns nicht mit alten Lasten aufhalten und den Sperrmüll unseres Lebens dahinten lassen.
- "Geh in die große Stadt Ninive":
- Beschreibung der Stadt und ihrer Bedeutung.
- Gottes Heilsplan zur Änderung der Menschen, nicht nur zur Veränderung der Verhältnisse.
- Gott ist Zukunftsplaner und kein Kaputtmacher.
- Das Aufregende will Gott nicht alleine machen: Er plant mit Jona.
- Mit einem solchen Gott rechnen wir, dass er mit uns rechnet.
- Gott rechnet anders als die Uni oder die Kirche, die ausrechnet, dass es zu viele Studenten und zu viele Pfarrer gibt.
- Bei Gott sind keine Menschen übrig und ohne Wert und am besten gar nicht da.
- "Predige wider sie":
- Jona soll die Menschen aus dem ewigen Feuer retten.
- Gott will uns wie ein Feuerwehrmann herausretten aus der Hölle, auch wenn sie mit unserer Vernunft abgestritten wird.
- Gott will uns wie ein Bildhauer aus dem Stein bilden und uns eine profilierte Gestalt zueignen.
- Jona sieht das als Last.
- Die Unlust macht ihm zu schaffen.
- Auch wir haben normalerweise nichts Grundsätzliches gegen Gott, aber zu manchen Aufträgen einfach keine Lust, keine Freudigkeit oder einfach keinen Bock.
- Beispiel der Arbeitsgruppen beim Evangelistenkongress: Die Arbeitsgruppe "Wie rede ich mit anderen?" war die kleinste.
- Jona soll die Menschen aus dem ewigen Feuer retten.
(3) Jonas List zu entkommen
- Flucht als erste List
- Jona verdrückt sich ans damalige Ende der Welt.
- Seit Adam versuchen Menschen vor Gott zu fliehen.
- Alle fliehen, nur Flucht und Fluchtmittel sind unterschiedlich (im Geld schwimmen, vor der Familie und Ehefrau fliehen).
- Wir versuchen Gott aus dem Gesichtsfeld zu gehen.
- Aber so schnell gibt er seine Leute nicht frei: Wer das Wort Gottes in den Wind schlägt, erntet Sturm.
- Einschlafen als zweite List
- Wir ziehen uns gern in eine Traumwelt von Drogen oder Fernsehbilder zurück.
- Die List versagt: Jona wird vom Kapitän unsanft aus seinen Träumen gerissen
- Jona merkt: Jeder Fluchtplan ist zum Scheitern verurteilt.
- Gottes Fangnetz hat keine Maschen, durch die man schlüpfen könnte.-
- Man kann den Glauben der Väter über Bord werfen und sich davonmachen, aber Gott kriegt man nicht los
Todeswunsch als dritte List ("Werft mich ins Meer!")
- In jedem Gottesdienst soll angeblich einer sitzen, der mit dem Gedanken spielt, sich das Leben zu nehmen.
- Wenn dem so ist: Hören Sie doch: Keiner läuft ihm davon!
- Jede Flucht vor Gott endet vor Gott.
- Beispiel vom Hasen im Scheinwerferkegel des Autos: Nur wenn der Fahrer abblendet, ist der Hase frei und kann weglaufen.
- Aber Gott hat aufgeblendet: Wir kriegen das Licht Gottes nicht los.
- Gott sei Dank hat Gott am Kreuz von Golgatha abgeblendet. In dieser Finsternis vom Kreuz können wir frei werden: Gerettet!
Jona ist nicht verloren (not lost)
- Gottes einzigartige Rettungsaktion: Ein großer Fisch wird zum Seenotrettungskreuzer und verschluckt Jona.
- Wenn Wellen über uns zusammenschlagen, sind Gottes Pläne noch lang nicht untergegangen.
- Gott hat noch eine ganz andere Rettungsaktion gestartet: Er schickt Christus als Retter in höchster Not.
- Nur wer von Jesus gepackt wird, der entgeht im Todesschicksal.
- Jesus durchpflügt das Meer auf der Suche nach den Ertrinkenden, die sagen "Werft mich ins Meer!".
- Wer möchte da für sich alleine weitertreiben?
- Jesus rettet Menschen wie den sinkenden Petrus.
Schluss
- Wie Gott Jona bewahrt, so bewahrt er seinen Sohn.
- Gott will auch Sie bewahren.
- Wenn mir Unlust zu schaffen macht, lassen Sie sich sagen: Gott hat Lust zu ihnen, ganz persönlich.
- Gott durchpflügt das Meer dieser Zeit, um Sie zu retten.
- Wir haben einen Gott, der es herrlich hinausführt.