
Spuren Gottes im Weltall - Ist das Weltall durch Zufall entstanden, durch einen Urknall?, Teil 2/2
29.12.2007
Serie•Teil 2 / 2Spuren Gottes im Weltall - Ist das Weltall durch Zufall entstanden, durch einen Urknall?
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Ein Blick auf die kosmische Ausdehnung
und kommen zu viertens das expandierende Universum. Ich habe ja schon angedeutet: Der Charakter des Lichts, dieser unzähligen Galaxien, die wir heute mit den technischen Möglichkeiten, die uns gegeben sind, sehen können, weist darauf hin, dass sich Galaxien in allen Richtungen des Weltalls von der Erde wegbewegen. Und je weiter sie entfernt sind, desto schneller, am Rand des sichtbaren Universums sogar gegen Lichtgeschwindigkeit.
Nun, das war eine Entdeckung des zwanzigsten Jahrhunderts. Man hat sich da Gedanken gemacht: Ja, woher kommt es, dass sich das Weltall ständig ausdehnt? Und man wollte das einmal zurückrechnen. Also irgendwann muss ja diese Ausdehnung begonnen haben. Und so hat man sich überlegt: Ja, dann könnte man das ganze Weltall mit seiner Ausdehnung zurückrechnen, bis alles konzentriert ist an einem einzigen Punkt. Und eben weil es sich dann ausgedehnt hat, ist das eigentlich eine Art Explosion, eben der Urknall, der Big Bang.
Und man hat das also so zurückgerechnet, dass das geschehen sein soll vor ungefähr 13,7 Milliarden Jahren. Ja, das ist eine sehr starke Variation bis 20 Milliarden, aber heute ist es so üblich: 13,7 Milliarden. Es kommt also nicht darauf an, ein paar Wochen früher oder später.
Aber schauen Sie, es ist hier etwas problematisch. Und zwar rechnet man einfach zurück von dem, was man heute beobachtet. Das ist nicht immer klug. Ich habe sechs Kinder, und der kleinste ist ziemlich klein, obwohl er heute zehn geworden ist. Und ich feiere heute mit ihm zusammen, anstatt mit ihm. Schön schlimm, ja? Aber ich habe schon vorgeholt und werde auch wieder nachholen. Also, wie gesagt, er ist ziemlich klein, Sie verstehen wahrscheinlich auch nicht, warum.
Und wenn er jetzt sagen würde: Schau, Papa, heute mit zehn bin ich so gross, ich war ja damals nach der Geburt so um fünfzig Zentimeter, jetzt kann ich ausrechnen, wie gross ich sein werde, wenn ich zwanzig bin, und wie gross ich sein werde, wenn ich dreissig bin, und so weiter. Das ist nicht sehr klug. Warum? Weil die Gegenwart eben nicht immer der Schlüssel ist zur Vergangenheit, auch nicht der Schlüssel zur Zukunft, ja, denn die Veränderungen sind nicht zu allen Zeiten gleich.
Aber hier hat man einfach sich gesagt: Die Gegenwart ist der Schlüssel zur Vergangenheit, wir rechnen völlig zurück, und so kommt man zum Urknall. Aber interessant: Diese Idee kommt so auf im Westen, in unserem Denken hier im Westen, ab den 1950er Jahren. Und plötzlich wird die Idee selbst in der atheistischen Welt des Westens allgemein verbreitet: Das Weltall hat einen Anfang gehabt. Nun muss es ja auch. Die Sätze der Thermodynamik fordern dies, wir kommen darauf später zurück.
Also, die Urknalltheorie sieht etwa so aus: Die ganze Masse des Weltalls, alle Materie und alle Energie, war einmal konzentriert in einem einzigen Punkt, kleiner als ein Stecknadelkopf. Es hat explodiert, und das Weltall hat sich ausgedehnt. Die Materie und die Energie haben sich ausgebreitet bis zum heutigen Tag. In der Folge dieser Ausbreitung entstanden Sterne, Galaxien, lokale Haufen, Supergalaxienhaufen und so weiter. Auf der Erde hätte sich später zufällig ein Leben entwickelt aus Unbelebtem, eine erste Zelle, und dann sei die Evolution weitergegangen, so gewissermassen von der Amöbe bis zu Goethe.
Also, aber schauen Sie mal, die Überlegung ist diese: Urknall vor 13,7 Milliarden Jahren, das ganze Potenzial für ein Weltall von hundert Milliarden Galaxien war einst zusammengepackt in einem unsichtbaren kleinen Körnchen, kleiner als ein Stecknadelkopf. Und was war davor? Ja, die Urknalltheorie, die meisten kennen nur das. Aber die geht weiter. Man geht davon aus, dass zuerst gar keine Materie da war, keine Energie, keine fassbare Substanz und natürlich auch kein Raum. Der Raum ist erst durch die Ausbreitung entstanden. Und plötzlich, so glaubt man in dieser Theorie, entsteht aus dem Nichts alle Materie und Energie und wird dann hinausgeschleudert durch den Urknall in alle Richtungen. Und eben erst später kam dann die Bildung von Sonnen, Galaxien usw.
Die kritischen Fragen an das Modell
Jetzt stelle ich hier sieben Fragen. Diese Fragen sind verheerend. Es sind so viele führende Wissenschaftler auf diesem Gebiet, oft sind das bescheidene Leute, die Zurückhaltung zeigen usw. Aber wie diese Dinge in den Medien verbreitet werden, das ist ein echtes Problem.
Denken Sie daran: Vor den letzten zwei Jahren sind gerade im deutschen Fernsehen so viele Sendungen gekommen, in denen Christen, die noch an den Schöpfungsbericht der Bibel glauben, ja regelrecht verhöhnt worden sind. Und dann werden eben die heutigen Errungenschaften der Wissenschaft mit Urknalltheorie usw. hingestellt. Aber was auffällt, ist: Die wirklich entscheidenden Fragen werden dann nie gestellt. Und es ist auch sehr schwierig, vom Fernsehen eingeladen zu werden, um diese Fragen zu stellen.
Sie sind eine Katastrophe, diese Fragen. Aber ich gebe sie Ihnen weiter. Sie können sie brauchen, so ein Gespräch mit anderen Menschen. Sie können vielleicht eine Hilfe sein.
Erste Frage: Wie konnte Energie und Materie aus dem Nichts entstehen? Das ist ja ein Widerspruch zum ersten Hauptsatz der Thermodynamik. Viele unter uns haben den ersten Hauptsatz der Thermodynamik in der Schule gelernt. Dieser Satz ist der sogenannte Energieerhaltungssatz. Das klingt ganz unverdächtig, aber der Satz ist klasse. Er sagt nämlich: Heute entsteht keine neue Energie. Das heißt, die Summe der Energie im geschlossenen System, und hier wird ja das Weltall als ein geschlossenes System gesehen, bleibt immer gleich. Es entsteht keine neue Energie.
Ja, aber wenn man sagt, mit dem Urknall ist aus dem Nichts alles hervorgekommen, verletzt das einen der wichtigsten Hauptsätze der modernen Physik, im Grundsatz. Natürlich, das wissen alle Spitzenwissenschaftler auch, und nicht nur Spitzenwissenschaftler, auch die anderen. Wir wissen diese Problematik schon, und Sie haben eine Antwort dafür, ich komme aber später darauf zurück. Aber die Frage ist einmal ganz wichtig. Es ist ein Widerspruch zum ersten Hauptsatz der Thermodynamik.
Zweitens: Was soll die Explosion ausgelöst haben? Wenn die ganze Materie, alles, konzentriert war im Weltall an einem Punkt, ja, dann entsteht ja die größte denkbare Anziehungskraft, Gravitationskraft, die geht ja zum Zentrum. Aber woher kommt dann die Kraft für die Explosion? Es gibt keine bekannte Energie, welche die Gravitationskraft der Massenkonzentration des Weltalls überwinden könnte. Also woher kommt der Knall? Das wird nie gefragt, man sagt einfach, es hat geknallt. Und niemand stellt die Frage, die einfache Frage: Woher kommt die Kraft fürs Knallen?
Drittens: Warum entstand kein schwarzes Loch? Ich habe Ihnen gesagt, im Zentrum unserer Galaxie ist so viel Materie konzentriert, dass die Anziehungskraft dort so stark ist, dass die Materie zerfällt in sich selbst. Sogar die Zwischenräume zwischen den Elektronen und Protonen und so weiter werden zusammengepresst. In einem schwarzen Loch entsteht etwas, das wir uns gar nicht mehr vorstellen können. Und es kommt auch eigentlich dazu, dass die Zeit dort zum Stillstand kommt oder zum Stillstand hin tendiert. Eigentlich eigenartig, da könnte man von Ewigkeit sprechen, im Diesseits.
Also ein schwarzes Loch, aber stellen Sie sich vor: nicht nur viel Materie konzentriert, sondern das Potenzial des ganzen Weltalls konzentriert. Das müsste ja das Super-Gigaterra-Loch geben. Aber man sagt, es hat geknallt. Das Gegenteil sollte geschehen, nicht knallen, sondern implodieren. Also es ist eine gute Frage: Warum hat es kein schwarzes Loch gegeben? Fragen Sie das mal den Journalisten, der über diese Dinge spricht und über die Christen spottet. Wow, ich sage Ihnen, jetzt wird Fernsehen wirklich spannend.
Nun hat man natürlich auf diese Fragen tatsächlich eine Antwort, und man sagt: Ja, natürlich ist das heute in der Physik unmöglich, diese Dinge. Aber damals, am Anfang, gab es die Naturgesetze noch nicht, die sind erst dann entstanden. Aha, es ist alles klar. Aber hier hat man sich in der atheistischen Naturwissenschaft selber erhängt, und das ist jetzt geschehen in jüngerer Vergangenheit eigentlich erst.
Von der Gottlosigkeit der Wissenschaft zur Frage nach dem Ursprung
Schalten wir zurück in die Zeit des Barock. Ich liebe ihn: Bach, Händel und so weiter. Das ist diese Zeit, in der die Naturwissenschaftler alle an Gott glaubten. Das war ganz normal. Und sie betrieben Naturforschung, um Gott, den Gott der Bibel, zu verherrlichen.
Dann kam aber die Aufklärungszeit im 17. und 18. Jahrhundert, und da hat man versucht, Gott aus der Wissenschaft zu verbannen. Das heißt: Die Wissenschaft, die in Europa, im Westen, zuerst gottzentriert war, hat versucht, Gott zu verdrängen. Man hat gesagt: Wir können alles erklären, einfach nur aus den natürlichen Prozessen heraus. Wir wollen keine übernatürliche Intervention mit einbeziehen, wir wollen nur mit den Naturgesetzen rechnen, so wie sie da sind, wie wir sie heute messen, feststellen und beobachten können. Mehr brauchen wir nicht. Wir brauchen keine übernatürlichen Einflüsse, wir brauchen kein Eingreifen von außen. Wir können alles im Rahmen der Naturgesetze erklären.
Und dann kam ja sogar im 19. Jahrhundert Charles Darwin, und er hat gesagt: Übrigens braucht es auch für die Entstehung des Lebens Gott überhaupt nicht. Wir können alles nur mit den bestehenden Naturgesetzen erklären. Die Naturgesetze drängen förmlich zu einer Evolution, es braucht gar keinen Schöpfer.
Ja, aber das führt uns jetzt zur vierten Frage: Warum setzt man sich heute nun in grundsätzlichen Widerspruch zur bisherigen Methode der atheistischen Naturwissenschaft? Man hat ja immer gesagt, man geht nur von den beobachtbaren Naturgesetzen aus, man lehnt jede Einwirkung außerhalb der Naturgesetze ab, alles muss durch die bestehenden Naturgesetze erklärt werden. Und dann sagt man: Christen können gar keine richtigen Naturwissenschaftler sein, weil sie Gott mit einbeziehen. Dann sind sie ja gar keine Naturwissenschaftler. Ein Naturwissenschaftler geht nur aus von den Naturgesetzen, die beobachtbar sind.
Okay, und jetzt schaltet man sich selber vollkommen aus. Damit hat man sich erhängt. Das ist der Selbstmord der atheistischen Wissenschaft.
Noch eine fünfte Frage, also die Abdankung ist schon vorüber: Warum ist die Materie dermaßen ungleich verteilt? Nicht wahr, wenn es geknallt haben soll, bei einer Explosion, dann wird doch eigentlich vom Zentrum her alles so gleichmäßig auseinandergeschleudert. Aber das Weltall ist alles andere als gleichmäßig verteilt. Da gibt es Galaxien, dann mit den Galaxienhaufen die Superhaufen, angeordnet an diesen leeren Vakuumblasen des Kosmos.
Nun, das war ein echtes Problem der jüngeren Vergangenheit, und das hat man so gelöst: Man geht davon aus, es gibt außer der Materie, die man sehen und wahrnehmen kann, noch weitere Materie. Es gibt Überlegungen, die in gewissen Bereichen hier durchaus eine gewisse Berechtigung haben, aber man geht viel weiter. Man sagt heute: Das meiste, was es im Weltall gibt, ist eine andere Art von Materie als das, was wir sehen. Also diese Löcher sind nicht leer, sondern es gibt eben auch schwarze Materie und schwarze Energie. Nur kann man das nicht wahrnehmen. Man weiß auch nicht, wie diese Materie ist, wie ihr Wesen ist. Man kann sie auch nicht messen. Angeblich soll etwa 90 Prozent oder noch mehr des Weltalls aus schwarzer Materie und Energie bestehen. Und damit wollte man eben das Urknallmodell retten.
Und da erfindet man mehr als 90 Prozent schwarze Energie und schwarze Materie. Schon ziemlich mutig, oder? Wagemutig meine ich, um nicht zu sagen: Das sind Salti mortale. Ja, stellen Sie sich mal vor, Christen würden in Schöpfungstheorien solche Erfindungen machen, dann würde man sagen, die sind total überhitzt. Also jetzt seht ihr: Die sind absolut abgefahren. Ja, aber wenn ein solcher Gedanke aus dem Institute for Technology in Massachusetts kommt, dann ist das Spitzenwissenschaft.
Ordnung, Entropie und die Stabilität der Spiralgalaxien
sechstens: Wie entstand die Strukturierung von Galaxien, Galaxienhaufen und Supergalaxienhaufen, die an den Rändern der Vakuumblasen angeordnet sind?
Nun, diese ganze Strukturierung, diese Ordnungsprinzipien, stehen im Widerspruch zum zweiten Satz der Thermodynamik. Dieser sagt, dass in einem geschlossenen System — und das Weltall wird als geschlossenes System gesehen — die Entropie zunimmt. Das klingt zunächst sehr unverdächtig und bedeutet verallgemeinert: Die Unordnung nimmt zu.
Hier aber sagt man, die grösste Unordnung sei am Anfang gewesen, als alles konzentriert war. Dann kam der Big Bang, und danach wurde alles immer mehr zu höherer Ordnung geführt, bis schliesslich auf der Erde auch die erste Zelle entstand und dann so weiter, über alle Tierstämme hindurch bis zum Menschen. Das steht im Widerspruch zu einem der bestbewiesenen Hauptsätze der Physik, der natürlich auch die Basis für Chemie und die ganze Naturwissenschaft ist. Unordnung nimmt zu, aber man glaubt, genau das Gegenteil sei geschehen.
Siebtens: Warum sind die Spiralarme der Galaxien nicht schon längst geöffnet?
Ja, das habe ich noch nicht erklärt. Hier ist eine Galaxie, sie dreht sich, das habe ich schon gesagt. Aber wissen Sie was? Das ist kein Karussell. Ein Karussell ist ja aussen schneller als innen. Oder wenn kleine Kinder unbedingt aufs Karussell wollen, dann setzt man sie am besten, sagen wir, auf ein Motorrad ganz innen beim Karussell. Denn in der Zeit, in der der Sportwagen ganz aussen diesen grossen Weg rundherum macht, macht das Motorrad gegen das Zentrum hin nur einen ganz kleinen Weg, und zwar in der gleichen Zeit. Also ist es innen langsamer als aussen. Alle Karussells sind so.
Ja, aber nehmen wir Läufer auf einer Rennbahn, die um einen grossen Kreis herumgehen. Die innersten haben den kürzesten Weg, und je weiter aussen, desto länger ist der Weg. Und wenn alle nun gleich schnell rennen, dann sind sie am Anfang alle auf einer Linie und gehen dann immer mehr auseinander.
Nun ist es bei den Spiralgalaxien so, dass man die Geschwindigkeit der Sterne in den äusseren Bereichen gleich schnell misst wie in den inneren Bereichen. Das heisst, im Lauf der Zeit müssten sich diese Arme alle lösen und öffnen. Man kann das ausrechnen: Im Verlauf von etwa 300 Millionen Jahren bis 500 Millionen Jahren müssten die Galaxien längst aufgelöst sein. Aber wir sehen ja Milliarden von Galaxien, und sie sind immer noch intakt. Das spricht für ein junges Weltall und nicht für einen uralten Big Bang von 13,7 Milliarden Jahren.
Und da hat man auch schon die Lösung, wieder mit der schwarzen — jetzt hätte ich fast gesagt: mit der schwarzen Magie — mit der schwarzen Materie. Man sagt nämlich, in diesen Bereichen hier, wo sich die Galaxien öffnen wollten, würden sie durch schwarze Materie und schwarze Energie, die sich dort befinden, zusammengeklebt. Und darum bleiben sie so schön.
Nun, wenn man diese Dinge sieht, dann versteht man, warum der Apostel Paulus geschrieben hat in 1. Korinther 1,19: Denn es steht geschrieben: Ich will die Weisheit der Weisen vernichten, sagt Gott, und den Verstand der Verständigen will ich hinwegtun. Wo ist der Weise, wo der Schriftgelehrte, wo der Schulstreiter dieses Zeitlaufs? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht?
Mit der Weisheit der Welt meint Paulus die Weisheit des Menschen, die sich gegen Gott auflehnt. Aber Gott hat sie zur Torheit gemacht, nicht wahr? Anstatt zu glauben, dass der Schöpfergott mit unendlicher Intelligenz aus dem Nichts alles erschaffen hat. Das ist ja das, was die Bibel lehrt: diese creatio ex nihilo, die Erschaffung aus dem Nichts. Man sagt, es sei einfach so, aus dem Nichts sei alles herausgekommen, obwohl wir wissen, dass aus dem Nichts nie etwas kommt.
Übrigens kann es sein, dass jemand, der ein bisschen etwas von Physik versteht, plötzlich sagt: Haha, das stimmt überhaupt nicht. Es gibt in der Physik das quantenmechanische Vakuum, aus dem plötzlich neue Teilchen entstehen können. Aber dann sollte er auch erklären, dass das quantenmechanische Vakuum nicht ein Nichts ist, sondern bereits etwas. Es geht nicht um die Frage, wie aus etwas etwas entsteht, sondern darum, wie aus wirklich gar nichts etwas entsteht. Und das geht einfach nicht so.
Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht?
Die biblische Sicht auf Schöpfung, Christus und Erlösung
Aber nun etwas ganz Wichtiges: Die Bibel lehrt, dass Gott den Kosmos ausdehnt.
Hiob 9,8 aus der Jungsteinzeit: Hiob sagt über Gott, der den Himmel ausspannt, der allein den großen Bären gemacht hat, den Orion und das Siebengestirn und die Wundertaten, die nicht zu zählen sind.
Psalm 104, nur um zu sehen, dass wir da nicht ein bisschen ausgerutscht sind: Da heißt es von Gott: „Du, der in Licht sich hüllt wie in ein Gewand, der den Himmel ausspannt wie eine Zeltdecke.“
Sacharja 12,1: Ausspruch des Wortes des Herrn über Israel. Es spricht der Herr, der den Himmel ausspannt und die Erde gründet.
Jesaja 48,13: Meine Rechte hat den Himmel ausgespannt, ich rufe ihnen zu, das heißt den Sternen, allesamt stehen sie da.
Jesaja 45,12: Meine Hände haben den Himmel ausgespannt, und all ihre Sterne habe ich bestellt.
Die Bibel spricht über die Ausdehnung des Kosmos, und das kann man heute beobachten. Aber sie spricht nicht von einer Zurückextrapolation bis auf einen Punkt. Sie spricht über die Erschaffung durch Gott und darüber, dass Gott seither das ganze Weltall ständig ausdehnt.
Übrigens, nur so nebenbei gesagt, aber das würde zu weit führen, wir haben die Zeit nicht. Das gibt natürlich aus der Relativitätstheorie von Einstein ganz neue Einsichten. Das heißt: Wenn das Weltall sich so ausdehnt, dann hat auch die Zeit nicht an allen Orten im Weltall den gleichen Ablauf. Also wenn Sie sagen: Ja, wie kann das sein, das Licht legt gewaltige Distanzen zurück, ja, aber dann muss ja die Welt so alt sein, nein, es ist dank der Relativitätstheorie, die zeigt eben, dass Zeit abhängig ist von Raum und auch von Geschwindigkeit und auch von Masse. Man könnte im Weltall mit einer Uhr messen: Wow, Milliarden von Jahren, Jahren, und dann auf der Erde: Wow, sieben Tage. Funktioniert, dank der einsteinischen Theorie. Und Einstein war ja, wie Sie wissen, ein Jude.
Interessant: Plötzlich werden auch diese, wie die Bibel sagt, weil Gott ist ein Tag wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag, verständlich. Ich habe Ihnen gesagt, im schwarzen Loch wird die Zeit runtergebremst bis gegen Ewigkeit hin. Ja, jetzt wollen wir zurücklehnen und die Schönheit des Kosmos zusammen bewundern.
Das Hubble-Weltraumteleskop wurde ja 1990 in eine Erdumlaufbahn gebracht. So wird das Teleskop nicht gestört durch die Atmosphäre und so weiter, und so konnte man die schönsten Bilder in der Folge herstellen. Da wollen wir nun einiges zusammen anschauen.
Hier die Spiralgalaxie M101. Wir sehen Bilder, wie das frühere Generationen nie sehen konnten. Sie sehen, die Arme sind da schön intakt. Hier ein Kugelsternhaufen, der zu unserer Milchstraße gehört. Übrigens ist es eine Art Wespennest, alles voller Sonnen.
Da haben zwei Wissenschaftler vor einiger Zeit eine Botschaft ausgesandt für Intelligenzen, die vielleicht da irgendwo leben. Die sollen dann diese Botschaft auffangen, und wenn sie sehen, das ist ein Code, merken sie: Ah, da gibt es noch andere Intelligenzen. Aber es ist zu sagen: Kugelsternhaufen sind die gefährlichsten Orte im Weltall oder gehören mit zu den gefährlichsten Orten im Weltall für Leben. Also wenn schon eine Botschaft, aber sicher nicht auf den Kugelsternhaufen hin.
Ja gut, man hat ja auch einen Satelliten weggeschickt. Da hat man nicht nur ein Bild mit Menschen, einem Mann und einer Frau drauf, weggeschickt, sondern auch noch eines der Brandenburgischen Konzerte von Bach. Stellen Sie sich mal vor, wenn ferne Intelligenzen plötzlich Brandenburgisches Konzert von Bach hören und denken: Das ist Wahnsinn, da müssen ja Intelligenzen da vorhanden sein! Es ist nur zu hoffen, dass dann andere nicht sagen würden: Ja, Ordnung ist noch lange nicht ein Beweis, dass hier Intelligenz ist.
Ja, wenn man schon beim genetischen Code, beim Erbgut des Menschen und aller Tiere und Pflanzen sagt, aus atheistischer Sicht: Natürlich ist das höchste Ordnung, aber das ist entstanden durch Zufall, wie soll man dann, wenn man einen intelligenten Code bekommt, schließen, da gibt es Intelligenzen? Ist ja nicht logisch! Ja, wir haben uns verstanden.
Hier die sogenannte Strudelteichgalaxie M51, ja, es ist so wie in der Badewanne am Schluss, wenn dann das Wasser ganz runtergeht, ja. Sehr schön. Aber hier, in dieser Spiralgalaxie NGC 4622, sehen Sie, wie schön diese Spiralarme ordentlich gewunden sind.
Was mich so beeindruckt: Jede Galaxie hat eine eigene Schönheit, keines gleich wie die anderen. Aber es ist ja genau so wie in der Natur: Die Pflanzen, die Blumen, jede ist wieder anders. Und gerade diese Vielfalt, ein Grundgedanke, der aber ständig variiert ist, das empfinden wir als wohltuende Schönheit, Harmonie und Weisheit, also auch im Weltall.
Spiralgalaxie NGC 3370, die finde ich einfach spitze. Das ist die Sombrerogalaxie M104, ein Durchmesser von 50 Millionen Lichtjahren, ist doch einfach gewaltig, da fällt der Unterkiefer einfach so von selbst runter. Oder diese Galaxie, wieder etwas ganz anderes, dieses eigenartige Zentrum, oder das hier: Galaxien, die sich begegnen, das sind gewaltige Szenarien im Weltall.
Oder hier die Tadpole-Galaxie, die ist möglicherweise eben durch eine solche Konfrontation hindurchgegangen, und jetzt wurde alles auseinandergerissen. Hier, der Mais, also die Mäuse, zwei Galaxien, die sich durch die Schwerkraft gegenseitig beeinflussen und auseinanderreißen. Da ist der 1. August in der Schweiz nichts dagegen. 1. August, das ist unser Nationalfeiertag, weil 1291, da sind wir was geworden. Das feiern wir jetzt in der Schweiz jedes Jahr, und da kracht und knallt es immer nachts.
Da sieht man so schöne Gebilde am Himmel. Aber was wir hier sehen, das ist viel schöner, viel gewaltiger. Hier eine Sternexplosionsgalaxie. Also da ist ein Stern explodiert, und im Hintergrund sehen Sie eine Galaxie. Das kommt ständig vor. Allein in unserer Galaxie vielleicht alle zwanzig Jahre, aber wenn Sie sehen: hundert Milliarden Galaxien, das knallt die ganze Zeit! Und wenn ein Stern explodiert, dann ist das so interessant, der wird plötzlich hundert Milliarden Mal heller. Das heißt, er wird für eine Zeit so hell wie eine ganze Galaxie. Und so kommt es vor, dass plötzlich mit bloßem Auge ein neuer Stern gesehen werden kann, für eine gewisse Zeit, und dann verschwindet er wieder: eine Supernova.
Übrigens, dass es so dauernd knallt, das hat auch ganz gute Gründe oder gute Eigenschaften für die Forschung. Es gibt verschiedene Supernova-Typen, zum Beispiel Typ Ia. Von dem weiß man genau, wie hell er wird, regelmäßig ist das so. Und anhand dieser explodierten Sterne kann man dadurch riesige Distanzen im Weltall besser vermessen. Dank dieser Explosionen ist es eine Hilfe für den Menschen, um das Weltall zu erforschen.
Irgendwie ist das Weltall, kann man sagen, gemacht, damit wir Menschen es erforschen können, schon unsere Position in unserer Galaxie. Es ist ideal, damit wir das Weltall erforschen können. Es gäbe so viele Lagen in unserer Galaxie, da ginge das gar nicht so, wie wir es können. Und dann diese Explosionen, die helfen uns auch, um einen Begriff des Weltalls zu bekommen.
Hier wieder eine schöne Galaxie, NGC 1309. Hier ein Haufen von Galaxien, jeder Lichtpunkt eine Galaxie mit hundert Milliarden Sternen. Hier auch.
Und jetzt schauen wir uns verschiedene Nebel an in unserer Galaxie. Hier der Katzenaugennebel, das ist doch herrlich. Oder hier das Mosaik des Krebsnebels, das ist entstanden durch eine Sternexplosion, durch eine Supernova. 1987 ist eine Supernova geschehen, die man sehr schön beobachten konnte. Für viele Astronomen war das so ein Lebensereignis. Und dann hat sich später dieses Bild ergeben: Sehen Sie diese zwei Ringe, die sich da ineinander schlingen?
Es ist so: Diese Bilder von Hubble, die der NASA gehören, die sind alle gemeinfrei, die können sie also benutzen. Zum Beispiel für eine Hochzeitskarte. Junge Leute unter uns, die vielleicht bald heiraten werden und nicht wissen, wie sie das gestalten sollen, sie könnten im Internet unter hubble.org solche Bilder herunterladen und zum Beispiel dieses hier. Das gäbe doch eine tolle Hochzeitskarte aus dem All, ja? Es muss ein bisschen originell sein.
Immer wieder Trauungen durchgeführt. Ich liebe es, wenn Leute, die in der Kirche so die Neigung haben zum Schlafen, wenn die zwischendurch wieder wach werden. Da habe ich mal gesagt zu dem Brautpaar: Also, ihr habt jetzt da Nein gesagt, da wurden die Leute wach. Ist der verrückt? Ja, ihr habt Nein gesagt, denn wenn ihr jetzt einander Ja gesagt habt, bedeutet das Nein, und zwar Nein zu allen Personen, die ihr bisher gekannt habt, und es ist auch ein Nein im Blick auf alle Personen, die ihr noch kennenlernen werdet. Also wenn das vor Gott ausgesprochene Ja zum Ehepartner ein Nein im Blick auf alle anderen bedeutet, dann hat der Ehebund eine solide Basis. Es kommen ja noch ein paar andere Dinge dazu, ja, aber das ist schon mal ganz, ganz wichtig.
Sie sehen, man kann mit Astronomie sogar noch etwas lernen über das Heiraten und über stabile Ehen.
Hier wieder ein Supernova-Überrest. Ein wahres Gemälde, diese Farben! Der Adlernebel, der Orionnebel, was soll ich das beschreiben, es spricht ja in sich. Der Sternhaufen im Tarantelnebel, hier der konische Nebel, der Helixnebel sieht aus wie ein Edelstein, aber ein bisschen größer, der südliche Ringnebel genauso, ein planetarischer Nebel.
Hier wieder ein Nebel, den man beobachtet hat über mehrere Monate hinweg, wie Sie hier sehen: Mai, September, Oktober, Dezember im gleichen Jahr. Und in kosmischen Dimensionen hat es sich hier verändert, eine Distanz von zwanzigtausend Lichtjahren.
Jesaja 40,25: Gott spricht: Wem denn wollt ihr mich vergleichen, dem ich gleich wäre, spricht der Heilige. Hebt zur Höhe eure Augen empor und seht: Wer hat diese da geschaffen? Er, der ihr Heer herausführt, nach der Zahl ruft sie alle mit Namen. Wegen der Größe seiner Macht und der Stärke seiner Kraft bleibt keines aus.
Im Propheten Amos 5,6 steht: Sucht den Herrn und lebt. Vers 8: Sucht den, der die Plejaden und den Orion gemacht hat. Das nächste Mal, wenn Sie die Plejaden sehen und den Orion, denken Sie an diese Stelle. Sucht den, der die Plejaden und den Orion gemacht hat!
Die Bibel sagt, wenn ein Mensch Gott sucht von ganzem Herzen, wird Gott sich von ihm finden lassen. Das ist ein Versprechen für alle Menschen. Jeremia 29: Wenn ihr mich sucht von ganzem Herzen, werde ich mich von euch finden lassen. Aber wenn man Gott nicht sucht, kann man ihn auch nicht finden. Man stört sich manchmal, wie viele atheistische Wissenschaftler es gibt, die sagen: Ich habe Gott nicht gefunden. Ja, es ist ja logisch, wenn sie durch ihr Prinzip sagen, wir dürfen ja nichts Übernatürliches mit einschließen, also Gott hat gar nichts zu suchen, dann will man ihn auch nicht, wenn man ihn bewusst draußen lässt. Das ist in der Methodik enthalten, das ist ja logisch.
In Johannes 1,1 steht, dass Jesus Christus, der da genannt wird das Wort, griechisch Logos, alles erschaffen hat. Die Bibel sagt, der dreieine Gott hat die Welt erschaffen, aber der Ausführende in der Schöpfung war Gottes Sohn. Der Vater hat alles geplant, der Sohn hat dieses Design ausgeführt. Darum steht im Johannesevangelium: Im Anfang war der Logos. Das Wort, übrigens unser Wort Logik kommt von Logos, das heißt also, die Logik ist zutiefst nach der Bibel im Wesen Gottes begründet. Im Anfang war der Logos, und der Logos war bei Gott, und der Logos war Gott. Dieser war im Anfang bei Gott, alles wurde durch denselben, und ohne denselben wurde auch nicht eines, das geworden ist. Er hat keinen Anfang, aber alles, was je einen Anfang gehabt hat, ist durch ihn ins Dasein gekommen.
Und warum kann man alles so logisch beschreiben in der Physik, in der Chemie usw.? Ja, weil alles eben durch den Logos erschaffen worden ist. Darum bildet alles, reflektiert alles etwas von der Herrlichkeit des Logos.
Aber dann steht in Johannes 1,14: Und der Logos wurde Fleisch, das heißt, wurde Mensch und wohnte unter uns. Gott wurde vor zweitausend Jahren Mensch. Das ist doch gewaltig. Der ewige, immanente und transzendente Gott wurde Mensch, geboren in Bethlehem, hier am Knotenpunkt der drei Kontinente Europa, Asien und Afrika. Johannes schreibt: Und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
Ich habe über die Dimension des Weltalls gesprochen, und niemand sieht irgendwie ein Ende, ist ja auch nicht möglich. Aber das zeigt uns, wie unendlich Gott ist, der Schöpfer ist. Und wie ist es möglich, dass Gott Mensch wird? Das ist natürlich von uns aus gesehen unmöglich, aber weil Gott allmächtig ist, kann er eben Mensch werden. Und darum ist er Mensch geworden.
Aber das Leben von Jesus Christus hat nun so deutlich gemacht, wer Gott ist. Wir können das schon in der Natur sehen, aber nie so klar wie durch das Leben von Jesus Christus, wenn man die Evangelien liest im Neuen Testament. Aber wissen Sie was, wenn ich die Evangelien lese und lese, wie Jesus Christus gelebt hat, wie er gesprochen hat, wie er mit den Menschen umgegangen ist, wie er mit der Wahrheit umgegangen ist, dann merke ich: Sein Leben bringt uns gar nicht zu Gott. Das zeigt uns vielmehr, wie weit weg wir von Gott sind. Sein Leben macht vielmehr deutlich, wie weit weg wir von Gott sind.
Aber glücklicherweise ist Jesus Christus nicht nur einfach gekommen, als Mensch hier geboren in Bethlehem, sondern am Schluss ist er gestorben, und die Bibel sagt, er ist als Opfer stellvertretend gestorben. Er hat die Strafe Gottes für unsere Schuld auf sich genommen. Das wollte er für alle, die an ihn glauben. Und durch seinen Tod ist uns der Zugang zu Gott geöffnet worden. Sein Leben zeigt vielmehr die Distanz, aber durch seinen Tod ist der Zugang geöffnet.
Es war ein gewaltiger Schritt, als 1969 der erste Mensch seinen Fuß auf den Mond gesetzt hatte, ein Drittel Lichtsekunden von hier entfernt. Aber es war viel gewaltiger, unendlich gewaltiger, als Gott seinen Fuß auf die Erde gesetzt hat. Der Logos wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
Ich möchte schließen mit dieser Folie. Johannes 3,16 fasst die Bibel, die von diesem unendlichen Gott, der alles erschaffen hat, die ganze Sternenwelt, und er dann schließlich zu uns gekommen ist, ins Zentrum des Virgo-Supergalaxienhaufens, ins Zentrum des lokalen Haufens, der auf Erden gekommen ist. Diese ganze Botschaft wird in einem Satz so wunderbar zusammengefasst, in Johannes 3,16: Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.
Ein kanadischer Prediger war mal unterwegs mit seinem Auto und hat einen Waldarbeiter, der Autostopp machte, mitgenommen. Da hat er sich gefragt: Ja, wie könnte ich diesem Mann die frohe Botschaft der Bibel erklären? Der hat einfach mal begonnen und hat diesen Vers zitiert: Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.
Da hat er ihn gefragt: Wen hat Gott geliebt? Hören Sie es nochmals: Denn also hat Gott die Welt geliebt. Wen hat Gott geliebt? Die Welt. Ja, hat er auch Sie geliebt? Ja, wahrscheinlich schon, ich gehöre ja auch zur Welt. Gott hat Sie geliebt. Ja, und dann hat er ihm weiter erklärt: Und was hat Gott getan für Sie? Was nicht. Hören Sie nochmals: Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab. Was hat Gott gegeben? Seinen Sohn. Auch für Sie, ja.
Und er hat ihm erklärt: Aber es geht nicht automatisch. Der Mensch muss persönlich Gott suchen, ihm seine Schuld im Gebet, im persönlichen Gebet bekennen, mit Namen, was man noch weiß, bereuen und dann an den Herrn Jesus Christus, den Sohn Gottes, glauben, der an unserer Stelle gestorben ist.
Diese ganze Predigt war 130 Kilometer lang, so lange waren sie miteinander unterwegs, und am Schluss hat dieser Waldarbeiter sich entschieden: Ich möchte mein Leben Jesus Christus übergeben. Wissen Sie, was er dann noch gesagt hat? Wissen Sie, einer meiner Kollegen im Wald glaubt dasselbe. Ich werde ihm das erzählen, das wird ihn sicher freuen, dass ich jetzt ein Christ geworden bin.
Das wünsche ich jedem, der hier ist, dass er diesen ewigen, immanenten und transzendenten Gott, den die Bibel uns vorstellt, persönlich kennenlernt, ihn von ganzem Herzen sucht und so durch Jesus Christus mit ihm versöhnt wird. Ein gewaltiges Drama, wenn man das alles so sieht, in seinen Dimensionen, es übersteigt uns, und trotzdem können wir als Menschen über diese Dinge verständlich, vernünftig sprechen, obwohl uns das alles unendlich übersteigt. Gott ist Mensch geworden.
Ich danke für Ihre Geduld und Ihr langes Zuhören.
Vielen Dank an Roger Liebi, dass wir seine Ressourcen hier zur Verfügung stellen dürfen!
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