Einleitung und thematische Rahmung
Ich begrüsse alle herzlich, die hier sind, und auch alle, die über den Livestream zugeschaltet sind.
Das Thema in dieser ersten Stunde am Morgen lautet: Entwicklungen in Europa und in der ganzen Welt auf dem Weg zum grossen Finale. Ich habe 50 Minuten zur Verfügung. Das ist praktisch unmöglich. Ich habe mir zuhause überlegt: Wie mache ich das? Oder gerade vorhin noch einmal: Wie mache ich das? Nun, ich muss ja nicht alle Details erklären, sondern die wichtigen Linien. Und das ist mir sehr wichtig.
Es geht also darum: Wie geht es weiter? Wir haben gestern einiges gesehen, was das Wort Gottes bis heute sagt. Und wir haben gesehen, wie das Wort Gottes den momentanen Irankrieg im Nahen Osten sehr klar und deutlich einordnet. Aber die Frage ist: Wie geht es weiter?
Es gibt ja manche, die sagen: Ja, das Nächste ist, Russland wird Israel angreifen, Gog und Magog, Rosch, das Land aus dem äussersten Norden. Russland wird das nächste grosse Ereignis sein. Und da wird ja auch der Iran erwähnt, nämlich Persien. Unter all den Verbündeten aus drei Kontinenten übrigens, die mit Rosch, mit Russland, verbunden sind, gibt es vom Land Israel aus gesehen im äussersten Norden nur einen Kandidaten, und das ist Russland.
Aber es ist schade, manche Ausleger haben sich da verkrallt. Das wird nicht das Nächste sein. Und darum werde ich jetzt auch nicht speziell auf diesen Krieg von Gog und Magog eingehen, Hesekiel 38, 39, weil das ja nicht das Nächste ist. Unser Thema heisst ja: Entwicklungen in Europa und in der ganzen Welt auf dem Weg zum grossen Finale.
Es ist nämlich so, um das gerade zu klären, denn die Frage ist im Zusammenhang mit dem Thema gestern Abend aufgekommen: Irakkrieg, Jeremia 49,34-39. Aber ich schlage kurz auf: Hesekiel 38.
Wenn diese grosse Armee auf den Bergen Israels durch Feuer vom Himmel vernichtet werden wird, sagt Gott in Hesekiel 39,7: Und ich werde meinen heiligen Namen kundtun inmitten meines Volkes Israel, und werde meinen heiligen Namen nicht mehr entweihen lassen.
Das heisst, das wird der Abschluss sein. Ab diesem Moment wird Gott es nicht mehr zulassen, dass in dieser Welt sein heiliger Name entheiligt wird. Jetzt muss man sich vorstellen: Würde das nächstens geschehen, dann müsste man sagen, wie soll sich dann zum Beispiel die Offenbarung erfüllen? All die Gerichte, die noch zukünftig sind in Offenbarung 6 bis 19, da wird ständig gesagt, der Name Gottes wird entweiht und wird gelästert werden. Das geht gar nicht.
Dieser Angriff wird der letzte sein. Und zwar nach der grossen Drangsal. In Hesekiel 37 wird der Messias genannt: Mein Knecht David, der grosse Sohn Davids. Der Messias ist bereits beschrieben, dass er da ist. Und wenn Jesus Christus wiederkommen wird als der König der Welt, um den letzten Weltkrieg zum Abschluss zu bringen, wird es nochmals ein Aufbäumen geben von Russland mit all seinen Verbündeten. Und dieser Aufstand wird gerichtet werden auf den Bergen Israels. Danach kommt das tausendjährige Friedensreich.
Kapitel 40 bis 48 in Hesekiel: Da wird der vollendete dritte Tempel beschrieben, der ausgebaute dritte Tempel, im Tausendjährigen Reich, und die neue Landverteilung Israels, der perfekte Zustand. Das ist also nicht das Nächste.
Europa als Schlüsselraum der Heilsgeschichte
Und trotzdem ist das jetzt sehr wichtig. Ich habe hier auf der Folie die wichtigsten Akteure der Endzeit zusammengetragen. Es gibt noch mehr; die biblische Prophetie ist sehr umfassend und komplex. Aber die wichtigsten Akteure sind diese: der Antichrist, der Diktator des Westens, der Fürst von Rosh, also der spielt schon eine Rolle, und dann der König des Nordens, der König des Südens und die Könige von Sonnenaufgang.
Was möchte ich damit sagen? Es ist ganz wichtig zu sehen, auch das wird im Internet viel verbreitet im Zusammenhang mit Prophetie: Es wird gesagt, es werde eine Weltregierung geben unter dem kommenden Diktator, dem Tier aus dem Meer, Offenbarung 13,1. Das ist falsch. Die Bibel beschreibt nicht eine Weltregierung, sondern sie beschreibt verschiedene Blöcke, die in den dreieinhalb letzten Jahren, bevor Jesus Christus als König kommt, aufeinanderprallen werden. Und darum wird es eine grosse Drangsal geben, den letzten Weltkrieg, von dem der Herr Jesus sagt in Matthäus 24, es werde so schrecklich sein, wie es nie war seit Anfang der Schöpfung und nie mehr sein wird.
Also: Wenn eine Weltregierung mit absoluter Härte und Stärke weltweit kommen würde, dann könnte es gar keine grosse Drangsal geben. Aber es sind verschiedene Blöcke. Und dieser Block mit dem Tier aus dem Meer wird sehr, sehr stark und bedeutsam sein und natürlich seinen Einfluss und seine Macht weltweit ausüben. Aber das ist nicht dasselbe wie eine Weltregierung.
Und nun wollen wir der Reihe nachgehen. Im Vordergrund steht jetzt heute Morgen Europa, die Entwicklung in Europa und in der ganzen Welt auf dem Weg zum grossen Finale. Und ich beginne mit einem ganz überraschenden Vers zum Thema Europa, Apostelgeschichte 16.
Der Apostel Paulus kommt zum ersten Mal als Völkerapostel nach Europa, und zwar nach Mazedonien. Und wir lesen in Apostelgeschichte 16, wie das Werk Gottes durch den Völkerapostel Paulus in Philippi an einer besonderen Person beginnt: 16,14. Und eine gewisse Frau mit Namen Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, die Gott anbetete, hörte zu. Deren Herz tat der Herr auf, dass sie Acht gab auf das, was von Paulus geredet wurde. Als sie aber getauft worden war und ihr Haus, bat sie und sagte: Wenn ihr urteilt, dass ich dem Herrn treu bin, so kehrt in mein Haus ein und bleibt. Und sie nötigte uns.
Ist das nicht wunderbar? Die erste Bekehrung in Europa durch den Apostel Paulus: Lydia. Und es heisst, dass der Herr ihr Herz auftat. Nicht wahr, wenn man die Apostelgeschichte liest, das ist ja die einzige inspirierte Kirchengeschichte, vom Heiligen Geist inspirierte Kirchengeschichte. Sie beschreibt die ersten drei Jahrzehnte des Christentums, vom Jahr 32 bis zum Jahr 62, Paulus in Rom, diese dreissig Jahre. Und hier wird gezeigt, wie das Evangelium in Asien verbreitet wird; Israel gehört zu Asien, und darüber hinaus in Asien. Dann wird beschrieben, wie das Evangelium nach Afrika kommt, man denke speziell an die Geschichte mit dem Kämmerer aus Äthiopien, Apostelgeschichte 8, und wie das Evangelium nach Europa kommt.
Natürlich sind diese drei Kontinente miteinander über die Landbrücke Israel verbunden. Aber damals, im ersten Jahrhundert, hätte man sich fragen können: Welcher Kontinent wird in besonderer Weise ein offenes Herz für das Evangelium haben? Man hätte denken können: Asien. Aber es hätte auch Afrika sein können oder Europa. Es sollte Europa sein.
Und diese Geschichte ist wirklich gerade exemplarisch. Der Herr tat das Herz der Lydia auf, und sie nahm das Wort Gottes auf. Das hat sich auf ihre ganze Familie ausgewirkt. Ihr ganzes Haus kam zum Glauben, und sie tat ihr Wohnhaus auf in christlicher Gastfreundschaft. Wirklich beeindruckend.
Die prophetische Bedeutung der Inseln und des Mittelmeerraums
Und nun ist es so: Im Alten Testament war eigentlich schon prophezeit, dass Europa das Evangelium in einer besonderen Weise aufnehmen würde. In Jesaja gibt es fünf Gottesknechtgedichte über den Messias. Dazu gehört das berühmteste, Jesaja 53. Der Gottesknecht stirbt stellvertretend für unsere Sünden und steht wieder auf.
Ich möchte aber aus dem Gottesknechtgedicht in Jesaja 42 lesen. Dort heißt es in Vers 1: Siehe, mein Knecht, den ich stütze, mein Auserwählter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt; er wird den Nationen das Recht kundtun.
Wie klar: Wenn der Messias kommt, dann wird er nicht nur für Israel kommen, sondern auch für die Nationen der Welt. Aber welche Nationen würden besonders darauf achten? Nun, in Vers 4 heißt es: Er wird nicht verglimmen und nicht knicken, bis er das Recht auf der Erde gegründet hat, und die Inseln werden auf seine Lehre harren.
Viele von uns wissen: Welches hebräische Wort steht hier für Inseln? Nämlich Iyim. Das kommt fast wie aus einem Maschinengewehr. Ja, Iyim heißt auf Hebräisch Inseln. Und das ist die Mehrzahlform, nicht wahr? Cherub ist ein Cherubengel, Cherubim sind viele. Ein Seraph, Seraphim, das sind viele Seraphe. Und eben Iyim, das sind die Inseln.
Aber dieses Wort bezeichnet im Alten Testament insbesondere ganz spezifisch nicht Hawaii, sondern die Inseln, die griechischen Inseln im Mittelmeer oder die europäischen Inseln im Mittelmeer, also auch Sardinien auf der europäischen Seite und die Küsten von Kleinasien, heute sagt man Türkei, Kleinasien bis nach Spanien.
Interessant: Der Apostel Paulus kommt in der Apostelgeschichte nicht nur nach Mazedonien. Die Apostelgeschichte zeigt, wie er stark gewirkt hat in Kleinasien, noch bevor er nach Europa kam, also in der heutigen Türkei. Dann wird aber auch gesagt, dass er gewirkt hat in dem Gebiet von Griechenland und auch in dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien. Dann auch in Italien. Und sein Wunsch, nach Spanien zu gehen, wird in Römer 16 ausgedrückt. Aus außerbiblischer Frühzeit, um 100 nach Christus, wird uns überliefert, dass er auch bis nach Spanien gekommen ist.
Er hat also wirklich das ganze Gebiet der Iyim besucht und das Evangelium gebracht. Und von den Iyim heißt es: Sie werden auf die Lehre des Messias harren. Das ist eindrücklich. Und genau so kam es dann in den weiteren Jahrhunderten. Das konnte man menschlich in der Zeit der Apostelgeschichte nicht voraussehen. Europa hat das Herz mehr aufgetan als damals Afrika und damals Asien. Und dieser Kontinent wurde durch das Evangelium ganz stark geformt und geprägt.
Aber etwas Schreckliches kommt jetzt dazu. Der Messias sagt in einem weiteren Gottesknechtgedicht, nämlich in Jesaja 49, Vers 1, als Befehl: Hört auf mich, ihr Iyim! Da haben wir wieder diesen Begriff, der im Alten Testament übrigens sehr oft vorkommt und eigentlich ein alttestamentlicher Begriff für Europa ist. Hört auf mich, ihr Iyim, und hört zu, ihr Völkerschaften in der Ferne!
Und dann sagt der Messias weiter, dass er enttäuscht worden ist über seinen Dienst an Israel, weil er abgelehnt wurde. Und er sagt in Vers 4: Umsonst habe ich mich abgemüht, vergeblich und für nichts meine Kraft verzehrt. Aber dann sagt Gott der Vater zu ihm, in Vers 6: Ja, er spricht: Es ist zu gering, dass du mein Knecht seist, um die Stämme Jakobs aufzurichten und die Bewahrten von Israel zurückzubringen. Ich habe dich auch zum Licht der Nationen gesetzt, um meine Rettung zu sein bis an das Ende der Erde.
Damit wird gesagt, dass das Evangelium alle Nationen erreichen wird. Aber eben der Messias spricht ganz besonders als Befehl Europa an: Hört auf mich, ihr Iyim! Und hört zu, ihr Völkerschaften in der Ferne!
Vom offenen Herzen zum Abfall
Nun, wie gesagt, Europa hat das Herz geöffnet, und durch viele Jahrhunderte hindurch hat das Evangelium in diesem Kontinent Eingang gefunden, ja einen prägenden Eingang. Aber es sollte so kommen in der Endzeit, dass Europa als Ganzes das Evangelium verwerfen würde. Und das ist die grosse Katastrophe, die uns gezeigt wird, besonders in der Offenbarung.
Wo wurde die Offenbarung geschrieben? Das hat eine besondere Bedeutung. Der Apostel Johannes war isoliert auf einer Insel, auf Patmos, auf einer griechischen Insel, und dort in Gefangenschaft bekam er die Offenbarung, also ausgesprochen auf einer Insel der Iyim. Und die Offenbarung zeigt die Zukunft, zeigt die Endzeit ganz ausführlich für die ganze Welt. Aber ein Kontinent ist dort im Mittelpunkt, und das ist Europa.
Darum spricht die Bibel in der Offenbarung so ausführlich über das Tier aus dem Meer, diese schreckliche Bestie mit zehn Hörnern. Und wir wissen natürlich aus dem Buch Daniel, was das bedeutet: Das ist das Römische Reich. In Daniel 2 und Daniel 7 haben wir über die vier grossen Weltreiche ab der Zeit Daniels gesprochen: das Babylonische Reich, dann das Medo-Persische Reich, dann das Griechische Reich und schliesslich das Römische Reich.
In Daniel 7 werden diese vier Weltreiche der Geschichte mit vier Bestien verglichen. Und das Römische Reich wird dort beschrieben als ein Tier mit zehn Hörnern, das aus dem Meer kommt. In der Offenbarung wird dieses Tier wieder aufgenommen.
Und nun lese ich aus Offenbarung 17. Da heisst es in Vers 8: Es geht um das Tier mit den zehn Hörnern, das Tier, das du sahst, war und ist nicht und wird aus dem Abgrund heraufsteigen und ins Verderben gehen. Hier wird erklärt, dass das Römische Reich drei Phasen haben soll, und zwar werden diese Phasen hier dargestellt anhand der drei Zeiten der Grammatik, die hier absolut genommen werden.
Ich war in der Grundschule, oder in der Schweiz sagen wir Primarschule, da lernt man: Es gibt Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. Und so wird das hier dargestellt: drei Phasen. Das Tier war, das Tier ist nicht, und das Tier wird aus dem Abgrund heraufsteigen und ins Verderben gehen.
Nun können wir heute im einundzwanzigsten Jahrhundert so zurückgelehnt das betrachten. Und zwar wissen wir alle: Es gab einmal ein Römisches Reich, und das ist untergegangen. Und dann gab es eine Zeit, da gab es kein Römisches Reich mehr. Das war übrigens auch die Zeit, die eben geführt hat nach dem Untergang des Heiligen Römischen Reiches, anfangs des neunzehnten Jahrhunderts. Da gab es eben diese Entwicklung zum Nationalismus, und zwar hin zu einem bösen Nationalismus, wo jede Nation einen Stolz entwickelte, der nicht gut ist.
Ein gesunder Nationalismus ist etwas Schönes, nicht wahr? Wenn man Freude hat an den Viertausenden im Kanton Wallis, dann ist das nicht die Schweiz über alles, sondern einfach Freude, Dankbarkeit für so ein kleines Land. Das geht. Aber eben gab es einen bösen Nationalismus, und das hat zu zwei Weltkriegen geführt. Die zwei einzigen Weltkriege der Welt, der Erste und der Zweite, sie sind von Europa ausgegangen.
Durch diese innere Zerrissenheit war nichts mehr von dieser Einheit da, die das Römische Reich in Europa geschaffen hatte. Zerrissen. Erster Weltkrieg: 18 Millionen Tote. Aber der Krieg war nicht fertig. Und darum war der Zweite die Fortsetzung, und 70 Millionen Tote.
Das neue Europa und die geistliche Krise der Gegenwart
Und dann war Europa am Boden zerschlagen. Dann kam Winston Churchill nach Zürich und hielt an der Universität den Vortrag Let Europe Arise, also: Lasst Europa aufstehen! Wir müssen eine Art Vereinigte Staaten von Europa schaffen. Und das hat dazu geführt, dass Europa begann, sich zu integrieren.
Das ist eine lange Entwicklung gewesen, hier jetzt etwas verkürzt dargestellt: von einer europäischen Wirtschaftsgemeinschaft hin zu einer europäischen Gemeinschaft. Es geht nicht nur um Geld, schon, es geht sehr um Geld, aber nicht nur. Europäische Gemeinschaft, und nicht nur Gemeinschaft, sondern wirklich Integration. Und da entwickelte man die Europäische Union, das heißt: Europäische Vereinigung.
Und das ist genau das: Das Tier wird aus dem Abgrund heraufsteigen. Nach dem Zweiten Weltkrieg, dem schlimmsten Weltkrieg der Weltgeschichte mit 70 Millionen Toten, aus dem Abgrund. Abyssos ist in Römer 10 das Wort für den Hades, das Totenreich. Wirklich, aus der Asche des Zweiten Weltkrieges stieg das neue Europa empor, aus dem Abgrund. Das ist die dritte Phase.
Und das Anliegen war Frieden, nie mehr einen Weltkrieg. Gerechtigkeit, nie mehr diese Ungerechtigkeit der Nazis. Und wer hat sich das besonders auf die Fahne geschrieben? Das waren die linken Politiker. Die haben gesagt: Nie mehr etwas von rechts, sondern ein gerechter Sozialismus soll Europa prägen. Und die konnten eben etwas aufbauen, was ein neues Europa ist, ohne Gott.
Man wollte ja eine Verfassung schreiben für Europa, aber das kam dann nicht durch. Aber was von Anfang an quasi geklärt wurde, ist: Es wird keinen Gottesbezug geben. Europa war der Kontinent, der so offen war für das Evangelium, und der sagt: Wir wollen mit Gott gar nichts zu tun haben.
Ganz wichtig war die Zeit um 1968, die 68er-Bewegung. Die ist eben von solchen Philosophen Jahrzehnte vorher vorbereitet worden, die linksgerichtet waren, gottlos waren. Und das hat dazu geführt, dass alle christlichen Werte über Bord geworfen wurden. Ehe wurde verachtet, das Recht auf Leben für Babys im Mutterleib wurde verachtet und über Bord geworfen.
Das hat sich so in Europa ausgeweitet, dass man sagen muss: Es hat dazu geführt, dass Millionen die Bibel, den Gott der Bibel und die biblischen Werte und Gebote über Bord geworfen haben. Nun, wir konnten aus der Bibel schon immer wissen, dass Europa auf diese Weise enden würde, und zwar in einer immer weiter schreitenden Entwicklung. Warum? 2. Thessalonicher 2.
Der Apostel Paulus sagt, wir haben jetzt nicht die Zeit, jeden Vers zu besprechen, das habe ich anderswo getan, aber ein paar wichtige Schlüssel möchte ich weitergeben. 2. Thessalonicher 2,1: Wir bitten euch aber, Brüder, wegen der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus und unseres Versammeltwerdens zu ihm hin, dass sie euch nicht schnell in der Gesinnung erschüttern noch erschrecken lässt.
Im Blick auf die glückselige Hoffnung der Gemeinde, die Entrückung, dass alle wahren Gläubigen versammelt werden im Himmel, im Blick auf dieses Ereignis sagt der Apostel Paulus: Ich möchte nicht, dass ihr durch falsche Lehre durcheinandergebracht oder erschüttert werdet. Und zwar hatten die Thessalonicher nämlich Lehren zu tun bekommen, die sogar einen gefälschten Paulusbrief geschickt haben, in dem sie belehrt wurden: Der Tag des Herrn ist schon da.
Vers 2 nochmals: Dass ihr euch nicht schnell in der Gesinnung erschüttern noch erschrecken lasst, weder durch Geist noch durch Wort noch durch Brief, als durch uns, als ob der Tag des Herrn da wäre. Übrigens, im Mehrheitstext steht der Tag des Christus. Christus ist griechisch für Messias, also der Tag des Messias. Das ist sachlich dasselbe.
Der Tag des Herrn bezeichnet nämlich das Kommen des Herrn Jesus in Macht und Herrlichkeit als König und Richter der Welt. Und die dreieinhalb Jahre Drangsalzeit werden in den Beschreibungen des Tages des Herrn, zum Beispiel in Zephanja 1, dazugenommen. Das ist aber gleichzeitig der Tag des Christus, nämlich der Tag, die Zeit, wenn der Messias kommt, als König.
Die Thessalonicher wurden verfolgt von Antichristen, sie wurden verfolgt und haben gelitten. Und da kamen die Irrlehrer und haben gesagt: Seht ihr, die Gemeinde muss in die Drangsal. Jetzt ist bereits der Tag des Christus da, der Tag des Herrn. Aber der Apostel Paulus sagt: Ich möchte nicht, dass ihr durcheinandergebracht werdet, als ob der Tag des Herrn schon da wäre.
Und wichtig: Der Tag des Christus, der Tag des Herrn, das ist nicht die Entrückung. Wer so etwas sagt, der bringt wirklich alles durcheinander. Wir können das ganz klar abgrenzen. Aber die haben also gesagt: Die Gemeinde kommt in die Drangsal, und die ist schon da. Und jetzt sagt der Apostel Paulus: Nein, nein, nein, so geht das nicht.
Vers 3: Lasst euch von niemand auf irgendeine Weise verführen, denn dieser Tag kommt nicht, also der Tag des Herrn, Drangsal und das Kommen des Herrn in Macht und Herrlichkeit, das kommt nicht, es sei denn, dass zuerst der Abfall komme und offenbart werde der Mensch der Sünde, der Sohn des Verderbens, der widersteht und sich erhöht über alles, was Gott heißt oder verehrungswürdig ist, so dass er sich in den Tempel Gottes als ein Gott setzt und sich selbst darstellt, dass er Gott sei.
Erinnert ihr euch nicht, dass ich dies zu euch sagte, als ich noch bei euch war? Also, der Apostel Paulus sagt: Das kann gar nicht sein, dass jetzt schon Drangsalzeit ist, Tag des Herrn, Tag des Christus, denn diese Zeit kann gar nicht kommen. Zuerst muss der Abfall kommen, die Apostasie, und das bedeutet Verwerfen des Glaubens.
Und so war also hier schon klargemacht, dass da, wo das Christentum angenommen wird, es auch total verworfen werden wird. Aber noch vor der Drangsalzeit, und weil Europa eben der Kontinent war, der sich zweitausend Jahre prägen ließ durch das Evangelium wie kein anderer Kontinent, ist diese Apostasie, dieser Abfall, dieser Glaubensabfall ganz besonders eben da zu sehen.
Und dann sagt der Apostel: Und als Höhepunkt wird dann der Antichrist kommen.
Der kommende Höhepunkt des Abfalls
Ja, jetzt haben wir wieder einen weiteren Akteur der Endzeit. Wir haben schon gesprochen vom Fürst von Roche, dem Diktator des Westens, dem Tier aus dem Meer und jetzt dem Antichristen. Ich werde noch mehr darüber sagen.
Aber wichtig: Dieser Antichrist wird eigentlich den Höhepunkt des Abfalls von Gott und seinem Wort bewirken. Ich nehme gleich vorweg: Der Antichrist wird der schlimmste falsche Messias aller Zeiten sein, und er wird ein Freund des Tieres aus dem Meer, des kommenden Diktators des Westens, sein. Und zwar werden die beiden zusammenarbeiten.
Der Antichrist wird Staatschef in Israel sein. Er wird dort die Macht übernehmen, und er wird mit dem Diktator des Westens eng zusammenarbeiten, für ihn eigentlich Propagandaminister sein. Und er wird ganz besonders eben in religiöser und moralischer Hinsicht wirken. Das heißt, er wird diesen Abfall in Europa zum Höhepunkt bringen, zum absoluten Höhepunkt.
Und jetzt sehen wir, wohin Europa steuert. Wir sind in dieser Zeit des Abfalls. Aber der Antichrist ist noch nicht gekommen, also ist der Höhepunkt des Abfalls noch nicht gekommen.
Ich möchte mich erinnern: Diese 68er-Zeit, das war so ein tiefer Einschnitt. Ich war ein kleiner Junge, zehn Jahre alt, aber ich habe das alles beobachtet, was da geschah, und da habe ich mich unglaublich bewegt. Ich habe diese Auswirkung der Studentenrevolte erlebt. Aber da war ich so ein ganz kleiner Junge, sagen wir zwölf Jahre alt. Ich musste jeden Tag nach Zürich reisen, um dort aufs Gymnasium zu gehen, und ich bin tagtäglich an diesen protestierenden Studenten vorbeigekommen. Das hat mich schon bewegt. Und ich habe gemerkt: Das ist etwas ganz, ganz Schlimmes, was da passiert.
Ich mag mich an den Esstisch zuhause erinnern. Meine große Schwester, sieben Jahre älter, war da. Sie hat mich mit erzogen. Sie hat meine Mutter, die alleinerziehend war von vier Kindern und alles gegeben hat für die Kinder, unterstützt. Also, sie hat mich auch noch erzogen. So, wie ich herausgekommen bin, das ist auch das Werk meiner Schwester.
Und ich mag mich erinnern, wie sie gesagt hat: Es ist so schlimm in unserer Gesellschaft, ich kann mir nicht vorstellen, dass es noch schlimmer wird. Ach ja, aber mögen wir uns erinnern, als die Sowjetunion zusammenkrachte, diese linke Ideologie so einen Zusammenbruch erlebt hatte da im Osten, das hat den linken Ideologen ja unglaublich, kann man sagen, aufs Dach geschlagen. Und manche haben gedacht: Die linke Ideologie ist tot. Nein, sie war nicht tot.
Und es war auch so: Die Stasi-Leute, die sind nicht plötzlich verschwunden, ja, aus den Augen verschwunden, aber sie sind in den Untergrund gegangen. Und sie haben ihr übles Werk in Deutschland weitergeführt, auch nach der Wende. Und das ging weiter. Man dachte, wenn man oberflächlich hinschaute: Jetzt ist die linke Ideologie, und all das, was aus der 68er-Bewegung gekommen ist, vorbei. Nein, es sollte noch viel schlimmer werden.
Und was wir so erlebt haben in den vergangenen Jahren mit der Entwicklung der Gender-Ideologie, der Woke-Ideologie und der Weiterführung der Liberalisierung der Abtreibung, das ist unglaublich, das ist unglaublich. Das heißt: Nicht nur, wie in der 68er-Bewegung, wurde einfach die Ehe als Auslaufmodell verachtet und abgetan. Man kann unverheiratet zusammenleben, wie man will, und wechseln, wie man will, und alle Formen von Sexualität sind alles gleichwertig usw. Das wurde gesagt. Aber das ging viel weiter.
Es ging so weit, dass man sagte: Mann und Frau, das ist gar nichts Festes, sondern das ist völlig, völlig verformbar und umkehrbar. Das heißt, sogar das Natürliche und die natürlichen Gesetze der Biologie sollten auf den Kopf gestellt werden. So etwas hat man noch nie in der ganzen Weltgeschichte erlebt, nicht wahr? Das ist hier aber geschehen, und Europa hat hier eine ganz große Vorreiterrolle gespielt, in diesem Abfall.
Europa, Amerika und die weltweite Ausbreitung des westlichen Blocks
Und ich muss natürlich noch erklären: Wenn ich sage, Europa hat sich ja vereinigt, dann sehen wir, dass das Römische Reich nach dem Zweiten Weltkrieg begonnen hat, wieder aus dem Abgrund heraufzukommen.
Aber was ist denn mit Amerika? Ja, Amerika, das sind Europäer, die vor gar nicht langer Zeit geschichtlich, wirklich vor ganz kurzer Zeit, über den Teich gegangen sind und die USA und Kanada aufgebaut haben. Und andere aus Spanien, Portugal, Italien und so weiter sind nach Mexiko und nach Südamerika gegangen und haben ihre Kultur dorthin gebracht. Das ist, kann man sagen, eine Expansion des Römischen Reiches.
Es ist so, dass Europa zusätzlich zur EU auch militärisch in der NATO zusammengebunden ist, und zwar sind dort noch mehr Nationen verbunden als zur EU gehören. Sie sind zusammen mit Kanada und mit den USA verbunden. Und es kommt dazu: Wenn also irgendeine Nation angegriffen wird, dann müssen alle hier zu Hilfe kommen. Das ist eine sehr bedeutsame Zusammenbindung von Nordamerika und Europa. Warum? Weil Nordamerika eben ein Ableger des Römischen Reiches ist, einfach eine Expansion.
Und im Pakt von Rio ist die USA verbunden mit fast allen Nationen aus Südamerika. Wenn die Vereinigten Staaten angegriffen werden, dann müssten eigentlich fast alle Staaten von Südamerika und auch gewisse aus Mittelamerika sofort in den Krieg gehen und Amerika unterstützen. Und Europa übrigens auch. Das sieht man.
Und manche aus Europa, die sind nicht nach Amerika gegangen, auch nicht nach Mittel- oder Südamerika, sondern sie gingen nach Australien und Neuseeland. Aber das sind auch unsere Leute. Das ist auch ein Ableger des Römischen Reiches. Und der König von England, er ist ja auch König von Australien, Neuseeland und auch König von Kanada. Da merkt man, wie das mit und ohne Brexit ist. Die sind alle zusammengebunden. Brexit und Streit mit Trump, das sind alles Familienstreitigkeiten.
Ja, und jetzt sehen wir: Dieser ganze Abfall von Gott und seinem Wort hat mit Europa zu tun, aber das wurde exportiert nach Amerika, nach Australien und Neuseeland. Und der Höhepunkt wird kommen, wenn der Antichrist kommt. Das steht noch aus.
Das Geheimnis der Gesetzlosigkeit und die noch zurückhaltende Macht
Und jetzt etwas ganz Wichtiges: Er sagt in Vers 6: Und jetzt wisst ihr, was zurückhält, damit er zu seiner Zeit offenbart wird. Etwas ist da, das noch verhindert, dass der Antichrist offenbar werden kann und sein Werk beginnen kann.
Der Abfall ist da, und zwar der totale Abfall. Ich habe gesagt, gerade diese drei Kennzeichen: Genderismus, die Woke-Ideologie, die eigentlich eine Ideologie des Hasses gegen den weißen Mann ist, und dann die Abtreibung. Diese Tage habe ich mich korrigiert. Ich hatte im Kopf immer noch die alten Zahlen der WHO über Abtreibung weltweit im Jahr bei 40 Millionen, über 40 Millionen. Aber die neuen Zahlen sind 73 Millionen pro Jahr. Und das wird von der UNO verkauft als Recht der Frau, Gerechtigkeit, linke Gerechtigkeit.
Ja, jetzt sehen wir: Aber das ist eine Verachtung des Lebens. Das ist ja eine Kultur des Todes. Ja, und jetzt ist aber etwas da, was den Höhepunkt, der noch kommen wird, noch zurückhält. Also meine Schwester muss sich das vor Augen halten: Es ist so viel schrecklicher geworden bis heute, und es wird noch schrecklicher werden, wenn der Antichrist kommt. Das wird der absolute Höhepunkt sein.
Nun sagt der Apostel Paulus in Vers 7: Denn schon ist das Geheimnis der Gesetzlosigkeit wirksam. Nur ist jetzt der da, der zurückhält, bis er aus dem Weg ist, und dann wird der Gesetzlose offenbart werden.
Das Geheimnis der Gesetzlosigkeit: Es gibt in den Paulusbriefen acht Geheimnisse. Das sind Enthüllungen, die man im Alten Testament nirgends findet, nur im Neuen Testament offenbart. Und die haben alle etwas zu tun mit der Gemeinde und im weiteren Sinn mit der Christenheit, also auch mit der Namenschristenheit. Denn das war auch ein Geheimnis im Alten Testament. Das war nicht enthüllt, dass es das einmal geben würde: die Gemeinde und auch die Namenschristenheit. Nicht nun das Geheimnis der Gesetzlosigkeit ist folgendes Geheimnis: Es sollte so sein, dass das Evangelium sich immer mehr ausbreitet. Wir haben gesehen, es sollte so sein in besonderer Weise in Europa. Aber das Böse, die Gesetzlosigkeit, würde sich im Rahmen der Christenheit ständig weiter ausbreiten, entwickeln, entwickeln, entwickeln bis zum Abfall und bis dann zum Kommen des Antichristen, wo wirklich jeder letzte Rest biblischer Gerechtigkeit über Bord geworfen wird.
Das ist das Geheimnis der Gesetzlosigkeit, und der Apostel Paulus sagt, das ist jetzt schon wirksam. Das Böse begann sich innerhalb der Christenheit zu verbreiten ab dem ersten Jahrhundert, im zweiten Jahrhundert, dritten Jahrhundert. Wenn man die Kirchengeschichte studiert und dieses Geheimnis vor Augen hat, dann kann man die Kirchengeschichte plötzlich verstehen. Sonst kann man irre werden. Aber diese Entfaltung des Bösen und der Ungerechtigkeit in der Christenheit, das musste kommen. Das hat die Bibel vorausgesagt. Da muss man nicht irre werden daran. Aber der Höhepunkt ist nicht möglich, weil jetzt der da ist, der zurückhält, bis er aus dem Weg ist.
Das ist der Heilige Geist, der in der Gemeinde wohnt. Einmal heißt es das, was zurückhält, weil Heiliger Geist auf Griechisch das Heilige Geist ist. Das ist grammatikalisch Neutrum, so wie wir sagen, dass Fräulein. Das ist zwar weiblich, nicht wahr, aber grammatikalisch ist das Neutrum. Da muss ich jetzt nicht erklären, warum. Aber einfach, damit man versteht: Grammatikalisch ist nicht dasselbe wie biologisch. Und wenn es heißt, das Heilige Geist, dann sagt der Apostel Paulus: Ihr wisst, was zurückhält. Aber der Heilige Geist ist Gott, der Heilige Geist, der Sachwalter, der Tröster, der kommen sollte und in alle Wahrheit führen sollte. Und darum sagt der Apostel auch sinngemäß: Nur ist jetzt der da, der zurückhält, bis er aus dem Weg ist.
An Pfingsten kam der Heilige Geist, um in der Gemeinde zu wohnen, und bei der Entrückung wird er mit der Gemeinde wieder weggehen. Die Entrückung der Gemeinde wird die Umkehrung von Pfingsten sein, und dann wird der Gesetzlose offenbart werden. Und wenn dann der Herr Jesus kommt, wird er ihn vernichten, sagen die weiteren Verse.
Die Endzeitblöcke und die Rolle des Westens
Ja, und jetzt haben wir verstanden, das erklärt Europa. Und es erklärt auch die Trends, die wir heute sehen.
Ich habe nicht vergessen, was das Thema ist. Ich mache manchmal so riesige Exkurse, damit man dann wirklich die Perle versteht. Aber die Perle ist klein. Doch es braucht manchmal ganz viel dazu, damit man wirklich sieht, was kommen wird.
Und so sehen wir, auf welchem Weg Europa ist: aus dem Abgrund hervorgekommen. Und Offenbarung 17,8 sagt: „Und wird ins Verderben gehen.“ Das wird gleich kommen, das Verderben für Europa.
Aber wie gesagt, da spielen eben verschiedene Akteure der Endzeit eine wichtige Rolle: der Antichrist, das Tier aus der Erde, Offenbarung 13,11. Und in Offenbarung 6, ab Vers 1, wird er beschrieben als das erste Gericht nach der Entrückung. Der Gemeinde geht der Heilige Geist weg, und dann kommt einer auf einem weißen Pferd mit einem Bogen und Pfeil, siegend, auf dass er siegte, gekrönt. Das ist eine Nachahmung, denn in Offenbarung 19,11 kommt der Herr Jesus auf einem weißen Pferd als Kriegsmann, gekrönt, aus dem Himmel, um das letzte Wort zu sagen.
Der Antichrist gibt sich aus, als wäre er der Messias. Und das wird dieses erste Gericht sein, das erste Siegel. Wir sind also noch nicht in Offenbarung 4, 5, 6. Das ist noch zukünftig, erst nach der Entrückung. Aber das wird das erste Siegelgericht sein.
Und dieser Antichrist, dieser schrecklichste Verführer aller Zeiten, wird in Israel den Abfall vom Judentum und im Westen den Abfall vom Christentum bewirken. Beides zusammen. Der wird verbunden sein mit dem Diktator des Westens, dem Tier aus dem Meer.
Aber die haben einen Opponenten, den Fürsten von Rosch. Natürlich wird sich Hesekiel 38,39 erst ganz am Schluss erfüllen, nicht als Nächstes. Aber in der Endzeit sollte so ein Riesen-Machtblock im äußersten Norden von Israel namens Rosch, Russland, existieren, mit Verbündeten auf drei Kontinenten. Das ist es. Und das wird eine wichtige Opposition sein.
Und dann wird der König des Nordens ein weiterer Machtblock sein, der König des Südens und die Könige von Sonnenaufgang.
Das letzte Aufbäumen und die geistliche Aufgabe der Gegenwart
Jetzt, ich habe noch eine Minute: Das Tier aus dem Meer wird beschrieben als ein schreckliches Tier mit zehn Hörnern und sieben Köpfen. Da ist also dieser Dinosaurier nur ein kleiner Vorgeschmack. Und wie gesagt, der wird den Westen beherrschen, das widerstandene römische Reich mit all seinen Ablegern, durch die NATO verbunden und durch den Pakt von Rio verbunden bis nach Südamerika und durch das Königtum Englands verbunden bis nach Australien und Neuseeland. Das ist ein Block. Schon die NATO, nicht wahr, was das alles bewirkt, wenn es da zur militärischen Zusammenarbeit kommt.
Und der Antichrist wird beschrieben eben als das erste Gericht in der Offenbarung, das erste Siegelgericht, der Reiter auf dem weissen Pferd. Er wird in Israel als falscher Messias die Macht übernehmen, aber gleichzeitig als der grösste Esoteriker der Welt. Er kann Blitze vom Himmel herabkommen lassen. Er wird den totalen Abfall im Judentum und in der Christenheit bewirken. Er wird das Zahlungssystem verändern mit einem Mahlzeichen, und er wird religiös alles verändern. Er wird ein sprechendes Bild aufstellen, das nicht KI ist, sondern reine Magie. Ein Bild, das sprechen kann und verlangt, dass alle getötet werden, die es nicht anbeten. Und er wird verlangen, dass man einen Code auf der rechten Hand oder auf der Stirn hat. Und wenn man den nicht annimmt und damit ausdrückt: Ich verehre den kommenden Führer, das Tier aus dem Meer, göttlich, der kann gar nicht mehr kaufen und verkaufen.
Die digitale Entwicklung brauchte es dazu, und die ist jetzt da. Es ist alles bereit. Wenn er heute kommen würde, dann kann der Antichrist auftreten und dann kann er das Zahlungssystem einführen. Dann muss er nicht noch Jahrzehnte warten, bis man eben eine digitale Welt aufgebaut hat, die das umsetzen kann. Schon eindrücklich.
Und jetzt eben halten wir fest: Dieses Geheimnis der Gesetzlosigkeit zeigt uns, wohin der Westen geht. Und jetzt sind wir als Gläubige noch da, noch nicht entrückt. Aber es braucht kein Ereignis, es gibt keine Bedingung in der Bibel, die noch erfüllt werden müsste, bevor der Herr kommt. Wir können uns jeden Tag sagen: Vielleicht heute. Und wir sehen, die Schachfiguren sind aufgestellt.
Ich werde in diesen Tagen noch mehr sprechen, auch über den König des Nordens, den König des Südens, und noch besser erklären, was das ist. Das habe ich jetzt ja nicht getan. Auch über die Könige von Sonnenaufgang. Aber ich habe jetzt einiges gesagt über den kommenden Führer des Westens, das Tier aus dem Meer, über den Antichristen, das Tier aus der Erde und über Rosch, der nicht nächstens Israel angreifen wird, aber eine ganz wichtige Rolle spielt, schon jetzt als Kontrahent des Westens.
Da ist wirklich eine Feindschaft da zwischen Ost und West, und die ist nicht untergegangen mit dem Untergang der Sowjetunion, das ist ganz wichtig. Die linke Ideologie ist damals auch nicht untergegangen, sondern dieser Abfall von Gott hat sich weiterentwickelt und eben so entwickelt, wie wir das heute erleben. Und wenn wir uns heute sagen, kann es noch schlimmer werden? Unsere Kinder, wie die ausgesetzt sind, kann es noch schlimmer werden? Ja, aber vorher gehen wir, bevor der letzte Auswuchs kommt. Und das zeigt uns: Unsere Aufgabe ist, jetzt in einer solchen Welt, die, wie ich gestern erklärt habe, einem dreckigen, dunklen Kellerloch gleicht, da haben wir die Lampe des prophetischen Wortes. Wir sollen das Evangelium, diese Lampe, sollen wir scheinen lassen in unserer Umgebung. Und es geht darum, wir sollen die Letzten zu dem Herrn Jesus rufen. Möchte ich schliessen. Gute Pause.
