Die Zeit der großen Bedrängnis und Michaels Fürsprache
Wir lesen die Verse 1 bis 4 in Kapitel 12:
Und in jener Zeit wird Michael auftreten, der große Fürst, der für die Söhne deines Volkes steht. Es wird eine Zeit der Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist, seitdem ein Volk besteht, bis zu jener Zeit.
In jener Zeit wird dein Volk gerettet werden, jeder, der im Buch geschrieben gefunden wird. Viele von denen, die in der Staubeserde schlafen, werden erwachen. Die einen zum ewigen Leben, die anderen zum ewigen Schmach und Schande.
Die Verständigen werden leuchten wie das Glitzern der Himmelsweite. Und die, die viele zur Gerechtigkeit weisen, werden leuchten wie die Sterne immer und ewiglich.
Aber du, Daniel, verschließe die Worte und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes. Viele werden es durchforschen, und die Erkenntnis wird sich mehren.
Soweit die Rede des Engels. Hier endet die Rede. Jetzt gibt es noch ein Gespräch, doch diese letzten Verse wollen wir jetzt betrachten. Also: In jener Zeit...
Die historische Einordnung der Bedrängniszeit
Es geht weiterhin um die Zeit des Antiochus, wobei der Blick nun etwas zurückgeht. Es handelt sich um die Zeit der Bedrängnis unter Antiochus, insbesondere um die dreieinhalb oder sechseinhalb Jahre. Im Fokus stehen vor allem die dreieinhalb Jahre, die letzte Zeit etwa von 168 bis Februar 164.
In jener Zeit wird Michael aufstehen. Michael kennen wir bereits aus Kapitel 10. Dort hat er schon für Israel gekämpft, als die Perser und die Griechen kamen. Nun, da Antiochus herrscht, kämpft Michael erneut für Israel.
Durch seinen Einsatz wird Israel schließlich von dieser furchtbaren Bedrängnis befreit. Es geht also um die Zeit knapp vor dem Tod des Antiochus.
Michaels Rolle im Kampf für Israel
Wie hilft Michael? Nun, er steht dem Engel Jachwis bei, so wie zuvor in Kapitel 10 beschrieben. Er ist der Engel, der für das Volk Gottes kämpft.
In jener Zeit wird es eine Bedrängnis geben, wie sie es seit Bestehen eines Volkes nicht gegeben hat. So groß war die Bedrängnis für Jerusalem nie zuvor gewesen – in der gesamten Geschichte bis zu jener Zeit gab es keine so große Bedrängnis für das Volk. Jemand wird sogar den Tempel auf eine so schreckliche Weise verwüsten, wie es bisher nicht vorgekommen ist.
Übrigens war Antiochos sogar in das Heiligtum hineingetreten, ins Allerheiligste. Das hatte ich ganz vergessen zu erwähnen: Antiochos war mitten ins Allerheiligste hineingegangen, wo sonst niemand hineintreten darf. Dort hat er gelästert, eine Verwüstung angerichtet und die Geräte des Tempels, die aus Gold waren, einfach mitgenommen.
Es war eine schreckliche Zeit. Nicht einmal unter Nebukadnezar war es so schlimm. Von Nebukadnezar lesen wir nichts darüber, dass er die Bundeslade gestohlen hätte. Zu jener Zeit war die Bundeslade ohnehin verschwunden; wahrscheinlich hatten die Juden sie aus irgendeinem Grund irgendwo versteckt. Aber Antiochus kam, und obwohl die Bundeslade nicht mehr da war, nahm er die anderen Geräte einfach mit.
In jener Zeit wird ein Volk gerettet, also befreit werden – im Hebräischen wird dasselbe Wort für „retten“ und „befreien“ verwendet. Die Befreiung tritt also durch Gott ein. Gott setzt dem Ganzen, der ganzen Bedrängnis, ein Ende.
Wie es in der Geschichte war, hat Gott auf wunderbare Weise Judas Makkabäus und den Heeren Israels geholfen. Sie konnten die Syrer besiegen. Ein riesiges Heer von 47.000 Soldaten wurde von den Makkabäern besiegt, ihnen wurden die Waffen abgenommen, ebenso die Beute. So konnten sie dann auch den Tempel im Jahr 165 v. Chr. wieder einweihen.
Dann heißt es weiter: „Und jeder, der im Buch geschrieben gefunden wird.“ Das ist hier das Buch derer, die körperlich leben. Wir dürfen nicht sofort denken, wenn wir von einem Buch lesen, es sei das Buch des Lebens derer, die jetzt im ewigen Leben sind. Nein, hier im Alten Testament, wenn vom Buch des Lebens die Rede ist, dann ist es das Buch derer, die körperlich leben, die im Land leben.
Hier sind es die Israeliten, die treu geblieben waren. Gott hat alle bewahrt, die er in seinem Plan, den er in sein Buch geschrieben hat, festgehalten hat – vor dem Sterben. Es geht hier um das irdische Leben, nicht um das ewige Leben. Um das ewige Leben geht es erst im nächsten Vers.
Dieer, die also körperlich noch am Leben sind, wurden bewahrt und befreit – alle, die im Buch geschrieben gefunden wurden. Dann heißt es weiter:
„Und viele“, also hier bezogen auf die erste Gruppe oder auf diejenigen, die gestorben waren – das sind die, die in der ganzen Schlacht den Märtyrertod erleiden mussten –, „viele von denen, die in der Staubeserde schlafen, werden erwachen.“
Jetzt kommt eine herrliche Verheißung. Einerseits wird Israel befreit, und alle freuen sich. Ja, wunderbar, Gott greift ein, es wird eine herrliche Zeit, Gott kommt und rettet die Israeliten vor Antiochus. Jeder freut sich schon auf die herrliche Messiaszeit.
Und die nächste Frage lautet: Was wird mit denen, die gestorben sind? Sind sie jetzt ausgeschlossen? Ist es vorbei mit ihnen? Haben sie keine Zukunft? Er sagt: Nein, sie werden auferstehen. Viele, die in der Staubeserde schlafen – das sind die treuen Israeliten, die Lehrer, die bis zum Tod treu geblieben sind und alle den Märtyrertod erleiden mussten in der Makkabäerzeit – sie werden alle auferstehen. Diese Märtyrer werden zum ewigen Leben auferstehen. Das heißt, sie werden aus den Toten hervorkommen und ewig leben im Land.
Die anderen, die Bösen, die Abgefallenen, werden auferstehen zu Schmach und Schande – ewig. Es wird hinzugefügt, dass es nicht nur eine Auferstehung der Gerechten gibt, sondern auch eine Auferstehung der Ungerechten. Sie werden ewige Strafe haben und zu einer ewigen schrecklichen Existenz auferstehen.
Jesaja hat das so beschrieben: Er sieht Jerusalem und die Gläubigen. Dort heißt es: „Und ich sah draußen die Leichen derer, die mit Gott gebrochen haben, und ihr Wurm stirbt nicht und das Feuer erlischt nicht.“ Ein schreckliches Bild! Draußen sind die Verlorenen, drinnen in der Stadt sind die Geretteten.
Hier sehen wir einen Blick auf die Vollendung und auf die Auferstehung – welch große Ermutigung für diese Märtyrer!
Die Verständigen, das sind die Gläubigen, die treu gewesen sind, bis zum Tod dabei waren und das Volk unterrichtet haben. Erinnern wir uns an Kapitel 11, Vers 33: „Die Verständigen werden die Vielen unterweisen.“ Genau diese wurden verfolgt, bedrängt durch Schwert, Flamme, Gefangenschaft und Rauch. Viele wurden getötet.
Von diesen heißt es in Daniel 12, Vers 3: „Und die Verständigen werden leuchten wie das Glitzern der Himmelsweite, und die, die die Vielen zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne immer und ewiglich.“ Das ist ähnlich wie in Matthäus 13, Vers 43, wo der Herr Jesus davon spricht: „Da werden die Gerechten leuchten wie die Sonne im Reich ihres Vaters.“
Hier glitzern sie wie die Himmelsweite, wie der Himmel, und die, die die Vielen zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne, immer und ewiglich. Wir lernen, dass es eine Herrlichkeit für alle Heiligen in der Zukunft gibt. Es gibt eine wunderbare Auferstehung zu ewigem Lohn und ewiger Gerechtigkeit.
Die Verse 2 und 3 beziehen sich also auf die herrliche Zeit, wenn Gott sein Königreich aufrichtet. Das finden wir genau so in Kapitel 2 (der Stein, der kommt), in Kapitel 7 (die Heiligen werden das Reich erben), in Kapitel 9 (das neue Jerusalem mit dem ewigen Allerheiligsten, das am Ende in 9,24 gesalbt wird) und hier ebenfalls die Auferstehung.
Immer ist der Blick von Antiochus gleich in die Zukunft, in das ewige, vollendete Reich. Das ist eine große Verheißung für die Treuen, die in der schweren Zeit treu bleiben.
Dann können wir weiter zu Vers 4 gehen: Daniel soll also jetzt – Entschuldigung – Vers 4 ist ein Abschluss der Rede: „Du, Daniel, verschließe die Worte und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes. Viele werden es durchforschen, und so wird die Erkenntnis sich mehren.“
Daniel wird zum Abschluss der Rede gesagt, er soll diese wichtige Prophezeiung bewahren. Er soll sie nicht einfach vergessen oder den Leuten geben, sodass das Original verloren geht. Abschreiben darf man es schon, aber das Original muss aufbewahrt werden.
Warum? Weil es sich auf eine ferne Zeit bezieht – auf die Zeit von Antiochus, die für Daniel 400 Jahre in der Zukunft liegt. Es ist eine lange Zeit, und um 400 Jahre zu überstehen, muss dieses Wort gut bewahrt werden. Denn es geht bis zur Zeit des Endes.
Die Zeit des Endes ist hier wieder die Zeit des Antiochus, die Zeit des Endes des Seleukidenreiches, die Zeit des Endes der letzten Jahrwoche. Viele werden es durchforschen, es lesen. Gerade zu der Zeit, wenn Antiochus kommt, werden sie es lesen. Dann bekommen sie Hilfe und können durchhalten, weil sie sich an das Wort Gottes halten können und weil sie hier eine Weissagung haben, die diese Zeit so detailliert vorausgesagt und Ermutigung gegeben hat.
Vers 5: „Und ich, Daniel, schaute, und siehe, zwei andere standen da.“
Jetzt gehen wir wieder zurück zu dieser Szene: Wir erinnern uns, Daniel stand an einem Fluss. Links am Fluss stand ein Engel, rechts am Fluss stand ein Engel, und in der Mitte schwebte der Engel des Herrn über dem Fluss (Kapitel 10).
Jetzt sind wir wieder dort. Daniel schaut, und siehe, zwei andere Engel standen da, einer diesseits am Ufer des Stromes, einer jenseits am Ufer des Stromes. Einer von diesen Engeln sagte zu dem in Linnen gekleideten Mann, der oben über dem Wasser des Stromes schwebte – dem Engel des Herrn.
Jetzt gibt es ein Gespräch zwischen diesen Engeln und dem Engel des Herrn. Der Engel des Herrn schwebt über dem Strom. Der Strom fließt durch die Zeit, der Tigris fließt hier durch das Land, so wie der Strom der Völker fließt – so wie der Strom der Zeit fließt.
Aber Gott, der Engel des Herrn, ist über dem Strom, und er ist da.
Ich muss jetzt fast an den Herrn Jesus denken. Wohin denken Sie? Da ist ein Sturm, ein schlimmer Sturm, und wer schwebt da auf dem Wasser oder geht auf der Oberfläche des Wassers? Der Herr der Herrlichkeit! Die Jünger sind im Sturmboot, haben Angst, rufen, und er sagt: „Komm!“ Dann kommt Petrus und geht unter, und er greift ein und rettet ihn.
So kommt mir das hier vor: Der Engel schwebt über dem Strom, und hier ist das Volk in großer Bedrängnis.
Jetzt gibt es ein Gespräch, ein Gespräch zwischen diesen Engeln und dem Engel des Herrn. Sie fragen: Wie lange dauert die Zeit bis zum Ende dieser außergewöhnlichen Dinge? Die Frage lautet: Wie lange soll diese schwere Zeit für Israel dauern? Diese außergewöhnlichen Dinge beziehen sich auf die schwere Bedrängnis durch Antiochus.
Wie lange soll das dauern?
Vers 7: „Und ich hörte den in Linnen gekleideten Mann, der oben über dem Wasser des Stromes war. Er erhob seine Rechte und seine Linke zum Himmel und schwor bei dem, der ewiglich lebt: Auf eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit – dreieinhalb Jahre lang wird es dauern.“
Übrigens schreibt sogar der außerbiblische Historiker Josephus Flavius in seinem Buch „Der jüdische Krieg“, Kapitel 1, Vers 32, dass Antiochus den Tempel für drei Jahre und sechs Monate verunreinigte. Er berichtet also auch außerhalb der Bibel, dass die Verunreinigung des Tempels drei Jahre und sechs Monate dauerte.
Die Herrlichkeit der Verständigen und Lehrer
Und die Verständigen, das sind die Gläubigen, die treu geblieben sind, bis zum Tod durchgehalten haben und das Volk unterrichtet haben. Erinnern Sie sich an Kapitel 11, Vers 33: Die Verständigen werden die Vielen unterweisen.
Genau diese Verständigen wurden verfolgt und durch Schwert, Flamme, Gefangenschaft und Rauch schwer bedrängt. Viele von ihnen wurden getötet. Von diesen heißt es in Daniel 12, Vers 3: „Und die Verständigen werden leuchten wie das Glitzern der Himmelsweite, und die, die die Vielen zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne immer und ewiglich.“
Das ist ähnlich wie in Matthäus 13, Vers 43, wo der Herr Jesus davon spricht: „Da werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in dem Reiche ihres Vaters.“ Hier leuchten sie wie das Glitzern der Himmelsweite, wie der Himmel, und weisen die Vielen zur Gerechtigkeit, wie die Sterne, immer und ewiglich.
Wir lernen daraus, dass es eine Herrlichkeit für alle Heiligen in der Zukunft gibt. Es gibt eine wunderbare Auferstehung zu ewigem Lohn und ewiger Gerechtigkeit. Die Verse 2 und 3 beziehen sich also auf die herrliche Zeit, wenn Gott sein Königreich aufrichtet.
Dies entspricht genau dem, was in Kapitel 2 beschrieben wird: der Stein, der kommt. Auch wie in Kapitel 7, wo die Heiligen das Reich erben, und in Kapitel 9, wo das neue Jerusalem mit dem ewigen Allerheiligsten gesalbt wird (am Ende in 9,24). Hier wird ebenfalls die Auferstehung thematisiert.
Der Blick richtet sich immer von Antiochus in die Zukunft, in das ewige, vollendete Reich. Das ist eine große Verheißung für die Treuen, die in der schweren Zeit standhaft bleiben.
Die Weisung an Daniel zur Bewahrung der Prophezeiung
Dann können wir mit Vers 4 weitermachen.
Vers 4 ist ein Abschluss der Rede: „Du, Daniel, verschließe die Worte und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes. Viele werden es durchforschen, und so wird die Erkenntnis sich mehren.“
Daniel wird hier zum Abschluss der Rede angewiesen, diese wichtige Prophezeiung zu bewahren. Er soll sie nicht einfach vergessen oder den Menschen unkontrolliert überlassen, sodass das Original verloren geht. Abschreiben ist erlaubt, aber das Original muss sorgfältig aufbewahrt werden.
Warum ist das so wichtig? Weil sich die Prophezeiung auf eine ferne Zeit bezieht – auf die Zeit von Antiochus, die für Daniel etwa 400 Jahre in der Zukunft liegt. Diese lange Zeitspanne erfordert, dass das Wort gut bewahrt wird.
Es geht bis zur Zeit des Endes. Hier ist mit der „Zeit des Endes“ erneut die Zeit von Antiochus gemeint, das Ende des Seleukidenreiches, die letzte Jahrwoche. Viele werden diese Worte durchforschen, also lesen und untersuchen.
Gerade zu der Zeit, wenn Antiochus kommen wird, werden sie diese Prophezeiung lesen. Sie wird ihnen eine Hilfe sein und ihnen Durchhaltevermögen geben. Denn sie können sich an das Wort Gottes halten und haben eine Weissagung, die diese Zeit so detailliert vorausgesagt hat. So erhalten sie Ermutigung in schwierigen Zeiten.
Die Engel am Strom und das kommende Gespräch
Vers 5: Und ich, Daniel, schaute, und siehe, zwei andere Engel standen da. Einer stand diesseits am Ufer des Stromes, der andere jenseits am Ufer.
Wir erinnern uns: Daniel stand an einem Fluss. Links am Fluss stand ein Engel, rechts am Fluss ein weiterer Engel. In der Mitte schwebte der Engel des Herrn über dem Fluss. Erinnern Sie sich an Kapitel 10? Jetzt sind wir wieder dort.
Ich, Daniel, schaute und sah diese zwei Engel am Ufer. Einer von ihnen sprach zu dem in Leinen gekleideten Mann, der über dem Wasser des Stromes schwebte – dem Engel des Herrn.
Es entstand ein Gespräch zwischen diesen Engeln und dem Engel des Herrn. Der Engel des Herrn schwebt über dem Strom, der durch die Zeit fließt. Der Strom fließt hier – der Tigris fließt durch das Land, so wie der Strom der Völker fließt. Ebenso fließt der Strom der Zeit.
Doch Gott, der Engel des Herrn, ist über dem Strom und gegenwärtig.
Dabei muss ich fast an den Herrn Jesus denken. Woran denken Sie? Da ist ein Sturm, ein schlimmer Sturm. Wer schwebt da auf dem Wasser oder geht auf der Oberfläche des Wassers? Der Herr der Herrlichkeit!
Die Jünger sind im Sturmboot und haben Angst. Sie rufen zu ihm, und er sagt: „Komm!“ Dann kommt Petrus und geht auf dem Wasser, doch er sinkt. Der Herr streckt die Hand aus und greift ein.
So kommt mir das hier vor: Der Engel schwebt über dem Strom, und das Volk befindet sich in großer Bedrängnis. Ja,
Die Frage nach der Dauer der Bedrängnis
Jetzt findet hier ein Gespräch statt, und zwar zwischen diesen Engeln und dem Engel des Herrn. Sie fragen, wie lange diese außergewöhnlichen Ereignisse noch dauern werden.
Die Frage lautet: Wie lange soll diese schwere Zeit für Israel andauern? Diese außergewöhnlichen Dinge beziehen sich auf die schwere Zeit der Bedrängnis durch Antiochus.
Wie lange soll diese Zeit also noch andauern?
Die Antwort auf die Frage: Dreieinhalb Jahre der Bedrängnis
Vers 7: Ich hörte den in Leinen gekleideten Mann, der über dem Wasser des Stroms stand. Er erhob seine rechte und seine linke Hand zum Himmel und schwor bei dem, der ewig lebt:
„Auf eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit“ – also dreieinhalb Jahre – wird es dauern.
Übrigens berichtet auch die außerbiblische Geschichte von Josephus Flavius in seinem Buch „Der jüdische Krieg“ in Kapitel 1, Vers 32, dass Antiochus den Tempel für drei Jahre und sechs Monate verunreinigte.
Er beschreibt die Verunreinigung des Tempels mit den Worten: „Drei Jahre und sechs Monate dauerte die Verunreinigung des Tempels.“
