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Sparen vor der Endzeit

Lerne die biblische Logik
25.09.2020

Einleitung: Die Bedeutung biblischer Themen im Alltag

Das ist, als würdest du die Harry-Potter-Bücher verstehen wollen, aber die Horcruxe nicht thematisieren.

Es ist, als würdest du „Herr der Ringe“ nacherzählen wollen, aber ohne Gandalf. Oder als ob du die Avengers-Geschichte erzählen möchtest, ohne die Infinity-Steine. So, als würdest du „Titanic“ nacherzählen wollen – bei Sommertemperaturen. Fehlt da nicht irgendwie etwas?

Um Nachfolge zu leben, mach dich Hashtag Bibelfit.

Markus, was ist, wenn die Welt bald untergeht? Soll ich trotzdem sparen? Das haben einige gefragt. Jetzt denkst du dir vielleicht: „Hä, was ist das für eine komische Frage?“

Nun ja, pass auf: Das hat den Hintergrund, dass ich sowohl Theologe als auch Finanzplaner bin und bei einem europaweiten Investmentkonzern arbeite. Das ist eine andere Geschichte. Aber genau deshalb kommen solche Fragen zustande, die beides – finde ich – sehr gut auf den Punkt bringen.

Ich finde, das ist eine sehr gute Frage. In diesem Video bekommst du biblisch begründete Antworten genau dazu. Deshalb schau dir dieses Video bis zum Ende an.

An dieser Stelle möchte ich allen Leuten ganz herzlich danken, die die Glocke klicken, damit christliche Inhalte nicht von Social Media ausgesperrt werden. Warum das so ist, ist auch eine andere Geschichte.

Die Frage nach dem Weltende und ihren Auswirkungen

Also, die Frage: Was ist, wenn die Welt endet, und welche Auswirkungen soll das auf unser Verhalten, unsere Beziehungen jetzt und auch auf unser Geld haben? Diese Frage wird mir häufiger gestellt, als du vielleicht vermutest.

Ich habe lange überlegt, ob ich sie beantworte und wenn ja, wie ich das tun soll. Ich denke aber, es ist gut, sie zu beantworten. Einerseits geht es ihr vielleicht ähnlich: Vielleicht hast du schon beobachtet, dass sobald wir anfangen, über solche Themen zu reden – wie das Ende der Welt – solche Fragen oft bevormundend oder von oben herab abgetan werden. Manchmal driften Leute auch in Verschwörungstheorien ab.

Andererseits wurde mir genau diese Frage schon mehrfach gestellt – mit einem echten, tiefen Ernst. Ja, und ich denke, dieser Ernst verdient eine echte und ehrliche Antwort. Das wollen wir jetzt miteinander versuchen.

Weißt du, hinter all dem steht ja genau die Frage, wie du biblische Wahrheiten praktisch in deinem Alltag umsetzt. Wenn es dir geht wie vielen anderen Leuten, mir eingeschlossen, dann stellst du dir vielleicht manchmal die Frage: Wie schaffst du es, die Brücke zu bauen zwischen dem, was in der Bibel steht, und dem, was du in deinem Alltag erlebst und umsetzen willst?

Diese Verbindung herzustellen, ist manchmal schwer, manchmal sehr schwer, und...

Persönliche Erfahrungen und praktische Umsetzung

Ich habe eine Phase in meinem Leben erlebt, in der ich bei mir selbstkritisch beobachtet habe, dass ich irgendwie zweigeteilt unterwegs war. Am Wochenende war ich irgendwie Christ: Ich bin in den Gottesdienst gegangen, habe meine Bibel gelesen und versucht, heilig zu leben.

Unter der Woche, von Montag bis Freitag, war ich jedoch eher säkular. Ich habe gemerkt, dass sich mein Lebensstil, mein Alltag und die Art, wie ich Entscheidungen treffe, kaum von der Zeit unterschieden haben, bevor ich Christ wurde. Das betrifft sehr viele Menschen. Viele von uns leiden darunter und stellen sich die Frage: Bin ich eigentlich noch ehrlich? Bin ich noch authentisch? Das kenne ich gut.

Meinen Weg dazu habe ich damals in einem kleinen Buch festgehalten. Dieses Buch wurde überraschenderweise zum Bestseller des Jahres und hat Tausende positive Reaktionen ausgelöst. Das ist einer der Gründe, weshalb ich heute in den sozialen Medien aktiv bin. Dort geht es darum, wie man biblische Prinzipien im Alltag leben kann.

Vor einiger Zeit habe ich die Entscheidung getroffen, das Buch, das E-Book und das Hörbuch komplett zu verschenken. Das heißt, du kannst dir jetzt – wie schon Tausende vor dir – das komplette Hörbuch und E-Book kostenlos herunterladen. Den Link dazu findest du in der Videobeschreibung.

Dort erkläre ich, wie du mit biblischen Geldprinzipien, Verhaltensprinzipien und Beziehungsprinzipien dein Leben besser gestalten kannst. Außerdem zeige ich dir, wie du es schaffen kannst, diese innere Zweiteilung aufzulösen. Dieses Geschenk möchte ich dir machen. Der Link ist in der Videobeschreibung.

Die Möglichkeit eines vollkommen anderen Zukunftsszenarios

Wie ist das denn jetzt? Was wäre, wenn die Zukunft, das, was uns bevorsteht, nicht nur anders wäre, sondern kategorial und vollkommen verschieden von allem, was wir bis jetzt je erlebt haben?

Was wäre, wenn die Bibel Recht hat und die Zivilisation wirklich endet?

Die Frage, die dahintersteht – und dann komme ich gleich zur Antwort – ich möchte nur, dass wir die Tragweite begreifen: Die Frage lautet, ob das 21. Jahrhundert es wirklich schaffen kann, noch schlimmer zu sein als das 20. Jahrhundert.

Du denkst vielleicht: „Naja, 21. Jahrhundert, was haben wir bis jetzt gehabt? 9/11 hatten wir, das war nicht so richtig cool. Wir haben Präsidentschaftskandidaten, die von beiden Seiten regelrecht verteufelt werden. Wir haben politische Umbrüche, Corona, Wirtschaftskrisen und so weiter.“

Ist es denn nicht jetzt schon schlimmer als das 20. Jahrhundert?

Da würde ich widersprechen. Bitte vergiss nicht, dass wir im 20. Jahrhundert zu tun hatten mit Genoziden in Osteuropa und der Subsahara. Wir hatten es mit Mao Zedong, Pol Pot, Stalin und Hitler zu tun. Wir hatten die Shoah, den Nationalismus, die spanische Grippe – die immer noch weitaus schlimmer war als Corona – sowie Pocken und Tuberkulose.

Außerdem gab es zwei Weltkriege und den Einsatz von Massenvernichtungswaffen. Ja...

Die biblische Perspektive auf das Ende der Welt

Manche stellen die Frage: Markus, was ist denn jetzt mit der Entrückung? Was ist mit der großen Trübsal, mit der Trübsal allgemein?

Überhaupt fragen manche Leute, was passiert, falls das Land, Deutschland, die EU oder die Zivilisation überhaupt zusammenbricht und die Apokalypse sowie das Ende der Welt bevorstehen.

Es wird eine kleine Minderheit von Menschen geben, die dieses Video anschauen – zum Beispiel manche, die sehr traditionell und landesüblich aufgewachsen sind. Vielleicht haben sie den Instinkt zu denken: „Ist das nicht irgendwie fundamentalistischer, evangelikaler Blödsinn?“

Vielleicht ist das so, vielleicht auch nicht. Denn du solltest wissen, dass je nach Zählung etwa ein Fünftel der Bibel – also eins von fünf Kapiteln – tatsächlich prophetische Dichtung und Prophezeiung ist. Das dritthäufigste Motiv der biblischen Prophezeiungen sind Aspekte davon, dass die Welt, wie wir sie kennen, ein Ende nehmen wird.

Damit möchte ich sagen: Das sind nicht irgendwelche späteren Gedankenkonstrukte, die von Theologen erfunden wurden, um eine Ersatzreligion zu schaffen. Dieses Thema ist tief in der DNA der Bibel verwoben. Es macht einen substanziellen Teil der biblischen Texte aus.

Es geht um gewaltige Implikationen – über die Existenz selbst, über das Universum, über dein Sterben, über dein Leben und darüber, wie du dich verhalten sollst.

Im starken Kontrast dazu steht – und das finde ich sehr bedauerlich – wie bemerkenswert selten dieses Thema nicht nur in der allgemeinen Bevölkerung, sondern auch im Gespräch über Christentum und die Bibel überhaupt thematisiert wird.

Als kurze Randnotiz: Wenn ich mit Nichtchristen über das Ende der Welt spreche, reagieren sie jedes Mal mit großer Überraschung: „Boah, das ist total interessant, das habe ich noch nie in der Schule gehört oder in einer Doku gesehen. Warum eigentlich nicht?“

Es ist doch ein so prominentes Thema in der Bibel.

Selbst unter vielen Christen – unter Getauften, Konfirmierten und Gefirmten – ist dieses Thema, das Ende der Welt, dramatisch unterbeleuchtet. Ich finde es sehr bedauerlich, dass es kaum gepredigt wird, obwohl es ein Hauptmotiv in unserer Bibel ist.

Nicht nur das: Das gesamte kirchliche Leben ist darauf ausgerichtet, und es ist sogar ein Kernthema von Jesu Verkündigung selbst.

Ich möchte einen absurden Vergleich machen, um das ins Verhältnis zu setzen: Das ist, als würdest du die Harry-Potter-Bücher verstehen wollen, aber das Horcrux-Thema nicht thematisieren.

Es ist, als würdest du Herr der Ringe nacherzählen wollen, ohne Gandalf zu erwähnen.

Oder als wolltest du die Avengers-Geschichte erzählen, ohne die Infinity-Steine zu berücksichtigen.

Oder als würdest du Titanic nacherzählen wollen – bei Sommertemperaturen.

Fehlt da nicht irgendwie etwas?

Drei Szenarien zur Endzeit aus biblischer Sicht

Ich könnte jetzt sehr viel über Endzeitprophezeiungen sagen, aber am Ende des Tages halte ich diese Frage aus einer rein biblischen Perspektive definitiv nicht für unberechtigt. Definitiv nicht.

Wenn ich mich vollständig auf die Frage einlasse – mit dem Ernst, mit dem einige von euch sie häufig stellen – dann hier meine logisch-rationale Einstellung zu dem Thema in drei Schritten.

Erstens: Entweder das stimmt und ist wahr – dass Christen entrückt werden, der Antichrist einen Bund mit Israel schließt, wie manche Leute die Bibel verstehen. Er übernimmt die Herrschaft über die Erde für die letzten sieben Jahre, eine nie dagewesene Zeit der großen Bedrückung steht bevor, Jesus kommt wieder.

Dann wäre es gut, wenn es so kommt, viel Geld zusammengespart zu haben. Warum? Weil es davon zwei Unterszenarien gibt.

Szenario 1a: Das Ende der Welt kommt, die Entrückung passiert, und du und ich sind nicht Teil davon. Wir erleben das Ende der Welt in der vollen Breitseite mit. Dann werden wir erst recht Erspartes brauchen, weil normaler Handel erst recht für die dann verbleibenden Christen gar nicht mehr möglich sein wird. Die dann verbleibenden Christen müssen in den Untergrund gehen, und auf dem Schwarzmarkt sind die Preise historisch nachweislich immer höher als auf dem freien, legalen Markt. Also: Fazit – Kohle ist nötig.

Variante 1b: Das Ende der Welt kommt, und wir sind nicht mehr da. Könnte sein, ja. Das heißt, dein Besitz ist noch hier, im Diesseits, und bleibt. Was passiert mit dem Besitz? Den bekommen deine verbleibenden Angehörigen als Erbe.

Was ist dann mit den Menschen, die uns lieb sind – unseren Verwandten und Freunden –, die, falls das zutrifft, nicht entrückt würden? Wenn das alles stimmen sollte, dann würden ihnen die katastrophalsten sieben Jahre der Weltgeschichte bevorstehen.

Meinst du wirklich, dass sie besser dran sind, dem in Armut und Bedürftigkeit entgegenzutreten? Wie haben sie dann wohl bessere Überlebenschancen – mit oder ohne Geld? Also: Fazit – Geld ist irgendwie nötig.

Dritte und letzte Möglichkeit: Wir werden nicht zu Lebzeiten entrückt, und die Erde dreht sich ganz normal weiter. Das Leben, wie wir es kennen, wird sich, wenn auch mit Veränderung, innerhalb der Schranken weiterentwickeln, die wir im Augenblick Zivilisation nennen.

Wenn das so ist, dann habe ich allen Grund, davon auszugehen, dass alle bis hierhin gültigen Rahmenbedingungen weiter gültig sein werden. Und ich werde, wenn Gott will und wir leben, selbstverständlich weiter sparen.

Fazit: Wenn das Leben normal weitergeht, dann brauchen du und ich Kohle.

Schlussfolgerung: Verantwortung und Alltag trotz Endzeitgedanken

Also in jedem Szenario – sei es im Fall von Entrückung, Apokalypse oder dem Zusammenbruch der Zivilisation – ist Fakt: Entweder wir selbst oder Menschen, die uns lieb sind, werden Geld oder Werte benötigen und zwar viel davon.

In beiden Fällen ist es unverantwortlich, dass wir, sobald wir die Möglichkeit dazu haben, aus Faulheit oder hedonistischem Konsum heraus einfach nicht handeln oder zu wenig tun. Das ergibt keinen Sinn.

So sagt es auch der Apostel Paulus: Egal, wie nah ihm die Endzeit erschien oder wie nah ihm sein persönlicher Tod erschien – Paulus hat immer noch den Alltag organisiert.

In der Apostelgeschichte heißt es, Paulus blieb zwei volle Jahre in seiner eigenen Wohnung. Er nahm alle auf, die zu ihm kamen, predigte das Reich Gottes und lehrte von dem Herrn Jesus Christus mit aller Freimut ungehindert. Das heißt, er hat weder das Ende seines Lebens noch das Ende von allem Leben als eine „Yolo“-Ausrede genommen, nach dem Motto: „Sterben werde ich sowieso, schneller geht es mit Marlboro.“ Das hat er nicht gemacht.

Deswegen, in aller Deutlichkeit: Es gibt keine eschatologische, endzeitliche Rechtfertigung oder Ausrede fürs Nichtstun – das gibt es nicht.

Das bedeutet, ich kann es weder als Bibelwissenschaftler noch als Finanzplaner, noch als Unternehmer, noch als Christ, noch als Akademiker, noch als aufmerksamer Zeitzeuge, noch als Philosoph sinnvoll abschätzen, ob die Welt zu meinen Lebzeiten oder zu denen meiner Kinder enden wird.

Deswegen meine persönliche Arbeitshypothese, die ich dir hier mitgeben möchte – und die du gern auch mit einem Schmunzeln als Grundlage deiner Handlungen nehmen kannst: Ich denke, bis die Welt endet, werden wir uns so verhalten, als ob sie vorhat, sich weiterzudrehen.

Nimm dir gern meinen Bestseller-Ratgeber mit, wie du deinen Alltag nach biblischen Prinzipien leben kannst. Klick dazu einfach auf den Link in der Videobeschreibung, und du kannst das Gratis-Hörbuch dazu downloaden. Es ist mein Geschenk an dich.

Wir sehen uns im nächsten Video – ich freue mich auf dich.