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Von den Wirkungen des heiligen Geistes

17.05.19591. Korinther 2,10

Einleitung und Bezug zum Pfingstbericht

Gnade sei mit uns und Friede von Gott, dem Vater, und dem Herrn Jesus Christus. Amen.

Wir haben aus 1. Korinther 2,10: "Uns aber hat es Gott geoffenbart durch seinen Geist." Herr, heilige uns in deiner Wahrheit. Dein Wort ist wahr. Amen.

Ich nehme mir gerne etwas Zeit, um darüber nachzudenken. Wenn Menschen nach Hause gehen und sich daran erinnern, worüber der Pastor gepredigt hat, klingt es manchmal wie ein Durcheinander, und sie wissen nicht mehr genau, was gesagt wurde. Aber einen Satz können wir behalten: "Uns aber hat es Gott geoffenbart durch seinen Geist."

Geist muss ja ein besonderes Fest sein. Machen Sie sich doch bitte die Freude und lesen Sie heute noch einmal den Pfingstbericht im Koran, genauer gesagt in Apostelgeschichte 2. Dort wird erzählt, wie Gott in dieser armen Welt einen neuen Geist geschenkt hat.

Wenn Sie den Bericht lesen, dann spüren Sie, welche Freude über diese Geschichte liegt: Gott hat dieser armen Welt seinen Geist vermittelt.

In der "Estataris Zeitung" begann ein Artikel gestern so: "Was würde geschehen, wenn solche Gäste ihre Konferenz jetzt mal beginnen würden, kräftig zum Heiligen Geist?" Da wird von Alkohol gesprochen, aber das tun sie nicht. Und darum ist es eine gottverlassene Unternehmung.

Wenn man das mit Bedauern ansieht, dann erkennt man, wie in dieser Welt ein Geist von oben gekommen ist. Diese Freude liegt nicht nur über dem Pfingstbericht in Apostelgeschichte 2. Vergessen Sie nicht, das ganze Kapitel noch einmal durchzulesen. Sie liegt auch im Wort der Pfingstlieder.

Die Freude und Kraft des Pfingstfestes

Schmück das Fest mit Meilen. Sie war noch ein bisschen am Schlafen, als sie das sangen. Schmück das Fest mit Meilen lassen, Blumen streuen, zündet Opfern. Es gelten Geister, die Narben hat sie eingeladen, geistig. Also taucht es eine Freude drüber.

Die Freude gehört zum Pfingstfest. Unkraft wird dort offenbar zu Kraft. Ich sage mal: Lesen Sie für sich die Apostelgeschichte 2, die Pfingstgeschichte. So bringt sie in Ruhe heute Nachmittag nah. Da spüren Sie etwas von der Kraft Gottes. Kraft Gottes von Babel, Kraft Gottes.

Was ist das für eine Sache? Dreitausend Menschen lassen ihr eigenes Leben, ihre Trost und Selbstgerechtigkeit, ihre dreckigen Sünden und Bequemlichkeit für den Mann von Golgata. Ich weiß, was bedächtig einmalig begehrt: Dreitausend, da wird das deutlich von der Kraft Gottes.

So war es schön, dass am Abend die Eröffnungsversammlung meines großen Dienstlagers bei Lefnen stattfand. Die ganze Mission zählt voll mit 700 Jungen, die von verschiedenen Bauernhöfen zusammengeströmt waren, alle zu einer Essener Schläge, mit Morpets und Tränen an.

Ein Mann aus der Gemeinde sagte: „Kriegen Sie da Jehova ein?“ Ich sage, wie Galiläer Löwenhofer: „Wir kriegen sie.“ Und dann sprachen verschiedene Leute. Einer war ein junger Mann, der sagte: „Ich komme heute auf der Autobahn und fahre so ein bisschen bei gemächtem Tempo 90 Kilometer. Mehr kann man ja nicht fahren auf der Autobahn. Und auf einmal sieht von mir ein Fahrbahnwirt zu, der schreckt ihn auf. Fahrbandel, der sagt: Das ist Fins, aber nur aus einem Fahren kratzen Frauen und eine neue Bahn. Wenn sie wollen, genau die Plakette, dann haben sie auch nicht verletzt, wo Fins wichtig ist Fahrradwechsel.“

Sehen Sie, die Kraft Gottes wurde sichtbar in der Pfingstgeschichte, dass Träger aus Flächen Fahrradwechsel machten, verstanden, neues Leben anfinden. Freude und Kraft gehören zum Pfingsten. Das sind die Schönsten da.

Und da wollen wir es uns jetzt nicht anfechten lassen, dass unablässig geredet und getan und gesagt wird in allen Zeichnungen, dass die meisten Leute kein Organ mehr dafür haben. Wovon wirken wir überhaupt gar? Wir wollen uns nicht anfechten lassen, dass die meisten Leute von dieser Freude und Ertragung überhaupt gar nichts mitkriegen.

Ziel der Predigt: Wirkungen des Heiligen Geistes

Worauf es ankommt

Verzeihen Sie, ich muss nur schreien, weil wir heute kein Mikrofon haben. Können Sie mich hinten so verstehen oder nicht?

Sehen Sie, worauf es ankommt, ist lediglich der Dienst, dass die, die wir heute Morgen hier versammelt sind, das Wirken des Heiligen Geistes besser verstehen. Wir sollen hier nicht so ausgehen, wie wir schrecklich hereingekommen sind, sondern mit einer Veränderung.

Gott möchte für uns, dass wir etwas von den Wirkungen des Heiligen Geistes lernen. Das möchte ich als Predigt über den Text schreiben – über die Wirkungen des Heiligen Geistes.

Ich habe drei Teile:

Erstens: Die Wirkungen des Heiligen Geistes erscheinen im Wandeln des Herzens. Es ist die Mühe, wenn der Dauerneue sagt, es hilft, aber die Welt nicht verändert. Die Welt will ja nicht verändert werden, sondern Menschen sollen verändert werden.

Wenn das Leidige seit fünf Jahren die Revolution in der Welt verändern will, ist nie etwas geändert worden. Der Heilige Geist will Menschen ändern.

Die Offenbarung Gottes durch den Geist

Also, das Erste, das geistliche Wirken geschieht im Präbendigen. Paulus sagt, uns hat Gott geoffenbart durch seinen Geist. Paulus, was hat denn Gott hier geoffenbart durch seinen Geist? Was hängt an Gott? Das Evangelium.

Und da müssen wir fragen: Kann man das Evangelium denn nicht einfach verstehen, wenn man ein bisschen gescheiter und vernünftiger ist? Braucht es dazu nicht eine große Offenbarung? Das hat doch der Jesulin von der Kompaterin gelernt. Kann man das nicht so verstehen?

Die Antwort ist: Nein. Man kann nichts verstehen ohne den Heiligen Geist.

Sehen Sie, die Kirche versucht heute auch viele neue Wege mit neuen Worten, die Gierke schreckt nicht mehr, das Evangelium den Menschen nahezubringen. Und da stoßen wir immer auf eine letzte Mauer. Diese besteht darin, dass der Mensch das Evangelium nicht fassen kann.

Seht ihr, wenn ein Chinese mir etwas auf Chinesisch sagen will, dann ist es großartig, wenn er tausend Kästen macht, wenn er auf all diesen Bergen Kopf steht – ich verstehe es, es ist Chinesisch. Und wir können uns auf den Kopf stellen, darüber stehe ich nicht, von dem, was hier geredet wird, ohne frische Heilung aus.

Die Bibel sagt, die Kernstücke des Evangeliums sind für den natürlichen Menschen Torheit und ohne Dauer nahe. Und das möchte ich Ihnen zeigen.

Die Bibel sagt – und ich will das immer nachweisen – dass Gott eine Handbreit neben uns ist. Das versteht der Menschenverstand nicht. Er kann es theoretisch zu Gericht nehmen. Der Menschenverstand kann die gängigen Wahrheiten des heiligen Gottes nicht fassen, sonst könnten unsere Wälder in allen Sagen erstrecken.

Es gibt ja gar keinen Atheisten in Westdeutschland, der sagt, es gibt keinen Gott, aber keiner fasst es, dass Gott da ist. Aber natürlich sind sie rückständig, die Rede spricht vom Zorn Gottes.

Oh, sage ich doch, so ein wortloser Quatsch! Das heißt ja, menschlich von Gott reden, und so auffasslich ab und zu – schaff Gott doch nichts. Die Bibel spricht von der Liebe Gottes, regt sich die Vernunft erst recht auf und sagt: Schau dir mal das Elend an der Welt und die Ungerechtigkeit an, wo ist die Liebe Gottes?

Sagen wir zweitens: Die Bibel spricht davon, dass wir nicht verlorene und von Gott verdammte Dinger sind auf dem Weg zur Hölle. Hoch sagt die Bannung: Ich bin ja kein Verbrecher, ich bin richtig! Wenn man alles so will haben will nicht, dann steckt den Kopf in den Sand, wer soll das sagen? So sagt die Bannung.

Und nun weist das Evangelium auch auf den gekreuzigten Sohn Gottes hin und sagt: Das ist eure einzige Chance. Hier ist Vergebung der Sünden, hier ist Heil, hier ist Frieden.

Da wird die Vernunft richtig wütend. Ah, ich höre über Sie alle ungewohnt, weil das so unsinnig klingt: Kann doch nicht die Andauer für mich eintreten. Ich muss doch für meine eigenen Sachen gerade stehen. Die ganze Theorie vom Sündenopfer ist überholt. Wie soll kein Blut, das vor zweitausend Jahren vergossen wurde, mich plötzlich erlösen? Das ist ja abstrus, das ist ja unsinnig.

Blind steht sie da. Die Bibel sagt dem natürlichen Menschen von nichts, von geistlichem Gott. Es sind Ärgernisse, nicht zuzuhören.

Und nun bitte: Nun steht Paulus da und der Korintherbrief und ich auch, und hoffentlich viele mit mir, und sagen: Uns aber hat es Gott geoffenbart durch seinen Geist. Eines Tages, das bekommen wir um Wirklichkeit.

Im Problem sahen wir wirklich: dass sein Zorn schrecklich ist, dass er ein heiliger Gott ist und wir vor ihm tausendfach schuldig sind. Und wir sahen, dass seine Liebe uns retten wird, und darum gab er seinen eingeborenen Sohn, und durch den heiligen Glauben bekommen wir Vergebung der Sünden durch sein Blut.

Und Sie können diesen schlechtesten Gott jetzt nennen: Aber, lieber Vater, uns hat es Gott geoffenbart durch seinen Geist.

Sehen Sie mal, das ist die wichtige Sache, ob Sie das mitkriegen.

Das Bild der Glasfenster als Veranschaulichung

Lassen Sie mich ein anschauliches Beispiel geben. Stellen Sie sich vor, Sie sind auf einer Ferienreise in einer süddeutschen Stadt. Dort gibt es einen großen, alten Dom. Sie haben einen Reiseführer dabei, der besonders auf die vielen Glasfenster aus dem vierzehnten Jahrhundert hinweist.

Nun stehen Sie außen vor dem Dom und lesen im Führer: „Besonders sehenswert sind die Glasfenster aus dem vierzehnten Jahrhundert.“ Sie schauen sich die Fenster an, sehen jedoch nur dunkle, trübe Flächen.

Dann gehen Sie in den Dom hinein. Plötzlich leuchten die Fenster in wundervollen Farben. Sehen Sie, so ist es auch mit dem Heiligen Geist. Er führt uns ins innere Heiligtum, in ein Verständnis des Evangeliums, das die Vernunft nicht erfassen kann. Denn die Vernunft betrachtet das Evangelium nur von außen und sieht nichts.

Darum ist es vergeblich, mit einem unerleuchteten Menschen über das Evangelium zu diskutieren. Darüber möchte ich am Beispiel der Glasfenster sprechen. Ich bin im Dom und stehe davor, und ich kann sehen, was wir besprechen.

Das ist eigentlich der alte Geist beim Sonnenschein. Nein, du bist ja völlig blind! Hör zu, es ist dunkel, um es zu begreifen. Vielleicht erfährst du Gott durch dich selbst und bekommst einen heiligen Sinn.

Also, liebe Freunde, das ist das Erste, was ich sagen möchte: Das Wirken des Geistes geschieht im Innern. Er will durch seinen Geist Licht in unser Herz geben, damit wir glauben können.

Es ist etwas früheres bis heute: Alle Menschen stehen in der Pflicht, wie der arme Evangelist Paulus es beschreibt. Da hilft kein Witz und kein Ratgeber, auch nicht die Poesie, sondern nur eins: Ja, ich komme.

Ich bin sehr glücklich, dass ich sehen darf, wie auf dem Weltlernberg wenig Psychologie gebraucht wird. Wenn Leute mir sagen, sie hätten viele Chancen, dann sage ich: Ja, ich als Pastor wohl nicht. Aber Sie denken nicht, wie die größte Großmacht der Welt für den Geist Gottes ist.

So, hier muss ich zum Freitagbund kommen. Verzeihen Sie das Schreien, Sie sind vielleicht ganz betäubt, aber so verstehe ich ihn nicht. Nächsten Sonntag haben wir Mikrofonia. Können Sie mich noch verstehen, Herr Rother? Danke. Nur wenn Super bei sich schlägt, aber es kommt auf uns nur sehr klein an.

Das Wirken des Heiligen Geistes als Gnadenwerk

Zweitens: ein Verwirken des Geistes Gottes

Das Wirken des Geistes ist ein Gnadenwerk Gottes. Uns hat Gott dies durch seinen Geist offenbart. Das bedeutet, an mir ist etwas geschehen. Ich konnte nichts dazu beitragen, sondern – so erzählt Paulus – an mir ist etwas geschehen.

Unser bekannter eiserner Glaube konnte mit Paulus sagen: „An uns ist etwas geschenkt.“ Gott offenbart es uns durch seinen Geist. Er hat uns durch seine Barmherzigkeit Licht gegeben und uns zum Glauben geführt. Es war sein Gnadenwerk.

Wenn ich mit dem Geist einmal sehe, dass siebzehnjährige Leutnants im Ersten Weltkrieg dort evaluierten, mich für die Chance, diesen Lungen zu gewinnen, dann ist etwas geschehen! Uns hat Gott durch seinen Geist geopfert. Es ist ein Gnadenwerk Gottes.

Aber, liebe Freunde, das ist etwas, was unsere Zeit gar nicht begreifen kann. Unsere Zeit ist so erfüllt von Eigenwerten, dass wir überhaupt nicht mehr in unseren Gesichtskreis bekommen, dass Gott auch etwas tun kann. Denn so sehr die Industrie auch eine eindrucksvolle Sache war, ein Menschenwerk, wunderbar, aber auch bei dieser bewährten Schule von Menschenwerk, dass noch ein wirklicher Gott etwas tun kann, wird nicht mehr gesehen.

Ich hatte am Himmelfahrtstag einen Vortrag in der Großen Westfalenhalle, vor der Versammlung. Die Versammlung stand unter dem Thema „Wer nicht glaubt, kommt um“. Das war meine Hauptsicht. Aber es war auch anderes Volk da. Und nach dieser Rede bekam ich am nächsten Tag einen großen Brief von einem klugen Mann, der mir riet: „Was Sie da sagen, ist ja wahrer Unsinn! Als Vater des Glaubens anzunehmen, über das Glauben können die Elektriker nicht einmal übereinstimmen. Mein Glauben ist ganz planlos, worauf es ankommt, ist, dass wir gute Menschen sind und Liebe üben.“

Ich konnte nur schreiben: „Es ist so schade, dass Sie diesen Brief nicht an mir fallen ließen, der Friede ist unvermittelt, nicht?“ Aber das ist typisch. Verstehen Sie? Acht und Augen, zehn, acht und Augen. Unsere Werke, all unsere guten Werke und religiösen Werke, das bekommt man an den Kopf rein. Aber dass Gott Gnadenwerke tut, das geht einfach nicht in den Verstand.

Und ich bekomme jeden, jeden Vorgang dreimal, was ich jetzt mit dem Kladdebusch vor Gnadenwerken Gottes erlebe: Das kann kein Wunder der Hochfrau noch sein. Ich bin oder das Menschen hervor, meine Freunde, bitte überlegen Sie: Gilt bei Ihnen auch bloß, was wir tun? Sind wir überzeugt, dass vor Gott nur der eifrige Speck gilt? Nein, vor Gott gilt nur der Glaube, den er durch seinen Geist in uns wirft, dass die Frommen und Sünder auch schön sind durch das Blut Jesu Christi und durch ihren Sinn Gott sein können.

Das ging vorbei. Er warnte sich, ob sie einen Heiland haben. So steht es in der Bibel. Und ich glaube, dass man die Wahrheit spricht: Uns hat es Gott offenbart durch seinen Geist.

Was ist das für ein herrliches Gnadenwerk, in dem die Erleuchtung, dass er uns in Licht gab, tausendmal heller leuchtet als Lichter von Not, und dass man nur singen kann, dass er ein Heiland habe, der vom Träblein bis zum Graben bis zum Thron, der man ihm ehrt, wie er dem Jüngen dazugehört.

Es steht in der Bibel ein schreckliches Ersatz, der ist ehrlich für alle Menschen, die ihn lesen, aber auch für Chinesen und Janne. Da steht: Es liegt nun nicht an jemandes Wollen oder Lauten, sondern Gottes Erwahrung. Da werden all unsere Werke weggewischt. Es liegt nicht an jemandes Wollen oder Lauten, sondern Gottes Erbarmen.

Wenn er sein Gnadenwerk in uns nicht wirken würde, wäre alles vergeblich. Er möchte seine Alltüchtigkeit offenbaren. Gott will nicht, dass es an jemandes Wollen oder Lauten liegt, sondern an Gottes Erbarmen und dem Pfingsten, wie er es gesonnen hat, gegen den Geist der Gnaden hat sich eingeladen. Toll ist der Satz: Nicht, es müsste ein Geist sein, der den Geist der Gnaden hat, sondern er hat sich eingeladen.

So war es in meinem Leben. Bitte bewahren Sie es in Ihrem Leben. Ohne dass wir es beurteilen und ahnten, fing dieser Geist Gottes an, uns unruhig zu machen. Wir merkten, es stimmte alles nicht mehr. Wir kamen immer tiefer in unsere Schuld hinein und erkannten den verlorenen Zustand. Und dann zeigte er uns das Land Gottes der Welt Sünde drei und zog uns zum Sohne, wies die Gottesdienste.

Gnadenwerk Gottes! Gnadenwerk Gottes!

Wenn ich das sage, kommen nachher bestimmt drei Anfragen, also fast der Usch: „Dann kann ich ja gar nichts dafür, wenn ich nicht glauben kann. Wenn Gott das macht, dann kann ich ja nichts dafür, wenn ich nicht glauben kann.“ Und da antworte ich nur: Natürlich können Sie etwas dafür, wenn Sie nicht glauben können. Sie wollen nämlich nicht. Sie wissen doch, wenn Sie sich zerstören, Ihr ganzes Leben an das Bett, das wollen Sie nicht.

Weit selber will und damit kann ich glauben.

Ich bitte Sie an diesem Pfingsttag: Hegen Sie die inneren Widerstände auf, lassen Sie sich vom Heiligen Geist von der Unordnung des Lebens überführen und von der Schuld. Lassen Sie sich vom Geist Gottes hinziehen zu Jesus, dass Sie das Verächtnis Petrus hören: So wissen wir jetzt gewiss, dass Gott Jesus zu meinem Erwägter gemacht hat.

Gemeinschaft durch den Heiligen Geist

Ich muss noch etwas zum Letzten sagen, denn dort ist es wild. Es geschieht in uns, es ist Gottes Welt in uns – Geistesgültenschaft, Gemeinschaft.

Da möchte ich fragen: Haben Sie eigentlich gerade „Guten Tag“ gesagt, nach rechts und links? Oder haben Sie hier im Kulturskiller zweifelnd gegessen? Schön, aber hier sollte man nach rechts und links „Guten Tag“ sagen, damit Sie sich über den Gottesdienst verbunden fühlen und wissen, was neben uns ist – nicht im Grübeln, sondern in der heiligen Geistesgemeinschaft.

Lassen Sie mich dazu noch etwas sagen: Sehen Sie, es gibt nichts Individuelleres und Persönlicheres als den Menschen, der nicht zum Lauen gebracht wird. Wenn Paulus gesagt hätte: „Mir hat Gott alles auf den Pfad durch seinen Geist gegeben“, dann wäre das recht klar. Und ja, es ist verblüffend, dass er sagt, Gott sei offenbar. Und da schließt er sich für den Geist zusammen mit all denen, die auch nicht zu kommen haben. Sie sind Brüder und Schwestern, denn die Gemeinschaft durch den Heiligen Geist ist mindestens so stark wie Blutsbande, oft sogar noch stärker.

Unser Straßenstil ist die gemeinsame Heilige Geistlichkeit. Also wie ein Weltwäschel kann ich sieben Tage zusammen seine Redung, Redung gegen aus anderem Sagen, wir trennen sich nicht, unvertraut, und wie ein Kind Gottes in manchem Schamblingern mit Augen, versteht sich.

Also fürstlich war hier ein junger Inder. Er erzählte meinem Sohn wundervoll eindrücklich, wie er das Gebet seines Vaters zum Glauben brachte. Ich sprach davon, wie der Vater zu meinem Sohn sagte: „Dein Kopf ist voll Fußball und Portino. Ich gehe drei Tage in die Blauen Berge und werde für dich beten.“ Und dann ging der Vater in die Blauen Berge. Der alte, gebirrte Inder knurrte, und der Junge sagte: „In drei Tagen soll er keine Ruhe mehr haben, bis er von der Fahrt zurückkommt.“ Ich gehörte zu dem Mann von Kolterkamp. Er hat ihr davon erzählt, und ich nahm ihn in meiner Wohnung mit zum Abendessen.

Es war schön, dieser lugige, billige, feine, starre Kist. Ganz anderer Rast, ganz anderer Denkmals. Unterwegs trafen wir Bekannte. Bei mir sagte einer: „Der hat einen neuen Mercedes, er ist zwanzig.“ Das ist der Wagen, über den wir uns freuen. Tja, unsinnig, schöner neuer Mercedes. Er erinnert daran, dass das Frühstück und die jungen Kinder sehr verbunden sind mit diesem schönen Wagen.

Dann sagt der Herr: „Wollen wir doch nicht mitfahren?“ „Gerne.“ Und dann sagt der Herr: „Ich fahre die Kinder einmal so in Häuser weg.“ Er hat keine Ahnung, wie das geht. Er sieht nur einen Exoten, der die Füße dahin fressen will. Und auf der eigenen zehn Minuten, welcher Landkommende zurückkommt, der liebe Kinderstein ausvergangt sich. Da steigt der Besitzer des Wagens auch aus, der ganze Weltmensch. Und da, ihr Christen, so ihr Christen, ihr haltet zusammen durch Pech und Schwefel über den ganzen Erfall. Ihr habt eine Gemeinschaft, von der wir nichts verstehen, so wie Kumserau.

Ach, ich stehe fassungslos davor. Sie kennen den jungen Mann ja gar nicht. Und ich spüre in den paar Wochen, die er hier ist, dass er sagt: „Ihr habt die Gemeinschaft von der wenigsten gar.“ Es geht ihm auch irgendwie so, als ob der Wagen bei der zehn Minuten runterfällt.

Was das heißt: Uns hat es Gott offenbart durch seinen Geist. Wir gehören zusammen, wenn wir jede Woche draußen sind. Und wie viele von Ihnen stehen noch draußen? Und stehen viele der Gemeinschaft der Erretteten und Blinden und Erleuchteten auch dort? Hängt ihnen das Recht des Feinds fest? Und fällt es auf, dass dieser dritte Tag unter uns war, während der Geige Kurtes eine rechte Gemeinschaft steht?