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Lappland: Ein Rätsel im Schnee (12/24)

Lappland: Ein Rätsel im Schnee, Teil 12/24
11.12.2025
SERIE - Teil 12 / 24Lappland: Ein Rätsel im Schnee
Zurück auf Mikkels Rentier-Farm erzählen wir, wie wir die Tiere gefunden haben, und wärmen uns auf. Dann zählt Mikkel nach – und wird plötzlich unruhig. Was entdeckt er? #Kinderhörspiel #Hörspiel #Hörbuch #kindgerecht doppeldecker-crew.de

Unterstützung bei der Heimkehr der Rentiere

Da wir die Rentiere gefunden haben, werde ich jetzt Alma anrufen. Sie kann uns helfen, die Tiere nach Hause zu bringen.

Seit ich meinen Mitarbeiter verloren habe, muss ich andere Leute um Hilfe bitten. Was ist eigentlich passiert?

Na, mit deinem Mitarbeiter, Ole oder so. Warum hast du ihn verloren?

Ach so. Na ja, ich erwähnte ja schon, dass ich ihm leider kündigen musste.

Vertrauensbruch und Entlassung

Ja, aber warum? Jungs, ihr seid doch nicht so neugierig.

Schon gut, es fällt mir nicht leicht, darüber zu sprechen. Ich habe Ole immer vertraut. Sieben Jahre lang hat er bei mir gearbeitet. Er konnte sehr gut mit meinen Rentieren umgehen.

Eines Tages ist mir aufgefallen, dass in meiner Kasse Geld fehlt. Zuerst habe ich mir nicht viel dabei gedacht. Es kann ja mal passieren, dass etwas abhandenkommt und später wieder auftaucht. Aber es tauchte nicht wieder auf – ganz genau nicht. Und nicht nur das: Es passierte immer wieder, bis sich irgendwann herausstellte, dass Ole dahintersteckt. Ausgerechnet Ole!

Aber warum? Er meinte, er bräuchte dringend Geld, angeblich für seine Familie. Keine Ahnung, ob er wirklich die Wahrheit sagte.

Ab dem Zeitpunkt, an dem er mich beklaut hatte, konnte ich ihm nicht mehr vertrauen. Ich musste ihn entlassen.

Das kann ich verstehen.

Oh Mann, das war sicher keine leichte Entscheidung.

Absolut nicht. Aber genug davon, ich gehe jetzt kurz telefonieren.

Organisation der Rückkehr und Schneemobile

Mikkel, mir fällt gerade ein, wir müssen ja auch noch die Schneemobile zurückholen.
Ach ja, stimmt. Könnt ihr das für mich übernehmen?

Wenn ihr den Weg weiterfahrt, an dem wir ausgestiegen sind, müsste nach etwa zwei Kilometern eine Brücke kommen. Diese bringt euch auf die andere Seite des Flusses.
Hätte er das nicht früher sagen können? Dann hätte ich mir vorhin keine Sorgen machen müssen, ins Wasser zu plumpsen.
Ach Sammy, es ist doch alles gut gelaufen.

Gesagt, getan – die Crew macht sich auf den Rückweg. Während sie die Schneemobile holen, nimmt Mikkel Alma und die anderen Helfer in Empfang. Glücklich erzählt er ihnen, wie er mit Hilfe der Crew seine Rentiere wiederfinden konnte.

Als die Gruppe schließlich komplett ist, machen sie sich auf den Weg, um die Herde wieder nach Hause zu bringen.

Ankunft auf der Farm und Dankbarkeit

Auf Mikkels Farm angekommen, werden die Tiere direkt in den Stall gebracht. Heute entkommt niemand mehr. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie erleichtert ich bin. Vielen Dank für eure Hilfe.

Gern. Kein Problem. Gern geschehen, Mikkel.

Im Haus können wir uns gleich erst einmal ausruhen. Aber vorher muss ich die Herde noch einmal durchzählen, nur um sicherzugehen, dass auch wirklich alle da sind.

Okay, na klar.

Die Suche nach der Herde und ihre Führung

Ihr müsst mir jetzt ganz genau erklären, wie ihr die Herde gefunden habt. Das war doch wie die Suche nach einer Nadel im Heuhaufen.

Nagel im Heuhaufen? Nagel? Das sagt man so, wenn etwas praktisch unmöglich zu finden ist.

Nun ja, wir hatten zuerst die Spuren. Als diese nicht mehr weiterführten, sind wir Leuchtgewei begegnet. Leuchtgewei hat uns dann zu seiner Herde gebracht – allerdings mit einigen Umwegen.

Also hat euch ein Rentier sozusagen den Weg gezeigt?

Ja, genau. Es war zwar schon dunkel, aber durch das Leuchten der Gewei konnten wir dem Rentier trotzdem folgen.

Ein Licht in der Finsternis, hm?

Ach, das erinnert mich gerade an die Weihnachtsgeschichte.

Stimmt, jetzt wo du es sagst.

Die Bedeutung von Jesus als Licht in der Dunkelheit

Hä, wieso? Wegen diesem Stern in Bethlehem, der den Weg zeigte? Ja, nicht nur deshalb.

Jesus kam damals auch in eine dunkle Welt, um sie zu erhellen – bildlich gesprochen. Er hätte ja auch einfach im Himmel bei Gott bleiben können. Aber er entschied sich, als kleines Baby in die Welt zu kommen.

Und was hat das für einen Unterschied gemacht, dass er gekommen ist? Na ja, die Welt war damals auch schon kein perfekter Ort. Aber Jesus war perfekt, oder? Ja, das kann man wohl so sagen. Er machte keine Fehler. Stattdessen liebte er seine Mitmenschen, heilte Kranke und kümmerte sich um die Außenseiter.

So jemanden wie Jesus hatte die Welt vorher noch nie erlebt. Seine Geburt war der Anfang von einer ganz besonderen Zeit.

Wobei es ja heute auch Menschen gibt, die sehr viel Gutes tun. Ja, stimmt. Der Unterschied ist, dass Jesus sich entschieden hat zu kommen. Er wollte den Menschen helfen, auch wenn das schwer für ihn war.

Er hätte also Gottes Sohn im Himmel bleiben können, aber er wollte uns nahe sein. Deshalb wurde er als Baby geboren, ganz normal wie andere Babys auch.

Unerwartete Wendung: Ein Rentier fehlt

Das darf nicht wahr sein! Was denn? Es fehlt ein Rentier. Oh nein!

Bist du dir ganz sicher? Hundertprozentig! Ich habe die Herde siebenmal durchgezählt.

Das glaube ich jetzt nicht. Ich dachte, die Geschichte sei vorbei.

Wie es scheint, hat sie gerade erst richtig angefangen.

Stiftung Missionswerk Werner Heukelbach

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