Einleitung und geografischer Rahmen
Guten Tag, ich begrüsse alle herzlich zu diesem Bibelstudien-Nachmittag, jetzt in dieser ersten Session mit dem Thema: Der Berg Sinai in Arabien? Fragezeichen.
Der Untertitel ist wichtig: Realität oder Fake News?
Wir sehen hier eine schöne Karte von Ägypten. Ägypten ist etwa 95 % Wüste. Das Leben ist aber möglich, nämlich entlang des Nils. Und ganz im Norden zersplittert sich der Nil in verschiedene Teile, und das hat das sogenannte Nil-Delta gebildet. Das ist von Alters her der bewohnte Bereich in Ägypten.
Zum modernen Ägypten gehört auch die Sinai-Halbinsel mit dazu. Und wir sehen das Rote Meer: Im Süden der Sinai-Halbinsel teilt es sich dann in zwei Arme. Wir haben links, also im Westen, den Golf von Suez und im Osten den Golf von Aqaba. Das gehört aber auch zum Roten Meer.
Die Bibel nennt das das Schilfmeer, Jam Suf, so im Alten Testament auf Hebräisch, und im Neuen Testament wird es in Hebräer 11 das Rote Meer genannt. Das sind also wirklich deckungsgleiche, austauschbare Begriffe.
Wir denken zurück an die Geschichte mit Jakob und seiner Grossfamilie, wie er wegen einer Hungersnot nach Ägypten hinabgehen durfte. Joseph war damals die Nummer zwei in Ägypten, direkt nach dem Pharao. Und der Pharao war so grossherzig, dass er dieser Grossfamilie, aus der dann in der Folge das Volk Israel entstanden ist, den besten Platz in Ägypten angeboten hat, nämlich das Nil-Delta, und zwar das östliche Nil-Delta.
Später, nachdem diese Grossfamilie zu einem Volk herangewachsen war, wurde das Volk unter einem viel späteren Pharao nach Joseph versklavt. Sie mussten die Städte Pithom und Ramses bauen. Aber jetzt ist uns auch klar, wo der Exodus begann, der Auszug der Kinder Israel aus Ägypten: eben aus dem östlichen Nildelta, aus dem Land Goschen. Da gingen sie hinaus, und die erste grosse Station, die erwartet wurde, war der Berg Sinai in der Wüste. Dort sollte Gott ihnen das Gesetz geben, das Gesetz Mose, und einen Bund schliessen, den Bund vom Sinai. Gott anerkannte dieses Volk dort offiziell als sein Volk.
Nun sieht man hier etwas vom Nil-Delta, und zwar eben vom östlichen Nil-Delta Goschen. Ich war gerade vor kurzem dort, im Februar, und es ist wirklich beeindruckend, dieses Grün inmitten eines Landes, das eigentlich fast nur Wüste ist. Und das alles nicht wegen des Regens, denn der ist spärlich in Ägypten, sondern alles wegen des Nils, der Wasser bringt, eben von Schwarzafrika.
Ja, nach diesen paar einleitenden Worten müssen wir uns der Frage zuwenden, was eigentlich das Problem ist, das wir heute Nachmittag besprechen wollen: Berg Sinai in Arabien, Realität oder Fake News?
Nun ist es so: Von Alters her, und auch so eingezeichnet in Bibelkarten, die man üblicherweise hinten angehängt finden kann, gehen wir davon aus, dass sich der Berg Sinai auf der Sinai-Halbinsel befindet.
Die neue These und ihre Verbreitung
Und zwar in der südlichen Sinai-Halbinsel, die sehr gebirgig ist. Die nördliche Sinai-Halbinsel ist diesbezüglich ganz anders. Aber das gebirgige Gebiet ist wirklich im Süden. Und da sieht man hier eingezeichnet den Djebel Musa, wie man auf Arabisch sagt, den Berg Mose, auf gut Deutsch Mosesberg. Das ist der traditionelle Berg Sinai.
In den vergangenen Jahren ist aber eine neue Theorie aufgekommen, die sogar sehr große Verbreitung gefunden hat, und zwar in allerjüngster Zeit, vor allem über das Internet. Auch gewisse Bücher haben dazu beigetragen, aber das Internet hat diese Ansicht weltweit verbreitet. Eigentlich sei alles ganz falsch gewesen, was man bisher gemeint habe. Die ganze Exodus-Route, also Exodus ist das Fremdwort für Auszug und speziell für den Auszug aus Ägypten, sei falsch, ebenso die bisher angenommene Durchquerung durch das Rote Meer, beziehungsweise durch den Golf von Suez.
Nein, die Israeliten seien vielmehr von Pi-Ramses aus direkt hinüber in die Wüste gezogen, also nördlich vom Golf von Suez. Sie hätten dann in Eile die ganze Sinai-Halbinsel durchquert, bis nach Nuweiba, und seien dann hinüber nach Saudi-Arabien gegangen. Und dort befinde sich der wahre Berg Sinai, so die Behauptung. Und zwar sei das der Dschäbel al-Lawz.
Wobei: Der Ausdruck Djebel al-Lawz ist die Bezeichnung für eine ganze Gebirgskette. Der Djebel al-Lawz, die höchste Spitze, ist tatsächlich der höchste Punkt von ganz Nordwest-Saudi-Arabien. Aber die neue Theorie mit dem Berg Sinai in Saudi-Arabien, wenn man sie ganz korrekt umschreibt, meint nicht Djebel al-Lawz, sondern eine Spitze in diesem Gebirgsmassiv, die Djebel Makla heißt. Djebel ist arabisch für Berg, also der Makla-Berg. Dieser sei etwas niedriger als die höchste Spitze des Djebel al-Lawz und sei der wahre Berg Sinai in Arabien.
Und wir wollen das jetzt einer Prüfung unterziehen und schauen, ob das wirklich stimmt, ob die Bibelkarten alle revidiert werden sollten. Ja, wenn es so ist, dann machen wir das. Das wäre ja eigentlich kein Problem. Aber das Problem ist: Wenn es nicht so ist, dann brauchen wir das bitte auch nicht zu revidieren. Wir schauen uns also die Argumente an.
In den vergangenen Jahren bin ich immer wieder mit der Frage konfrontiert worden: Ja, was meinst du, was denkst du, ist das wirklich in Arabien der wahre Berg Sinai? Und ich habe mich dann immer ein bisschen zurückhaltend ausgedrückt, und zwar etwa so: Ich sehe eigentlich von der biblischen Beschreibung her große geografische Probleme. Aber ich müsste einmal hingehen und das wirklich vor Ort anschauen.
Vor-Ort-Erfahrungen und Warnung vor vorschnellen Urteilen
Das war ja auch vor wenigen Jahren so, als wir den Berg Arad bestiegen haben. Wirklich bis zur Spitze, 537 Meter über dem Meer, an einem Junitag. Das ist eigentlich ideal für den Berg Ararat, denn dann muss man am wenigsten Schnee überqueren. Aber gerade in diesem Monat Juni war der Schnee besonders weit heruntergekommen, und wir mussten sogar das Basecamp zwei heruntersetzen. Da muss man nachts raus und in einem Stoß zum Gipfel gehen.
Dort in der Nähe gibt es einen Ort, der als Überrest der Arche Noah bezeichnet wird. Ron Wyatt hat diese Theorie aufgebracht. Der wahre Ort der Arche Noah sei eben nicht oben auf dem Berg Ararat, sondern fast 30 Kilometer weiter weg, bei der iranischen Grenze, aber immer noch in der Türkei. Als wir dann dort standen, wurde es so klar: Das ist voll fake, das stimmt nicht. Aber ich habe ihm wieder gesagt, dass es aus der Distanz so zu sagen nicht das Gleiche gewesen wäre. Es war wirklich nötig, vor Ort zu sein. Dann sieht man Dinge, die man sonst auf dem Foto oder auf dem Film nicht sieht.
Ja, und jetzt ist es so: Dieser Ron Wyatt, das ist derselbe, der auch das in die Welt gesetzt hat mit dem Berg Sinai in Arabien. Das gibt nicht gerade einen Pluspunkt für ihn. Aber es ist ja so, auch da muss man die Fakten anschauen. Wenn wir schon bei ihm sind: Er hat behauptet, er sei 1999 gestorben, 1933 geboren und 1999 verstorben. Er hat auch behauptet, er hätte die Bundeslade entdeckt, und zwar in einem kleinen Hügel beim Damaskustor in Jerusalem. Das gehört eigentlich zum Grundbesitz des sogenannten Gartengrabs. Dort hätte er eben eine Grabung gemacht, in den Hügel hinein, und hätte dort die Bundeslade gefunden, unterhalb von Golgatha, wie er meinte.
Nun ist es aber so, dass die Bibel sagt, dass die Bundeslade nicht mehr gefunden werden wird. Jeremia 3,16. Dort heißt es prophetisch in Bezug auf die Zeit des tausendjährigen Friedensreichs, das ja noch in der Zukunft vor uns steht, wenn Jesus Christus wiederkommen wird. Und da heißt es in Vers 16, also nicht Johannes 3,16, sondern Jeremia 3,16:
Und es wird geschehen, wenn ihr euch im Land mehrt und fruchtbar seid in jenen Tagen, spricht der Herr, so wird man nicht mehr sagen: Die Bundeslade des Herrn. Und sie wird nicht mehr in den Sinn kommen, und man wird sich nicht mehr an sie erinnern, und sie nicht suchen, und sie wird nicht mehr wieder gemacht werden. In jener Zeit wird man Jerusalem den Thron des Herrn nennen, und alle Nationen werden sich zu ihr versammeln wegen des Namens des Herrn in Jerusalem.
Also wird klar gemacht, für die Endzeit und dann für das tausendjährige Reich: Die Bundeslade kommt nicht mehr ans Licht. Und Jeremia lebte ja genau in der Zeit der babylonischen Gefangenschaft, und dort verlieren wir die Spuren der Bundeslade. Aber Ron Wyatt sagte, er hat sie gefunden.
Abgrenzung gegenüber Ron Wyatt und der Sabbatfrage
Nur ist es eben interessant zu wissen, dass die Gartengrab Foundation, das ist eine englische Organisation, die das verwaltet. Es gibt dort ein Gartengrab, und der Hügel sieht so ein bisschen aus wie ein Schädel. Sie sagen aber nicht: Das ist Golgatha, und das ist das Grab Christi. Vielmehr benutzen sie das, um den Leuten eigentlich die Atmosphäre des wahren Golgatha nahezubringen und auch die Tatsache der Auferstehung. Sie haben wirklich ein schönes evangelistisches Anliegen für die Touristen, die in großer Zahl kommen.
Nun, die Foundation des Gartengrabs, die sagen: Wir haben Ron Wyatt, als er da gegraben hat, immer wieder überprüft. Und wir sind auch hineingegangen, und wir haben nichts davon gesehen. Also distanzieren sie sich ganz davon. Offiziell kann ich das schriftlich zeigen. Ja, das gibt auch nicht gerade wieder einen Pluspunkt.
So könnten wir weiterfahren mit noch weiteren Punkten, aber ich denke, das reicht schon mal. Und man muss noch wissen: Ron Wyatt war ein Irrlehrer. Er war ein Siebentagsadventist, und die Lehre, dass die Gemeinde unter dem Sabbatgebot vom Sinai steht, ist eine ganz falsche Lehre. Sie verdreht wirklich die biblische Heilsgeschichte.
Denn es ist so: Am Sinai, das ist ja unser Thema heute, hat Gott Israel die Tora gegeben, das Gesetz, ab 2. Mose 19. Zuerst die zehn Gebote und dann Hunderte von Geboten, die eigentlich eine Ausführung der zehn Gebote sind. Und Gott hat dieses Gesetz Israel gegeben und gesagt in 2. Mose 31, letzter Abschnitt: Der Sabbat ist das Zeichen des Bundes Gottes mit den Kindern Israel.
Jetzt wird klar: Der Bund vom Sinai wurde nicht mit der Welt geschlossen, nicht mit den Nationen dieser Erde. Der Bund vom Sinai wurde auch nicht mit der Gemeinde geschlossen, sondern mit Israel. Israel ist in der Bibel Israel, und die Gemeinde ist die Gemeinde. Damit wird klar, dass das Sabbatgebot, also ein rituelles Ruhegebot am siebten Tag, Gott eben Israel gegeben hat.
Vor dem Gesetz am Sinai hat Gott zum Beispiel ab Adam nie ein Gebot für den Sabbat gegeben. Gott hat zwar am siebten Tag geruht, ganz klar. Das war die Krönung, kann man sagen, der vollkommenen Schöpfung von Himmel und Erde. Aber es gab kein Sabbatgebot für Adam und seine Nachkommen. Auch später bei Noah gab es nicht ein solches Gebot für die Nationen, denn ab der Sintflut, nach der Sintflut, sind die Nationen der Welt entstanden. Und auch später nicht für die Gemeinde, sondern nur für Israel, und zwar als ein Zeichen, das Israel gerade von den übrigen Völkern trennen sollte.
Und so ist es natürlich ganz falsch, wenn man diese Lehre von den Siebentagsadventisten übernehmen würde, dass es eigentlich ein ganz wichtiges Gebot für die Gemeinde ist, den Sabbat zu beobachten. Da bringt man die Gemeinde unter das Gesetz vom Sinai, das Gott nur Israel gegeben hat, und bringt alles durcheinander. Die ganze Heilsgeschichte wird durcheinandergebracht.
Und darum gibt es im Neuen Testament auch nirgends ein Sabbatgebot. Bitte, wo gibt es für die Gemeinde im Neuen Testament ein Sabbatgebot? Nirgends. Es geht auch nicht, denn die Gemeinde ist nicht Israel, und die Gemeinde steht nicht unter dem Bund vom Sinai.
Aber der langen Rede kurzer Sinn: Ron Wyatt hat als Irrlehrer eben diese Entdeckungen sehr stark benutzt, um die Irrlehre der Siebentagsadventisten weltweit zu verbreiten. Und viele Anhänger sind Ron Wyatt gefolgt und verbreiten das auch, zum Beispiel durch Bücher, aber ganz besonders durch das Internet: seine Entdeckung der Bundeslade, seine Entdeckung der Arche Noah und eben, am falschen Ort, die Arche landete auf dem Gebirge Arad, und dann eben auch die ganze Sache mit dem Berg Sinai in Arabien. Das wird also stark, auch heute, von seinen Anhängern benutzt, nicht von allen, aber von vielen, um eben diese falsche Lehre mit dem Sabbatgebot für die Gemeinde zu verbreiten. Und das mit einem gewissen Erfolg.
Und darum sehen wir, ist die Problemstellung, die wir heute betrachten, nicht so ganz nebensächlich. Man könnte denken: Ja, also, wir sind schon bereit, die Bibelkarten zu verbessern. Wir machen doch immer Verbesserungen, wenn es geht, das ist doch ganz normal. Aber wir sehen, das hängt eben noch damit zusammen. Das ist effektiv PR, also Reklame, gewesen, immer wieder für eine falsche Lehre.
Aber nochmals: Damit bringe ich nicht alle, die das vertreten, mit dem Berg Sinai in Arabien mit der Irrlehre in Verbindung. Also, dass wir uns da richtig verstehen, damit da keine falschen Verdächtigungen entstehen. Aber jetzt schauen wir uns die Karte genauer an.
Die beiden Routen im Vergleich
Also hier im Süden der Sinai-Halbinsel ist der Mosesberg, der Dschäbel Musa, eingezeichnet. In Saudi-Arabien ist es eben der Dschäbel al-Laos, zu dem auch die Spitze mit dem Dschäbel Makla gehört.
Und nun hat man traditionell den Durchzug durchs Rote Meer unmittelbar nach dem Auszug aus Pithom und Ramsesstadt hier angesetzt, beim Golf von Suez im nördlichen Bereich. Und zwar so zwischen zwei Gebirgen, wo das Volk dann wirklich eingeklemmt war. Als die Ägypter ihnen hinterhergingen, siehe 2. Mose 12, Auszug aus Ägypten, und dann 13 und 14, kommen die Ägypter hinter dem Volk her, und es kommt zum Durchzug durchs Rote Meer, während die ägyptische Armee dann im Roten Meer umkam.
Also können wir da etwa einzeichnen. Und da haben wir wirklich ein Gebiet, wo sie eingeengt waren durch Gebirge südlich und nördlich, so dass eben das Rote Meer für sie eigentlich eine Katastrophe war, eine Sackgasse. Aber die Sackgasse wurde geöffnet, und darum dann auch dieses Freudelied der Befreiung in 2. Mose 15 nach dem Durchzug durchs Rote Meer.
Aber eben hier so traditionell etwa angezeichnet, kurz nach dem Auszug aus Goschen, und dann geht der Weg zum Dschäbel Musa da runter, und schliesslich sind wir hier beim Mosesberg.
Interessant ist folgendes: Mose hatte dem Pharao schon gesagt, als er wiederholt darauf hinwies: „Lass mein Volk ziehen, sagt Gott.“ Und der Pharao wollte wissen: Was wollt ihr? Und er sagt: Wir werden drei Tage in die Wüste gehen, um dort Gott zu dienen, Gottesdienst zu halten. Und damit meint er eben diese wichtige Lagerung am Fuss des Berges Sinai, wo ja Israel ein Jahr wirklich lagern sollte, und zwar eben, um dort Gott zu dienen, die Stiftshütte zu bauen und den Opferdienst einzuführen.
Und nun sagt Mose dem Pharao: Wir werden drei Tage in die Wüste gehen. Das ist natürlich für eine normale Wanderung eine gute Angabe bis dahin. Aber nicht so ganz passend, wenn man da oben rübergehen müsste, durch die ganze Sinai-Halbinsel, da bei Aqaba, bei Elad, rüber nach Saudi-Arabien und dann zum Djebel al-Laos. Also diese drei Tage sind schon wichtig. Israel hatte viel länger als Volk, denn sie kamen ja erst im dritten Monat nach dem Auszug aus Ägypten an. Aber eben drei Tage, das war quasi eine Distanzangabe. So wie das üblich ist, wenn man zu Fuss geht, ohne dass man ein riesiges Millionenvolk ist mit allem Gepäck.
Ja, also darum hier der Durchzug. Und jetzt sehen wir aber die neue Theorie, die sagt: Nein, der Durchzug ist, wie Ron Wyatt das ermittelt hat, bei Nueva gewesen, hier in der Sinnewüste, also so ungefähr in der Mitte von dem Golf von Aqaba, und dort rüber nach Saudi-Arabien. Und dann seien sie zum Sinai gegangen, identisch mit Djebel al-Laos beziehungsweise Djebel Makla.
Also auch die Durchzugsroute sieht ganz anders aus. In beiden Fällen Rotes Meer, Schilfmeer, aber einmal Golf von Suez und in der anderen Auffassung Golf von Aqaba.
Zweifel an der angeblichen Landbrücke bei Nueva
Ja, jetzt sind wir in Nueva. Das ging jetzt ziemlich schnell. Ein idyllischer Ort, wirklich.
Anhänger, ich sage nicht alle, aber Anhänger der Lehre von Ron Wyatt und der neuen Exodus-Route haben gesagt, bei Nueva sei es sehr speziell. Ausgerechnet dort sei das Meer nicht so tief. Sonst, Sie wissen das vielleicht, ist der Golf von Aqaba je nach Stelle 400 Meter, 500 Meter, 600 Meter oder 700 Meter tief. Aber ausgerechnet bei Nueva gebe es so eine Art unterseeische Landbrücke. Und dort sei das eben gewesen: Das Meer habe sich geteilt, und das Volk Israel habe so vielleicht etwa dreissig Meter zu Fuss durch das Meeresbett gehen können und dann bei Saudi-Arabien wieder hinauf und weiter zum Berg Sinai.
Der Punkt ist nun: Diese Brücke gibt es nicht. Es gibt sie nicht! Sie können nachschauen. Es gibt ganz leichten Zugang zu Seekarten, also Meereskarten, wo man genau sieht, an welchem Ort das Meer wie tief ist. Es gibt zum Beispiel auch eine sehr gute App, gerade für die Schifffahrt. Die muss natürlich zuverlässig sein mit den Angaben über die Untiefen. Und da schauen Sie den ganzen Golf von Aqaba durch: Diese Brücke gibt es nicht.
Da fühlt man sich schon irgendwie wie reingelegt, wenn plötzlich nach einigen Nachforschungen klar wird: Das gibt es ja gar nicht. Aber manche wurden dadurch sehr überzeugt: Wow, diese neue Route, das ist ja grandios, genau dort und dort passt es so gut.
Aber es ist noch Folgendes zu sagen. Bevor ich das ausführe, hier noch ein weiteres Bild aus Nueva. Es ist ja so: Im Sechstagekrieg hat Israel die gesamte Sinai-Halbinsel innerhalb von sechs Tagen erobert. Man wollte Israel ausrotten, und nach sechs Tagen war die Übermacht der Feinde besiegt. Es gab Ruhe an allen drei Frontabschnitten, und die gesamte Sinai-Halbinsel wurde Ägypten weggenommen.
Israel hatte von Anfang an den Plan, das können wir dann brauchen für das Prinzip Land für Frieden. Wir sind bereit, das den Arabern zurückzugeben, aber dafür sollen sie mit uns Frieden schliessen. Und das hat ja schliesslich dazu geführt, dass dann Präsident Sadat von Ägypten mit Israel einen Friedensvertrag gemacht hat. Israel hat die gesamte Sinai-Halbinsel in drei Abschnitten wieder zurückgegeben.
So viel für die, die besorgt sind, Israel sei im Moment dran, den ganzen Nahen Osten zu erobern, um ein Grossisrael zu machen. Ja, Sie haben sich jetzt einen Sicherheitsstreifen geholt im Libanon wegen der Terrorarmee der Hezbollah. Sie haben sich einen Sicherheitsstreifen in Syrien geholt und jetzt den ganzen Berg Hermon in der Hand, der strategisch unglaublich wichtig ist, mit dem höchsten Gipfel. Niedrigere Gipfel gibt es auch, und Israel hat einen Anteil. Aber jetzt haben sie alle drei Gipfel vom Hermon und einen Sicherheitsstreifen. Damit haben sie den Völkermord an den Drusen verhindern können. Die Drusen sind ihnen so dankbar und haben also jetzt diesen Sicherheitsstreifen.
Aber man muss nicht denken, die hätten im Sinn, so ein Land nach dem anderen zu erobern, um ein Grossisrael zu schaffen. Das sind alles Dinge, die dazu führen sollen, dass es geregelt zugeht im Nahen Osten. Und da haben Sie gesehen: Seither ist Libanon bereit, Frieden zu schliessen mit Israel. Vorher nicht, seit 1948 nie, nie bereit, unglaublich. Und jetzt? Ja.
Also, keine Sorge: Der Sinai wurde zurückgegeben. Aber dafür haben sie ein sehr grosses Pfand bezahlt. Und dann mussten sie auch diese Orte räumen. Denn nach dem Sechstagekrieg hat man Nueva ausgebaut, einen wunderbaren Ferienort, und da eben auch in Hotels investiert. Und jetzt sind sie draussen, und die Ägypter haben dieses schöne Nueva als Ferienort. Es ist doch idyllisch, ja?
Aber eben, eigentlich hat uns ja interessiert: Wie ist das jetzt mit dieser Landbrücke von dort aus? Die gibt es nicht. Aber jetzt gehe ich ganz kurz zurück und zeige nochmals die Karte mit dem Durchzug. Also, das passt nicht gut. Da bei Nueva geht das Meer eben so in Grössenordnung vier bis siebenhundert Meter tief. Nicht gerade ideal, nicht wahr? Für ein Millionenvolk mit allem Ballast so ins Meeresbett 700 Meter runter oder 500 Meter, was denn auch die genaue Zahl ist, und dann rüber und dann an einem anderen Ort das Meeresbett wieder hoch.
Aber der Golf von Suez, der ist ganz anders. Da ist es nicht so tief. Und dort ist es wirklich möglich, im Bereich von, sagen wir, rund dreissig Meter Tiefe runterzugehen, rüber und wieder hoch. Also, wenn man dann schon eine Landbrücke sucht, dann bitte nicht den Golf von Aqaba, sondern so, wie wir das immer in den Bibeln vorgestellt hatten.
Der biblische Hinweis auf Arabien und die Frage nach Midian
Ja, jetzt gehen wir weiter und schauen uns eine nächste Frage an. Ist es denn nicht so, dass die Bibel doch lehrt, dass der Berg Sinai in Arabien war?
In Galater 4,25 schreibt der Apostel Paulus: Ich schlage meine Bibel auf Galater 4,25. Den Hagar ist der Berg Sinai in Arabien, entspricht aber dem jetzigen Jerusalem; denn sie ist mit ihren Kindern in Knechtschaft.
Eine Stelle, die über Typologie spricht, also über Geschichten im Alten Testament, die eine prophetische, bildliche Bedeutung haben, heilsgeschichtlich. Und da wird Hagar, die Magd von Abraham und Sarah, hier verglichen mit dem Berg Sinai, wo Gott eben einen Bund geschlossen hat mit Israel. Das war ein Bund, der Israel zu Knechten machte, Knechten Gottes. Das entspricht der Magd Hagar. Hagar entspricht symbolisch dem Berg Sinai.
Nun sagt aber der Apostel Paulus hier eindeutig: Der Berg Sinai in Arabien. Ist das Thema damit erledigt für heute? Dann können wir eine grosse Pause machen, und wenn nicht, dann machen wir eine kürzere. Aber bald.
Jetzt ist es so: Beachtet man erstens, hier steht nicht der Berg Sinai in Saudi-Arabien, sondern der Berg Sinai in Arabien. Und das ist ganz wichtig, denn im Lauf der Geschichte haben geografische Namen je nachdem gewisse Veränderungen erlebt, nicht immer, aber manchmal.
Hier ist es so: Herodot, gestorben so um 430 v. Chr., das war ein griechischer Geschichtsschreiber, der schreibt in seinen Historien II und nennt die Region östlich vom Nil, also anschliessend an die Sinai-Halbinsel, Arabien. Also wurde schon vor Paulus Arabien gebraucht für die Sinai-Halbinsel.
Und dann Ptolemaios, das war auch ein berühmter Geograph, so circa 100 bis 170 nach Christus. In seiner Geographie beschreibt er Teile der Halbinsel als Arabia. Und man findet eben auch bei Plinius dem Älteren, das war ein lateinischer, römischer, berühmter Schriftsteller, gestorben 79 nach Christus, in seinem Buch Naturalis Historia, da beschreibt er eben auch das Gebiet von Sinai, von der Sinai-Halbinsel, als Arabien.
Also gibt es da gar kein Problem. Der Berg Sinai in Arabien, das ist richtig. Aber merken Sie sich für das Weitere: Arabien ist eben nicht dasselbe wie Saudi-Arabien.
Ja, aber es kommt noch etwas dazu. In biblischen Karten finden Sie die Angabe, dass das Gebiet östlich vom Golf von Aqaba als Midian bezeichnet wird, das Land Midian. Und nun erinnern wir uns zurück: Mose wurde geboren, sollte umgebracht werden, aber die Eltern haben als gottesfürchtige Eltern einen wunderbaren Plan gehabt, wie sie ihn retten konnten. Ich fasse es kurz zusammen: Das hat dazu geführt, dass Mose adoptiert wurde von der Tochter des Pharao. Und so wuchs Mose vierzig Jahre auf am ägyptischen Hof.
Aber mit vierzig hatte er erinnert, was seine Mutter ihm in der ganzen Stillzeit beigebracht hatte: Mose, wir sind keine Ägypter, wir sind Israeliten, und Gott hat unseren Vätern, Abraham und Isaak, wunderbare Verheissungen gegeben. Ja, wie kann ein kleiner Säugling das verstehen? Ja, es kommt darauf an, wie lange man stillt. Wenn man nur drei Monate macht, das geht nicht. Aber man kann es auch ein bisschen länger machen, man kann es auch mal übertreiben. Wir haben auch eine Tochter, der haben wir dann doch empfohlen: Nach so vielen Jahren reicht es vielleicht doch. Und vor allem, wenn man dann noch zwei Babys hat und die gleichzeitig stillt und sehr diskret und trotzdem noch Vorträge halten kann in Asien. Ich sage ja nur: Es hört mal auf. Aber in dieser Zeit kann man wirklich viel beibringen, und das war bei Mose so.
Mit 40 Jahren wird ihm bewusst: Was soll dieser ganze inhaltslose Luxus und das Schwelgen am ägyptischen Hof? Dieses Sklavenvolk, das ist das Volk, das in Gottes Heilsplan wichtig ist, und ich gehöre dazu. So weigert er sich, ein Sohn der Tochter des Pharao zu heissen. Und er wollte Israel befreien, aber das war noch nicht die Zeit der Befreiung. Schliesslich, ich fasse mich wieder kurz, musste er fliehen aus Ägypten hinaus, aus dem Nildelta hinaus, und zwar ging er nach Midian. Er ging wirklich in das Gebiet östlich vom Golf von Aqaba.
Dort wurde er ein Schafhirt. Er heiratete Zippora, die Tochter eines midianitischen Priesters, der aber noch den wahren Gott kannte. Damals hat er also eine gläubige Frau geheiratet. Das war nicht eine Ausrede. Ja, ein bisschen speziell und anders, jetzt kann man halt nicht, nein: Er hat Zippora geheiratet, das war eine gute Frau. Und er hat vierzig Jahre in Midian verbracht. Da wurde er vorbereitet für seine eigentliche Lebensaufgabe, ab achtzig bis hundertzwanzig Israel aus Ägypten zu führen und sie zu führen während vierzig Jahren Wüstenwanderung im Sinai.
Aber er hat die Ausbildung nicht erlebt in der Sinai-Halbinsel, sondern in der Wüste von Midian. Die ist natürlich geologisch ganz, ganz eng verwandt, nicht wahr? Der Golf von Aqaba gehört ja zu diesem riesigen tektonischen Grabenbruch, der in der Türkei beginnt und dann nach Süden geht, das ganze Jordantal, Totes Meer, tiefster Punkt, bewohnter Punkt der Welt. Und dann geht das eben runter bis zum Golf von Aqaba, dann durch das Meer und später wieder rauf auf den afrikanischen Kontinent und schliesslich bis nach Südafrika. Ein gigantischer Grabenbruch, weil dort zwei Kontinentalplatten sich ganz nah kommen und die Schichten dazwischen abgesackt sind. Das ist auch der Grund, warum der Golf von Aqaba so tief ist, im Gegensatz zu dem Golf von Suez, der eben zu diesem Grabenbruchsystem gehört.
Er ging also da rüber, aber das Gebirge und die Wüste hier in Midian sind sehr eng verwandt mit der Sinai-Halbinsel. Und dort wurde er ausgebildet für seinen Dienst dann auf der anderen Seite des Golfs von Aqaba.
Und eine Ermutigung für die Älteren unter uns: Es kann sein, dass die Hauptaufgabe des Lebens mit 80 beginnt. Alles andere war nur Vorbereitung. Ich finde das grandios, diese Gedanken.
Ja, ein guter Freund von mir, der ist jetzt schon gegen neunzig, aber er hat sich mit dreiundvierzig bekehrt. Er war Attendant bei Swissair damals, und er hat viel mit den Gästen gesprochen. Es sind ja so manche Businessleute, die trinken dann ein bisschen zu viel und dann beginnen sie zu sprechen, und die haben ihr ganzes Leben ihm anvertraut. Aber er sagt, in all den Jahren bis 43 hat mir keiner je das Evangelium erklärt, obwohl er bei Swissair arbeitete. Man fragt sich: Wo sind die Christen geblieben?
Und dann hat ihm jemand das Evangelium erklärt, und er ist zum Glauben gekommen. Dann hat er sich gesagt: Jetzt bin ich 43, ledig, was soll mein Leben? Dann hat er Bibel studiert und wollte Missionar werden in Thailand, denn das Land war ihm sowieso besonders ans Herz gewachsen durch seine Arbeit bei Swissair. Da hat er ein Lebenswerk aufgebaut unter Strassenkindern in Thailand, ab 43. Das ist also auch nicht schlecht. Es könnte sein, ab 43 beginnt der eigentliche Lebensauftrag.
Aber bei Mose eben noch interessanter: 80 Jahre. Das zeigt übrigens, das hat mir gerade gestern mein Arzt so bestätigt, es kommt gar nicht so sehr aufs Alter an. Man kann im Alter, ich habe ihm gesagt, ich fühle mich so gut wie eigentlich noch nie, und ich arbeite heute wahrscheinlich mehr als früher, obwohl ich pensioniert sein sollte, in der Schweiz mit 65, und alles nur auf dem Papier, und viel belastungsfähiger als mit 30. Und er hat gesagt: Ja, das kommt gar nicht aufs Alter an.
Und das war ja bei Mose auch so. Seine Lebensaufgabe begann mit achtzig. Okay, ja, das macht doch Mut. Aber er sagt natürlich: Die Art, wie man lebt, wenn man eben gesund lebt, das ist natürlich entscheidend. Aber sie ist nicht für alle so, das ist schon klar. Es kann so sein, darum will ich das so in ermutigendem Sinn sagen.
Also, er hat da 40 Jahre die Ausbildung gehabt als Schafhirt, nicht als Jäger, um dann zu wissen, wie man ein Volk führt als Schafhirt, der wirklich für die Bedürfnisse der Einzelnen ein Herz hat und darauf eingeht. Aber eben, das sollte dann in der Sinai-Halbinsel sein, wie wir noch sehen werden.
Midian, Horeb und die Orientierung der biblischen Geografie
Es geht jetzt um das Land Midian. Und da haben die Anhänger der Berg-Sinai-in-Arabien-Theorie gesagt: Ja, aber dann ist doch klar, dass der Berg Gottes eigentlich dort in Midian sein sollte. Und das passt genau zu dem Berg Sinai in Saudi-Arabien.
Ja, aber wo sagt die Bibel, dass der Berg Sinai in Midian ist? Sie sagt: der Berg Sinai in Arabien. Aber Arabien wurde auch für die Sinai-Halbinsel benutzt. Wo sagt sie also „in Midian“? Das sagt sie eben nicht.
Und jetzt lesen wir aus 2. Mose 3,1: Mose in Midian
Und Mose weidete die Herde Jetros, seines Schwiegervaters, des Priesters von Midian. Und er trieb die Herde hinter die Wüste und kam an den Berg Gottes, an den Horeb.
Das ist alles Deutsch, aber verstehen wir das? Bitte: Man ist in der Wüste. Midian ist ein Wüstenland. Ich werde noch einige Fotos zeigen, wirklich wunderbar, ein wunderbares Land, eine prächtige Wüste. Aber hier wird von dem Berg Gottes gesprochen. Er wird hier Horeb genannt. Also muss ich auch das erklären: In der Bibel gibt es zwei Namen für den Berg der Gesetzgebung. Er wird der Berg Sinai genannt. Er wird der Berg Horeb genannt. Also zwei Namen für dasselbe, nur damit hier keine Verwirrung entsteht.
Ab jetzt steht hier: der Berg Gottes. Der war hinter der Wüste. Wo ist das, hinter der Wüste? Stellen Sie sich vor, Sie sind im Nordwesten Saudi-Arabiens, schauen sich dort oben die Wüste an, und jetzt bitte: Wo ist das hinter der Wüste?
Nun, hier braucht es eine biblische Geographie. In der Bibel fange ich anders an. Hier in Deutschland, im Westen, orientiert man sich am Norden, nicht wahr? Darum ist auf allen unseren Karten Norden oben, Süden unten, Osten rechts und Westen links. Aber in der Bibel ist es anders. In der Bibel orientiert man sich am Orient. Jetzt wissen Sie auch, woher „orientieren“ kommt: Indem man eben die aufgehende Sonne im Orient, im Osten, vor sich hat. Dann ist Westen hinten, Süden rechts und Norden links. Jetzt haben Sie wieder einen Schlüssel, um die Bibel besser zu verstehen.
Dann lesen Sie Joel 2. Da wird eine Armee, die von Norden kommt, beschrieben. Ein Teil wird in das vordere Meer gestoßen und vernichtet, und ein anderer Teil in das hintere Meer. Ja bitte, wo ist das vordere Meer, wo ist das hintere Meer? Ganz einfach: Das vordere Meer ist eben das Meer im Osten, das Tote Meer, und das hintere Meer ist das Mittelmeer.
Und zum Beispiel in Hesekiel 16 wird über Sodom im Süden gesprochen, über Samaria im Norden, aber dort steht Sodom zur Rechten und Samaria zur Linken. So stehen sie. Und plötzlich verstehen Sie diese und jene Stelle ganz einfach, indem man sich am Osten orientiert, ja, nicht mehr am Norden. Aber wir müssen jetzt nicht unsere Karten umschreiben. Man muss einfach wissen: Wenn man die Bibel liest, muss man sich am Osten orientieren. Und sonst schauen Sie sich Ihre Karten so an, wie Sie es bisher getan haben, und dann werden Sie sich auch so verständigen und sagen: Wir orientieren uns am Norden.
Ja, aber jetzt hinter die Wüste, das heißt also in das westliche Gebiet. Der ging also noch einmal zurück. Er ging aus Saudi-Arabien eben in den hinteren Teil nach Westen, in die Sinai-Halbinsel. Da oben bei Elat, Aqaba, musste er rüber und kam dann zum Berg Gottes, dem Horeb, dem Sinai. Und so wird die Stelle klar und verständlich.
Und nach der Pause schauen wir uns noch einen anderen Punkt an, der uns zeigt, dass eben der Horeb, der Berg Sinai, nicht im Land Midian liegt. Aber jetzt machen wir Pause, wir haben viel gearbeitet.
