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Lappland: Ein Rätsel im Schnee (15/24)

Lappland: Ein Rätsel im Schnee, Teil 15/24
15.12.2025
SERIE - Teil 15 / 24Lappland: Ein Rätsel im Schnee
Am See redet Toni mit Mikkel über Freundschaft, Glauben und Hoffnung. Marie und Phil kommen zurück: ohne eine Spur … Wir ruhen kurz aus und fassen einen neuen Plan. Hilft ein Gebet weiter? #Kinderhörspiel #Hörspiel #Hörbuch #kindgerecht doppeldecker-crew.de

Die Beziehung zwischen Jesus und den Menschen

Also, Jesus ist der Hirte und wir sind die Schafe – das hat uns der Onkel von Marie mal erklärt. Er sagte, dass Jesus uns kennt und eine Beziehung zu uns haben möchte. Eine noch viel bessere Beziehung, als du sie zu deinen Rentieren hast. Deshalb sucht er so lange, bis er uns findet.

Das klingt ja fast wie eine Drohung.

Nein, nein, so meine ich das gar nicht. Ach, wie sage ich das besser? Hm. Also, du hast ja auch gesagt, dass du es nicht übers Herz bringen würdest, Renate da draußen allein zu lassen.

Ja, genau, und so ist es auch bei Jesus. Er will nicht, dass wir alleine sind.

Hm, das heißt also, euer Jesus will euch Gesellschaft leisten?

Na ja, ich denke, es ist viel mehr als das. Der Onkel von Marie hat mal gesagt, dass Jesus immer für uns da ist und uns zuhört – wie bei einer Freundschaft.

Nur mit dem krassen Unterschied, dass dieser Freund Jesus Gott ist, der Gott!

Na, klingt schon interessant, was du da erzählst. Also, ich finde es super, dass Jesus sich für jeden Menschen interessiert. Das habe ich am Anfang gar nicht so richtig gecheckt. Aber für ihn ist jede einzelne Person genauso wichtig wie für dich das eine vermisste Rentier. Und für ihn ist es echt besonders, wenn ein verlorener Mensch ihn findet.

Würdest du sagen, es macht einen Unterschied, ob man an ihn glaubt oder nicht?

Auf jeden Fall!

Die Suche nach Renate und die Herausforderungen

Oh, schau mal, da kommt euer Streifenhörnchen angeschlittert! Ich bin schnell wie der Wind! Japadapadu!

Sammy, ich wusste gar nicht, dass man auch ohne Schlittschuhe auf dem See herumdüsen kann.

Ja, mit meinen Füßen, die rutschen prima auf dem Eis! Pass nur auf, dass du nicht ins Eisloch rutschst, sonst bist du nämlich Eis im Hörnchen, äh Hörnchen im Eis.

Wo hast du eigentlich die anderen gelassen?

Na, da hinten! Und, hat schon einer angebissen?

Oh, hi, hab euch gar nicht kommen sehen. Wir sind fast einmal um den ganzen See gelaufen.

Und? Nichts. Keine Spur von einem Rentier. Dafür haben wir aber einen riesigen Elch gesehen.

Einen Elch? Oha, da wäre ich gern mit dabei gewesen.

Ja, der war echt beeindruckend. Aber er war leider nicht Renate.

Das kann doch echt nicht wahr sein.

Na ja, aber es freut mich, dass ihr einen Elch gesehen habt. Und ihr, hattet ihr hier Erfolg?

Beim Fischen meinst du?

Nee, bis jetzt noch nicht. Da muss man Geduld haben. Manchmal dauert es drei oder vier Stunden, bis einer anbeißt.

Stunden, die wir nicht haben. Wir müssen doch weiter nach Renate suchen.

Ach Marie, ich finde es ja toll, wie zielstrebig du bist. Aber langsam verliere ich echt die Hoffnung, dass wir Renate noch finden.

Ich denke, es ist für uns alle das Beste, wenn wir erst einmal eine Pause einlegen und etwas essen.

Na ja, also gegen Essen habe ich nichts einzuwenden.

Na gut, aber wir dürfen die Hoffnung nicht aufgeben. Kommt, setzen wir uns einen Moment dort drüben hin, auf diesen Stamm, der aussieht wie eine Eins.

Die Kraft des Gebets und der Hoffnung

Du, Toni, hast du nicht mal gesagt, man kann Jesus um alles bitten?
Äh, ja, schon. Wieso?

Na ja, vielleicht bringt es ja was, dafür zu beten, dass wir Renate wiederfinden.

Meinst du das gerade ernst? Denkst du, ich würde sonst fragen? Mann, ich weiß doch selber nicht mehr weiter. Wir haben gefühlt alles versucht. Jetzt bleibt nur noch das.

Ich finde, Phil hat recht: Abwarten und Tee trinken. Na, dann können wir ja auch beten. Vielleicht hört da oben ja wirklich jemand zu.

Okay, wenn ihr meint, ich kann gern dafür beten. Ich habe auch selbst schon darüber nachgedacht, mich nur nicht getraut, das vorzuschlagen. Nur, ihr dürft nicht enttäuscht sein, wenn es nicht klappt. Vielleicht macht Gott es anders, als wir es uns wünschen.

Ich lasse euch mal allein. Habt ihr nichts dagegen, wenn ihr betet? Aber wie gesagt, mein Glaube ist ein anderer.

Ähm, okay, dann bete ich jetzt mal:

Lieber Jesus,
wir haben das Rentier Renate immer noch nicht gefunden, obwohl wir echt viel gesucht haben. Das ist sehr frustrierend. Vor allem für Mikkel, glaube ich, der hängt so an seinen Rentieren.

Bitte mach, dass wir irgendeine Spur von Renate finden. Bitte gib uns neuen Mut und, ähm, ja, lass einfach alles gut ausgehen.

Amen.
Amen.

Nach dem Gebet: Unsicherheit und neue Hoffnung

Und jetzt? Keine Ahnung, irgendwie bin ich immer noch nicht schlauer als vorher. Hast du gedacht, dir würde plötzlich ein Licht aufgehen, wo Renate steckt? Ich weiß nicht, was ich mir dabei gedacht habe.

Na ja, vielleicht gehen wir erst mal wieder zurück zu Mikkel.

Na, da seid ihr ja wieder. Schaut mal, was ich hier habe.

Stiftung Missionswerk Werner Heukelbach

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