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01-14 - Das Himmelreich suchen

Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir, Teil 8/22
Markus 10,17
SERIE - Teil 8 / 22Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir
Und da er hinausgegangen war auf den Weg, lief einer herzu... und fragte ihn: Guter Meister, was soll ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe?  Markus 10,17 Bibellese: Markus 10,17-31 Andacht vom 14. Januar. Das Buch gibt es hier

Die Frage nach dem ewigen Leben und das wahre Verständnis des Himmelreichs

Das Himmelreich suchen.

Und da er hinausgegangen war auf den Weg, lief einer herzu und fragte ihn: „Guter Meister, was soll ich tun, damit ich das ewige Leben ererbe?“ (Markus 10,17)

Dein Reich komme.

Viele Menschen, die so beten, wollen nur selig werden und verstehen unter dem Reich Gottes nichts anderes als die Freuden des Himmels. Ihr fleischlicher Verstand kann sich einfach nichts anderes vorstellen. Sie fürchten sich vor der Hölle und wollen deshalb gern in den Himmel.

Die wahre Bedeutung des Reiches Gottes

Sie wissen nicht, dass Gottes Reich nichts anderes bedeutet, als gottesfürchtig, ehrbar, rein, mild, sanft und barmherzig zu sein. Es bedeutet auch, mit aller Tugend und Gnade erfüllt zu werden, sodass Gott seine Gaben in uns findet und dadurch in uns wohnt, lebt und regiert.

Darauf sollten wir am meisten und vor allem als Erstes achten. Denn das heißt wirklich selig sein: wenn Gott in uns regiert und wir in seinem Reich sind.

Freude und Seligkeit als Folge des Reiches Gottes

Die Lust und Freude des Himmels brauchen wir nicht zu suchen, zu erbitten oder zu begehren, weil beides von selbst kommt und dem Reich Gottes auf dem Fuße folgt.

Wenn man guten Wein trinkt, bekommt man davon ein fröhliches Herz – das geht gar nicht anders. Noch viel mehr werden, wenn Gnade und Güte, das Reich Gottes in uns sind, ganz natürlich und ungezwungen Freude, Friede, Seligkeit und alle Wonne folgen.

Prioritätensetzung beim Streben nach dem Reich Gottes

Wir sollen nicht die Freude und die Lust des Reiches suchen, sondern das Reich selbst.

Viele Menschen suchen zuerst das Niedrige und achten das Höchste nicht. Wenn sie es doch tun, dann nur um des Niedrigeren willen.

Darum werden sie gar nichts erhalten. Sie wollen den Anfang nicht und deshalb werden sie auch das Ende nicht bekommen.