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Hagar und Ismael entlassen; Bund mit Abimelech

SerieTeil 7 / 12Auf den Spuren der Stammväter Israels
Wenn alles zerbricht: Wer hört dich noch? Hagar findet in der Wüste nicht nur Wasser, sondern Gott sieht, hört und öffnet Wege, wo längst alles verloren scheint.

Einleitung und Lesung des Bibelabschnitts

Guten Tag, ich möchte alle herzlich begrüssen zu dieser Bibelklasse mit dem Thema heute: 1. Mose 21, ab Vers 14.
Des Zusammenhangs wegen wollen wir aber doch nochmals lesen, ab Vers 9, obwohl wir das letztes Mal ausführlich betrachtet haben. Darf ich bitten, Christian?
 1. Mose 21, ab Vers 9:
Und Sarah sah den Sohn der Ägypterin Hagar, den diese dem Abraham geboren hatte, scherzen. Da sagte sie zu Abraham: Vertreibe diese Magd und ihren Sohn, denn der Sohn dieser Magd soll nicht mit meinem Sohn erben, mit Isaak. Und dieses Wort war sehr übel in Abrahams Augen um seines Sohnes willen. Aber Gott sprach zu Abraham: Lass es nicht übel sein in deinen Augen wegen des Jungen und wegen deiner Magd. In allem, was Sarah zu dir sagt, höre auf ihre Stimme, denn nach Isaak soll dir die Nachkommenschaft genannt werden. Doch auch deinen Sohn der Magd werde ich zu einer Nation machen, weil er dein Nachkomme ist. Und Abraham machte sich früh am Morgen auf, und er nahm Brot und einen Schlauch Wasser und gab es der Hagar, legte es auf ihre Schulter und gab ihr das Kind und schickte sie fort. Da ging sie hin und irrte in der Wüste von Beerscheba umher. Als aber das Wasser im Schlauch zu Ende war, warf sie das Kind unter einen der Sträucher, und sie ging und setzte sich gegenüber hin, einen Bogenschuss weit entfernt. Denn sie sagte sich: Ich kann das Sterben des Kindes nicht ansehen. So setzte sie sich gegenüber hin, erhob ihre Stimme und weinte. Gott aber hörte die Stimme des Jungen. Da rief der Engel Gottes Hagar vom Himmel zu und sprach zu ihr: Was ist dir, Hagar? Fürchte dich nicht, denn Gott hat auf die Stimme des Jungen gehört, dort, wo er ist. Steh auf, nimm den Jungen und fasse ihn mit deiner Hand, denn ich will ihn zu einer grossen Nation machen. Und Gott öffnete ihre Augen, und sie sah einen Wasserbrunnen. Da ging sie hin und füllte den Schlauch mit Wasser und gab dem Jungen zu trinken. Gott aber war mit dem Jungen, und er wurde gross und wohnte in der Wüste. Und er wurde ein Bogenschütze, und er wohnte in der Wüste Paran, und seine Mutter nahm ihm eine Frau aus dem Land Ägypten.
Danke, mal bis dahin.
Wir haben letztes Mal gesehen, 1. Mose 21, ab Vers 1, dass nach langer Zeit schliesslich Isaak entwöhnt wurde. Ich habe auch den Schlüssel erklärt, wie man berechnen kann, dass das eben mit fünf Jahren war. Fünf Jahre war Isaak an der Brust seiner Mutter. Sie konnte ihn einfach nicht mehr loslassen. Aber das muss man wirklich gut verstehen. Eine Frau, die 25 Jahre warten musste, bis das Kind endlich kam, und als sie es dann hatte, ja, da konnte sie es kaum mehr loslassen.
Aber schliesslich, mit fünf Jahren, wurde er entwöhnt, und wir haben letztes Mal gesehen, es gab ein grosses Fest. Jeder Fortschritt ist ein Fest wert, auch im Geistlichen. Jeder Fortschritt darf gefeiert werden. Und so gab es ein grosses Mahl, 1. Mose 21,8.
Und dann sehen wir aber diese grosse Not: Ismael spottet über Isaak, Vers 9. Wir haben letztes Mal auch gesehen, im Galaterbrief wird das aufgenommen, und dieses Spotten, also das war Lachen. Wörtlich steht da eben das Verb „lachen“, sachaq. Das wird dort im Galaterbrief umschrieben mit „verfolgen“. Ismael verfolgte. Man kann eben verfolgen, tätlich, aber auch auslachen, spotten. Das ist auch eine Art der Verfolgung.
Und darum sagt Sarah, Vers 10, das ist also Wiederholung vom letzten Mal: Treibe diese Magd und ihren Sohn hinaus. Sarah war klar: Nun hat sich die Verheissung Gottes erfüllt, und zwar mit Isaak. Ismael, das war ein Irrweg. Also nicht Ismael, sondern die Verbindung Abrahams mit Hagar. Ganz klar gegen Gottes Plan, gegen Gottes Willen. Und für sie ist klar: Der Erbe, das ist eben Isaak. Und nun sagt sie: Treibe die Magd hinaus. Eine Strafe für dieses Verfolgen durch Ismael.
Und Abraham sieht das nicht so, und Gott sagt in Vers 12, lest nochmals Vers 12: Aber Gott sprach zu Abraham: Lass es nicht übel sein in deinen Augen wegen des Jungen und wegen deiner Magd. In allem, was Sarah zu dir sagt, höre auf ihre Stimme, denn nach Isaak soll dir die Nachkommenschaft genannt werden.
Ja, also es geht wirklich hier um eine heilsgeschichtliche Sache, dass eben Ismael gehen muss zusammen mit der Mutter. Und darum sagt Gott: Höre auf die Stimme von Sarah. Abraham hatte auch schon auf die Stimme seiner Frau gehört, in 1. Mose 16, aber da hatte sie diesen falschen Plan: Er solle doch die Magd Hagar heiraten. Und er hat es gemacht, weil er auf sie gehört hatte. Aber dort hätte er nicht hören sollen. Und da sagt Gott, er soll hören.
Wir haben letztes Mal schon darüber gesprochen: Das ist eben nicht ganz einfach für Männer, zu wissen, wann sie auf die Frau hören müssen und wann nicht. Bei Adam war es auch so. Er hat auf Eva gehört, als es um die verbotene Frucht ging. Und Gott sagt darauf: Was hast du da getan? 1. Mose 3. Also dort hätte er auch nicht hören sollen.
Also es ist schwierig, aber im Prinzip einfach: Man muss einfach dann auf die Frau hören, wenn sie das sagt, was Gottes Willen entspricht. Aber das Schwierige ist, man muss erkennen, was Gottes Plan ist. Und da ist es nun klar: Niemand leitet aus 1. Mose 21 ein Prinzip ab für Ehescheidung, sondern es geht hier wirklich um einen ganz besonderen heilsgeschichtlichen Akt, dass Gott sagt, jetzt muss klargestellt werden, dass Isaak der von Gott Erwählte ist und nicht Ismael. Und da musste Hagar mit dem Sohn gehen. Eine schreckliche Sache für sie.
Aber so schön jetzt, was wir heute betrachten, ab Vers 14: Abraham steht frühmorgens auf. Ich war, wenn man etwas machen muss, was man eigentlich nicht möchte, dann versteht man, wenn man ausnahmsweise um zwölf Uhr aufsteht. Aber Abraham steht frühmorgens auf. Also Gott hat klargemacht, das ist sein Plan. Und dann steht er frühmorgens auf, und er gibt die nötige Versorgung: Brot, einen Wasserschlauch. Sie, die Mutter, trägt das. Wie alt ist Ismael zu dem Zeitpunkt? Neunzehn? Also dreizehn war er bei der Geburt von Isaak, und dann eben fünf Jahre, also achtzehn, ja, also fast neunzehn. Okay, achtzehn. Aber Abraham gibt Brot und Wasser der Mutter. Sie war eine Magd, und die hatte Muskeln, die war solches gewohnt.
Sie gehen, und zwar irren sie dann herum in der Wüste von Beerscheba. Beerscheba ist ja diese Stadt gerade an der Grenze, an der Nordgrenze der Negevwüste. Gerade nach Beerscheba südlich, da beginnt die Negevwüste. Und die Wüste von Beerscheba ist also die nördliche Gegend vom Negev, eben in der Nähe von Beerscheba. Und da verirren sie sich in der Wüste. Also eine Katastrophe.
Das ist uns einmal passiert. Verirrung in der Wüste. Das ist wirklich schlimm, weil wenn die Wasservorräte ausgehen, und das war bei uns so: Wir hatten eine ganz dumme Karte, eine Vogelschaukarte, und das war wirklich nicht das Richtige. Und der Abstieg vom Hochplateau da in der Wüste, wo wir waren, der funktionierte nicht, und wir hatten kein Wasser mehr. Dann haben wir noch etwas nachgeschaut, und was kam hervor? Eine Flasche mit schwarzem Gold, eine Cola-Flasche. Das war schon in dem Moment eine Art Rettung, ja. Und schliesslich haben wir den Abstieg doch noch geschafft, aber dann im Dunkeln. Und da konnten auch Leoparden sein, das war nicht ganz angenehm. Aber wirklich, man kommt in Bedrängnis.
Und genau das erleben die hier: verirrt in der Wüste. Und tatsächlich, in Vers 15, das Wasser im Schlauch ging aus. Und was kann man dann noch machen? Wirklich, sie lässt das Kind unter einem der Sträucher, und für sie ist klar: Jetzt ist Schluss. Das ist das Lebensende, und sie möchte das nicht aus unmittelbarer Nähe erleben, aber doch eben einige Meter Abstand, also so, was so eine Schussweite ist von einem Pfeil. Da setzt sie sich hin, und es gibt nur noch eins: Weinen. Die Frau ist völlig verzweifelt.
Dieser Abstand ist ausdrücklich in Vers 16, dass sie das Sterben des Kindes nicht ansehe. Und sie erhebt ihre Stimme und weint. Vom Jungen wird nichts gesagt, was bei ihm vorging, aber Vers 17 macht es klar: Gott hörte die Stimme des Knaben. Ismael, der Spötter, lernte beten. Wirklich, die Not lehrt beten.
Und das Gewaltige: Trotz dieser wie hoffnungslosen Situation, die Frau muss gehen mit dem Kind, verirrt sich in der Wüste, und sie haben keine Vorräte mehr an Wasser, Gott hörte die Stimme des Knaben, Vers 17. Und daraus sehen wir übrigens, dass Erwählung im Alten Testament nicht einfach bedeutet: für die anderen Verwerfung. Das ist ein Denkfehler, wenn man denkt, Erwählung bedeutet Verwerfung der anderen.
Gott hat Abraham erwählt, Stammvater Israels zu werden. Aber damit hat er nicht die anderen Nationen der Welt verworfen, sondern er hat Abraham erwählt, Stammvater Israels zu werden, so dass aus diesem Volk einmal der Erlöser, der Messias, der Herr Jesus als Mensch hervorkommen sollte, zum Segen für alle Nationen. Also die Erwählung Abrahams war die Chance für die anderen Völker. Und die Erwählung Isaaks bedeutet eben wieder nicht, dass Gott Ismael verworfen hätte, sondern wir haben bereits in der ersten Hälfte gesehen: Gott sagte, er wird Ismael auch segnen.
Und von Ismael stammen ja nicht alle, aber viele arabische Stämme ab, besonders aus der saudischen Halbinsel. Aber es kommt auch darüber hinaus bis zum Sinai-Gebiet. Da hat Gott einen speziellen Segen ausgesprochen, also nicht einfach verworfen.
Und da sehen wir auch hier: Ismael war nicht ein Verworfener, weil Isaak der Erwählte war. Das gilt auch in der nächsten Generation, Jakob und Esau. Gott hat Jakob, den Jüngeren, erwählt, aber damit war Esau nicht verworfen. Nur das Problem ist: Esau war wirklich ein gottloser Mensch. Und er hatte auch gar kein Interesse an den Plänen Gottes und an zukünftigen Plänen. Und darum sagt Hebräer 12: Esau war ein Gottloser. Aber das war nicht, weil Gott ihn verworfen hatte, sondern weil er sich falsch entschied. Das müssen wir ganz klar unterscheiden.
Und da sehen wir: Ismael betet und er sucht die Hilfe bei dem wahren Gott, und da kommt sie auch. Also: Gott hörte die Stimme des Knaben. Der Stammvater der Ismaeliter wird erhört, wenn der wahre Gott angerufen wird.
Und dann haben wir die Aussage: Der Engel Gottes rief Hagar vom Himmel zu. Wer ist das? Nicht ein Engel, sondern der Engel Gottes. Ja, ich höre es halb, aber bitte deutlich. Ja, aber warum Engel? Der Jesus wird ja gerade in Hebräer 1 vorgestellt, dass er der Sohn Gottes ist und dass Gott noch nie seinem Engel gesagt hat: Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt. Also er wird gerade unterschieden von den Engeln. Und von den Engeln wird gesagt, in Hebräer 1,14, sind sie nicht alle dienstbare Geister ausgesandt um der willen, die die Seligkeit ererben sollen?
Aber warum dann der Engel Gottes, und das soll der Herr Jesus sein? Ja, der Jesus ist ja der Gesandte Gottes, und Engel hebräisch mal’ach heisst eben Engel oder einfach Gesandter. In 2. Könige 1 die Boten des Königs, die werden auf Hebräisch genannt mal’ach, also dann in der Mehrzahl mal’achim, das gleiche Wort wie für Engel: gesandte Menschen. Und eben immer, wenn im Alten Testament gesprochen wird über „der Engel des Herrn“, dann nicht ein Engel, der Engel, der Gesandte. Dann sehen wir: Der Gesandte ist Gott.
Und darum wird in 1. Mose 16, wo das zum ersten Mal so vorkommt, dass „der Engel des Herrn“ erwähnt wird, dann spricht Hagar mit ihm, und plötzlich heisst es, dass Hagar mit Jahwe spricht, mit dem Herrn. Also mit Grossbuchstaben, mit dem Ewigen. Und da wird klar: Ach so, das bedeutet der Gesandte des Ewigen, und er selber ist auch ewig. Und das ist eben der Herr Jesus. Über vierzig Mal im Johannesevangelium. In diesem Evangelium wird er ja ganz besonders als Gott beschrieben, von Ewigkeit, als Schöpfer aller Dinge, schon in den ersten Versen. Da wird eben deutlich gemacht, dass der Herr Jesus vom Vater in die Welt gesandt wird. Über vierzig Mal wird es gesagt, dass er gesandt wurde, und damit macht das Johannesevangelium klar: Der Gesandte Gottes, der Gott ist, der der Jahwe ist, der Ewige im Alten Testament, das ist Jesus Christus.
Ja, und so heisst es hier: Der Engel Gottes rief Hagar vom Himmel zu und sprach zu ihr: Was ist dir, Hagar? Fürchte dich nicht. Also wirklich, es zeigt: Es ist eine familiäre Situation, die verbunden ist mit viel Hoffnungslosigkeit und Verdunkelung, was die Zukunft anbetrifft. Was wird aus denen? Es sieht aus, als ob die Zukunft abgeschnitten ist. Und genau da greift der Jesus ein. Mit einer Frage zuerst: Was hast du, Hagar?
Nicht wahr, das erste Mal, als sie floh, weil Sarah so hart war zu ihr, in 1. Mose 16, das war ja ganz ähnlich, da ging sie auch in die Wüste. Und dort begegnet ihr auch der Engel des Herrn, identisch mit dem Engel Gottes. Und welche Frage stellt er dort? Wie? Also jetzt wird man es nie mehr vergessen, bis ans Lebensende. Er sagt: Woher kommst du und wohin gehst du? 1. Mose 16, Vers 7 und 8, bitte, Christian!
Und der Engel fand sie an einer Wasserquelle in der Wüste, an der Quelle auf dem Weg nach Schur. Und er sprach: Hagar, Magd Sarais, woher kommst du und wohin gehst du?
Ja, das ist die grundlegendste Frage, die es gibt: Woher kommst du und wohin gehst du? Und wenn man das beantworten kann, dann weiss man wirklich, wo man steht. Aber die meisten Menschen, wenn man sie auf der Strasse fragen würde: Woher kommst du und wohin gehst du? Die haben keine Ahnung über ihren Ursprung. Sie meinen, das hätte etwas zu tun mit dem Tierreich. Wirklich? Und wohin gehst du? Die haben wirklich den Eindruck, das hat zu tun mit ... einmal in vielen Milliarden Jahren das ganze Universum verlöschen und in die Kältestarre zerfallen. Sie haben keine Ahnung, woher sie kommen, wohin sie gehen.
Also, es ist wie in der Frühzeit der Kirchengeschichte, als Missionare europäische Heiden besucht hatten. Sie waren zusammen in einem Raum, Fackeln waren angezündet, Fenster offen, nachts. Da kommt ein Vogel rein, er hat mehrere Runden gedreht, und dann ist er wieder weg. Und die Heiden haben den Missionaren gesagt: Wenn ihr uns erzählen könnt, wir sind so wie dieser Vogel, woher wir kommen und wohin wir gehen, dann wollen wir Christen werden. Und die Missionare haben ihnen erklärt, denn die Bibel gibt uns die Antwort, woher wir kommen, ganz besonders im ersten Buch erklärt, und wohin wir gehen, ganz besonders gut erklärt im letzten Buch. 1. Mose und Offenbarung, das ist es.
Also, Hagar: Woher kommst du und wohin gehst du? Nun, sie kam gerade aus riesigen, soliden Problemen, schon damals und auch jetzt wieder. Aber Gott stellt nicht diese Frage noch einmal, woher kommst du, wohin gehst du, sondern so schön: Was hast du, Hagar? Also, wo stehst du gerade jetzt? Und sie muss sich Rechenschaft ablegen. Darum stellt Gott auch uns Fragen, damit wir Rechenschaft ablegen über Dinge. Er sagt nicht einfach alles. Er hätte sagen können, wo Hagar steht, aber er sagt: Was hast du, Hagar? Du musst dir das selber überlegen.
Und dann dieser Trost: Fürchte dich nicht, denn Gott hat auf die Stimme des Knaben gehört. Da gibt er ihr klare Anweisungen: aufstehen, den Knaben nehmen, das Fassen bei deiner Hand, und Gott macht klar: Ich habe vor, der Sohn werde eine grosse Nation werden.
Und dann noch etwas so Erstaunliches in dieser hoffnungslosen Situation: Gott tat ihre Augen auf. In den schwierigsten Situationen kann Gott als Antwort, als Weg, die Augen öffnen. Da gibt es einen Wasserbrunnen in der Wüste, den sie nicht gesehen hat. Gott tut die Augen auf, sie sieht einen Wasserbrunnen, geht hin, füllt den Schlauch mit Wasser und gibt ihm zu trinken.
Und ihr wird nichts gesagt. Sie war wirklich Mutter und auch noch mit dem Patronen. Aber der Achtzehnjährige war ja völlig, völlig am Ende. Vorhin noch der überlegene Spötter, nicht wahr, gegenüber Isaak, und jetzt hier wirklich völlig am Boden, aber wirklich wörtlich am Boden. Und sie gibt ihm was zu trinken. Und dann heisst es: Und Gott war mit dem Knaben, und er wuchs heran.
Also Gott hat sich der Hagar angenommen und auch Ismaels, und er wurde ein richtiger Wüstenmensch. Er wuchs heran und wohnte in der Wüste und wurde ein Bogenschütze, und er wohnte in der Wüste Paran, und seine Mutter nahm ihm eine Frau aus dem Land Ägypten. Sie selber war Ägypterin, nicht wahr? Und damit war Ismael halbegyptisch. Also hätte man eben einen Gentest damals gemacht, das gab es halt noch nicht, heute könnte man das, und dann würde man feststellen, dass er eben zur typischen ägyptischen Haplogruppe gehört. Aufgrund der Gentests teilt man die Menschen ein in Haplogruppen, das kann man sich vorstellen: An einem Baum gibt es ganz viele Äste. Die verschiedenen Äste sind Haplogruppen. Aber bei ihm würde man also sehen, aus der Mutterlinie die typische ägyptische Haplogruppe, und als Halbegypter heiratete er eine Ägypterin.
Und damit hat Gott eben die Ismaeliter nicht vergessen. Ein Herz für Mission unter den Arabern, und das ist tief im ersten Buch Mose begründet. Also gerade die Menschen auf der saudischen Halbinsel, sie brauchen Christus.
Und wir gehen weiter, ab Vers 22, bitte, liest er uns vor bis 32.
Und es geschah zu dieser Zeit, da sagte Abimelech und Pichol, sein Heeroberster, zu Abraham: Gott ist mit dir in allem, was du tust. So schwöre mir nun hier bei Gott, dass du weder an mir noch an meinem Spross noch an meinen Nachkommen betrügerisch handeln wirst. Nach der Gnade, die ich dir erwiesen habe, sollst du an mir tun und an dem Land, in dem du dich als Fremder aufhältst. Da sprach Abraham: Ich will schwören. Abraham aber stellte Abimelech zur Rede wegen eines Wasserbrunnens, den Abimelechs Knechte mit Gewalt weggenommen hatten. Da sagte Abimelech: Ich weiss nicht, wer das getan hat, weder hast du es mir berichtet, noch habe ich davon gehört, ausser heute. Da nahm Abraham Schafe und Rinder und gab sie Abimelech, und die beiden schlossen einen Bund. Und Abraham stellte sieben Schaflämmer der Herde beiseite. Da sagte Abimelech zu Abraham: Was sollen diese sieben Schaflämmer, die du beiseite gestellt hast? Und er sagte: Die sieben Schaflämmer sollst du von meiner Hand annehmen, damit mir das zum Zeugnis sei, dass ich diesen Brunnen gegraben habe. Daher nannte man diesen Ort Beerscheba. Und Abimelech machte sich auf, und Pichol, sein Heeroberster, und kehrten in das Land der Philister zurück.
Danke, es geht mit Abraham weiter, und Gott hat Abraham gesegnet, und zwar auf so eindrückliche Weise, dass die Heiden rund um ihn herum sahen, dass der wahre Gott, der Gott Abrahams, wirklich in seinem Leben wirkte.
Man muss sich vorstellen: Abimelech war der König der Philister. Gut, die Philister muss ich vielleicht mal erklären. Zur Zeit von Abraham waren die nicht so wie die Philister später, ab 1250. Es gab ja zwei Einwanderungswellen von Philistern. Die Philister, das werden wir aus Karten zählen, kamen aus der Ägäis, also aus der zyprischen, zyklischen, ägäischen Welt, und wanderten zunächst in Ägypten ein. Dann finden sie den einfachsten Weg von Ägypten ins Land Kanaan. Das ist der Weg der Philister, das ist der Weg vom Nil-Delta entlang der Küste des Mittelmeers, und da kommt man ganz schnell in den Gazastreifen und das Gebiet dort herum. Dort haben die Philister dann eben Wohnsitz genommen.
Aber eben, es gab eine Einwanderungswelle schon vor Abraham, und darum trifft Abraham im Land Philister an. Aber um 1200 gab es eine ganz massive Einwanderungswelle aus der Ägäis, und diese Philister haben, ich habe das auch schon erklärt, darum ganz kurz einfach das gerade Schwert eingeführt. Damit hatten sie eine totale militärische Überlegenheit, noch aus anderen Gründen. Sie haben sich dann auch sehr stark auf Metallbearbeitung konzentriert und hatten von daher auch in der Waffenproduktion einen deutlichen Vorteil.
Und wir sehen am Ende der Richterzeit mit Simson, und danach kommt als nächster Richter, wer kommt nach Simson? Das ist der letzte Richter im Buch der Richter, aber die Richterzeit ist nicht am Ende. Wer kam nachher? Nein, noch vorher? Eli, der hohe Priester, das war der nächste, und dann Samuel. Und ständig in diesen Geschichten spielen die Philister eine unglaubliche Rolle als Todfeinde Israels aus dem Gebiet des Gazastreifens und darum herum. Todfeinde, aber so anders als zur Zeit von Abraham.
Aber eben, das sind die Philister im Zusammenhang mit der zweiten massiven Einwanderungswelle. Die waren Feinde bis schliesslich auch weiter in der Zeit von Saul. Auch da liegt Israel enorm unter dieser tödlichen Bedrohung, und David hat dann diese Überlegenheit der Philister gebrochen durch seine überwältigenden Siege nicht nur über die Philister, sondern auch über die Ammoniter, die Moabiter und so weiter und so fort.
Aber eben, damit man versteht: Die Philister zur Zeit von Abraham, die sind nicht gleich feindlich wie die späteren Philister. Und jetzt sehen wir diesen Philisterkönig Abimelech und seinen General Pichol, das heisst übrigens Mund aller, Pichol, Mund aller. Er war gewissermassen auch gerade noch der Sprecher für die Interessen seines Volkes. Und die zwei sagen: Gott ist mit dir in allem, was du tust.
Also Abraham war eine Art Missionar im Land. Sein Aufenthalt und auch dann der von Isaak und Jakob, das war von missionarischer Bedeutung. Und damit hat Gott diesen Völkern im Land Kanaan Gelegenheit gegeben, von ihrer Sünde umzukehren. Das erklärt auch, das ist die Rekapitulation, in 1. Mose 15 haben wir gelesen, wie Gott Abraham offenbart hat, im Traum, dass sein Same ein Fremdling sein wird, 400 Jahre, und dass schliesslich seine Nachkommenschaft unterdrückt werden wird als Sklavenvolk, aber schliesslich mit grosser Beute ausziehen wird und wieder hierher ins Land Kanaan zurückkehren würde. Und dort sagt Gott: Die Übertretung, die Sünde der Amoriter, das war das wichtigste kanaanäische Volk, stellvertretend steht Amoriter für alle Bewohner von Kanaan, die Sünde der Amoriter ist noch nicht voll.
Also Gott gab Jahrhunderte Zeit zur Umkehr. Und schliesslich, als dann Josua nach dem Auszug aus Ägypten und der Wüstenwanderung ins Land kam mit dem Volk Israel und die Kanaaniter bekriegte, war das Gottesgericht über diese Völker, die bis dahin diese Gnadenzeit von 400 Jahren nicht wahrgenommen hatten. Aber das Zeugnis war klar: Gott ist mit dir in allem, was du tust.
Und schauen wir mal, was wir lesen im Zusammenhang mit Abraham in Kapitel 23,6. Da sprechen die Hethiter, also die Hethiter im Land Kanaan, mit ihm. Lies du bitte 23,6:
Höre uns an, mein Herr! Du bist ein Fürst Gottes unter uns. Begrabe deine Tote in dem Auserlesensten unserer Gräber.
Ja, die Hethiter waren aber sehr wohl gesonnen. Abraham musste uns nichts bezahlen für den Friedhof für seine Frau, seine verstorbene Frau. Aber die sagen ihm: Du bist ein Fürst Gottes unter uns. Die haben schon realisiert, wer er war.
Und schauen wir später bei Isaak in Kapitel 26,29, da geht es wieder um die Philister, die einen Bund schliessen wollten mit Isaak. Lies du Vers 29:
Dass du uns nichts Böses antust, so wie wir dich nicht angetastet haben und wie wir dir nur Gutes erwiesen und dich haben in Frieden ziehen lassen. Du bist nun einmal ein Gesegneter des Herrn.
Tja, die legen das Zeugnis ab: Du bist, da können wir einfach nichts dazu sagen. Das bedeutet einmal: Du bist nun einmal ein Gesegneter des Herrn. Und da benutzen sie den Ausdruck Jahwe, also wirklich den Eigennamen des Gottes der Bibel. Ich weiss, ganz wichtig: Im Koran wird Gott Allah genannt, aber nie Jahwe. Das ist klar. Denn Allah im Koran ist nicht der gleiche Gott wie in der Bibel, und darum wird er auch nie Jahwe genannt. Aber die sagen ihm: Du bist nun einmal ein Gesegneter Jahwes.
Und so waren die Patriarchen wirklich Missionare, und die wurden beobachtet, und man hat wahrgenommen: Die stehen in Verbindung mit dem ewigen Gott.
Und nun: Diese Feststellung veranlasst Abimelech und sein General, einen Bund zu schliessen mit Abraham, und zwar nicht nur gerade für sie, sondern das ist interessant: Dieser König und dieser General, die hatten auch ein Anliegen für die nächsten Generationen. Das sind Herrscher, die das eigene Volk lieben und auch für eine Zukunft sorgen. Nicht wahr, das konnte niemand sagen von dem Ayatollah, dass er sein eigenes Volk liebt, sonst hätte er nicht Tausende abschlachten können von den eigenen Leuten. Und man kann auch nicht sagen, dass er gesorgt hätte für die Zukunft, nicht wahr, für die Gegenwart. Das Geld wurde gebraucht, um ein Atomprogramm zu fördern, das Geld wurde gebraucht, um ballistische Raketen zu produzieren, und das Volk hat eine Katastrophe erlebt, was die Volkswirtschaft anbetrifft.
Aber da sehen wir, wie dieser Abimelech sagt: So schwöre mir nun hier bei Gott, dass du weder an mir noch an meinem Sohn noch an meinem Enkel betrügerisch handeln wirst. Nach der Güte, die ich dir erwiesen habe, also ich war dir gegenüber loyal. Güte bedeutet hier Loyalität, chesed auf Hebräisch, sollst du an mir tun und an dem Land, in dem du dich aufhältst. Also die wollen sich sichern, dass es eine gute Nachbarschaft gibt mit diesem gesegneten Mann. Und Abraham hat auch ein Interesse an einer guten Nachbarschaft.
Da kann man sich selber fragen: Wie interessiert bin ich an einer guten Nachbarschaft, da wo ich wohne? Das ist ein praktisches Thema. Und die Frage: Erkennen die, dass wir mit dem lebendigen Gott in Verbindung stehen und haben ein Interesse, mit uns Kontakt zu haben, gerade deswegen?
Ja, und Abraham sagt dann etwas Interessantes. Noch was, Vers 25: Abraham aber stellte Abimelech zur Rede wegen eines Wasserbrunnens, den Abimelechs Knechte mit Gewalt weggenommen hatten. Da gibt es noch eine offene Rechnung. Und das ist jetzt auch wichtig: Abraham vertuscht das Problem nicht. Es gab ein Nachbarschaftsproblem. Aber die Frage ist, wie wir über Nachbarschaftsprobleme sprechen. Abraham sagt so und so, also da, das war nicht recht, was deine Untertanen gemacht haben, die haben da einen Brunnen mit Gewalt weggenommen. Und das zeigt: Gute Nachbarschaft bedeutet nicht, dass man die Probleme nicht bespricht. Aber es kommt darauf an, wie.
Er sagt: Ich will schwören, also mir ist es wichtig, dass wir da ein gutes Abkommen haben miteinander fürs Zusammenleben, aber schau mal, da ist ein Problem. Und jetzt interessant, Vers 26 nochmals: Er sagt auch, ich weiss nicht, wer das getan hat, weder hast du es mir berichtet, noch habe ich davon gehört, ausser heute. Da nahm Abraham Schafe und Rinder und gab sie Abimelech, und die beiden schlossen einen Bund.
Ja, also glücklicherweise kommt es ans Licht. Der König wusste gar nicht Bescheid, dass da in seinem Volk Unrecht geschehen ist. Er kann sagen: Es tut mir leid, also das war nicht meine Absicht, und ich wusste gar nichts davon. Aber er war froh, dass er informiert wurde, und so wurde das geklärt. Und Abraham ist bereit, einen Bund zu schliessen.
Und dann haben wir eben in Vers 28 gelesen: Abraham nimmt sieben junge Schafe der Herde. Abimelech ist erstaunt, Vers 29: Was willst du mit diesen sieben jungen Schafen? Und Abraham erklärt: Diese sieben jungen Schafe sollst du von meiner Hand annehmen, damit es mir zum Zeugnis sei, dass ich diesen Brunnen gegraben habe. Daher nannte man diesen Ort Beerscheba.
Ja, wie sollen wir jetzt Scheba übersetzen? Scheba heisst auf Hebräisch Sieben oder Schwur, beides. Ja, zwischen den Wörtern gibt es einen Zusammenhang, denn ein Schwur ist eben etwas, was bestätigt. Und das hängt damit zusammen, dass Abraham den Brunnen bestätigt hat mit sieben Schafen. Also zwischen der Zahl und dem Begriff Schwur gibt es einen Zusammenhang, und zwar eben, dass der Schwur durch sieben unterstrichen wird, vollkommen unterstrichen wird.
Und da sehen wir: Also die Sache mit dem Brunnen wird geregelt, er kriegt diesen Brunnen wieder zurück, den Brunnen von Beerscheba. Und Beerscheba heisst eben Brunnen, Beerscheba, Brunnen von Sieben oder Brunnen des Schwurs. Und so wurde diese gute Nachbarschaft eben geregelt, und zwar wirklich klar geregelt.
Und dann sehen wir, was darauf folgt. Lesen wir nochmals Verse 33 und 34, bevor wir Pause machen:
Und Abraham pflanzte eine Tamariske in Beerscheba und rief dort den Namen des Herrn, des ewigen Gottes, an. Und Abraham hielt sich noch lange Zeit als Fremder im Land der Philister auf.
Gut, jetzt ist das so geklärt, und es wird auch eben sehr deutlich, dass die Heiden erkennen: den Gott Abrahams, der mit Abraham war. Und wir sehen, Abraham macht etwas, was sichtbar war. Da bei Beerscheba pflanzte er eine Tamariske, und dort, also an einem markierten Ort, der wahrgenommen werden konnte, rief er den Namen des Herrn an. Man sieht im Deutschen Grossbuchstaben, da steht eben Jahwe, das ist der wahre Gott, der Gott der Bibel. Den Namen Jahwes ruft er an, und das war ihm wahrnehmbar. Er schämt sich nicht, dass er zu diesem Gott auch steht, und wird erklärt: Der Herr, das ist der ewige Gott.
Und es ist auch sehr schön, dass er ausgerechnet eine Tamariske pflanzte. Was ist das Besondere an einer Tamariske? Ja, weiter. Ja, sie liefert Schatten, aber was ist an diesem Schatten noch speziell? Es ist so: Die Blätter haben Salzdrüsen, und wenn die Tamariske eben in einem Boden wächst, der salzig ist, was eben gerade in Wüsten so sein kann, dann ist es so, dass das Salz dann über die Drüsen, das Salz wird ausgesondert, also die Überschüsse von Salz werden ausgesondert. Und das hat dann zur Folge, dass es in der Nacht eine Kondensierung der Feuchtigkeit der Luft gibt, und dann bilden sich Tropfen an den Blättern. Am Morgen, die Sonne geht auf, werden diese Tropfen verdunstet, und das Verdunsten ist ein exothermer Prozess. Das ist ganz interessant, das kennen wir alle, wenn man aus dem Bad kommt. Und es wird einem kalt. Warum wird es einem kalt? Ja, weil das Wasser verdunstet. Ja, warum wird es einem kalt? Weil es ein exothermer Prozess ist. Da wird nämlich die Energie für den Verdampfungsprozess des Wassers, der Verdunstungsprozess, wird dem Körper entzogen, und zwar die Körperwärme, und darum wird einem kalt. Aber diese Energie wird gebraucht für die Verdunstung. Und das gibt eine Abkühlung.
Darum unter der Tamariske in der Wüste, in Beerscheba, gerade am Rand der Wüste, ist es natürlich ideal und erwünscht. Es ist unter einer Tamariske deutlich kühler als unter einem anderen Baum. Also ganz wunderbar. Und es kommt noch dazu: Darum ist eben der Baum auch heute typisch in der Region von Beerscheba und produziert tiefe Wurzeln bis zum Grundwasser, also wie in Jeremia 17, der Gerechte, der mit einem Baum verglichen wird, und wenn die Dürre kommt, bleibt er grün, weil er tief verwurzelt ist. Und im Neuen Testament, in Epheser 3, wird gesagt, dass wir eben verwurzelt sein sollen in Christus. Also ein Baum, der wirklich einen wahren Gläubigen veranschaulicht, der Erfrischung geben kann in einer heissen Umgebung.
Und weiter ist es so, dass er sehr beliebt ist heute in Parks und Boulevards in Küstenstädten Israels. Er hat nämlich auch die Funktion von Windschutz, also wirklich ein Bild von einem Gläubigen, der für andere Windschutz ist, Erfrischung und der es aushält, auch wenn die Umstände schlecht sind und trotzdem mit dem Herrn verbunden den Zugang hat zum Grundwasser. Er toleriert dieser Baum sehr gut Trockenheit, Salz, Wind, arme Böden, sandige Böden oder Kalkboden, Kalkboden, und stabilisiert durch tiefes Wurzelwerk Dünen und Erosionsgebiete, wo Hänge drohen abzufallen, vermittelt Stabilität.
Wunderbares Bild, ein Bild von Abraham, der zu dem wahren Gott steht und ihn auch eben für die anderen wahrnehmbar bezeugt, indem er den Namen des Herrn, des ewigen Gottes, anruft. Und übrigens ist der Baum nicht nur wetterverträglich für die Wüste, er ist auch winterhart bis minus 15 Grad, die ganze Bandbreite, ob es jetzt um Hitze geht oder um Kälte, die Tamariske steht da. Also es lohnt sich wirklich, sich mit dem Baum zu beschäftigen, sobald man wieder einmal nach Israel geht oder nach Saudi-Arabien. Auch dort sieht man die Tamariske in der Wüste, oder Negev, Sinai, und das ist ein Baum, den vergisst man nicht mehr. Der ist für uns ein Vorbild: So sollten wir sein, hitzeverträglich, winterhart, und wir sollten eben so einen Windschutz geben, Erfrischung geben. Und er ist zu allem dazu pflegeleicht. Ja, da muss ich nicht mehr erklären.

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