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Wie mit Muslimen über Jesus reden?

Jesus im Koran
11.07.2020

Einführung: Ein persönlicher Zugang zum Gespräch mit Muslimen

Zum Schluss – und das wird dich, glaube ich, sehr interessieren – möchte ich dir einen Weg zeigen, wie du liebevoll mit Muslimen ins Gespräch kommen kannst. Ich werde dir zeigen, wie du dabei gewinnen kannst und wie du deine Überzeugung klar machen kannst, ohne dass du dafür ein umfassendes Faktenwissen brauchst oder etwas studieren und auswendig lernen musst. Das ist etwas, das du direkt nach diesem Video sofort anwenden kannst, wenn du möchtest, sogar heute noch.

Um Nachfolge zu verteidigen, mach dich Hashtag Bibelfit. Schau dieses Video unbedingt bis zum Ende, denn dort habe ich ein besonderes Geschenk für dich.

Weißt du, heute geht es um ein eher ernsteres Thema. Durch die Nachrichten und die vielen Kommentare, die ich von euch erhalte, ist mir vor kurzem erst richtig bewusst geworden, dass eine größere Anzahl von Leuten hier in dieser Social-Media-Community regelmäßig im Austausch mit Muslimen steht oder sogar selbst aus einem muslimischen Hintergrund kommt und Christen geworden ist. Dafür habe ich meinen tiefsten Respekt. Weißt du, was das kulturell und geistlich bedeutet? Das ist ein riesiger Schritt, den sich viele Menschen, die christlich aufgewachsen sind, oft gar nicht vorstellen können.

Immer wieder kam die Frage: Wie redest du als Christ mit deinen muslimischen Kollegen? Wie sprichst du mit deinen muslimischen Bekannten oder Freunden über Jesus? Deshalb habe ich am Ende dieses Videos noch ein paar ganz besondere Tipps für dich vorbereitet.

Bevor wir starten, will ich ganz ehrlich mit dir sein: Der Islam ist nicht mein Spezialgebiet als Theologe. Auch mein Arabisch ist weit davon entfernt, gut zu sein. Ehrlich gesagt ist mein Arabisch so grottenschlecht, dass es schlimmer ist, als wenn ein Bayer versucht, Sächsisch zu sprechen – es ist wirklich ganz grauenhaft.

Aber ich gebe mein Bestes und möchte dir ein paar direkte, pragmatische und sofort nutzbare Tipps mit auf den Weg geben.

Dafür schauen wir uns zuerst an, was wir von Muslimen lernen können und was viele Muslime häufig besser machen als wir Christen. Danach sehen wir uns an, warum es absolut richtig ist, mit Muslimen über Jesus zu sprechen. Drittens sprechen wir darüber, wie wir es besser nicht machen sollten – eine „Not-to-do“-Liste, die zeigt, warum das Gespräch häufig schiefgeht.

Und viertens, zum Schluss – und das wird dich, glaube ich, sehr interessieren – zeige ich dir einen Weg, wie du liebevoll und gewinnbringend mit Muslimen über Jesus reden kannst. Dabei kannst du deine Überzeugung klar machen, ohne dass du viel Faktenwissen brauchst oder etwas studieren und auswendig lernen musst. Das kannst du direkt nach diesem Video anwenden, wenn du möchtest, sogar heute noch.

Deshalb schau dieses Video bis zum Ende. An dieser Stelle lade ich dich herzlich ein, diesen Kanal zu abonnieren.

Was Christen von Muslimen lernen können

Eifer und missionarischer Einsatz

Erster großer Punkt: Was können wir als Christen von Muslimen lernen, und was machen viele Muslime besser als wir Christen häufig?

Das sind einige Punkte. Der erste ist der Eifer. Viele Muslime wollen die gesamte Welt mit dem Islam erreichen. Natürlich gibt es einzelne Extremisten, die das mit Gewalt versuchen. Solche Personen gibt es auch unter Christen. Die Mehrheit der Muslime verachtet jedoch diese Gewaltakte.

Wichtig zu wissen ist auch, dass die meisten Opfer von Terroranschlägen, die von Muslimen verübt werden, selbst Muslime sind. Das wird oft unterschätzt.

Ein weiterer Punkt, den wir in gewisser Weise fast bewundern können, ist die missionarische Tätigkeit vieler Muslime. Sie kommen aktiv auf andere zu, um sie von ihrer Weltanschauung zu überzeugen. Es gibt Hochglanzbroschüren in Flugzeugen mit dem Titel „Wie du Muslim wirst“, und es existieren große Influencer-Kanäle mit muslimischer Apologetik.

Aus meiner Sicht ist das eine ernstzunehmende und zu respektierende Konkurrenz zum Christentum. Wenn ich mir anschaue, wie schlecht wir als Christen in Deutschland im Vergleich dastehen, wie wenig wir missionarisch tätig sind und wie wenig wir häufig über unsere eigene Weltanschauung wissen, dann kann man nur sagen: Halleluja!

Ernsthaftigkeit und Konsequenz

Ein zweiter Punkt, den ich denke, viele Muslime besser machen als wir Christen, ist schlicht die Ernsthaftigkeit.

Weißt du, die Ernsthaftigkeit, mit der viele Muslime gegen diesen Wischi-Waschi-Pluralismus vorgehen: Deine Meinung, meine Meinung, es gibt verschiedene Wege, die zur Wahrheit führen, jeder hat seine Wahrheit – oh, ich kann es nicht mehr hören.

Und der Punkt, den ich bei vielen Muslimen am meisten bewundere, ist die Konsequenz.

Weißt du, der Islam ist eine allumfassende Weltsicht, die jeden Aspekt im Leben eines Muslims berührt, vielleicht sogar durchdringt. Ja, von der Kultur über die Sprache, über die Bildung, die Familie, die Politik bis hin zum Recht – alles.

Und das ist logisch, denn siehst du, wenn der Islam wirklich Recht hat, wenn der Islam wahr ist, dann ist das richtig so und dann sollte es auch so sein.

Aber das ist der Punkt: Ich denke nicht, dass der Islam wahr ist. Und ich denke, du solltest auch nicht glauben, dass der Islam wahr wäre.

Siehst du, es kann nicht beides gleichzeitig wahr sein – der Islam und das biblische Christentum. Denn beide behaupten Dinge, die sich widersprechen.

Es kann das eine wahr sein und das andere falsch. Es könnte theoretisch sein, dass wir als Christen falsch liegen – das wäre theoretisch möglich. Es kann auch das eine falsch und das andere wahr sein. Es könnten theoretisch auch beide falsch liegen, ja. Aber es kann nicht gleichzeitig wirklich und echt wahr sein.

Und warum du und ich mit Nachdruck davon überzeugt sein können, dass das biblische Christentum wahr ist, das habe ich für dich ganz kurz und kompakt zusammengefasst. So kannst du es an einem Abend auf dich wirken lassen.

Diese Zusammenfassung findest du im neuen Buch. Das kannst du gratis downloaden, zusammen mit Tipps für deine Gespräche mit Nichtchristen.

Pausiere dafür einfach jetzt das Video und klicke auf den Link in der Videobeschreibung. Das ist mein Geschenk an dich.

Die Notwendigkeit, mit Muslimen über Jesus zu sprechen

Zweiter großer Punkt: Warum sollten wir als Christen mit Muslimen über Jesus reden?

Es gibt manche, die sagen, das sei intolerant. Man solle jedem seine Meinung lassen und überhaupt. Und das stimmt auch. Die Frage ist nur, ob es hierbei wirklich nur um eine Meinungsfrage geht oder ob mehr dahintersteckt – möglicherweise etwas sehr Ernsthaftes.

Ich gebe dir mal zwei ganz flapsige Beispiele. Weißt du, ob Vanilleeis mit Karamell das leckerste Eis ist oder nicht, ist meiner Meinung nach eine reine Meinungsfrage. Du kannst zum Beispiel Schokoeis leckerer finden oder auch Erdbeereis – das ist eine Meinungsfrage. Sie trägt nichts Entscheidendes bei, ist nicht wichtig und nicht relevant.

Eine andere Frage ist aber, ob es hilft, sich gegen Covid-19 Desinfektionsmittel zu spritzen, wie manche Leute das machen. Ist das auch eine Meinungsfrage? Würdest du sagen: Nein, das ist keine Meinungsfrage. Entweder hilft es oder es hilft nicht. Es hat nichts damit zu tun, was du denkst, und es hat echte Konsequenzen, wenn du das tust.

Genau so ist es mit Islam und biblischem Christentum. Weißt du, es ist doch ganz klar, und ich glaube, wir als Christen sind an diesem Punkt manchmal ein bisschen verwirrt: Entweder das biblische Christentum ist nicht wahr, und dann ist es völlig irrelevant. Also, ich wiederhole noch mal: Wenn das biblische Christentum nicht wahr ist, dann ist es völlig irrelevant, und niemand von uns sollte Christ sein. Warum solltest du Christ sein? Warum sollte ich Christ sein, wenn das biblische Christentum eine Lüge, eine Phantasie oder ein unbegründetes Märchen wäre? Dann könnten wir auch Graf Dracula, Vishnu oder Spider-Man anbeten. Das wäre völlig irrelevant.

Oder aber das biblische Christentum ist wirklich und echt wahr. Dann ist es wahr und real für alle Menschen, an allen Orten und zu allen Zeiten. Aber was nicht geht, ist, dass wir sagen: Wir sind Christen und erzählen nicht anderen von Jesus. Das geht nicht. Entweder wir sind Christen und es ist wahr, dann sollten wir das tun, oder es ist nicht wahr, dann sollten wir selbst keine Christen sein.

Das ist ein ganz, ganz großer Punkt. Siehst du, wenn das biblische Christentum stimmt – und davon bin ich überzeugt –, dann haben du und ich so gesehen ein kolossales Problem. Denn dann sind wir von Haus aus erst mal Verbrecher und haben unsere Chance Gott gegenüber versaut. Sobald wir am Gerichtstag vor dem heiligen Gott stehen, der die Gerechtigkeit in Person verkörpert – das vergessen wir häufig –, dann erwartet uns ein böses Wort: die Hölle. Aus eigener Kraft können wir nichts tun, um daran etwas zu ändern.

Das ist, als ob ich angeklagt wäre wegen Steuerhinterziehung – ich bin es nicht, aber als Beispiel –, und dann sage: Ja, aber ich habe doch fünfzig Euro an Brot für die Welt gespendet. Dann sagt der Richter vielleicht: Aha, und das hast du also auch von der Steuer abgesetzt, oder wie? Ich übertreibe jetzt etwas. Oder ich bin angeklagt und sage: Ja, aber Herr Richter, ich bin doch ein liebevoller Papa. Dann sagt der Richter, wenn er einen schlechten Tag hat, vielleicht so etwas wie: Ja, das ist ja blöd, denn wenn nicht, vermissen deine Kinder dich jetzt umso mehr, während du im Knast sitzt.

Also verstehst du, das ist ein ganz, ganz wichtiger Zusammenhang. Deshalb brauchen wir Jesus, der dein und mein Bußgeld bezahlt hat und das dem Richter anbietet. Dieser Richter, Gott, wird das dann akzeptieren und uns freisprechen, solange wir wirklich einsehen, dass wir diese tiefe Vergebung brauchen und sie annehmen möchten, dass sie für uns gilt. So wirst du auch Christ.

Das ist unsere zweite und unsere allerletzte Chance. Solange wir, die schuldigen Verbrecher, aber nicht rechtsgültig freigesprochen sind, haben wir keine Chance. Wir stehen schuldig und ohne Anwalt, ohne Verteidigung vor Gott. Interessanterweise sieht der Koran das genauso. Und solange du am Yaum ad-Din, dem Gerichtstag, schuldig gesprochen wirst, willst du das nicht.

Wenn jetzt Leute zu uns sagen, dass wir Muslime tolerieren sollen und sie nicht missionieren sollen – das ist ja auch so ein Wort, das irgendwie in Verruf geraten ist –, verstehe ich gar nicht, wobei das denn bitteschön helfen soll. Stell dir mal einfach vor, du würdest am Gerichtstag gefragt, ob du etwas Schuldigendes zu deiner Verteidigung zu sagen hast, und antwortest: Ja, aber ich habe meinen muslimischen Mitangeklagten da drüben immer toleriert. Dann sagt der Richter, wenn er einen schlechten Tag hat, vielleicht so etwas wie: Oh, ist ja süß. Dann könnte er euch eine Zelle teilen und sagen: Schafft ihn weg.

Also, ich übertreibe das ein bisschen, aber nur leicht. Siehst du, jeder fünfte Mensch auf diesem Planeten, einer von fünf, wird in der einen oder anderen Ausrichtung dem Islam zugeordnet. Das heißt, jede Minute sterben neun Muslime. Neun Muslime sterben jede Minute und stehen ohne Jesus und ohne Freispruch schuldig vor Gottes Gericht.

Du kannst ja einfach mal unten auf den Timer dieses Videos schauen und dir überlegen, wie viele das seit Anfang dieses Videos sind. Und du und ich, wir wissen doch beide, was das heißt.

Deshalb habe ich eine ganz einfache Frage: Ist es denn am Ende nicht gerade sehr viel liebevoller, gerade mit Muslimen über Jesus zu sprechen?

Fehler vermeiden: Wie man nicht mit Muslimen über Jesus reden sollte

Dritter großer Punkt: Wie sollten wir nicht mit Muslimen über Jesus reden?

Für viele Muslime ist der Koran die höchste Autorität schlechthin. Daneben gibt es noch die Hadithe, also die Aussprüche des Propheten Muhammad, und die Sunna, das sind die Alltagsgewohnheiten und Rituale des Propheten Muhammad. Aus diesen wird auch abgeleitet, wie man sich zu benehmen hat. Häufig unterschätzen wir, was der Koran wirklich für Muslime bedeutet.

Vereinfacht gesagt ist es für Muslime so, dass es diesen ewigen Koran im Himmel gab. Es gab eine Buchwertung, und in der Nacht der Macht ist der Koran auf die Erde gekommen. Er ist sozusagen die Verkörperung oder der Ausdruck von etwas Himmlischem, von etwas Göttlichem. Das ist etwas ganz, ganz Wichtiges.

Wenn wir als Christen jetzt mit einer Bibel kommen, die überall unterstrichen und markiert ist – so wie meine Bibel jetzt aussieht, die schon von hinten auseinanderfällt und mit Panzertape zusammengehalten wird – dann wirkt das auf viele Muslime sehr dubios. Das sollten wir vermeiden.

Wenn ich also weiß, dass ich heute mit Muslimen über Jesus sprechen werde, nehme ich nicht meine abgenutzte Bibel, sondern eine, die ein bisschen ordentlicher aussieht und etwas her macht. Ebenso ist es keine gute Idee, den Koran einfach zu übergehen oder zu ignorieren. Das kannst du dir völlig sparen.

Es ist auch keine gute Idee, eine historisch-kritische Exegese am Koran zu betreiben. Rein historisch gibt es viele Fragezeichen bezüglich der Zuverlässigkeit des Korans, das darf man sagen. Und rein historisch-wissenschaftlich betrachtet sprechen viele Punkte für die Vertrauenswürdigkeit des Neuen Testaments. In einem rein akademischen Diskurs zwischen Bibel, Neuem Testament und Koran sieht die Sache sehr gut für das Neue Testament aus.

Aber meistens haben wir mit Muslimen keinen rein akademischen Diskurs. Deshalb kannst du dir eine solche Diskussion meistens sparen. Nach meiner Erfahrung wird dein Gegenüber im besten Fall mit dir eine historische Diskussion über das Neue Testament anfangen. Ganz ehrlich: Die meisten Christen können das nicht aus dem Stegreif beantworten und nicht belegen. Wahrscheinlich wird das Thema dann einfach wohlwollend ignoriert.

Was solltest du noch wissen? Vielen Muslimen wurde erzählt, dass Christen sehr fehlgeleitet sind. Sie würden an die Trinität glauben, also dass Gott drei in einem ist: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Das stehe angeblich gar nicht in der Bibel. Außerdem hieße es, Jesus sei angeblich gar nicht göttlich gewesen, hätte das nie von sich behauptet und sei nie so aufgetreten. Das lässt sich aber ganz anders sehen.

Viele Muslimen wurde auch erzählt, dass das Neue Testament verfälscht sei. Wenn Muslime mir sagen, das Neue Testament oder das Evangelium sei verfälscht, frage ich immer zurück: Wo denn? An welchen Stellen? Nennen wir mal die zwei härtesten Stellen, an denen die Verfälschung am offensichtlichsten sein soll. Dann kommt meistens keine gute Antwort.

Viele Dinge, die aus unserer christlichen Sicht Selbstverständlichkeiten und Grundlagen sind, werden von muslimischen Gesprächspartnern komplett negiert. Dann denkst du vielleicht: Wie soll ich denn überhaupt mit jemandem reden, ohne eine gemeinsame Grundlage? Das ist ja noch schlimmer als mit Atheisten zu reden. Da bin ich mir nicht so sicher.

Deshalb möchte ich dir jetzt erzählen, wie du es machen kannst. Das sage ich auch meinen Mitarbeitern in meinem normalen, säkularen Tagesjob immer: Geh nicht von dir aus. Versuch nicht, deine Welt dem anderen überzustülpen. Hilf dem anderen stattdessen zu sehen, wie er seine Weltsicht verbessern kann.

Geh nicht von dir aus, sondern von ihnen. Benutz die Vokabeln, die sie benutzen. Benutz die gedanklichen Konzepte, die ihnen vertraut sind. Sprich über Dinge, die sie bereits kennen.

Deshalb möchte ich dir einen Weg vorschlagen, wie ich mit Muslimen über Jesus reden würde.

Okay, wie kannst du also mit Muslimen über Jesus reden?

Praktische Tipps: Wie du mit Muslimen über Jesus reden kannst

Viele Muslime sprechen von sich aus gern über Religion und Glauben, was schon einmal ein guter Anfang ist. Du kannst sie einfach danach fragen, zum Beispiel: „Was hat es eigentlich mit dem Koran auf sich?“ Das ist eine legitime Frage, auf die verschiedene Antworten kommen können.

Oft hört man, dass der Koran das heilige Buch der Muslime ist und für sie sehr wichtig ist. Er darf niemals auf den Boden gelegt werden und sollte am besten im ursprünglichen Arabisch gelesen werden, um eine Verfälschung von Gottes Wort zu verhindern. Die Frage der Verfälschung ist für viele Muslime ein zentrales Thema.

Es gibt einige Koranstellen, die dein Gesprächspartner möglicherweise ansprechen könnte. Eine davon ist Sure 10,64. Dort heißt es: „La tabdila li kalimati lahi“ – Gottes Worte sind unveränderlich. Eine weitere wichtige Stelle ist Sure 6, wo es heißt: „Wa la mubaddila li kalimatillahi“ – es gibt keinen, der Gottes Worte verändern kann. In derselben Sure wird das noch einmal zusammengefasst: „La mubaddila li kalimatihi“ – niemand kann Gottes Worte verändern. Der Koran hält also eindeutig fest, dass Gottes Worte nicht verfälschbar sind. Es gibt noch weitere Stellen dazu.

Du könntest deinen Gesprächspartner auch fragen, was der Koran eigentlich über Jesus sagt. Jesus heißt auf Arabisch Isa. Eine mögliche Sure, auf die du eingehen könntest, ist Sure 19, in der von der wunderbaren Geburt Jesu die Rede ist. Er wird von einem Engel angekündigt und von der Jungfrau Maria geboren. Spannend ist vielleicht auch die andere Stelle in Sure 19, wo es heißt, dass Isa, also Jesus, sagt: „Ich bin ein Diener Gottes. Gott hat mir das Buch gegeben“ – gemeint ist das Evangelium. „Das Evangelium hat mich zu einem Propheten gemacht. Er gab mir seinen Segen, damit ich ein Gesegneter bin.“ Das zeigt eine sehr hohe Wertschätzung für Jesus im Koran, mehr als für praktisch alle anderen Menschen.

An einer anderen Stelle, in Sure 3, heißt es vereinfacht gesagt, dass Jesus sagt: „Ich bin ein Bestätiger der Tora, also der Schrift, die vor mir da war, und ich bin zu euch gekommen, um einen Teil von dem zu erlauben, was euch verboten war. Ich bin mit einem Zeichen von eurem Herrn gekommen. So fürchtet Gott und gehorcht mir.“ Der Koran sagt also, dass Jesus uns auffordert, ihm zu gehorchen.

Eine weitere Stelle findet sich in Sure 5, wo Gott zu Jesus spricht: „Jesus, Sohn der Maria, ich habe dich die Schrift und die Weisheit gelehrt, die Tora und das Evangelium.“ Das Evangelium heißt auf Arabisch Injil, also das, was wir als Neues Testament bezeichnen oder zumindest den Kern davon. Gott sagt weiter, wie Jesus mit seiner Erlaubnis die Blinden und Aussätzigen heilte und die Toten erweckte – zum Beispiel die Auferweckung von Lazarus im Johannesevangelium. Außerdem hielt Jesus mit Gottes Erlaubnis die Kinder Israels davon ab, ihm zu schaden, als er mit deutlichen Zeichen zu ihnen kam. Diese Zeichen bestätigen, dass Jesus ein Gesandter Gottes ist.

Du kannst deinen Gesprächspartner auch darauf ansprechen, was der Koran selbst – also nicht spätere muslimische Ausleger, sondern der Koran selbst – über die Bibel sagt. So musst du nicht sagen: „Ich habe mal in einem YouTube-Video gesehen…“ Solche Diskussionen bringen oft nicht viel. Es klingt vielleicht blöd, wenn ich das sage, aber es ist besser, direkt im Koran nachzuschauen. Vielleicht kennt dein Gesprächspartner die Stellen sogar selbst.

Zum Beispiel heißt es in Sure 29,46: „Voila, la tutschadilu alal kitabi“ – streitet euch nicht mit dem Volk der Schrift. Damit sind Juden und Christen gemeint, weil sie eine schriftliche Offenbarung von Gott haben. Das ist wirklich bemerkenswert.

Noch deutlicher ist es in Sure 4, wo es heißt: „Wa man jakfur bilahi wa ma la ikatihi wa kutubihi warussalihi wal yaumi al-achri fa’ad dal dalan ba’ida.“ Übersetzt bedeutet das: „Wer nicht an Gott, seine Engel, seine Bücher – darunter die Tora und das Evangelium – und seine Gesandten glaubt, dazu zählt auch Isa, Jesus, und an den Jüngsten Tag, der ist wahrlich weit irregegangen und fehlgeleitet.“ Das ist sehr bemerkenswert.

Du kannst deinen Gesprächspartner auch auf Sure 10 ansprechen, wo es heißt: „Fa’in kunta fi shakin mima anzalna illa ikka al-adhina yakra’una al-kitaba min qablika.“ Das bedeutet: „Falls du im Zweifel bist über das, was wir dir, Muhammad, offenbart haben, dann frage diejenigen, die vor dir die Schrift gelesen haben.“ Viele Ausleger verstehen diese Stelle so, dass der Koran sagt, falls du unsicher bist, was im Koran steht und wie es zu verstehen ist, dann frage Juden und Christen. Sie werden dir helfen, den Koran zu verstehen.

Eine weitere wichtige Stelle ist Sure 2, wo es heißt: „Wala basati utia Musa wa Isa wa ma utia anabiyuna min rabbihim la nufarriqu baina ahadin minhum.“ Sinngemäß bedeutet das: „Wir glauben an Gott und an das, was uns herabgesandt wurde, an das, was Abraham, Ismael, Isaak, Jakob und den Stämmen Israels gegeben wurde, an das, was Moses gegeben wurde – die Tora, deren Höhepunkt die Zehn Gebote sind – und an das, was Jesus gegeben wurde, das Evangelium, und an das, was den Propheten von ihrem Herrn gegeben wurde. Wir machen keinen Unterschied zwischen ihnen.“ All diese Schriften stehen laut Koran auf einer Stufe und sind gleich wahr.

Der Koran geht sogar noch weiter. Er sagt, dass zu Muhammads Zeiten, also im siebten Jahrhundert, die Bibel – bezogen auf das Alte Testament und die Gebote – verlässlich war und nicht verfälscht. In Sure 5 heißt es: „At-Tauratu fihil hukmu Allahi.“ Die Tora enthält Gottes Richtspruch. Viele interpretieren das so, dass die Tora verlässlich ist. Es würde auch keinen Sinn ergeben, dass dieser Vers im Koran steht, wenn die Tora verfälscht wäre.

Und es wird noch besser: Kurz danach steht im Koran: „Wal-ja’umu alladhina alladhina al-injili bima anzalla Allahu fihi.“ Die Leute des Evangeliums, also wir Christen, sollen sich nach dem richten, was Gott im Evangelium offenbart hat. Warum sollte der Koran das sagen, wenn das Evangelium völlig verfälscht und nicht verlässlich wäre?

Einer der wichtigsten Verse im Koran für Christen ist folgender: „Wa anzalna ilayka al-kitaba bil-haqqi musaddiqan lima bayna yadayhi mina al-kitabi.“ Sinngemäß heißt das: „Wir haben dir, Muhammad, das Buch mit der Wahrheit herabgesandt, das das bestätigt, was vor ihm an Schriften da war.“ Also bestätigt der Koran die Tora und das Evangelium.

Die Frage ist: Wenn der Koran sagt, dass er geschickt wurde, um die Offenbarung des Evangeliums zu bestätigen, wie kann dann das Evangelium völlig falsch sein? Das ist eine große Sache. Wenn ein Muslim behauptet, dass die Schriften des Evangeliums und der Tora verfälscht sind, hat er ein großes Glaubwürdigkeits- und Logikproblem. Er müsste entweder sagen, dass Gott nicht in der Lage ist, sein unverfälschliches Wort zu schützen – was der Koran aber verneint – oder dass man dem Koran nicht trauen soll, was er natürlich nicht tun wird.

Logisch betrachtet: Warum sollte Gott laut Koran den Leuten des Buches, also den Christen, ausdrücklich befehlen, verfälschten Schriften zu folgen? In Sure 5 heißt es: „Qul ja’alu al-kitaba lastum ‘ala shay’in hatta tuqimu at-taurata wal-injila.“ Das bedeutet: „Sag den Leuten der Schrift, ihr steht auf nichts, ehe ihr nicht die Tora und das Evangelium in die Tat umsetzt.“ Der Koran befiehlt also ausdrücklich, dass wir uns an das Evangelium halten sollen.

Wenn Muslime dann sagen, das Evangelium sei inzwischen verfälscht, ist das historisch, archäologisch und wissenschaftlich widerlegt. Das Neue Testament, das wir heute haben, entspricht den Manuskripten aus der Zeit Mohammeds. Laut Koran ist das Neue Testament also wahr und die Tora, die wir als Altes Testament kennen, ebenfalls.

Würde dein muslimischer Gesprächspartner etwas anderes behaupten, müsste er den Koran selbst widersprechen und wegdiskutieren. Fairerweise muss man sagen, dass manche Muslime einräumen, das Neue Testament sei korrekt, aber nur falsch verstanden. Aus meiner Sicht ist das sogar gut für unsere Argumentation. Denn dann müssten sie im Neuen Testament selbst nachweisen, dass die Mehrheit der Christen, die dem Allgemeinen Glaubensbekenntnis von Nicäa folgen, das Neue Testament falsch verstehen. Und das wird nicht passieren.

Denk daran: Sobald jemand etwas behauptet, ist es nicht automatisch deine Aufgabe, ihn zu widerlegen. Zuerst muss er seine Behauptung belegen. Und wie soll er das tun? Er müsste sagen, er versteht das Neue Testament besser als die Christen und besser als das Konzil von Nicäa. Das glaube ich nicht.

Zusammengefasst: Im Koran heißt es in Sure 15: „Tilka al-ayatu al-kitabi wa qur’anin mubin.“ Das bedeutet, der Koran ist gekommen, um die Dinge klarzumachen. Er bezeichnet sich selbst als das deutliche, klar verständliche Buch. Der Koran macht also klar, dass die Bibel zumindest nicht falsch ist.

Das ist nicht unbedingt, um jemanden zu überzeugen, sondern um deinen muslimischen Gesprächspartner konstruktiv nachdenklich zu machen. Vielleicht ist das, was er über die Bibel gehört hat, gar nicht wahr.

Vielleicht denkst du jetzt: „Ich muss nichts auswendig lernen, ich muss nicht studieren, und jetzt kommt hier Arabisch und Exegese.“ Ja, das stimmt. Diese Dinge, die ich gerade gesagt habe, sind mehr für dich im Hinterkopf, um sie zu wissen. Wenn du willst, speichere dir das Video ab, zum Beispiel auf YouTube oder Instagram, dann kannst du später nochmal darauf zugreifen und die Sachen parat haben. Es ist nützlich, das zu wissen – ein cooles „Nice to have“, aber kein Muss.

Warum? Weil du mit vielen Muslimen gar nicht unbedingt exegetische Diskussionen führen musst. Du kannst ganz praktisch vorgehen. Das will ich dir jetzt zeigen – konkret und ohne, dass du irgendwas auswendig lernen oder stumpf nachplappern musst. Es geht darum, über die Dinge zu reden, die wirklich wichtig sind, und über das Gewissen zu sprechen.

Das funktioniert so: Sprich mit einem Muslim über das, was er bereits kennt und wertschätzt – das Gesetz, das Mose gegeben wurde, die Tora. Sprich mit ihm über die Gebote, deren Höhepunkt die Zehn Gebote sind. Kein rechtgläubiger Muslim wird bestreiten, dass diese gültig sind.

Meine Empfehlung: Mach es, wie Jesus es beim reichen Jüngling gemacht hat, und geh mit ihm ein paar Gebote durch. Das ist fundamental wichtig, denn das Evangelium – die gute Nachricht von der Vergebung durch Jesus – ist nur dann eine gute Nachricht, wenn ich die schlechte Nachricht meiner Schuld verstanden habe. Was soll eine gute Nachricht sein, wenn ich nicht weiß, dass ich schuldig bin?

Wenn du zum Herrn kommst und sagst: „Markus, ich vergebe dir“, würde ich fragen: „Wofür denn?“ Das ergibt keinen Sinn ohne das Gesetz, ohne die Gebote. Um das zu erkennen, brauchst du das Gesetz.

Dabei ist wichtig: Wenn du nicht den richtigen Ton triffst, klingt das hart und lieblos, weil das Thema ernst ist. Der Ton macht die Musik. Du kannst einleiten mit: „Lieber muslimischer Gesprächspartner, danke für das reflektierte Gespräch bisher. Darf ich dir eine persönliche Frage stellen?“ Manche sagen nein, die meisten ja.

Dann fragst du zum Beispiel: „Mich würde interessieren, wie ernst es Allah mit seinem Wort ist.“ Du sagst „Allah“, weil das der Begriff ist, den er kennt und versteht.

Wenn du die Erlaubnis hast, persönliche Fragen zu stellen – bitte vorher Taktgefühl zeigen! – dann stell ihm ehrliche Fragen, von Mann zu Mann, zum Beispiel:

„Was glaubst du, hast du mehr oder weniger als zehntausend Lügen in deinem Leben erzählt?“ Die Antwort variiert, aber es kommt eine Antwort.

Dann fragst du: „Wäre es falsch, wenn Allah dich als Lügner sehen würde?“ Er wird meist sagen: „Nein, das wäre nicht falsch.“

Dann fragst du weiter: „Unabhängig von der Anzahl, wie viele Dienstleistungen oder Gegenstände hast du in deinem Leben schon gestohlen?“ Auch hier bekommst du eine Antwort.

Dann: „Wäre es falsch, wenn Allah dich als Dieb sehen würde?“ Meist wird er sagen: „Nein, das wäre nicht falsch.“

Dann gehst du auf die vertikale Ebene: „Isa, also Jesus, sagt, wer eine Frau, die nicht seine ist, begierlich ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch begangen.“ Lass das erst einmal sacken.

Wenn das Gespräch von Mann zu Mann ist, kannst du fast augenzwinkernd sagen: „Hey Mann, solche begierlichen Blicke oder Pornos sind dir natürlich vollkommen fremd.“ Die meisten Männer werden ehrlich antworten: „Ja, ich weiß, ich versuche aufzuhören, es ist nicht richtig.“

Der letzte Punkt ist für Muslime gut greifbar: Frag ihn, ob er jemals Allahs Namen respektlos gebraucht hat. Moses sagt, wer Allahs Namen respektlos ausspricht, begeht eine große Sünde – Allah zu entehren. Das ist im Islam eine schwere Sünde, viel ernster als im Christentum. Die meisten Muslime werden sagen: „Natürlich nicht.“ Nach dem Gesetz Mose steht darauf die Todesstrafe.

Dann fragst du: „Klingt dir das bekannt?“ Er wird meist sagen: „Ja, ich habe schon mal den Namen Gottes als Schimpfwort benutzt, das sollte ich nicht tun.“ An dieser Stelle kannst du abbrechen, denn das ist repräsentativ für viele andere Gebote, die Muslime aus der Tora akzeptieren.

Dann sagst du: „Siehst du, das waren vier Gebote, die Allah Mose gegeben hat und die der Koran bestätigt. Angenommen, Allah beurteilt dich am Tag des Gerichts nach diesen Geboten – wirst du dann schuldig oder unschuldig sein?“ Die ehrliche Antwort von jedem ist: „Schuldig.“

Du kannst noch weiter fragen: „Ist das für dich Paradies oder Hölle?“ Meist wird er sagen: „Wohl nicht Paradies.“ Lässt ihn das kalt? Meist nicht.

So bewegst du dich auf dem Boden der Bibel, des Neuen Testaments und des Korans gleichzeitig. Das ist in Ordnung, wenn sein Einverständnis vorausgesetzt ist. Der Ton macht die Musik.

Wir haben ihm gerade den Spiegel der Gesetze vorgehalten, die vom Koran und der Bibel bestätigt werden. Diese Gesetze sind es, nach denen Gott, also Allah, ihn beurteilt. Wir haben jede sachliche Begründung, sein trügerisches Gefühl von Sicherheit konstruktiv zu hinterfragen.

Nichts ist schlimmer, als wenn Menschen denken, das Leben nach dem Tod wird schon gut sein – und dann stehen sie schuldig vor dem heiligen Richter. Das kann ich mir nichts Schlimmeres vorstellen.

Dieses trügerische Gefühl von Sicherheit kommt oft daher, dass Menschen ihre Schuld verdrängen. Oder sie hoffen, schlechte Taten durch gute ausgleichen zu können. Das Problem ist, dass niemand im Koran genau weiß, wie gut und böse Taten gewichtet werden.

Das ist ein wichtiger Punkt, der viele Muslime umtreibt. Sie können sich nicht sicher sein, was passiert, und das treibt viele fast in den Wahnsinn.

Du kannst mit ihnen wieder in den Koran schauen, zum Beispiel in Sure 23: „Fa man thaqalat mawasinuhu fa ula’ika humu al-muflihun wa man khaffat mawasinuhu fa ula’ika al-dinna khasiru anfusahum fi jahannama khalidun.“ Das bedeutet: „Dann werden diejenigen, deren Waagschalen schwer sind, erfolgreich sein. Diejenigen aber, deren Waagschalen leicht sind, werden sich selbst verlieren und ewig in der Hölle bleiben.“

Deshalb ist es unsere Aufgabe als Christen, unseren muslimischen Gesprächspartnern zu zeigen, dass ihre Zweifel gerechtfertigt sind. Lass das mal sacken. Das sollten wir taktvoll und liebevoll tun, aber auch auf den Punkt bringen.

Wie liebevoll wäre es, wenn das biblische Christentum wahr ist, und er geht ohne Vergebung direkt in die Hölle? Ich glaube, das wissen viele Menschen instinktiv. Echte Rettung kann nur durch echte Vergebung geschehen – durch einen echten Freispruch. Das ist ein Geschenk Gottes. Du kannst es nicht kaufen, nicht erarbeiten, nicht verdienen. Du kannst es nur als Geschenk bekommen.

Deshalb brauchst du einen Erlöser, und deswegen hat Allah auch Isa geschickt. Du kannst es zum Beispiel mit finanziellen Schulden vergleichen: Es gibt jemanden, der bereit ist, deine Schulden zu zahlen und mit dir zu tauschen. Isa hat sie sogar schon bezahlt und bietet dir diese Zahlung an. Der Richter ist bereit, diese Zahlung anzunehmen, um dem heiligen Gesetz, das der Koran bestätigt, Genüge zu tun und dich freizulassen.

Das ist deine Chance, deine zweite und einzige Chance. Sobald dein Gesprächspartner das verstanden hat, frag ihn, wann er sich mit Gott versöhnen möchte. Wenn er sagt: „Jetzt“, „Heute“ oder „Sehr bald“, dann frag ihn, ob du mit ihm beten darfst.

Besorge ihm danach eine leicht verständliche Bibel, die auch gut aussieht – zum Beispiel die Gute Nachricht Bibel oder Hoffnung für alle. Diese Übersetzungen sind nicht wörtlich, aber man versteht beim ersten Lesen, worum es geht.

Ermutige ihn, täglich darin zu lesen und mit dem Markus-Evangelium zu beginnen. Sobald er wieder Kontakt hat, biete ihm an, ihm zu helfen, eine bibeltreue Gemeinschaft zu finden, in der er geistliche Nahrung und Stärkung bekommen kann.

Abschließende Gedanken und Einladung

Ein letztes Wort, bevor ich am Ende des Videos noch etwas sehr Cooles für dich habe:

Weißt du, es ist gut, richtig und wichtig, Muslime auf Jesus anzusprechen. Gleichzeitig solltest du aber nicht unterschätzen, wie viel geistige Energie das deinen Gesprächspartner kosten kann. Es ist sehr wichtig, Mitgefühl zu zeigen.

Ganz häufig wird Muslimen beigebracht, dass der Islam die ultimative Ausprägung von Monotheismus ist, also die Annahme, dass es nur einen Gott gibt. Schon der Anschein, das in Frage zu stellen – zum Beispiel indem Jesus als Gott in Menschengestalt gesehen wird – gilt im Islam als Schirk, also als Beigesellung. Das bedeutet, man würde Gott sozusagen etwas an die Seite stellen.

Das ist die mitgrößte Sünde überhaupt. Manche muslimische Exegeten sagen sogar, sie könne gar nicht vergeben werden und würde praktisch die Hölle garantieren. Für viele Muslime ist das ein Riesenthema. Deshalb habt bitte etwas Nachsicht.

Lass dich nicht auf theologische Debatten über die Trinitätslehre oder Ähnliches ein. Bleib wirklich bei dem, was für deinen Gesprächspartner immens wichtig und dringend ist: seine Schuldfrage, seine Erlösung und seine Vergebung. Bleib bei der Hauptsache.

Die Hauptsache ist, dass es hauptsächlich um die Hauptsache geht – und das ist das Thema Versöhnung.

Ich habe dir versprochen, dass ich noch etwas sehr Cooles für dich habe – und das stimmt. Du kannst dir hier unter diesem Video kostenlos mein neues Kurzbuch mitnehmen: „Kein Gott ist auch keine Lösung“. Die ersten Leser haben es dafür gelobt, dass es kurz, verständlich und auf den Punkt ist. Du kannst es leicht an einem Abend durchgehen, ohne großes Vorwissen.

Das Coole ist: Solange du es dir über diesen Link hier im Video holst, erhältst du dazu eine interaktive Checkliste mit einem kostenlosen Videotraining von mir für deine Gespräche mit Nichtchristen.

Klicke einfach jetzt auf den Link – es ist mein Geschenk an dich.