Generierte Mitschrift
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Der Blick auf das Ende als Ausgangspunkt
Schönen guten Morgen auch von mir.
Ich glaube, der Christian hat ja an etwas ganz Spezielles gedacht bei dem kühlen Getränk. Das hat er sich nicht sagen brauchen. Limo, genau, ja, ja.
Du durftest einmal das Bild hinsenden an die Wand. Ja, die meisten hatten das letztes Jahr mitbekommen: der Tod von Queen Elisabeth, die Beerdigung und so weiter. Der Sarg wird nach vorne getragen, und das war sicherlich ein bisschen pompöser, als es wahrscheinlich bei dir und mir ablaufen wird.
Aber eine Sache haben wir mit ihr gemeinsam: Wir werden alle irgendwann in so einer Kiste landen. Irgendwann liegst auch du und ich da drin. Du bist die Person im Sarg.
Und ich möchte dich herausfordern, dir den Moment vorzustellen, wo vielleicht die Gemeinde hier, vielleicht deine Freunde, deine Kollegen um deinen Sarg stehen und die Grabrede über dein Leben gehalten wird. Grabreden beinhalten in der Regel auch ein bisschen, dass das Leben der Person zusammengefasst wird. Zumindest dann, wenn die Person beerdigt wird, die auch gestorben ist. Manchmal wird da ja auch eine andere beerdigt, bei manchen Grabreden. Aber stell dir vor, dass deine Grabrede gehalten wird.
Was bleibt da stehen, wenn dein Leben zusammengefasst wird? Was würdest du selbst, wenn du ehrlich bist, über dein Leben sagen? Meist kommt da zum Vorschein, was im Zentrum deines Lebens stand.
Warum fange ich damit an? Weil wir uns mit Josia beschäftigen wollen. Und am Ende vom Leben Josias hält quasi der Autor der Königsbücher so eine Art Grabrede. Das Pferd jetzt quasi von hinten auf, dass ihr nämlich von dem Ende herkommt und da einmal reinschaut. Da könnt ihr 2. Könige 23 aufschlagen. Da bekommen wir die Zusammenfassung über das Leben von Josia.
Vielleicht vorweg: Ihr habt das in der Gemeindegruppe gelesen, die vier Kapitel. Wer sich einlesen konnte, der hat heute auf jeden Fall einen Vorteil, weil ich habe das von vornherein ausgeschlossen, dass wir vier Kapitel durchlesen, wenn wir jetzt über das Leben von Josia reden. Wir werden jetzt immer wieder auf die wichtigsten Punkte in seinem Leben reinspringen und jetzt eben von hinten die Grabrede quasi, die der Autor der Königsbücher hält, die Zusammenfassung über das Leben von Josia, was dort stehen bleibt, die Quintessenz seines Lebens.
2. Könige 23,25:
Vor Josia gab es keinen König wie ihn, der zu dem Herrn umgekehrt wäre mit seinem ganzen Herzen, mit seiner ganzen Seele und mit seiner ganzen Kraft, nach dem ganzen Gesetz des Mose. Und auch nach ihm ist seinesgleichen nicht aufgestanden.
Lass das kurz mal sacken, was hier steht, was hier über das Leben von Josia zusammengefasst wird. Er sagt hier nicht irgendwie: Ja, der hat ganz gut gelebt. Sondern er sagt: Es gab vor ihm und nach ihm keinen König, der so sehr mit seinem ganzen Leben für Gott gelebt hat.
Wer richtig aufgepasst hat, der hat natürlich das größte Gebot, was im fünften Mose schon zusammengefasst wird, im Hinterkopf: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, mit deiner ganzen Kraft, also mit allem, was dich ausmacht. Und es wird hier beschrieben, dass Josia so gelebt hätte.
Um uns das kurz bewusst zu machen: In der Linie der Könige ist er ziemlich am Ende, einer der letzten Könige von Juda. Da stehen Leute wie David vor ihm, da stehen Leute wie Hiskia vor ihm und so weiter. Damit habt ihr die Top drei der jüdischen Könige schon mal im Blick. Und über Josia wird gesagt: Es gibt keinen, der so sehr für Gott gelebt hätte.
Wie wurde das im Leben von Josia sichtbar? Und weitergedacht: Was müsstest du leben, auf was müsstest du dein Leben ausrichten, damit über dein Leben auch so eine Grabrede gehalten werden kann, dass, wenn wir als Gemeinde mal vor deinem Grab stehen, sagen können: Er hat von ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit seiner ganzen Kraft sein Leben nach Gott ausgerichtet.
Was hat Josia getan, dass das passiert ist? Zunächst war ich davon aus, dass nicht jeder die vier Kapitel gelesen hat. Deshalb einmal ein kurzer Zeitraffer über sein Leben, damit ihr einen Blick darüber habt.
Josia wird total jung König, wahrscheinlich mit acht Jahren. Das lest ihr in 2. Könige 22 oder 2. Chronik 34. Mit sechzehn Jahren fängt er an, Gott zu suchen, und im 18. Regierungsjahr, also mit 26, lässt er den Tempel wieder herrichten, weil der nämlich ziemlich unter die Räder gekommen war bei den Königen, die vor ihm gelebt haben. Dabei wird das Gesetzesbuch gefunden. Und schockierend: Hiskia war sein Urgroßvater, wenn ich es richtig im Kopf habe, nein, Ururgroßvater müsste es gewesen sein. Der hat eigentlich Israel schon darauf ausgerichtet. Ein paar Generationen später ist das Gesetzesbuch nicht mehr bekannt, das, woran das Leben Israels und Judas hing.
Das wird wiedergefunden und führt dazu, dass Josia dieses Gesetz vorlesen lässt. Dabei wird leider auch das Urteil bestätigt, das das Gesetzesbuch über Juda und Israel fällt: dass eben Verbannung droht.
Josia versucht alles, um das Volk zurück zu Gott zu bringen. Er erneuert den Bund mit Gott und dem Volk, feiert ein großes Passafest, reinigt den Tempel, die ganzen Höhen so radikal wie kein anderer vor ihm, feiert das Passa mit dem Volk und versucht, dass Juda zurückkehrt zu Jahwe, dem einzigen wahren Gott.
Dann lässt er sich auf eine kriegerische Auseinandersetzung mit dem Pharao Necho ein. Der ist eigentlich auf dem Weg nach Norden, will eigentlich durchziehen, will mit Josia nichts zu schaffen haben. Also wahrscheinlich ist er auf dem Weg Richtung Karkemisch, das haben vielleicht die, die in der Schule immer aufgepasst haben, mitgekriegt, wo er dann in ein größeres Gefecht gegen die Perser kommt. Dort in dem Gefecht aber, wo Josia sich mit Necho liefert, stirbt er mit nur 39 Jahren. Also ich hätte gerade mal noch zwei Jahre, dann ist das durch. Ein König, der sehr jung stirbt und trotzdem aber herausragt, herausgehoben wird als der König, den Juda je hatte. Und spannend, wie das dazu kam.
Wir wollen das jetzt Stück für Stück durchgehen, was zentral im Leben von Josia war. Dazu schlagen wir 2. Chronik 34,3 auf. Wir springen immer wieder zwischen Königsbuch und Chronikbuch, weil die beide das beschreiben, beide mit einem unterschiedlichen Schwerpunkt. Könige hat meistens eher den König an sich im Blick, Chronik hat ganz viel mit dem Tempel und damit Dienst für Gott im Blick.
2. Chronik 34,3:
Im achten Jahr seiner Herrschaft fing er an, obwohl er noch jung war, den Gott seines Vaters David zu suchen, und im zwölften Jahr fing er an, Juda und Jerusalem zu reinigen von den Opferhöhen und den Bildern der Aschera, von den Götzen und gegossenen Bildern.
Der Text sagt uns nichts darüber, wie Josia bis zu seinem sechzehnten Lebensjahr gelebt hat. Er sagt uns nicht, wie er erzogen worden ist. Aber das, was wir mitbekommen, wenn wir die Könige vor ihm anschauen und wenn wir anschauen, dass das Gesetzesbuch und alles eben verschollen war, der Tempel verwaist war, dann hat er wahrscheinlich keine große Erziehung hin zu Gott bekommen.
Und mit sechzehn Jahren, wir wissen auch nicht warum, fängt Josia an, Gott zu suchen. Dieses Gott suchen meint, sich nach ihm auszustrecken, ihn kennenzulernen, den Wunsch zu haben, Gott zu erfahren und auch das Leben nach ihm auszurichten. Und das sticht heraus, das wird auch richtig hervorgehoben, dass er das eben getan hat, obwohl er jung war, dass er ein Verlangen nach Gott hatte.
Und ich glaube, wenn wir Josia da anschauen, dann wird hier die Grundlage gelegt für seine spätere Grabrede, dass so eine Aussage über ihn getroffen werden kann: dass er ein Verlangen nach Gott hat. Und die Frage müssen wir uns auch als allererstes stellen: Haben wir eine Sehnsucht nach Gott? Und kann man das über dein Leben sagen?
Egal wie jung oder alt du bist: Suchst du Gott? Hast du tief in deinem Herzen das Verlangen, Gott kennenzulernen? Und wenn der Wunsch bei dir nicht da ist, wenn das eigentlich alles nur Pflichterfüllung ist, ob das Bibellesen ist oder in Gottesdienste hier kommen, wenn das eher auf deiner To-do-Liste steht als auf deinem Freizeitvergnügen, dann darfst du dich fragen, ob das nur eingeschlafen ist und aufgeweckt werden muss oder ob du eigentlich gar nicht wirklich dabei bist, dass dein Herz keine Sehnsucht nach ihm hat.
Dieses Verlangen kann uns Gott schenken. Aber wenn wir ein Leben leben wollen, das Gott ehrt, dann brauchen wir diese Sehnsucht nach ihm. Josia hatte die, und ich glaube, damit müssen wir anfangen.
Josias Suche führt dann dazu, dass er den Tempel renovieren lässt, weil ihm das klar war: Wenn er den Gott Davids kennenlernen will, dann war das in der damaligen Zeit einfach damit verbunden mit dem Tempel. Und er lässt ihn renovieren, wieder herrichten, und dann passiert etwas Spannendes. Nämlich das Gesetzesbuch wird gefunden, das könnt ihr alles in 2. Könige 22 lesen, 2. Chronik 34. Wahrscheinlich geht es hier um die Mosebücher, mindestens aber um das fünfte Buch Mose.
Gott lässt dieses Buch finden, und es wird zu Josia gebracht und ihm vorgelesen. Und jetzt will ich auf eine Stelle eingehen, was Josia dann tut, als er dieses Gesetzesbuch hört. Das könnt ihr in 2. Könige 22,11 lesen, und da heißt es:
Als aber der König die Worte des Gesetzesbuches hörte, zerriss er seine Kleider.
Auch da wieder ein bisschen rein in den Kontext, wo Juda unterwegs war: Die meisten Könige vorher, wenn da ein Prophet zu denen gekommen ist und ihnen Gottes Wort gebracht hat, dann haben sie sich über ihn lustig gemacht, im besten Fall, haben ihn rausgeschmissen, im schlimmsten Fall eingekerkert und versucht, den Kopf kürzer zu machen. Das war in der Regel die Reaktion darauf, wenn Gottes Maßstäbe zu den Königen getragen worden sind. Und bei Josia ist es anders: Er zerreißt seine Kleider.
Was hat er da gehört, wenn er das Gesetzesbuch gelesen hat? Zwei Dinge: Zum einen, was Gott von Israel fordert, wohin sie ihr Leben ausrichten sollen. Und zum anderen, was geschieht, wenn sie sich nicht daran halten. Das könnt ihr vor allem in 5. Mose nachlesen, nämlich Fluch und Wegführung in fremde Länder. Und Josia ist in dem Moment eine Sache klar und steht ihm zentral vor Augen: So wie Juda und Israel gelebt haben, so sind sie weit weg von Gottes Forderungen, und es bleibt nichts anderes, als weggeführt zu werden aus dem gelobten Land, aus dem verheißenen Land.
Josia lässt daraufhin zu einer Prophetin senden, die wird positiv berichtet, um zu erfahren, was geschehen wird. Und es kommt dazu, dass das Urteil über Juda bestätigt wird. Es wird bestätigt: Ja, ihr habt dem Maßstab Gottes nicht genügt, und ihr werdet weggeführt.
Aber Josia bekommt auch eine persönliche Botschaft, und die wollen wir uns ein paar Verse weiter in 2. Chronik 34 lesen, weil die nämlich zentral ist für sein Leben und zeigt, was bei ihm passiert ist. Da heißt es:
Unserm König von Juda, der euch gesandt hat, den Herrn zu befragen, sollt ihr so sagen: So spricht der Herr, der Gott Israels, was die Worte angeht, die du gehört hast: Weil du im Herzen betroffen bist und dich gedemütigt hast vor Gott, als du seine Worte hörtest gegen diesen Ort und gegen seine Einwohner, und dich vor mir gedemütigt hast und deine Kleider zerrissen und vor mir geweint hast, so habe ich dich auch erhört, spricht der Herr. Siehe, ich will dich versammeln zu deinen Vätern, dass du mit Frieden in dein Grab kommst und deine Augen nicht sehen all das Unheil, das ich über diesen Ort und seine Einwohner bringen will.
Josia wird ausgenommen von dem Gericht, das Juda treffen wird. Er wird diese Verbannung und diese Zerstörung und Einnahme Jerusalems nicht erleben. Warum? Weil das, was äußerlich geschehen ist, dass er seine Kleider zerrissen hat, nur etwas zum Ausdruck bringt, was innerlich bei ihm der Fall war: dass er zerbrochen ist vor Gott.
Josia weint über die Sünde seines Volkes und ist bereit, sich unter das Urteil Gottes zu stellen. Und das unterscheidet ihn von dem Großteil der Könige, die wir sonst in Israel und Juda kennenlernen. Er ist bereit, darauf einzugehen, was Gott sagt, vor ihm zu zerbrechen.
Und wenn ich da weitergeht zu uns: Wenn wir Gott suchen, dann haben wir natürlich in allererster Linie die Möglichkeit, ihn in seinem Wort zu finden, wo Josia auch von ihm gelesen hat, von seinen Maßstäben. Und wir haben einen riesigen Vorteil, weil bei uns muss Gottes Wort nicht durch Zufall erst wiedergefunden werden. Nein, du musst es nur durch Zufall von deinem Nachttischkästchen, Bücherregal nehmen und lesen. Du hast es zur Verfügung, zigfach, jederzeit, sogar bei dir, in der Regel mit dem Handy.
Aber liest du es auch und suchst du Gott? Und wenn du es tust, dann wird dir Ähnliches passieren, was Josia passiert ist: Du wirst mit Gottes Maßstäben für dein Leben konfrontiert werden. Du wirst damit konfrontiert werden, was Gott sich für dein Leben gedacht hat. Und dann ist die spannende Frage auch vor dir, wie du darauf reagierst.
Reagierst du wie die anderen Könige Judas und Israels ganz besonders und weist diese Botschaft Gottes von dir, schiebst sie auf die Seite? Im besten Fall sagst du vielleicht: Ja, wäre schon richtig so zu leben, aber ich schaffe das einfach nicht. Im schlechtesten Fall hast du einen richtigen Widerwillen dagegen.
Oder bist du bereit zu reagieren, wie Josia reagiert hat, dass du dich unter Gottes Wort demütigst? Bist du bereit, dich treffen zu lassen von Gottes Wort? Dass Gottes Wort in den sensiblen Punkten deines Lebens bohren darf und hervorbringen darf, was wirklich in dir ist? Oder blockst du ab?
Wie sieht’s aus, wenn du Texte liest wie: Du sollst nicht Ehe brechen, du sollst nicht falsch Zeugnis reden gegen deinen Nächsten, vielleicht auch lästern dabei? Seid von Herzen sanftmütig und demütig. Wie geht’s dir, wenn du sowas liest? Schiebst du das weg, sagst: Ja, ich krieg das ja besser hin als die anderen? Oder sagst du dir: Mir fehlt ja die Kraft ein bisschen dazu?
Oder lässt du dich darauf ein? Bist du bereit, wie Josia bildlich gesprochen deine Kleider zu zerreißen und Gott zu sagen: Herr, ich habe hier gesündigt und ich entspreche nicht deinem Maßstab. Bist du bereit, dieses Urteil Gottes über dein Leben in dem Moment anzuerkennen?
Gott erwartet von uns, dass, wenn uns sein Wort trifft, nicht große Versprechen, dass wir es in Zukunft besser machen und besser hinkriegen, dass wir das Losrennen anfangen und sagen: Ja, in Zukunft klappt das besser, und in einem halben Jahr mache ich da einen Haken dahinter. Was Gott erwartet, ist das, was Josia getan hat, als ihn Gottes Wort getroffen hat: dass er sich gedemütigt hat vor ihm, dass er bekannt hat, dass er schuldig ist.
Und das ist die Frage, ob du dich vor Gottes Wort treffen lässt, ob du dich von ihm demütigen lässt. Das gilt grundsätzlich, wenn es das erste Mal in deinem Leben ist und die Frage da ist: Entspreche ich Gottes Maßstäben oder nicht, und bin ich überhaupt einmal zu ihm umgekehrt? Und das gilt aber immer wieder, wenn Gottes Wort uns von Sünde überführt, uns aufzeigt, wie weit wir weg sind von dem, wie sich das Gott alles gedacht hat.
Da wünscht sich Gott nicht mehr, dass wir unsere Schuld vor ihm bekennen, dass wir einsehen, dass wir dem Maßstab nicht genügen und uns vor ihm demütigen. Luther, ein großer Verfechter von Gnade und Glauben, hat in der ersten These etwas ganz Spannendes geschrieben, also 95 Thesen, glaube ich, allen Begriffen, die er hingehämmert hat. Er hat etwas geschrieben, was wir heute oft vergessen, und zwar heißt die erste These, wo er anfängt damit:
Als unser Herr und Meister Jesus Christus sagte: Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen, wollte er, dass das ganze Leben der Gläubigen Buße sei.
Und damit meint er nicht, was er von der katholischen Kirche gedacht hat, sich mit der Geißel zu geißeln, sondern was er meinte, ist, dass unser ganzes Leben immer wieder, jeden Tag diesen Moment braucht, wo Gottes Maßstab in unser Leben kommen darf, wir erkennen dürfen, dass wir ihm nicht genügen und dass wir uns vor Gott demütigen und Buße tun und uns verändern lassen. Das ist die Basis, wo Gott will, dass wir hinkommen. Er will nicht große Versprechungen, dass wir alles besser hinkriegen, er will, dass wir das anerkennen.
Im Psalm 51,18 und 19 sehen wir dieses Prinzip, was hier vor Augen gestellt wird.
Psalm 51,18-19:
Schlachtopfer gefallen dir nicht, ich gäbe sie dir. Aus Brandopfern machst du dir nichts. Das Opfer, das Gott gefällt, ist ein zerbrochener Geist; ein gebrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verachten.
Gott will nicht in erster Linie, dass du ihm irgendwelche Opfer und Leistungen darbringst, wenn du erkennst, dass du seinem Maßstab nicht genügst, sondern er will, dass du dich vor ihm demütigst, dass du dein Herz zerreißt und erkennst, wie weit weg du von ihm bist. Das ist das, was wir im ganzen Alten Testament sehen, das die Männer Gottes auszeichnet. Das ist das, was wir im Neuen Testament völlig klar sehen, worum es geht, und das ist das, was uns die großen Männer der Kirchengeschichte voraushaben, dass sie das immer wieder erkannt haben.
Aber bleibt in dem Psalm noch: Die nächsten zwei Verse sind spannend, weil aus dieser Haltung heraus jetzt etwas geschieht, das wir auch gleich bei Josia sehen werden oder was wir bei Josia sehen werden und was auch eine Herausforderung für uns ist.
Psalm 51,20-21:
Tu Zion Gutes in deiner Gnade, baue die Mauern Jerusalems auf. Dann wirst du dich an den rechten Opfern freuen, an Brandopfern und Ganzopfern; dann wird man Stiere opfern auf deinem Altar.
In dem Psalm ist da jetzt was Spannendes los: Erst sagt er, Opfer mag er nicht, sondern ein zerbrochenes, zerschlagenes Herz. Und dann spricht er davon, dass er sich wieder über Opfer freuen wird. Warum? Weil dort, wo dieses Herz vor Gott sich gedemütigt hat, zerbrochen, zerschlagen war, Gott dieses Herz hernimmt, verändert, so dass es rechte Opfer bringen kann.
Das ist jetzt sehr knapp zusammengefasst, wäre eine eigene Predigt nötig. Aber wir sehen das jetzt gleich im Josias Leben, dass nämlich genau das passiert. Josia hat diese Botschaft bekommen, er hat sich gedemütigt vor Gott, er hat auch mitbekommen jetzt, dass Jerusalem und Juda in die Verbannung geführt werden wird, das Schicksal ist besiegelt, und trotzdem führt das alles jetzt nicht dazu, dass Josia sich auf die Couch zurückzieht. Im Gegenteil: Er fängt jetzt erst richtig an, ein Leben von Gott begnadigt, will Gott dienen.
Und das ist es, was wir bei Josia jetzt sehen können und was die Herausforderung auch für uns ist, wenn wir vor Gott zerbrochen waren und sind. Josia will trotz dieses Urteils über Juda eines erreichen, dass Juda zurückkehrt zu seinem Gott. Und aus diesem Grund führt er ein riesiges Passafest durch und reinigt den Tempel, schmeißt die Götzen raus. Das hängt alles zusammen. Und der erste Schritt ist eben der Rausschmiss der Götzen.
Da schauen wir in 2. Chronik 34,3-7 rein, was Josia dort tut. Und klar war Josia König, aber ihr müsst euch schon bewusst sein, dass dieses Volk zur damaligen Zeit tief im Götzendienst verwurzelt war, und was Josia hier tut, das fordert heraus.
2. Chronik 34,3-7:
Im achten Jahr seiner Herrschaft, sechzehn, fing er an, obwohl er noch jung war, den Gott seines Vaters David zu suchen, und im zwölften Jahr fing er an, Juda und Jerusalem zu reinigen von den Opferhöhen und den Bildern der Aschera, von den Götzen und gegossenen Bildern. Und er ließ vor seinen Augen abbrechen die Altäre der Baale und die Rauchopfersäulen oben darauf hieb er ab, und die Bilder der Aschera und die geschnitzten und gegossenen Götzenbilder zerbrach er und machte sie zu Staub und streute ihn auf die Gräber derer, die ihnen geopfert hatten. Das ist eine Verunreinigung der Gräber, was er hier tut, also ultra radikal, was der Seher hier macht, und verbrannte die Gebeine der Priester auf ihren Altären und reinigte so Juda und Jerusalem. So tat er auch ringsum in den Städten Manasses, Ephraims, Simeons und bis nach Naftali auf ihren Plätzen. Und als er im ganzen Land Israel die Altäre und Bilder der Aschera abgebrochen und die Götzenbilder zertrümmert und zermalmt und alle Rauchopfersäulen umgehauen hatte, kehrte er zurück nach Jerusalem.
Es ist absolut radikal, wie Josia hier vorgeht, radikaler als alle Könige vor ihm. In der Intensität haben das auch Hiskia und so weiter nicht getan, wie sie Israel vom Götzendienst gereinigt hatten. Alles, was im Volk den Platz Gottes eingenommen hat, wird vernichtet und weggeräumt. Josia macht da keine Kompromisse, er fackelt da nicht lang, und er nimmt da keine Rücksicht. Und es klingt so, heute würde man sagen: Mach keine Gefangenen. Er ist absolut radikal.
Und die Frage steht da einfach im Raum, wenn wir über Josia nachdenken, ob du bereit bist, wenn du Gottes Gnade erfahren hast und Gottes Wort dir deine Götzen aufzeigt, sie ebenso radikal zu entfernen. Bist du bereit, die Höhen deines Lebens zu reinigen und rauszuwerfen, was da nicht hingehört?
Und ja, ich gehe mal schwer davon aus und hoffe es, dass keiner von euch so eine schöne Butter oder irgendwas zu Hause stehen hat. Das ist wahrscheinlich nicht euer Problem. Aber das haben wir oft genug, wir alle haben Götzen in unserem Leben. Und wenn du dich fragst, was einer ist: Im Endeffekt alles, von dem ich mir Glück, Erfüllung und Freude im Leben verspreche, vor allem das, wovon ich mir mehr verspreche als von Gott selbst.
Wovon versprichst du dir Erfüllung? Deine Freundeskreise, mit denen du dich triffst, deine Karriere, finanzielle Freiheit, Bankkonto, dein nächster Urlaub, im Zweifel noch getarnt als Missionstrip, das nächste Wellnesswochenende, nächste Schneckflickstaffel, ein ruhiges, bequemes Leben, Ruhestand genießen, deine Hobbys, Erholung, Gesundheit, langes erfülltes Leben – alles nicht unbedingt falsche Dinge. Aber wenn sie dir Glück, Hoffnung, Erfüllung und Freude versprechen und du dich daran hängst, dann sind sie dir mehr wert als Gott.
Du hast noch nichts Passendes gehabt? Dann stell dir doch die Frage: Was hält dich davon ab, Gott mit Vollgas nachzufolgen? Woran hängt dein Herz, woran deine Seele, woran deine Kraft? Geld und Zeit. Hast du was im Kopf? Glückwunsch, das ist dein Götze.
Vielleicht beruhigst du dich damit, dass das eine oder andere doch einen christlichen Anstrich hat. Ja, Gesundheit ist nicht falsch. Ja, ein ruhiges Leben dürfen wir uns freuen darüber und Gott danken. Aber wenn du dein Leben danach ausrichtest, wenn eben viel Zeit, Kraft und Geld da reinfließt, dann musst du dir die Frage stellen, ob es nicht den ersten Platz eingenommen hat.
Und dann hat Josia die Aufforderung an uns, diese Götzen radikal rauszuschmeißen. Dann dürfen wir ihn uns als Vorbild nehmen. Gott will keine Untermieter in deinem Herzen haben. Er ist eifersüchtig, er will es ganz. Gott will keine Untermieter bei dir im Herz, er will es ganz.
Von Josia lernen heißt, Radikalität gegen die Götzen deines Lebens zu lernen, zu lernen, mit ihnen kurzen Prozess zu machen. Bist du bereit, die Dinge abzuschneiden?
Das Zweite, was wir bei Josia sehen, ist, wie diese Götzen rausgeschmissen sind, dass dieser Platz gefüllt wird. Und das ist auch die Herausforderung, die bei uns dann weitergeht, dann, wenn Ressourcen frei werden, wenn Kraft, Zeit und Geld in deinem Leben frei wird. Und es trifft nicht nur die jungen Leute. Das verschiebt sich ja so. In der Regel hast du mindestens eines der drei Dinge nicht. Wenn du jung bist, hast du Zeit und Kraft, aber kein Geld. Wenn du im mittleren Alter bist, hast du Kraft und Geld, aber keine Zeit. Und wenn du im hohen Alter bist, hast du Geld und Zeit, aber keine Kraft mehr. Irgendwas hast du immer zur Verfügung und kannst dir freiräumen.
Da ist aber die Frage: Bist du bereit, diese freigewordenen Dinge, wo Götzen diese in Kauf genommen haben, freizuräumen und mit Dingen für Gott zu füllen? Josia ordnet ein riesiges Passafest an. Was bedeutet das? Er ordnet den Tempeldienst neu, er zieht das ganze Volk rein, und übrigens kommt er überwiegend für die Kosten der Opfertiere auf, das bei Hiskia identisch.
In 2. Könige 23 lesen wir davon, ab Vers 21:
Und der König gebot dem Volk: Haltet dem Herrn, eurem Gott, Passa, wie es geschrieben steht in diesem Buch des Bundes. Denn es war kein Passa gehalten worden, wie dies von der Zeit der Richter an, die Israel gerichtet haben, und in allen Zeiten der Könige von Israel und der Könige von Juda, sondern im achtzehnten Jahr des Königs Josia wurde in Jerusalem dies Passa gehalten dem Herrn.
Passa bedeutet und Tempeldienst bedeutet, seine Kräfte, seine Zeit, sein Geld auf Gott auszurichten. Dabei geht es nicht darum, vor Gott Leistung zu bringen, um ihm irgendwie gnädiger zu stimmen, sondern es zeigt, was bei Josia der Fall ist: Jemand, der Gnade Gottes in seinem Leben erfahren hat, der vor Gott zerbrochen ist, der wird zu einem Leben kommen, das von Gott gefüllt und erfüllt ist. Und ein Leben, das von Gott gefüllt ist, wird diese Dinge zum Vorschein bringen, es wird letztendlich Leistung zeigen und für Gott brennen.
Wenn ich von Gott gefüllt bin, wenn er in meinem Leben drinsteckt, wenn ich ihm meine Kraft, mein Geld, meine Zeit zur Verfügung stelle, dann werde ich wirksam werden für ihn.
Mit was kannst du dein Leben füllen, damit Gott darin sichtbar wird? Und die direkteste Frage ist erst mal: mit Gottes Wort. Nimmst du dir genügend Zeit dafür? Vielleicht musst du was aus deinem Terminkalender streichen, um ausreichend Zeit für Gottes Wort zu haben. Vielleicht ist der zu voll mit anderen Dingen, die das rauben.
Sind die Gemeindeveranstaltungen im Pflichtbesuch für dich eigentlich eine lästige Konkurrenz gegen anderes in deinem Terminkalender? Vielleicht musst du da was streichen, um Gott mehr Platz einzuräumen.
Wie sieht es mit Diensten im Reich Gottes aus? Musst du vielleicht auch mal runter von der Couch und darfst dich ein Dienst etwas kosten? Das ist in dem Wort schon mit inbegriffen, dass das nicht was ist, wo locker von der Hand geht oder so. Der kann dir vielleicht mal eine verkürzte Nacht kosten, der kann dir vielleicht kosten, dass du deine Komfortzone verlassen musst, der kann mal mehr Last als Freude sein.
Wie sieht’s aus mit Zeugnis von Gott? Wissen deine Freunde, Kollegen, dass du Christ bist? Lebst du Sonntag anders, als du den Rest der Woche lebst? Bist du bereit, von Jesus weiterzusagen?
Das sind erst mal nur vier ganz simple Dinge, aber die werden Auswirkungen haben, wenn du dich darauf einlässt. Josia hat sich da sehr, sehr radikal auf alles eingelassen. Er war radikal im Rausschmeißen und war radikal im Reinnehmen der Dinge, die Gott ehren. Und die Aufforderung geht auch an uns.
Und denk da nicht: Ich fange morgen damit an. Josia hat sehr jung damit angefangen. Josia hat die Zeit genutzt, wo man noch keinen Rücken hat und die Familie noch nicht so viel Zeit fordert, und hat Vollgas für Gott gelebt, für die Jüngeren.
Bist du bereit, das, was Gott dir zur Verfügung gestellt hat, für ihn einzusetzen? Und ja, jeder hat ein unterschiedliches Paket an Zeit, Kraft, Geld bekommen. Aber die Frage ist: Für was setzt du es ein, dieses Paket, das du hast? Ihr kennt alle das Beispiel von denen, die die Talente bekommen, wie sie sie verwalten. Jeder hat unterschiedlich. Aber wo investierst du sie? Bist du bereit, in Gott zu investieren, in sein Reich?
Josia nimmt ein tragisches Ende, könnte man meinen, würde man heute meinen. Was für ein verschwendetes Leben. Mit 39 Jahren fällt er. Da war noch so viel Zeit vor ihm. Was für ein verschwendetes Leben, könnte man meinen.
Die biblischen Berichte haben überhaupt kein Problem damit, dass Josia so jung stirbt. Im Gegenteil, er geht als Gerechter in die Ewigkeit. Problem und Gericht ist es nur für das Volk, die Sonnenkönig wohl gar nicht wert war, deren Herz, so scheint es, wenn wir die biblischen Berichte dann weiter verfolgen, nicht zu Gott umgekehrt ist.
Josia ist so auf Risiko auf Gott gegangen, dass es für ihn nichts anderes gab. Und ich möchte dich herausfordern, auch keine halben Sachen zu machen. Im Englischen gibt es so einen berühmten Satz: No matter what it costs – egal was es kostet. Bist du bereit? Darf Gott dein Leben genauso nutzen wie das von Josia? Darf es vielleicht mit 39 Jahren schon enden, aber gelebt für ihn? Oder hast du noch so viele Pläne, was du hier alles genießen und erreichen willst? Oder liegt es wirklich in Gottes Hand?
John Piper bringt mal in einer ganz berühmten Predigt von ihm ein Beispiel. Da könnte man als ersten Punkt auch Josia nehmen: In unserer Welt wäre das als ein vergeudetes Leben gegolten, wahrscheinlich 39 Jahre und vorbei. Und er bringt ein Beispiel von einem Zeitungsartikel, wo ein Ehepaar, das in Rente ist, mit ihrem Wohnmobil unterwegs ist, in Florida an den Stränden, und Muscheln sammelt. Der ganze Artikel berichtet darüber, wie schön es ist, den Ruhestand genießen und Muscheln zu sammeln, und alle sind begeistert, was für ein erfülltes, tolles Leben das doch ist, das die zwei gehabt haben. Haben Karriere gemacht und jetzt können sie das Leben genießen und Muscheln sammeln.
Die Frage ist: Wie denkt ihr, ist Josia vor Gott gekommen und wie ist dieses Ehepaar vor Gott gekommen, wo sie gelebt haben? Unsere Muschelsammlung.
Was steht über deinem Leben, was steht über deiner Grabrede, was nimmst du mit in die Ewigkeit? Josia war ein guter König, aber ihm ist es nicht gelungen, die Herzen des Volkes zu verändern. Die Herzen eines anderen Königs waren noch gebraucht. Und das ist das Schöne, dass wir das wissen dürfen, wo Josia uns aber noch ein Vorbild weiter ist, in Hingabe, in der Radikalität und im Eifer für Gottes Haus.
Wir kennen Jesus, der das noch besser gelebt hat, der auch alles daran setzte, Gottes Willen zu tun, dessen Eifer für Gottes Haus ihn verzehrt hat, was vor allem dann die Gemeinde ist, so weit, dass er sein Leben auch für dich und mich aufgibt. Und das Spannende ist, dass er es geschafft hat, dass die Herzen sich ihm zuwenden, die seines neuen Volkes, weil er ihnen ein völlig neues Herz schenkt. Dann, wenn man vor Gott zerbricht und umkehrt zu ihm.
Und das ist die Grundlage und die Stadtbasis, die wir haben dürfen. Die sieht noch ein bisschen besser aus als bei Josia, weil wir wissen, dass wir dieses vollkommene Passaopfer haben, weil wir wissen, dass Vergebung und Liebe da ist für die Schuld, mit der wir vor Gott stehen, weil Vergebung da ist für die Punkte, in denen wir fehlen und wo wir Gott nicht entsprechen, wenn wir sein Wort an unser Herz heranlassen, wo wir wissen, dass diese Schuld weggewischt ist.
Und deswegen können wir uns ohne Furcht darauf einlassen, uns von Gottes Wort treffen zu lassen, demütigen zu lassen, Gottes Wort an unser Leben heranzulassen. Deswegen können wir ohne Bedenken Gottes Wort ernst nehmen.
Und wenn wir das aber tun, dann will ich dich herausfordern, dich von Gottes Wort ansprechen zu lassen. So ansprechen zu lassen, dass es dir die Götzen deines Lebens zeigen darf und dass du bereit bist, sie rauszuwerfen, dass es dich herausfordern darf, dein Leben wirklich ganz auf Gott auszurichten, dass du das, was Gott dir zur Verfügung gestellt hat, an Kraft, Zeit und Geld für ihn einsetzt, dass du verbrennst für sein Reich.
Ich würde dir heute nicht Mut machen zu einem angenehmen Leben, und ich würde dir auch kein angenehmes Leben versprechen, weil das die Bibel nicht tut. Die Bibel redet davon, dass wir hier ein sehr hartes Leben eigentlich als Christen in aller Regel erfahren, und das ist eine Ausnahme der westlichen Gesellschaft, dass wir doch das sehr gut genießen konnten die letzten Jahrzehnte als Christen und immer noch genießen können. Aber die Bibel spricht auch davon, dass es ein Leben ist, das sich lohnt, auch wenn es vielleicht ein kurzes Leben ist wie bei Josia.
Warum? Du darfst gerne das Bild noch mal her tun, weil eines Tages der Moment kommt, wo du auch in so einer Kiste liegen wirst und vor Gott stehen wirst, und dann die Frage ist, was Inhalt deiner Grabrede ist, was Gott eines Tages über dein Leben zu sagen hat, ob das Urteil in eine ähnliche Richtung wie bei Josia geht: ein Mensch, der mit ganzer Seele, von ganzem Herzen, von ganzer Kraft Gott gesucht hat, oder jemand, der von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzer Kraft seine Muschelsammlung gesucht hat.
Und setz ein, was denn dein Leben das Wichtigste ist. Was ist die Priorität? Bist du bereit, Ähnliches zu beten, was Jim Elliot eines Tages gebetet hat?
Herr, zünde an den toten Haufen meines Lebens. Gib, dass ich aufflamme und ich für dich verbrenne. Verzehr mein Leben, dann ist es dein hartes Gebet.
Ich möchte dir Mut machen, den Weg zu gehen, damit Gott ein ähnliches Urteil mal über dein Leben hat.
Amen.
