Einführung in das Thema des jüngsten Gerichts
Wenn du einen Club gründen möchtest, in dem Leute behaupten, es gäbe kein Jüngstes Gericht und alles nur symbolisch zu verstehen sei, dann solltest du wissen, dass Jesus nicht Teil dieses Clubs ist. Vielmehr ist es ein Club, den Jesus entschieden meidet.
Um Nachfolge zu verstehen, mach dich Hashtag Bibelfit: Gibt es das Endgericht, also das Jüngste Gericht, wirklich? Damit setzen du und ich heute die inzwischen tausendfach angeschaute Videoreihe über das Jenseits fort. Am Ende dieses Clips werde ich dir etwas zeigen, womit du nicht gerechnet hast. Deshalb schau dieses Video bis zum Schluss – das wird dich überraschen.
An dieser Stelle möchte ich allen danken, die jede Woche hier die Glocke klicken. Das ist so ein technisches Ding, damit christliche Inhalte auf dieser Plattform nicht ausgesperrt werden. Danke dir!
Mal ganz grundsätzlich, dann gehen wir direkt ins Thema rein: Das hier ist ein Video von einem Christen für Christen. Spoiler: Jesus sagt, Folge mir nach. Wir Christen sind Nachfolger von Jesus. Was Jesus sagt, ist für uns gültig und bindend.
Wenn also jemand uns Christen die Frage stellt: „Hey, auf welcher Grundlage sagst du das eigentlich?“, dann ist die ehrliche Antwort – oder sollte sie zumindest sein –: Wir bemühen uns, das auf Grundlage dessen zu sagen, was Jesus uns gelehrt hat.
Dazu habe ich ein eigenes Video gemacht, um den Zusammenhang zu erklären. Wenn jemand behauptet, dass Jesu Lehren nicht gültig oder nicht bindend seien, kann er das natürlich tun. Aber dann ist das eine andere Religion, das ist nicht das Christentum.
Und wenn dich jemand fragt: „Wieso glaubst du, dass deine Bibelauslegung richtig ist?“, dann ist das eine sehr legitime Frage. Dafür habe ich ebenfalls ein Video gemacht, in dem ich erkläre, woran du erkennst, was eine unzutreffende und schlechte Bibelauslegung ist – und wie du unzutreffende und schlechte Bibelauslegungen von besseren unterscheiden kannst.
Falls du dazu Fragen hast, weil davon eine Menge abhängt, schreibe sie gerne in die Kommentare, und ich antworte dir darauf.
Die Bedeutung des jüngsten Gerichts im Glaubensbekenntnis
Und damit sind wir beim Thema, nämlich dem Endgericht und dem Jüngsten Gericht.
Weißt du, jeden Sonntag sprechen Hunderttausende Menschen weltweit, darunter Zehntausende hier in Deutschland, das Apostolische Glaubensbekenntnis: „Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen“ und so weiter. Darin ist eine Sammlung von Dingen enthalten, die wir Christen glauben. Ohne diese Überzeugungen können wir nicht sinnvoll Christen sein. Darauf kommen wir gleich noch einmal zurück.
Jedenfalls heißt es in diesem Glaubensbekenntnis im Abschnitt über Jesus: „Von dort wird er, Jesus, kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.“ Du siehst also, das ist wirklich sehr, sehr zentral.
Jetzt könnte ja jemand kommen und behaupten, das habe sich die Kirche später nur ausgedacht. Das ist in diesem Fall nicht so, kann ich dich beruhigen. Aber theoretisch wäre es möglich, denn Dinge wie das Fegefeuer oder die Heiligen- und Marienverehrung sind ja auch unbiblische Erfindungen.
Deshalb tun wir einfach mal so, als ob wir uns das Jüngste Gericht nicht wegwünschen würden. Warum sage ich das? Denn wenn es dir geht wie mir und wie den meisten Menschen, ist das irgendwie so ein unangenehmes Thema. Es ist ein Thema, das uns – sprechen wir es doch einfach mal aus – irgendwie Angst macht. Und das ist etwas, das wir gerne wegdiskutieren, worüber wir gerne sagen würden: Mensch, ich wünsche, das wäre nicht da.
Gedankenexperiment: Die Realität des jüngsten Gerichts
Lassen wir das Nichtstun beiseite und machen stattdessen ein Gedankenexperiment. Nehmen wir an, das jüngste Gericht wäre wirklich real. Stellen wir uns vor, es existiert tatsächlich.
Denk kurz darüber nach: Wie würde das jüngste Gericht in der Bibel beschrieben sein, wenn es real wäre? Am Ende des Tages gibt es ja nur zwei Möglichkeiten: Entweder es gibt das jüngste Gericht wirklich oder eben nicht.
Angenommen, du würdest dir das jüngste Gericht nicht wegwünschen – wozu passt der biblische Befund deiner Meinung nach besser? Eher dazu, dass es das jüngste Gericht gibt, oder dazu, dass es das nicht gibt?
Man kann zum Beispiel im Alten Testament nachschauen. Darauf könnte ich sehr ausführlich eingehen, da alttestamentliche Prophetie eines meiner Spezialthemen im Studium war. Aber ich möchte nur eine Stelle herausgreifen: Daniel 12. Dort heißt es: „Und viele, die im Staub der Erde schlafen“ – das ist ein Bild für den Tod – „werden aufwachen, die einen zum ewigen Leben, die anderen zu ewiger Schmach und Schande.“
Im Neuen Testament gibt es Dutzende, wenn nicht Hunderte von Stellen, die sich ausschließlich mit dem jüngsten Gericht beschäftigen. Lassen wir uns stellvertretend für viele davon auf einige wenige eingehen.
Biblische Zeugnisse zum jüngsten Gericht
In der Prophetie, zum Beispiel in Offenbarung 20, wird eine der schlimmsten und schrecklichsten Stellen in der gesamten Bibel beschrieben. Dort spricht der Seher Johannes über das Ende der Welt. Er sagt: „Ich, Johannes, sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß“ – gemeint ist Gott. Erde und Himmel konnten seinen Anblick nicht ertragen. Denk einmal darüber nach: Warum kann die Schöpfung den Anblick Gottes nicht ertragen? Sie verschwanden ins Nichts.
Ich sah alle Toten vor dem Thron Gottes stehen – die Mächtigen und die Namenlosen. Nun wurden Bücher geöffnet, also Schriftrollen aufgerollt, und über alle Menschen wurde das Urteil gesprochen. Und zwar nach ihren – und jetzt kommt der schlimmste Teil – nach ihren Taten, wie sie darin beschrieben waren. Viel Glück!
Dann geht es weiter im Text: „Auch das Buch des Lebens wurde aufgeschlagen.“ Das Meer gab seine Toten zurück, ebenso der Tod und das Totenreich. Alle, ohne Ausnahme, wurden entsprechend ihren Taten gerichtet. Der Tod und das ganze Totenreich wurden in den See aus Feuer geworfen. „Das ist der zweite Tod, der ewige Tod.“ Am Ende von Vers 15 heißt es: „Alle, deren Namen nicht im Buch des Lebens waren, wurden ebenfalls in den Feuersee geworfen.“
Du kannst in die neutestamentlichen Briefe hineinschauen, zum Beispiel im Römerbrief Kapitel 2, wo es heißt: „Doch du bist starrsinnig und nicht bereit, deine Einstellung zu ändern.“ Paulus schreibt weiter: „Lädst du dir selbst den Zorn Gottes auf und vermehrst ihn noch, bis er schließlich am Tag des Zorns über dich hereinbricht, an dem Tag, an dem offenbar wird, dass Gottes Urteil gerecht ist.“ Tag des Zorns – und wir laden uns den Zorn Gottes auf und vermehren ihn noch. Wir vermehren den Zorn Gottes dadurch, dass wir in der Zeit einfach weitersündigen. Schwierig, mal ganz ehrlich. Lies einfach mal Römer 1 und 2 und sag mir, dass du dich darin nicht wiederfindest.
Du kannst auch in die Geschichtsbücher des Neuen Testaments hineinschauen, zum Beispiel Paulus, der in Athen steht und predigt. Dort heißt es: „Denn der Tag ist schon festgesetzt, an dem Gott alle Menschen richten wird. Ja, er wird ein gerechtes Urteil sprechen.“
Du kannst in die Evangelien schauen. Das ist einfach so ein statistisches Ding, das kannst du selbst nachzählen: Von den Top 50 Themen, über die Jesus im Neuen Testament spricht, steht das Gericht ganz weit vorne. Im Neuen Testament spricht Jesus an weit über dreißig verschiedenen Stellen davon. Das heißt, solange du deine Bibel nicht mit Tipp-Ex liest, ist das völlig unmöglich zu ignorieren.
Ein Beispiel unter vielen ist zum Beispiel in Johannes 12, wo es heißt: „Was ich verkündet habe, wird die Menschen verurteilen am Tag des Gerichts“, sagt Jesus. Oder ein anderes Beispiel: Wenn der Menschensohn – also Jesus spricht von sich selbst – „in seiner Herrlichkeit mit allen Engeln gekommen ist, dann wird er sich auf seinen Thron der Herrlichkeit setzen. Alle Völker der Erde werden von ihm zusammengebracht, und er wird sie in zwei Gruppen teilen, so wie ein Hirt die Schafe von den Ziegen trennt. So werden diese an den Ort der ewigen Strafe gehen, diese aber, die Gerechten, in das ewige Leben.“
Ein weiteres Beispiel: Die Einwohner von Ninive, sagt Jesus, werden am Gerichtstag gegen die heutige Generation auftreten und sie verurteilen. Denn nach Jonas Predigt kehrten die Einwohner von Ninive um zu Gott. Und hier steht jemand, der noch größer ist als Jonah.
Eine Stelle, in der Jesus ganz empfindlich vom Jüngsten Gericht spricht, ist folgende: Da heißt es, dass Jesus anfing, die Städte auszuschimpfen, in denen seine meisten Wunderwerke geschehen waren, weil sie nicht Buße getan hatten. Dann sagt Jesus: „Wehe dir, Chorazin! Wehe dir, Bethsaida! Wenn in Tyros und Sidon die Wunderwerke geschehen wären, die unter euch geschehen sind, hätten sie längst in Sack und Asche Buße getan. Doch ich sage euch: Tyros und Sidon wird es erträglicher gehen am Tag des Gerichts als euch.“ Ende des Zitats.
Die Herausforderung der selektiven Jesusauslegung
Weißt du, klingt das jetzt so, als ob es kein Gericht gibt? Ist das wirklich so? Oder ist es vielleicht so, wie Jesus selbst im zweiten Buch der Disziplin sagt: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.
Jetzt mal ernsthaft: Kann mir mal jemand erklären, warum wir von Jesus die Verse für bare Münze nehmen, die von Liebe, Barmherzigkeit und Gefühlsduselei sprechen, aber alles, was uns nicht passt, ignorieren? Oder sagen, das sei gar nicht so gemeint, sondern nur übertragen, oder Jesus habe das nur als Kind seiner Zeit gesagt – oder was auch immer?
Warum eigentlich? Manchmal, vielleicht hast du das schon mal in schlechten Predigten oder Ähnlichem gehört, sind wir schnell dabei, uns ein eigenes Jesusbild zusammenzukitten. Weißt du, wir sagen irgendwie: Na ja, wir nehmen von Jesus die Sachen, die uns gefallen, und das soll dann der echte Jesus sein, womöglich noch der historische Jesus. Und die Dinge, die uns nicht gefallen, na ja, das hätten ihm halt Leute in den Mund gelegt oder das hätten irgendwelche kirchlichen Leute viel später geschrieben.
Und überhaupt sagen manche unserer muslimischen Freunde, die Bibel sei sowieso nur verfälscht und so weiter und so fort. Da gibt es ein Problem, denn selbst wenn diese neutestamentlichen Augenzeugenberichte angeblich viel später geschrieben worden wären – und das sind sie nicht, dazu habe ich in meinem neuen Buch einen ganzen Abschnitt geschrieben, warum das nicht so ist – aber lassen wir das mal beiseite.
Selbst wenn das so wäre, gibt es immer noch die historische Leben-Jesu-Forschung. Das heißt, man rekonstruiert mit historischen Methoden aus verschiedenen Quellen – die keineswegs alle nur christlich sind –, wie Jesus als historische Person nachweislich gelebt hat.
Wenn du dich mit der historischen Leben-Jesu-Forschung auseinandersetzt, wirst du sehr schnell sehen, dass das Jüngste Gericht und das Endgericht eines der zentralen und bestimmenden Themen von Jesu Verkündigung waren.
Historische Forschung bestätigt die Gerichtserwartung Jesu
Um dir das genau zu belegen, möchte ich dir aus vier kurzen Standardwerken zitieren, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen. Diese Bücher stehen übrigens auch hinter mir im Regal. Es sind historische Standardwerke, in denen man solche Fragen plausibel nachvollziehen und den aktuellen Stand der Forschung überprüfen kann.
In einem dieser Standardwerke heißt es: Die Erwartung der toten Auferstehung verbindet sich beim historischen Jesus nicht, wie später einige Christen behauptet haben, sondern mit der Gerichtserwartung.
Im zweiten Standardwerk steht: Zum historischen Jesus gehörte der Ausblick auf das jüngste Gericht, in dem Gott die Taten der Menschen kritisch beurteilen werde.
Das dritte Standardwerk, geschrieben von Udo Schnelle, einem klugen und geschätzten Theologen, richtet sich vor allem an diejenigen, die Theologie studiert haben und es vielleicht schon nicht mehr sehen können. Er schreibt über den historischen Jesus: Sowohl die Heilszusage als auch die Gerichtsandrohung sind beim historischen Jesus nicht zu trennen. Die Haltung gegenüber Jesus und seiner Botschaft ist nicht folgenlos.
Der Klassiker und eigentlich das Standardwerk für Generationen von Theologiestudenten ist das Buch von Gerd Theißen und Nette Merz mit dem Titel „Der historische Jesus“. Dort rekonstruieren sie, was der historische Jesus gesagt und geglaubt hat. Es heißt dort:
„Jesus lädt ein, an der Herrschaft Gottes teilzuhaben. Doch wer das von ihm in Worten und Taten angebotene Heil nicht annimmt, verfällt dem Gericht, das in Gerichtsworten und Gleichnissen ausgemalt ist.“
Weiter heißt es: Für die Gerichtspredigt Jesu gilt grundsätzlich, dass sie eine Umkehrpredigt ist. Die Königsherrschaft Gottes umfasst auch das Wirken Gottes als Richter. Das Gericht kann dabei als formelle Gerichtsverhandlung oder als militärische Strafaktion vorgestellt werden.
Häufig wird das Gericht bildhaft dargestellt, etwa als forensisches Gericht, wenn vom Weltende die Rede ist.
So fasst das absolute Standardwerk zusammen, was Jesus über das jüngste Gericht gelehrt hat.
Das könnte man den ganzen Tag so weiterführen. Aber frage dich selbst: Wozu passt all das, was du bisher aus der Bibel, aus der historischen Forschung und von Jesus selbst gehört hast, besser – dass es ein Gericht gibt oder dass es keines gibt?
Hier endet das Leugnen und Schönreden. Das mit dem jüngsten Gericht ist real.
Konsequenzen für den Glauben und die Gemeinschaft der Gläubigen
Siehst du, ganz deutlich: Wenn du einen Club gründen willst mit Leuten, die behaupten, es gäbe kein jüngstes Gericht und alles wäre nur übertragen gemeint – was letztlich aufs Gleiche hinausläuft –, dann solltest du wissen, dass Jesus nicht Teil dieses Clubs ist. Vielmehr ist es ein Club, den Jesus entschieden meidet.
Schreib gerne in die Kommentare, wie du dich dabei fühlen würdest, einem theologischen Club beizutreten, den Jesus entschieden meidet. Und wenn du in einem theologischen Club bist, meinst du nicht, du würdest gern in einem Club sein, in dem Jesus auch Mitglied ist? Meinst du nicht, das wäre irgendwie wichtig?
All das, was du und ich bisher besprochen haben, gilt genauso für die Hölle. Siehst du, rein logisch betrachtet macht Karfreitag – der Tag zwei Tage vor Ostern – ohne die Gefahr von Gericht und Strafe keinen Sinn. Im Ernst, ist dir das mal aufgefallen?
Das ist der Grund, warum es vielen liberalen Theologen und manchen landeskirchlichen Pfarrern so schwerfällt, über das Kreuz zu reden. Es geht wirklich um das Kreuz, geschweige denn darum, eine gescheite Karfreitagspredigt zu halten, die auch wirklich mal um Karfreitag geht – und nicht um irgendwelche allgemeine Gefühlsduselei. Denn ganz häufig nehmen wir als Christen das Gericht nicht ernst. Oder wir behandeln es als etwas Übertragenes, das auf das Gleiche hinausläuft.
Ganz ehrlich: Wenn ich Jesus wäre – mal angenommen, ich wäre nackt, bei Minusgraden, zu Tode gefoltert, während ich dort für unsere Sünden sterbe und ersticke –, dann würde ich denken: Wenn ich so etwas höre, dass Karfreitag überhaupt nicht ernst genommen oder das Gericht als eine Lappalie abgetan wird, was der Grund dafür ist, dass ich mich umbringen lasse, dann würde ich denken: Bin ich eine Witzfigur für euch? Das ist ein ernstes Thema.
Die liberale Theologie und das, was hier nicht in allen, aber in zunehmend vielen Kirchen als tragischer Ersatz fürs Christentum angeboten wird, darauf kommen wir in wenigen Wochen in einem spannenden Video zurück.
Die Logik von Gericht und Hölle im biblischen Gottesbild
Siehst du, als vorläufiges Fazit für heute: Logisch betrachtet wäre die Hölle sinnlos, wenn es keinen Vorgang gäbe, um zu beurteilen, wer dazu verurteilt wird.
Der biblische Gott ist kein Diktator, der willkürlich und nach Gutdünken entscheidet, warum er wen richtet. Achte mal darauf: Nicht nur heißt es in der Bibel, dass Gott der Inbegriff der Gerechtigkeit ist – die Gerechtigkeit in Person –, sondern auch im Alten Testament werden immer wieder Gründe genannt, warum Gott ein Urteil spricht. Gott selbst erklärt das, sobald er ein Urteil fällt. Das ist keine Willkür, da steckt eine Logik dahinter.
Am Ende des Tages stellt sich wirklich ernsthaft die Frage: Wenn jemand all das aus dem Fenster wirft, ist er dann noch Christ? Ist jemand noch Christ, sobald er einen Artikel aus dem apostolischen Glaubensbekenntnis nach dem anderen einfach herausstreicht oder übertragen gemeint nimmt? Oder was auch immer?
Ist jemand noch Christ, sobald er die biblischen Grundlagen des Christentums leugnet, wie es in Hebräer 6 erwähnt wird? Dazu gehören die Taufe, das Wirken Gottes, die Auferstehung der Toten und das Jüngste Gericht, wie es im Neuen Testament beschrieben wird.
Jetzt denkst du vielleicht: „Hä, was ist das denn? Natürlich ist dann jemand kein Christ mehr.“
Überraschende Erkenntnisse zur Glaubensrealität in Deutschland
Na ja, sag das mal nicht so. Ich habe dir versprochen, dass es am Ende dieses Videos noch etwas sehr Überraschendes geben wird, und genau das machen wir jetzt.
Pass auf: Es gibt eine renommierte Studie, die kurz vor Corona vom zweitgrößten Marktforschungsinstitut der Welt durchgeführt wurde. Sie brachte Folgendes zutage. Die Ergebnisse beziehen sich vor allem auf die protestantischen Zahlen. Die katholischen sind minimal besser, aber darauf gehen wir nur ganz kurz ein.
Die Studie zeigte, dass von sieben Menschen, die sich in Deutschland selbst als Christen bezeichnen, nur einer an das Jüngste Gericht und die Hölle glaubt. Von fünf Menschen, die sich selbst als Christen bezeichnen, glauben zwei an ein Leben nach dem Tod. Und mehr als einer von dreien glaubt nicht, dass es einen Gott gibt.
Was willst du dazu noch sagen? Auf welcher Grundlage bezeichnen wir uns dann manchmal noch als Christen?
Ich denke, das Hauptproblem ist, dass wir häufig eine Karikatur des Christentums übernehmen. Das heißt, wir lassen uns von anderen Leuten vorschreiben, was wir zu glauben, was wir zu denken und was wir zu tun haben. Ist das wirklich gut?
Denn Hand aufs Herz: Wir als Christen wissen doch oft selbst nicht mehr, worum es uns eigentlich geht, oder? Und wenn wir schon nicht wissen, wofür wir stehen, wie können wir dann erwarten, dass die Gesellschaft das weiß?
Keine Sau weiß, wer wir Christen sind und wofür wir stehen. Das liegt oft daran, dass wir unsere eigene Bibel nicht mehr lesen. Das ist ja klar, oder? Und das verstehe ich.
Einladung zur Bibelstarthilfe und Abschluss
Um dir genau dabei zu helfen, die Bibel mit Kopf und Herz zu lesen und zu verstehen, habe ich die Bibel Starthilfe entwickelt. Diese hat bereits hunderten Menschen genau dabei geholfen.
Du bekommst so viel geboten. Hier nur ein kurzes Beispiel: Du erhältst Flashcards zum Bibelstudium, einen Übersetzungsguide, der dir bei der Auswahl der passenden Bibelausgabe hilft, und leicht verständliche Erklärungen zu den wichtigsten biblischen Begriffen. Außerdem bekommst du einen Input zu den häufigsten Bibellesefehlern, eine Roadmap zum chronologischen Durchlesen der gesamten Bibel und vieles mehr.
Und das Komplettpaket gibt es zu einem tollen Preis – Trommelwirbel – gratis. Deshalb kann ich diese Videos mit gutem Gewissen machen, denn darum geht es mir. Ich verschenke das Komplettpaket, weil ich möchte, dass möglichst viele Menschen mutig, liebevoll und mit Kopf und Herz aus ihrer eigenen Bibel lernen können.
Klicke dafür einfach auf den Link in der Videobeschreibung und nimm das Komplettpaket gratis mit. Es ist mein Geschenk an dich.
Wir sehen uns im nächsten Video. Ich freue mich auf dich.

