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ab Kapitel 4 – die Ruhe erreicht

Ruth – Erlösung führt zur Ruhe
Rut 418.03.2020
SerieTeil 8 / 8Ruth - Erlösung führt zur Ruhe
Boas wartet nicht ab: Er klärt die Sache am Stadttor und übernimmt Verantwortung, obwohl es ihn etwas kostet. Wer wirklich löst, denkt nicht nur an sich.

Rückblick auf das dritte Kapitel und der Übergang zum vierten

Bevor wir zu Kapitel vier kommen, einfach eine kurze Übersicht über Kapitel drei: In den Versen eins bis fünf hatten wir die Anweisungen von Noomi bezüglich Heirat und Ruths Gehorsam, eigentlich bis und mit Vers sechs. Aber gerade in dem Abschnitt, Verse sechs bis fünfzehn, da haben wir die Besprechung der Leviratsehe zwischen Ruth und Boas. Und da wird auch Ruths Reinheit und Vortrefflichkeit gepriesen, in den Versen zehn und elf. In den Versen sechzehn bis achtzehn haben wir die Besprechung und Gemeinschaft zwischen Ruth und Noomi. Und da wird eben das Wesen und Verhalten von Boas, seine Grosszügigkeit, Zuverlässigkeit und Zielstrebigkeit, herausgestellt.
Übrigens, Boas heisst ja: In ihm ist Stärke. Und wo haben wir da eine direkte Anspielung auf seinen Namen im Neuen Testament? Epheser 6,10: Brüder, seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Das ist Boas.
Wir kommen zu Kapitel vier. Ich lese ab Vers eins:
Und Boas ging zum Tor hinauf und setzte sich dort. Und siehe, der Blutsverwandte ging vorüber, von dem Boas geredet hatte.
Warum geht Boas zum Tor? Das Tor war im Alten Testament der Sitz des Gerichts. Wenn man das weiss, und hier sieht man eine wunderbare archäologische Bestätigung in Tel Dan: Man hat dort das Stadttor in der Hauptstadt des Stammes Dan ausgegraben, im äussersten Norden von Israel. Und da findet sich also aus der Königszeit der Richtersitz im Stadttor. Man sieht hier also die erhöhte Plattform, darauf war dann ein würdiger Stuhl. Hier sieht man diese Untersätze aus Stein. Mehr ist nicht erhalten, weil eben offensichtlich die Stangen, die den Baldachin, das Dach für den Richter, trugen, aus Holz waren. Das ist halt das Übliche in der Archäologie: Was aus Holz ist, Stoff, aus solch vergänglichen Materialien, verschwindet zumeist. Es gibt doch Überreste, aber zumeist ist das dann jeweils verschwunden.
Und wenn wir kurz aufschlagen, 1. Mose 19, da lesen wir von den zwei Engeln, die nach Sodom gingen, um Lot und seine Familie zu retten. 1. Mose 19,1: Und die beiden Engel kamen am Abend nach Sodom, und Lot sass im Tore Sodoms. Und als Lot sie sah, stand er auf und ging ihnen entgegen und beugte sich nieder mit dem Angesicht zur Erde.
Lot war im Stadttor, und das ist nicht einfach eine Beschreibung, dass er gerade in dem Moment im Stadttor war, sondern das bedeutete, dass er zur Regierung und zum Richter in Sodom aufgestiegen war. Es ging ja alles in Etappen. Früher hatte Lot sich entschieden, er möchte so in dem Gebiet von Sodom und Gomorra wohnen, also in einem gefährlichen Bereich. Und dann heisst es, dass er Zelte aufschlug, bis nach Sodom. Und in einer weiteren Phase sehen wir dann, dass er in Sodom Wohnsitz nahm. Und eine dritte Phase war, dass er eben sogar zum Richter aufstieg. Und man sieht das auch in Vers neun von 1. Mose 19: Aber sie, die Sodomiter, also dieser üble Mob, der da aufgestanden war, sprachen: Zurück da! Und sie sprachen: Der eine ist da hereingekommen, um als Fremder hier zu weilen, und will den Richter machen. Nun, wir wollen dir Schlimmeres tun als jenen. Und sie drangen hart ein auf den Mann.
Er kam als Fremder nach Sodom und sah diese Unmoral und dachte offensichtlich: Wenn ich da Richter werde, kann ich da noch etwas gegen das Böse arbeiten. Wir lesen ja in 2. Petrus 2, dass er täglich seine Seele quälte mit dem, was er in Sodom sah und hörte. Aber der entscheidende Punkt ist eben: Lot hatte keinen Auftrag, dahin zu gehen. Er hätte ja nie mitgehen dürfen mit Abraham, denn Gott hat in 1. Mose 12,1-3 gesagt: Geh aus deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Haus. Lot ging trotzdem mit, und das war falsch. So kam Lot eben schliesslich nach Sodom, und er dachte, ich habe da eine gute Aufgabe. Aber wenn der Herr uns nicht an einem bestimmten Ort hingestellt hat, dann wird es gefährlich für uns. Und darum ging es auch schief mit seiner Familie.
Aber eben, ich will nur sagen: Er wurde Richter, wurde allerdings nie akzeptiert von den Sodomitern, denn die sehen ihn immer noch als Fremdling, der da etwas sein und sagen will. Die beiden Engel kamen am Abend nach Sodom, und Lot sass im Tor Sodoms als Richter.
Hier in Ruth 4 geht es nun auch um das Stadttor in Bethlehem, und da wurde eben die ganze rechtliche Angelegenheit um die Leviratsehe von Ruth geklärt. Darum geht Boas also mit Entschlossenheit zum Tor hinauf, es muss geklärt werden. Und dann kommt, wie wir in Vers 1 gelesen haben, der Blutsverwandte, der eben näher verwandt war als Boas. Da sprach er: Komm hier, setze dich hierher, du, der und der. Und er kam herzu und setzte sich. Und er nahm zehn Männer von den Ältesten der Stadt und sprach: Setzt euch hierher! Und sie setzten sich.
Und er sprach zu dem Blutsverwandten: Noomi, die aus den Feldern von Moab zurückgekehrt ist, verkauft das Feldstück, das unserem Bruder Elimelech gehörte. So habe ich nun gedacht, ich wolle es deinem Ohr eröffnen und dir sagen: Kaufe es vor den Einwohnern und vor den Ältesten meines Volkes. Wenn du lösen willst, löse; und wenn du nicht lösen willst, so teile es mir mit, dass ich es wisse. Denn da ist niemand ausser dir zum Lösen. Also man sollte sich jedes Mal das Wort lösen anstreichen. Vers 1: Blutsverwandter, Goel. Vers 3: Blutsverwandter, Goel. Und hier: lösen, lösen, ga'al, ga'al, ga'al. Und wenn du nicht lösen willst, so teile es mir mit, damit ich es wisse. Denn da ist niemand ausser dir zum Lösen, und ich komme nach dir. Und er sprach: Ich will lösen.
Da sprach Boas: An dem Tag, da du das Feld aus der Hand Noomis kaufst, also eine Pflicht war ja eben, das verlorengegangene Grundstück der Familie zurückzukaufen als Löser. Darum geht es jetzt hier. Das andere war dann, die Leviratsehe einzugehen für den Verstorbenen, damit seine Linie weitergeführt wird in Israel und im ausgewählten Volk Gottes nicht ausgelöscht wird. Darum geht es um zwei Dinge: Grundstück zurückkaufen und dann Heirat mit Boas.
„Ich will lösen“, also das mit dem Grundstück, das interessiert ihn. Da sprach Boas: An dem Tag, da du das Feld aus der Hand Noomis kaufst, hast du es von Ruth, der Moabiterin, der Frau des Verstorbenen, gekauft, um den Namen des Verstorbenen auf seinem Erbteil zu erwecken. Also Boas macht ganz klar, was eigentlich da genau gemeint ist und was das alles sonst noch mit einschliesst, nämlich nach 3. Mose 25 und 5. Mose 25. Wir werden gleich die Stelle noch aufschlagen, um den Namen des Verstorbenen auf seinem Erbteil zu erwecken.
Vers 6: Da sprach der Blutsverwandte wieder, der Erlöser, der Goel: Ich kann nicht für mich lösen, dass ich mein Erbteil nicht verderbe. Löse du für dich, was ich lösen sollte, denn ich kann nicht lösen.
Plötzlich wird ihm klar: Für meine Situation funktioniert das nicht, ich kann nicht diese Ehe eingehen mit Ruth. Also es war nicht so, dass er keine Lust hatte. Zu Ruth hat Boas noch gesagt, in Kapitel 3, Vers 13: Bleib diese Nacht hier, und es soll am Morgen geschehen, wenn er dich lösen will, gut, so mag er lösen. Wenn er aber keine Lust hat, dich zu lösen, so werde ich dich lösen. Aber hier sagt er nicht: Ich habe keine Lust, sondern dann sagt er: Ich kann nicht. Es gab einen objektiven Hinderungsgrund. Und jetzt lesen wir dazu 5. Mose, dann wird nämlich klar, was da genau dahintersteckt und warum Boas so formuliert: wenn er keine Lust hat.
 5. Mose 25,5: Wenn Brüder beieinander wohnen und einer von ihnen stirbt und hat keinen Sohn, so soll die Frau des Verstorbenen nicht auswärts eines fremden Mannes Ehefrau werden. Ihr Schwager soll zu ihr eingehen und sie sich zur Frau nehmen und ihr die Schwagerpflicht leisten.
Schon interessant, dass Noomi gar nicht an diese Stelle dachte, als sie die beiden Schwiegertöchter zurückschickte. Da gab es ja vom Gesetz her eine Weisung: In einem solchen Fall war ja eine Pflicht, der Schwager muss. Natürlich wusste sie das, aber das ist das Problem, das ist eine Moabiterin. Aber sie hätte feststellen müssen: eine gläubige Moabiterin. Und ich meine, auch Ruth war bereit, eben zum Volk Gottes zu gehen und zu wechseln. Und diese Möglichkeit bestand ja. Nicht wahr, 5. Mose 7 sagt, mit den götzendienerischen Nationen dürft ihr keine Ehen eingehen. Aber eine Ausnahme gab es, wenn eine Person aus einem anderen Volk übertrat zum Volk Israel und Proselytin wurde. Ja, findet man das Wort Proselyt in den fünf Büchern Mose? Das ist doch eine erst viel spätere Angelegenheit. Ja, in der Apostelgeschichte liest man ja von den Proselyten, von Heiden, die ins Judentum übergetreten waren. Sie mussten eine spezielle Taufe, Untertauchung, Reinigungsbad auf sich nehmen und konnten übertreten, indem sie den Götzendienst verliessen und den wahren Gott Israels annahmen.
Aber wir können der Konkordanz nachgehen, all diesen Ausdrücken, wo in den fünf Büchern Mose gesprochen wird über den Fremdling in Israel, den man lieben soll, dem man beistehen soll, den man nicht unterdrücken soll usw. Auf Hebräisch heisst Fremdling dort Ger. Und Ger ist das Wort, das im späteren Hebräisch gebraucht wird für Proselyt. Proselyt ist Griechisch. Und noch heute, wenn man davon hört, da ist irgendjemand aus den Nationen übergetreten zum Judentum, dann nennt man ihn Proselyt, das heisst eigentlich „Hinzugekommener“, ganz wörtlich. Aber eben im Alten Testament ist der Ausdruck Fremdling das entsprechende Wort. Und zum Beispiel in 2. Mose 12 heisst es: Der Fremdling in eurer Mitte darf nicht am Passa teilnehmen, ausser er ist beschnitten, also vollständig übergetreten ins Judentum mit Beschneidung.
Und so haben wir ganz viele Stellen im Alten Testament, die sprechen von der Möglichkeit, dass ein Fremder übertritt. Aber von diesem Fremden, der aufgenommen werden soll in Israel, geliebt werden soll, unterstützt werden soll, das bedeutete, sich gleichzeitig dem Wort Gottes zu unterordnen und dem Gott Israels. Das ist nicht die gleiche Situation wie in Europa, sagen wir, wenn Menschen kommen aus anderen Kulturen und die sind gar nicht bereit, sich wirklich in diese Kultur hineinzubegeben. Aber der Ger, das war der, von dem verlangt wurde, dass er sich auch dem Wort Gottes unterstellt. Und so wurde der Fremdling nicht zu einem Problem im Volk Israel.
Und ein ganz konkretes und grossartiges Beispiel hätte Noomi vor Augen haben können, hätte sie nur zurückgedacht an das Buch Josua, das damals bereits zur Bibel gehörte. Kapitel 2: Die Hure Rahab, eine Kanaaniterin. Ja, und gerade von den Kanaanitern heisst es, mit denen darf man keine Ehe eingehen, 5. Mose 7. Aber sie trat über, sie nahm den Gott Israels an. Darum hat sie auch die Botschafter, die Kundschafter, aufgenommen, und die durfte dann einen Juden heiraten und kam sogar ins Geschlechtsregister des Erlösers, des Herrn Jesus, wie wir schon wissen.
Also Noomi hätte vorschweben können: Mit Rahab war das möglich, weil sie zum Glauben kam, dann müsste es auch möglich sein mit Orpa und Ruth. Und er besteht in der nahen Verwandtschaft sogar eine Pflicht. Ja, könnte jemand sagen, aber in 5. Mose steht auch: Der Moabiter soll nicht in die Versammlung des Herrn kommen bis zur zehnten Generation. Ja, aber das steht nicht ins Volk Israel, sondern in die Versammlung des Herrn. Das heisst, das war ein Verbot, in die Gemeindeversammlung zu kommen in der Stiftshütte. Also bei den Gottesdiensten dort, da war eine Einschränkung. Aber übertreten ins Volk Israel, das war alleweil möglich, auch für Moabiter.
Boas erkannte sich ganz genau aus, und wir merken das in der Formulierung. Nochmals 5. Mose 25,5: Wenn Brüder beieinander wohnen und einer von ihnen stirbt und hat keinen Sohn, so soll die Frau des Verstorbenen nicht auswärts eines fremden Mannes Ehefrau werden, also auch nicht irgendwo bei den Moabitern. Ihr Schwager soll zu ihr eingehen und sie sich zur Frau nehmen und ihr die Schwagerpflicht leisten. Und es soll geschehen, der Erstgeborene, den sie gebiert, soll nach dem Namen seines verstorbenen Bruders genannt werden, damit dessen Name nicht ausgelöscht werde aus Israel.
Wenn aber der Mann keine Lust hat, seine Schwägerin zu nehmen, der möchte es einfach nicht. Jetzt versteht man auch, warum Boas sagt: wenn er keine Lust hat. Also wenn er eben gar nicht diese Ehe eingehen möchte, aus natürlichen Gründen, wenn er keine Lust hat, darauf spielt Boas direkt an. Das zeigt: Er kannte die fünf Bücher Mose im Wortlaut. Keine Lust hat, seine Schwägerin zu nehmen, so soll seine Schwägerin ins Tor hinaufgehen, zu den Ältesten. Ach so, darum wird das hier in Ruth 4 gemacht: Und Boas ging zum Tor hinauf und setzte sich dort. Ruth 4,1. Merkt man also, wie genau er die Tora, das Wort Gottes, die Bibel kannte und danach handeln wollte: ins Tor hinaufgehen zu den Ältesten und sprechen. Mein Schwager weigert sich, seinem Bruder einen Namen in Israel zu erwecken. Er will mir die Schwagerpflicht nicht leisten. Und die Ältesten seiner Stadt sollen ihn rufen und mit ihm reden. Und besteht er darauf und spricht: Ich habe keine Lust, sie zu nehmen, so soll seine Schwägerin vor den Augen der Ältesten zu ihm hintreten und ihm den Schuh von seinem Fuss ausziehen und ihm ins Angesicht speien. Und sie soll antworten und sprechen: So soll dem Mann getan werden, der das Haus seines Bruders nicht bauen will. Und sein Name soll in Israel das Haus des Barfüssigen heissen.
Also der hätte heiraten können, aber wollte nicht. Natürlich, wenn er verheiratet war, dann konnte er nicht, denn auch schon das Gesetz Mose wollte nur die eine Ehe. Ich war der Erste, der eine zweite Frau genommen hatte in der Bibel, das war in 1. Mose 4, Lamech, der siebte von Kain aus dieser gottlosen Linie, der selber zum Mörder wurde, einen jungen Mann totgeschlagen hatte, weil er ihn zuvor verwundet hatte. Und dann hat er noch ein Gedicht dazu gemacht, das das Ganze so poetisch verklärt, und hat diesen Mord so in dichterische Worte gefasst, das erste menschliche Gedicht nach dem Sündenfall in der Bibel. Und dann haben wir kein Beispiel mehr bis auf Abraham, der aus Unglauben schliesslich Hagar nahm als Zweitfrau, um durch einen Trick doch zu einem Nachkommen zu gelangen. Und dort sehen wir dann in 1. Mose 16, wenn man 16 am Schluss und 17 am Anfang liest, dass Gott dreizehn Jahre lang nicht mehr mit Abraham sprach. Das sind Dinge, die klar machen, dass Polygamie, also Vielweiberei, von Anfang an eine Sünde war und eigentlich ein Bruch mit dem Bund mit Adam, in dem Gott die Einehe eingesetzt hatte.
Ja, also da gab es Gründe, dass jemand sagen konnte: Ich kann nicht lösen. Aber hier in 5. Mose geht es jetzt um den Fall, er könnte, aber er will nicht und will diese Pflicht nicht auf sich nehmen. Und da gab es eine Möglichkeit: Schuh ausziehen, und er muss ein Zeichen der Schmach ertragen, das ist sehr schwerwiegend, ins Gesicht spucken und dann diesen Namen tragen: das Haus des Barfüssigen.
Aber jetzt sehen wir: Das Feldkaufen, das war schon mal interessant für diesen Mann. „Ich will lösen“, und dann plötzlich merkte er: Ja, aber jetzt kommt noch mehr dazu. Dann müsstest du auch Ruth heiraten, und da sah er ein objektives Hindernis. Und ich lese nochmals Vers 5: Da sprach Boas: An dem Tag, da du das Feld aus der Hand Noomis kaufst, also Erlösung des Grundbesitzes durch Bezahlung kaufst, hast du es auch von Ruth, der Moabiterin, der Frau des Verstorbenen, gekauft, um den Namen des Verstorbenen auf seinem Erbteil zu erwecken.
Da sprach der Blutsverwandte, der Erlöser, der Goel: Ich kann nicht für mich lösen, dass ich mein Erbteil nicht verderbe. Löse du für dich, was ich lösen sollte, denn ich kann nicht lösen.
Dies aber geschah früher in Israel bei einer Lösung und bei einem Tausch, um jede Sache zu bestätigen. Jetzt erklärt Samuel, wie man das handhabte, üblicherweise in Israel. Der eine zog seinen Schuh aus und gab ihn dem anderen. Also genau so, wie das in 5. Mose 25 schon vorgeschrieben war. Und das war die Art der Bezeugung in Israel. Und der Blutsverwandte sprach zu Boas: Kaufe für dich! Und er zog seinen Schuh aus.
Da sprach Boas zu den Ältesten und zu allem Volk: Ihr seid heute Zeugen, dass ich aus der Hand Noomis alles gekauft habe, was Elimelech und alles, was Kiljon und Machlon gehörte, also sogar das andere Erbteil, was eigentlich verloren gegangen war, dadurch, dass zurückgeschickt wurde, das übernimmt er auch gerade, was Kiljon und Machlon gehörte, und auch Ruth, die Moabiterin, die Frau Machlons, habe ich mir zur Frau gekauft, um den Namen des Verstorbenen auf seinem Erbteil zu erwecken.
Er kauft Ruth. Nicht wahr, für Europäer ist das völlig unverständlich, aber das ist das, was im Alten Testament üblich war, dass ein Brautpreis bezahlt wurde. Und das ist natürlich umso schöner, wenn man die Parallele sieht, dass der Herr Jesus nach Epheser 5,25 die Gemeinde geliebt und sich selber für sie hingegeben hat, und so hat er sie gekauft durch sein Blut. Also diese Parallelen sind absolut drin. Mit diesem Kauf. Das Ganze kann aktuell sein, auch heute.
Was macht ihr, wenn ihr eine Tochter habt, die sagt: Ich möchte diesen Mann heiraten? Und es ist ein Afrikaner. Ja, man weiss, also Heirat, das funktioniert unter allen Nationen. Nach der Bibel ist die ganze Menschheit eine Familie. Also es gibt überhaupt keinen biblischen Grund, dass man nicht eben zwischen kulturell sehr entfernten Nationen nicht heiraten dürfte. Aber man muss natürlich den Kindern sagen: Es ist einfach schwieriger, denn wenn man schon als Mann und Frau aus der gleichen Kultur kommt, in unserem Fall eine Distanz von hundert Kilometern. Wir haben uns dann in der Mitte getroffen, zwischen Raum Zürich und Raum Basel, und sind dann dorthin wohnen gegangen. Aber sogar aus diesem nahen Umfeld ist man durch die Erziehung anders geprägt, und gewisse Dinge findet man wichtig, was die Frau nicht wichtig findet, und sie findet Dinge wichtig, die ich nicht wichtig finde. Und da muss man sich finden, ja? Und das können ja manchmal wirklich so kleine Details sein, wie man den Butter am Morgen abschneidet. Ja, wirklich, also unglaubliche Details können Unterschiede sein. Und jetzt stellt man sich vor: eine ganz andere Kultur, ganz andere Prägung, auch ganz andere Vorstellung, wie ist eine Frau und wie soll eine Frau sein? Und dann muss man den Kindern schon sagen: Also das müsst ihr schon mitberücksichtigen.
Ja, und dann wird das noch Konkordpreis bekommen. Gut, das wäre die Chance zu sagen: tausend Kamele. Aber nein, wir haben mit einem Ehepaar gesprochen aus Frankreich, die haben den gleichen Fall gehabt. Also da hat aber umgekehrt der Sohn eine Afrikanerin geheiratet. Und da muss auch der Brautpreis bezahlt werden. Und die haben den Rat gegeben, es ist eigentlich eine gute Sache. Man muss da nicht den Brautpreis irgendwo da oben, also das mit den tausend Kamelen kann ich vergessen, aber ist ja auch gar keine Option, nur ein Spass. Aber eben, man soll einen symbolischen Preis bezahlen, und das ist eben in dieser Kultur ganz wichtig. Das verbindet die Familien. Also wenn man sagen würde: Nein, das machen wir nicht, wir sind ganz andere Kultur. Nein, unter dieser Berücksichtigung, was das in der Kultur dort bedeutet, wäre das ganz wichtig, und das bringt die Familien auch noch zusätzlich zusammen.
Also nur um anzudeuten, dass diese Dinge nicht einfach vor Jahrtausenden waren und in unserer heutigen Zeit überhaupt keine Bedeutung mehr haben. Wir sind globalisiert. Und das sind die Auswirkungen. Und die andere Tochter heiratet einen Kambodschaner, nicht wahr? Ich habe Ihnen nie gesagt, Sie sollen das so machen. Aber es geht darum: Wir haben Ihnen dabei beigebracht, unser Anliegen ist es, geht den Weg, den der Herr euch zeigt. Aber ihr müsst wirklich überzeugt sein, dass es der Weg des Herrn ist. Das ist absolute Basis. Und eben auch: Ihr müsst beachten all diese wichtigen Grundsätze, die das Wort Gottes uns eben aufzeigt. Grundsätze, die zu aller Zeit gültig sind.
Ja, so viel zum Brautpreis. „Mir zur Frau gekauft, um den Namen des Verstorbenen auf seinem Erbteil zu erwecken, damit nicht der Name des Verstorbenen ausgerottet werde unter seinen Brüdern und aus dem Tor seines Ortes. Ihr seid heute Zeugen!“ Und alles Volk, das im Tor war, oh, da waren nicht nur die Ältesten, jetzt kam auch noch die Volksmenge aus Bethlehem, die waren alle mit dabei. Und alles Volk, das im Tor war, und die Ältesten sprachen: Wir sind Zeugen! Der Herr mache die Frau, die in dein Haus kommt, wie Rahel und wie Lea, die beide das Haus Israel erbaut haben.
Sehen wir die Kanten, das ganze Gesetz, die fünf Bücher Mose. Da spielen sie an auf 1. Mose. Die wussten vor langer Zeit, das waren Rahel und Lea, die Frauen von Jakob, und daraus ist unsere Nation entstanden, wo natürlich noch die zwei Mägde. Aber hier werden die Stammmütter Israels erwähnt, Rahel und Lea, und diese Fremde, die nun keine Fremde mehr ist, weil sie zu Israel gehört. Sie soll so werden wie unsere Stammmütter Rahel und Lea, die beide das Haus Israel erbaut haben, und werde mächtig in Ephrata. Warum steht hier Ephrata? Ephrata heisst ja Fruchtbarkeit, weil das Gebiet gerade um Bethlehem eben sehr fruchtbar war und auch dem Ort dann den Namen Brothausen angebracht hat. Und stifte einen Namen in Bethlehem.
Und von den Nachkommen, die der Herr dir von dieser jungen Frau geben wird, werde dein Haus wie das Haus des Perez, den Tamar dem Juda geboren hat. Da verweisen sie nochmals auf 1. Mose. Wir sehen, die Bibel war damals auch bekannt. Und die wussten genau, wie das war mit Tamar und Juda, da war auch Leviratsehe, aber ich habe das schon angedeutet in der Einleitung. Eine abscheuliche Geschichte. Aber sie steht in der Bibel, weil die Bibel beschreibt den Menschen so, wie er ist, ohne irgendetwas zu schminken. Und da wird angespielt, eben und nun waren Boas und Ruth auch bereit zur Leviratsehe, aber natürlich ganz anders als bei Tamar und Juda.
Aber es ist nicht schön, wie die ganze Volksmenge dieses Ehepaar segnet. Die heiraten öffentlich rechtlich, ja, das war ein Bund, der da geschlossen wurde. Das war nicht einfach so ein Privatabkommen. Eine Ehe ist ein öffentlich-rechtlicher Bund, und darum mussten die Ältesten mit einbezogen werden. Das konnte man nicht einfach so abmachen. Und das ist sehr wichtig, weil heute junge Leute gar nicht mehr den Unterschied wissen zwischen Konkubinat und Ehe. Aber man muss ihnen erklären: Konkubinat ist im Neuen Testament auch schon erwähnt, und zwar in der Geschichte mit der samaritanischen Frau am Brunnen, Johannes 4. Und da sagte der Herr Jesus in Vers 16, Johannes 4,16: Jesus spricht zu ihr: Geh hin, rufe deinen Mann und komm hierher! Die Frau antwortete und sprach zu ihm: Ich habe keinen Mann. Kurz und bündig: Ich habe keinen Mann. Ah, war sie allein? Na, wir lesen: Jesus spricht zu ihr: Du hast Recht gesagt: Ich habe keinen Mann; denn fünf Männer hast du gehabt. Sie war fünfmal verheiratet, öffentlich-rechtlich, aber dann wieder geschieden. Denn fünf Männer hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann. Hierin hast du die Wahrheit gesagt. Sie lebte mit ihm zusammen, aber der Herr sagt: Es ist nicht dein Mann. Das ist die rechtliche Seite, wie die Bibel das betrachtet, und das muss man den jungen Leuten lehren, dass das sagt die Bibel. Und darum wird im Alten Testament klargemacht: Die Ehe ist ein Bund.
Können wir aufschlagen? Hesekiel 16, da wird in gleichnishafter Sprache darüber geredet, wie Gott Jerusalem im Alten Testament als seine Frau annahm. Also die Eroberung Jerusalems durch König David und die Erhebung der Stadt, der einst kanaanitischen Stadt zur Hauptstadt Israels, wird dort verglichen mit dem Bild einer Eheschliessung. Ich lese Hesekiel 16, nicht alles, sondern ab Vers 8:
Und ich, sagt Gott, ging an dir vorüber, dir Jerusalem, und sah dich, und siehe, die Zeit war die Zeit der Liebe. Die Zeit der Liebe beginnt, wenn eine Person wirklich erwachsen ist, körperlich, seelisch, geistig. Das Hohelied sagt, es ist ganz wichtig, dass man nicht früher bei den Kindern etwas aufweckt. Darum der Refrain im Hohelied, der dreimal vorkommt, sagt: Ich beschwöre euch, Töchter Jerusalems, bei den Gazellen und bei den Hirschkühen des Feldes, dass ihr nicht weckt noch aufweckt die Liebe, bis es ihr gefällt. Also alle Frühsexualisierung ist aus der Sicht der Bibel ein No-Go, denn da wird in Kindern etwas geweckt, zu einer Zeit, wo sie gar nicht die Entwicklung haben, und das führt zu einer seelischen Störung. Aber hier sehen wir: Da ist die richtige Zeit da. Und siehe, deine Zeit war die Zeit der Liebe, und ich breitete meine Zipfel über dich aus und bedeckte deine Blösse, und ich schwur dir und trat in einen Bund mit dir, spricht der Herr, der Ewige, und du wurdest mein usw.
Also Gott schliesst einen Bund, und durch diesen Bund wird die Stadt Jerusalem gesehen als Frau, die Frau Gottes. Eine Ehe ist ein Bund. Und schauen wir uns noch einen Vers aus Maleachi an. Um 400 vor Christus war Ehescheidung ganz verbreitet in Israel, weil Israel so auf einem Tiefpunkt war geistlich. Und da steht in Maleachi 2,14: Und ihr sprecht: Warum? Weil der Herr Zeuge gewesen ist zwischen dir und der Frau deiner Jugend, an welcher du treulos gehandelt hast, da sie doch deine Genossin, das heisst auch Freundin, deine Genossin und die Frau deines Bundes ist. Und dann Vers 15 in der Mitte: So hütet euch in eurem Geist und handle nicht treulos gegen die Frau deiner Jugend, denn ich hasse Entlassung, spricht der Herr.
Und da sehen wir: Die Ehefrau wird genannt, eben deine Freundin. Es muss die beste Freundin sein, die Ehefrau, und die Frau deines Bundes. Also da wurde ein Bund geschlossen, und zwar ein öffentlich-rechtlicher Bund. Dann ist es eine Ehe und nicht einfach eine Privatabmachung. Und das sehen wir hier in Ruth 4, wie das ganz normal war, sogar in der Richterzeit, dass die Ehe so geschlossen wurde.
Und jetzt lese ich Kapitel 4, Vers 13: Und Boas nahm Ruth, und sie wurde seine Frau. So wird die Eheschliessung ganz kurz beschrieben: Er nimmt sie, die Braut an der Hand, und sie wird seine Frau. Und dann heisst es: Und er ging zu ihr ein. Das ist eine Beschreibung im Alten Testament für den Geschlechtsverkehr. Und sehen wir die Reihenfolge: Er nahm Ruth, sie wurde seine Frau, und dann erst kommt die Sexualität. Und der Herr verlieh ihr Schwangerschaft, und sie gebar einen Sohn.
Und die Frauen sprachen zu Noomi: Gepriesen sei der Herr, der dir heute nicht hat fehlen lassen an einem Löser. Nicht wahr, wenn man denkt, wie sie zurückkam und dem Allmächtigen die Schuld anlastete. Und jetzt merkt sie die Freundlichkeit des Herrn, wie sie überschüttet worden ist mit Freundlichkeiten, auch Kapitel 2, 3 und jetzt 4. Gott hat diese Frau gar nicht vergessen. Und jetzt wird das alles so wunderbar gewendet. Es gibt einen, der da helfen kann, und eben „Löser“ heisst Erlöser. Und in diesem Sinn sollte man alle diese Stellen in Jesaja, Jeremia, Sprüche, wo Gott genannt wird „Erlöser“, und auch Hiob lesen, in diesem Zusammenhang.
„Gepriesen sei der Herr, der es dir heute nicht hat fehlen lassen an einem Erlöser.“ Das erinnert uns an Hiob 19,25: Und ich, ich weiss, dass mein Erlöser lebt. Und sein Name werde gerühmt in Israel, und er wird dir ein Erquicker der Seele und ein Versorger deines Alters sein. Diese bittere Frau, die gesagt hat: Nenn mich nicht mehr Noomi, sondern Mara, die Bittere, denn der Allmächtige hat es mir sehr bitter gemacht. Und jetzt kriegt sie einen Enkel. Und da haben wir das Thema Enkel. Das ist immer so speziell, wenn man da zusammen ist irgendwo am Tisch und dann fragt jemand: Wie viele Enkel habt ihr? Nicht wahr, wir haben sechs Kinder. Und sechs Kinder bis ins Erwachsenenalter aufgezogen, und dann sagen wir: Ja, bis jetzt noch nicht. Und dann füge ich noch hinzu: Ja, das ist auch nicht von uns abhängig, ja? Oder: Wir warten darauf. Ja, ich meine, was kann man machen, wenn kein Enkel kommt? Ja, Kinder sind eine Gabe Gottes und Kindeskinder auch.
Aber hier sehen wir das zum Thema Enkel, Beziehung zur Grossmutter: ein Quicker der Seele. Wie schön, wenn ein Enkel einer Quicker der Seele wird. Das ist dann die Seite vom Enkel zur Grossmutter. Aber wir sehen in 2. Timotheus 3, was wir auch in diesen Tagen betrachtet haben, wie diese Grossmutter von Timotheus und auch die Mutter, die haben Timotheus von Säuglingsalter an die heiligen Schriften beigebracht. Das sind diese zwei Seiten. Und wirklich hier schöner Titel für Enkel: Erquicker der Seele und Versorger deines Alters.
Ja, auch eine Sicherheit. Denn deine Schwiegertochter, die dich liebt, hat ihn geboren, sie, die dir besser ist als sieben Söhne. Ja, die Öffentlichkeit weiss: Diese Schwiegertochter, die liebt die Schwiegermutter. Es gibt genügend Fälle, wo man sagen müsste: Die hasst die Schwiegertochter, die Schwiegertochter hasst die Schwiegermutter oder auch umgekehrt. Aber hier haben wir das biblische Beispiel einer schönen Beziehung von Schwiegertochter und Schwiegermutter, und es wird öffentlich anerkannt: die dich liebt. Sie soll dir besser sein als sieben Söhne.
Denken wir zurück an Kapitel 1: Sie sagt, wenn ich noch heute eben verheiratet wäre und heute noch eben ein Kind gezeugt würde, so hat sie sich das vorgestellt, ja, in der Phantasie, aber sie sagte: Es ist alles unmöglich. Und jetzt wird gesagt: Schau mal, jetzt hast du einen Enkel, einen Quicker deiner Seele, und war seine Schwiegertochter. Und die ist so fantastisch, die ist besser als sieben Söhne.
Oh, da erinnerte ich mich ans nächste Buch. Es war in der zeitlichen Reihenfolge nach Ruth 1. Samuel. Da geht ein Mann nach Schilo hinauf mit seiner Familie. Aber oh, was für eine Familie, das ist Hanna und das ist Peninna. Wir werden das gleich sehen, wenn wir heute weiterfahren mit 1. Samuel. Ja, die Hanna war unfruchtbar, das war die erste Frau, und da hatte sich eben Peninna als Zweitfrau zugelegt, und das war falsch, ein Bruch mit dem Bund von Adam, und die bekam dann Söhne. Aber wie das üblich ist bei der Polygamie, das gibt Streit, bitteren Streit. Also gerade in Afrika kann man es erleben, wenn dann Frauen da im Dorf sich anschreien mit einer solchen Giftigkeit. Und man fragt: Was haben die? Ach so, das ist üblich so bei denen, die mehrere Frauen haben. Das ist so etwas Giftiges, unglaublich.
Ja gut, die eine war wirklich giftig gegen die Hanna, eine traurige Familie. Und wie versucht der Mann, die liebe Hanna zu trösten? 1. Samuel 1,8: Elkanah sprach zu ihr: Hanna, warum weinst du? Ah, du musst noch fragen. Und warum isst du nicht? Ja, du musst noch fragen, warum der Appetit vergeht. Und warum ist dein Herz betrübt? Ja, ist doch klar. Und jetzt tröstet er sie: Bin ich dir nicht besser als zehn Söhne? Ja, hättest du dir vorher überlegen sollen. Bevor du eine zweite Frau heiratest, da kannst du noch lange sagen: Bin ich dir besser als zehn Söhne. Man kann den Ehemann nicht teilen, das geht nicht. Ja, also da ist es ganz traurig. „Ich bin doch hier besser als zehn Söhne.“ Aber hier sagen die: Diese Schwiegertochter ist dir besser als sieben Söhne, Zahl der Vollkommenheit.
Und Noomi nahm das Kind und legte es auf ihren Schoss und wurde seine Wärterin. Da sieht man, wie die Grossmutter sich um den Enkel kümmert, aber mit Freuden auf ihrem Schoss. Und die Nachbarinnen gaben ihm einen Namen, indem sie sprachen: Ein Sohn ist der Noomi geboren. Und sie gaben ihm den Namen Obed, das heisst Diener, mit dem Wunsch, dass er Gott dient. Das muss der Wunsch sein bei den Kindern, dass sie Gott dienen, Obed. Er ist der Vater Isais, des Vaters Davids. Und jetzt wird die Brücke gemacht zur weiteren Heilsgeschichte, dann in 1. Samuel.
Und dies sind die Geschlechter Perez: Perez zeugte Hezron, und Hezron zeugte Ram, und Ram zeugte Amminadab, und Amminadab zeugte Nachschon, und Nachschon zeugte Salma, und Salmon zeugte, und jetzt kommt’s, Boas. Und Boas zeugte Obed. Und Obed zeugte Isai, und Isai zeugte David, der Geliebte.
Da wird die Brücke gemacht zu dem Mann, der nach dieser traurigen Richterzeit kam, der Mann nach dem Herzen Gottes. Wollen wir hier schliessen?

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