Serie•Teil 1 / 6Bielefeld 2015 - Der Jakobusbrief
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Ein Brief für das Leben unter Druck
Der Brief des Jakobus ist, wie schon gesagt wurde, ein sehr lebensnaher Brief. Jakobus war ein Mann der Tat, und er gibt uns in diesem Brief Hilfen für allerlei Prüfungen. Man könnte den Brief auch so überschreiben: Hilfen für allerlei Prüfungen.
Also: Wie verhalte ich mich in Prüfungen, Versuchungen und Schwierigkeiten? Das war auch ein Grund, warum Jakobus diesen Brief geschrieben hat. Der Glaube des Lesers sollte sich in Prüfung, Leiden und Versuchungen bewähren, also als echt erweisen. Es soll Frucht zu erkennen sein, und man wird aufgerufen, bis ans Ende durchzuhalten.
Wenn man den Brief so durchliest, darf ich hier vielleicht kurz etwas einfügen: Als ich das erste Mal in einen kleinen Bibelkreis in Österreich stieß, waren dort etwa fünf Schüler, die ungefähr achtzehn Jahre alt waren. Sie sagten: Lesen wir doch den Jakobusbrief. Und dann las man an diesem Abend den ganzen Jakobusbrief durch. Einige Jugendliche, die selbst nicht bekehrt waren, und ich war auch nicht bekehrt, lasen den ganzen Jakobusbrief durch. Das dauerte etwa eine halbe Stunde, und danach war es still.
Da sagte einer: Gewaltig! Wir müssen diesen Brief studieren. Und dann begann ein Bibelkreis. Im Zuge dieses Bibelkreises bin ich dann im Laufe der Zeit, die sich anschloss, zum Glauben gekommen. Deshalb ist für mich der Jakobusbrief jetzt auch ein interessanter Brief.
Der Aufbau des Briefes und die Linie durch die Kapitel
Aber wenn man das so durchliest, dann merkt man, dass das erste Kapitel anders ist als die anderen. Das erste ist wie eine Übersicht, wie eine Übersicht mit allerlei Hilfen für Prüfungen.
In Kapitel 2 geht es mehr um das Wichtigste im Christenleben, um die zwei wichtigsten Tugenden: Glaube und Liebe, die Hauptsache. Jakobus ist überhaupt ein Lehrer, der das betont, was wichtig ist. Glaube und Liebe werden da geprüft. Der Glaube führt zur Liebe, und die Liebe führt zu grösserem Glauben, zu Vertrauen auf den Herrn.
Dann, in Kapitel 3, da geht es um unser Hauptproblem. Das Hauptproblem ist unsere Zunge, das Reden. Da wird die Zunge geprüft. Das ist überhaupt das Problem, das grösste Problem aller Menschen: die Zunge und wie viel Not durch die Zunge entsteht.
Dann, in Kapitel 4, da geht es eine Ebene tiefer. Da geht er auf das ein, was eigentlich hinter der Zunge liegt, auf das Grundproblem der Zunge, nämlich das Begehren des Herzens. Das geht in Kapitel 4, Vers 1 bis 10. Und dann ab Vers 11 sind die restlichen Verse konkrete Anweisungen über verschiedene Dinge. Wenn man das so liest, denkt man, es sind verschiedene Themen. Aber ich habe gemerkt, es sind immer Themen, wo das Reden eine Rolle spielt. Das Reden: redet nicht gegeneinander, und dann rühmt euch nicht, und dann geht es um ... Da geht es um einen konkreten Fall, wie man sich den Arbeitern gegenüber verhält. Und dann geht es um das Geduldigsein auf den Herrn und nicht seufzen und nicht schwören und wie man sich verhalten soll, wenn man leiden muss, wenn man krank ist, was soll man da reden? Und es geht wieder um Reden. Dann geht es ums Beten, ums Bekennen und zum Schluss um das Zurechtbringen eines Bruders, der auf einem Irrweg ist. Also immer wieder etwas, was man mit der Zunge tut.
Probleme, Schwierigkeiten, also Kapitel 1 ganz allgemeiner Art, wie einige Hilfen in Prüfungen. Man denkt sich: Was für Prüfungen denn? Was für Probleme denn? Nun, Probleme können ganz verschieden sein. Ein Problem kann etwas Unangenehmes für mich sein, wenn etwas nicht läuft nach meinen Vorstellungen und Wünschen. Wenn ich zum Beispiel im Auto sitze und mir ist zu heiss und der andere sagt, mir ist zu kalt, dann haben wir ein Problem, oder? Das kann man leicht lösen, aber es ist doch ein Problem. Oder ein unlösbarer Konflikt, oder ein scheinbar unlösbarer Konflikt, eine Schwierigkeit, mit der ich nicht fertig werde, entweder mit Menschen oder mit Dingen. Es gibt also ganz verschiedene Arten von Problemen, und die können zu Prüfungen für uns werden.
Jakobus gibt hier in Kapitel 1 mindestens fünf Hilfen für Prüfungen. Aber zuerst sehen wir uns die Einleitung an, und wir lesen Jakobus 1,1: Jakobus, leibeigener Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus, den zwölf Stämmen in der Zerstreuung: freut euch.
Jakobus stellt sich vor. Erstes Wort: Jakobus. Er braucht nicht mehr zu sagen, welcher Jakobus. Das genügte, um ihn zu identifizieren. Es war ein sehr bekannter Jakobus. Er nennt sich einfach einen Knecht Gottes, um sich neben die anderen Brüder zu stellen, die auch Knechte Gottes sind. Das heisst, er zeigt: Ich bin nicht über den anderen, ich bin auch einfach ein Mitknecht.
Übrigens steht im Griechischen gar nicht das Wort Knecht, natürlich nicht, Knecht ist ja deutsch. Aber im Griechischen steht nicht das Wort, das wir mit Knecht übersetzen, sondern im Griechischen steht ein Wort, das man eigentlich übersetzen müsste mit Sklave. Das ist ein leibeigener Knecht. Also der gehört mit Leib und Seele seinem Herrn. Das ist das Wort, das die Apostel immer wieder verwenden, und nicht nur die Apostel. Es wird oft auf Christen angewandt: Knecht Gottes und des Herrn Jesus.
Er sagt nicht, dass er der Bruder des Herrn ist, aber er ist der Bruder des Herrn. Es ist nämlich der bekannte Jakobus, der Bruder des Herrn Jesus, leiblicher Bruder, das heisst natürlich Halbbruder, das heisst, er war ein Sohn der Maria und des Josef. Er hat sich irgendwann knapp nach der Auferstehung bekehrt, denn wir lesen, dass der Herr Jesus dem Jakobus erschienen ist. In 1. Korinther 15 heisst es, dass der Herr den Aposteln erschienen ist, und da heisst es auch, er ist dem Jakobus erschienen. Wenn ich das kurz zitieren darf: Apostelgeschichte 15, am Anfang, da heisst es in Vers 7, also in Vers 6, Vers 5, er ist dem Petrus erschienen, Vers 6, er ist 500 Brüdern erschienen, danach erschien er dem Jakobus, danach allen Aposteln.
Also sehr früh nach der Auferstehung ist der Herr Jesus dem Jakobus erschienen. Die Brüder Jesu waren nicht gläubig, bevor der Herr Jesus ans Kreuz ging. Aber als der Herr Jesus auferstanden war, wurden sie gläubig. Jedenfalls der Jakobus wurde gläubig, und wir finden ja auch noch andere Brüder Jesu, die dann gläubig geworden sind, irgendwann in dieser Zeit. Einer ist der eine, der andere heisst Judas, von dem haben wir auch einen Brief überliefert, den Judasbrief.
Also er sagt: Jakobus ist dieser bekannte Bruder des Herrn Jesus, der einer der Säulen der Gemeinde Jesu war in Jerusalem. Er wurde bekannt als Jakobus der Gerechte. Die kirchliche Überlieferung, also irgendwelche alten Kirchenväter, wie man sagt, haben diesen Namen ihm gegeben. Also etwas wird uns überliefert, dass man ihn Jakobus den Gerechten nannte. Manche sagen sogar, er hätte Schwielen auf den Knien gehabt. Er war bekannt für sein Beten.
Und er blieb in Jerusalem. Er war zusammen mit Petrus und Johannes einer der Säulen der Gemeinde in Jerusalem. Und als dann die Verfolgung kam, unter Stephanus, haben sich ja die Apostel und die Jünger Jesu, die vielen Christen, von Jerusalem weg zerstreut. Aber Jakobus, Petrus und Johannes blieben in Jerusalem. Und er wird dann auch erwähnt in Galater 2, neben Jakobus und Johannes. Dadurch heisst es Säulen, die als Säulen angesehen wurden, das heisst als führende Männer in der Gemeinde in Jerusalem. Die Gemeinde bestand aus allen Christen von Jerusalem, es waren sehr, sehr viele Christen. Die konnten gar nicht Platz haben in einem Saal. Am Anfang haben sie sich im Tempel getroffen.
Nun, jedenfalls Jakobus spielte eine ganz wichtige, oder war eine wichtige Persönlichkeit in der Gemeinde Jesu Christi. Er blieb auch meistens in Jerusalem. Natürlich hatten sie auch etwas zu tun ausserhalb von Jerusalem, aber meistens blieben diese in Jerusalem. Johannes später war dann nicht immer in Jerusalem, er war dann auch in Ephesus, aber lange Zeit blieben sie in Jerusalem, und vor allem Jakobus. Als dann der grosse Krieg begann, das heisst, als die Zeit der Verfolgung stärker wurde, Christenverfolgung stärker wurde, und als dann die Spannungen zwischen Rom und den Juden begannen, da war er auch noch in Jerusalem.
Eine Überlieferung sagt, dass Jakobus im Jahre 62 in Jerusalem von den Juden getötet wurde. Andere Überlieferungen sagen, er sei erst später getötet worden, so gegen 69 nach Christus. Nur das können wir nicht mit hundertprozentiger Sicherheit feststellen. Aber es ist wichtig für uns, dass wir wissen: Dieser Mann, der uns diesen Brief geschrieben hat oder der der Gemeinde Jesu diesen Brief hinterlassen hat, dieser Mann hat sein Leben mit seinem Blut besiegelt. Und wahrscheinlich ist dieser Brief gar nicht lange vor seinem Tod entstanden.
Manche meinen, der Brief sei ein früher Brief, und man meint das deshalb, weil da das Wort Synagoge erwähnt wird, dass die Christen sich in den Synagogen versammelt haben. Aber es gibt Hinweise, dass der Brief sehr spät geschrieben wurde, also in den sechziger Jahren im ersten Jahrhundert. Und wenn das der Fall ist, dann heisst das: Vielleicht ganz kurz danach, vielleicht ganz kurz nachdem er diesen Brief geschrieben hat, vielleicht ein paar Monate später. Wenn wir also diesen Brief lesen werden, bitte denken wir daran: Hier schreibt jemand, der bereit ist, in den Tod zu gehen für den Herrn Jesus.
Der Richter steht vor der Tür, sagte er. Der Richter steht vor der Tür, und er schreibt an die Juden. Nun, welcher Richter stand denn damals vor der Tür? In Bezug auf die Juden in den sechziger Jahren: Gab es da irgendein Gericht für die Juden? Ja, ein ganz schreckliches Gericht stand vor der Tür. Im Jahre 70 nach Christus wurde Jerusalem zerstört, genau dieses Jerusalem, wo er seinen Dienst ausgeübt hat, und der Tempel wurde zerstört, und das Judentum wurde zerstört.
Also wenn wir den Brief lesen, dann denken wir bitte daran, wer den geschrieben hat und wie der gelebt hat, der diesen Brief geschrieben hat. Er nennt sich also nicht Bruder des Herrn Jesus. Warum nennt er sich nicht Bruder des Herrn Jesus? Er hätte sagen können: Übrigens, ich bin ja ein besonderer, ich bin ein Bruder des Herrn Jesus, ich bin verwandt mit dem Herrn Jesus. Nein, das macht er nicht. Er vermischt nicht Fleischliches und Geistliches. Fleischlich war er ein Halbbruder des Herrn Jesus, aber geistlich war er ein Knecht des Herrn Jesus, so wie jeder Christ ein Knecht des Herrn Jesus ist.
Also das, was ihm die Autorität verleiht, ist nicht seine Verwandtschaft, seine fleischliche Verwandtschaft über Maria, sondern was ihm Autorität verleiht, ist, dass er ein leibeigener Knecht Jesu Christi ist, den der Herr begabt hat und den der Herr eingesetzt hat, dort unter den Brüdern, unter den Aposteln zu dienen.
Man könnte sogar sagen, Jakobus war ein Apostel, in einem gewissen Sinn. Wieso? Weil im Galaterbrief steht, in Galater 1, ich denke Vers 15, Galater 1, Vers 19, sagt Paulus: Andere von den Aposteln sah ich nicht, ausser Jakobus, dem Bruder des Herrn. Er sagt, ich habe nur den Petrus getroffen in Jerusalem, sagt er in Vers 18, und ich blieb fünfzehn Tage bei ihm. Aber von den anderen Aposteln habe ich keinen gesehen, ausser Jakobus. Wenn er sagt: von den anderen Aposteln, ausser Jakobus, dann zählt er den Jakobus zu den Aposteln.
Und in einem gewissen Sinn war Jakobus ein Apostel, ein Sendbote des Herrn Jesus, und er gehörte zu denen, die den Herrn Jesus direkt gesehen haben, die ihn als den Auferstandenen gesehen haben. Er gehörte zu der Reihe derer, die so waren wie Petrus und Johannes. Von daher hätten wir vielleicht sogar, wenn wir wollen, können wir sagen: Es gab zwölf Apostel plus Paulus und vielleicht noch plus Jakobus, da hätten wir sogar vierzehn. Oder es ist gemeint in einem weiteren Sinne, er war ein Apostel in dem Sinne, dass er ein Sendbote des Herrn Jesus war, ein besonderer Bote, der vom Herrn Jesus den Auftrag bekommen hat, das Evangelium zu verkündigen. Wie dem auch sei.
Jetzt gehen wir wieder zurück zu Jakobus 1. Also Jakobus, es ist jetzt klar, wer dieser Mann ist, der hier schreibt. Den zwölf Stämmen in der Zerstreuung: freut euch.
Den zwölf Stämmen, wer sind die zwölf Stämme? Jetzt könnte man denken, die zwölf Stämme, das ist doch so ähnlich wie der Petrusbrief. Im Petrusbrief, am Anfang steht es doch auch, dass Petrus an die zwölf Stämme schreibt. Dort lesen wir 1. Petrus 1,1: den erwählten Fremdlingen der Zerstreuung. Das Wort Zerstreuung kommt hier auch vor, aber es ist hier ein kleiner Unterschied. Bei Petrus ist es so: Er sagt, es sind die erwählten Fremdlinge in der Zerstreuung in Pontus, Galatien, Kappadokien, Asien usw. Aber bei Jakobus sagt er, es seien die zwölf Stämme in der Zerstreuung. Das heisst, wenn er sagt zwölf Stämme, dann ist es das Zwölfstämmevolk, die Israeliten.
Nun gab es natürlich viele Juden aus dem Stamm Juda, viele aus dem Stamm Benjamin. Es war das Südreich. Dort waren ja auch die meisten zurückgekehrt aus der babylonischen Gefangenschaft. Aber wir lesen in den Chronikbüchern, schon in 2. Chronik 11 und auch in 2. Chronik 30 lesen wir, dass viele von den Nordstämmen zu den Südstämmen kamen und den Herrn auch in Jerusalem anbeteten und sich den Juden im Süden angeschlossen haben, schon lange vor der Gefangenschaft.
Das heisst, wir hatten tatsächlich also eine Sammlung von auch anderen Israeliten, nicht nur von dem Stamm Juda und von dem Stamm Benjamin, sondern wir haben ganz eine Reihe von Menschen, die herabgezogen waren und nicht mit dem Götzendienst mitgemacht haben, der im Nordreich Israel begonnen hatte damals unter Jerobeam, dem Nachfolger von Rehabeam und Nachfolger von Salomo. Damals war ja die Zweiteilung, und damals schon kamen viele von Norden in den Süden.
Das heisst, das Südreich bestand nicht nur aus zwei Stämmen. Das Südreich bestand aus Vertretern aus allen zwölf Stämmen. Und deshalb kann Jakobus hier die Juden dort in Palästina, die damals lebten, das Zwölfstämmevolk nennen. Übrigens hat Paulus das auch getan in der Apostelgeschichte 24. Da sagt er: Unser Zwölfstämmevolk. Es gab eine Frau Hanna, die war aus dem Stamm Asser, die war eine Jüdin in Jerusalem, aus dem Stamm Asser. Es gab noch andere Stämme, die vertreten waren. Also das nur nebenbei.
Das heisst, wir haben hier einen Brief, der sich an die Judenchristen richtet, nicht an alle Juden überhaupt, sondern an die gläubigen Juden, an die Judenchristen.
In der Zerstreuung: Nun, die Juden waren zerstreut, ursprünglich zerstreut in alle Welt. Man nennt das die Diaspora. In dem ganzen Römischen Reich gab es Juden, die zerstreut waren, aber auch in Palästina waren sie zerstreut, nämlich die Gläubigen waren zerstreut. Überall irgendwo in Palästina gab es gläubige Juden, und er richtet sich an diese. Ob er sich auch an die Juden in der Ferne richtet, das weiss ich nicht, aber ganz sicher an die Juden in der Nähe: in Judäa, in Samaria, in Galiläa, in Perea, in dieser ganzen Gegend.
Es geht also um den Kern von Israel, die wahren Israeliten, das wahre Israel Gottes. Das sind alle Juden, die den Messias angenommen haben, das treue, wahre Israel Gottes. Der untreue Teil wird bald gerichtet werden. Der Richter steht schon vor der Tür. Ein schreckliches Gericht wartet auf sie, wenn sie den Messias nicht annehmen. In den Sechzigerjahren hat sich alles zugespitzt auf eine furchtbare Katastrophe im Land Palästina, und es sollte bald so schlimm werden, dass man nicht mehr sicher ist, nirgends mehr sicher ist in Palästina. Das ganze Land Palästina sollte mit Blut übersät werden. In Jerusalem sollten 1,1 Millionen Menschen sterben, mindestens. Und ausserhalb von Jerusalem und Judäa und Galiläa und so weiter sollte ein furchtbarer Krieg beginnen, ab dem Frühjahr 67, und er sollte etwa drei Jahre dauern bis zum Jahr 70.
Es ist gut, wenn wir uns das jetzt ein bisschen vergegenwärtigen. Das heisst, er schreibt hier einen Brief in eine Situation hinein, wo in den nächsten Jahren es in Palästina drunter und drüber gehen wird, und es ist wichtig, dass die Christen vorbereitet werden auf Prüfungen. Verstehen wir es? Warum er Hilfen gibt für Prüfungen? Nun, für uns muss das nicht heissen, dass die Prüfung nur die Christenverfolgung ist. Nein, die Prüfung kann ganz verschieden, verschiedene Farben annehmen, ganz verschiedenartig sein. Aber es ist wichtig, dass die Christen wissen, wie man sich in Prüfungen verhält, und das wollen wir uns hier sagen lassen.
Freut euch, das ist ein Gruss. Freut euch, das ist ein Gruss, mit dem man früher gegrüsst hat. Da steckt das Wort Gnade drinnen. Also im Griechischen, in der griechischen Sprache, steckt in dem Wort Freude das Wort Gnade. Das Wort Freude heisst Chara, und das Wort Gnade heisst Charis, also fast nur die Endung ist anders. Und hier: Freut euch, freut euch aufgrund der Gnade, die ihr habt, kann man sich hier diesen Gruss ein bisschen verkristlichen.
Übrigens ist es gut, wenn wir christliche Grüsse haben. In Rumänien, als ich nach Rumänien kam, war ich so überrascht, wie die rumänischen Christen sich begrüsst haben. Die haben gesagt: Pace, und Pace heisst Friede, und das war nur unter Christen. Wenn ein Rumäne einen anderen gesehen hat und den hat er gegrüsst, dann hat er guten Tag gesagt. Aber wenn er einen Christen gesehen hat, dann hat er gesagt: Friede. Wie die Hebräer: Shalom. Ein schöner Gruss. Vielleicht sollte man sich das angewöhnen, oder: Der Herr mit dir, Gott mit dir. In Österreich sagte man früher: Gott behüte dich. Dann haben sie den Gott gestrichen, dann haben sie nur noch gesagt: behüte dich. Und dort in der Gegend von Österreich, wo ich aufgewachsen bin, da heisst das im Dialekt dann Pfiat di. Das heisst: Er behüte dich. Aber Gott hat man gestrichen, so wie bei der gesegneten Mahlzeit, später ist dann nur noch die Mahlzeit.
Jetzt gehen wir zum Brief. Als lauter Freude achtet es, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei Prüfungen geratet.
Wenn Sie denn das Kapitel 1 lesen im Jakobusbrief und schauen Sie in Ihre Bibel hinein: Wenn Sie das Kapitel 1 lesen, merken Sie, dass Jakobus einige Befehlsformen gibt. In Vers 2: Achtet es als lauter Freude. Das ist eine Befehlsform. In Vers 5: Wenn jemand unter euch Weisheit mangelt, erbitte er sie. Auch eine Befehlsform. Dann in Vers 9: Der niedriggestellte Bruder rühme sich. Das ist auch eine Befehlsform, der soll sich rühmen. Dann in Vers 13: Niemand sage, also niemand soll sagen, wenn er versucht wird: Ich werde von Gott versucht, denn Gott ist unversuchbar im Bösen. Das ist wieder eine Befehlsform. Jetzt haben wir die vierte. Dann in Vers 19: Daher, meine geliebten Brüder, sei jeder Mensch schnell zum Hören und langsam zum Reden. Das ist wieder eine Befehlsform. Jeder sei schnell zum Hören und langsam zum Reden. Und in Vers 22, das schliesst sich an Vers 19 an, ist derselbe Gedanke: Werdet aber Täter des Wortes und nicht Hörer allein.
Das heisst, wir haben hier eine Reihe von Befehlsformen, fünf, und dann beim Letzten sogar noch einer hinzu, also sechs Befehlsformen. Und wenn wir uns jetzt diese Befehlsformen ansehen, jede dieser Befehlsformen gibt uns eine Hilfe, wie wir uns verhalten sollen in Prüfungen. Also es ist gar nicht schwierig, das erste Kapitel einzuteilen. Wir haben hier mindestens fünf konkrete Hilfen in allerlei Versuchungen und Prüfungen.
Die erste Hilfe: Freude im Blick auf Gott
Erste Hilfe, also: erste Hilfe, achtet es für Freude!
Was ist die erste Hilfe in einer Prüfung? Was sollen wir vor allem tun, wenn wir geprüft werden, wenn Probleme auftauchen? Vielleicht haben Sie gedacht, vielleicht sagen Sie jetzt: Habe ich richtig gelesen? Wie bitte? Wenn ich Schwierigkeiten habe und Prüfungen, dann soll ich mich freuen? Hat Jakobus das wirklich gesagt?
Achtet es als lauter Freude, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei Prüfungen geratet! Das ist erstaunlich. Er sagt nicht nur, man soll sich freuen, er sagt: Achtet es als lauter Freude, also als gänzliche Freude, nur als Freude.
Der Feind redet uns manchmal ein, Gott meint es nicht gut mit uns, wenn wir Schwierigkeiten haben. Aber das ist eine Lüge. Gott meint es immer gut mit uns. Es ist Gottes Absicht, etwas Gutes zu bewirken durch die Prüfung.
Ich musste in meinem Leben so viele Prüfungen machen. Ich dachte also, ich rede jetzt von der Schulzeit. Ich war lange Zeit in der Schule. Ich habe mal zusammengerechnet: Ich war 18 Jahre lang meines Lebens in der Schule. Ich dachte, das gibt es doch gar nicht, aber ich war wirklich 18 Jahre lang in der Schule. Und da war immer wieder Prüfungen und Prüfungen und Prüfungen. Und dann denkt man sich: Hört das denn nie auf mit den Prüfungen?
Darf ich euch was verraten, ihr Jungen: Es hört nie auf, die Prüfungen werden nur anders. Es gibt immer Prüfungen, aber die Prüfungen sind dazu da, dass man sich bewährt, dass man etwas lernt, dass man sich etwas merkt, was man gelernt hat. Alles hat einen Sinn.
Alles im Leben, das mir zustößt, hat einen Sinn. Auch die Schwierigkeiten, auch die schweren Dinge. In jeder Schwierigkeit können wir wissen: Das dient irgendwie zum Guten.
Gott erwartet nicht, dass wir nicht weinen, wenn wir eine Traurigkeit erleben. Wir dürfen ruhig weinen. Aber er erwartet, dass wir nicht beim Weinen stehenbleiben, sondern dass wir die Augen dann zu ihm aufheben. Und dass wir uns dann, während wir unsere Augen zu ihm aufheben, freuen. Wir freuen uns nicht an den Schwierigkeiten, wir freuen uns an dem Gott, zu dem wir mitten in den Schwierigkeiten aufblicken.
Er sagt nicht: Freut euch an den Prüfungen. Das steht nicht da. Er sagt: Wenn ihr in mancherlei Prüfungen geratet, dann achtet es für Freude, im Blick auf Gott nämlich.
Was hier auffällt: Er sagt, wenn ihr in mancherlei Prüfungen geratet. Mancherlei – im Griechischen heißt es vielfarbig. Also die Prüfungen kommen in verschiedenen Farben auf uns zu. Das heißt, sie sind vielfältig. Sie kommen zu unerwarteten Zeiten auf uns zu. Manchmal kommen mehrere Prüfungen gleichzeitig auf uns zu. Manchmal kommen sie von einer Seite, wo wir sie nie erwartet hätten. Das heißt, man muss wach sein, dass man es rechtzeitig erkennt: Das ist jetzt eine Prüfung.
Und er sagt hier: wenn ihr in mancherlei Prüfungen geratet. Geraten – im Griechischen steht nicht das Wort, wenn ihr in Prüfungen fallt. Man fällt nicht hinein, das steht nicht da. Man gerät hinein. Irgendwie findet man sich plötzlich drinnen in der Prüfung.
Jede Prüfung ist für uns eine Überraschung, oder fast jede Prüfung ist für uns wahrscheinlich eine Überraschung. Und auch oft ist die Richtung, aus der die Prüfung kommt, eine Überraschung. Das hatten wir nicht erwartet. Deshalb müssen wir beten, und wollen wir beten, dass wir vorbereitet sind, wenn die Prüfung kommt.
Der Herr Jesus war im Gebet. Er war immer wieder im Gebet, und er war vorbereitet, als die Prüfung kam. Eines Tages sagte er zu Petrus, Johannes und Jakobus: Geht, kommt mit mir beten, wir gehen beten. Und dann knien sie sich nieder, und er sagt: Ich gehe noch ein Stück weiter beten. Sie wissen, was ich meine, es war dort in Gethsemane.
Und der Herr Jesus betet, und die Jünger schlafen. Das heißt, sie schliefen ein vor Traurigkeit, sagt Lukas, der es sehr freundlich ist, dass er das sagt: vor Traurigkeit, nicht vor Faulheit, vor Traurigkeit sind sie eingeschlafen.
Na, wer war vorbereitet für die große Schlacht, die dann folgte? Dann kam die große, die größte Schlacht der Weltgeschichte, die Schlacht der Wahrheit gegen die Lüge. Wer war vorbereitet? Der Herr Jesus war vorbereitet. Wer war nicht vorbereitet? Die, die geschlafen haben.
Das war die letzte Gelegenheit zum Beten. Das war die letzte Gelegenheit. Jetzt, gerade jetzt, kannst du beten. Kennen Sie das? Sie haben so viel zu tun, und Sie wissen: Eigentlich sollte ich noch beten, aber ich muss zuerst noch da im Computer oder das im Garten oder in der Küche und diesen und jenen anrufen. „Jetzt beten“, mahnt der Heilige Geist. „Geh jetzt auf die Knie, bete. Jetzt hast du Zeit zum Beten, und dann machen wir was anderes.“
Und dann kommt die Prüfung auf uns zu, und wir sind nicht vorbereitet. Oft, oft gibt es das in unserem Leben. Dann nutzen wir die Zeit zum Beten. Das war die letzte Gelegenheit zum Beten.
Petrus weiß, wovon er spricht, wenn er im zweiten Petrus schreibt. Wir sollen wach sein, er sagt, wir sollen aufwachen, 2. Petrus 1,12-15, da spricht er vom hell wach zu sein, in unserem Denken wach sein, und auch in 2. Petrus 3,1-2 wach sein, nüchtern sein, sagt er später. Petrus weiß, wovon er spricht. Der hat dreimal geschlafen, als er hätte wach sein sollen.
Wacht und betet, dass ihr nicht in Versuchung hineinkommt. Das heißt, dass ihr nicht unvorbereitet in die Versuchung hineinkommt, in die Prüfung hineinkommt und dass die Prüfung euch zur Versuchung zur Sünde wird, zum Fallstrick. Und wenn es heißt in Matthäus 6: Führe uns nicht in Versuchung, dann heißt das: Führe uns bitte so, dass dann, wenn die Prüfung kommt, sie uns nicht zu einer Versuchung zur Sünde wird. Das heißt: Lasst uns vorbereitet sein, lasst uns vorbereitet hineinkommen, so dass sie uns nicht zum Fallstrick wird.
Der Herr Jesus war vorbereitet. Der Herr Jesus hat gewusst, wann er reden soll und wann er schweigen soll. Petrus war nicht vorbereitet, denn als er ruhig hätte sein sollen, hat er dreingeschlagen mit dem Schwert, und als er reden hätte sollen, ein Zeugnis ablegen sollen für den Herrn Jesus, hat er geschwiegen. Und als er dann geredet hat, dann hat er den Herrn Jesus verleugnet. Er hat gerade immer verkehrt gehandelt.
Der Herr Jesus wusste, wann er schweigen muss und wann er reden muss. Der Herr Jesus war vorbereitet. Seien auch wir vorbereitet.
Also: Achtet es aus lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Versuchung oder Prüfung geratet. Hier heißt es: wenn ihr in mancherlei Prüfung geratet, nehmt dabei zur Kenntnis, dass die Erprobung eures Glaubens Ausdauer bewirkt.
Wir meinen, die Prüfung ist etwas, dem wir aus dem Wege gehen sollen. Wir meinen, es gebe nur dann Grund zur Freude, wenn keine Prüfung da ist. Jakobus sagt uns: Nein, die Prüfung ist nötig und ist gut, weil dadurch etwas Gutes bewirkt wird. Er sagt: Nehmt zur Kenntnis, dass die Erprobung eures Glaubens Ausdauer bewirkt.
Also die Prüfung, die Erprobung, die Prüfung wirkt etwas Gutes, einen Gewinn, vorausgesetzt, man lernt die Lektion, die man zu lernen hat. Er sagt das hier nicht, aber es ist klar: Es muss Glaube vorhanden sein. Wenn kein Glaube vorhanden ist, was machen wir dann, wenn die Prüfung kommt? Dann fallen wir durch.
Er setzt jetzt voraus: Wenn Glaube vorhanden ist, dann lernen wir wichtige Lektionen für unser Leben. Vorausgesetzt, man läuft Gott nicht aus der Schule, heißt es. Also welchen Gewinn bringt die Prüfung, wenn wir ihm nicht aus der Schule laufen? Er sagt hier: Sie bewirkt Ausdauer. Wisset, dass die Erprobung eures Glaubens Ausdauer bewirkt. Sie bewirkt Standhaftigkeit.
Wer mehrere Prüfungen durchgemacht hat, der wird standhaft, der wird fest, der steht fest, der lässt sich nicht so schnell umwerfen. Eine Prüfung führt einen ins Beten. Wenn wir etwas Schweres erleben, dann beten wir. Man sagt ja: Not lehrt Beten. Und dann festigt die Prüfung unser Vertrauen auf Gott.
Wie war das bei Petrus? Das war eine saftige Prüfung, die er damals hatte. Der Herr hat ihn vorbereitet, der Herr hat gesagt: Heute Nacht wirst du mich dreimal verleugnen. Der Herr Jesus hat ihn vorbereitet. Er ist zwar gefallen in der Prüfung, er ist durchgefallen, aber sein Glaube wurde gestärkt, weil er erkannte: Jesus hat es vorher gewusst, und Jesus hat mich vorbereitet.
Fürs nächste Mal lasse ich mich nicht so schnell übertölpeln von meinem eigenen selbstbewussten Ego. Das nächste Mal vertraue ich auf den Herrn. Und da wurde sein Vertrauen fester. Und so ist es oft, dass die Prüfung unser Vertrauen zum Herrn festigt. Nach der Verleugnung war der Glaube des Petrus fester als vorher.
Stärke mein Vertrauen, sagt Jairus. Herr, ich glaube, hilf meinem Unglauben. Stärke mein Vertrauen. Ich will dir vertrauen, bitte hilf mir in der schweren Situation, dass ich im Vertrauen bleibe. Immer wieder.
Auch bei Paulus lesen wir das: In diesem allem überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat, Römer 8,37.
Also, wir merken uns: Erprobung des Glaubens bewirkt Ausdauer in Verbindung mit Glauben. Also wenn wir dem Herrn nicht aus der Schule laufen, gibt es einen positiven Ausgang.
Die zweite Hilfe: Weisheit erbitten und das Ziel erkennen
Und dann, bevor wir jetzt zu Vers vier kommen, machen wir vielleicht hier jetzt eine kurze Pause und singen ein Lied.
Vers vier: Die Ausdauer aber soll ein vollkommenes Werk haben, damit ihr vollkommen und ganz seid und in nichts Mangel habt.
Wir lesen gerne darüber, über solche Verse, aber wir sollten nicht so schnell darüber lesen. Wir sollten solche Verse langsam lesen, noch einmal lesen, dabei bleiben und darüber nachdenken. Hier ist jeder Satz wichtig bei Jakobus, jeder Satz. Er sagt hier, die Ausdauer soll etwas bewirken. Sie soll bewirken, dass ihr Menschen werdet, die in nichts Mangel haben.
Der Herr tut ein Werk durch die Prüfungen an uns. Wenn wir ihm nicht aus der Schule laufen, dann kann der Herr uns beständig machen. Dann lernen wir etwas von Ausdauer, Standhaftigkeit. Und jetzt sagt er: Lass den Herrn ein Werk tun in dir, lauf ihm nicht davon. Das Ziel der Prüfungen ist, dass wir werden wie der Herr Jesus. Das Ziel aller Prüfungen ist letztlich, Christus ähnlich zu werden, den Charakter des Herrn Jesus anzunehmen. Und alle meine Umstände dienen dazu, ihm ähnlich zu werden.
Wenn ich mein Leben so betrachte, dann kann ich loslassen. Manches stört mich und ärgert mich, und man lässt es nicht los. Aber der Herr sagt: Lass es los, das ist für dich. Ich habe dir diesen Menschen in den Weg gestellt, wegen dir, wegen deinem Charakter.
Wir leben in der Ehe zusammen. Manchmal gibt es Schwierigkeiten in der Ehe oder in der Familie, gerade dort, wo man auf engem Raum zusammen ist. Da kennt man sich durch und durch, und jeden Fehler kennt man vom anderen, und das stört einen. Man stellt fest: Der andere ist nicht perfekt. Und der Herr sagt: Genau so, das habe ich jetzt für dich gelassen, damit du etwas lernst. Mit perfekten Menschen umzugehen, das kannst du dann im Himmel machen, da hast du genug Zeit dazu. Jetzt auf Erden lernen wir, mit unvollkommenen Menschen umzugehen.
Der Sinn des Lebens ist, dass ich Gott ähnlich gemacht werde. Und wie wird man so ein ganzer Mensch, so ein Mensch, der in nichts Mangel hat? Durch Glauben kommt Ausdauer, durch die Ausdauer in den Erprobungen kann Gott ein Werk tun in mir.
Oft sind wir hastig, und wir wollen irgendetwas erreichen. Wir leben in einer Welt, wo alles schneller gehen muss. Die Computer wurden geschaffen, dass alles schneller geht, und nehmen uns die meiste Zeit unseres Lebens weg, aber es soll ja alles schneller gehen. Die Autos wurden erfunden, dass man schneller am Ziel ist, wo man sein soll, und wir haben immer weniger Zeit. Alle Maschinen, die wir in unserem Leben angestellt haben, die sind unsere modernen Sklaven, und die sind eigentlich da, dass sie uns Arbeit abnehmen. Aber wir müssen die ja irgendwie auch unterhalten. Das heißt, wir müssen dafür sorgen, dass sie uns weiterhin dienen, und das braucht Zeit.
Und so hat man allerlei Geschäftlichkeit. Aber die Vielgeschäftigkeit bringt uns nicht weiter. Die macht uns zu Leistungsmenschen und nicht zu Menschen, die ruhen können in Jesus Christus, die sagen können: Herr, du bist mein Hirte, mir mangelt nichts. Ich habe keinen Mangel. Paulus sagt das. Ich habe alles, ich habe Überfluss, ich habe gelernt, mit wenig auszukommen, und ich habe gelernt, mit Reichtum umzugehen. Ich habe keinen Mangel. Der hat gelernt, in dem Herrn Jesus sein Alles zu finden, wie wir jetzt gesungen haben in der letzten Strophe, dass du, Herr Jesus, mein Alles mir bist.
Nichtleistungsmenschen. Manche Leute verstehen sich als die Summe ihrer Leistungen. Da sagt mir eine Frau: Ich habe heute nichts getan. Was hat sie getan? Sie war am Vormittag zuhause, sie hat fürs Haus geschaut, sie hat gekocht, sie hat geputzt, sie war den ganzen Nachmittag da für die Kinder, sie hat mit ihnen Hausübungen gemacht, sie hat den Mann verwöhnt, und am Abend fällt sie müde ins Bett und sagt: Ich habe heute nichts getan. Die hat irgendwelche Leistungen im Kopf und meint, diese Leistungen muss ich tun, und dann bin ich ein guter Mensch.
Das Leben besteht nicht aus Leistungen. Wenn wir uns verstehen als Summe unserer Leistungen, dann leben wir sehr gefährlich. Dann werden wir irgendwann depressiv werden. Das Leben ist ein Leben in der Ruhe mit Gott und sagt: Herr, du hast mich jetzt in diese Arbeit gestellt, du hast mich jetzt hierher gestellt. Ich danke dir, dass ich auch jetzt einfach Zeit nehmen kann mit dir. Ich danke dir, dass du mir Arbeit gibst, ich danke dir, dass du mir Freizeit gibst und Freiheit gibst, ich danke dir, dass ich beten kann.
Gott zeigt mir: Dir fehlt nichts, wenn du zu mir kommst und wenn du von mir nimmst aus meiner Hand. So hat man gebetet, Hände, Handflächen nach oben, hat man früher gebetet: Herr, ich habe nichts, nichts, fülle meine Hände. Ich habe nichts, du bist mein Alles. In Christus haben wir alles. Ich vermag alles in dem, der mich stark macht, wörtlich: Ich vermag alles durch den, der mich innerlich stets kräftigt, Christus. Ich vermag alles durch den, der mich stets innerlich kräftigt, Christus. Und ohne mich könnt ihr nichts tun. Johannes 15,3 und Philipper 4,13.
Von Hause aus fehlt uns alles, in Christus aber haben wir alles. 2. Petrus 1,3: Wie seine göttliche Kraft uns alles gegeben hat, was zum Leben und zur Gottesfurcht dient, zur Frömmigkeit dient, durch die Erkenntnis Gottes.
Also der Herr Jesus will, dass sein Wesen zum Ausdruck kommt, und dazu benutzt er die Prüfung. Und ich darf jetzt lernen, alles aus seiner Hand zu nehmen, gelassen aus seiner Hand zu nehmen. Und dann kann ich sagen: Ich habe keinen Mangel. Aber er bestimmt, was Mangel ist. Er definiert das Wort Mangel. Wir meinen manchmal: Aber Herr, mir fehlt das und das und jenes und jenes. Und der Herr sagt: Nein, nein, es geht nicht nach deiner Definition. Schau nach meiner, das brauchst du alles nicht, du brauchst mich. Zu seiner Zeit bekommst du, was du brauchst, wenn ich bestimme, dass du es jetzt brauchst.
Wie wird man so? Indem man das lernt, indem man lernt, leidensbereit zu sein. Wenn ich nicht leiden will und mich nicht selbst verleugnen will, dann kann ich nicht zu einem Menschen werden, der sagt: Ich habe in nichts Mangel. Leidensbereit. Jakobus war leidensbereit, was er erduldet hat in Jerusalem bis zu seinem Tod, vielleicht in ein paar Monaten stirbt er, nachdem er das geschrieben hat.
Wir müssen weiter, zweitens, Vers fünf bis acht: zweite Hilfe, um Weisheit bitten.
Vers 5: Wenn es jemand unter euch an Weisheit mangelt, erbitte er sie von Gott, der allen mit Einfalt gibt und nicht Vorwürfe macht, und sie wird ihm gegeben werden. Er bitte aber im Glauben und zweifle dabei in keiner Weise, denn wer zweifelt, gleicht einer Meereswoge, die vom Winde getrieben und hin und her geblasen wird. Denn ein solcher Mensch denke nicht, dass er etwas vom Herrn empfangen werde. Ein Mensch mit zwei Seelen, also mit geteiltem Herzen, unbeständig in allen seinen Wegen.
Zuerst zur Hauptaussage, Vers 5: Wenn es jemand an Weisheit mangelt, erbitte er sie von Gott. Gerade Prüfungen können einen ganz schön durcheinanderbringen. Ist es nicht so, wenn wir in Prüfungen geraten? Da kommt man ziemlich ins Schleudern, so mancher, es wirft einen aus der Bahn, da bekommt man Schwierigkeiten mit dem Denken. Und da kommt der erste Gedanke: Was, warum schon wieder ich? Oder: Warum ich?
Das ist wie bei den Kindern, wenn die Mama jemanden schickt, der soll was holen, dann sagt er: Warum ich? Das hat einen Grund. Man soll etwas lernen. Aber die Warum-Frage ist hier falsch. Wichtiger ist: Herr, gib mir bitte Weisheit, dass ich deine Wege verstehe, die du mit mir jetzt gehst. Da ist Weisheit nötig.
Was ist Weisheit? Weisheit ist nicht einfach nur eine Information. Weisheit ist nicht Wissen. Man kann viel wissen und wenig Weisheit haben. Weisheit hat zu tun mit Tatsachen und mit einem Weg. Da ist ein Weg, und ich bekomme jetzt Weisheit, wie ich am besten, oder Weisheit, wie ich das ... Da ist ein Weg, und da ist ein Ziel, oder es sind mehrere Wege, und da ist ein Ziel, und ich brauche jetzt Weisheit, auf welchem Weg komme ich zu diesem Ziel. Und was ist der beste Weg, um zu diesem Ziel zu gelangen?
Weisheit hat zu tun mit dem praktischen Leben. Wie mache ich das, dass ich das und jenes erreiche? Wie bin ich, wie ich auf bestem Weg zu diesem Ziel komme? Und das Ziel ist natürlich hier das höchste Ziel, dass ich so werde wie Jesus Christus. Das Ziel ist, dass ich die Herrlichkeit erreiche. Und in der Prüfung soll ich mich fragen: Was ist in dieser Angelegenheit das Ziel Gottes mit mir? Und was möchte er, dass ich jetzt lerne? Und wie soll ich jetzt reagieren?
Warum habe ich jetzt die Schwierigkeit? Oder nicht warum, wozu habe ich jetzt diese Schwierigkeit? Die Frage wozu fragt immer nach vorne, die Frage warum geht immer nach hinten. Die soll aber nicht warum fragen, sondern wozu: Mit welchem Ziel und Zweck geschieht dieses jetzt? Oder geschieht mir dieses jetzt?
Es ist sehr wichtig, dass ich mir klar werde, was ich will und wo meine Interessen sind. Ich muss mir überhaupt einmal vielleicht Gedanken machen: Was will ich überhaupt in meinem Leben? Will ich hauptsächlich gesund, wie die Leute sagen, oder hauptsächlich viel Geld, oder hauptsächlich, dass ich meine Ruhe habe? Kennen Sie das? Lasst mich in Ruhe, kennen Sie das? Ist das das höchste Glück, dass ich Ruhe habe? Lass mich in Ruhe!
Manchmal will Gott, dass ich jetzt nicht Ruhe habe, weil ich jetzt etwas lernen soll durch den, der mich stört. Herr, was ist das richtige Ziel in dieser Angelegenheit, und wie muss ich jetzt reagieren, dass ich jetzt die Prüfung, die du mir schickst, die Lektion, die du mir schickst, lerne?
Also, ich muss mir klar werden, was eigentlich meine Interessen sind. Ist mein Interesse Gott oder ist mein Interesse ich? Hauptsache, ich habe es schön, oder Hauptsache, Gott kommt zu seinem Ziel. Gott erreicht etwas. Will ich es einfach leichter haben für meinen Leib oder will ich den Segen Gottes?
Gott fragt uns: Was willst du? Und dann sagt er: Jetzt bete, jetzt bete um Weisheit. Wenn du weißt, dass du meine Sache willst, wenn du den Segen willst, wenn du Veränderung willst in deinem Charakter, dann bitte darum. Salomo bekam mal eine Frage, er soll bitten, bitte darum, bitte um was du willst, ich werde es dir geben. Du hast einen Wunsch frei. Ja, wofür werde ich jetzt beten, wenn Gott das zu mir sagt? Du hast deinen Wunsch frei. Wofür werde ich jetzt beten? Gut überlegen. Es muss ein hohes Ziel sein, nicht: Herr, ich möchte einfach ein schönes Haus und ein schnelles Auto. Nein, ein höheres Ziel brauchen wir.
Herr, ich möchte so werden wie du. Schick mir Dinge ins Leben, die mich lehren, auf dich meine Hoffnung zu setzen, auf dich zu vertrauen und dass ich stark werde in Christus und dass ich dir ähnlich werde. Und dann verwende mich für die Ewigkeit.
Jeder von uns, der hier sitzt, wenn er Christ ist, jeder von uns will sein Leben für etwas einsetzen, das länger dauert als das Leben. Haben Sie verstanden? Jeder möchte für etwas gelebt haben, für das es sich ausgezahlt hat, zu leben. Wir möchten, dass unser Werk, das wir hier auf der Erde tun, unser Lebenswerk unser Leben überdauert. Das ist gut so. So soll es auch sein, oder? Ich möchte fruchtbar werden für den Herrn Jesus. Ich möchte, dass Frucht Jesu Christi entsteht in der Ewigkeit. Ich möchte, dass der Herr Jesus mich empfängt und sagt: Treuer Knecht, geh ein in die Freude deines Herrn. Und er strahlt mich an. Das will jeder von uns: dem Herrn Freude bereitet zu haben. Das ist das, was wir erreicht haben wollen, fünf Minuten nach dem Tod. Vor dem Herrn zu stehen und ihm zu wissen: Ich habe ihm Freude bereitet.
Nicht an der Brust dieser Welt saugen und schauen, was man alles möglich rausziehen kann. Nicht! Ich achte alles für Dreck, sagt Paulus. Ich habe so viel erreicht, für mich. Aber ich achte alles für Verlust und Schaden. Ich bin dabei, alles für Verlust und Schaden zu achten wegen des übertrefflichen Vorzuges, Jesus Christus zu kennen. Jesus Christus zu kennen ist mir viel wichtiger als ein guter Pharisäer gewesen zu sein. Ich achte es für Kot, damit ich Christus gewinne.
Ich möchte, ich habe ein Ziel, ich möchte Jesus Christus, und ich möchte so werden wie er. Ich möchte alles drangeben für dieses eine Ziel. Wenn ich so lebe, dann können schwere Dinge auf mich zukommen, und ich werde es aus der Hand des Herrn nehmen können, ohne bitter zu werden. Ich werde vorbereitet sein. Dann kann der Tod meines Ehepartners oder meiner Kinder mich nicht draus bringen, mich nicht irre machen. Wenn Gott mir etwas wegnimmt, dann hat das einen Sinn, dann will er mich enger an sich ziehen. Und es ist wunderbar, wenn ich diese Lektionen lerne in meinem Leben.
Also, ein paar Punkte noch. Was lernen wir hier über Weisheit oder über uns in Bezug auf Weisheit? Lassen Sie mich sechs Sätze sagen, sechs Sätze.
Erster Satz: Weisheit darf uns auch mal fehlen. Es darf ruhig so sein, dass ich sage: Herr Jesus, ich weiß jetzt nicht weiter. Da sagt der Herr Jesus: Okay, gut, schön, dass du zu mir kommst. Du weißt nicht weiter, und ich weiß, dass du nicht weiter weißt. Komm zu mir. Er nimmt es nicht, Jakobus nimmt es nicht selbstverständlich, dass jeder Christ Weisheit hat. Nein, er sagt: Komm zu Gott.
Also erstens: Weisheit darf mir auch mal fehlen.
Zweiter Satz: Weisheit kommt von Gott. Der Herr zeigt uns, dass wir auf ihn angewiesen sind. Wir brauchen seinen Rat. Das Mittel, wodurch wir weise werden, ist der Herr Jesus Christus selber. Er ist die Weisheit in Person. Steht an anderer Stelle in der Bibel: In ihm sind verborgen alle Schätze der Weisheit. Also wenn ich Weisheit brauche, dann gehe ich doch zu dem, der die Weisheit in Person ist, Jesus Christus. Kolosser 2,3: In ihm sind verborgen alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis. Und 1. Korinther 1,30: Durch ihn seid ihr in Christus. Er ist uns von Gott gemacht zur Weisheit.
Dritter Satz: Bei Bedarf soll man bitten. Er erbitte sie von Gott. Bei Bedarf bitten. Wenn wir irgendwie feststellen: Herr, mir fehlt etwas, dann sagt der Herr: Wunderbar, dass du es erkennst. Was muss ich jetzt machen? Bitten. Einfach bitten!
Ich stand da am Arlberg. Wir waren von Österreich umgezogen, wir wollten in die Schweiz ziehen. Wir wollten das in mehreren Etappen machen. Wir hatten jetzt unsere wichtigsten Utensilien zusammengepackt. Jemand hat uns einen VW-Bus geliehen, und jemand hat uns, der Nachbar, seinen Pferdeanhänger gegeben. Da haben wir den Pferdeanhänger ganz vollgestopft, den VW-Bus vollgestopft und sind losgefahren Richtung Schweiz. Dann kommen wir an den Arlberg, steht die Polizei und hält uns auf, und wir geben unsere Papiere raus, wie man das so macht, und wollen weiterfahren. Da sagt der Polizist: Aussteigen. Ich sage: Wie bitte? Er sagt: Aussteigen. Sie dürfen nicht weiterfahren. Das höchst zulässige Gesamtgewicht von Zugfahrzeug und Anhängerfahrzeug übersteigt 3,5 Tonnen um 20 Kilo.
Dann sage ich: Ja, kein Problem, wir lassen 20 Kilo da. Sagt er: Das ist nicht das Problem, es geht um das zulässige Gesamtgewicht. Das, was zulässig ist für dieses Zugfahrzeug und für diesen Anhänger, das zusammengenommen ist, ist mehr als 3,5 Tonnen. Sie dürfen nicht fahren, Sie brauchen einen Lastwagenführerschein.
Was machen wir jetzt? Zurückfahren können wir nicht, vorwärts fahren können wir nicht, übernachten kann man auch nicht. Herr, schenke Weisheit, ich weiß nicht weiter.
Nun, diesmal war es meine Frau. Der Herr gibt dem Frauenmann so weise Gedanken, sie sagt, das ist ganz einfach. Nach dem Gebet sagt sie: Das ist ganz einfach, wir müssen jetzt alle Lastwagen aufhalten, wo zwei Leute drin sitzen. Und wenn sie beide den Lastwagenführerschein haben, dann kann einer von denen einsteigen in unser Auto und mit dem Lastwagenführerschein unser Auto weiterfahren. So ein Blitz, ich habe gedacht: Woher hat die die Weisheit bekommen?
Nun gut, also, wir haben dem Polizisten gesagt: Herr Polizist, wir haben eine gute Idee, wir haben die Weisheit gefunden, wir halten jetzt dann einen Wagen auf, und der fährt uns das Auto weiter. Da hat er uns angelacht und hat gesagt: Okay. Nun, er wusste natürlich genau, was wir machen, wenn wir durch den Tunnel gefahren sind und aus Sichtweite sind, oder? Aber er war wahrscheinlich selber ein bisschen zu dumm mit den 20 Kilogramm, ja.
Also, nur, das war dann auch so. Wir haben dann einen gefunden und einen gefragt, und der hat auch gelacht, und wir haben Autofahrer getauscht, und der ist dann mit uns durch den Tunnel gefahren, und damit war's. Dann haben wir gebetet, dass nicht noch ein zweiter Polizist dasteht. Der Herr hat das Gebet erhört.
Also, bei Bedarf darf man um Weisheit bitten. Und sie kommt von Gott, wir dürfen sie von ihm erbitten, das ist der vierte Satz.
Vierter Satz: Gott gibt einfältig. Hier steht es: der allen mit Einfalt gibt. Gott gibt einfältig. Was heißt das? Wenn wir ein Wort lesen, das nicht so geläufig ist, einfältig, müssen wir nachdenken. Manchmal hilft eine andere Übersetzung noch. Einfältig heißt: vorbehaltlos, also gerne, reichlich. Gott gibt gerne. Gott gibt nicht nur reichlich, es ist mehr, es ist ohne Hintergedanken. Vorbehaltlos heißt ohne Hintergedanken.
Der sagt nicht: Ah, ich kenne Thomas schon, das letzte Mal habe ich ihm das Gebet erhört, und dann hat er das ausgenutzt, dann ist er stolz geworden usw. Dem gebe ich nichts mehr. Macht er nicht. Obwohl er weiß, wie böse ich bin, gibt er sowas aber gar nichts. Wisse von früher, hat es vergessen, und er gibt mir ohne Hintergedanken. Er ist nicht übervorsichtig, und er denkt sich nicht: Oh, vielleicht missbraucht er das. Er ist voller Liebe, und Liebe schenkt einfach. Gott kennt uns und liebt uns und möchte uns reichlich beschenken.
Fünfter Satz: Und er macht keine Vorwürfe. Gott macht keine Vorwürfe, wenn er uns beschenkt, wenn wir bitten. Er hält uns nichts vor. Er sagt: Du bist so unweise, du bist so töricht. Das sagt er nicht. Dann müsste ich mich ständig schämen, in seiner Gegenwart zu stehen, und dann würde ich denken, ich frage ihn das nächste Mal lieber nicht, denn sonst sagt er mir wieder, wie ... Nein, er weiß, wie wir beschaffen sind, er kennt unsere Gebilde und er kennt unsere einfachen Gedanken. Er beschenkt uns, er sagt nicht, er verachtet uns nicht, er macht keine Vorwürfe. Herr, ich weiß nicht weiter, und hier ist ein Ort, wo ich vollkommen angenommen werde, bei ihm. Ich darf kommen, wie ich bin.
Sechster Satz: Und dass Gott dann die Weisheit gibt, steht außer Zweifel, und sie wird ihm gegeben werden. Gott ist ein gebender Gott, er gibt und gibt und gibt. Sie wird ihm gegeben werden. Das ist eine allgemeine Verheißung, die darf ich in Anspruch nehmen. Manchmal sind so Situationen, wo der Herr einfach uns gerade einen Gedankenblitz gibt oder er gibt uns irgendeinen Menschen, der uns dann aus der Patsche hilft.
Wir müssen hier abbrechen, wir wollen morgen fortsetzen. Möge der Herr uns Gnade geben und auch Mut, in allem zu ihm zu kommen. Jakobus ist so ein praktischer Mann Gottes, der uns so praktische Hilfen gibt für unser Leben.

