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Gott beauftragt Abraham mit der Opferung Isaaks

SerieTeil 8 / 12Auf den Spuren der Stammväter Israels
Warum verlangt Gott ausgerechnet das Liebste? Abraham lernt: Echter Glaube hält selbst dann fest, wenn du nichts mehr verstehst – und rechnet trotzdem mit Gottes Eingreifen.

Ein kurzer Nachtrag zur Wortbedeutung

Also, wir fahren weiter. Bevor wir 1. Mose 22,1 lesen, noch ein kleiner Nachtrag.
Wenn man in der Elberfelder Übersetzung noch 1. Mose 21,16 liest, heißt es von Hagar, dass sie sich von Ismael entfernte, der am Verdursten war, damit sie das Sterben des Kindes nicht mitansehen musste. Dort steht auf Hebräisch Jelet. Das ist das normale Wort für Kind.
Wir haben ja davon gesprochen, dass Ismael damals 18 Jahre alt war. Und deshalb haben schon wiederholt Leute gefragt: Ja, wie geht das, warum steht da Kind? Aber es ist so: Jelet hat eine Bedeutungsbreite, und die kann so weit sein, dass zum Beispiel in 1. Mose 42,22, wenn wir kurz aufschlagen, da geht es um Josef, der von seinen Brüdern ermordet werden sollte. Ruben antwortete ihnen: Habe ich euch nicht gesagt: Versündigt euch nicht an dem Jungen? Aber ihr habt nicht gehört. Doch siehe, sein Blut wird gefordert.
Josef war damals 17 Jahre alt. Und trotzdem wird hier das Wort Jelet für ihn gebraucht. Also, Fazit: Das ist gar kein Problem. Auch wenn da mit Kind übersetzt wird, war das wirklich ein Endteenager. Mit 18 ist man noch Teenager. Das beginnt mit 13, weil man im Englischen sagt: eleven, twelve, und dann thirteen. Da ist man mit 13 ein Teenager, fourteen, fifteen, sixteen, seventeen, eighteen – er ist immer noch ein Teenager –, mit 19 auch noch. Und dann wird man so ungefähr erwachsen, mit 20, twenty.
Also, wir kommen jetzt zu 1. Mose 22. Wir lesen gerade durch bis Vers 19.

Der Weg nach Moria und die Prüfung des Glaubens

Und es geschah nach diesen Dingen, da prüfte Gott den Abraham. Und er sprach zu ihm: Abraham! Und er sagte: Hier bin ich. Und er sprach: Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast, den Isaak, und ziehe hin in das Land Moria und opfere ihn dort als Brandopfer auf einem der Berge, den ich dir nennen werde.
Da machte sich Abraham früh am Morgen auf, sattelte seinen Esel und nahm seine beiden Knechte mit sich und seinen Sohn Isaak. Er spaltete Holz zum Brandopfer und machte sich auf und ging an den Ort, den Gott ihm genannt hatte. Am dritten Tag erhob Abraham seine Augen und sah den Ort von ferne. Da sagte Abraham zu seinen Knechten: Bleibt ihr mit dem Esel hier; ich aber und der Junge wollen dorthin gehen und anbeten und zu euch zurückkehren.
Und Abraham nahm das Holz zum Brandopfer und legte es auf seinen Sohn Isaak. In seiner Hand nahm er das Feuer und das Messer, und sie gingen beide miteinander. Da sprach Isaak zu seinem Vater Abraham und sagte: Mein Vater! Und er sprach: Hier bin ich, mein Sohn. Und er sagte: Siehe, das Feuer und das Holz; wo aber ist das Schaf zum Brandopfer? Da sagte Abraham: Gott wird sich das Schaf zum Brandopfer ersehen, mein Sohn. Und sie gingen beide miteinander.
Und sie kamen an den Ort, den Gott ihm genannt hatte. Und Abraham baute dort den Altar und schichtete das Holz auf. Dann band er seinen Sohn Isaak und legte ihn auf den Altar oben auf das Holz. Und Abraham streckte seine Hand aus und nahm das Messer, um seinen Sohn zu schlachten.
Da rief ihm der Engel des Herrn vom Himmel herzu und sprach: Abraham, Abraham! Und er sagte: Hier bin ich. Und er sprach: Strecke deine Hand nicht aus nach dem Jungen und tu ihm nichts; denn nun habe ich erkannt, dass du Gott fürchtest, da du deinen Sohn, deinen einzigen, mir nicht vorenthalten hast.
Und Abraham erhob seine Augen und sah, und siehe, da war ein Widder hinter ihm im Gestrüpp an seinen Hörnern festgehalten. Da ging Abraham hin, nahm den Widder und opferte ihn anstelle seines Sohnes als Brandopfer. Und Abraham gab diesem Ort den Namen „Der Herr wird ersehen“, von dem man heute noch sagt: Auf dem Berg des Herrn wird ersehen.
Und der Engel des Herrn rief Abraham ein zweites Mal vom Himmel herzu und sprach: Ich schwöre bei mir selbst, spricht der Herr: Deshalb, weil du das getan und deinen Sohn, deinen einzigen, mir nicht vorenthalten hast, darum werde ich dich reichlich segnen und deine Nachkommen überaus zahlreich machen wie die Sterne des Himmels und wie der Sand, der am Ufer des Meeres ist. Und deine Nachkommenschaft wird das Tor ihrer Feinde in Besitz nehmen. Und in deinem Samen werden sich segnen alle Nationen der Erde, dafür, dass du meiner Stimme gehorcht hast.
Dann kehrte Abraham zu seinen Knechten zurück, und sie machten sich auf und zogen miteinander nach Beerscheba. Und Abraham ließ sich in Beerscheba nieder.

Die Bedeutung von Prüfung und Gehorsam

Vielen Dank! Jetzt kommt ein ganz erstaunliches Kapitel. Gleich in Vers 1 wird gesagt, dass es sich um eine Prüfung des Glaubens Abrahams handelte. In der alten Elberfelder stand nicht „prüfen“, sondern „versuchen“: „Und es geschah nach diesen Dingen, dass Gott den Abraham versuchte.“
Nun ist es so: In Jakobus 1 wird in Bezug auf Versuchung gesagt, ich kann mir das kurz aufschlagen: Jakobus 1,13-15. „Niemand sage, wenn er versucht wird: Ich werde von Gott versucht. Denn Gott kann nicht versucht werden vom Bösen, er selbst aber versucht niemand. Ein jeder aber wird versucht, wenn er von seiner eigenen Begierde fortgezogen und gelockt wird. Danach, wenn die Begierde empfangen hat, bringt sie Sünde hervor; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert den Tod.“
Ja, also hier wird ganz deutlich gesagt, dass Gott nicht versucht. Aber wie soll man damit umgehen? Das war nicht einfach falsch übersetzt, dass Gott Abraham versuchte. Das Wort „versuchen“ hat auf Hebräisch und auch auf Griechisch mindestens zwei Bedeutungen, nämlich versuchen im Sinn von verleiten zum Bösen oder auch testen, prüfen. Und in Jakobus 1 wird erklärt, dass Gott niemals versucht im Sinn von Verleiten zum Bösen. Aber testen, das macht Gott natürlich, jedoch nie mit dem Ziel, jemanden zum Bösen zu verleiten.
Darum ist es am besten, dass man, wie das in der Elberfelder CSV geschehen ist, in dieser sanften Revision das „Versuchen“ in 1. Mose 22,1 durch „Prüfen“ ersetzt hat. Dann ist es schon klar. Aber das ist eben die Tatsache, dass Wörter in allen Sprachen mehrere Bedeutungen haben, und im Zusammenhang wird dann klar: Da ist diese Bedeutung, dort jene Bedeutung. Der Kontext neutralisiert die Vieldeutigkeit. Und das können wir jetzt im Deutschen am besten so machen, indem wir eben übersetzen, dass Gott Abraham prüfte. Es war eine Prüfung, aber niemals mit dem Ziel, dass Abraham dabei zu Fall kommen würde. Das macht Gott nicht.
Und wir sehen dann auch: Diese Prüfung war eine Prüfung, die offenbar machte, dass Abraham einen Stand im Glauben erreicht hatte, der einfach das Menschlich-Vorstellbare überschreitet. Und wir haben gesehen: Wenn man die ganze Abrahamsgeschichte wieder so vor seinen inneren Augen ablaufen lässt, von 1. Mose 11 an, der Geburt in Ur in Chaldäa, wächst auf als Götzendiener, und dann erscheint ihm der wahre Gott, ruft ihn heraus, und dann dieser Zwischenhalt in Haran, wo Abraham eben aufgehalten war, weil sein Gehorsam nach der Bekehrung nur ein teilweiser Gehorsam war. Er hätte seinen Vater nicht mitnehmen sollen. Erst als der Vater starb, kam er dann wirklich ans Ziel, ins Land Kanaan. Aber dann kam wieder eine Prüfung dort: Es war Hungersnot. Und Abraham sagte sich: Ja, wenn Hungersnot ist in Kanaan, einem Land, das vom Regen abhängig ist, dann gehe ich nach Ägypten. Und Ägypten ist wirklich vom Regen unabhängig. Da gibt es den Nil, der von Äthiopien her das Wasser bringt, wenn es im Nahen Osten keinen Regen gibt. Aber in Schwarzafrika gibt es in der Regenzeit übermäßig Regen. Und so ging er nach Ägypten.
Aber das war falsch. Er hätte sich fragen müssen: Warum prüft mich Gott mit Hungersnot? Jetzt bin ich am richtigen Ort. Ach so, er hätte nicht nur das Vaterhaus verlassen müssen, nämlich seinen Vater Terach, der ja sogar die Reiseleitung übernommen hat beim Auszug aus Ur in Chaldäa. Aber er hätte auch seine Verwandtschaft verlassen müssen, sagt 1. Mose 12,1-3, und er nahm Lot mit. Ja, und so können wir innerlich durch die Kapitel hindurchgehen, elf, zwölf, dreizehn, vierzehn, fünfzehn. Wir sehen: Da waren immer wieder Prüfungen im Leben Abrahams. Und Abraham hatte auch versagt, aber Gott hat ihn weiter erzogen.
Und hier in 1. Mose 22 erreicht er wirklich einen Glaubensstand, der das menschlich Denkbare übersteigt. Gott hatte ihm von Anfang an bei seiner Berufung, als er sich dann bekehrt hatte, verheissen: Ich werde dich zu einer großen Nation machen. Sarah war unfruchtbar, und wir haben gesehen: Der Mondgott, von dem die Sumerer in Ur in Chaldäa sagten, er mache Menschen und Vieh zahlreich, hatte ja völlig versagt. Mose schreibt in 1. Mose 11 am Schluss: Sarai war unfruchtbar. Und dann diese Verheißung des wahren Gottes: Ich werde dich zu einer großen Nation machen. Nicht nur, dass er ein Baby zusammen mit Sara bekommt, sondern dass die Nachkommenschaft sich zu einer Nation entwickeln wird, und zwar zu einer großen Nation.
Und dann hat Abraham das alles im Glauben aufgenommen, aber die Jahre gehen hin. Und das Ehepaar bleibt kinderlos und wird auch im Glauben schwach, bis schließlich Sarah sagte: Dann musst du eben Hagar dazu heiraten. Denn nach heidnischem Gesetz damals war das denkbar, dass das Kind der Herrin zugerechnet wird. Und da sind wir: Das war so ein Tiefpunkt im Glaubensleben. Aber eben, es gab Prüfungen über Prüfungen im Leben von Abraham. Und hier die Prüfung: 25 Jahre musste Abraham und Sarah warten, bis für jeden klar war, ein Neunzigjähriger kriegt kein Baby mehr. Schon ein paar Jahre vorher ist das wirklich vorbei. Ja, also, das war jetzt ironisch: ein paar Jahre vorher. Aber bis neunzig ... Die Bibel sagt in Römer 4 ganz klar, ihr Mutterleib war abgestorben, und sogar der Mann. Dort kann es länger gehen, aber mit hundert Jahren war Abraham wirklich nicht mehr fruchtbar. Biologisch abgestorben, sagt Römer 4, und erst dann gibt Gott das Kind.
Also Israel ist ein unmögliches Volk, weil das nach Naturgesetzen nicht existieren dürfte, und trotzdem lebt Israel. Das sehen wir auch in diesen Tagen: Das Volk Israel lebt. Und eben, das hätte gar nicht sein können. Aber schließlich ein Hundertjähriger, eine Neunzigjährige, sie haben das Baby im Arm, und dann fünf Jahre stillen, nicht wahr? Von neunzig bis fünfundneunzig stillt diese Frau das Baby, und es wächst auf, macht Freude, und dann kommt diese Prüfung.

Die Sprache der Nähe und die Tiefe des Opfers

Liest du nochmals? Und zwar Vers 1 und 2:
Und es geschah nach diesen Dingen, da prüfte Gott den Abraham. Und er sprach zu ihm: Abraham! Und er sagte: Hier bin ich. Und er sprach: Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast, den Isaak, und ziehe hin in das Land Moria und opfere ihn dort als Brandopfer auf einem der Berge, den ich dir nennen werde.
Da kann man sich vorstellen, wie sich Abraham fühlte: am Boden zerstört. Irgendwie hat sich ja alles in seinem Leben schliesslich auf dieses Kind, diesen Sohn, konzentriert. Und jetzt gib ihn zurück. Nicht wahr, wir haben gesehen, Sarah hat sich wirklich festgekrallt an diesem Kind. Aber mit dem Vater war es ja wohl nicht besser. Und man könnte verstehen, wenn Sarah einmal gefragt hätte: Abraham, ja, Sarah, liebst du mich mehr als Isaak? Dass es vielleicht so eine peinliche Stelle gegeben hätte. Das ist natürlich für eine Frau schwierig, wenn ein Vater sich an Kinder zu sehr verkrallt, umgekehrt übrigens auch. Ja, aber eben, man sieht, wie dramatisch das war, diese enge Bindung, die stärker war als irgendeine Bindung zu einem Kind. Und dann verlangt Gott: Gib ihn zurück.
Und eindrücklich ist: Das Erste, was Gott sagt, ist in der Bibel das Erste, was Gott sagt in Kapitel 22: Abraham. Gott ruft ihn bei seinem Namen, das hat schon eine ganz besondere Bedeutung. Wir können Jesaja 43 lesen. Wir schlagen das auf. Liest du Vers 1, Christian?
 Jesaja 43,1: Aber jetzt, so spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob, und der dich gebildet hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.
Gott sagt: Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Unser Eigenname hat eine ganz besondere Bedeutung für Gott, und Gott ruft uns persönlich. Und er ruft uns bei unserem Namen, und darum hier: Abraham.
Gut, ursprünglich hiess er Abram. Ab heisst Vater, ram erhaben, also erhabener Vater. So hiess er als jung, unverheiratet. Dann hat er Sarah geheiratet, und da haben sie gemerkt: Sie ist unfruchtbar. Was ist ein erhabener Vater ohne Kinder? Das geht ja gar nicht. Aber eben, Gott hat seinen Namen verändert in Abraham, Vater einer Menge. Und das war eben dieser Name, der Ausdruck dafür, dass Gott versprochen hat: Gegen alles, gegen alle menschlichen Erwartungen wird es ein Kind geben. Und aus diesem Kind wird das auserwählte Volk entstehen, und aus diesem auserwählten Volk wird einmal der Erlöser der Welt, der Heiland der Welt, hervorkommen. Und das steckt da drin, wenn Gott Abraham ruft.
Und wie reagiert Abraham? Mit einem Wort auf Hebräisch, auf Deutsch sind es drei: Hier bin ich. Ein Wort, wie heisst es? Hineni. Hine heisst siehe. Ein Wort zusammengeschrieben: Hineni, das heisst: Sieh mich, hier bin ich. Das ist ein ganz interessantes Wort. Es lohnt sich als Hausaufgabe, mit der Konkordanz dafür kann man ja das Handy nehmen und sonst schon mit der Hardware-Bibel arbeiten, aber man kann nachschauen, alle Stellen, wo „Hier bin ich“ vorkommt. Und da kann man so viel lernen von Menschen, die wirklich, wenn Gott sie ruft, bereit sind zu gehorchen. Und auch da: Gott ruft Abraham, hier bin ich. Er wusste natürlich noch nicht, was kommt.
Und dann sagt Gott tatsächlich in Vers 2: Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast, den Isaak. Merk mal diese Formulierung: nicht einfach, gib mir dein Kind, sondern nimm deinen Sohn. Also mit Possessivpronomen: wem gehört der Sohn? Abraham, nimm deinen Sohn, zu dem er eben eine so tiefe Vater-Sohn-Beziehung hatte. Und dann wird ihm hinzugefügt: deinen einzigen. Natürlich gab es noch einen Halbbruder von Isaak, Ismael, aber Isaak war der einzige nach dem Plan Gottes, nämlich der Sohn von Abraham und Sarah. Es wird also betont: einzig in der Art. Also wird nicht gesagt: Wenn du ihn hergibst, dann hast du ja noch Ismael. Nein, deinen einzigen. Und er wird auch von Gottes Seite hier bezeugt: den du lieb hast. Und dann wird noch hinzugefügt: den Isaak.
Zwar dauert es ja eine Zeit, bis Gott schliesslich gesagt hat, dass Isaak dieser versprochene Sohn ist. Gott hat immer gesprochen von seinem Samen, von seinem Nachkommen. Und dann kam Ismael, 1. Mose 16. Und dann in 1. Mose 17 sagt Gott: In Isaak soll die Verheissung in Erfüllung gehen. Da nennt Gott den Namen und macht ganz klar: Es gibt nicht eine Alternative über Ismael, Isaak. Und das wird hier nochmals betont: den Isaak. Und zieh hin ins Land Moria und opfere ihn dort als Brandopfer auf einem der Berge, den ich dir sagen werde.
Also, man kann sich vorstellen, er war am Boden zerstört. Und das Ganze wird eigentlich biblisch noch dramatischer, wenn man sich überlegt: Wo kommt das Wort ahav, lieben, zum ersten Mal in der Bibel vor? Wo? Hier, hier in 1. Mose 22. Das kommt gar nie vor, früher. Natürlich gab es viel Liebe und echte Liebe, ab 1. Mose 1, 2, 3 und so weiter. Aber das Wort selber kommt nur hier an dieser Stelle zum ersten Mal vor. Das macht das Ganze noch traumatischer: Denn du liebst, und jetzt musst du ihn opfern.
Und wie reagiert Abraham? Er könnte jetzt hinausziehen, hinauszögern. Aber Vers 3: Und Abraham stand früh morgens auf. Das hatten wir schon mal. Das war für ihn so schrecklich, diese Sache mit Ismael und Hagar und dieser Trennung. Und trotzdem haben wir gelesen: Vers 14, und Abraham stand früh morgens auf. Und hier auch. Also ich habe ja gesagt, was hier geschieht, übersteigt unsere menschlichen Vorstellungen. Dass Gott jetzt wirklich das verlangt, was für ihn das... muss ich aber wirklich vorsichtig ausdrücken.
Wenn ich sage Nummer eins, war dann haben wir ein Eheproblem mit Sarah, ja. Also es ist ja klar: Die Ehefrau kommt vor den Kindern, umgekehrt übrigens auch. Biblische Begründung, neutestamentlich Titus 2. Ich rette die Männer, oder erst mit retten meine ich zu Hilfe kommen, argumentativ. Man muss ja das begründen können, wenn die Frau sagt: Ja, ich habe einfach nicht mehr Zeit wie früher, und die Kinder beanspruchen mich. Dann kann man liebevoll hinweisen auf den Dienst der alten Frauen in der Gemeinde. Titus 2, Vers 3, siehst du?
Ebenso die alten Frauen in ihrer Haltung, dem Heiligen angemessen, nicht verleumderisch, nicht Sklavinnen von vielem Wein, Lehrerinnen des Guten.
So, und jetzt kommt es darauf an: Was lehren diese Lehrerinnen des Guten? Bitte, Vers 4.
Damit sie die jungen Frauen unterweisen, ihre Männer zu lieben, ihre Kinder zu lieben, besonnen, keusch, mit häuslichen Arbeiten beschäftigt, gütig zu sein, den eigenen Männern sich unterzuordnen, damit das Wort Gottes nicht verlästert werde.
Ja, da haben wir es. Ihre Männer zu lieben kommt zuerst, und dann ihre Kinder zu lieben. Also, das hilft, um das eben wieder auszukorrigieren. Also, die Frau muss den ersten Platz haben vor Söhnen und Töchtern, und der Mann muss den ersten Platz haben vor Söhnen und Töchtern.
Und nun: Abraham ist bereit und macht sich früh morgens auf. Vers 3: sattelt seinen Esel selber. Der muss sich ja so gefühlt haben, wie man sich fühlt, wenn man depressiv ist, wirklich entkräftet. Aber er sattelt seinen Esel selber, steht früh morgens auf und nimmt noch zwei Knechte mit und Isaak. Aber nicht einfach Isaak: Mose schreibt Isaak, seinen Sohn. Jetzt wird nochmals betont: Isaak, seinen Sohn. Also man muss auf die Formulierung achten. Und dann geht einem nämlich schliesslich ein Auffallen in diesen neunzehn verlesenen Versen auf: Wie oft steht da Sohn? Das muss man nicht zählen, aber wer es schon zu Hause gemacht hat: zehnmal in neunzehn Versen. Also das ist doch eine Konzentration, die völlig ungewöhnlich ist. Wo vorher kam das je vor? Aber da wird gesagt: Sohn, Sohn, Sohn, zehnmal in ein paar wenigen Versen. Und wie oft steht einziger? Einmal haben wir es schon gelesen, dreimal. Und dann einmal: den du liebst. Also vierzehnmal: zehnmal Sohn, dreimal einziger und den du liebst, wenn man es so zusammennimmt. Und wie oft wird gesagt, dass das sein Sohn war, also das Possessivpronomen in Bezug auf Isaak? Dreizehnmal: sein. Also die Formulierung ist schon ganz ungewöhnlich in diesem Kapitel. Da wird so betont die Liebe des Vaters zu seinem Sohn, und er ist bereit, das Liebste herzugeben.
Ich habe gesagt, es gibt wieder Eheprobleme. Aber eben, das war so eine tiefe Beziehung. Und jetzt wird klar, dass der Heilige Geist Mose so inspiriert hat, diese Verse so zu schreiben, dass es wirklich eine grandiose Vorschau gibt auf das, was Gott, der Vater, der ewige Vater, eben zweitausend Jahre später tun würde.
 Johannes 3,16. Liest du, Christian?
Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen, seinen einziggeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.
Ja, also Gott der Vater hat seinen Sohn gegeben, genau die gleiche Formulierung. Und jetzt hast du ein bisschen gezögert bei dem Wort: Wie sollen wir jetzt übersetzen? Eingeborenen oder einzigen Sohn? Griechisch monogenes heisst der einzig Gezeugte oder auch der Einzige in seiner Art. Und tatsächlich in der griechischen Übersetzung des Alten Testaments, die im Neuen Testament oft zitiert wird, da wird eben Isaak genannt, der monogenes, der Einzige in seiner Art. Natürlich gab es noch Ismael. Aber er war der einzige in seiner Art, nicht der einzige Gezeugte, aber der einzige in seiner Art. Und das ist der Sinn auch hier, dass Jesus als der einzige Sohn, der monogenes, da geht es wirklich um den Herrn Jesus als ewigen Sohn. Und er wurde nicht in der Ewigkeit gezeugt, das sagt die Bibel nicht, aber er ist Sohn von Ewigkeit her. Als Mensch wurde er gezeugt, der Mensch, Jesus Christus. Von ihm gilt Psalm 2: Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.
Der Jesus ist also Sohn Gottes in zwei Hinsichten: Er ist in seiner Gottheit von Ewigkeit her Sohn, monogenes, der einzige in seiner Art. Und er ist auch als Mensch Gottes Sohn, und das geschah durch diese übernatürliche Zeugung. Und hier also haben wir ganz klaren Zusammenhang mit 1. Mose 22, dass er seinen einzigen Sohn oder den einzigartigen Sohn gab. Und das können wir gleich noch bestätigt bekommen in Hebräer 11. Dort wird ja Bezug genommen auf 1. Mose 22, in dem gesagt wird: Ja, Hebräer 11,17 bitte.
Durch Glauben hat Abraham, als er geprüft wurde, den Isaak dargebracht, und er, der die Verheissung empfangen hatte, brachte den einzigen Sohn dar, über den gesagt worden war: In Isaak soll deine Nachkommenschaft genannt werden, indem er dachte, dass Gott auch aus den Toten auferwecken könne, von woher er ihn auch im Gleichnis empfing.
Ach, da wieder: Abraham wurde geprüft, aber das, was er getan hat, dieses menschlich gesagt Unmögliche, hat er gemacht durch Glauben. Der Glaube war die wirksame Ursache. Und das bedeutet übrigens die griechische Konstruktion hier: durch Glauben. Der Glaube war die wirksame Ursache, dass Abraham das tun konnte. In der LfL der CSV steht: als er geprüft wurde, Isaak geopfert. Du hast gelesen in deiner Version?
Den Isaak dargebracht.
Dargebracht. Und es ist so: Das griechische Wort für opfern hier gibt verschiedene Wörter, heisst ganz wörtlich darbringen. Und damit wird klar: Er hat ihn nicht geopfert im Sinn, dass er ihn geschlachtet hätte, aber er hat ihn quasi als Opfer Gottes zurückgegeben. Dargebracht.
Und dann wird hier weiter erklärt, dass Abraham logisch überlegt hat. In Vers 19 heisst es nämlich, wobei er urteilte, das heisst also, einen logischen Schluss gezogen hat, dass Gott auch aus den Toten aufzuerwecken vermag. Also hier wird gesagt, dass Abraham sich gesagt hat: Wenn ich Isaak opfern muss, dann wird Gott ihn wieder aufwecken, weil Gott gesagt hat, in Isaak soll die Nachkommenschaft genannt werden. Es muss so sein, denn es geht ja weiter. Also hat er in seiner Rechnung Gott zum grössten Faktor gemacht. Dann muss Totenauferstehung möglich sein, obwohl wir kein einziges Beispiel finden von 1. Mose 1 an, 2, 3, 4 bis da, und das sind ja schon mal 2000 Jahre Menschheitsgeschichte. Es gibt kein Beispiel von Totenauferstehung. Und er hat logisch überlegt: Ja, wenn Gott das verlangt und in Isaak wird die Nachkommenschaft verheissen, dann muss er wieder auferstehen.
Aber wie weiss der Schreiber des Hebräerbriefes übrigens, ich sage es gleich direkt: Paulus, wie weiss er, dass Abraham das gedacht hat? Wo steht das in 1. Mose 22? Ja, wir werden zurückkommen. Also Vers 3 nochmals, Christian:
Bleibt ihr mit dem Esel hier, ich aber und der Junge wollen dorthin gehen und anbeten und zu euch zurückkehren.
Ja, also es ist Auslegung des Bibeltextes, wobei er urteilte, dass Gott aus den Toten auch wecken vermöge. Er sagte: Wir gehen hin und wir kommen wieder zurück. Das ist unglaublich, Gott hat ihm nichts Solches gesagt, aber er hat logisch überlegt, das muss so sein, und hat Gott zum grössten Faktor der Rechnung gemacht. Das ist Glaube. Das ist logisch denken. Das ist nicht die Logik an der Garderobe abgeben, sondern logisch denken, aber Gott spielt die grösste Rolle in der Rechnung.
Und Atheisten denken ja nicht immer logisch, aber viel wird logisch gedacht. Wenn aber der grösste Faktor in der Rechnung weggelassen wird, Gott, dann ist am Schluss die Rechnung immer falsch. Immer! Ich hatte einen Physiklehrer, der war fantastisch. Der hat uns Punkte in der Prüfung angerechnet, auch wenn das Ergebnis falsch war. Und zwar mussten wir den ganzen Berechnungsweg jeweils schriftlich in der Prüfung festhalten, und er hat alle logisch richtigen Dinge bewertet, auch wenn am Schluss das Ergebnis falsch war. Ja, aber das Ergebnis war falsch. Und Abraham hat richtig gerechnet, indem er eben Gott den grössten Platz in der Logik gibt. Also Glaube ist nicht unlogisch, sondern logisch, nur wird der grösste Faktor eben mitberücksichtigt, damit am Schluss das Ergebnis stimmt. Und er kam wirklich mit Isaak zurück.
Aber noch etwas: Was sagte er, was würde er dort an diesem Ort tun? Anbeten. Ja, wie war die Stimmung von Abraham? Die war wirklich unter dem Boden. Aber viele denken, Anbetung hat damit zu tun, dass die Emotionen ganz oben sind. Also, man muss lernen: Immer wieder ein Thema in der Bibel muss man so studieren, zuerst schauen, wo kommt das und das und das Thema zum ersten Mal vor. Und beim ersten Mal finden wir ganz grundlegende Gedanken Gottes zu einem Thema. Jetzt hier haben wir zum ersten Mal das Wort lieben, aber wir haben auch hier zum ersten Mal das Wort hischtachawä oder effektiv lehischtachawot, anbeten. Hier zum ersten Mal. Natürlich wurde schon viel angebetet, auch in den frühen Kapiteln, aber das Wort kommt hier zum ersten Mal vor. Und wir lernen: Anbetung verlangt nicht, dass die Emotionen hoch sind. Natürlich können wir ganz erfüllt sein und ergriffen und ja, und glücklich, nur glücklich in der Anbetung. Aber man muss nicht meinen, dann haben wir wahre Anbetung, sondern es kann sein, dass wir ganz am Boden sind. Und trotzdem kann man in die Anbetungsstunde gehen, während anbeten und so zurückkehren. Schon eindrücklich.

Der Ort, der Name und die prophetische Perspektive

Und jetzt noch eine Fangfrage: Auf welchem Berg sollte Abraham Isaak darbringen? Wie? Auf einem der Berge. Könnte jemand noch den Namen des Berges sagen? Zuffi, aufs Mal. Wer hat gesagt: Moria? Also ich hätte ja gehofft, dass das kommt, weil das genau falsch ist. Aber es entspricht der offiziellen Tradition im Judentum und in der Christenheit. Und es kann eben trotzdem sein, dass so etwas falsch ist. Ja, und zwar ganz einfach.
Hier steht ja, Kamil, du hast es ja gesagt, sagst du nochmals laut: Auf einem der Berge soll er ihn opfern. Nicht wahr? Nochmals Vers zwei in der Mitte: Zieh hin in das Land Moria und opfere ihn dort als Brandopfer auf einem der Berge, den ich dir sagen werde. Also Gott hat ihm noch nicht gesagt, welchen Berg er nehmen soll. Den Berg wird er erst später sagen, aber Moria hat er schon gesagt. Das ist nicht Moria. Merkt man, das ist logisch.
Aber er soll gehen in das Land Moria, hebräisch Erez Hammoria, das Land, die Region, wo der Berg Moria ist, und dort auf einem der Berge soll er ihn opfern. Und da gibt es den Nachbarhügel von Moria, dem späteren Tempelberg, nicht wahr? 2. Chronika 3,1: Salomo baute den ersten Tempel aus Stein auf dem Berg Moria. Aber der Nachbarhügel im Osten ist der Ölberg. Und dann gibt es eine ganze Serie von Bergen rundherum um den Tempelberg. Hier auf einem der Berge, den ich dir sagen werde. Genau, also im Land Moria, in der Region Moria.
Wie? Das war nicht falsch zu sagen, im Land? Ihr Landstrich auch ein... Nein, das war richtig. Aber ich habe hier gefragt, auf welchem Berg, und dann kam eben, weil das war eine Fangfrage, die Antwort: auf Moria. Und auf dem Berg Moria wäre nicht richtig. Und die jüdische Tradition und die Tradition der Christenheit sagt, die Opferung Isaaks war auf Moria. Im Islam wird gesagt, die Opferung von Ismail war auf diesem Berg. Das ist ganz falsch, denn es war Isaak, nicht Ismail.
Ja, aber eben auf einem der Berge. Und es war natürlich so: Damals waren noch nicht alle Hügel mit einem Namen bekannt. In der Geschichte hat man nach und nach Namen verteilt. Vor kurzem habe ich den Djebel al-Laos bestiegen in Saudi-Arabien. Aber Djebel al-Laos ist der Name für eine ganze Bergkette, und das war eigentlich nicht Djebel al-Laos. Wir gingen auf eine bestimmte Bergspitze, und die hat eben erst später einen Namen bekommen, das ist dann Djebel Makla. Also so hat man zuerst Bergketten benannt, und dann bekamen einzelne Gipfel auch Namen. So hat man in der Geschichte eben die geografischen Einzelheiten benannt. Aber damals war der Berg Moria bekannt. Warum? Aus einem ganz gut ersichtlichen Grund.
Auf dem langgezogenen Südabhang lag ein Städtchen, eine Königsstadt, und die hiess, 1. Mose 14, Salem, kurz vor von Jeru-Salem. Gründung des Friedens. Und dort regierte der kanaanitische König Melchisedek, ein gläubiger Mann. Wir haben gesehen, dass er den wahren Gott kannte. Und darum war Moria bekannt. Das war die Stadt, ein Stadtkönigtum von Melchisedek. Und darum sollte er in das Land Moria gehen. Aber da gab es eben noch Hügel, die waren ohne Namen. Und Abraham hat dann dem Ort, wo er Isaak opfern sollte, schliesslich einen Namen gegeben. Nämlich welchen?
Ja, Vers 14: Yahweh Jireh. Und Abraham gab diesem Ort den Namen: Der Herr wird ersehen. Jetzt hat er einen Namen bekommen: Der Herr wird ersehen. Was bedeutet das? Ja, Mose sagt, daher sagt man heute, es ist die Zeit von Mose, der das geschrieben hat: Auf dem Berg des Herrn wird ersehen werden. Ja, was wird ersehen werden? Nun, wir werden das nächste Mal dann im Einzelnen noch anschauen. Aber zum Schluss noch eine Perle. Das braucht man, um das abzuschliessen.
Also auf dem Weg zur Opferungsstätte gehen Isaak und Abraham miteinander, und da gibt es einen Dialog. Und zwar sagt der Sohn in Vers sieben: Mein Vater! Und er sprach zu ihm: Hier bin ich, mein Sohn. Interessant, der Vater sagt nicht einfach: Ja, hä? Ziemlich schlimm, ziemlich schlimm, hä? Nein, erst mal sagt er: Mein Vater. Das drückt die Beziehung aus. Ah, wie? Nicht nur Vater, mein Vater. Und der Vater, um zu kommunizieren: Hineni. Dann weiss man nämlich, jetzt bin ich ansprechbar. Wie viel wird mir gesagt, und dann heisst es: Du hast gar nicht zugehört. Natürlich, wenn ich etwas lese und man sagt mir etwas, dann höre ich nichts, weil ich mich so stark konzentriere. Also, ich müsste sagen: Hineni. Da ist klar, es ist die Kommunikation da.
Und er sagt das, Hineni: Hier bin ich. Das, was Gott sagt, sagt er auch zu seinem Sohn: Ich bin bereit, ich höre, hier bin ich, mein Sohn. Nachgeben bin ich. Und er sprach: Siehe, das Feuer und das Holz, wo aber ist das Schaf zum Brandopfer? Was soll er antworten? Und er bekommt eine prophetische Eingebung. Er sagt: Gott wird sich ersehen das Schaf zum Brandopfer, mein Sohn. Unglaublich!
Und schliesslich ist es ja so: Er wird von Gott verhindert, den Sohn zu opfern, und dann blickt er zurück und sieht einen Widder im Dickicht. Den kann er opfern anstelle seines Sohnes. Also Gott hat ein Schaf ersehen zum Brandopfer oder was erledigt. Warum gibt er denn hier den Namen: Der Herr wird ersehen, Adonai Jireh, nicht Adonai Ra'a, der Herr hat ersehen? Zukunft Jireh, weil er wusste: Einmal wird Gott, der Vater, das wahre Opfer geben auf diesem Berg im Land Moria. Das war eine Prophetie, und darum sagt Mose: Daher wird heute gesagt, auf dem Berg des Herrn wird ersehen werden.
Und so wusste man alttestamentlich: Der Messias wird sterben als Opfer, und zwar da im Raum Moria, Salem. Und wirklich, der Herr Jesus ist auf einem Nachbarhügel, das ist der Nordwesthügel des Tempelberges. Dort ist Golgatha. Aber es ist klar, das war prophezeit, das war der gleiche Berg, Nachbarberg, nicht Moria, aber Nachbarberg. Und man wusste: Der Messias wird dort einmal sterben. Und tatsächlich, dort haben die Römer das Kreuz aufgerichtet, draussen vor dem Gennad-Tor von Jerusalem. Und der Jesus wurde von Gott, dem Vater, gegeben, weil er die Welt geliebt hat, dass es einen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.
Und jetzt fahren wir dann nächstes Mal weiter. Es ist schon erstaunlich: Man sieht in diesen neunzehn Versen etwa dreissig Parallelen zu Golgatha. Also, diesen Reichtum wollen wir uns sparen.

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