Ein Mädchen zwischen Glaubenswelten
Hallo, hier ist das Geschichtentelefon. Lu Ling hatte ein schweres Problem. Sie machte sich Gedanken über das Standbild auf dem Regal über der Haustür.
Sie wohnte in China, und ihre Eltern sagten, dass diese Holzfigur Gott sei. Das konnte aber nicht stimmen. Der lebendige Gott wohnt im Himmel, und diese Figur auf dem Regal war nichts anderes als ein toter Götze.
Er hatte Hände, konnte aber nicht helfen. Er hatte einen Mund, redete aber nicht. Er hatte Ohren, hörte aber nicht. Trotzdem wurde er angebetet, und die Menschen, die ihn verehrten, wussten nicht, dass der lebendige Gott das verboten hatte.
Er sagte: „Ich bin der Herr, dein Gott, du sollst keine anderen Götter neben mir haben.“
Zweifel und Suche nach der Wahrheit
Luling dachte nach. Ist das wirklich der wahre Gott auf dem Regal? In der christlichen Schule, die sie besuchte, hatte sie von dem einen wahren Gott gehört. Sie hatte gelernt, dass dieser Gott seinen Sohn auf die Erde geschickt hat, damit er für die Sünden der Menschen stirbt.
Sie war beeindruckt davon, dass Jesus nach drei Tagen vom Tod auferstanden ist und jetzt im Himmel lebt. Doch wer hat Recht? Wer ist wirklich Gott – Jesus oder die Figur in ihrem Haus?
Luling fasste einen Entschluss: „Ich weiß, was ich mache. Ich werde unseren Hausgott im Garten begraben. Wenn er wieder lebendig wird, dann weiß ich, dass er der richtige Gott ist.“
Die Entscheidung und ihre Folgen
Luling nahm eine Schaufel, ging in den Garten und begrub den Götzen. Zufrieden mit ihrer Entscheidung kehrte sie ins Haus zurück.
Der erste Tag verging. Am zweiten Tag lief sie zu dem kleinen Grab und kratzte die Erde ein wenig zur Seite. Der Götze war noch da. Den dritten Tag konnte sie kaum erwarten, doch auch da lag der Götze hilflos im Grab.
Jetzt glaube ich an den Herrn Jesus, der für mich gestorben und auferstanden ist. Lu Ling hat die richtige Entscheidung getroffen und oft erfahren, dass der lebendige Gott bei ihr ist und sie niemals verlässt.
Gottes Gebot und Zusage
Gott sagt in seinem Wort: Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
Nichts soll dir lieber und wichtiger sein als ich.
Tschüss, sagt dir deine Elfriede.
