Event•Teil 7 / 8Das prophetische Wort 2022
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Rückblick auf die altrussische Geschichte und ihre Bedeutung für die Gegenwart
Wir fahren jetzt weiter. Wir haben etwas altrussische Geschichte miteinander betrachtet, und das war eine Nachhollektion, die wir wahrscheinlich in der Schule nicht gehabt haben. Erstaunlich, wie der Schulunterricht ja vieles in der Welt ausblendet. Wir sind irgendwie in eine bestimmte Richtung fokussiert, auch die Geschichte Chinas ist so ein schwarzer Fleck.
Aber es ist ganz wichtig, um das zu verstehen. Wir haben gesehen, wie die russische Geschichte zurückgeht auf dieses Reich der Rus im Mittelalter. Und jetzt versteht man eben auch, was der Ursprung ist von Russland, der Ukraine und auch Belarus, denn diese Staatsgebiete waren in der Rus vereinigt und gehörten zusammen. Das erklärt eben manches auch, wie jetzt politisch heute argumentiert wird.
Und so nebenbei versteht man plötzlich auch, warum eigentlich so viele Russen helle Haut und blonde Haare haben. Ja, das sind eben die Gene aus Schweden, die sich mit den Ostslawen vermischt haben, und die sind immer noch wirksam.
Was aber erstaunlich ist: Ezechiel spricht zu einer Zeit, als es dieses Reich im äußersten Norden gar noch nicht gab, darüber, mit Namen, die man völkisch schon damals nachvollziehen konnte. Nämlich wenn gesprochen wird über Mesech und Tubal und auch über Magog, aber nicht über Rosch. Dieser Begriff Russ für ein Reich im äußersten Norden von Israel kam eben erst später durch diese Einwanderung der Schweden und des Stammes der Rus in dieses Gebiet nördlich von Israel.
Nun gehen wir weiter.
Die endzeitliche Sprache der Propheten
Ich habe bereits darauf hingewiesen, wie deutlich gemacht wird, dass dieser Angriff dieser Grossmacht in der Endzeit stattfinden wird. Zweimal haben wir ja schon gesehen: „am Ende der Tage“. Wir sehen hier 38,8 und 38,16. Und 38,8 ist dann der Begriff „am Ende der Jahre“.
Weiter haben wir dann eben auch den Begriff „an jenem Tag“, Ezechiel 38,18-19. Man lese zum Beispiel Sacharja 12-14 und zähle einmal, wie oft dieser Ausdruck vorkommt für die endzeitlichen Kämpfe um Jerusalem: „an jenem Tag, an jenem Tag, an jenem Tag“. Man lese das ganze Buch Jesaja, wenn es um die Endzeit geht: „an jenem Tag, an jenem Tag, an jenem Tag“.
Und dieser Ausdruck im Hebräischen bedeutet „in jener Epoche“. Also ist es nicht ein 24-Stunden-Tag, sondern ein adverbialer Ausdruck im Hebräischen, der eine Zeitperiode meint. Genauso wie wir auf Deutsch sagen: „heutzutage“. Das meint aber nicht diesen einen Tag von 24 Stunden, sondern „heutzutage“ ist eine Epoche.
Darum meint dieser feste Ausdruck „an jenem Tag“ diese Epoche der Endzeit, am Ende dieser langen Zeit zwischen dem ersten Kommen des Messias und seinem zweiten Kommen.
Mehrere Machtblöcke in der letzten Zeit
Und nun müssen wir beachten: Die Bibel macht also klar, dass es in der Endzeit eine ganz bedeutende Macht im äußersten Norden von Israel geben wird. Etwas, das der Prophet damals menschlicherweise überhaupt nicht sehen konnte, was aber heute, in der Zeit der Rückkehr der Juden aus aller Welt heim ins Land der Väter, eine Realität ist.
Und wir müssen verstehen, dass die Endzeit eben in mehrere Machtblöcke aufgegliedert ist. Es wird nicht eine Einheitsregierung der ganzen Welt geben, sondern es gibt verschiedene Machtblöcke. Und diese werden in der Großen Drangsal nach der Entrückung der Gemeinde aufeinander treffen. Das wird zu dieser letzten Katastrophe der Großen Drangsal von dreieinhalb Jahren führen.
Nebst Gog von Roche, Meser und Tubal wird es den Akteur im Westen geben, das ist das Tier aus dem Meer. Der kommende Diktator, der das wiedervereinigte Europa und alle seine Verbündeten anführen wird, wird beschrieben als ein Ungetüm mit sieben Köpfen. Hier auf dem Bild sieht man einen davon.
Und in Offenbarung 13, ab Vers 1, wird er beschrieben als ein Mann, der das Reich, das er vertritt, in seiner Person repräsentiert. Und es wird dort deutlich gesagt, dass er seine Macht direkt von Satan bekommen wird. Das heißt also: Es ist nicht ein böser Osten mit Russland und ein guter Westen, sondern der Westen hat sich so weit von Gott entfernt, dass er schließlich den Herrscher bekommen wird, den er verdient hat.
Und so heißt es in Offenbarung 13, ich lese Vers 2b: „Und der Drache“, ein Name für den Teufel, „gab ihm“, diesem Diktator, der das Tier aus dem Meer heißt, „seine Macht und seinen Thron und große Gewalt.“
Europa, der Westen, wird also stark werden, aber das aus dem Grund, weil Satan seine eigene Macht und seinen Thron geben wird. Jetzt wankt und wackelt der Westen, aber das verstärkt nur die Sehnsucht nach einem starken Mann. Und er wird kommen.
Es heißt dann weiter, ich lese in Vers 4: „Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tier die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tier gleich, und wer vermag mit ihm zu kämpfen?“ Sehen wir: Das wird eine militärische Macht werden, die ihresgleichen suchen wird. Aber das hängt zusammen mit der Person, die da kommen wird.
Und er wird dann weiter noch beschrieben. Er wird sich also sogar göttlich verehren lassen. Und Menschen werden den Satan verehren, dafür, dass er diesem Mann seine Macht gegeben haben wird.
Der Antichrist und die Täuschung in Israel
Wir müssen eine weitere wichtige Person in der Endzeit betrachten, und zwar den Antichristen. 1. Johannes 2,18 sagt: „Wie ihr gehört habt, dass der Antichrist kommt.“
Antichrist, das habe ich in diesen Tagen auch erklärt, bedeutet der, der gegen Christus ist. Anti im Sinn von gegen. Aber dasselbe Wort anti bedeutet im Griechischen eben auch anstelle von. Das heißt: Ein Mann wird in Israel auftreten und sagen, er sei der verheißene Messias. Und er wird der größte Okkultist aller Zeiten sein, denn Offenbarung 13, ab Vers 11, beschreibt den Antichristen als das Tier aus der Erde, das ein Freund des Tieres aus dem Meer sein wird.
Der Antichrist wird so beschrieben, dass er ein Götzenbild machen kann, das spricht. Und dann wird er sagen: Natürlich sagt die Tora, man darf keine Götzen verehren. Aber Götzen sind eben solche Statuen, die tot sind, wie Psalm 115 sagt. Die Götzen der Heiden sind Nichtse, sie haben einen Mund und sprechen nicht. Aber seht ihr dieses Bild dort, das spricht, das lebt. Natürlich darf man das verehren.
Und er wird auch Feuer vom Himmel herabholen können. Das, was im Alten Testament der Beweis für den lebendigen Gott war, wenn wir an die Geschichte von Elija denken, in 1. Könige 18, war klar: Sobald ein Blitz vom Himmel kam und das Opfer Elias verzehrte, sagte das ganze Volk Israel: Der Herr ist Gott, der Herr ist Gott!
Der Antichrist wird das tun, Feuer vom Himmel, und wird so eben in der Stunde der Versuchung die Massen mit sich reißen.
Die südlichen und nördlichen Gegenspieler
Und dann gibt es aber weitere Blöcke. Das ist ein bisschen eine Revidition von dem, was wir schon gehabt haben, nämlich Daniel 11,40-45 spricht auch ausdrücklich über die Endzeit. Am Ende der Tage wird der König des Südens mit ihm, mit dem Antichristen, der in Daniel 11,36-39 im Land Israel beschrieben wird, zusammentreffen.
In der erfüllten Prophetie war der König des Südens immer Ägypten, also das Land, das von Israel aus gesehen im Süden liegt. Und dann wird aber der König des Nordens von seiner Seite her Israel völlig überrennen. Der König des Nordens war in der erfüllten Prophetie, wie gesagt, ich wiederhole es nochmals, dann geht es wirklich rein um Syrien, Libanon, Türkei, Aserbaidschan, Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan, Pakistan, Iran und Irak.
Das ist ein gewaltiger Block, der heute miteinander streitet. Denn eigentlich möchte man einen islamischen Staat, aber die Frage ist: Wer leitet ihn? In der Türkei würde Präsident Erdogan sagen: Ich bin eigentlich dazu prädestiniert, denn wir hatten früher das Osmanische Reich, das den ganzen Nahen Osten beherrschte. Und wir hatten sogar ein islamisches Kalifat. Aber der IS sagt: Nein, wir sind das. Wir sind die wirklich ganz getreuen Muslime. Und der Iran sagt: Nein, nein, nein, nein, nein, wir haben seit 1979 einen islamischen Staat, wir sind der islamische Staat, und so weiter und so fort.
Sie streiten und bekriegen sich gegenseitig, obwohl sie im Prinzip dasselbe wollen. Und sobald die sich einmal sagen: Ja, also Hezbollah will dasselbe wie Hamas, also Hezbollah im Libanon, wie Hamas im Gazastreifen, und die wollen ja eigentlich im Prinzip dasselbe wie der IS. Und die wollen dasselbe wie die Türkei, die wollen dasselbe wie Iran. Und ich meine, Pakistan ist ja auch eine islamische Republik, und Afghanistan, die Taliban, die sind doch auch damit vollkommen einverstanden. Und wenn die sich einmal miteinander übereinkommen, dann haben wir genau das, den König des Nordens.
Aber Gott hat in seiner Gnade geschenkt, dass zum Beispiel der IS, der wirklich dran war, dieses Gebiet unter seiner Kontrolle zu haben, nochmals zurückgedrängt wurde. Also Gott kann in seiner Gnade noch aufhalten, dass eben noch Gnadenzeit sein darf. Denn diese Zeit, in der wir heute leben, ist ja die Chance für alle, die sich nicht bekehrt haben. Denn sobald die Entrückung geschieht, dann ist die Tür frei, dass alle diese Schachfiguren, die schon aufgestellt sind, dann wirklich voll losschlagen.
Endzeitwehen in der Weltgeschichte
Natürlich, in Matthäus 24, Markus 13 und Lukas 21, in der Endzeitrede, beschreibt der Herr Jesus die Endzeitwehen, die über die ganze Endzeit hinweg in Erfüllung gehen sollen, also ab der Rückkehr der Juden 1882.
Dann sagt er ja in diesem Zusammenhang: Nation wird sich gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich. Ihr werdet von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Da geht es um Massenkriege, nicht einfach um einen Krieg, sagen wir, zwischen Frankreich und Deutschland, sondern um Nation gegen Nation, Königreich gegen Königreich. Das meint einen Massenkrieg und geographisch weit ausgedehnt. Denn der Herr sagt: Ihr werdet von Kriegen und Kriegsnachrichten hören. Ja gut, wenn man ganz nahe beim Kriegsgebiet ist, dann hört man von den Kriegen. Aber wenn es ganz weit weg ist, dann hört man nur von den Kriegsnachrichten, und sonst nimmt man nichts wahr. Und so macht das ausgedehnte Kriege klar.
Wenn man sich überlegt: 1882 bis 1903 die erste Einwanderungswelle der Juden, dann 1903 bis 1914 die zweite Einwanderungswelle, und 1914 der Erste Weltkrieg. Und das war der Erste, nicht der Siebenundzwanzigste, weil es noch nie einen Krieg gab, bei dem alle fünf Kontinente beteiligt waren. Aber das war so ab 1914 bis 1918. Das war ein deutliches Endzeitzeichen.
Und dann, ein paar Jahre später, wiederholt sich das Phänomen, das es in der ganzen Menschheitsgeschichte noch nie gab: Es gab einen Zweiten Weltkrieg, an dem alle fünf Kontinente beteiligt waren. Unglaublich! Also der Herr Jesus beschreibt in Lukas 21 all diese Zeichen. Und das sind eben nicht nur diese Massenkriege, sondern auch Revolutionen.
Man muss sagen: Das zwanzigste und einundzwanzigste Jahrhundert ist die Zeit der Revolutionen. Da gab es so viele Revolutionen! In meinem Buch „Über Endzeit“ – „Leben wir wirklich in der Endzeit?“ – mache ich eine Liste und gebe dann noch eine Referenz im Internet an, wo man noch mehr findet: über 300 Revolutionen und Aufstände. Und überall, ständig, hören wir da wieder Ausschreitungen in der Straße und Schlachten mit der Polizei, und in dem Land und in dem Land! Alles brennt.
Und der Herr Jesus sagt, es werden Schreckensereignisse stattfinden: da wieder eine unglaubliche Überschwemmung, wie man das noch nie gesehen hat in der Geschichte in Ostaustralien, und da wieder ein Vulkanausbruch, und dort wieder ein Vulkanausbruch, und da wieder ein ganz außergewöhnlich starkes Erdbeben. Diese Zeichen laufen.
Und dann sagt der Herr Jesus auch Epidemien. Und in dieser ganzen Kette von Epidemien im zwanzigsten Jahrhundert gehört natürlich auch das, was uns zwei Jahre lang eben so in den Lockdown getrieben hat, auch dazu. Und es ist ganz traurig: Es gibt Leute, Christen, die sagen: Nein, das war nicht eine Pandemie, das war eine Plandemie. Okay, und irgendwie wird dann der Fokus weggetan, das ist gar kein Endzeitzeichen.
Und jetzt kriege ich Nachrichten: Ja, und das in der Ukraine, das ist einfach inszeniert vom Westen! Wie bitte? Und mit solchen Nachrichten wird der Blick weggerückt. Diese Wehen sind sehr, sehr schmerzhaft. Diese Wehen sind gar keine Wehen. Und es ist wirklich ein Trick des Feindes, um den Blick wegzuwenden von der Klarheit, in welcher Zeit wir leben und was geschieht.
Und übrigens: Selbst wenn eine Pandemie ausgelöst wird, willentlich, denn das kann man, die Mittel sind ja da in den biologischen Laboren, dann gehört das genauso zur Endzeit. Und das sind Schmerzen, ob sie so oder so oder so oder so entstehen. Das müssen wir also sehen. Auch was jetzt geschieht, das gehört natürlich genau dazu, zu diesen schmerzhaften Wehen, die nicht einfach einmal kommen, sondern sich wiederholen.
Weltweite Konflikte und die Rolle der Großmächte
Und ich habe schon diese Tage gesagt: Auch der Golfkrieg 1991 war ein Weltkrieg, denn Armeen aus allen fünf Kontinenten haben gegen Babylonien, das Gebiet des heutigen Irak, gekämpft. Und dann im Golfkrieg 2003 wieder.
Und jetzt stehen wir am Rand eines Weltkrieges. Gott spricht zu dieser Welt, aber es ist auch ein gnadenvolles Sprechen. Denn er weckt auf, weil wir so unempfindlich geworden sind für Gottes Wort, dass, wenn der Herr so spricht, wie es bei Elia war im Sinai, es ein Säuseln des Windes war, man nicht darauf achtet. Darum muss er im Sturm mit unserer Welt sprechen. Aber es ist seine Gnade, um Menschen noch zu retten, damit sie umkehren, ihre Schuld dem Herrn Jesus bekennen und sein Opfer im Glauben annehmen.
Und weiter spricht Offenbarung 16 über die Könige von Sonnenaufgang. Also: All diese Machtblöcke werden in der Endzeit aufeinander treffen.
Übrigens möchte ich noch sagen, im Zusammenhang mit dem König des Nordens: Allein Pakistan hat eine Armee mit 640 Soldaten, der Iran 575 Soldaten, und das ist dann das Normale, was sie auf die Beine stellen können. Das ist nicht der Notfall, wo man dann alle möglichen erwachsenen, wehrfähigen Leute noch bewaffnen könnte. Dann werden die Armeen ja noch grösser. Ägypten zum Beispiel hat 450 Soldaten in der Armee, das ist der König des Südens.
Und denken wir daran: Deutschland hat im Moment etwa 184 zur Verfügung, natürlich mit unglaublichen technisierten Möglichkeiten, die die Schlagkraft im Notfall eben doch sehr hoch machen können. Aber dann spricht die Bibel eben über die Könige von Sonnenaufgang, die auch in der Drangsalzeit in Erscheinung treten werden. Und das wird so generell gesagt: die Könige von Sonnenaufgang. Das sind die Mächte von jenseits des Euphrats.
China hat ein Heer mit zwei Millionen einhundertneunzigtausend Soldaten. Aber wenn man die wehrfähigen Leute noch bewaffnen müsste, dann kann man sie in die Höhe stellen lassen. Ein Land mit über einer Milliarde Menschen kann das. Aber da haben wir einen König des Ostens: China. Indien hat eine Armee mit 1,45 Millionen Soldaten, Nordkorea 1,2 Millionen. Unglaublich, man denkt, das ist ja so ein kleines Land, aber eine Riesenarmee. Südkorea 555, über eine halbe Million, ja, die sind natürlich ständig vom Norden bedroht. Vietnam 470, auch fast eine halbe Million, ja. Und Russland kann eine Armee aufstellen von einer Million zweiundsechzigtausend.
Also die 180 etwa jetzt im Gebiet der Ukraine, das ist ein Bruchteil. Wenn die Nachschub haben möchten, dann werden die das bringen. Und jetzt bringen sie sogar Nachschub aus Syrien. Die bringen syrische Kämpfer, die geübt sind, konkret im Strassenkampf. Der Strassenkampf ist das Schlimmste im Militär, das Allergefährlichste. Die bringen also Leute, die wie verwundete Bestien sind, um Strassenkampf in den Grossstädten der Ukraine zu veranstalten. Und das zeigt: Russland spielt ja schon eine lange Zeit eine Rolle im Bürgerkrieg in Syrien. Diese Verbindung ist eben ganz beachtlich.
In Daniel 8 wird auch über den König des Nordens gesprochen, und es wird gesagt, er wird Gelingen haben, aber nicht aus eigener Kraft. Was, wer gibt ihm dann die Kraft? Das ist eben sein Verbündeter im äussersten Norden. Darum muss man den Zusammenhang sehen zwischen dem Feind aus dem äussersten Norden und dem König des Nordens. Das hängt schon zusammen.
Aber die Drangsalzeit wird nicht beginnen, indem Russland Israel angreift, sondern das wird geschehen, wenn eben dieser, man könnte sagen, islamische Staat von Syrien, Libanon bis nach Pakistan, Iran, Israel angreifen wird, aber mit der Unterstützung im Rücken.
Gog, Israel und die Umkehr der Richtung
Was ich noch sagen möchte im Zusammenhang mit Hesekiel 38: Da wird ja auch gesagt, dieses riesige Reich da im äussersten Norden wird kommen, mit vielen Völkern verbündet. Und zwar heisst es unter anderem in Vers 5: Perser, Kuschiter und Put mit ihnen. Persien, Iran, verbunden mit Russland. Jawohl, das ist auch heute so. Russland stützt sie.
Und dann haben wir Kusch, das ist manchmal übersetzt mit Äthiopien. Kusch bezeichnet in der Bibel das Gebiet von Schwarzafrika südlich von Ägypten, also in erster Linie Sudan und dann darüber hinaus. Von Kusch, einem Sohn von Ham, stammen alle Schwarzafrikaner letztlich ab. Also wir sehen da die Verknüpfung von dieser Grossmacht im äussersten Norden mit europäischem Zentrum, muss man sagen, osteuropäischem Zentrum, dann eben die Verknüpfung bis nach Asien und die Verknüpfung bis nach Afrika. Denn weiter haben wir nämlich eben die Kuschiter, Sudan, und Put, das ist der Name im Alten Testament für Libyen, das Land westlich von Ägypten. Und es werden noch mehr Staaten genannt, die damit eine Rolle spielen werden.
Und wir haben gesehen: 2020 macht deutlich, dieses Reich von Mesech, Tubal, von Rosch, ist ein Reich, das bereit ist, zu kriegen. Nun sehen wir aber in Hesekiel 38, dass diese Macht im äussersten Norden Israel angreifen wird, im Süden. Aber wie kommt es dazu, dass diese Ausrichtung, dieser Angriff auf Israel, kommt? Da muss etwas geschehen. Ich habe meine Bibel speziell angemerkt in Hesekiel 38, Vers 4. Gott sagt: „Und ich werde dich herumlenken und Haken in deine Kinnbacken legen.“ Von einer anderen Himmelsrichtung.
Russland strebt nach Westen und sieht die Konfrontation im Westen. Jetzt haben wir in der Ukraine Krieg, und es wird gesagt, das muss man dann alles weiter überprüfen. Der ukrainische Geheimdienst hat Informationen, dass, wenn dieser Krieg für Russland erfolgreich enden wird, dann geht es weiter mit Polen und den baltischen Staaten. Und es kommt darauf an, wie die NATO reagiert. Aber die NATO hält sich ja zurück, weil sie keinen Weltkrieg wollen. Also es ist nicht einfach so, dass sie denken: Ja, interessiert uns nicht. Aber wenn die NATO reagieren würde, dann haben wir sofort den Weltkrieg. Und das ist bedingt durch all die Bündnisse, die es weltweit gibt.
Also die Ausrichtung ist: Dieses grosse Land ist daran, im Westen noch mehr zu holen. Aber Hesekiel 38 sagt, dass Rosch herumgebogen wird nach Süden und dann nach Israel kommt. Und zwar wird das Land Israel so beschrieben. Ich lese jetzt weiter in Vers 10 von Kapitel 38: So spricht der Herr, der Ewige: Und es wird geschehen an jenem Tag, da werden Dinge in deinem Herzen aufsteigen, und du wirst einen bösen Plan ersinnen.
Die Invasion in der Ukraine war ein böser Plan, ein sehr böser Plan. Aber eben, wenn ich so sage: das Böse im Osten, dann betone ich auch das Böse im Westen. Das haben wir gesehen im Zusammenhang mit dem Tier. Und man muss auch sagen: Der Westen hatte nach der Wende gesagt: Ja, NATO bis dahin, und wir gehen dann nicht weiter. Und da wurden Versprechen gemacht, die wurden nicht gehalten. Ja, und darum ist Schuld auf beiden Seiten da.
Aber als Christen stehen wir als Fremde in dieser Welt, und wir müssen beten für russische Soldaten, und wir müssen beten für die Ukrainer. Wir lieben alle. Und wenn man eben so einen Telefonanruf hört von einem weinenden Soldaten, der Mami anruft, ist gefangen genommen worden und sagt: Die haben uns gesagt, das soll nur eine Übung sein, und jetzt sind wir im Krieg, und alle meine Kollegen rechts und links sind abgeschossen worden. Wir sind Kanonenfutter! Das ist eine Verzweiflung, das ist herzzerreissend.
Und wir müssen wissen: Wenn man stirbt, hat man keine Möglichkeit mehr, sich zu bekehren. „Es ist dem Menschen gesetzt, einmal zu sterben, danach das Gericht“, sagt Hebräer 9,27. Und darum müssen wir für alle Seiten beten. Wir sind ein Fremdlingsvolk, das den Auftrag hat, Licht zu verbreiten in einer dunklen Welt. Und das ist eine dunkle Welt mit bösen Plänen.
Und so wird auch dieser böse Plan gegen Israel ersonnen werden, Vers 11: „Und sprechen: Ich will hinaufziehen in das Land der offenen Städte, will über sie kommen, die in Ruhe sind, in Sicherheit wohnen, die allesamt ohne Mauern wohnen und keine Riegel und Tore haben, um Raub zu rauben und Beute zu erbeuten, um deine Hand zu kehren gegen die wiederbewohnten Trümmer und gegen ein Volk, das aus den Nationen gesammelt ist, das Hab und Gut erworben, das den Mittelpunkt der Erde bewohnt.“
Aha, also sie sind heimgekehrt aus aller Welt, und dann kommt das. Und darum wissen wir: Wir leben in der Zeit von Gog, dem Fürsten von Rosch, Mesech und Tubal. Das bezieht sich auf unsere Zeit. Aber dann wird auch gesagt, diese Juden haben Hab und Gut erworben. Und tatsächlich hat Israel in den Jahrzehnten etwas aufgebaut: eine Hightech-Industrie, eine unglaubliche Landwirtschaft und so weiter und so fort. Ich will jetzt nicht alles aufzählen. Hab und Gut erworben. Und gerade mit dem Toten Meer haben die einen Abermilliardenschatz mit diesen Mineralien in diesem Meer. Das ist unglaublich, wenn man das umrechnet in Wert.
Und dann dieses Gasvorkommen, das noch nicht so lange im Mittelmeer vor der Küste Israels entdeckt worden ist, das könnte übrigens die Option werden, dass Israel Europa mit Gas beliefert anstatt Russland. Da sind unerhörte Schätze da, die es zu holen gilt. Und dann wird gesagt, sie bewohnen den Mittelpunkt der Erde. Aber das Wort Mittelpunkt ist Tabur, das ist Nabel, der Bauchnabel. Und wirklich, das Land Israel ist der Mittelpunkt, Knotenpunkt der drei Kontinente und der tiefste Ort der Welt am Toten Meer, minus 400.
Da gibt es ja diese zwei Tektonikplatten, die zusammenkommen, aber nicht ganz. Und da sind die Schichten abgebrochen, nach unten, und darum ist es der tiefste Ort der Welt. Death Valley in Amerika, der tiefste Punkt der nordamerikanischen Hemisphäre, das ist etwas über hundert Meter unter dem Meer. Das ist viel tiefer. Das ist wirklich der Bauchnabel der Erde. Zu diesem Bauchnabel ist das Volk heimgekehrt, wie wir gesehen haben, in der Endzeit.
Und zwar haben wir gelesen: „auf die Berge Israels“. Und hier in der Karte sieht man nun diese Bergkette da von Süden nach Norden, Norden nach Süden. Da unten beginnt die Negev-Wüste. Das ist natürlich nicht so der Ort, wo die Leute wohnen wollen. Aber schauen wir das bewohnte Gebiet Israels von hier bis da oben. Und das meiste der Berge Israels ist im heute sogenannten besetzten Westjordanland.
Und wir lesen nun in Hesekiel, dass Russland, wenn die Macht angreift, schliesslich eben auf die Berge Israels kommen wird, eine Invasion hier in dieses Gebiet. Und wie sehen diese Berge aus? Hier ein Blick auf die Berge Israels. Im Norden des Westjordanlands, Ephraim ist das. Und ich lese weiter Vers 13: Scheba und Dedan und die Kaufleute von Tarsis und alle ihre jungen Löwen werden zu dir sagen: Kommst du, um Raub zu rauben? Hast du deine Scharen versammelt, um Beute zu erbeuten, um Silber und Gold wegzuführen, Hab und Gut wegzunehmen, um einen grossen Raub zu rauben?
Scheba, Dedan, Tarsis, das sind Völker, die zuschauen. Im Krieg gibt es dann immer die Zuschauer. Heute haben wir auch im Krieg Russland, Ukraine viele Zuschauer, die so aus Abstand das anschauen. Ich erwähne das einfach so, ohne zu werten.
Vers 14: Darum weiss sage, Menschensohn, und sprich zu Gog: So spricht der Herr, der Ewige. Wirst du es an jenem Tag nicht wissen, wenn mein Volk Israel in Sicherheit wohnt? Und wirst du von deinem Ort kommen, vom äussersten Norden her, du und viele Völker mit dir, auf Pferden reitend allesamt? Eine grosse Schar und ein zahlreiches Heer? Und du wirst gegen mein Volk Israel heraufziehen wie eine Wolke und das Land bedecken.
Am Ende der Tage wird es geschehen, dass ich dich heranbringen werde gegen mein Land, damit die Nationen mich erkennen, wenn ich mich an dir, Gog, vor ihren Augen heilige. So spricht der Herr, der Ewige: Bist du der, von dem ich in vergangenen Tagen geredet habe, durch meine Knechte, die Propheten Israels, die in jenen Tagen jahrelang weiss sagten, dass ich dich gegen sie heranbringen würde?
Also hier erfahren wir, dass auch andere alttestamentliche Propheten in ihrem Prophetendienst über diese Weltmacht der Endzeit gesprochen haben.
Das Gericht über die feindliche Macht
Vers 18 Und es wird geschehen an jenem Tag, das ist eben die Epoche der Endzeit, an dem Tag, wenn Gok in das Land Israel kommt, spricht der Herr, der Ewige, da wird mein Grimm in meiner Nase aufsteigen. Und in meinem Eifer, im Feuer meines Zorns, habe ich geredet.
Ja, an jenem Tag wird ein großes Erdbeben im Land Israel sein. Es ist ja so, dass Israel genau da lebt, wo zwei tektonische Platten zusammenkommen, und das sind besonders erdbebengefährdete Gebiete. Das heißt also, bei diesem Krieg wird Gott bewirken, dass ein unglaubliches Erdbeben Israel erschüttern wird. Zu Ungunsten der Feinde.
Und es werden vor mir beben die Fische des Meeres und die Vögel des Himmels und die Tiere des Feldes und alles Gewürm, das sich auf dem Erdboden regt. Und alle Menschen, die auf der Fläche des Erdbodens sind. Und die Berge werden niedergerissen werden, geologische Katastrophen, und die steilen Höhen werden einstürzen, und jede Mauer wird zu Boden fallen.
Und ich werde nach allen meinen Bergen hin das Schwert über ihn herbeirufen, spricht der Herr, der Ewige. Das Schwert des einen wird gegen den anderen sein, und ich werde Gericht an ihm üben durch die Pest und durch Blut und einen überschwemmenden Regen. Und Hagelsteine, Feuer und Schwefel werde ich regnen lassen auf ihn und auf seine Scharen, auf die vielen Völker, die mit ihm sind.
Und ich werde mich groß und heilig erweisen und werde mich kundtun vor den Augen vieler Nationen. Und sie werden wissen, dass ich der Herr bin.
Also ein unglaubliches Erdbeben. Berge stürzen ein, alles fällt zusammen, und es kommt in der Verwirrung zu einer Selbstvernichtung. Die Armee wird sich schließlich selbst vernichten, und drittens wird Feuer vom Himmel kommen! Und wir werden gleich noch sehen in Kapitel 39: Das muss offensichtlich atomar sein, was da geschieht.
Die Rückkehr der Waffen und die Reinigung des Landes
Ich gehe weiter in Kapitel 39. Und du, Menschensohn, weissage gegen Gog und sprich: So spricht der Herr, der Ewige: Siehe, ich will an dich, Gog, Fürst von Rosch, Mesech und Tubal.
Und ich werde dich herumlenken und herbeiführen und dich heraufziehen lassen vom äußersten Norden her und dich auf die Berge Israels bringen. Das sind wir. Und ich werde dir den Bogen aus deiner linken Hand schlagen und den Pfeil aus deiner rechten Hand werfen.
Es ist wichtig: Die Propheten benutzen sehr oft die alten Begriffe. Und es sollte eben so sein, dass das Wort Gottes verständlich ist für alle Jahrtausende, nicht nur für heute. Ja, und dann haben wir aber andere Bibelstellen, die machen klar, dass diese Waffen in der Endzeit, auch wenn von Pfeilen und Bogen und so weiter gesprochen wird, im Grunde genommen andere Waffen sind, bei denen sich eben Feuer entfaltet. Zum Beispiel nachzulesen in Offenbarung 9, letzter Abschnitt: eine ganz eindrückliche Beschreibung von Johannes von endzeitlichen Waffen, die beschrieben werden wie Schwänze, die Feuer von sich schießen.
Man muss auch daran denken: Ein Raketenprogramm in Israel heißt „Chetz“. Und „Chetz“ heißt Pfeil. Das ist die moderne Version von Pfeil und Bogen, das ist eben der Raketenwerfer. Ja, aber die Bibel benutzt die alten Ausdrücke auch für die endzeitlichen Waffen, macht aber an verschiedenen Stellen klar, dass das etwas anders zu verstehen ist, als wie das früher war. Denn das sind Auswirkungen, die es früher so nicht gab.
Und jetzt lese ich weiter, Vers 4: Auf den Bergen Israels wirst du fallen, du und alle deine Scharen und die Völker, die mit dir sind.
Jetzt sehen wir: Das ist also nicht Harmagedon. Harmagedon ist eine riesige Ebene im Hinterland von Haifa, und das ist auch nicht Edom. Jesaja 63 spricht von der Völkerschlacht in Edom, das ist Südjordanien, die Berge von Südjordanien. Aber hier haben wir die Berge Israels, das ist insbesondere das heutige Westjordanland. Und so sehen wir: Das ist eine andere Phase, das ist nicht Harmagedon. Wir müssen das alles unterscheiden.
Und jetzt kommt ja die Frage: Wann wird das mit Hesekiel 38 geschehen? Das ist das Allerletzte. Die Trübsal ist schon vorbei. Die große Drangsal, und der Messias ist bereits da. In Kapitel 37 wird er beschrieben als der Herrscher, der da sein wird. Und es wird wieder genannt in Hesekiel 37,24: Mein Knecht David wird König über sie sein, und sie werden allesamt einen Hirten haben.
Das heißt: Harmagedon ist vorbei, die Schlacht in Edom ist vorbei, die Schlacht in Jerusalem und am Ölberg ist vorbei. Und danach wird es aber, obwohl der Herr da ist, noch einen letzten Aufstand geben, eine letzte Kriegsphase über die Drangsal hinaus. Und das ist Hesekiel 38, 39.
Aber wichtig: Diese Kapitel beziehen sich auf diese Zeit nach der Drangsal. Aber die Weltmacht, die hier beschrieben ist, die ist heute da. Und die wird auch eine Rolle spielen im Zusammenhang mit den Königen des Orients, mit dem König des Südens, dem König des Nordens, dem Kerl und dem falschen Propheten, dem Antichristen. Ja, aber wir müssen alles an seinen Platz setzen.
Und jetzt will ich auch gleich den Beweis geben, warum das nachher ist. Haben wir gelesen in 38,8: Israel wird in völliger Sicherheit wohnen. Heute ist Israel nicht in Sicherheit, sondern ständig bedroht und gerade auch durch die Atombombe aus dem Iran bedroht, durch Hamas und Hisbollah bedroht, durch Syrien bedroht. Aber hier sind sie in Sicherheit, weil der Herr zurück ist. Wenn der Herr bei uns ist, dann sind wir in Sicherheit.
Die Zeit nach dem Gericht und der Weg ins Friedensreich
Aber wir lesen weiter in Vers 6: Und ich werde Feuer senden unter Magog und unter die, die auf den Inseln sicher wohnen.
Also gibt es in Russland selbst das Gericht und weit darüber hinaus. Und sie werden wissen, dass ich der Herr bin. Und ich werde meinen heiligen Namen kundtun inmitten meines Volkes Israel und werde meinen heiligen Namen nicht mehr entweihen lassen. Und sie werden wissen, dass ich der Herr bin, der Heilige Israels.
Ab diesem Gericht über Rosch wird es nicht mehr so sein, dass der Name Gottes entheiligt wird. Das ist klar. Wäre das nächstens, ja, in der großen Drangsal wird der Name Gottes ständig gelästert, sagt Offenbarung 6 bis 19. Dann wird der Name Gottes entweiht. Aber wenn das geschehen ist, wird der Name Gottes nicht mehr entweiht werden. Dann kommt das tausendjährige Reich. Und dieser Vers ist ein Schlüsselvers, um das zu verstehen. Israel ist in Sicherheit, und nachher gibt es keine Entweihung des Namens Gottes mehr.
Vers 8: Siehe, es kommt und wird geschehen, spricht der Herr, der Ewige, das ist der Tag, von dem ich geredet habe. Und die Bewohner der Städte Israels werden hinausgehen und werden Feuer machen und heizen mit Waffen und Tartschen und Schilden, mit Bogen und Pfeilen und mit Handkeulen und Lanzen. Und sie werden sieben Jahre lang Feuer damit machen. Und sie werden weder Holz vom Feld holen noch aus den Wäldern hauen, sondern werden Feuer machen mit den Waffen. Und sie werden ihre Räuber berauben und ihre Plünderer plündern, spricht der Herr, der Ewige.
Die werden die Waffen benutzen und Feuer machen. Wie kann man das machen aus Metall? Ja, das ist jetzt etwas, was neu entwickelt wird. Ich habe hier eine Internetseite angegeben der Technischen Universität Eindhoven, die daran ist, Neustromerzeugung mit Eisenpulver zu entwickeln. Wir suchen ja nach Möglichkeiten, wie man außer mit Öl und Erdgas usw. Energie gewinnen kann. Und da ist man dran, ein neues Verfahren zu entwickeln. Das geht also so, dass man mit Eisenpulver Energie gewinnt.
Sieben Jahre lang werden die Waffen Russlands zur Energiegewinnung ausreichen.
Die Bestattung der Gefallenen und die Reinigung des Landes
Vers elf: Und es wird geschehen an jenem Tag, da werde ich Gog eine Grabstätte in Israel geben, im Tal der Wanderer auf der Ostseite des Meeres. Und es wird den Wanderern den Weg versperren. Dort werden sie Gog und seine ganze Menge begraben, und man wird es nennen: Tal der Menge Gogs.
Und das Haus Israel wird sie begraben, um das Land zu reinigen, sieben Monate lang. Riesige Arbeit. Und das ganze Volk des Landes wird sie begraben, und es wird ihnen zum Ruhm sein an dem Tag, da ich mich verherrlichen werde, spricht der Herr, der Ewige.
Und sie werden Männer aussondern, die beständig im Land umherziehen, und solche, die mit den Umherziehenden die auf der Fläche des Landes Übriggebliebenen begraben, um es zu reinigen, nach Verlauf von sieben Monaten. Nach Verlauf von sieben Monaten werden sie es durchsuchen. Als du erst liegen lassen sieben Monate und dann werden sie die Leichname zusammensammeln. Wie geht das?
Vers fünfzehn: Es gibt zwei Gruppen, die Umherziehenden und die Totengräber. Und die Umherziehenden werden im Land umherziehen, und wenn einer ein Menschengemälde sieht, so wird er ein Mahl daneben errichten. Bis die Totengräber es im Tal der Menge Gogs begraben, und auch der Name der Stadt soll Hamona sein, und so werden sie das Land reinigen.
Ein Trupp sucht die Toten auf, macht eine Markierung, berührt sie nicht. So macht man das nach einem Atomkrieg. Nicht berühren, es ist verstrahlt. Und dann muss man die Toten markieren, und speziell ausgerüstete Personen werden dann die Toten zusammensammeln. Das ist unglaublich. Vor 2700 Jahren geschrieben. Und jetzt merkt man: Ja, diese Pfeil und Bogen und so weiter, das ist natürlich schon etwas Weiterentwickeltes aus der Zeit von Hesekiel. Aber das Prinzip ist immer noch dasselbe: ein Abschuss, und dann fliegt's.
Das Mahl für die Vögel und die geografische Einordnung
Und jetzt möchte ich noch weiterlesen, Vers 17: Und du, Menschensohn, so spricht der Herr, der Ewige: Sprich zu den Vögeln jeder Art und zu allen Tieren des Feldes: Versammelt euch und kommt, sammelt euch von allen Seiten her zu einem Schlachtopfer, das ich für euch schlachte, einem großen Schlachtopfer auf den Bergen Israels. Fresst Fleisch und trinkt Blut. Fleisch von Helden sollt ihr fressen, und Blut von Fürsten der Erde sollt ihr trinken. Und so weiter.
Wir haben gesehen: In einem Tal auf der anderen Seite, auf der Ostseite des Toten Meeres, werden sie es begraben. Und jetzt schauen wir mal, das ist das Tal. Das sind so Prophetiebilder. Wir wissen genau, wo das dann passieren wird. Das ist das Arnon-Tal in Jordanien.
Wenn man in Engedi am Toten Meer steht, da muss man hinüberschauen auf die Berge von Moab. Dann sieht man ein ganz markantes Tal auf der ungefähr gegenüberliegenden Seite, ein bisschen verschoben. Das ist das Arnon-Tal. Und das war im Alten Testament die Südgrenze von Moab beziehungsweise die Südgrenze des Stammes Ruben. Darum heißt es: im Land Israel. Also das jordanische Gebiet wird Israel genannt, weil das eben im Alten Testament zu Israel gehörte.
Hier auf der Karte sieht man dieses markant eingegrabene Tal auf der Ostseite des Toten Meeres. Das ist im Arabischen Wadi Mujib, das Tal Arnon, die Südgrenze von Ruben, 5. Mose 3.
Und so wird völlig Ruhe kommen.
Der Übergang zum Friedensreich und die abschließende Hoffnung
Hesekiel 40-48 beschreibt dann den Endzeit-Tempel nach den Plänen von Hesekiel. Ab Kapitel 40 ist alles vollkommen hier; da haben wir das tausendjährige Reich. Aber das Letzte ist eben noch Gog vom Lande Magog, der Fürst von Roche, Meser und Tubal, Hesekiel 38, 39. Und dann kommt das tausendjährige Friedensreich.
Und hier im Modell ein paar Details: Man kann diesen Plan natürlich im Modell schon nachbauen, und genau so wird dann der Tempel gebaut werden für das tausendjährige Friedensreich. Im Detail wird schon angegeben, wie das dann sein wird.
Die wiederkehrende Formel der Erkenntnis Gottes
Und ich möchte mit einem schönen Gedanken schließen.
Ich habe einmal im Buch Ezekiel den Refrain herausgesucht und geschaut, wie oft er vorkommt. Immer wieder gibt es eine Prophetie, und dann heißt es, wenn es in Erfüllung geht: Und ihr werdet wissen oder erkennen, dass ich Yahweh bin, dass ich der Herr bin.
Und schließlich habe ich gefunden: 77-mal kommt das vor, und zwar wie in der Musik mit Variationen. Zum Beispiel: Ihr werdet erkennen oder sie werden erkennen, dass ich der Herr bin. Man muss alle Referenzen in den Variationen zusammenstellen. 77-mal.
Und das hat mich natürlich gefreut, als ich das gesehen habe: 77-mal. Wow! Und dann habe ich gemerkt: Das letzte Mal kommt es in Kapitel 39 vor, und in Kapitel 40 bis 48 kommt es nie mehr vor. Warum?
Ja, in Jesaja 11 wird gesagt: Wenn der Messias in Frieden auf dieser Erde regieren wird, dann wird die Erkenntnis des Herrn die Erde erfüllen, wie die Wasser den Meeresgrund bedecken. Und Jeremia 31 sagt: Dann wird man nicht mehr sagen zu seinen Mitbürgern: Erkenne den Herrn, denn sie werden alle von Gott gelehrt sein.
Und darum haben wir ab Kapitel 40 das tausendjährige Reich. Da braucht es das nicht mehr, und sie werden erkennen, dass ich der Herr bin. Sie erkennen ihn alle, die ins tausendjährige Reich kommen, weil sie sich bekehrt haben.
Aber bis Kapitel 39 ist es noch so, dass da Aufstand und Rebellion ist. Und Gott wird sich gewaltig zu erkennen geben. Und das macht er schon jetzt durch all diese Endzeitzeichen. Gott gibt sich zu erkennen, damit Menschen erkennen können: Die Geschichte ist nicht ein Zufall, sondern die Geschichte verläuft so, wie der Herr, der Gott der Bibel, alles in den Händen hält. Und er lenkt die Geschicke so, dass er eben in seiner Liebe zu uns Menschen noch spricht, ein ernstes letztes Rufen zur Umkehr.
Hesekiel 33, da sagt Gott: Kehret um, kehret um! Ich habe kein Wohlgefallen am Tode des Gesetzlosen. Und jedes Mal bin ich so beeindruckt, wenn ich das lese, dass Gott nicht nur einmal sagt: Kehret um, sondern: Kehret um, kehret um.
Das ist dieser Gott, der nicht möchte, dass irgendjemand verloren geht. Und darum ruft Gott so eindringlich. Gott bettelt nicht, es ist nicht betteln, aber er ruft eindringlich. Unsere Verantwortung ist: Wir müssen jetzt umkehren. Es ist noch die Zeit der Gnade, aber bald wird die Tür zugehen. Jakobus 5 sagt: Der Richter steht vor der Tür.
Dann wollen wir hier schließen.
Vielen Dank an Roger Liebi, dass wir seine Ressourcen hier zur Verfügung stellen dürfen!
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