Wie Glaube bewahrt

Jürg Birnstiel
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Serie | 4 Teile

Abraham - das Vorbild des Glaubens


Reihe: Abraham – das Vorbild des Glaubens (4/4)

Einleitende Gedanken

Von einer Missionarin wird erzählt, dass die monatliche Überweisung des Geldes nicht geklappt hatte und das geschah gerade, als sie ernsthaft erkrankte. Mangels Geld musste sie mit Hafergrütze und Konserven-Milch die Zeit überbrücken. Endlich, 30 Tage zu spät, hatte sie ihr Geld dann doch noch bekommen. Während einem Heimataufenthalt erzählte sie diesen Vorfall einem Arzt. Der fragte sie, welche Symtome ihre Krankheit hatte. So beschrieb sie ihm, wie es ihr ergangen war. Der Doktor sagte ihr: „Wenn ihr Geld rechtzeitig eingetroffen wäre, würden Sie jetzt vermutlich nicht mehr leben. Die beste Behandlung Ihrer Krankheit war eine 30-tägige Hafergrütze-Diät.” So kann Bewahrung aussehen, denn oft erkennen wir nicht, vor was uns Gott alles bewahrt. Diese Woche habe ich eine offensichtliche Bewahrung erlebt – Balken der von Bagger an mir vorbeigeschleudert wurde – es hätte aber auch anders ausgehen können – hätte mich Gott dann nicht bewahrt? Nun - auch im Leben Abrahams sehen wir, wie Gott bewahrt, vielleicht nicht auf die Weise, wie wir uns das gerne vorstellen würden, aber Gott macht es auf seine eigene Weise. Ich lesen zuerst einmal den Abschnitt im 1. Mose.   Damals brach im Land Kanaan eine schwere Hungersnot aus. Darum suchte Abram Zuflucht in Ägypten. Als er an die ägyptische Grenze kam, sagte er zu Sarai: »Ich weiss, dass du eine schöne Frau bist. 1. Mose 12, 10-11 Wenn die Ägypter dich sehen, werden sie sagen: ‘Das ist seine Frau’, und sie werden mich totschlagen, um dich zu bekommen. Sag deshalb, du seist meine Schwester, dann werden sie mich deinetwegen gut behandeln und am Leben lassen.« 1. Mose 12, 12-13 In Ägypten traf ein, was Abram vorausgesehen hatte. Überall fiel Sarai durch ihre Schönheit auf. Die Hofleute priesen sie dem Pharao in den höchsten Tönen, und er liess sie in seinen Palast holen. 1. Mose 12, 14-15 Ihr zuliebe war er freundlich zu Abram und schenkte ihm Schafe und Ziegen, Rinder, Esel und Kamele, Sklaven und Sklavinnen. Doch weil der Pharao sich die Frau Abrams genommen hatte, bestrafte der Herr ihn mit einer schweren Krankheit, ihn und alle andern in seinem Palast. 1. Mose 12, 16-17 Da liess der Pharao Abram rufen und sagte zu ihm: »Warum hast du mir das angetan? Du hättest mir doch sagen können, dass sie deine Frau ist! Aber du hast sie für deine Schwester ausgegeben, nur deshalb habe ich sie mir zur Frau genommen. Nun, sie gehört dir; nimm sie und geh!« 1. Mose 12, 18-19 Der Pharao bestellte eine Abteilung Soldaten und liess Abram mit seiner Frau und seinem ganzen Besitz über die Grenze bringen. 1.Mose 12,20

I. Gott lässt Notsituationen zu

Wie lang Abraham im Land Kanaan lebte, als sich eine Hungersnot ausbreitete, wissen wir nicht. Es war – so vermute ich – nicht sehr lange und schon musste er nach Ägypten fliehen. Ägypten war die Kornkammer der antiken Welt. Der Nil und der fruchtbare Boden, ermöglichten ertragreiche Ernten. Wollte Abraham mit seinen Leuten und Tieren überleben, hatte er keine andere Möglichkeit. Die Reise war jedoch mit einem grossen Risiko verbunden. Das Risiko war Sara, die Frau Abrahams. Sie war von so beeindruckender und umwerfender Schönheit, dass Abraham befürchten musste, dass man ihn umbringt und Sara entführt. Einem verheirateten Mann seine Frau wegzunehmen, das gehörte sich nicht, aber wenn der Mann Tod ist, dann können sie die Frau mit „gutem Gewissen“ nehmen. Diese Gefahr bestand übrigens schon lang. Bis dahin hatten sie einfach Glück. Schon bevor Abraham sich von Haran auf die Reise nach Kanaan machte, vereinbarte er folgendes mit Sara: „Tu mir den Gefallen und gib mich überall, wohin wir kommen, als deinen Bruder aus.“ (1. Mose 20, 13) Wie gesagt, das war zum Schutz von Abraham. Zudem stimmt es ja, Sara war tatsächlich eine Halbschwester zu Abraham. Sie hatten denselben Vater, aber verschiedene Mütter. Das war also eine Überlebensstrategie von Abraham. Als sie nun nach Ägypten zogen, wiederholte er diese Bitte: „Ich weiss, dass du eine schöne Frau bist.“ (1. Mose 12, 11) Manche Frau würde diese Worte gern von ihrem Mann hören. Männer sollten nicht vergessen ihren Frauen solche Komplimente zu machen, auch wenn sie nicht zu den herausragenden Schönheiten dieser Welt gehören, aber für einen Mann ist seine Frau im Normalfall schön, dann sollte er es ab und zu auch sagen: Du bist eine schöne Frau. Du gefällst mir. Übrigens lebt man mit einer Frau sicherer, die nicht zu den schönsten dieser Welt gehört. Jedenfalls musste Abraham deswegen um sein Leben fürchten. „Wenn die Ägypter dich sehen, werden sie sagen: ‘Das ist seine Frau’, und sie werden mich totschlagen, um dich zu bekommen.“ (1. Mose 12, 12) Und er erinnert sie an ihre Abmachung. „Sag deshalb, du seist meine Schwester, dann werden sie mich deinetwegen gut behandeln und am Leben lassen.“ (1. Mose 12, 13) So kam es! Nicht nur Abraham war von der Schönheit Saras überzeugt. Alle, die Sara sahen, als sie nach Ägypten kamen, waren von ihrer Schönheit fasziniert. „Überall fiel Sarai durch ihre Schönheit auf.“ (1. Mose 12, 14) Sara war eine grosse Attraktion in Ägypten. Sogar am ägyptischen Hof wurde sie zum Thema. So traf ein, was Abraham befürchtete. „Die Hofleute priesen Sarai vor dem Pharao in den höchsten Tönen, und er liess sie in seinen Palast holen.“ (1. Mose 12, 15) Der Pharao war ja gewohnt, sich das zu nehmen, was er haben wollte. Doch zeigte er sich gegenüber Abraham dankbar. „Sarai zuliebe war er freundlich zu Abram und schenkte ihm Schafe und Ziegen, Rinder, Esel und Kamele, Sklaven und Sklavinnen.“ (1. Mose 12, 16) Abraham wird sich über diese Situation nicht gefreut haben. Auf die grosszügigen Geschenke hätte er gut verzichten können, er hatte diese Geschenke nicht nötig. Die Vorstellung, dass jetzt ein anderer Mann sich an seiner Frau vergreift, das musste für ihn eine unerträgliche Vorstellung sein. Die meisten Männer ertragen diese Vorstellung nicht. Deshalb lesen wir im Buch der Sprüche: „Wer mit der Frau eines anderen Ehebruch begeht, muss den Verstand verloren haben. So etwas tut nur einer, der sein Leben leid ist!“ (Sprüche 6, 32) Warum denn das? Weil der Ehemann dieses Vergehen nicht einfach hinnehmen wird, denn „Eifersucht steigert die Wut eines Ehemannes bis zum Äussersten; und wenn die Gelegenheit sich bietet, wird er sich rächen ohne jedes Mitleid.“ (Sprüche 6, 34) Abraham war eben in einer Zwickmühle. Was hätte er tun sollen? Hätte er einfach dazu stehen müssen, dass Sara seine Frau ist? Wäre es dann besser geworden? Vermutlich wäre er dann getötet worden und Sara wäre trotzdem bei einem anderen Mann gelandet. Doch durch diese Situation schien all das, was Gott Abraham versprochen hatte, in weite unerreichbare Ferne zu rücken. Wie soll er jetzt diesen Nachkommen bekommen, wenn er seine Frau verloren hat? Ich denke, Abraham war hier an einem seiner Tiefpunkte im Leben angekommen. Wie sollen wir das nun beurteilen? Wieviel Schuld an dieser Situation trifft Abraham? Hätte er als Mann des Glaubens nicht anders handeln müssen? Hätte er nicht vertrauen können, dass Gott ihn und Sara beschützt, auch wenn er gesagt hätte, dass Sara seine Frau ist? Ich weiss es nicht, die Bibel beantwortet uns diese Frage nicht. Deshalb wäre ich sehr vorsichtig, die Schuld bei Abraham zu suchen. Wenn in diesem Abschnitt jemand schuldig gesprochen wird, dann ist es der Pharao, weil er Sara zu sich nahm. Abraham tat eigentlich nur das, was in seiner Zeit zum Überleben diente. Bis zu dem Tag in Ägypten, hatte es funktioniert, wenn er Sara als seine Schwester ausgab, niemand hatte es gewagt ihm Sara wegzunehmen. Selbst Gott hatte ihm nicht gesagt, dass er das nicht so machen soll. Auch nach dieser Erfahrung, blieben sie bei dieser Vorgehensweise, dass sich Sara als die Schwester Abrahams ausgab. Später wurde sie tatsächlich noch einmal verschleppt und zwar an den Königshof von Abimelech. Also, Abram handelte so, wie man das von einem verantwortungsbewussten Mann erwartet. Er hatte keine andere Wahl, als nach Ägypten zu ziehen. Klar, hätte er sagen können, Gott hat mir dieses Land versprochen, ich werde es nicht mehr verlassen. Aber da hätte er töricht gehandelt. Wir sehen, dass wir durch Lebensumstände, die wir nicht selber beeinflussen können, in denen wir verantwortlich handeln, trotzdem in grösste Schwierigkeiten kommen können. Plötzlich sind wir in einer Situation, die wir nie erwartet hätten. Oft steht dann die Frage im Raum: Warum hat Gott nicht eingegriffen? Warum hat er es so weit kommen lassen? Die Antworten, finden wir meistens nicht. Es ist einfach eine Tatsache, dass wir solche notvollen Situationen erleben. Es ist eine Tatsache, dass wir im Leben dunkle Tiefpunkte durchstehen müssen. Wir sehen das am Leben Abrahams sehr deutlich. Er, der Vorbild des Glaubens ist, wurde von solchen notvollen Situationen auch nicht verschont.

II. Gott bringt seine Leute ans Ziel

Abraham – so denke ich – war völlig am Ende, alles schien verloren. Die Versprechen Gottes rückten in weite Ferne. Doch gerade an diesem Punkt, an dem alles so aussichtslos schien, greift Gott sichtbar ein. Der Pharao wird von einer schweren Krankheit heimgesucht. „Weil der Pharao sich die Frau Abrams genommen hatte, bestrafte der HERR ihn mit einer schweren Krankheit, ihn und alle andern in seinem Palast.“ (1. Mose 12, 17) Die Krankheit verhinderte, dass der Pharao sich an Sara vergreifen konnte. Irgendwie muss der Pharao bemerkt haben, dass seine Krankheit in Zusammenhang mit Sara stehen könnte, denn seit sie bei ihm am Hof lebte, war er krank und alle anderen Leute, die im Palast lebten. Vielleicht fragte er Sara, ob sie wüsste, warum er, seit sie am Hof ist, krank sei. Vielleicht erzählte ihm Sara, dass Abraham nicht nur ihr Bruder, sondern auch ihr Mann sei. Jedenfalls liess der Pharao Abraham zu sich kommen und sagte: „Warum hast du mir das angetan? Du hättest mir doch sagen können, dass sie deine Frau ist! Aber du hast sie für deine Schwester ausgegeben, nur deshalb habe ich sie mir zur Frau genommen. Nun, sie gehört dir; nimm sie und geh!“ (1. Mose 12, 18-19) Ob das wirklich so gewesen wäre, dass er Sara nicht zu sich genommen hätte, würde ich zumindest einmal anzweifeln. Aber die Hauptsache ist, dass Sara wieder frei und zurück bei ihrem Mann ist. Durch diese Erfahrung zeigte Gott Abraham, dass er sich auf ihn verlassen kann, selbst in aussichtslosen Situationen. Abraham kannte Gott ja noch nicht so lang und auch noch nicht so gut. Im Verlauf seines Lebens wird er Gott immer besser kennenlernen. So ist das auch in unserem Glaubensleben. Wenn wir uns Bekehren, dann kennen wir Jesus noch nicht so gut. Wir lernen ihn aber immer besser kennen. Deshalb schreibt Paulus den Ephesern, dass Gott verschiedene Gaben geschenkt hat: „Das soll dazu führen, dass wir alle in unserem Glauben und in unserer Kenntnis von Gottes Sohn zur vollen Einheit gelangen und dass wir eine Reife erreichen, deren Massstab Christus selbst ist in seiner ganzen Fülle.“ (Epheser 4, 13) Und wie geschieht das, dass wir Gott besser kennen lernen? Ja, es geschieht auch dadurch, dass wir erleben, dass uns Gott auch in schwierigsten Situationen beisteht. Indem wir erfahren, dass Gott sich darum kümmert, dass wir das Ziel erreichen. Nicht darum, dass es uns immer gut geht und wir überglücklich sind, sondern indem er uns ans Ziel bringt und für uns da ist. Das hatte nun Abram erfahren. Er wusste jetzt, dass Gott wohl spät kommen kann, aber er kommt nicht zu spät. Er garantiert dafür, dass er seine Versprechen einhält. Das ist auch die Erfahrung, die Paulus machte, den Korinthern schreibt er: „Ja, Gott ist treu; er wird euch ans Ziel bringen. Denn er hat euch dazu berufen, jetzt und für immer mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn, verbunden zu sein.“ (1.Korinther 1,9)

Bibelstellen zum Nachschlagen: Matthäus 28, 20; Epheser 4, 11-14; 1. Korinther 1, 8-9; Philipper 1, 6; 2, 12-13; Hebräer 12,7-11

III. Gott verfolgt höhere Ziele

Scheinbar ausweglose und notvolle Situationen haben oft auch eine Bedeutung, die über uns hinausreicht. Wie hätte z.B. der mächtige Pharao von Ägypten erkennen können, dass der Gott Abrahams mächtiger ist als seine gesamte Götterwelt, wenn Abraham nicht nach Ägypten hätte fliehen müssen? Das war doch nur möglich, wenn er Abraham begegnet. Die Menschen aller Nationen sollen erfahren, dass der Gott Abrahams, der mächtigste Gott ist, der Gott, der Himmel und Erde erschaffen hat. Hier sehen wir, die praktische Anwendung dessen, was Gott Abraham versprochen hatte: „Alle, die dir und deinen Nachkommen Gutes wünschen, haben auch von mir Gutes zu erwarten. Aber wenn jemand euch Böses wünscht, bringe ich Unglück über ihn. Alle Völker der Erde werden Glück und Segen erlangen, wenn sie dir und deinen Nachkommen wohlgesonnen sind.“ 1. Mose 12, 3 Der Pharao soll erkennen, dass weder seine militärische Macht, noch seine Götterwelt gegen den Gott Abrahams eine Chance haben. Übrigens wendet Jesus dieses Prinzip sogar auf den einzelnen Gläubigen an, wenn er sagt: „Was immer ihr für einen meiner Brüder getan habt – und wäre er noch so gering geachtet gewesen -, das habt ihr für mich getan.“ (Matthäus 25, 40) Diese Begegnung des Pharaos mit Abraham, war gleichzeitig auch eine Einladung an den Pharao, sich vor dem Gott Abrahams zu beugen. Das wollte er offensichtlich nicht, denn er verwies ihn ziemlich eindeutig des Landes: „Der Pharao bestellte eine Abteilung Soldaten und liess Abram mit seiner Frau und seinem ganzen Besitz über die Grenze bringen.“ 1. Mose 12, 20 Wenn uns Gott schwierige Zeiten durchleben lässt, dann kann es sein, dass wir einem höheren Ziel dienen. z.B. dass andere Menschen von ihm hören, wie damals, als die Christen Jerusalem verlassen mussten, weil sie verfolgt wurden. Das war wirklich schlimm für jeden Betroffenen, aber was waren die positiven Folgen? Oder anderes gesagt, wie dienten sie dem höheren Ziel? „Die Christen, die aus Jerusalem geflohen waren, machten überall, wo sie hinkamen, das Evangelium bekannt.“ (Apostelgeschichte 8, 4) Schlussendlich geht es darum, dass Gott durch alles, was wir tun geehrt wird, denn das ganze Universum steuert auf die Verehrung Gottes zu. Wir müssen verstehen, dass es in unserem Leben nicht immer um uns geht, sondern dass die Ehre Gottes im Zentrum steht. Paulus schreibt nach Korinth: „Wenn dann alles unter die Herrschaft von Christus gestellt ist, wird er selbst, der Sohn, sich dem unterstellen, der ihn zum Herrn über alles gemacht hat. Und dann ist Gott alles in allen.“ (1.Korinther 15,28)

Schlussgedanke

Wenn Gott uns bewahrt, dann bedeutet das nicht, dass uns nichts Schlimmes zustossen könnte. Die meisten von uns wissen, dass wir gerade durch den Glauben an Jesus Christus in Gefahr kommen können. Natürlich erleben wir auch viel Bewahrung, wie wir sie uns vorstellen, aber die Bewahrung Gottes verfolgt ein höheres Ziel, als das, dass wir hier von Leid verschont würden. Johannes schreibt, welche Bewahrung die Wichtigste ist: „Wir wissen, dass jemand, der aus Gott geboren ist, nicht sündigt; denn der Sohn Gottes hält seine schützende Hand über ihn, sodass der Böse – der Teufel – ihm nicht schaden kann.“ (1.Johannes 5, 18) Und weil es bei der Bewahrung nicht in erster Linie um die Bewahrung vor Leid geht, sondern um die Bewahrung unserer Seele kann Paulus mit Überzeugung sagen: „Ja, ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch unsichtbare Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch gottfeindliche Kräfte, weder Hohes noch Tiefes, noch sonst irgendetwas in der ganzen Schöpfung uns je von der Liebe Gottes trennen kann, die uns geschenkt ist in Jesus Christus, unserem Herrn.“ (Römer 8, 39)