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Ein Volk mit einer Leidenschaft

Nehemia 1,0-1,026.01.2018
Serie•Teil 2 / 7E21 Regionalkonferenz Schweiz 2018
Ein Vortrag auf der E21-Regionalkonferenz Schweiz im Januar 2018.

Einleitung und Lesung aus dem Buch Nehemia

Es ist eine große Freude, heute mit euch zu sein. Brüder und Schwestern, es ist eine große Freude, heute mit euch zu sein.
Peter hat für uns gebetet. Jetzt wenden wir uns zu Gottes Wort, zum Buch Nehemia. Chris wird Kapitel 1 lesen.
 Nehemia 1
Dies ist die Geschichte Nehemias, des Sohnes Hachaljas. Es geschah im Monat Kislew des zwanzigsten Jahres, als ich in der Festung Susa war, da kam Hanani, einer meiner Brüder, mit einigen Männern aus Juda. Und ich fragte ihn, wie es den Juden ginge, den Entronnenen, die aus der Gefangenschaft zurückgekehrt waren, und wie es Jerusalem ginge.
Und sie sprachen zu mir: Die Entronnenen, die zurückgekehrt sind aus der Gefangenschaft, sind dort im Lande in großem Unglück und in Schmach. Die Mauern Jerusalems liegen zerbrochen, und seine Tore sind mit Feuer verbrannt.
Als ich aber diese Worte hörte, setzte ich mich nieder und weinte und trug Leid tagelang und fastete und betete vor dem Gott des Himmels und sprach:
Ach, Herr, Gott des Himmels, du großer und furchtbarer Gott, der den Bund erhält und die Treue denen, die ihn lieben und seine Gebote halten. Lass doch deine Ohren aufmerken und deine Augen offen sein, dass du das Gebet deines Knechtes hörst, das ich jetzt vor dir bete, Tag und Nacht für die Israeliten, deine Knechte, und bekenne die Sünden der Israeliten, die wir an dir getan haben. Und ich und meines Vaters Haus haben auch gesündigt.
Wir haben übel an dir getan, dass wir nicht gehalten haben die Gebote, Befehle und Rechte, die du deinem Knecht Mose geboten hast. Gedenke aber doch des Wortes, das du deinem Knecht Mose gebotest und sprachst: Wenn ihr mir die Treue brecht, so will ich euch unter die Völker zerstreuen. Wenn ihr euch aber zu mir bekehrt und meine Gebote haltet und sie tut, so will ich, auch wenn ich versprengt wäre bis an des Himmels Ende, euch doch von da sammeln und will euch bringen an den Ort, den ich erwählt habe, damit mein Name dort wohne.
Sie sind ja doch deine Knechte und dein Volk, das du erlöst hast durch deine große Kraft und deine mächtige Hand. Ach, Herr, lass deine Ohren aufmerken auf das Gebet deines Knechtes und auf das Gebet deiner Knechte, die von Herzen deinen Namen fürchten. Und lass es deinem Knecht heute gelingen und gib ihm Gnade vor diesem Mann, denn ich war des Königs Mundschenk.

Die Last eines schwierigen Dienstes

Der Dienst, den Matthias gerade beschrieben hat, ist ein Dienst großer Freude. Aber es ist auch ein sehr harter Dienst.
Einer meiner Freunde war bei den Royal Marines, einer meiner Pastorenkollegen. Und die Royal Marines sind die besten der britischen Armee. Ihr Werbespruch sagte früher: „Royal Marines, only ninety nine percent of you needn't bother applying.“ Auf Deutsch: 99 von euch müssen sich gar nicht erst bewerben. Er ist also ein sehr harter Typ. Und er hat zu mir gesagt, dass Pastor zu sein viel härter ist als in den Royal Marines zu sein. Und ich sagte: Ja. Ich wünschte, ich könnte es auf ein T-Shirt drucken lassen.
Freunde, ich weiß nicht, welche Situationen ihr gerade zuhause gelassen habt, um heute hier zu sein. Aber die Bibel sagt mir, dass ihr Herausforderungen begegnen werdet. Und die Bibel sagt mir, dass du Schwierigkeiten begegnen wirst.
Und ich frage mich, was ihr darüber denkt, dass wir vier Sessions über das Buch Nehemia haben werden. Vielleicht denkt ihr: Wirklich? Ist das wirklich gut investierte Zeit? Wird mir das helfen?
Im Sommer habe ich begonnen, das Buch Nehemia zu studieren, und ich war nicht sicher, was ich zu erwarten hatte. Aber meine Erfahrung ist, dass mir der Herr durch das Buch Nehemia Kraft gegeben hat, um weiterzumachen.
Und ich bete, dass ihr an diesem Wochenende eine ähnliche Erfahrung macht.
Lasst uns einsteigen, Kapitel 1, Vers 1.

Historischer Rahmen und geografischer Ort

Dies ist die Geschichte Nehemias, des Sohnes Hachaljas. Es geschah im Monat Chislew des zwanzigsten Jahres.
Wir sind im Monat Chislew, also im November oder Dezember. Es ist das zwanzigste Jahr des persischen Königs Artaxerxes. Das macht es 445 v. Chr. Das bedeutet, dass Nehemia zwar in der Mitte unserer Bibel steht, die Handlung, die er beschreibt, aber ganz am Ende der Geschichte des Alten Testaments liegt.
Wir sind in der Festung Susa, im heutigen Iran. Aber Nehemia ist ein jüdischer Name. Warum ist dieser Jude also in Susa?
Im Jahr 586 v. Chr. zerstörte der babylonische König Nebukadnezar Jerusalem und verschleppte die Elite der jüdischen Gesellschaft, Menschen wie Daniel, in die Gefangenschaft nach Babylon. Sie endeten schließlich an Orten wie Susa.
Im Jahr 539 v. Chr., also etwa hundert Jahre vor dieser Begebenheit, eroberten die Perser die Babylonier. Der König Kyrus sagte daraufhin, dass die Juden nach Jerusalem zurückkehren dürften. Einige gingen zurück, andere blieben hier in Susa.
Dann lesen wir in Vers 2: Da kam Hanani, einer meiner Brüder, mit einigen Männern aus Juda. Ja, entschuldigung, wenn man sich erst daran gewöhnt, wer hier was tut. Und ich fragte sie nach den Juden, den Entronnenen, die aus der Gefangenschaft zurückgekehrt waren, und nach Jerusalem.
Hier in Vers 2 lesen wir also von diesem jüdischen Überrest im Exil. Sie waren nach Jerusalem zurückgekehrt, und wir wissen aus dem Buch Esra, dass Esra dreizehn Jahre vor dieser Begebenheit eine Gruppe von Juden nach Jerusalem mitgenommen hatte, um die Stadt wieder aufzubauen.
Nehemia kann es kaum erwarten zu hören, wie es den Leuten geht. Aber die Nachrichten waren nicht gut.

Die Not Jerusalems und Nehemias erste Reaktion

Sie sehen in Vers 3, und sie sprachen zu mir: Die Übriggebliebenen, die zurückgekehrt sind aus der Gefangenschaft, sind dort im Land in großem Unglück und in Schmach. Die Mauern Jerusalems liegen zerbrochen, und seine Tore sind mit Feuer verbrannt. Das lesen wir in Vers 3.
Ich möchte Dinge hervorheben, wie Nehemia auf diese schlechten Neuigkeiten reagiert. Erstens: Gottes Knecht weint.
Nehemia lebt in Susa, tausend Meilen von Jerusalem entfernt. Er lebt in Susa, tausend Meilen von Jerusalem, ja. Er ist vierte oder fünfte Generation Einwanderer, aber sein Herz ist in Jerusalem. Und als er diese Neuigkeiten hört, fängt er an zu weinen.
Vers 4: Als ich aber diese Worte hörte, setzte ich mich nieder und weinte und trug Leid tagelang und fastete und betete. Er weint, und seine Tränen sind Tränen der Trauer.
Warum ist er so betrübt? Ich denke, das Hauptwort hier ist, dass sie in Schmach waren. Warum ist er so betrübt? Ich glaube, das Schlüsselwort hier ist, dass sie in Schmach waren. Und ich sage das wegen dem, was wir in Kapitel 2, Vers 17 lesen. Er sagte: Und ich sprach zu ihnen, Vers 17, kommt, in der Mitte von Vers 17: Kommt, lasst uns die Mauern Jerusalems wieder aufbauen, damit wir nicht weiter zum Gespött werden.
Seht ihr das Problem? Das ist es, was ihn stört: dass Gottes Menschen, Gottes Volk, zu einem Gespött geworden sind. Zerbrochene Mauern und verbrannte Tore zeigen offensichtlich, dass sie in Schwierigkeiten sind. Aber warum sind sie zum Gespött geworden?
Weil Gottes Plan im Alten Testament war, der Welt seine Herrlichkeit zu zeigen, der Welt zu zeigen, dass Gott allein der Gott ist, der Anbetung würdig ist. Wie? Durch sein Volk Israel. Und sein Plan war, Gottes Volk in Jerusalem aufzubauen und durch sein Volk dort der Welt seine Herrlichkeit zu zeigen.
Und als die Leute zurückgekommen sind, haben Leute wie Nehemia ihre Hoffnung wiedergefunden. Und Leute, die immer wieder zurückgingen nach Jerusalem, bekamen Hoffnung. Vielleicht ist das jetzt doch endlich so weit. Nach all den Höhen und Tiefen des Alten Testaments: Vielleicht kommt jetzt Gottes Plan zusammen. Aber wenn die Mauern zerbrochen sind und die Tore verbrannt sind, was ist dann mit Gottes Plan passiert?
Dass die Juden sagten, dass ihr Gott der einzige Gott ist, dass er durch sie alle Nationen erreichen würde. Aber es sieht so aus, als würden jetzt alle Nationen Jerusalem auslöschen. Seht ihr, sie sind nicht nur in Schwierigkeiten, sondern sie sind zum Gespött geworden. Weil diese ganze Idee, dass ihr Gott der Gott war, wie eine Lüge aussieht. Weil diese ganze Idee, dass ihr Gott dieser wahre, einzige Gott ist, jetzt wie ein Witz aussieht.
Und Nehemia kann diese Last nicht tragen, weil er weiß: Gott ist kein Gespött. Gott ist der wahre Gott. Er hat Gott gesehen, souverän über alle Nationen, der seine Pläne in der ganzen Geschichte erfüllt, sein Volk sicher bewahrt und seine Versprechungen hält. Und jetzt soll alles nichts sein? So weint er.
Und ich bin sehr berührt von seinen Tränen. Denn meistens weine ich, wenn Dinge für mich nicht gut ausgehen, wenn mein Leben schwer ist und wenn ich verletzt werde. Das ist das, was mir wichtig ist. Aber Nehemia kümmert sich um die Ehre Gottes.
Gottes Pläne, der Welt seine Herrlichkeit zu zeigen, sind scheinbar zu nichts geworden. Und wenn es jetzt so aussieht, als würden Gottes Pläne, seine Herrlichkeit der Welt zu zeigen, nichts sein, wenn seine Leute zum Gespött geworden sind und sein Name verhöhnt wird, dann bricht das das Herz von Nehemia.
In Bristol, wo ich herkomme, haben 95 Prozent der Menschen keinen Kontakt zu irgendeiner Kirche. Dort, wo ich herkomme, haben 95 Prozent der Leute keinen Kontakt zu einer Kirche, und ich nehme an, euch geht es ähnlich. Und immer mehr Menschen denken an den Gott der Bibel als an einen Witz. Und immer mehr Menschen denken an den Gott der Bibel als an einen Witz, einen kranken und pervertierten Witz.
Und die Gefahr ist, dass unsere Antwort auf den Säkularismus Bücher zu lesen ist, die um Leidenschaft gehen, um Marketing gehen oder um die Kultur selbst gehen. Und dann kommen wir mit einer Strategie und einem Programm daher, und es ist ein cooles Programm, berechnet und rational wohl überlegt.
Und ich bin sehr berührt, dass Nehemias erste Reaktion ist, dass er weint.
William Booth, der Leiter der Heilsarmee aus dem 19. Jahrhundert, hatte einige seiner Leute, die versuchten, in einer Stadt Menschen zu erreichen. Und sie schrieben ihm: All our ideas have failed, all our plans have fallen through. Diese Leute schrieben ihm und sagten: Wir haben alles versucht, um diese Leute zu erreichen, alle unsere Pläne und Vorhaben haben nichts gebracht, alles, was wir versucht haben, brachte nichts. Und er hat diesen Leuten zwei Worte zurückgeschrieben: versucht Tränen.

Gebet als Antwort auf Gottes Verheißungen

Gottes Knecht weint. Zweitens: Gottes Knecht betet. Das zweite, was ich euch zeigen möchte: Gottes Knecht betet.
In Esra 4 sehen wir, dass die Person, die den Bau gestoppt hat, niemand anderes war als König Artaxerxes. Der Mauerbau wurde von niemand anderem als König Artaxerxes gestoppt, diesem mächtigen König des mächtigen persischen Königreichs. Freunde, was können wir tun, wenn wir einem solchen König gegenüberstehen? Wenn die Behörden sagen, dass es uns nicht mehr erlaubt ist, das Evangelium zu predigen, Brüder und Schwestern, dann können wir beten.
Und schaut euch diesen Gott an, zu dem wir uns im Gebet wenden: 1. Mose 1,5. Ach, Herr, Gott des Himmels, du großer und furchtbarer Gott, der den Bund und die Treue denen bewahrt, die ihn lieben und seine Gebote halten! Du großer und furchtbarer Gott: Die Zukunft Jerusalems liegt nicht in den Händen Artaxerxes’. Die Zukunft Jerusalems liegt nicht in den Händen dieses Königs Artaxerxes. Sie liegt in den Händen Gottes, des großen und wahrhaftigen Gottes.
Und ich weiß, dass wir beten sollten, aber so oft denken wir: Lasst uns beten, okay, wir haben es getan. Und jetzt wollen wir wirklich anfangen mit der eigentlichen Arbeit und einen Plan machen. Nehemia erinnert sich daran, dass er sehr klein ist und der König sehr groß ist. Alles, was ich mache, ist, dass ich mir einen Plan mache, dann komme ich nicht sehr weit. Aber der Herr ist stärker als der König. Und deshalb wenden wir uns an ihn, denjenigen, der alles in seinen allmächtigen Händen hält.
Unser Ziel ist nicht, dass wir Pläne machen. Unser Ziel ist es, dass wir uns seinem Plan anschließen. Deshalb wenden wir uns an ihn. Und was Nehemia weiß, ist, dass dieser große Gott seine Versprechen hält. Er ist ein Gott, der seine Versprechen hält. Der Bund beschreibt Gottes Handeln: dass er nie seine Versprechen hält. Der Bund beschreibt Gottes Handeln: dass er nie seine Versprechen hält, dass er nie seine Versprechen bricht. Unser Gott ist ein großer und ehrfurchtgebietender Gott, der sein Volk niemals aufgeben wird.
Aber Nehemia ist sich bewusst, dass sein Volk seinen Gott aufgegeben hat. Sie haben nicht so gelebt, wie sein Volk leben sollte. Sie haben ihn nicht geliebt, sie haben seine Gebote nicht gehalten. Seht ihr, was er am Ende von Vers 6 sagt? Und bekenne die Sünden der Israeliten, die wir gegen dich begangen haben, auch ich und meines Vaters Haus haben gesündigt. Wir haben übel an dir getan, dass wir nicht gehalten haben die Gebote, Befehle und Rechte, die du deinem Knecht Mose geboten hast.
Er merkt, dass er sagt: was wir getan haben. Er kommt nicht mit dem Zeigefinger auf die anderen zu zeigen. Ich auch. Er weiß, dass er nicht einfach beten kann: Herr, tu etwas, weil wir das verdient haben. Er fühlt sich nicht privilegiert und denkt nicht, Gott müsse ihm etwas geben. Das Einzige, was er beten kann, ist: Herr, bitte nicht, nicht weil wir es verdient haben, sondern weil du es versprochen hast. Gedenke aber doch des Wortes, das du deinem Knecht Mose geboten hast und sprachst: Wenn ihr mir die Treue brecht, so will ich euch unter die Völker zerstreuen.
Bevor wir in das Land kamen, bevor wir uns in Jerusalem niedergelassen haben, hast du in 5. Mose 28 versprochen, dass du uns zerstreuen wirst, wenn wir dir gegenüber nicht treu sind. Und du hast dein Versprechen gehalten. Nebukadnezar kam, und wir wurden unter die Nationen zerstreut. Aber wenn ihr euch zu mir bekehrt und meine Gebote haltet und sie tut, so will ich, auch wenn ihr versprengt wäret bis an das Himmelsende, euch doch von dort sammeln und will euch bringen an den Ort, den ich erwählt habe, damit mein Name dort wohne.
Du hast in 5. Mose 30 versprochen, dass du, wenn wir im Exil sind und uns wieder zu dir wenden, deine Treuen zurückrufen wirst, an den Ort, wo du wohnst, in Jerusalem. Und du hast diese Versprechen gehalten. Du hast die Leute aus dem Exil zurückgerufen und sie nach Hause gebracht. Und das ist so, weil du kräftig und mächtig bist. Sie sind ja doch deine Knechte und dein Volk, das du erlöst hast durch deine große Kraft und deine mächtige Hand. Sie sind in Jerusalem als dein Volk, weil du deine Versprechen gehalten hast.
Aber jetzt hat der König den Mauerbau gestoppt. Und dein Volk ist in Gefahr, ausgelöscht zu werden. Also, was betet Nehemia jetzt? Er betet in Übereinstimmung mit den Verheißungen Gottes. Der Herr versprach, dass Jerusalem wiederhergestellt wird. Das ist, was er versprach. Also ist es sein Wille. Also ist es das, was Nehemia will.
Seht ihr in Vers 11: Er betet als jemand, der sich an Gottes Namen erfreut. Er betet aus einer Herzenshaltung, die sagt: Geheiligt werde dein Name! Möge die Welt sehen, wie groß du bist! Möge dein Wille geschehen, möge dein Reich kommen! Mögen deine Pläne erfüllt werden, damit die Welt dich als Gott anbetet. Und das ist der Grund, warum Nehemia betet, dass der König seine Gesinnung ändern wird.
Seht ihr am Ende von Vers 11: Dieser Mensch ist der König Artaxerxes, der König von Persien, der König, der den Weiterbau der Mauer gestoppt hat. Und ich liebe es, dass Nehemia diesen König den Mann nennt, diesen Mann. Denn wenn du im Gebet mit dem König der Könige bist, dann erscheint dir dieser König von Persien plötzlich so, wie er wirklich ist: einfach als ein Mann.
Und Nehemias Anliegen ist, dass der Herr ihm wohlgesinnt ist, bevor dieser Mann ihm gegenübersteht. Sein Anliegen ist, dass Gott ihm Gunst vor diesem Menschen gibt, damit er eine Gelegenheit bekommt, den König zu bitten, seine Meinung zu ändern. Und ich bin sehr berührt von Nehemias Gebet, weil ich, wenn ich bete, oft für das bete, was ich will. Nehemia betet für das, was Gott will. Nehemia betet für das, was Gott will.
Und ihr sagt vielleicht: Wie kann jemand wissen, was Gott will? Aber Nehemia hat seine Bibel gelesen. Er hat Gottes Plan durch das Alte Testament verfolgt und diese Verheißungen Gottes gekannt. Und diese Verheißungen zeigen dir Gottes Herz. Sie zeigen dir, was Gott will. Also richten wir im Gebet unser Herz auf ihn aus. Es ist: Herr, nicht was ich will, sondern was du willst. Nicht meine Pläne, sondern deine Pläne. Damit dein Volk gebaut wird und dein Name geehrt wird.
Und, Freunde, einer der Gründe, warum wir im Glauben unerfüllt und im Gebet entmutigt sind, ist, weil wir so viel Zeit damit verbringen, Dinge zu beten, die Gott gar nicht verheißen hat. Er hat nicht versprochen, uns einen Job zu geben, Gesundheit zu geben oder einen Ehemann zu geben. Aber wir beten solche Gebete, und wir werden zynisch und denken, Gott beantwortet seine Gebete nicht. Aber er hat es nicht versprochen. Er hat nicht versprochen, gute Gesundheit zu geben, aber er hat versprochen, seinen Namen zu ehren. Also betet nach seinen Verheißungen. Das sind gute Gebete.
Und ich befürchte, dass ich oft gar nicht so bete. Gottes Knecht weint, Gottes Knecht betet, und drittens: Gottes Knecht wird aktiv.

Der Schritt vom Gebet zur Tat

Seht ihr das am Ende von Vers 11? Nehemia sagt dort: Denn ich war des Königs Mundschenk.
Mit anderen Worten: Er lebt nicht nur in Susa, sondern er ist der Mundschenk des Königs. Nur nebenbei: Im Oktober war ich im Britischen Museum in London, und ich sah Becher aus der Zeit Artaxerxes. Das gab mir Gänsehaut. Ja, Gänsehaut. Das sind solche Gläser, die Nehemia vielleicht berührt hat.
Und es hat mich wirklich daran erinnert, dass die Bibel keine Märchengeschichte ist. Sie berichtet von Begebenheiten in der Geschichte, von Dingen, für die Archäologen Beweise finden. Ich habe auch gelernt, dass der Mundschenk ein sehr hoher Beamter war.
Because he is the guy who tastes the wine before serving it to the king to check it's not been poisoned.
Weil er derjenige ist, der den Wein probiert und sicherstellt, dass der Wein nicht vergiftet wurde, bevor er zum König kommt. Das bedeutet, der König muss dieser Person vertrauen.
Das heißt, Nehemia ist nicht einfach irgendein Bürger von Susa. Er ist jemand, dem der König vielleicht ein Ohr schenken würde.
Also, seht ihr, was Nehemia überlegt? Er weint, er betet, aber er hört nicht dort auf. Er weint, er betet, aber er hört nicht dort auf. Er sagt nicht einfach: Mögen deine Pläne wahr werden, möge die Stadt gesegnet werden und die Verlorenen erreicht werden, und dann geht er zurück und schaut Fußball an.
Er realisiert, dass Gott ihn in eine Stellung gesetzt hat, in der er Verantwortung trägt. Und er begreift, dass er in Gottes Plan eine Rolle zu spielen hat. Also wird er aktiv.
Und hier ist er in Kapitel 2, Vers 1: Im Monat Nisan. Oh, Nisan – das ist März oder April. Das ist vier Monate seit Kislev. Das bedeutet, dass er vier Monate damit verbracht hat zu trauern, zu beten und zu fasten, und auf den Herrn zu warten, damit er ihm eine Gelegenheit gibt.
Vier Monate! Ich hätte ein kurzes Gebet gebetet, und wenn ich nach einer Woche keine Gelegenheit erhalten hätte, hätte ich aufgegeben. Aber Nehemias Herz ist auf Gottes Herz gerichtet. Ihm sind die Dinge wichtig, die auch Gott wichtig sind.
Also bleibt Nehemia vier Monate lang im Gebet. So wichtig ist ihm die Ehre Gottes.

Der König, die Reise und der sorgfältige Plan

Und dann lesen wir in Vers 1: Im Monat Nisan des zwanzigsten Jahres des Königs Artaxerxes, als Wein vor ihm stand, nahm ich den Wein und gab ihn dem König. Und ich stand traurig vor ihm.
Da sprach der König zu mir: Warum siehst du so traurig drein? Du bist doch nicht krank. Das ist es nicht, sondern sicher bedrückt dich etwas.
Der König bemerkt, dass Nehemia nicht so ist wie üblich. Ich aber fürchtete mich sehr. Ich habe Angst. Er ist sehr ehrlich. Ganz egal, wie gut er wusste, dass Gott groß ist und wunderbar: Dies ist ein nervenreicher Moment, ein schwieriger Moment, ein nervenaufreibender Moment. Sein Herz klopft, er kann fast nicht atmen, weil er kurz davor ist, den König zu fragen, seine Meinung zu ändern. Jetzt oder nie.
Und er spricht zum König: Der König lebe ewig! Sollte ich nicht traurig dreinsehen, wenn die Stadt, in der meine Väter begraben sind, wüst liegt und ihre Tore vom Feuer verzehrt sind?
Da sprach der König zu mir: Was begehrst du denn?
Super, der König fragt mich, was ich will. Und Nehemia erinnert sich daran: Es geht nicht um mich. Es geht um Gott und darum, was er will.
Da betete ich zu dem Gott des Himmels. Er hat während vier Monaten gebetet. Er denkt nicht: Ich bin jetzt fertig mit Beten, und jetzt kommt die Aktion. Jeder Schritt: Er verlässt sich auf Gott.
Da betete ich zu dem Gott des Himmels und sprach zum König: Gefällt es dem König, und hat dein Knecht Gnade gefunden vor dir, so wollst du mich nach Juda reisen lassen, in die Stadt, in der meine Väter begraben sind, damit ich sie wieder aufbaue.
Und der König ist einverstanden. Und ich liebe es, wie Nehemia bereit war, dass der König das machen möchte, was er will. Er ist bereit und hat eine Liste mit Dingen, die er möchte. So, als es dem König gefiel, mich reisen zu lassen, nannte ich ihm eine bestimmte Zeit und sprach zum König: Gefällt es dem König, so gebe man mir Briefe an die Statthalter jenseits des Euphrat und so weiter und so weiter und so weiter.
Er hat gebetet, aber er hat auch Pläne gemacht. Nicht das eine oder das andere, sondern beides. Aber ihr seht, dass seine Pläne gegründet waren auf seine Gebete.

Erkundung der zerstörten Stadt und der Ruf zum gemeinsamen Aufbau

Und in Vers 11: Und als ich nach Jerusalem kam, war das eine Reise, die ungefähr vier Monate gedauert hätte. Es war eine gefährliche Reise durch die Wüste, die es nötig machte, dass man jeden Tag beim ersten Sonnenstrahl losging, um die Hitze zu vermeiden. Man hatte nur das Nötigste bei sich, und es gab auch ganz viele Fliegen. Und als er ankam, ruhte er sich drei Tage aus.
Vers 12 bis 16: In der Nacht machte ich mich auf, zusammen mit wenigen Männern, denn ich hatte keinem Menschen gesagt, was mir mein Gott eingegeben hatte, für Jerusalem zu tun. Es war auch kein Tier bei mir außer dem, auf dem ich ritt. Und ich ritt bei Nacht durch das Taltor hinaus, am Drachenquell vorbei und an das Misttor. Ich forschte genau nach, wo die Mauern Jerusalems eingerissen waren und wo die Tore vom Feuer verzehrt worden waren. Dann ritt ich hinüber zum Quelltor und zum Königsteich. Dort war aber kein Raum, sodass mein Tier mit mir nicht weiterkommen konnte. Da stieg ich bei Nacht das Bachtal hinauf und achtete genau auf die Mauern. Danach kehrte ich um und kam durch das Taltor wieder heim. Und die Ratsherren wussten nicht, wohin ich gegangen war und was ich gemacht hatte. Denn ich hatte bis dahin den Juden, nämlich den Priestern, den Vornehmen, den Ratsherren und den anderen, die am Werk arbeiten sollten, nichts gesagt.
Seht ihr das große Bild hier? Er sagt niemandem, was er vorhat. Er will nicht, dass Gerüchte herumgehen, bevor der Plan fertig ist. Er schaut sich an, was es braucht, und dann kommt er mit den Führern zusammen und sagt in Vers 17: Ihr seht das Unglück, in dem wir sind, dass Jerusalem wüst liegt und seine Tore mit Feuer verbrannt sind. Kommt, lasst uns die Mauern Jerusalems wieder aufbauen, damit wir nicht weiter ein Gespött seien.
Ich liebe, wie er sagt: „Wir! Lasst uns die Mauern Jerusalems wieder aufbauen, damit wir nicht weiter ein Gespött seien.“ Er hätte sagen können: Ihr. Er war in Susa, er war nicht in Gefahr, er war im Palast. Wenn jemand in eurer Gemeinde sagt: Du musst etwas dagegen machen, dann wisst ihr, dass die nicht wirklich Mitglieder der Gemeinde sind. Denn Mitglieder von Gottes Familie schauen nicht auf die Probleme von Gottes Familie und sagen: Du, du musst etwas machen. Sie sagen: Wir. Wenn es ein Problem in unserem Leben gibt, dann ist es unser Problem. We work it out together. Wir müssen es zusammen angehen. Und ist es nicht schön zu sehen, wie Nehemia diesen ganzen Weg kommt und sagt: We are in this together. Und er schmiedet den Plan. Und er sagt ihnen seinen Plan. Aber habt ihr bemerkt, wie Nehemia sich bewusst oder bedacht darauf ist zu zeigen, dass es nicht sein Plan ist? Das ist es, was Gott macht. Was mir mein Gott eingegeben hatte.
Vers 18: Und ich sagte ihnen, wie gnädig die Hand meines Gottes über mir gewesen war. Am Ende von Vers 19 kommen die Führer von den umliegenden Nationen, und sie sind sehr, sehr nervös. Sie sind sehr nervös, und sie sind da, um Schwierigkeiten zu verursachen. Und ihr seht seine Antwort? Vers 20: Da antwortete ich ihnen: Der Gott des Himmels wird es uns gelingen lassen.
Also, ja, Nehemia nimmt die Sache in die Hand. Aber sein Handeln steht in Übereinstimmung mit dem, was Gott tut. Nehemia ist in Aktion, aber das, was er macht, ist in Übereinstimmung mit Gottes Verheißung. Gott hält seine Verheißung. Gott verwirklicht seine Pläne, ein Volk in Jerusalem zu haben, um damit die Welt zu erreichen. Und er wird es machen. Und seht ihr die Antwort? Am Ende von Vers 18 nahmen sie das gute Werk in die Hand.

Gottes Treue, das Vorbild Jesu und der Ruf an die Gemeinde

Wenn Gott nicht in diesem Plan ist, dann hat es keinen Sinn. Aber wenn es wirklich das ist, was Gott tut, dann sind wir dabei. Gottes Knecht tritt in Aktion.
Und ich bin sehr berührt von dem, was Nehemia macht. Susa war eine der vier Hauptstädte des Persischen Reiches. Es war der Ort, an den die Könige für den Winter gingen. Eine der wichtigen Städte des persischen Königreichs. Es war die Stadt, in der die Könige den Winter verbrachten. Es war wie der Süden Frankreichs, und man liest von diesen großen Palästen, wunderschönen Gärten und großem Reichtum.
Und Nehemia verlässt den Komfort dieses Palastes in Susa und reist 1.600 Kilometer. Nehemia nimmt eine gefährliche Reise auf sich, um zu Leuten zu gehen, die in Schwierigkeiten sind, um sie aufzubauen, damit sie nicht mehr belächelt werden und damit Gottes Name nicht mehr verhöhnt wird.
Und in der Theorie bin ich bereit, in Aktion zu treten: I want to build God's people up for the honour of God's name. Ich möchte Gottes Volk aufbauen, zu Gottes Ehre. Aber wenn es bedeutet, mein bequemes Leben aufzugeben und eine weite Reise auf mich zu nehmen, weit weg von zu Hause, und mein Leben zu riskieren, I'm not so sure.
Let's pull this together. What is the living God saying to his people through Nehemiah? Was sagt der lebendige Gott zu seinem Volk durch Nehemia?
The danger is the preacher uses Nehemiah as a stick to beat people with. Die Gefahr ist, dass der Prediger Nehemia wie einen Stock benutzt, um die Leute zu schlagen: Ihr müsst mehr beten, ihr müsst mehr beten, ihr müsst mehr actionieren. Ihr müsst mehr beten, ihr müsst mehr weinen, ihr müsst mehr in Aktion treten. Und das müssen wir. Aber wenn alles, was wir tun, ist, dass wir unsere Zähne zusammenbeißen und versuchen, härter zu versuchen, dann ist das, als würde man auf die Zähne beißen und noch härter probieren. Ich werde mehr weinen, ich werde mehr beten, ich werde mehr daran arbeiten. Wie lange wird es bleiben? Bis Dienstag vielleicht?
We don't have enough fuel in the tank for it to last beyond Tuesday, Freunde. Wir haben nicht genug Treibstoff im Tank, damit es bis nach Dienstag reicht. The Bible is not God wagging his finger at us telling us what to do. Die Bibel ist nicht Gott, der seinen Zeigefinger hochhält und uns sagt, was wir tun sollen. Es ist zuerst Gott, der uns sagt, was er getan hat. Und wenn ihr seht, was er am Tun ist, dann ist das das, was unseren Tank auffüllt.
Das heißt, ihr wollt mehr weinen. You want to pray more, you want to take action. Think of the people back in Jerusalem. The king says they can't build the wall. Der König sagt, ihr könnt diese Mauer nicht weiter bauen. Sie fangen an zu denken: Was wird jetzt mit Gottes Plänen? Und sie fragen sich langsam: Was ist, wenn Gottes Plan ist, Jerusalem wieder aufzubauen und die Nationen nicht zunichte zu machen? What if there wasn't ever a plan to reach the world? What if our God is not the one true God? What if we were kidding ourselves all along? Should they lose heart?
Sie verlieren den Mut. Wenn du dir nicht sicher bist, dass Gott seine Verheißungen hält, dann ist es sehr schwierig, in seine Pläne zu wandeln. Diese Mauern wieder aufzubauen, die von den Nationen zerstört wurden, das ist es nicht wert. Wir haben Besseres zu tun.
Und dann kommt Nehemia und sagt: Der Herr hat mich gesandt, 1.600 Kilometer, um euch zu zeigen, dass er seine Zusagen hält. God hält seine Versprechungen. Gott hat mich gesandt, euch zu zeigen: Er hat nicht aufgegeben, seine Pläne zu verwirklichen. Er will, dass wir diese Mauern wieder aufbauen.
Könnt ihr euch vorstellen, was das in diesen Leuten bewirkt hat? Wow, Gott hat noch nicht aufgegeben. Wenn es nur unser Plan ist, dann macht es keinen Sinn. Aber wenn es das ist, was dieser einzig wahre Gott tut, wenn er seine Verheißungen hält, dann wollen wir dabei sein. Dann wollen wir anfangen zu bauen.
Und Freunde, wir wissen mehr als diese Leute damals. Könnt ihr euch erinnern, wie Jesus sagt, dass das ganze Alte Testament auf ihn hinweist? Das sind die Schriften, die von mir zeugen. All diese Leiter, die Gott zu seinem Volk schickt, all diese Leiter im Alten Testament weisen auf diesen einen Leiter hin, den Gott eines Tages senden wird. Dieser eine Leiter wird Gottes Volk aufbauen, damit Gott durch dieses Volk die ganzen Nationen erreichen kann.
I look at Bristol, 95 of people not christians. You look around the towns and cities where you live and you say: What's happened to God's plan to reach out to the world? God's people are in ruins. Gottes Volk ist in den Brüchen, und wir beginnen den Mut zu verlieren.
Nein, wie Gott Nehemia geschickt hat, so hat Gott seinen Sohn geschickt. Der Gott der Bibel hält seine Versprechen. Durch seinen Sohn baut er ein Volk, damit er die ganze Welt erreichen kann, von Jerusalem hinaus in die Welt.
Und ihr denkt: Wirklich? Ja, weil wo sind wir heute? Basel. Nicht in Jerusalem. Und hier sind wir und singen sein Lob. Wir beten ihn an als den einzigen wahren Gott. Warum? Weil er seine Versprechen hält. Seht ihr, sein Plan kommt zur Erfüllung. Das Evangelium geht bis ans Ende der Erde. Gott hält seine Versprechen. Und er sagt zu uns allen: Kommt, helft mit, fangt an zu bauen.
Und an den Tagen, wo es hart ist, sind wir nicht nur berufen, unsere Zähne zusammenzubeißen, sondern wir sollen auf diesen Leiter schauen, den Gott geschickt hat. Sie schauen auf Nehemia, und wir schauen auf Jesus. Und in ihm finden wir Treibstoff, der unser Herz füllt, damit wir weitermachen können.
Gottes Knecht weint. Könnt ihr euch erinnern, wie Jesus über Jerusalem geweint hat? Es hat sein Herz gebrochen, dass Leute ihrem Gott den Rücken zugekehrt haben. Ich denke an all die Leute in meiner Stadt, in meiner Straße, in meiner Familie, die Gott den Rücken zugewendet haben. Und ich erinnere mich, dass Jesus für diese Leute weint. Und wenn ihr seine Tränen seht, wie können wir cool bleiben?
Gottes Knecht betet. Wir lesen von Jesus in Römer 8, wie er zur Rechten Gottes betet für seine Leute. Und da denken wir: Was ist der Punkt im Beten? Da denken wir: Was macht es für einen Sinn zu beten? Gott hört wahrscheinlich gar nicht zu. Er hört zu. Er führt unsere Gebete, und er ruft uns auf, mit ihm in Aktion zu treten.
Gottes Knecht weint, Gottes Knecht betet, und Gottes Knecht tritt in Aktion. Und Jesus verlässt nicht nur den Komfort des Palastes in Susa, sondern den Thronsaal Gottes im Himmel. Und er geht auf eine Reise zu einer zerbrochenen Welt.
Und wenn er kommt, dann zeigt er nicht nur mit dem Zeigefinger und sagt: Ihr macht es jetzt besser. Er sagt: Wir, wir Menschen. Er kommt als einer von uns und kommt in unsere Schwierigkeiten und unsere Schuld hinein. Er kommt und sagt: Ich komme, um Gottes Volk aufzubauen. Er ruft uns, das mit ihm zu tun.
Wir sind hier, und wir denken: Wir wollen nicht unseren Komfort verlassen. Wir wollen nicht, dass es uns etwas kostet. Ich will mich nicht selbst hingeben für meine Gemeinde. Ich will mich nicht hingeben, um meine Kinder aufzubauen, mich hingeben, um meine Brüder und Schwestern in Christus aufzubauen. Es gibt schwierige Leute in meinem Hauskreis, es ist harte Arbeit.
Und dann sehe ich seine Hingabe, uns in das Volk Gottes zu bauen. Seine Verpflichtung ist sein Bestreben, uns als Volk Gottes aufzubauen, sodass er denkt, dass wir würdig sind, dass er sein Leben hingibt. Und es schmilzt mein Herz, und es berührt mich im Herzen. Und es bringt mich zum Beten: Herr, bitte gib mir ein Herz wie dein Herz. Zeig mir, welche Rolle ich spielen kann, wie ich Teil davon sein kann bei dem, was du tust, damit dein Name geehrt wird.
And that is a prayer he delights to answer. Because that is a prayer that is in line with his glorious promises.

Schlussgebet

Let's pray.
Lord, wir danken dir, dass du der grosse und wunderbare Gott des Himmels bist. Wir loben dich, dass du deine Verheissungen hältst.
Wir danken dir, dass du der grosse und wunderbare Gott des Himmels bist. Wir loben dich, dass du deine Verheissungen hältst. Wir loben dich, dass wir das wissen können, weil du deinen Sohn gesandt hast.
Wir bitten dich, dass du uns durch deinen Geist eine Sicht auf deinen Sohn gibst, damit unsere Herzen verändert werden. Wir bitten dich, dass unsere Herzen verändert werden, damit wir uns hingeben, um dein Volk aufzubauen, zur Ehre deines Namens.
Amen.