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Wurde die Bibel verfälscht?

Kurz Erklärt! - Teil 3/3
14.12.2018
SerieTeil 3 / 3Kurz Erklärt!
Qumran stellt die große Frage: Ist die Bibel wirklich verfälscht worden? Die alten Rollen zeigen erstaunliche Genauigkeit – und machen Jesaja 53 zu einem Schlüsseltext, der weit mehr als nur Geschichte erzählt.

Einleitung zur Frage nach der Überlieferung

Der Koran sagt, dass das Alte Testament und das Neue Testament, also Taurat und Incil, von Allah gegeben worden seien. Aber die Juden hätten das Alte Testament verfälscht, und die Christen hätten das Neue Testament verfälscht. Darum stimme es nicht mehr mit dem Koran überein. Und darum brauche es den Koran als Siegel, das alles Frühere ersetze, was die Christen und die Juden verfälscht hätten.
Das ist die Behauptung, die Bibel sei verfälscht worden. Und dann entdeckt 1947 ein siebzehnjähriger Beduine, sein Name Mohammed, also wie der Gründer des Islam Mohammed, die ersten Manuskripte von Qumran und liefert als Muslim den grössten archäologischen Beweis für die glaubwürdige Überlieferung des Bibeltextes.
Man kann ohne zu übertreiben sagen, die Entdeckung von Qumran war eine der grössten archäologischen Entdeckungen des zwanzigsten Jahrhunderts.

Die Entdeckung von Qumran und ihre Bedeutung

Worum geht es? Man hat Zehntausende von biblischen und auch außerbiblischen Fragmenten entdeckt, und zwar in elf verschiedenen Höhlen. Diese Fragmente, diese Stücke, konnte man zusammensetzen und zuordnen, und zwar zu etwa 800 Schriftrollen. Von diesen 800 Schriftrollen sind ungefähr 200 biblische Rollen, also Bibeltexte. Alle Bücher des Alten Testaments sind belegt gefunden. Jetzt war ein Vergleich möglich, und wir werden gleich sehen, was das Resultat ist.
Aber ich muss noch etwas erklären. Es war so: Grob gesagt hatten wir bis 1900 eigentlich nur hebräische Bibeltexte aus dem Mittelalter, und diese mehreren Tausend Handschriften nannte man den masoretischen Text. Das bedeutet: zum Beispiel hier ein Teil einer Seite des Kodex Aleppo, 930 nach Christus. Also Sie merken, der Abstand von diesen hebräischen Schriftrollen aus dem Mittelalter zu den Originalen in vorchristlicher Zeit, bis etwa 400 vor Christus, war schon ziemlich groß.

Die Sorgfalt der masoretischen Überlieferung

Nun, diese Masoreten waren Rabbiner im Mittelalter. Sie haben den hebräischen Text sehr sorgfältig und liebevoll abgeschrieben. Das ist hier wieder etwas aus diesem Codex Aleppo. Das ist die allerbeste masoretische Handschrift.
Sie haben Wörter, Ausdrücke und Buchstaben gezählt, um dann in den Abschriften wieder zu kontrollieren. Sie haben gearbeitet, wie der Computer heute arbeitet. So haben sie es gemacht. Und hier am Rand haben sie zum Beispiel hingeschrieben, wie oft die wichtigen Wörter im Alten Testament vorkommen.
Das hier, was aussieht wie ein L, ist das hebräische L, Lamed, mit einem Punkt darauf. Es ist die Abkürzung für Lajit, Aramäisch. Das bedeutet: Das bezeichnete Wort in dieser Zeile kommt nur einmal im ganzen Alten Testament vor. Achtung, Abschreiber! Du darfst nichts daran ändern, keine Buchstaben, auch die Orthographie nicht irgendwie anpassen. Schreibe es genau so, damit man sicher sein konnte, dass an diesem Text nichts verändert wird.
Die Bibelkritiker haben damals gesagt: Ja, das ist ja gut, die haben schon sehr genau abgeschrieben. Aber wer sagt uns, dass man in der Zeit vor dem Mittelalter auch so gut abgeschrieben hat? Die Gläubigen wussten: Gott hatte in seinem Wort verheißen, dass sein Wort in Ewigkeit bestehen wird. Ja, das ist Glaube, aber das ist unwissenschaftlich.
Ja gut, und was habt ihr für Beweise? Wir hätten natürlich auch keine Beweise, dass es geändert wurde, aber die haben sich dann noch einmal so gedacht. Aber wir konnten es eigentlich schon früher wissen, denn aus der Zeit vor dem Mittelalter wird unter den Rabbinern überliefert: Für die Abschreiber wird gewarnt, wehe, wenn du einen Buchstaben an der Tora änderst, so bist du ein Zerstörer der Welt.
Also war immer ganz wichtig: der einzelne Buchstabe. Das ist nicht eine Erfindung aus dem Mittelalter. Aber eben, die Kritiker konnten sagen: Das glaubt ihr jetzt einfach so, wir glauben das nicht.

Der Vergleich mit den Qumran-Texten

Okay, und da kommen diese Entdeckungen von Qumran, 1947/46. Man findet plötzlich Bibeltexte, die tausend Jahre älter waren als das, was man bisher hatte. Das Problem des großen zeitlichen Abstands ist gelöst. Jetzt kommen wir plötzlich in eine Zeit hinein, in der man Schriftrollen hat, die eben neunhundert bis eintausendfünfzig Jahre älter sind als das, was man bisher hatte.
Tja, jetzt konnte man sehen, was in der Zeit vor dem Mittelalter geschehen ist. Es gab damals einen journalistischen Artikel, als die Schriftrollen von Qumran gerade entdeckt worden waren, frisch. Und da schreibt ein Journalist: Jetzt wird sichtbar werden, wie schlecht die Bibel überliefert worden ist. Ich kann Ihnen genau angeben, wo die Quelle ist. Und da frage ich mich: Wieso wissen die Journalisten schon das Ergebnis, bevor Wissenschaftler geforscht und verglichen haben?
Nun, das nennt man Fake News. Aber heute, nach Jahrzehnten von Qumran-Forschung, können wir die Sache ganz zurückgelehnt anschauen und sagen: Der masoretische Text wurde auch in Qumran gefunden. Den nennt man jetzt proto-masoretischen Text, weil er nicht aus dem Mittelalter ist, sondern eben tausend Jahre älter. Und jetzt war ein Vergleich möglich.
Schauen Sie mal, the biblical Qumran scrolls. Da sind alle biblischen Schriften hier zusammengefasst, der größte archäologische Beweis für die glaubwürdige Überlieferung des Bibeltextes. Die Bibel ist nicht verändert worden.
Nun wurde aber deutlich, indem man außer Qumran noch Funde im Wadi Murabba machte. Da hat man Fragmente der fünf Bücher Mose gefunden, aus der Zeit vor 66 nach Christus. Und es stimmt in jedem Buchstaben mit dem Mittelaltertext überein, sogar in der Orthographie völlig identisch. Dann hat man weiter Handschriften gefunden im Nahal-Arugot bei der Oase Ein Gedi am Toten Meer, auf Masada. Und es wurde klar, wie exakt und wie genau die Bibel überliefert worden ist bis heute.

Die Konsequenzen für den Koran und das Neue Testament

Und ein Muslim namens Muhammad ist das nicht Ironie? Das liefert uns diesen Beweis, dass die Bibel eben nicht abgeändert ist. Und das hat natürlich eine Bedeutung für den Koran. Wenn der Koran sagt, die Bibel sei verfälscht worden, sie ist aber eindeutig nicht verfälscht worden, dann können sie die Schlussfolgerung selbst ziehen.
Das Neue Testament, geschrieben zwischen 30 und 98 nach Christus, ist uns heute in etwa 5800 griechischen Manuskripten überliefert. Diese stammen aus allen Jahrhunderten, also auch aus dem dritten, vierten, fünften und sechsten Jahrhundert, bis in die Zeit der Erfindung der Buchdruckkunst.
Es ist so, dass die große Masse dieser 5800 Handschriften eine völlig verblüffende Einheit aufweist, obwohl sie geografisch ganz verteilt sind. Sie kommen also nicht einfach aus einer einzigen geografischen Richtung, sondern aus jedem Jahrhundert. Damit ist klar: Wir haben auch heute noch dasselbe Neue Testament, wie es ursprünglich aufgeschrieben wurde, und ebenso dasselbe Alte Testament.

Jesaja als Schlüsselzeugnis

Gerade Jesaja ist besonders gut überliefert, mit der berühmten vollständigen Jesaja-Rolle von Qumran. Gefunden wurde sie in Höhle I von Qumran. Sie wurde auf 125 vor Christus datiert.
Und zwar kommt man mit zwei ganz unterschiedlichen Datierungsmethoden auf das gleiche Ergebnis: das zweite Jahrhundert vor Christus. Mit Paläographie, also aufgrund der Buchstabenformen, kann man sehr genau datieren. Auch mit C14 ergab sich dieses Datum, 125 vor Christus. Und das ist doch schon fantastisch.
Denn gerade in Jesaja gibt es besonders viele Prophezeiungen auf Jesus Christus hin. Aber das, was so ganz besonders zu Herzen geht, ist Jesaja 53 und das ganze Kapitel. Ich habe das kontrolliert und nachgelesen: Das ganze Kapitel, jeder Vers, ist in dieser Rolle enthalten. Und jetzt können wir beweisen, Jesaja 53 ist echte Prophetie.
Wenn einer sagt: Ja, dieses Kapitel wurde wahrscheinlich später hineingeschmuggelt, nein, wir haben ja eine Schriftrolle, die aus der Zeit vor Christus stammt. Und da ist Jesaja 53 drin. Ich habe es durchgelesen, jeder Vers ist drin. Dann kann es ja nicht später hinzugefügt worden sein.
Ein Bekannter von mir, ein Jude in Montreal, der ist aufgewachsen in einer orthodoxen Familie in Nordafrika, hat gesagt: Das erste Mal in seinem Leben, als er Jesaja 53 las, in der hebräischen Bibel, hat er sich gesagt, es ist unerhört, da haben Leute aus dem Neuen Testament etwas hineingeschmuggelt in unsere jüdische Bibel. Echt? Das war seine Schlussfolgerung.
Er kam dann zum Glauben an Jesus Christus als Messias. Aber das war seine erste Reaktion: Unmöglich, niemand hat da etwas reingeschmuggelt, das war schon vorher drin.

Das Leiden des Messias und seine Deutung

Ich lese etwas aus diesem wunderbaren Kapitel. In prophetischer Vergangenheitsform, also in der abgeschlossenen Zeitform, wird prophetisch beschrieben, dass er verachtet und verlassen von den Menschen war, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut, und wie einer, vor dem man das Angesicht verbirgt. Er war verachtet, und wir haben ihn für nichts geachtet.
Man muss wissen: Gemäß dem Talmud spricht dieses Kapitel von dem Messias. Es gibt also keine Interpretationsprobleme. Babylonischer Talmud, Sanhedrin 98b. Dort wird gefragt: Wie heißt der Messias? Wie gesagt, Menachem, der Tröster, und andere Namen werden genannt. Dann heißt es, sagt einer: Nagur, der Geschlagene. Und das ist genau das Wort in Jesaja 53, das für den Messias gebraucht wurde: von Gott geschlagen und niedergebeugt.
Da kommt es: Fürwahr, er hat unsere Leiden getragen, und unsere Schmerzen hat er auf sich geladen. Wir hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch um unserer Übertretungen willen war er verwundet, um unserer Missetaten willen zerschlagen. Die Strafe zu unserem Frieden lag auf ihm, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden. Doch dem Herrn gefiel es, ihn zu zerschlagen; er hat ihn leiden lassen. Wenn seine Seele das Schuldopfer gestellt haben wird, so wird er Samen sehen. Er wird seine Tage verlängern. Also: Nachdem er als Opfer gestorben ist, wird er nachher wieder leben, auf Erstehung, und das wohlgefallene des Herrn wird in seiner Hand gedeihen. Von der Mühsal seiner Seele wird er Frucht sehen und sich sättigen. Durch seine Erkenntnis wird mein gerechter Knecht die vielen zur Gerechtigkeit weisen, und ihre Missetaten wird er auf sich laden.
Und das fährt voll ein. Von den etwa 150 bekehrten Juden, die an Jesus Christus als Messias glauben, könnten die meisten Ihnen sagen, dass Jesaja 53 eine Schlüsselrolle gespielt hat. Und das geht so richtig ins Herz hinein. Da sieht man: Er musste sterben als der Gerechte für uns die Ungerechten, unsere Sünden tragen und das Gericht Gottes tragen, das wir in Ewigkeit verdient hätten, damit wir gerettet werden können.
Aber gerettet werden können wir nur, wenn wir unsere persönliche Schuld im Gebet Gott bekennen, bereuen und dann dieses Opfer annehmen. Jesaja 53 erklärt: Der Messias wird sterben als Opfer, haben wir gelesen. Und so wurde klar, dass all die Opfer im Tempel bis ins Jahr siebzig darauf hinwiesen, auf den Messias.
Das Judentum hat heute keine Opfer mehr, seit dem Jahr siebzig. Weil sie den Tempelberg nicht mehr haben, können sie den Tempel bis heute nicht mehr dort haben. Warum hat Gott ihnen diese Opfer weggenommen? Um zu zeigen, dass das wahre Opfer schon gebracht worden ist, vor den Toren von Jerusalem, auf Golgatha.

Zerstörung, Zerstreuung und Wiederentdeckung

Und ich schließe mit dem Drama der Rollen.
66 beginnt der Krieg der Römer gegen die Juden. Er dauert bis 73 nach Christus. Im Jahr 70 wird Jerusalem dem Erdboden gleichgemacht, ebenso der Tempel. Mehr als eine Million Juden kommen ums Leben. Hier sieht man Zerstörungsspuren von Jerusalem im Jahr 70 nach Christus, und Qumran fiel im Jahr 68.
Bevor die Legion in Qumran war, haben die Leute von Qumran die Rollen aus der Bibliothek genommen und in den Höhlen versteckt. Sie haben sich gesagt: Wenn die uns umbringen, sollen die Rollen erhalten bleiben. Darum gingen sie in die Höhlen. Also damals, als schließlich der Staat Israel unterging durch die Gewalt von Roms Legionen, da hat man diese Rollen in den Höhlen versteckt. Interessant, nicht wahr?
Und am 14. Mai 1948 wurde der Staat Israel gegründet, vor 70 Jahren. Ben Gurion hat über das Radio verkündet: Hier ist der Staat Israel. Zweitausend Jahre sind vergangen. Wenn für Gott die Zeit gekommen ist, kann niemand ihm widerstehen.
Gott hat gesagt, in Hesekiel 36,24, vor fast 2600 Jahren: Und ich werde euch aus den Nationen holen und euch sammeln aus allen Ländern und euch in euer Land bringen. Das war vorausgesagt, dass die Juden wieder heimkehren aus aller Welt, und sie sind aus allen fünf Kontinenten, drei Millionen an der Zahl, heimgekehrt aus etwa 130 verschiedenen Ländern.
Und nun das Interessante: Zur Zeit der Gründung des modernen Staates Israel holte man die wiederentdeckten Rollen aus den Höhlen. In Verbindung mit dem Untergang gehen die Rollen in die Höhlen, in Verbindung mit der Wiederstehung des Staates Israel kommen die Rollen aus den Höhlen.
Aber was das Ganze eben zu einem echten Drama macht, ist dies: Die Rollen hatten es vorausgesagt.

Die prophetische Linie von Gericht und Heimkehr

Der Untergang von Jerusalem und des Tempels und in der Folge auch des jüdischen Staates war in 3. Mose 26,31 vorausgesagt. Gott sagt zu seinem Volk: Und ich werde eure Städte zur Öde machen und euer Heiligtum verwüsten und werde euren lieblichen Geruch der Opfer nicht mehr riechen. Die Opfer sollen aufhören. Und weiter im Text: Und ich werde das Land verwüsten, sodass eure Feinde, die darin wohnen, sich darüber entsetzen sollen; euch aber werde ich unter die Nationen zerstreuen, und ich werde das Schwert ziehen hinter euch her. Euer Land wird eine Wüste sein und eure Städte eine Öde.
Ab dem Jahr 70 geschah in einem jahrhundertelangen Prozess die Verwüstung und Verödung des Landes. Aber es war wirklich so: Vom Jahr 70 bis 1948 zieht sich eine Blutspur durch alle Jahrhunderte hindurch, mit circa dreizehn Millionen Toten unter dem jüdischen Volk. Da steht es: Euch aber werde ich unter die Nationen zerstreuen, ich werde das Schwert ziehen hinter euch her. Schrecklich, nicht wahr? Darum darf man diese Worte aus 3. Mose in den Synagogen nur mit gedämpfter Stimme vortragen.
Und 5. Mose 28,64: Und der Herr wird dich unter alle Völker zerstreuen, von einem Ende der Erde bis zum anderen Ende der Erde. Von Chile, Argentinien bis nach China, Japan, Thailand, Indonesien und wirklich von Alaska, Kanada, USA bis nach Australien, Neuseeland, von Schweden bis nach Südafrika, von einem Ende der Erde bis zum anderen Ende der Erde.
Und die Rollen haben jetzt vorausgesagt, dass die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, lange wird Israel keinen Staat mehr haben.
 Hosea 3,4: Denn die Kinder Israel werden viele Tage ohne König bleiben und ohne Fürsten und ohne Schlachtopfer. Danach werden die Kinder Israel zurückkehren und den Herrn, ihren Gott, und David, ihren König, suchen. Im Metudat David, einem Kommentar in jeder Rabbinbibel, wird erklärt: Zu diesem Vers bedeutet David, ihr König, der Messias. Dann, in der Zeit, wenn sie zurückkommen, beginnt die Suche nach dem Messias, und sie werden sich zitternd wenden zu dem Herrn und zu seiner Güte am Ende der Tage, in der Endzeit.

Die Wiederherstellung und der Blick auf das Ende

Das war alles in den Rollen gesagt, als man sie in die Höhlen tat, aber auch das andere.
 Amos 9,14: Gott spricht, und ich werde das Schicksal meines Volkes Israel wenden. Und sie werden die verwüsteten Städte aufbauen und bewohnen, Weinberge pflanzen und deren Wein trinken, Gärten anlegen und deren Frucht essen. Und ich werde sie in ihrem Lande pflanzen, und sie sollen nicht mehr herausgerissen werden aus ihrem Land, das ich ihnen gegeben habe, spricht der Herr, dein Gott. So prophezeit im achten Jahrhundert vor Christus.
Und dann weiter: Hesekiel 36,24. Noch einmal: Und ich werde euch aus den Nationen holen, euch sammeln aus allen Ländern und euch in euer Land bringen.
Da wird gleich noch erklärt, wem das Land gehört. Ja, die UNO weiß das nicht. Da steht’s. Die Rollen, die man rausgeholt hat aus den Höhlen, die sagen’s: in euer Land bringen.
Hier sieht man, der Messias Jesus Christus kam das erste Mal und hat über dreihundert Prophezeiungen aus dem Alten Testament erfüllt. Und er starb als Opfer nach Jesaja 53 für unsere Sünden. Aber damals hatte die Masse des Volkes ihn abgelehnt, und darum wurde das jüdische Volk aus dem Land herausgerissen und unter alle Völker zerstreut.
Aber nach so langer Zeit der Zerstreuung sehen wir heute, wie sie zurückkehren. Und die Bibel sagt: In der Zeit, wenn sie aus aller Welt zurückkehren und der Staat wieder entsteht, dann wird der Messias zum zweiten Mal kommen. Nicht mehr als der leidende Messias, sondern als der herrschende Messias, der dann sein Friedensreich auf Erden aufrichten wird.
Und die lange Zwischenzeit war auch ganz wichtig, denn das sollte nach der Jesaja-Rolle die Zeit sein, in der die gute Nachricht von dem Messias unter allen Völkern der Welt verkündigt wird. Jesaja 49, können Sie es nachlesen.
Alles ein Plan dahinter. Und dieser Plan hängt sogar mit Archäologie zusammen. Es ist schon fantastisch, ja?

Schlusswort

Und so möchte ich noch einmal mit Jesaja 40,8 schließen: Das Gras ist verdorrt, die Blume ist abgefallen, aber das Wort unseres Gottes besteht in Ewigkeit.

Vielen Dank an Roger Liebi, dass wir seine Ressourcen hier zur Verfügung stellen dürfen!

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