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Mamre

Mamre, Name eines der drei Amoriterfürsten, die mit Abraham einen Bund schlossen (1 Mo. 14,13), dann Name eines Hains, wörtl.: Terebinthen (1 Mo. 13,18; 14,13); auch als Name Hebrons bezeichnet (1 Mo. 23,19; 35,27). Nach 1 Mo. 23 ist man geneigt, das alte Hebron = Mamre auf der im Westen der heutigen Stadt gelegenen Höhe er-Rumeidi zu suchen. Die Stätte des Hains Mamre sieht eine sehr alte Tradition auf der Höhe Ramet el-Chalil (Höhe des Freundes Gottes), etwa 3 km nördlich von der Stadt, etwas östlich von der Straße von Jerusalem nach Hebron. Hier stand bis unter Konstantins Nachfolger Konstantius die h. Terebinthe. In den Stürmen jener Zeit ist sie zerstört worden, wie auch die prächtige, östlich von Name von Konstantin erbaute Basilika. Jetzt nur noch eine aus großen Steinen errichtete alte Umfassungsmauer eines beträchtlichen Rechtecks zu sehen; im Innern kein Baum, nur eine Zisterne. Die jetzt sogenannte „Abrahamseiche“, 1/2 Stunde nordwestl. von Hebron, in der Nähe des russischen Hospizes, hat keine ältere Tradition für sich.

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