Klaudius
Klaudius.
1) Römischer Kaiser (41-54 n. Chr.) mit dem Beinamen „Tiberius“, Sohn des Drusus, Nachfolger des Caligula, von den Soldaten auf den Thron erhoben, ein schwacher Regent, gewährte zuerst den unter seinem Vorgänger bedrückten Juden Erleichterung durch ein allgemeines Toleranzedikt, ordnete aber später „weil sie auf Anstisten eines Chrestus immer tumultuierten“ ihre Austreibung aus Rom an (vgl. Aquila und Priscilla), ohne sie strenge durchzuführen. Unter ihm war eine große Hungersnot in Palästina (Apg. 11,28), in anderen Jahren auch in anderen Provinzen. —
2) Kl. Lysias, ein römischer Hauptmann, welcher Paulus aus der Hand der Juden in Jerusalem errettete und von da nach Cäsarea zu dem Landpfleger Felix bringen ließ (Apg. 23,26; 21,31).