Kampf
Kampf, kämpfen, im wörtlichen Sinn s. Krieg. Bildlich wird es verwendet sowohl in Anlehnung an kriegerische Kämpfe als auch an Wettkämpfe (Kampfspiele 2 Makk. 4,18).
1) Mit jenen vergleicht Paulus seine Kämpfe mit dem Heidentum, wobei er teils der angreifende Teil ist in seiner Predigt (1 Th. 2,2), teils der angegriffene in seinen Verfolgungsleiden (Phi. 1,27. 30; 4, 3, vgl. Hbr. 10,32). Ähnlich redet der Judasbrief von dem Kampf, kämpfen gegen die Irrlehrer (Vers 3). Ebenso beschreibt Paulus sein Sorgen und Beten für seine Gemeinden als ein Ringen (Röm. 15,30; $$Kol. 2,1,::Kol 2,1$$ vgl. Jakobs Kampf, kämpfen mit Gott, 1 Mo. 32,29; Hos. 12,4. 5; Wsh. 10,12, s. Jakob). Im eigenen Christenstand hat der Christ zu k. mit den Mächten der Finsternis, die teils verführend, teils in Anfechtung versenkend ihn bedrohen (Eph. 6,12). Ein Kampf, kämpfen gegen die zum Abfall hinneigende Schwachheit des eigenen Herzens ist Hbr. 12,4 gemeint. —
2) Als Wettlauf oder Ringkampf, bei dem es einen edlen Preis gilt u. bei welchem daher alle Kraft aufzubieten ist, wird der Christenlauf beschrieben 1 Kor. 9,24 ff.; 1 Tim. 6,12; 2 Tim. 2,5; 4,7; Hbr. 12,1.