Hevilah
Hevilah (Chavila), 1 Mo. 2,11 bei der Paradieses-beschreibung (hier mit dem Artikel, etwa gleich Sand oder Lehmboden) das vom Pischon oder dem heutigen W. Dawasir (s. d. Art. Euphrat) umströmte Land des Goldes, Bedolachs (s. Bedellion) und des Edelsteins schoham (babyl. sându, woraus Sarder, Sardonyx, s. d. Art. Edelstein), ein Teil Oft-bezw. Zentralarabiens, wozu auch die übrigen biblischen Stellen gut stimmen, vor allem die der Völkertafel, 1 Mo. 10,7 = 1 Chr. 1,9 (s. d. Art. Kusch) und 1 Mo. 10,29 = 1 Chr. 1,23 (dort unter den Söhnen Joktans). Als Grenzangabe steht Hevilah 1 Mo. 25,18 (die Ismaeliter von Hevilah an bis Sur, wo man nach Assur, das heißt dem edomitischen Assur, geht, also Osten nach Westen) und 1 Sa. 15,7 (die Amalekiter, bezw. das Land Meluch, von Hevilah bis Sur).