Hesbon
Hesbon, die Hauptstadt des Amoriterkönigs Sihon (4 Mo. 21,26), nach der Einnahme (5 Mo. 2,24) den Rubenitern zugewiesen (4 Mo. 32,37; Jos. 13,17), Grenzstadt dieses Stammes (Jos. 13,26), daher auch Jos. 21,39, wo sie als Levitenstadt aufgeführt ist, als Stadt Gads bezeichnet, später wieder moabitisch (Jer. 48,1 ff.), von Judas Makkabäus wieder erobert (1 Makk. 5,26-36); jetzt tragen den Namen Hesban nur noch weite Ruinen auf einem 900 m hohen Kalkrücken mit umfassender Aussicht, etwas östlich von der Jordanmündung gelegen; viele Zisternen und in den Felsen gehauene Brunnen finden sich (vgl. Hohel. 7,5).