Helfen
Helfen, Helfer, Hilfe. Einander zu helfen ist Menschen- u. Christenpflicht; namentlich der Arme und Schwache hat Anspruch darauf, Hes. 16,49. Doch reicht die Kraft dazu nicht weit, auch wo der Wille da wäre; „Menschenhilfe ist kein nütze“, Ps. 60,13. Dagegen ist es Gott „nicht schwer, durch viel oder wenig h.“, 1 Sa. 14,6. Es ist der Ruhm der Frommen: Wir haben einen Gott, der da hilft (Ps. 68,21). Ja er nennt sich selbst „einen Meister zu h.“ (Jes. 63,1). Und von seiner Hilfe gilt: Hilf du mir, so ist mir geholfen (Jer. 17,14). Die Götzen dagegen können weder h., noch Schaden tun (Jer. 10,5).
Meist ist bei dem Wort „helfen“ an eine äußere Arbeit oder Not gedacht, namentlich auch an Krankheit (vergl. Mt. 9,22); in Stellen dagegen wie 1 Tim. 2,4: Gott will, daß allen Menschen geholfen werde, — geht es auf Errettung vom Sündenelend (vgl. auch Jak. 5,20).