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Granatapfelbaum

Granatapfelbaum, Punica granatum, malum punicum; aus semitischem Sprach- und Kulturkreis stammend, gedieh er auf dem afrikan. Boden Karthagos am besten, daher auch sein Name punica. Nach 4 Mo. 13,24; 20,5; 5 Mo. 8,8 gehört er schon den ältesten vorisraelitischen Zeiten an. Seine Frucht ist wegen der Menge saftiger Fruchtkerne (auf deren rote Farbe Hohel. 4,3; 6,6 deutet) ein Sinnbild üppiger Fruchtbarkeit (vgl. das Fehlen der Granatapfelbaum als göttliches Strafgericht, Joel 1,12; Hag. 2,19). Als Bild des göttl. Segens finden Granatapfelbaum Verwendung am Leibrock des Hohenpriesters, 2 Mo. 28,33 f., und an den zwei Säulen der Tempelhalle, 1 Kö. 7,18 ff.; 2 Kö. 25,17; Jer. 52,22.

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